Also,
ich würde den "Tennisarm" in 2 Kategorien teilen. Einmal den "echten" Tennisarm, wo die Sehnen etc. am Ellenbogen wirklich geschädigt, entzündet oder sonst was sind.
Und in den falschen. Dieser wird durch verschobene Wirbel und/oder eingeklemmte Nerven verursacht. Ich habe oft bei mir selber beobachtet, dass wenn ich den Wirbel wieder in die richtige Stellung gebracht habe der Tennisarm von jetzt auf gleich weg ist.
Die Ursache ist relativ einfach. Durch einseitiges heben, arbeiten und nur nach vorn nutzen des Armes (Auto fahren, Computertippseleien, Job......und und und) verändern sich die Längen und stärkenverhältnisse unserer Muskeln und Sehnen. Auch Erkältungen, Stress und alles was indirekt auf den Muskel und Sehnenapparat wirkt verändert das Gleichgewicht des Muskel und Sehnenapparates.
Dabei sind die ersten 10 bis 20 Schuss noch recht unproblematisch aber danach beginnt für den Körper die wirkliche Belastung. Der Wirbel kippt weiter, reibt und quetscht die Nerven und schon beginnt aus heiterem Himmel der Tennisarm.
Es gibt Griffe und Dehnübungen, die ich bei mir selber anwende und damit einen Teil wieder ins Gleichgewicht bekomme. Aber nicht jeder ist von Geburt an mit langen Bändern ausgestattet. Also bleibt nur der Weg mit Massagen, warmen Bädern und Gegenübungen den Sehnenapparat ins Gleichgewicht zu hieven. Also auch einen gewissen Anteil mit links trainieren. Sowohl Schüsse als auch Gewichte. Und nicht vergessen auch nach hinten, so dass die vorderen Sehnen gedehnt werden.
Ich schicke regelmäßig meine Tochter oder Sohn über den Rücken und lasse sie alle Wirbel einzeln mit den Füßen drücken (Im Prinzip die Dorn Methode). Gerade zwischen den Schulterblättern und im Übergang zum Hals wird es interessant.
Aber Vorsicht. Geht es langsam an wenn ihr da Probleme habt. Man kann sich auch das ein oder andere kaputt machen. Also zum Doc, dann Physiotherpheut und ausprobieren was geht, was hilft. Jemand der Knochenprobleme hat darf so was nicht machen und echte Bandscheiben schäden erst recht nicht.
Schaut wie weit ihr eure Schultern nach hinten bekommt und ob sich dann ein Druck zwischen den Schulterblättern bildet. Selbst der letzte Doc und ein Masseur haben nicht feststellen können, dass alle vorderen Bänder die Wirbelsäule bei mir zusammen gezogen haben. Ich konnte weder den Kopf drehen noch nach unten oder oben schauen. Mit konsequenten dehnungen hatte es mehrfach gekracht. Die Beweglichkeit ist wieder da, nun gilt es für mich Kondition nachzupumpen und die restlichen Schmerzen los zu werden.
Ich bin kein Freund von Medikamenten, aber manchmal soll eine kleine chemische Kur helfen.
Bitte bevor ihr euch was antut geht den Weg erst zum Doc, dann einen vernünftigen Physiotherapeuten, warme Bäder mit Kraulschwimmen und nichts überreissen. Chiropraktiker können euch auch helfen, auch wenn es nicht ganz günstig ist. Aber dort könnt ihr euch die Griffe abguggen oder Übungen zeigen lassen die besser wirken als die Standard Krankengymnastik.
Gerade die Tennisarmgeschädigten werden sich wundern wie schnell der Arm wieder voll beweglich ist.
Noch einen Nachtrag zum Wettkampfzittern.
Bis zur KReismeisterschaft hatte ich bislang nur Opfer und keine Gegner,....ab LM gings dann los,.. mal eben 10 bis 25 Ring unter normal.
Ich habe mich bereit erklärt bei Liga Kämpfen mit zu machen und versucht mich durch den Stress dort an höhere Anforderungen zu gewöhnen. Ein wenig hat es gewirkt. Es ist aber ein langer Weg sich Stressfest zu machen.
Gruß
Matze