Beiträge von meier31

    Also ich versteh da die Aufregung wegen den Unterlagen nicht wirklich. Ist ja auch wieder typisch deutsch. Das Haar in der Suppe suchen. Ich glaube nicht das Kinderaugen wegen mehr Vorschriften an Glanz verlieren. Ich bin selbst mit vier Kindern vor Ort und keiner von denen interessiert sich auch nur im entferntesten für den Text auf den Startkarten.

    Lasst doch die DM erst mal vorbei gehen und dann schauen wir weiter

    Das sind natürlich erst einmal Empfehlungen, aber spielen wir doch mal ein mögliches Szenario durch:

    Die ISSF passt die Regeln entsprechend oben stehender Vorschläge an, dann würden ausnahmslos alle Hersteller ihre Kleidung anpassen. Somit ist der DSB fast gezwungen die ISSF-Regeln zeitnah zu übernehmen, da sonst ein Ungleichgewicht bei nationalen Meisterschaften entsteht. Alle die sich noch alte Klamotten gekauft haben räumen ab und der Rest mit neuen Klamotten hat das Nachsehen.

    Hier mal eine komplette Übersetzung des ISSF Dokumentes

    1. Allgemeines

    Dieser Workshop wurde aufgrund des zunehmenden Drucks durchgeführt, der vom ISSF-Vorstand und EXCO ausgeübt wurde, um Lösungen für die wahrgenommenen technischen Vorteile zu finden, die durch Hersteller von Gewehrbekleidung entstehen. Dies betrifft insbesondere immer dickere und steifere Schießjacken, Hosen und Schuhe, die Spitzenathleten und unseren Sport auf einen Weg des vermeintlichen technischen Dopings führen. Ziel des Workshops war es, eine Reihe der bekanntesten Herstellerkleidungen zu testen, sie mit bestehenden und beabsichtigten ISSF-Regeln zu vergleichen und Maßnahmen zu erörtern, die ergriffen werden sollten, um diese Bedrohung für die Zukunft der Gewehrdisziplin zu mindern.

    2.

    Kleidung und Schuhe verschiedener Hersteller wurden getestet. Aktuelle ISSF-Regeln und Messtoleranzen wurden verwendet, um jedes Kleidungsstück in drei Zuständen zu testen: 1) direkt nach dem Auspacken, 2) nach dem Zuschneiden auf einfache Dicke, und 3) nach Manipulation (Tragen, Erwärmen), um den realen Zustand nach Gebrauch zu simulieren.


    3.

    Diese Notizen stellen eine grobe Übersicht über die Workshop-Aktivitäten und Diskussionen sowie getroffene Entscheidungen dar. Detaillierte Formulierungen für das ISSF-Regelwerk 2026 folgen, einschließlich Erklärungen und Leitlinien zur Vorbereitung auf die Saison 2026.


    4. Hintergrund

    Alle Teilnehmer waren sich der aktuellen Situation bewusst, bei der immer steifere Kleidung und Schuhe die Leistungen von Athleten beeinflussen. Der Vorsitzende und ISSF-Sportdirektor betonten, dass zur Lösung dieses Problems ein zweistufiger Ansatz erforderlich sei:

    • Phase 1 (2026–2028): Erste Maßnahmen zur Reduzierung des Einflusses der Kleidung auf die Leistung.
    • Phase 2 (ab 2029): Überprüfung nach LA 2028 mit ggf. strengeren Maßnahmen (nach Analyse und Umsetzungszeit für Industrie und Athleten).

    Die Hauptanliegen gliedern sich in drei Bereiche:


    a. Leistung

    Athleten an der Leistungsspitze rücken eng zusammen, und die Kleidung beeinflusst die Ergebnisse stark. Technisch ist es nicht möglich, die Punktegrenzen weiter anzuheben. Eine Lösung muss her, um den Einfluss der Kleidung zu minimieren.

    b. Kosten

    Die hohen Kosten für Kleidung stellen auf allen Ebenen ein Problem dar, besonders für Nachwuchsathleten und Teams mit begrenztem Budget. Das gefährdet das Wachstum und Ansehen des Sports.

    c. Sportliche Darstellung

    Das Ansehen der Disziplin litt. Athleten können sich kaum bewegen, was bei IOC und ISSF-Führung bereits Thema war. Anzüge, die an eiserne Rüstungen erinnern, bringen den Sport in Verruf.


    5. Schießjacken

    Nach Tests wurde Folgendes vereinbart:

    a. Steifigkeit

    Doppelte Leinwand im Schulterbereich bleibt erlaubt (Schutz und Unterstützung beim Zielen).

    • Rest der Jacke: nur einfache Leinwand erlaubt.
    • Keine weiteren Änderungen oder Verstärkungen erlaubt.
    • Ärmel bleiben unverändert.

    Toleranzgrenzen:

    • Doppelte Dicke: 3,0 mm in 30 Sekunden
    • Einfache Dicke: 3,0 mm in 15 Sekunden

    Hinweis: Verzierungen oder Kantenverstärkungen müssen aus leichtem Stoff bestehen und unterliegen den gleichen Prüfungen.

    b. Knopflöcher

    Toleranz von 70 mm auf 80 mm erweitert – Jacke sitzt dadurch weniger eng.


    6. Schießhosen

    Nach Tests wurde Folgendes beschlossen:

    Doppelte Leinwand bleibt im Lenden- und unteren Rückenbereich erlaubt, bis knapp unterhalb des Schritts.

    • Exakte Bestimmung: Hose wird gefaltet, und die Ausrichtung des Gummibandes dient als Maß.
    • Ziel: Schutz des Rückens und Komfort.
    • Rest der Hose: nur einfache Leinwand.

    Toleranzen:

    • Doppelte Dicke: 3,0 mm in 30 Sekunden
    • Einfache Dicke: 3,0 mm in 15 Sekunden

    7. Schießschuhe

    Normale Sportschuhe oder solche, die den Flexibilitätstest bestehen, dürfen weiterhin genutzt werden.

    • In Zukunft: keine speziellen „Rifle“-Schuhe mehr erlaubt.
    • Nur modifizierte „Pistol“-Schuhe erlaubt, bei denen der Knöchel sichtbar ist.
    • Ziel: normale menschliche Beweglichkeit → kein „Pinguin-Gang“ mehr.

    8. Schuhsohlen

    Wenn Schuhe aufgrund steifer Sohlen den Test nicht bestehen, dürfen Sohlen angepasst werden, um die notwendige Flexibilität zu ermöglichen.


    9. Knie- und Fußstützen

    Um den Wegfall der hohen „Rifle“-Schuhe auszugleichen:

    • Kniepolster beliebiger Größe erlaubt (sofern sie den Boden berühren).
    • Eine Stützunterlage darf zwischen Ferse und Boden verwendet werden.

    10. Nachkontrollen

    Bekleidungskontrollen müssen strenger und häufiger durchgeführt werden, vor allem bei Qualifikationsrunden.


    11. Präsentation

    Richter müssen künftig strenger sein, was Bewegungen und Verhalten auf dem Wettkampffeld betrifft.

    • Pinguin-Gang = gelbe Karte bei Finals möglich.
    • Gemeinsame Verantwortung von Jury und Regeln für sportliche Präsentation.

    12. Neue Siegel

    Neue Kontrollsiegel und gelbe Karten werden ab 2026 verpflichtend.

    • Alte Siegel gelten bis Ende 2025.

    13. Zukunftsaktionen

    • Vorschlag: Produktion eines YouTube-Videos zur Erklärung der neuen Maßnahmen und Anpassungen.
    • Möglicherweise Neubewertung von Weltrekorden unter alten Bedingungen.
    • Kommunikation an die Öffentlichkeit zur Erklärung der Maßnahmen zum Schutz des Olympischen Schießsports.

    14. Abschluss

    Der Vorsitzende des Technischen Komitees bedankte sich bei allen. Die Notizen dienen der Information und möglichen Änderungsvorschlägen. Nächster Schritt: Weiterleitung an das Technische Komitee zur Prüfung und dann an EXCO/ISSF-Rat.

    Hallo zusammen,

    ich suche aktuell nach einem Richtwert für eine Luftpistole Feinwerkbau LP40. Damaliger Neupreis waren ca. 900€.

    Hat jemamd eine Idee, was die Pistole noch wert sein könnte? Ich habe schon im Internet recherchiert, bin aber zu keinem Ergebnis gekommen.

    Danke und Grüße

    Zitat

    Weiter zu den Topschützen: ich zähle jene dazu, die im nationalen und internationalen Kader aktiv ihre Wettkämpfe schießen. Von denen spricht Heinz Reinkemeier auch in dem Link # 323 den Obelix eingestellt hat. In dem Buch „Trainingsprogramm Gewehr ist er noch genauer". Da sind Olympiateilnehmern und Weltmeistern für den Test aufgeführt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mit seinem „nach jedem Schuss Rasten“ auch die Treffer in der 10,9 gemeint hat. Diese Schützen sind nahezu fehlerfrei im Anschlag, Zielen, Abkommen und Nachhalten.

    Ich glaube nicht, dass Reinkemeier seine Bücher für Topschützen schreibt, wäre ja sinnlos. Warum sind Topschützen denn nahezu fehlerlos? Weil sie Automatismen entwickelt haben. Diese Automatismen werden nur gebildet, wenn man etwas bis zum Erbrechen exerziert.

    Zitat

    Für mich ist es unlogisch, in einer 10,9 zu rasten. Zum einen, weil mir ein namhafter Olympiateilnehmer sagte: „Die 10,9“ zu treffen ist eine reine Glücksache.“ Erklärt sich schon durch die Qualität von Lauf und Trefferkreis der Diabolos. Mittig abkommen kann also auch eine 10,8 werden. Bei einem angenommenen Trefferkreis von 5,5 mm ( ein Topwert) werden 108 Ringe erzielt. Wohlgemerkt im eingespannten Zustand beim Munitionstest. Da geht der Streukreis von der 10, 9 bis in die 10,8 und bei 1-2 Schüssen sogar in die 10,7. Drehe ich nun eine Raste mit einem normalen Diopter, so verstellt sich die Treffpunktlage um 0,2 mm oder anders gesagt um 2 Zehntel Ringe auf der Scheibe. Warum dann in der 10,9 drehen? Schaue ich mir die Schussbilder der Auflageschützen in diesem Forum an, ist es selten, dass nach einer 10,9 eine weitere folgt. Oft steht da eine 10,5 oder ähnliches. Und, wie viel Rasten drehe ich dann?

    Deshalb kann man ja nach jedem Schuss eine Raste drehen, auch bei der 10,9. Weil der Effekt eben minimal ist. Hab ich aber nach 5 Schuss beispielsweise 5 Rasten bei links gedreht, hat es durchaus Einfluss.

    Mein Ziel ist es, dass meine Nachwuchsschützen Automatismen entwickeln und das geht nur, wenn es konsequent geübt wird. Deshalb bleibe ich dabei. Drehen nach jedem Schuss macht Sinn.

    H. Reinkemeier und Topschützen! Da ist es wohl mit dem Klick angebracht. Es ist davon auszugehen, dass die den aktuellen Treffer auch richtig bewerten. Andernfalls Klickt man sich auch schnell raus.

    Und in der 10,9 noch noch drehen, halte ich für fragwürdig. Selbst bei Top-Diabolos mit einem Trefferkreis von 5,3 mm umschlossen nach 10 Schüssen bedarf es mehr als hellseherische Fähigkeiten um vorherzusagen wo das Blei einschlägt.

    Mit Schützengruß

    Max

    Aber wie lerne ich denn das richte Bewerten, wenn ich es nicht übe? Steht doch völlig außer Frage, dass hier bei ungeübten Schützen auch Fehler passieren, aber man wird halt nur ein "Topschütze" wenn man solche Dinge konsequent übt und übt und übt

    Diese Schützenumzüge in Uniform mit Lametta, „Gamsbartlhut“ und Holzgewehr (und Gemüse im Lauf), lösen bei mir höchsten noch einen Lachanfall aus. Von der ganzen Sauferei mal abgesehen.

    Für mich hat dieses ganze Brimborium null und nichts mit „SCHIESSSPORT“ zu tun. Allenfalls mit „SCHÜTZENTRADITION“ aber keinesfalls mit „SCHIESSSPORT!“

    Und da kommen solche nützliche „Bierglashaltende“ Idioten, wie sie der User poolcenter erwähnt, gerade wie gerufen.

    Solche Beiträge bedienen sich immer der gleichen Mechanismen und gleichen sich ein ums andere mal.

    Als Schweizer kann ichs erst recht nicht verstehen.

    Na herzlichen Glückwunsch, mit so einer Meinung bedienst du die gleichen Klischees wie unsere liebe Presse. Alles was mir nicht gefällt, sind pauschal Idioten und nur ich bin der einzige der recht hat.

    Keiner von euch weiß, wie der Beitrag zu Stande kam und was hier völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurde, aber hauptsache ein pauschales Urteil fällen.

    GANZ großer Applaus!!! Ein Paradebeispiel dafür was in unserer Gesellschaft falsch läuft. Nur noch schwarz/weiß Denken und keinen Millimeter über den Tellerrand schauen.

    Grundsätzlich eine Frage, was du bereit bist auszugeben, bzw. wie viel Wert du auf Optik legst.

    Die günstigste Variante sind mit Sicherheit die Klebegewichte für Reifen. Vielleicht habt ihr einen Metaller im Verein, der die Möglichkeit hat dir Gewichte herzustellen.

    Im Zubehör gibt es noch die Firma Tec-Hro, hier ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Gewichten noch am besten

    https://tec-hro.de/schiesssport/de/

    Ich persönlich verwende eine Mischung aus Original vom Hersteller und Tec-Hro.