Beiträge von SebastianL

    Hallo,

    das waren alles nur LP/LG Stände, die die hatten.

    Ob es die noch gibt, kann ich dir nicht sagen, da ich leider mittlerweile gut 200km entfernt wohne,
    wenn Interesse besteht, kann ich aber mal versuchen, einen Kontakt herzustellen. Ich würde aber vorher bei einem ehemaligen Vereinskollegen anfragen, ob er weis, ob die noch da sind.


    Gruß
    Sebastian

    Hallo,

    wenn du basteln willst, dann kannst du fast jeden BilligPC mit einem N100 nehmen, hat bei uns ohne größere Probleme funktioniert. Es muss nicht unbedingt ein DS57U sein.

    Ich persönlich würde aber eher in Richtung Displaymanager gehen. Gerade wenn es nur 2 Stände sind, ist es kein Thema, diesen mit dem Rest der Shootmaster-Software auf dem gleichen Gerät zu betreiben.

    Gruß
    Sebastian

    dann ist im DC noch eine zweite Anzeigenebene eingeschalten, die deaktiviert werden muss,
    ich habe hier gerade keinen Stand, aber das müsste über das Webfrontend recht einfach zu konfigurieren sein.

    Hallo,

    das Problem an allen Ethernet-Übertragungen ist, dass diese von "verhältnismäßig" starken Recheneinheiten verarbeitet werden und damit der Theorie nach auch eine Verschlüsselung sehr einfach umgesetzt werden kann. Das ist bei RS232 nicht ganz so einfach, da (zumindest in den alten Meyton-Anlagen) keine sonderlich starken Microcontroller verbaut sind, somit ist die Wahrscheinlichkeit, die Daten sinnvoll rekonstruieren zu können deutlich höher.

    Des weiteren muss ich mich dann auch nicht mit den Anzeigen von Disag/Meyton rumplagen und z.B. Änderungen in einer Disziplin in deren proprietärem Format vornehmen. Stattdessen kann ich mir die Disziplinen als einfache JSON-Strings vom Server zum Stand übertragen und gut ist.

    Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg, das Netzwerkprotokoll zu reversen, wenn du es hast, würde es mich tatsächlich interessieren, einfach der Neugier wegen.

    Gruß
    Sebastian

    Hallo Floxxe ,

    dann bist du herzlich willkommen. Mein Code ist ja auf Codeberg online, und eigentlich braucht es wirklich nur einen kleinen Webaufruf, der von dem gleichen Rechner kommt, wie die FastAPI, um einen Schuss einzufügen.

    z.B. wie folgt:

    Code
    curl -s -w "%{http_code}" -o /dev/null "http://127.0.0.1:8000/shot?x=X-WERT&y=Y-WERT"

    Wobei X-WERT und Y-WERT einfach Zahlen sein sollen.

    Es würde mich freuen, wenn du das ganze mal aus Disag-Sicht evalluieren würdest.


    Ich habe jetzt tatsächlich seit einer Woche einen Meyton-Stand und hab auch schon mal ein paar Daten mitgeschnitten, das wird aber wohl etwas mehr Arbeit als gedacht. . .

    Gruß
    Sebastian

    Hallo,

    ich nochmal,

    ich verstehe vor allem immer nicht, wie Sportschützen das was da abläuft gut heißen können, denn eins muss uns im Endeffekt klar sein:

    Hier will jemand das Waffenrecht in dem, wie es gedacht ist, umgehen, um den größt­mög­lich Profit daraus zu ziehen und unter Umständen auch eine Gruppe von Menschen zu Bewaffnen, die laut aktuellem Waffenrecht (zurecht) keinen Zugang zu Waffen bekommen kann.
    Und egal wie man es sieht, das macht es für die Leute, die das Schießen tatsächlich als Sport betreiben wollen im Großen und Ganzen nur immer schwieriger, weil dabei natürlich unter Umständen auch der Sport als solcher betroffen ist.

    Gruß
    Sebastian

    PS: Ich bin gerne Sportschütze, aber ich kann nicht verstehen, wie manche der Meinung sein könnten, dass ein freier Zugang zu Waffen, ala USA (2024 49,175 Tote durch Schusswaffen pro 1 Mio Einwohner im Vergleich zu ca 1 Toten pro 1 Mio in Dt), unser Leben besser machen könnte.

    Aber mal ehrlich, wenn es so kommt, wie im Video beschrieben, dann ist das aus meiner Sicht sogar wünschenswert.
    Denn wer ernsthaften Sport betreiben will, der benötigt solch eine Waffe nicht.

    Warum sollte eine Waffe, die potenziell tödlich ist, frei und ohne jegliche Dokumentationspflicht verkaufbar sein?
    Wozu würde das denn führen?

    Das Sportschießen ist, zumindest aus meiner Sicht, mit dieser Waffe eh nicht sinnvoll möglich, da z.B. in der Sportordnung des DSB, keine Regularien enthalten sind.
    Warum sollte man sich so etwas dann kaufen?
    Einzig der Zweck, jemandem gezielt damit zu schaden. Und genau das ist dann auch in der aktuellen Zeit, in der die politische Radikalisierung immer mehr zunimmt, nicht wünschenswert. Illegal an Waffen zu kommen ist das eine, aber so etwas dann auch noch legal und einfach zu beziehen, kann, zumindest aus meiner Sicht, tatsächlich nicht wünschenswert sein.

    Gruß
    Sebastian

    PS: Ich weiß, dass ich mich mit diesem Post bei vielen nicht beliebt mache, aber seid bitte ehrlich und betrachtet es mal objektiv aus der Sicht des Gestztgebers.

    Hallo beieinander,

    es ist wieder einiges weiter gegangen, der Code kann wieder mehr.

    Was ist neu:

    • MQTT-Server für die Steuerung
    • Die API ruft über MQTT nun noch zusätzlich Standinformationen ab, um z.B. den Schütz:innen-Namen auf diesem anzuzeigen. (oder Disziplin / Regelnummer)
    • Für die Verwaltung der Software und der Rechner, die notwendig sind, wird einige Magie in NixOS durchgeführt (zusätzliches Repro für die Konfigurationen):
      • Konfiguration über eine einfache Textdatei
      • System kann einfach geupdatet werden


    Ich möchte möglichst schnell ein brauchbares System aufbauen, damit dann auch andere Testen können. Das bringt mich zu meiner aktuellen Frage an euch:

    • Was braucht es für euch als Minimalsystem, damit ihr etwas testen würdet?
    • Was bräuchtet ihr, um es evtl. in eurem Verein einzusetzen.
    • Welche Meilensteine sollte ich als erstes anpacken?

    Für mich sind aktuell folgende Punkte die möglichen Meilensteine:

    • Software zur Verwaltung der Schütz:innen:
      • Datenbankverwaltung
      • normale Rundenwettkämpfe
      • Wettkampfmodus
      • RWK-Auswertungen
    • Visuallisierung der Ergebnisse für TV / Beamer
    • Ergebnisausdruck vom Stand aus
    • ...

    Was aktuell noch nicht zur Debatte steht, sind andere Scheiben als LG und LP. Spaßscheiben und anderes stehen momentan nicht in meiner Macht.

    Bei dem Wichtigsten, der tatsächlichen Standanbindung, geht es langsam voran, mittlerweile habe ich einen "Zwischenstecker", mit dem ich die ganze Kommunikation abhören kann, was mir fehlt ist ein Stand, um zu testen. (Evtl. kann ich nächste Woche in meiner Heimat kurz im Verein was testen, aber das ist ungewiss und mit ca 200 km Fahrtweg auch nicht einfach mal eben machbar. )


    Gruß
    Sebastian

    SOOOOO,

    es ist wieder ein bisschen Zeit vorbei, jetzt hab ich mich mal dazu entschieden, den vorläufigen Code und eine Online-Demo zur Verfügung zu stellen:

    OSSS - Codeberg


    und hier ein online-Beispiel:

    OSSS - Stand Demo

    dabei sei gleich gesagt, dass es sich bei der Demo um den kleinsten verfügbaren vServer (1 Prozessorkern und 1GB RAM) handelt, und trotzdem läuft bei mir alles sehr flüssig. Schaut es euch mal an, was ihr dabei denkt.
    Aktuell läuft im Hintergrund einfach ein Skript, dass alle 5 Sekunden "einen Schuss abgibt", daher das schlechte Schussbild, da wird aktuell nur im Raum von x=-1000; y=-1000 bis x=1000; y=1000 ein Zufallswert ausgegeben und übertragen.

    Noch gut zu wissen sind folgende funktionierende Shortcuts (Taste in []):

    • [1] Zoomen Stufen 1 - 6
    • [1 - langer Tastendruck] Zoomen Stufe 7
    • [2] Treffer zurück (nur bis zum nächsten Schuss)
    • [3] neue Probescheibe
    • [4] umschalten auf Wertung
    • [5] Treffer vor
    • [6] Umschalten zwischen ganze Ringe, zehntel Ring und Teilerwertung

    Deine Visualisierung gefällt mir übrigens sehr gut.

    Ich hatte damals mal einen Renderer für Zielscheiben in der Optik der Papierscheiben gebaut ,der die RMIII Daten ausgewertet hat. Aber davon würde ich eigentlich bei einer elektronischen Anlage absehen.

    Wir könnten ja mal versuchen das Protokoll für den Messrahmen zu analysieren und zu dokumentieren. Was hälst du davon? SebastianL


    gerne,
    ich kann euch nur aus der Ferne nicht wirklich unterstützen,
    ich kann euch nur den Hinweis geben, dass man zum Mitschneiden von RS232 insgesamt 2 RS232-Adapter benötigt, da man pro Adapter immer nur eine Empfangsleitung hat.

    Hallo,

    ich bin jetzt schon ein ganzes Stück weiter:

    Fast alles funktioniert im Webinterface, ich baue gerade mit NixOS ein passendes Betriebssystem, das hoffentlich für ein einfaches Installieren sorgt. Die Wahl viel auf NixOS, weil eigentlich alle Konfigurationen in einer einfachen Textdatei liegen und sehr gut reproduzierbare Betriebssysteme gebildet werden.


    Des weiteren kam heute der folgende Beitrag von Meyton online: Meyton-Forum

    Zitat

    Das intern zwischen Messrahmen und SteuerPC verwendete Protokoll zur Übertragung von Trefferdaten ist ein Betriebsgeheimnis, welches nicht an Außenstehende weitergegeben wird, um externe Maniplation von Ergebnissen auszuschließen.


    Ich bin jetzt mal gespannt, was wir demnächst alles erreichen können.

    Evtl. könnte es auch besser sein, mit dem Protokoll von Disag anzufangen, da das definitiv nur Informationen und keine Sensordaten weitergeben kann (RS232 ist für 2 Kamerabilder viiiiiiiiiiel zu langsam).

    Ich melde mich, wenn ich eine vorerst brauchbare Version erstellt habe, evtl. stelle ich das Webinterface auch mal zum Testen online zur Verfügung, damit ihr testen könnt.

    Gruß
    Sebastian

    Hallo,

    wir haben vor kurzem 2 ähnliche erworben, die insgesamt 2750 € gezahlt, da geht je nach dem aber evtl. der Versand noch weg.

    Zudem scheinen das bereits MF5R1 zu sein, wir haben die älteren MF4R1 gekauft, weil unsere ganze Anlage die gleichen hat.

    Alles in allem ist der Preis ok, auch wenn es mit etwas Glück günstiger geht, wir haben z.B. von einem andern Verein kurz nach dem Kauf 4 Anlagen zu je 800 angeboten bekommen und mussten dann absagen.

    Gruß
    Sebastian

    Ah, jetzt wird ein Schuh draus, ihr habt einen Gateway verbaut.

    In unserer Anlage gibt es keinen solchen, wir haben pro Messrahmen eine Leitung an den Schützenstand, wo dann der runde Stecker in den Standrechner geht.
    Hier ein Bild dazu:

    Das Bild ist leider nicht ganz gut, geworden, aber das hab ich mal bei einer Reparatur gemacht.

    Daher strebe ich aktuell eine etwas andere Lösung an, als bei euch.

    Mal überlegen, ich denke es wäre möglich, dass man einfach einen RPi für z.B. 4-6 Stände zu verwenden. Dafür wäre es wahrscheinlich gut, die Software in einen Container zu verpacken und dann jeweils einen Seriellen Port durchzumappen. Dann könnten z.B. Tablets über einen Port pro Stand darauf zugreifen. Der Vorteil dabei wäre, dass man einfach bei dem Gateway den RPi einbauen kann, ohne groß bei euch umzubauen.

    Gruß
    Sebastian

    Hallo,

    hier mal das Diagramm, wie ich es aktuell geplant habe:


    Nach ersten Tests schafft ein RPi mindestens 3 Anzeigeeinheiten gleichzeitig, bei Aktualisierungen im Bereich von 200ms.

    Denn das was mir bei der Lösung über die MCU noch komplett fehlt ist die Visualisierung, die ja wieder extern über ein zusätzliches Gerät gehen müsste und für dieses Gerät müsste man dann die Daten aus MQTT wieder aufbereiten und z.B. über eine JSON-API für die Anzeige in einem Browser formatieren.

    Gruß
    Sebastian