Wenn du relativ früh den Druck teilweise abbaust, ist die Energie für das Geschoss kleiner, sprich auch die Geschwindigkeit. Und Masse x Geschw = Impuls. Und gemäß der Impulserhaltung ist bei einer kleineren Geschw. bei gleicher Masse auch der "Reaktions"Impuls (Rückschlag) auf die Hand kleiner. Je nachdem wo der Drehpunkt (Griff/Hand) [Hebel] liegt, springt die Waffe dann weniger. [kurz und knapp formuliert]
Nimm einfach eine schwächere Ladung bis zur Zimmerpatrone oder bei LG/LP geringere Geschwindigkeit/Druck.
welches sich noch im Lauf befinden könnte? Insbesondere bei Waffen mit langem Lauf, wie bei einer FP?
Weniger Hochschuß
Die .22Z hat von Hause aus, schon weniger Energie. Der Vorteil einer "normalen" .22lfB wäre, dass man einen Teil der Energie nutzen kann, um die Aufwärtsbewegung der Waffe aktiv zu behindern.
Eine Energie die nicht vorhanden ist wird auch keine Aufwärtsbewegung die Du bremsen willst auslösen.
Querbohrung ist ein im Maschinenbau üblicher Oberbegriff. Gasentlastungsbohrung ist spezifischer und beschreibt die Funktion. Ich habe den Begriff "Querbohrung" deshalb genommen, weil ich es gerade allgemein halten wollte. Denn ein 90° Winkel zwischen Querbohrung und Laufachse, muss zB nicht zwingend vorteilhaft sein.
Das Problem der Eliten wie ich es seit den 68en kenne, das ist aber wirklich OT.
Wenn wir hier von KK Kurzwaffen ausgehen brauchst Du einfach eine Mindestenergie damit die Waffe zuverlässig funktioniert. Bei der OSP ist wenn ich nicht falsch liege sogar eine Mindestenergie vorgeschrieben und bei einer Freien Pistole sollte des Geschoß auch mal den Lauf verlassen sonst wird die Halteruhe des Schützen überfordert. Auf der anderen Seite haben ja Techniker daran gearbeitet die Zündzeit zu verkürzen.
Für das Gewehr ist bei dem höheren Éigengewicht eine Impulsverminderung weniger wichtig auch könnten sich durch die von Dir angedachten Eingriffe Präzisionsverluste ergeben.