Beiträge von Matze1965

    Normal wird der Lauf mit ein paar Madenschrauben einfach am System festgeklemmt. Ich würds erst mal nur polieren. Ansonsten würd ich ein neues Gewehr empfehlen.....

    Was für ein Hersteller ??

    An sich dachte ich ja, der Lauf wäre vorn oder innen gerostet, aber hier ist das "Patronenlager". Uns ist im Verein aufgefallen, dass einige Schützen in das Gewehr atmen. Einige haben plötzlich Nebel auf der Filteriris,.....bei anderen beginnen Edelstahlteile zu rosten (wahrscheinlich nach dem Bearbeiten nicht gebeizt) wie die ein oder andere Schraube am System. Alles im Bereich des Systems.

    Ich würde an Deiner Stelle die Stellen mit einem Dremel und Polierfilz sanft polieren um den Flugrost zu entfernen.

    Wir behandeln die Oberflächen unserer Gewehre oder Pistolen mit dem Keramikspray von Anschütz. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht bezüglich Rostschutz, Dreck und Staub. Mein KK Gewehr setzt seitdem nicht ein krümelchen Rost an obwohl es im Keller gelagert wird.

    Einfach einsprühen, etwas einwirken lassen und wieder abreiben....

    Der Rost entwickelt sich dadurch, dass der Schaumstoff im Koffer Kondenswasser bindet.

    Ich habe dagegen einen Trockensack im Koffer, den ich gelegentlich in die Mikrowelle lege.

    Tjaaa,.....versuchen würde ich den Rost im Lauf mit geölten Filzproppen zu lösen. Je nach Gewehrtyp ist es allerdings schwierig die Filze durch zu ziehen, weil die Lauflänge oft kürzer ist als die sichtbare Lauflänge. Da können die Proppen je nach Bautyp auch mal hängen bleiben.

    Ich habe allerdings noch nie einen innen gerosteten Lauf gesehen,.....Da sich normal ein feiner Bleifilm im Lauf bildet, der das ganze verhindern sollte.

    Hmmm,.... Also erst geölte Proppen durch ziehen (nicht durch schiessen !!!) und dann so lang trockene Proppen bis sich kein Rost mehr zeigt. es gibt auch von VFG etwas aggressivere Proppen (die grünen) die etwas mehr abrasiv wirken. Die Proppen mit Loch nehmen und mit nem passenden Drahtzug und integriertem Adapter durch ziehen.

    Ansonsten das Gewehr mal zu nem Service bringen, damit eventuell weitere korrodierte Teile identifiziert und ausgetauscht werden können. Vielleicht verhärtet sich auch nur Abrieb und Dreck im Bereich des Spannhebelmechanismus (gern Achsen etc.).

    Die Klamotten und Waffenkontrolle war früher genauer. Heute wird freiwillig kontrolliert oder gar nicht. Dann werden einige pro Durchgang ausgelost und Nachkontrolliert. Daher die erhöhte Zahl. Meist weil die Jacke zu eng ist oder so.

    Bei nicht Olympischen Disziplinen ist eine Klamottenkontrolle nicht Pflicht.

    Auch.........

    Das Gewicht hinten soll sowohl den Schwerpunkt nach hinten bringen, als auch dafür sorgen, dass man was "in der Hand hat".

    Nimm gedanklich mal nen Cornflakes Karton mit Lauf und halte ihn wie ein Gewehr mit aufgebautem Lauf........Leicht und Du wirst wackeln obwohl Du nix in der Hand hast.

    Dann füllst Du den Karton einfach mit 5 Tüten Mehl oder Zucker......Damit wackelst Du nicht so,.....

    Das Gewicht muss zu Dir "passen". Es kann sein, dass Du mit 4500 g zurecht kommst und Dir nur den Schwerpunkt etwas einstellst, oder es kann auch sein dass Dir 5499 g zu leicht vor kommen,......

    Ich habe mal einen Schützen 5 Schuss auf einen Spiegel machen lassen ohne den Streifen zurück zu holen. Das Ergebnis war ein gelochter Streifen mit 5 Löchern nebeneinander auf einem Spiegel. Wie mit einem Maschinengewehr durchgerattert.

    Dann habe ich in meine Gewichtekiste gegriffen und aufgelegt was ich hatte. Das Ergebnis der nächsten 5 Schüsse waren 4 Schuss Loch an Loch und ein angesagter Ausreisser......Das meiste Gewicht habe ich da nur im Bereich Vorderschaft aufgelegt (Alukartusche...).

    Das ist eine Frage der individuellen Unreife.

    Oder der Lebenserfahrung die über das europäische Maß hinaus geht.

    Mag sein, dass in Gerichtssälen oder Kanzleien wenig mit einer Kalaschnikow im Hintergrund verhandelt wird, wenn man allerdings für einige Zeit in Ländern gearbeitet hat, wo der Nachbar wegen 50 l Wasser klauen erschossen wird, und wo es üblich ist sich gegenseitig Handgranaten in die Vorgärten zu werfen, da bekommt die Wertschätzung anderer Personen einen völlig anderen Hintergrund.

    Es ist schon richtig, dass das "Bewerten" anderer eine individuelle Unreife dar stellt.

    Jetzt kann man sich auf den Standpunkt stellen und sagen.... dass muss "Mann" halt aushalten,.... oder man beteiligt sich an so überflüssigem Zeugs einfach möglichst nicht.

    Mag auch sein, dass beruflich bedingt die Wertschätzung anderer ganz einfach weder erwünscht, noch hilfreich ist,... bedeutet natürlich auch, dass es nur eine Meinung gibt und man bis aufs Messer darum kämpft diese durch zu setzen,...was sich natürlich auch in der realen Welt fort setzt......

    Aber egal.....

    Hat schon seinen Grund dass sich mein berufliches Umfeld eher im technischen Bereich befindet.

    Mich nervt an diesen Likes oder Dislikes, dass man damit oftmals eher eine Bewertung der Person selber als eine wirkliche Zustimmung oder Ablehnung von Meinungen oder Standpunkten dokumentiert.

    Man muss nur mal in eine etwas wildere Zeit der Beiträge schaun, da wusste man schon (egal wie der Inhalt eines Beitrags war) wer den Like oder Dislike gegeben hat.

    Dass sich diese Personen im wirklichen Leben vielleicht sogar kennen und miteinander zu tun haben wissen sie zwar nicht, bilden sich aber über Daumen hoch oder runter ein zum Teil abschließendes Urteil über den anderen.

    Dass man Kosten für ein Forum hat, OK,...dass man es durch klicks und Werbung wieder rein holt...OK...

    Aber eine Person zu Bewerten,....das geht gar nicht.

    Zu 1:

    Macht das Gewehr nur schwerer und kompackter. Lauf geht in der Regel etwas nach oben, aber sorgt nicht wirklich für die perfekte Stabilität.

    zu 2:

    Sorgt für einen günstigen Schwerpunkt, kann aber für den Stützarm zu viel werden. Individuell.....

    Gewicht auf dem Lauf ist in der regel annähernd neutral und nur Gewicht, je nach Höhe der Handstütze bzw. des Vorderschaftes wirkt es aber als Kippgewicht und sorgt für Schwankungen. Gewicht unter dem Lauf, bzw. Schaft wirkt bei gleichem Gewicht stabilisierend durch den tieferen Schwerpunkt.

    zu 3:

    (zu viel) Gewicht an der Mündung bedeutet, dass das Gewehr beim Schwingen wie ein Uhrpendel durchschwingt und mit Kraft gestoppt werden muss,....dann pedelt es in die andere Richtung.....


    Insgesamt:

    Günstig ist eine halbwegs gleichmäßige Verteilung der Gewichte bis zur Stützhand, wobei der Schwerpunkt 1 bis 5 cm vor der Stützhand sein sollte.

    Laufgewichte an der Mündung nur in geringem Umfang und zum Feintunen verwenden.

    LG Gewichte zwischen 5200 g und 5499 g halte ich für optimal für Wettkämpfe. Das Gesamtgewicht hängt aber auch von dem persönlichen Gesundheitszustand des Patienten ab. Einen Schüler kann ich mit 5499 g nicht belasten, da muss man schon auch unter 5000 g gehen.

    Hat sich schon jemand darüber Gedanken gemacht, welche Vorraussetzungen ein Schießstand für eine derartige Disziplin haben muss ???

    An sich vielleicht eine Sache mit hohem Spaßfaktor,.....aber auch mit einem entsprechenden Aufwand an den Stand. Will ich dynamisch durch nen Parkur hecheln brauchts halt andere Sicherheitsvorkehrungen als wenn ich Statisch "Dosenwerfen" mache......

    Eine Faustformel ist ca. 1 Schuss pro Minute,.....mal weniger mal mehr.

    Die Zeit zwischen den Schüssen verbringe ich mit Regeneration: Bedeutet... Augen entspannen, auf Muskelverspannungen achten, ...

    Das geht wunderbar mit langsam laden,.... herumguggen im Raum auf nicht zu helle oder dunkle Flächen,... ruhig an der Brille vorbei.

    Wippen mit den Füßen und Pumpen mit den Waden um die Durchblutung der Beine ein wenig zu fördern.

    Dann das Mentale planen und durchgehen des nächsten Schusses. Reflektion des letzten Schusses, wobei man unterscheiden muss zwischen sich darüber aufregen und Rechnen und der nüchternen Auswertung was man gemacht hat. Die Kunst ist halt den Schuss nach zu vollziehen und Fehler zu erkennen ohne sie an sich heran kommen zu lassen. Die Pille ist eh raus....warum also drüber aufregen. Wichtig ist nur die Analyse.

    An sich ist das ja das was man mit einer Hose bezwecken möchte. Die Mutation von Schütze Arsch zu Ritter Rost.

    Kurz.... Man soll sich quasi nicht wirklich bewegen und die Hose soll als Korsett wirken.

    Auf dem letzten Bild schaut es nicht ganz so schlimm aus wie auf dem ersten. Zum Schließen bräuchte es dann einen Gürtel (den man wieder entfernen könnte...) und ein Stück Pappe, damit man über den Klett ziehen kann.

    Das Pappstück wird über den Klett gelegt, der Klettverschluss gezogen und die Pappe raus gezogen. Bedenke altersgemäße Zuwächse in der Breite.

    Wenn Du dann natürlich kurz vor der Atemnot stehst und keine Luft mehr bekommst hat es keinen Wert.

    An Deiner Stelle würde ich die Hose, so fern bestellt, wieder zurück senden und z.B. zu Sauer fahren, oder Georg Klemm, bzw. zur DM in München und dort schauen was wie angeboten wird.

    Wenn Du natürlich im Laden gekauft hast wärest Du auf die Gnade des Händlers angewiesen.