Beiträge von Kogge


    Hallo,

    ich denke was erzwo da beschreibt nennt man stretching. Bei mir ist es schon 21 Jahre her, wo ich die C Lizenz machte. Aber das wurde uns eingebläut, vor den ersten Schuß aufwärmen um die Muskulatur zu lockern und auf Temparatur zu kommen. Ein Trainer der die Sache ernst nimmt bringt es seinen Leuten bei. Auch autogenes Training ist nicht schlecht sofern man es beherrscht. Wer es nicht richtig kann, sollte die Finger davon lassen sonst erreicht man das Gegenteil von dem was man möchte.


    Kogge

    das liegt aber auch daran, dass etliche von uns Schützen scheinbar das Bedürfnis haben, sich bzw. ihr Tun permanent rechtfertigen zu müssen.


    Hallo Murmelchen,

    warum rechtfertigen müssen, haben wir etwas unrechtes getan? Wir üben einen sauberen Sport aus, unsere Spitzensportler brauchen sich ihrer Leistung nicht zu schämen und wir Vereine ob groß oder klein tun unser möglichstest ,dass es so bleibt. Die Meisten in unserem Land sehen es wie wir. Katja Triebel hat Recht, die Lokalzeitungen berichten fair über uns. Warum die großen Medien zum Teil uns ignorieren und einige Politiker uns nicht grün sind, dass wissen wir inzwischen auch. Aufklärung gerne und ja, aber nicht duckmäusern das haben wir nicht nötig. Der Graben der zwischen Tradition und Sport besteht, kann mit ein wenig guten Willen zu geschüttet werden.

    Kogge

    Ein Bericht mit Kommentaren zu " Alkohol, Amokläufer, alte Traditionen - Schützen leiden unter Vorurteilen"


    Hallo,

    es ist doch traurig, dass wir uns immer wieder rechtfertigen müssen. Egal was wir unternehmen, immer wieder kommen die oben genannten Themen von Wilhelm auf. Der Vergleich in dem Bericht mit den Fußballern oder auch andere Sportarten stimmt doch. Schaut euch doch Deutschlands liebste Sportart an, den Fußball die Deutsche Meisteschaft oder Pokalendspiel, was passiert nach dem Spiel? Millionen sehen was auf dem Platz oder im Heimatort passiert, dass ist für jeden der das sieht normal auch für Jugendliche. Autorennen, was passiert bei der Siegerehrung , dass sehen millionen und nicht nur Erwachsene. So könnte man eine Sportart nach der Anderen nehmen, dass zum Alkohol.

    Den Amoklauf will ich gar nicht wieder aufwärmen, denn da spricht die Statistik für sich. Wir halten es so, wenn wir auf diese Dinge angesprochen werden, geben wir unseres erachtens die richtige Antwort. Aber die Aktion Ziel in Visier ist eine tolle Sache, sie hätte schon 10-15 Jahre früher kommen müssen, aber ich glaube wir waren lange Jahre im Dornröschenschlaf.


    Kogge

    Als 1. Landesjugendsprecher im BSSB hab ich mir die letzten Tage mal den Kopf darüber zerbrochen was wir zum Thema "Öffentlichkeitsarbeit-Mitglieder werben" noch machen könnten und hab mir überlegt das wir die Olympischen Sommerspiele in London für uns nutzen könnten in dem wir in München etc. einen Stand aufbauen in der Fußgängerzone der nicht übers Schießen im Verein informieren soll sondern den Leuten den Schützen-Leistungsbereich der Olympischen Spiele nahe bringen soll. Das ganze hab ich mir unter dem Motto "Deutschland braucht dich - Olympia will dich" vorgestellt. Man kann das Wettkampfsystem erklären, den Nationalkader vorstellen, die einzelnen Disziplinen darstellen und zum Schluss kann man noch ein kleines Informationsheft mitnehmen in dem nochmal alles erklärt wird und auf dem die Schießzeiten und sonst wichtiges für "London2012" vermerkt ist. Ich glaub nämlich man kann noch so viel Werbung für das Vereinsgeschehen machen, was ja nicht schlecht ist, aber den Leuten fehlt es an Identifikationsfiguren im Schiesssport. Welches Kind träumt nicht davon wie Schweinsteiger & Co. Deutschland zu vertreten, sowas ist ein Mitgliedermagnet und das müssen wir auch für die Schützen schaffen, damit mal ein kleines Mädl zu seinen Eltern sagt, dass Sie so werden will wie Pfeilschifter, Gauß & Co.


    Hallo LDS,

    habt ihr deine Idee umgesetzt, würde mich sehr interessieren wie die Resonanz war. Ich hoffe ihr habt ordentlich Zuspruch gehabt. :thumbup:

    Gruß Kogge

    Naja, das Kind wird ja nicht mit dem Bade ausgeschüttet, aber es stören die farblich nicht passenden Badtextilien, insofern ein klares Zeichen: Die Aktion selbst ist klasse, und für's nächste Jahr gibt's bereits Ideen, und sicher steigt noch der eine oder andere Verein ein, wenn er sieht und liest, was man da alles anbieten kann und was ankommt und was nicht.


    Geronimo ein neu entwickelter Motor läuft nicht gleich rund, daher sollten wir über das Eine oder Andere hinweg schauen. Es ist schön, dass es bereits für nächstes Jahr schon Ideen gibt. Mal sehen wie es ist, wenn die Erfahrungsberichte der Vereine noch dazu kommen, ich bin sicher dann läuft die Sache rund. Wir alle die mit machen können nur profitieren und lernen, wenn die Sache angenommen wird. Wichtig ist, dass der DSB bis hinunter zum kleinen Verein die sich an der Aktion beteiligen, alle Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit nutzen, (Presse)

    Kogge

    Ich finde der DSB hat sich mit dem Mitnahmepaket nicht gerade mit Ruhm bekleckert.


    Hallo,

    ich habe mal stellvertretend für alle Kritiker, von imgrunde die Kritik heraus genommen. Es stimmt es hätte einiges besser sein können, aber warum vorweg das Kind mit dem Bade ausschütten warten wir das Wochenende ab. Danach die Manöverkritik und dann die guten Ideen zusammenfassen. Mein Vorschlag wäre, jeder Verein der durch seine Erfahrung die er dieses Wochende macht im positiven Sinn sammelt seine Eindrücke an seinen Kreis, Bezirk, Landesverband weiter gibt und die geben die gesammelten Werke an den DSB. Mit einbezugnahme der Vereine, kann der DSB dann zum nächsten Jahr planen, was man besser machen kann. Wichtig ist eigentlich dabei, dass keine Sparte zu kurz kommt in unserem breitgefächerten Sport. Es ist doch schon ein Erfolg, dass überhaupt etwas in Bewegung gesetzt wurde, was sch einige Jahre hätte eher passieren müssen. Ich wünsche euch allen viel Erfolg.


    Kogge

    Der eigentliche Grund für Aktion sollte viel eher sein, PR für den Sport zu betreiben und die Bevölkerung aufzuklären.
    Wenn die PR stimmt und die Bürger aufgeklärt werden, dann kommen neue Mitglieder ganz von alleine. Kinder wie auch Erwachsene.

    Hallo,
    Da stimme ich dir voll zu, wir machen am 07.10. die Veranstaltung mit einem Nachbarverein der ca. 10 km von unserem Verein entfernt ist. Auch die Tatsache, dass auch bei uns in den letzten beiden Jahren Eintritte zu vermerken sind. Die uns in dem so genannten großen Loch fehlen, 30- 50 jährige.
    Kogge

    Hallo,
    was machen wir anders, wir hatten im April eine Aktion für LEUKIN gestartet, was auch in der Deutschen Schützen Zeitung zu lesen war. Wir haben eine Homepage, unsere Jugendlichen und Erwachsen, werben in ihrem Umfeld,es wird nicht nur trainiert, wir unternehmen auch was zusammen. Zusammengefast, der Verein versucht seine Mitglieder zu motivieren nicht nur Schießen, Training nach Hause. Wir machen einiges gemeinsam und versuchen uns auch sozial einzubringen, dass wird in der Öffentlichkeit wahr genommen, die Medien (Zeitung berichtet darüber) ob das alles anders ist? Sicher werden viele Vereine genauso handeln, für uns ist es bisher erfolgreich und wir werden auf diese Schiene weiter fahren. Was aber meines Erachtens das Wichtigste ist, der Vorstand muss funktionieren für alles Neue offen sein und seinen Mitgliedern zu hören und sie einbinden.
    Kogge

    Mal ganz kätzerisch gefragt, wenn ich einen Verein mit 160 Mitglieder habe, liegt es da nicht zum großen Teil an der Vereinsführung wenn nur eine Handvoll Zum Übungsabend kommt? Was biete ich meinen Mitgliedern? Was biete ich im Vereinsleben an, ausser nur stures Training? Auch ich maschiere auf die siebzig zu, aber wir bemühen uns für alle was zu bieten und alle sitzen in einem Boot und ziehen mit. Man muss sie nur herein holen und das ist Arbeit die sich der Vorstand durch seine Wahl verpflichtet hat. Auch bei uns war die Tendenz nach unten, aber wir haben uns angestrengt und strengen uns weiter an, dass es wieder aufwärtsgeht. Von April bis September haben wir sieben neue Mitglieder dazu bekommen. Auch im letzten Jahr kamen einige zu uns, nicht nur Jugendliche sind eingetreten auch Erwachsene in dem Alter wo die die große Schere ist zwischen Jung und Alt. Wir haben in der Stadt mit Bogenschützen fünfzehn Vereine, da ist es gewiss nicht leich neue Mitglieder zu bekommen.

    Kogge

    Unser Landratsamt sieht das aber anders und erteilt an Kinder unter zehn Jahren keine Ausnahmegenehmigung.


    Das ist ja der Kasus Knaktus bei uns, die Bundesländer haben da keine Einheit. Kommen Kinder um zu probieren, stelle ich doch sehr schnell fest wie weit das Kind ist. Reicht es nicht und das Kind ist noch unter zehn Jahre, schießt es Lichtpunkt. Paßt alles, stelle ich den Antrag und baue es vorsichtig auf.

    Kogge

    Lichtpunktschießen ist für mich per Definition kein Schießsport.
    Schießsport definiert sich dadurch, daß ein Gegenstand (Geschoß, Pfeil, Bolzen, usw.)
    mit einer Abschußvorrichtung in ein Ziel gelenkt wird.
    Wo nix in Richtung Ziel fliegt, wird kein Schießsport ausgeübt, Punkt.


    Dieses Thema haben wir ja in der Vergangenheit schon durchgekaut und haben nun mal zwei Meinungen zum Lichtpunktschießen. Ich will das auch gar nicht wieder aufwärmen, mir geht es um die Tolleranz. Was die Politiker meinen oder denken, dass haben wir am Beispiel herr Tschöpe gesehen. Wenn die Gegner des Schießsports in der Politik ihre vorgefaste Meinung durchsetzen wollen, dann tun sie es auch und sie haben auch die nötige Lobbi hinter sich, dann können wir uns winden wie wir wollen, es wird gemacht. Man sehe sich die Waffensteuer an und das ist noch nicht das Ende. Daher noch einmal auf das Lichtpunktschießen zu kommen, da kann man noch so dagegen sein, um Jugendliche unter zehn Jahren in die Vereine zu bekommen, ist Lichtpunktschießen genau das was wir brauchen.

    Kogge

    Wir wollen doch jetzt wirklich nicht diskutieren ob Sport auch Spaß machen darf, er muss es sogar, aber ich glaube es gehört auch immer eine Herausforderung, das Setzen und Erreichen von Zielen, dazu, so mancher der laut eigener Aussage vor allem „Spaß“ haben möchte ist plötzlich Feuer und Flamme wenn ihm jemand etwas erklärt und erst recht wenn sich dann erste Erfolge einstellen. Der leichteste Weg ist nicht immer der beste und ganz sicher nicht der interessanteste.


    Darum dreht es sich im doch gar nicht wenn ich etwas mache in meiner Freizeit sind es nicht nur Ziele die ich mir stecke,es gehört auch der Spaß dazu, sonst kann ich es sein lassen. Natürlich sind welche dabei, die Feuer und Flamme sind und im nu ist alles vorbei, oder er begreift das vor dem Erfolg die Arbeit steht. Aber deswegen kann doch jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Der eine hats gern wenn es laut knallt und viel Aktion dabei ist und der Andere schießt halt lieber die olympischen Disziplinen. Was ist an beiden verkehrt, jeder soll nach seinem Guster glücklich werden. Daher will ich persönlich nicht verstehen, dass hier einige sind die Lichtpunktschießen, LG, LP schießen usw. und die Schützentradition ncht akzeptieren genauso wie die eben genannten das Großkaliber schießen nicht akzeptieren. Unter dem Strich sind wir doch alle Schützen und üben unseren Sport doch gerne aus.

    Kogge

    Hallo,

    darüber sind wir uns doch alle einig, Sport ist die schönste Nebenbeschäftigung der Welt und soll Freude bringen. Den Profi nehmen wir mal raus. Daher verstehe ich die ganze Aufregung nicht, wir haben ein riesen Specktrum im Schießsport da soll doch jeder nach seiner Fason glücklich werden. Als Beispiel, Dan More hat seine Einstellung und Geronimo seine, was gibt es da zu kritisieren? Ich selber schieße auch nur Luftdruckwaffen und KK 50m und 100m, dass reicht mir und ich bin damit zufrieden wie viele Andere. Natürlich macht es auch mal Spass mit anderen Waffen zu schießen, ist aber nicht mein Ding auf die Dauer, aber deshalb akzeptiere ich die Schützen die sich dem verschrieben haben. Genauso erwarte ich das auch von diesen Schützen, dass mein Sport den ich beim DSB ausübe tollerieren. Es lohnt doch wirklich nicht sich darüber aufzuregen wer was macht und was besser ist. Vereine egal welcher Kolleur, die anständig arbeiten und sich in der Jugendarbeit einsetzen, haben auch Erfolg.

    Kogge

    Hallo,

    ich habe gespannt eure Berichte gelesen, jeder von euch hat auf Grund seiner Erfahrung und seiner Sichtweise nicht unrecht. Aber ist es nicht überall verschieden, ich meine die Strukturen der Vereine, Angebot und Nachfrage. Was haben die Vereine an Geräten, wie sind die Betreuer und Ausbilder usw. Gehe ich von unserem Verein aus, wir haben eine Lichtpunktanlage fast alles neuwertige LG's und LP's, die LG's zum großen Teil links rechts ausgelegt und leichter als 4,5 kg. Bei 14 Jugendlichen davon 11Schüler muss man schon einiges investieren. Das Trainingsprogramm wird so aufgebaut, dass nicht nur das starre Sportschießen trainiert wird, sondern das auch Abwechslung und der Spass auch nicht zu kurz kommen. Nun zum eigentlichen Thema, sitzend schießen gibt es bei uns kaum. Die Senioren schießen bei uns LG und KK aufgelegt und nicht Lichtpunkt, es wird auch nicht angeboten. Aber das Sitzend schießen aufgelegt ist eine tolle Variante die man ins Auge fassen sollte. Das Lichtpunkt schießen, sollte man da lassen wo es eigentlich für gedacht war, den Nachwuchs heran zu ziehen.

    Kogge

    Hallo, gestern hatte ich den ersten Rundenwettkampf in dieser Sasion, habe neue Schießkleidung am Donnerstag bekommen und erst einmal Training damit gehabt, waren ca. 375 sonst schieße ich immer nur 360..aber gestern im wettkampf nur 364, mit einer 95 serie angefangen, dann gings abwärts..


    Hallo,

    eigentlich sollte dein Trainer dir gesagt haben, wenn ich neues Material gleich im ersten Wettkampf trage oder neue Waffe, kann der Schuß nach hinten los gehen. Denn man muß sich erst an alles Neue gewöhnen. Zum Anderen, der erste Wettkampf die Nervösität usw., Du kannst nicht gleich erwarten, neue Ausrüstung, der erste Wettkampf und Du schießt astronomische Ergebnisse. Du hast dein Ergebnis geschoßen, mit Fleiß und der Zeit wird es besser.

    Kogge

    Im Fußball ist das völlig normal, nur im Schießsport muss man als Trainer immer der totale Softie sein, der alles mit pädagogischen und didaktischen Meisterleistungen löst


    Wenn Du das so siehst, oder gar dich so siehst, sorry verstehe ich nicht und will ich auch nicht verstehen.Ich habe als Trainer zwei Möglichkeiten, entweder ich behandle die jungen Leute als Partner in dem Sinn, sie kommén freiwillig zu mir um was zu lernen in unserer Sportart, oder ich makiere den starken Mann. Wem vertrauen sie mehr? Ich habe in meiner langjährigen Zeit schon viele Jugendliche gehabt im Verein und es gibt unbelehrbare die meinen nur ihre Meinung zählt und nicht was der Trainer sagt. Sie versuchen auch die ganze Gruppe durch ihre Heldentaten auf ihre Seite zu ziehen um den Trainer schlecht da stehen zu lassen. Wie gesagt, es waren in der langen Zeit so viele die ich an einer Hand abzählen kann.Man schlägt sie mit ihren eigenen Waffen, sie blamieren sich bis auf die Knochen vor den Anderen und sind weg. Oder sie haben es kapiert, sehen ein der gemeinsame Weg ist der Beste und ziehen mit.

    Kogge

    Ich habe das schon verstanden Dan More aber Hand aufs Herz, ist zu seinen Lebzeiten einer von euch an ihn herangetreten und hat es ihm gesagt oder geschrieben, dass er fehl am Platz ist? Daher find ich es unfair nach dem Tode so nachzutreten. Jetzt habt ihr doch die Möglichkeit euch für den Mann oder Frau einzusetzen die ihr für richtig haltet.

    Kogge