Es ging nur rein um die Tatsache, dass immer Aha-Erlebnisse entstehen können. Nicht um deren Größe, diese hängt stets maßgeblich vom jeweiligen Leistungsstand der Schützen und Schützinnen oder dem Leistungsvermögen des Lehrenden ab.
Beiträge von Justitia
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Anders schaut es im Bewegungsschießen aus, beginnend mit Duell oder den 20sec von der Zentralfeuerdisziplin. dort gibt es dann oft in so einem Lehrgang Aha Erlebnisse.
Naja, die Technik eines Präzisionsschusses muss schon ziemlich vollkommen bzw. absolut auf den Einzelnen abgestimmt sein, dass keine Aha-Erlebnisse mehr entstehen können. Jedes noch so kleine Zahnrad ist ja für das große Ganze entscheidend. Sicher haben wir beim Duellschießen oder bspw. in den Disziplinen OSP oder Zentralfeuer einen anderen Bewegungsablauf und tun demnach etwas anderes als beim Präzisionsschuss, aber im Endeffekt machen wir doch auch da jedes Mal immer wieder "nur" das Gleiche (innerhalb der jeweiligen Disziplin eben).
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Schrauben sind zum drehen da - in die eine wie in die andere Richtung!
Dazu wurden sie konstruiert.
Erarbeite Dir einfach in einem Training, wieviele Rasten Du für den Duellpart drehen musst und merke Dir diesen kleinen Aspekt. Am Ende stellst Du die Visierung einfach wieder zurück.Einen Einstieg in die Grundlagen kannst Du hier finden:
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Hi Justitia,
wie gehts ........haben die Schießeisen schon Rost angesetzt

Sie hat natürlich Recht, nur der Grat zwischen Sturheit und Entwicklung ist hier dünn. Der überwiegende Teil der Resis ist zu einfältig, zu faul, zu fleckmatisch etwas zu hinterfragen zu ändern, weil es schon immer so war.
Wenn Schützen hute noch mit 1360gr Abzugsgewicht schiessen weil das so in den 70iger Jahren war, dann ist das ein gutes Beispiel dafür.
Das wesentliche vom unwesentlichen zu unterscheiden ist für manchen schon zu viel.
Abläufe und Programme schiessen immer im selben Rytmus, mit den selben Einstellungen, führt zwangsläufig nicht zu neuen Erkenntnissen und auch nicht für Fortschritt, und schon gar nicht zu Erfahrung!
Hier krankt es bei den Schützen ganz arg.
Diese Ablauf und Einstellungsänderungen gehören im mittleren Leistungssegment zwingend dazu. Am Anfang fehlt die Erfahrung, mit hohen Ringzahlen ist vieles nicht mehr zu verbessern.
Aber wenn in getätigten Disziplinen 30,40,50 Ringe mehr geschossen weden, als ich es tue, finde ich dieses Potential nur mit Ändeungen, Was ich bislang erbracht habe ist ja ablesbar an meinen Ergebnissen.........
Und dann stur beim Training so weitermachen, zeugt nicht von Selbstkritik bzw Kreativität oder Weitblick.
Am einfachsten ist es halt auch den Nachbarn zu fragen, tauschn wir mal die Waffen für 15 Schuss. Ich hab nicht selten so ganz neue Sichtweisen bekommen. Da kommt man in Kontakt mit ganz anderen Abzugsverläufen, mit anderen Griffen, Visierungen, etc.
Sonst wächst nix, wer immer das tut was er kann wird immer das bleiben was er ist.......
no.limits
Meine nicht, Deine?

Änderungen brauchen aber auch Zeit, um zu wirken! Da gibt es dann die, die sich durchbeißen, einfach tapfer weitermachen und diverse Varianten testen - bis ihnen ein qualifiziertes abschließendes Urteil möglich ist. Und dann gibt es noch diejenigen, die unmittelbar wieder in alte Muster verfallen oder wieder am Material herumbasteln, wenn sich keine sofortige Leistungsexplosion einstellt - und das zu einem Zeitpunkt, wo Änderungen noch gar nicht greifen konnten. Das hilft auch nicht weiter!
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Das sind alles Weltklasseschützen - und nicht nur die Herren, sondern auch die Mädels! Schließlich ist Guo zweimalige Olympiasiegerin mit der Luftpistole (2008 und 2012) und Kim wurde in London (2012) Olympiasiegerin mit der Sportpistole. Fakt ist aber, dass alle der Gezeigten ihre Leistung auch mit einem Besenstil erbringen würden - nur mit einem angepassten Griff ist der Weg dorthin einfacher!
Leider ist diese "vom Lehrbuch getriebene Art" für uns hierzulande irgendwie typisch. Natürlich gibt es Rahmenbedingungen, die unabwendbar und zu berücksichtigen sind, aber der Rest ist geprägt von Individualität! Ein Lehrbuch kann allenfalls Impulse geben und das Hinterfragen der eigenen Handlungen anstoßen, das blinde Übernehmen der Empfehlungen macht aber aus keinem das "Maß der Dinge" in seinem Sport. Es ist vielmehr das Prinzip "Try and Error", das uns weiterbringt! Nicht alles funktioniert bei jedem und nicht alles, was dieses Jahr funktioniert, funktioniert auch nächstes Jahr noch. Das impliziert nun aber nicht ein permanentes Schnitzen am Griff, welches uns auch nur vom eigentlichem Job ablenken würde. Ich bin mal auf ein Paper zur Griffgestaltung in englischer Sprache gestoßen, sinngemäß steht dort: Ein Griff fühlt sich niemals jeden Tag, jede Stunde immer gleich an, was demzufolge das permanente Streben nach absoluter Perfektion nicht rechtfertigt. Vielleicht sollten wir grundsätzlich weniger unser Material als Grund für unsere (vermeintlichen) Probleme heranziehen, sondern insbesondere bei uns als Schützinnen und Schützen auf Fehlersuche gehen. Zugegeben: Der erstgenannte Weg ist der einfachere von beiden.

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Bei 30°C in einem Auto mit kaputter Klima war es zwar etwas warm
, aber wir sind gestern gut angekommen.Vielen Dank an das Team!!!
Es wurden mir gestern wieder beide Augen geöffnet. Entscheidend war für mich, dass mal jemand von außen auf meine Technik schaut. Und Thomas hat den Job super gemacht.
Dass ich soviele Baustellen habe, damit habe ich nicht gerechnet. Wichtig ist nun, dass ich die Tipps auch umsetzte und den gezeigten Weg auch verfolge.
Thomas ist super - ich schätze ihn als Trainer und Mensch sehr. Er vereint vieles, was den meisten Personen heutzutage fehlt!
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Meine Stimme habt ihr auch. Ich drücke Euch die Daumen!
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Hallo zusammen,
mich hat das Thema "Schuhe" vor geraumer Zeit auch wieder beschäftigt - also als Pistolenschützin, nicht ausschließlich als Frau.

Guter Beitrag - Danke! Nur würde ich diesen gerne um Option/Idee ergänzen...
Ich selbst habe lange Zeit die Schießschuhe von Sauer getragen. Leider wurden sie mir irgendwann weniger angenehm (wobei ich den Grund nicht konkret benennen kann, war eher "Gefühlssache") und ich habe in meinen Asics geschossen... und zurecht Rüffel kassiert.
Irgendwann sind mir dann die roten Adidas von Jongoh Jin aufgefallen und mich hat interessiert, was das für welche sind. Optisch haben sie mir zumindest gleich zugesagt.
Nach etwas Überlegen habe ich mir dann 3 verschiedene Modelle der Adidas-Gewichtheberschuhe bestellt und zuhause im Anschlag anprobiert. Seit Juni diesen Jahres schieße ich nun in Gewichtheberschuhen und bin bisher absolut positiv überrascht. Sie sind angenehm zu tragen und bieten einen vergleichbar festen Stand. Auch preisbewusstere Pistolenschützen können hier fündig werden: Die Spanne reicht von ca. € 70 (Powerlift), über ca. € 120 bis hin zum Topmodell von Jongoh für etwa € 170. Schlussendlich habe ich mich für das Modell im mittleren Preissegment entschieden, da es einen höheren Keil als der Powerlift besitzt und mir den besten Stand bieten konnte. Den Powerlift tragen übrigens auch viele deutsche Nationalkaderschützen (wie ich im Nachgang festgestellt habe).
Grüße
Steffi
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Hallo zusammen,
heute oute ich mal als bisher nur stille Mitleserin... Vielleicht ändert sich das ja in Zukunft.

Und mit wem habt ihr es zu tun? Ich heiße Stefanie ("Steffi" ist aber ausreichend) und bin 33 Jahre alt. Meine Disziplinen sind Luft- und Sportpistole.
Eigentlich wollte ich mich ursprünglich - inspiriert durch meine Familie und Martina Glagow - am Gewehr versuchen, habe mich aber dann kurzerhand in meinem damals jugendlichen Leichtsinn für die Pistole entschieden - und die Entscheidung auch nie bereut.

Zugegeben... Zwischendurch gabs eine mehrjährige Pause. Seit Sommer 2012 bin ich aber wieder mit der Luftpistole und seit 2013 auch mit der Sportpistole am Start.
Ich bin gespannt, was das neue Sportjahr für mich bereit hält und wünsche Euch allen dafür schon jetzt viel Erfolg.
Grüße aus dem Süden Deutschlands
Steffi