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Auch wir haben aktuell etwas über 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren regelmäßig zum Training. Sind leider nur 2 Trainer (C-Leistungssport), aber versuchen, unsere Manpower auf dem Sektor zu erweitern. Das ist der eigentliche Flaschenhals bei uns. Der Trainerschein ist eines, wichtiger aber ist das wirkliche Wissen um die richtige Technik und das didaktische Können, das auch zu vermitteln.
Wir sind aktuell 4 Personen, die das Training am Schießstand begleiten. Wobei zwei davon dies hauptsächlich leiten und die anderen beiden bei Engpässen mit einspringen. Mittlerweile haben wir auch zwei Betreuer, welche die Kinder während des Wartens betreuen. Hier laufen viele überfachliche Themen wie z.B. Basteln für unseren Weihnachtsbaum, oder auch Videodrehs (Wer kennt noch Dingsda?). Es laufen aber auch fachliche Themen, wie Theorie (Sicherheitsregeln, Verhaltensweisen am Schießstand, etc.), oder praktische Inhalte, wie ein Aufwärmprogramm
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Jedes Training beginnt also vorab mit der logistischen Planung - wer und wann und was. Das realisieren wir mit WhatsApp und regelmäßigen Abstimmungen. Es ist leider nicht immer jeder zu jedem Training auch da. (Im Fußball würden sich das die Trainer nicht gefallen lassen, ich weiß).
Ja, das Problem gibt es bei uns auch. Auch die pünktliche Anwesenheit ist noch so ein Thema. Wir organisieren auch über WhatsApp. Beim Fußball backen sie auch schon kleinere Brötchen, Spielgemeinschaften in allen Bereichen aufgrund von zu wenig Nachwuchs. Aber anderes Thema, nur als Randbemerkung.
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JEDES Training beginnt mit Erwärmung. Die kann auch schon außerhalb des Schießstandes erfolgen, wenn die Gruppe davor noch schießt. Verantwortlich: Eines der Schützenkinder, i.d.R. das Älteste/Erfahrenste.
Finde ich klasse, dass das bei euch ein Jungschütze macht. In die Richtung wollen wir auch gehen, aber braucht noch ein wenig Zeit und Anleitung
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Dann Waffen aus dem Schrank nehmen, Stände belegen - heutige Aufgabe erklären. Manchmal auch Gymnastik. Training nach jeweiligen Schwerpunkten - zielgerichtet auf die nächsten Wettkämpfe: LP. mLP, SpoPi. Wir unterschieden hier spielerisches Training (insbesondee für die anfänger, die mit Licht schießen), Techniktraining (also Elementetraining), Ausdauertraining (bis zu 200 Schuß ohne Probe - meist 100), wettkampfnahes Training (Durchspielen eines kompletten Wettkampfes) und Athletiktraining (Stabilität, Koordination, Gleichgewicht, Laufen, Seilspringen ...)
Hört sich sehr strukturiert und zielgerichtet an. Technik und Spaß (Schießspiele) sind aktuell unsere Schwerpunkte. Da ein Großteil unseres Nachwuchses ca. 1 Jahr im Verein ist, betreiben wir hier gerade kräftig Basisarbeit. Wenn sie mal erfahrener werden, dann ist deine Beschreibung auf jeden Fall eine sehr gute Orientierung.
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Dazu Tipps: "Wie überlebe ich einen Wettkampf ohne disqualifiziert zu werden?" / "Wie deute ich die putzigen Verrenkungen meiner Trainer, die sie nonverbale Kommunikation nennen?" / "Wie reguliere ich meine Psyche in weniger als 3 Minuten trotz auftretender Panikattacken?" / "Wie bereite ich mich persönlich auf einen Wettkampf vor?" / "Was mache ich wenn ...?" etc. aus der Bausteinkiste des Mentaltrainings.
Finde ich auch super. Wir hatten vor kurzem Markus Koch bei uns im Verein. Im Süddeutschen Raum ein bekannter Mentaltrainer (selbst Sportschütze). Mentale Vorbereitung sehen wir auch als sehr wichtig an.
Califax Vielen Dank für Deinen sehr wertvollen Input. Da kann ich einiges für uns herausziehen. Beiden Daumen hoch