Beiträge von meier31

    Ich finde das Mindestalter von 18 Jahren zu hoch gewählt

    Kann man als Außenstehender nicht wirklich beurteilen. Der Verein wird sich mit Sicherheit etwas dabei gedacht haben.

    Ich kann aus der Sicht unseres Vereins nur sagen, dass wir eine ähnliche Intention verfolgen. Bei uns fehlt ganz klar die Altersgruppe von 18-45. Bei Schülern und Jugendlichen haben wir im Moment absolut keine Sorgen.

    Meine Frau schießt den Mesh-Griff von MEC. Keinerlei Probleme an der Bayerischen Meisterschaft.

    Feinwerkbau hat den Mesh Griff ja auch im Angebot. Muss ehrlich zugeben, deutlich gelungener wie das MEC Pendant. Feinwerkbau verkauft die Griffe mittlerweile ja auch für andere Marken.

    Das 900er wird ja auch international fleißig geschossen, z.B. Giny Trasher. Die ISSF scheint kein Problem mit den Griffen zu haben

    Ich hab in meinem ersten Leben mal Koch gelernt. Was soll ich sagen, zu viel Arbeit für zu wenig Geld :D.

    Hab dann nochmal umgesattelt und eine Ausbildung zum Werkzeugmacher abgeschlossen. Hab mich im Anschluss über 15 Jahre mit Koordinatenmesstechnik und Qualitätsmanagement/Qualitätssicherung beschäftigt. Mittlerweile bin ich Führungskraft in der Qualitätssicherung bei einem Maschinenbauer.

    Bezüglich Qualität und Robustheit musst du dir bei MEC kein großen Gedanken machen. Zubehör von MEC findest du bei der gesammelten Weltelite und das seit etlichen Jahren.

    Meiner Meinung nach und ich schieße jetzt auch schon 30 Jahre, über jeden Zweifel erhaben.

    Wie Mike schon erwähnt hat, ist das Nachrüsten beim Spy kein Problem

    N'Abend!

    Erklären kann ich es nicht, aber ich würde mal das Schussprotokoll der Meyton anschauen. Wir hatten so etwas auch bei uns gehabt und im Bericht waren die Zeiten bzw. die Abstände zwischen den Schüssen auffällig, so das wir auf zurückspritzende Bleireste getippt haben. Das Thema haben wir bei Meyton adressiert und es ist noch in der Klärung.

    Es ist auch möglich, im Messrahmen eine Totzeit einzustellen, dann würden Bleispritzer nicht erfasst.

    Man sollte auch darauf achten, dass auf dem Kugelfang sich nicht zuviele Bleirückstände befinden.

    meier31 ich hab dich zwar schon in einem anderen Thread gefragt aber da wird das vermutlich untergegangen sein. Du nanntest die Higher Performance Schießspiele. Hast du diese auch? Wenn ja was ist der Unterschied?

    Asche über mein Haupt, da hab ich tatsächlich vergessen zurückzuschreiben. Sie sind jetzt grundsätzlich nicht unterschiedlich. Braucht man ihn unbedingt? Wenn man den Trainingsbuddy schon hat, nicht zwingend. Ist haben besser als brauchen? Auf jeden Fall 8o.

    Es sind ergänzend ein paar andere Spiele drin. Ich würde sagen, einer von beiden reicht auf jeden Fall.

    Ich würde ihn nicht mehr hergeben wollen. Ist aber auch die Frage, was du damit machen möchtest. Wenn du Trainer bist und eine Trainingsgruppe hast, super Geschichte. So kann man das Training ungemein abwechslungsreich gestalten und man bekommt den Fokus mal weg vom reinen 30, 40 oder 60 Schuss machen und weg vom Stand.

    Bist du Schütze in einer Trainingsgruppe, dann gelten die oben genannten Punkte genauso. Solltest du meistens für dich alleine trainieren, dann macht das ganze natürlich auch definitiv Sinn, aber viele Schießspiele werden nicht funktionieren, da man min. zwei Personen benötigt.

    Dann konkretesiere ich das mal etwas, der Diabolo steckt so in der Scheibe, das kein Licht durchscheint.

    Reinkemeier hat sich mit dem Thema in seinem neuen Buch befasst. Das Problem an Pappe ist, dass sie flexibel ist. Das Schussbild unten ist das gleiche, nur einmal auf Papier und einmal elektronisch. Wenn man jetzt mal auf der Elektronik den Ausreißer bei 7 Uhr betrachtet, ist dieser oben bei Papier nicht zu erkennen.

    Quelle: "Traingsprogramm Gewehr" von Heinz Reinkemeier und Gaby Bühlmann

    Wo siehst du den Unterschied zwischen KK und LG in der Hinsicht?

    Zitat

    Die Hersteller stecken alle Unsummen in die Entwicklung ihrer neuen Modelle.

    Da kann es sich garkeiner leisten, ein schlechteres Produkt auf den Markt zu bringen.

    Ja dass wäre schön. Mir sind persönlich mehr als eine Hand voll bekannt, die Probleme mit ihrem Lauf hatten und dieser dann getauscht wurde (Herstellerübergreifend). Das sind Unternehmen, welche Profitorientiert arbeiten. Die Marge ist von immenser Bedeutung und dem wird bis zu einem gewissen Grad alles untergeordnet. Ich arbeite in der Qualitätssicherung / Messtechnik in der Metallindustrie. Prozesse werden verändert um die Produktivität/Geschwindigkeit zu steigern und das mitunter zu Lasten der Qualität. Ich will nicht sagen, dass die Produkte perse schlecht sind, auf gar keinen Fall! Wenn wir jetzt aber mal bei dem Beispiel "Läufe" bleiben, die waren früher definitiv hochwertiger.

    Es gibt Schützen, die halten die in den P70 Modellen verbauten Läufe sogar für die bisher nach wie vor besten von FWB verwendeten.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Wahrscheinlich bist du damit gar nicht so weit weg von der Realität.

    Das gilt wohl nicht nur für Feinwerkbau, sondern für alle Hersteller.

    Ich hatte mich mal mit einem Waffenhändler unterhalten, der meinte dass die Hersteller früher Außenläger hatten, in denen der Stahl für die Läufe über Jahre gelagert wurde und auf diese Weise, durch Hitze und Kälte, Spannungen im Material abgebaut wurden.

    Heute passiert das ganze künstlich. Er meinte, dass ist einer der Gründe, warum Läufe von Gewehren früher qualitativ deutlich hochwertiger waren.

    Wie gesagt, ich kann das nicht verifizieren. Vielleicht kann der ein oder andere hier was dazu sagen.

    Unser Jugendleiter haben mal ein Formular entworfen, auf dem wir kurz ein wenig detaillierter die grundlegenden Dinge aufgeschrieben haben. Das Formular muss natürlich für jeden Verein ein wenig angepasst werden, da Dinge drauf stehen, die nur für uns Relevanz haben.

    Aber vielleicht ist es für den ein oder anderen eine Hilfe ein wenig Struktur in den Ablauf zu bekommen.

    Zitat

    Zum Aufwärmprogramm:

    Wir haben einmal von unserer Tochter (ehemalige Bundeskaderschützin) eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dafür erstellen lassen. Das drucken wir so 1x im Jahr aus und verteilen es an unsere Jugend. Wenn sie sich nur wirklich daran halten würden!!! :(

    Califax Wäre es möglich diese Anleitung zu bekommen? Vielen Dank im voraus.

    Zitat

    Auch wir haben aktuell etwas über 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren regelmäßig zum Training. Sind leider nur 2 Trainer (C-Leistungssport), aber versuchen, unsere Manpower auf dem Sektor zu erweitern. Das ist der eigentliche Flaschenhals bei uns. Der Trainerschein ist eines, wichtiger aber ist das wirkliche Wissen um die richtige Technik und das didaktische Können, das auch zu vermitteln.

    Wir sind aktuell 4 Personen, die das Training am Schießstand begleiten. Wobei zwei davon dies hauptsächlich leiten und die anderen beiden bei Engpässen mit einspringen. Mittlerweile haben wir auch zwei Betreuer, welche die Kinder während des Wartens betreuen. Hier laufen viele überfachliche Themen wie z.B. Basteln für unseren Weihnachtsbaum, oder auch Videodrehs (Wer kennt noch Dingsda?). Es laufen aber auch fachliche Themen, wie Theorie (Sicherheitsregeln, Verhaltensweisen am Schießstand, etc.), oder praktische Inhalte, wie ein Aufwärmprogramm

    Zitat

    Jedes Training beginnt also vorab mit der logistischen Planung - wer und wann und was. Das realisieren wir mit WhatsApp und regelmäßigen Abstimmungen. Es ist leider nicht immer jeder zu jedem Training auch da. (Im Fußball würden sich das die Trainer nicht gefallen lassen, ich weiß).

    Ja, das Problem gibt es bei uns auch. Auch die pünktliche Anwesenheit ist noch so ein Thema. Wir organisieren auch über WhatsApp. Beim Fußball backen sie auch schon kleinere Brötchen, Spielgemeinschaften in allen Bereichen aufgrund von zu wenig Nachwuchs. Aber anderes Thema, nur als Randbemerkung.

    Zitat

    JEDES Training beginnt mit Erwärmung. Die kann auch schon außerhalb des Schießstandes erfolgen, wenn die Gruppe davor noch schießt. Verantwortlich: Eines der Schützenkinder, i.d.R. das Älteste/Erfahrenste.

    Finde ich klasse, dass das bei euch ein Jungschütze macht. In die Richtung wollen wir auch gehen, aber braucht noch ein wenig Zeit und Anleitung

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    Dann Waffen aus dem Schrank nehmen, Stände belegen - heutige Aufgabe erklären. Manchmal auch Gymnastik. Training nach jeweiligen Schwerpunkten - zielgerichtet auf die nächsten Wettkämpfe: LP. mLP, SpoPi. Wir unterschieden hier spielerisches Training (insbesondee für die anfänger, die mit Licht schießen), Techniktraining (also Elementetraining), Ausdauertraining (bis zu 200 Schuß ohne Probe - meist 100), wettkampfnahes Training (Durchspielen eines kompletten Wettkampfes) und Athletiktraining (Stabilität, Koordination, Gleichgewicht, Laufen, Seilspringen ...)

    Hört sich sehr strukturiert und zielgerichtet an. Technik und Spaß (Schießspiele) sind aktuell unsere Schwerpunkte. Da ein Großteil unseres Nachwuchses ca. 1 Jahr im Verein ist, betreiben wir hier gerade kräftig Basisarbeit. Wenn sie mal erfahrener werden, dann ist deine Beschreibung auf jeden Fall eine sehr gute Orientierung.

    Zitat

    Dazu Tipps: "Wie überlebe ich einen Wettkampf ohne disqualifiziert zu werden?" / "Wie deute ich die putzigen Verrenkungen meiner Trainer, die sie nonverbale Kommunikation nennen?" / "Wie reguliere ich meine Psyche in weniger als 3 Minuten trotz auftretender Panikattacken?" / "Wie bereite ich mich persönlich auf einen Wettkampf vor?" / "Was mache ich wenn ...?" etc. aus der Bausteinkiste des Mentaltrainings.

    Finde ich auch super. Wir hatten vor kurzem Markus Koch bei uns im Verein. Im Süddeutschen Raum ein bekannter Mentaltrainer (selbst Sportschütze). Mentale Vorbereitung sehen wir auch als sehr wichtig an.

    Califax Vielen Dank für Deinen sehr wertvollen Input. Da kann ich einiges für uns herausziehen. Beiden Daumen hoch

    Hallo zusammen,

    ich wollte einfach mal in die Runde Fragen, was bei euch Faktoren sind, die ein gelungenes Jugendtraining ausmachen?

    Mir geht es hier in erster Linie um den reinen Ablauf während des Jugendtrainings weniger um die globale Jugendarbeit im Verein.

    Wir haben aktuell eine Truppe von knapp 20 Jugendlichen zwischen 8 - 14 Jahren im Verein, die wir auf zwei Trainingstage mit einem aktuellen Umfang von jeweils ca. 2,5 Stunden aufgeteilt haben.

    Wir haben 6 elektronische Luftgewehrstände und 2 Lichtgewehre. Somit sind wir aufgrund der hohen Anzahl (zumindest für uns:D) gezwungen in mehreren Belegungen zu schießen.

    Was natürlich die Aufgabe mit sich bringt, zum einen die Jugendlichen auf dem Schießstand zu betreuen, als auch die wartenden Kinder.

    Aktuell haben wir eine, meiner Meinung nach, sehr gute Basis und auch die Qualität der Ausbildung ist auf gutem Niveau (C-Trainer Leistungssport haben wir im Verein).

    Dennoch kann es nie schaden über den Tellerrand hinaus zu blicken um sich andere Denkansätze anzusehen und diese dann vielleicht selbst zu adaptieren.

    Also gerne her mit euren Methoden. Ich freu mich über jeden Beitrag