Beiträge von Matze1965

    Also, wenn ich mir die Batteriekontakte anschaue wäre das die erste Ecke die ich mir genauer ansehen würde. Die Korrosion kann unbemerkt in den Bereich LED- Schalter fortschreiten und dort für Probleme sorgen. Der Verguss könnte eventuell entfernt werden. Der dicke Elko sollte zu prüfen sein.

    Dann stellt sich die Frage womit es vergossen wurde. Es gibt verschiedene Methoden dafür. Thermoplaste könnte man vorsichtig erwärmen... Anderes eventuell auflösen. Das muss man sich halt genauer ansehen und das ein oder andere ausprobieren. Einen Hartverguss kann man eventuell auch erwärmen und abkratzen......

    Ich stimme da ganz und gar nicht mit der Auffassung überein dass der Griff das letzte ist was ein Anfänger in Angriff nehmen sollte. Dass ein Anfänger mit einem ausgereizten Griff überfordert ist das mag stimmen aber warum sollte man einen Anfänger zwingen seine Hand an den Griff an zu passen??? Es ist doch sooo einfach. Fragen wo das Korn steht..... Anpassen und die Fingerlage grob anpassen. Das Züngel an Position stellen und dann erstmal schiessen lassen. Nach einigen Wochen das Schussbild betrachten und je nach Fortschritt kann dann der Griff weiter verbessert werden. Ich kaufe mir auch kein Auto und stelle den Sitz und Spiegel erst nach 2 Jahren ein.....

    Jemand der mit einem nicht (grob) angepassten Griff schiessen soll verliert doch nach 3 Monaten die Lust und den Spaß weil er keinen Fortschritt sieht.

    Aber was weiß ich denn schon...... Hab halt keine Ahnung vom Schiessen und Griffe gestalten.....

    Matze

    Da passt einiges nicht. Dein korn wird nicht mittig stehen, Dein Griff wird von der Form her nicht passen und vielleicht noch ein paar andere Dinge. Dadurch liegen Deine schüsse immer rechts oder gar rechts oben. Je nachdem wie stark die Abweichungen sind reicht halt der verstellbereich nicht.....

    Oh.... Kumpel von mir wohnt in Burgbernheim.... Aber das hilft dir nix..... Er ist Gewehr Fraktion..... Und ich bin augenblicklich zwischen hameln und Oldenburg unterwegs.

    Einiges wurde schon geschrieben. Wenn Dein korn erst mit probieren mittig steht stimmt einiges am Griff nicht. Mit einspielen tut die Fuß Stellung. Zu beobachten wäre ob sich in den ersten Minuten oder Anschlägen Dein Muskeltonus verändert so dass Du ohne Konditionierung gar nicht schießen solltest. Du bräuchtest dann etwas Aufwärmen und Anstrengung damit die Muskeln und Sehnen sich einarbeiten. Danach erst einrichten und nullstellung im Anschlag suchen.

    Zunächst einmal berücksichtige ich extreme Ausreisser in der Regel nicht. Vertikal drehen..... Kommt auch irgendwann. Die Höhe ist mir erstmal relativ egal. Mein Ziel ist es die re li treffer auf den guten 8er oder 9er Bereich zu drücken. Dadurch verändert sich auch vertikal einiges so dass drehen gar nicht unbedingt die erste Option ist.

    Was passiert beim Drehen..? Ich zwinge meine Hand eine Korrektur vor zu nehmen. Die Haltung im Handgelenk wird verändert. Ich drehe ja an der Visierung und nicht am Lauf. Das kann gut gehen wenn ich meinem Handgelenk entgegen komme.... Kann aber auch schlecht sein wenn die Haltung meinem Handgelenk nicht gefällt.

    Den gestrigen Abend habe ich damit verbracht meine vertikalen ausreisser zu eliminieren. Erster weg war den Winkel des Griffes zu verstellen womit viele hoch tief schüsse weg fielen. Danach ging es ans Feintuning und ich habe die Rückseite des Griffes bearbeitet um Druckstellen zu eliminieren. Diese äußerten sich in hochschüssen. Diese wurden interessanter Weise weniger als bei tief gedreht habe. Nur Drehen beseitigt oft nicht die Ursache. Kurz.... Die entspanntere Handhaltung brachte mehr als stumpfes drehen. Der veränderte handwinkel hat mich dazu gezwungen die waffe etwas tiefer zu halten und schon ging es besser. Unlogisch auf den ersten Blick.

    Das Kornzittern wird aus der Griffgestaltung resultieren. Zumindest zum größten Teil. Ist der Griff zu eng.... zittern....

    Ist der Griff zu weit....undefiniertes Halten....

    Fingerlage nicht korrekt (Druckpunkte oder Linien)..Zittern.

    Die Rückseite des Griffes wird gern vernachlässigt. Auch dort wenn die Form nicht passend ausgebildet ist neigt die Hand zum zittern.


    Macht was draus....

    Nun,.....

    Du kannst Dir gern einen Kunststoffgriff kaufen,.....allerdings wie wird er an Deine Hand angepasst ??? Ich weiss dass einige inzwischen Griffe drucken wogegen ja nichts ein zu wenden ist, allerdings ist die Vorarbeit dennoch enorm. Ohne die richtige Passform festgelegt zu haben geht auch bei modernen Materialien nichts. Nur über einen Handscan einen Griff zu fertigen und zu bestellen halte ich für bedingt bedenklich. Vielleicht bin ich auch zu alt für so nen Scheiss, allerdings muss man bedenken, dass ein Handscan nur gewisse geometrien erfassen kann. Somit wäre das eine gute Ausgangsbasis um einen Griff zu erarbeiten, aber ich kann mir nicht vorstellen dass so etwas ein endgültiger Griff sein wird. Sicherlich wird er besser passen als der ein oder andere Seriengriff, aber es fehlt an den Details. Sinnvoller wäre es wenn man den Handscan macht, den Griff in Holz fräst um ihn dann in den nächsten Monaten zu verfeinern. Danach dann in einer 1 : 1 Kopie fräsen oder drucken.

    Dann kostet Dich der Griff locker 1000 Euro plus. Dann doch gleich nen Holzgriff in der passenden Größe und den dann bearbeiten (lassen).

    Einen wunderschönen guten Morgen,

    ich wollte mich mal wieder an der Kaffeesatzleserei beteiligen....

    Die Behauptung dass das Schussbild rund ausschaut kann ich nicht bestätigen. Auffällig sind rechts / rechts oben Schüsse und links unten Schüsse.

    Für mich zeigt das Schussbild einen "ungeübten" Schützen, der noch nicht seine Haltekraft erreicht hat und bei dem es Auffälligkeiten im Bereich Griff zu finden gibt. Zusätzlich wird das ganze überlagert durch Bewegungen des Armes und des Handgelenkes (mangelnde Halteruhe). Wahrscheinlich passt die Griffneigung nicht, so dass das zu hoch und tieftendenzen führt. Die re li Tendenzen resultieren meisst aus Drucklinien oder Druckpunkten in der Fingerlage. Dazu kommen noch der ein oder andere Druckpunkt aus der seitlichen Handballenanlage. Wenn man mit dem Griff FP schiessen würde ergäbe es wahrscheinlich 60 % Hochschüsse re oben.

    Ich finde den ein oder anderen Tipp im oberen Teil relativ Zielführend und auch Hilfreich.

    Wichtig wäre meines erachtens einen Weg zu finden die notwendige Haltekraft auf zu bauen mit der zugehörigen Ausdauer. Züngeleinstellungen wären auch eine große Hilfe um die ein oder andere Fehlerquelle zu eliminieren.

    Durch die Haltekraft würde sich dann das Schussbild grundsätzlich verengen und somit wahrscheinlich die Ringzahl erhöhen, allerdings würden viele unerklärliche Ausreisser bleiben.

    Interessant zu wissen wäre, ob das Korn beim Zielvorgang zittert und ob das Korn aus dem Handgelenk zittert oder quasi erst in der Hand.

    Es wird hier viel geschrieben über Training ohne Ringzahlen,......

    Nun ich persönlich schiesse immer 100 Schuss mit einem persönlichen Minimalziel. Das erreiche ich in den letzten Monaten leider nur noch selten, weiss aber im Prinzip woran es liegt. Mich persönlich interessiert beim Training das Schussbild. Wolken,...Eier....Ausreisser immer in die gleiche Gegend....Absacker oder hoch schüsse ohne Grund.

    Natürlich hat jeder der Ausreisser seinen eigenen Grund. 60 bis 70 % sind einfach zu langes Halten mit allen Folgen die es dazu gibt, von Wackeln über nix mehr sehen......

    Ganz viele Ausreisser basieren einfach nur darauf dass sich mein Muskeltonus verändert. 5 Schuss 9er und 10er...plötzlich 8er und 7er....Kontrolle der Nulllinie ...und schon sehe ich dass ich 10 cm neben der 10 stehe. Wohlgemerkt, ohne den Stand oder andere Dinge verändert zu haben. Dieses Training ist nicht für jeden geeignet. Da ich allerdings quasi jeden Schuss analysiere ergibt sich relativ schnell eine gewisse "Datenbasis" was wann wie funktioniert und warum. Dann gilt es einfach Wege zu finden diese Effekte zu eliminieren. Mir gelingen oftmals ein paar 10er über die ich mich ärgere, weil....an sich habe ich das Korn nur über die Scheibe gezogen und mal richtig abgedrückt......Warum das ne 10 geworden ist...phuuu keine Ahnung. Das registriere ich durchaus und ebenso die 10er die ich ruhig angehoben habe und wo schon bei Schussabgabe klar war wo sie landen. Mit inzwischen 60 Lenzen und einer moderat angeschlagenen Gesundheit ist es nicht einfach sich die Haltekraft zurück zu trainieren und die Halteruhe. Somit gibt es halt mehr Aufmerksamkeit auf Details drumherum. Diese können nur einen Teil kompensieren, aber zumindest erleichtert es das ganze.

    Zum Thema Schussbild oben:

    Haltekraft und Halteruhe trainieren (geht auch ohne Waffe)

    Einstellen der Lupi in der Geometrie (Züngel, Griffneigung,.....)

    Anpassung eines Griffes auf mindesten 80 % der notwendigen Form.

    Und danach heisst es nur noch Training,....egal ob weisse Wand,...Klebestreifen an der Wand, Balkenscheibe vertikal horizontal (hab ich noch nie gemacht...), Weisse Scheibe oder nur Kugelfang......


    Soderle jetzt können sich wieder einige das Maul zerreissen. Für mich gehts erst mal auf Baustelle ... Leute zusammen scheissen....


    Matze

    Ferndiagnosen müssen nicht Fehleranfällig sein, man muss nur die richtigen Fragen zur rechten Zeit stellen. Es gibt Fälle wo auch ich bei Ferndiagnosen passe, da gehts dann halt mit Whats app weiter oder man muss sich entgegen kommen,....entweder auf dem einen Stand oder einem anderen. Es kann doch nicht sein, dass jeder der ein wenig helfen will oder eine Idee hat mal eben davon aus geht was das Gegenüber so alles schon kann oder gelernt hat. Wir sind doch keine Hellseher, gehen aber trotzdem davon aus dass......öööhhmm,...joar ...passt. Das ist einer der Gründe warum ich viele Hilfen gar nicht mehr im öffentlichen Thread anbiete sondern ausschliesslich per Konversation oder whats app.

    Ich ertappe mich auch immer wieder wenn ich auf nem Stand bin dass ich Hilfestellungen geben möchte, wobei sich häufig genug heraus stellt dass derjenige das erste mal freihand LG schiesst,....dazu habe ich ein zu starkes Leistungsdenken als dass ich mich da zurück nehme. Aber...da muss ich dann tief durchatmen und halt akzeptieren, dass derjenige noch gar nichts mit den kleinen Tricks oder Einstellungen anfangen kann.

    LP Schiessen besteht aus mehreren Komponenten,

    Äußerer Anschlag....also das ganze wie ein Zuschauer es warnimmt.

    Fußstellung

    Kopfhaltung

    Winkel zur Scheibe ....etc.


    Das sind alles Dinge die kann man in 20 Minuten erlernen, auch wenn man Wochen braucht um es richtig zu verinnerlichen und an zu wenden.


    Innerer Anschlag etc....Kann man auch viel lesen, lernen....Abläufe probieren etc.....


    Was aber die Vorraussetzungen sind zum LP Schiessen, habe ich den Eindruck werden nur am Rande erwähnt.

    Es wird viel über Trainingsmethoden geschrieben.... Nett......

    Was sind denn die Basics überhaupt...??

    1) Man muss eine LP zur Verfügung haben.

    2) Etwas Luft und Diabolos wären auch ganz nett.

    3) Nicht übel wäre, wenn man die LP überhaupt halten und in die richtige Richtung halten kann. Die Richtung wird nicht das Problem sein, das Halten schon eher. Hier fängt der Pferdefuß erst richtig an.

    3a) Zum Halten gehört sowohl die grundsätzliche Kraft, als auch die Ausdauer um überhaupt die LP am ausgestreckten Arm halten zu können. Jeder Schuss ist vergleichbar damit dass man am ausgestreckten Arm eine Tasse Kaffee einschenkt. Die Haltekraft und deren Ausdauer müssen kontinuierlich trainiert werden. Mein Nachbar ist Bodybuilder der mal eben 2 Kids am ausgestreckten Arm anhebt. Er ist allerdings nicht in der Lage eine LP länger als 5 Sekunden am ausgestreckten Arm zu halten. Danach wirds gefährlich...schaut aus wie Schüttelfrost.

    Hier kann man mit einer "Schnellschusstechnik" bedingt zunächst erst mal Ergebnisse erzielen, die allerdings nur bedingt befriedigend sind. Also bedeutet es Kraft und Ausdauer Pumpen um eine saubere Technik anwenden zu können.

    Hat man die Phase soweit überwunden und bleibt mit den Geschossen auf der Scheibe gilt es das ganze zu verfeinern. Nachdem man erst froh ist die Scheibe zu treffen heisst es nun den persönlichen Halteraum zu suchen und zu finden. Also den Kreis auf der Scheibe der zu einer Anhäufung von 9ern und 10ern allerdings auch 8ern führt. Somit bekommt man laaangsam das Gefühl dafür wo die Lupi überhaupt hin schiesst und ob es Korrekturen Bedarf. Die meisten hier im Forum haben diese Phasen schon lange überwunden und bekommen regelmäßige Ergebnisse die annähernd reproduzierbar sind.

    Aber was ist denn, wenn man seinen persönlichen Halteraum (an sich ca. die 5 unten) nicht findet oder reproduzieren kann ??

    Jeder Fernsehgugger schiebt sich die Kissen so ins Kreuz, dass er bequem liegt und schön seinen Krimi oder Fußball guggen kann. Jeder Autofahrer beginnt mit dem Einstellen von Sitz und Spiegeln und sogar noch dem Lenkrad. Ganz faule haben sogar ein Knöpfchen das den Sitz in die gespeicherte Stellung bringt. Aber warum reiten hier alle auf Trainingsmethoden rum wegen Abzug,....(ist der überhaupt richtig eingestellt bezüglich Position und Abstufung des Abzugsgewichtes ??), Haltung,...weisser Scheibe...Nur Kugelfang ???? Wenn ich auf der weissen Scheibe den ersten Schuss gemacht habe ist die nicht mehr weiss und ich orientiere mich automatisch an den ersten Einschlägen. Nur Kugelfang zum Lockern des Abzugsfingers und dem Konditionieren der Muskulatur macht da schon mehr Sinn. Es gibt aber auch Gummibänder,...Hanteln etc. mit denen ich ähnliches erreichen kann. Hat schon jemand versucht in nicht passenden Schuhen einen Marathon zu laufen ??? Die einzigen Verbindungen zwischen Schützen und Pistole sind die Abzugshand und das Züngel.

    Wunderbar stundenlang sauber abziehen zu üben......macht Sinn wenn der Abzug in geometrie und Kraft nicht auf den Schützen abgestimmt ist. Weiterhin macht es keinerlei Sinn saubere Abzugstechnik zu trainieren, wenn die Hand sich mit jedem Schuss im Griff dreht oder verschiebt.

    Wenn ich die letzten Schussbilder richtig im Kopf habe war das Schussbild insgesamt recht aufgelockert oder aufgelöst was auch darauf schliessen lässt, dass der Kontakt zum Griff nicht gleichmäßig ist sondern halt locker. Da wird die Hand rutschen, da werden einzelne Finger oder Fingerglieder zu viel oder zu wenig Druck ausüben. Die Griffneigung wird nicht optimiert seinum überhaupt zentrisch schiessen zu können. Da wird es viele Druckpunkte geben die die unheimlichsten Ausreisser verursachen und wo sich jeder wundert wo die blöden Dinger her kommen.

    Ich habe hier bislang niemand gelesen, der die Frage stellt wie der Schütze zur Scheibe steht. Jeder LG Schütze ist peinlichst darauf bedacht nicht auch nur einen mm falsch zu stehen. Bei LP Schützen machen wir ein wenig Abzugstraining....super.....passt.

    Hat jemand gefragt wo das Korn steht wenn der Schütze die Waffe hebt ??? Links...rechts oder ist es verschwunden oder zeigt es gen Himmel ??? All diese Richtungen muss der Schütze mit dem Handgelenk korrigieren und wundert sich über gegenteilige Erfolge....Es hat auch niemand gefragt ob das Korn zittert und ob es aus dem Handgelenk zittert, dem Arm oder direkt in der Hand. Radfahrer werden vermessen und ihre Räder auf den mm genau eingestellt. Wir Schützen nehmen es hin, dass ein Holzscheit als Griff dient und machen mal eben .....Abzugstraining......

    Einer meiner aktuellen "Pflegefälle" hatte immer den Drang zu linksschüssen die einfach nicht zu kontrollieren waren. Nach sehr langer Zeit hat er nun eine Züngelvorverlagerung, weil das Züngel sich nicht weit genug nach vorn stellen liess. Eine Verletzung mit starker Vernarbung des Abzugsfingers hat das ganze nicht wirklich einfacher gemacht. Nun steht das Züngel weit genug vorne,....es wurden noch ein paar Streicheleinheiten am Griff gemacht und er schafft auch mal 3 - 5 10er hintereinander. Der kann jetzt anfangen mit Techniktraining und Abzugstraining ..Abläufen etc.. Er hat immer noch seine Ausreisser quer über die Scheibe, aber er kann trotzdem jetzt nach 5 Monaten Griffbearbeitung (total heftiger Pflegefall) und vielen Detailänderungen wie Verteilung Abzugsgewichte etc. sagen warum er wohin geschoissen hat.

    Ich kann es auch in Kurz zusammen fassen:

    So lange die Grundlagen der Griffbearbeitung auch eines Anfängerschützen nicht zumindest grob bis mittelgrob umgesetzt worden sind hat er nur selten die Chance zu erkenn was er warum falsch macht.

    1) Die Kornrichtung muss passen.

    2) Die Kornhöhe sollte zumindest einigermassen passen.

    3) DerGriff sollte keine Druckstellen haben.

    4) Der Griff sollte auch keine Hohlstellen haben.

    5) Die Finger sollten einen 90 grad Winkel zu Lauf haben soweit es der Griff von der Grundstruktur her zu lässt.

    Diese 5 Dinge lassen sich innerhalb von ca. 45 Minuten mit etwas Schleifgerät und Spachtelmasse oder sogar nur Kinderknete einstellen, und man hat eine Grundlage gelegt um überhaupt ein sinnvolles Training absolvieren zu können.


    Ich kann natürlich auch mit ein paar wesentlicheren Dingen beginnen wie Abzugstraining oder Doppelatmung....und was es sonst so nettes gibt.

    Ja diese Dinge haben ihre Berechtigung und sind auch notwendig, aber was nutzt mir das beste Training wenn ich in den schlechtesten Schuhen Fußball spielen soll oder einen Marathon laufen.

    Es ist bestimmt nicht notwendig einen Griff für einen Anfänger bis ins letzte Detail an zu passen, das wäre Perlen vor die Säue, da sich gerade bei einem Anfänger noch so viele Details im Ablauf und in der Kraft verteilung etc. ändern werden. Er weiss doch auch gar nicht wie sich die Dinge am Griff auswirken. Manche machen gar nix,...andere sind essentiell. Es gibt so viele Griffe die sich super anfühlen und mit denen man nix trifft.....Das Ziel sollte doch sein seine Krücke so bequem wie möglich zu gestalten damit man es zumindest bequem hat.

    Aber wahrscheinlich liege ich wie immer völlig falsch und weiss grad nicht was ich hier schreibe.....Altersgerechte Demenz halt....


    Matze

    Ich habe bei unserer RIKA alle 60 LED getauscht und einige Widerstände verändert weil die neuen LED zu hell waren. Der scanner hat einen bestimmten helligkeitsbereich in dem er arbeitet. Wenn euch die Arbeit zu viel ist die LED zu tauschen schickt mir die Beleuchtungseinheit zu. Ich meine ich hätte 9 euro für die LED bezahlt. Widerstände hatte ich zu hause. Bislang hatte ich das durchlaufen immer auf die Lichtschranke geschoben war aber ne falsche Annahme. Interessant war dass die RIKA im warmen Zustand funktionierte. Also nachts vor die Heizung..... Wurde sie kalt gab es wohl etwas weniger und ungleichmäßiges Licht und sie lief durch. Es reichen LED mit wenig Candela und möglichst dunkelrote Farbe. Ich hatte mal die Stromaufnahme gemessen und nachgerechnet habs aber nicht mehr so im Kopf. Es sind immer pakete in Serie geschaltet. Das weiss ich noch. Wenn alle LED gleichmäßig leuchten könnte es ausreichen die Vorwiderstände zu verändern. Unsere leuchteten ungleichmäßig daher habe ich alle getauscht.