ich komme in solchen Fällen gut mit dem Amethyst-Filter von Champion zurecht, Gelb hilft mir gar nicht. Draußen im Winter ist Gelb hingegen mein Standard. Wie oben geschrieben: Das ist individuell unterschiedlich.
Beiträge von salamander
-
-
Allen die hier in den letzten Tagen Ihre Erfahrungen und Bilder gepostet haben, meinen herzlichen Dank! Ich habe eine Menge gelernt und weiß jetzt, wie ich meinen Griff weiter verbessern kann!

Und ich dachte schon, ich sei fertig. Aber fertig wird man wohl nie.

-
Das hellere Sonnenlicht erhöht auch objektiv den Kontrast zwischen den hellen und schwarzen Bereichen auf der Scheibe und in der Visierung. Der Unterschied der absoluten Lichtmengen, die helle und dunkle Partien zurückwerfen wird einfach erheblich größer. Das ist durch kein Filter zu ändern, da es das komplette Lichtspektrum betrifft.
Die Beugung an den Kanten lässt sich aber durch ein Farbfilter immerhin reduzieren, indem es den blauen Brechungsanteil aus dem Spektrum entfernt.
Die Brechung an der Kante wirkt wie ein Prisma, sortiert die Farben nur in der umgekehrten Reihenfolge dadurch entsteht ein unscharfes Bild der Visierung. Gerade der Blauanteil führt - besonders beim gealterten Auge - zu den störendsten Überstrahlungen und ist wegen des starken Farblängsfehlers des Auges in jedem Alter am schwierigsten zu fokussieren. Doppelkonturen an der Visierung lassen sich daher mit einem Gelb bis Rotfilter eliminieren. Je nach Lichtverhältnissen kann auch ein Filter besser passen, dass mehrere Spektralbereiche filtert, wie Amethyst oder Braun.
Ideal wäre ein Filter, dass nur Grün durchlässt, da das Auge dafür ausreichend empfindlich ist und alle Farbfehler futsch wären. Leider ist damit das Visierbild nicht zum Aushalten.
Weitere Details zu Langpassfiltern, Bandpassfiltern, Spektralbereichen und anderen interessanten Anwendungen erspare ich euch mal... 
-
Kann man machen. Der einzelne Polfilter wirkt dann quasi als Graufilter, denn auf dem Stand ist die Polarisationswirkung normalerweise unwichtig.
-
Vielleicht noch ein Wort, was da passiert, dann kann man es auch leichter anwenden. Licht schwingt normalerweise im Kreis, da sich die Welle gleichzeitig vorwärts bewegt, ist es unterwegs wie ein Korkenzieher durch den Korken. Hier mal ein Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Polarisat…ng_circular.gif
Wird das Licht jetzt z.B. .an einer Oberfläche reflektiert, bleibt - außer bei Metalloberflächen - vor allem eine Schwingungsrichtung übrig.
Ebenso gibt es Filter, die nur eine Schwingungsrichtung durchlassen: Polfilter. Das Licht, dass ein solches Filter durchlässt, schwingt nur noch linear in einer Ebene. Wir haben also ein Linerapolfilter, eigentlich der Normalfall eines Polfilters. Setzt man jetzt zwei dieser Filter hintereinander und dreht das zweite Filter so, dass es das bereits polarisierte Licht aussperrt, ist dahinter zappenduster. Das nennt sich Auslöschung und lässt sich durch verdrehen der Filter gegeneinander stufenlos steuern.
Da man eine Auslöschung manchmal unterbinden möchte, weil das Licht z.B. danach nochmal in einer Optik oder einem Messgerät (Kameras!) an einer Oberfläche reflektiert werden soll setzt man meistens hinter die Polfilterfolie im Filter noch eine zweite Folie, die wieder dafür sorgt, dass das Licht schön zirkular als Korkenzieher in alle Richtungen schwingt und hat dann ein sog, Zirkularpolfilter. Damit ist natürlich keine Auslöschung mehr hinzukriegen und sie sind in der Schießbrille zur Lichtmengensteuerung unbrauchbar (zumindest als erstes Filter).
Nicht vergessen sollte man auch, dass jedes Polfilter ungefähr die Hälfte des vorhandenen Lichts klaut. Zwei hintereinander lassen selbst auf maximalen Durchlass gestellt nur noch ungefähr ein Viertel des vorhandenen Lichts durch. Meistens reicht bei hellen Lichtverhältnissen aber ein schlichtes Braunfilter (meine Wahl auch dieses Jahr auf der DM) oder Graufilter. Die bauen auch nicht so hoch und sind simpler in der Anwendung.
-
Fabrikmuniton für mein Kaliber liefert nicht die nötige Präzision aber die Selbstgeladene? => Wiederladen lohnt sich.
Fabrikmuntion für mein Kaliber ist teuer aber gleichwertig Komponenten sind günstig zu bekommen? => Wiederladen lohnt sich.
Fabrikmunition ist günstig und präzise aber gleichgute Selbstgeladene hat weniger Rückstoß, was für meine Disziplin wichtig ist? = Wiederladen lohnt sich.
Fabrikmunition ist weder schlechter noch teurer aber ich will von Lieferengpässen dieser speziellen Patrone unabhängig sein? => Wiederladen lohnt sich.
Du bist technisch geschickt, hast einfach einen Heidenspaß am Selberstopfen und das Ergebnis passt? => Wiederladen lohnt sich!
Du hast wenig freie Zeit übrig => Wiederladen lohnt sich nicht.
Du hast zwei linke Hände und ziehst dir die Hose gern mit der Kneifzange an => Lass es!
-
Was werden hier eigentlich für Fronten aufgemacht? Ich kenne genug Schützen, die Druckluftwaffen und Großkaliber mit Elan schießen und auch einige, die DSB-Disziplinen dominieren und gleichzeitig Freude am IPSC haben. Das sind einige unserer in jeder Hinsicht engagiertesten Vereinsmitglieder. Außerdem kann man ja einfach mal akzeptieren, wenn einem selbst eine Disziplin nicht zusagt, dass es nicht jedem so gehen muss. Ich kann mit Fußball oder Feldhockey auch nichts anfangen, deshalb mache ich diese Sportarten trotzdem nicht schlecht.
-
Vor der Forderung nach maximaler Sicherheit kann ich nur warnen! Gleiches gilt für die Argumentation, gegen die mögliche Gefährdung eines Menschenleben müssten alle erdenklichen Maßnahmen ergriffen werden, koste es, was es wolle. Beides sind absolute Forderungen die zu ende gedacht jede risikobehaftete Aktivität unmöglich machen und sei die Eintrittswahrscheinlichkeit noch so klein.
Gegner des Schießsports machen sich solche Argumentationen übrigens gern zunutze, um mit noch extremeren Forderungen in Talkshows und Medien aufzutrumpfen.
Also bitte: Immer mit Maß und Ziel.
-
Soweit ich mich erinnere - den aktuellen Planungsstand dürfte hier aber Lanfear am besten wissen - wurde im Rahmen der Hessischen Strukturreform dieser Umstand ausdrücklich bedacht, und es wurde vorgeschlagen, neben den neuen hessischen Bezirksmeisterschaften noch alternative Qualifikationswege für die Landesmeisterschaft zu schaffen. Was ich auch für sehr sinnvoll hielte. Ist das denn schon umgesetzt worden?
Bei mir ist noch nix angekommen, meine Vorstände reagieren derzeit nur genervt, wenn man sie fragt, da scheint es auch noch Informationslücken zu geben aber lange kann es ja nicht mehr dauern.
-
Aber nochmal zum eigentlichen Thema. Einer meiner Trainer sprach die Weisen Worte: "Versuch nicht zu treffen, mach einfach alles richtig!". Gemeint ist damit, den technischen Ablauf in jedem Schritt konsequent umzusetzen. Dafür muss der Ablauf im Schlaf sitzen, die Konzentrationsfähigkeit muss da sein und im Wettkampf die Stressfestigkeit, bzw. die Abwesenheit von Stress, wenn man Umgebung und Abläufe schon kennt. Letzteres kommt mit der Routine und die bekommt man durch Wettkampfteilnahmen. Eigentlich ganz einfach... theoretisch.

-
In Hessen wurden nun auch Kreise und Gaué abgeschafft, also auch nur noch eine Möglichkeit um sich für die LM zu qualifizieren.
Du meinst wohl eher disqualifizieren. Bisher musstest Du bei der Gaumeisterschaft die Limitzahl knacken, ab nächster Saison bei der Bezirksmeisterschaft. Wo ist der Unterschied? Vorher hast Du aber weniger Stress und weniger Chancen einen Wettkampf so zu verbocken, dass die Saison für Dich gelaufen ist. Was den Terminstress angeht, geht es mir wir Dir und ich sehe es positiv: Da ich sowieso wenig Zeit für die Wettkämpfe und Training habe, freue ich mich, dass der Termindruck durch den einen Pflichtwettkampf weniger abnimmt.
-
Ich finde einen Vorschlag in den Kommentaren gut: Wenn ihr wollt, dass Schießsport im Fernsehen attraktiver wird, dann nehmt doch IPSC ins Programm, da gibt es wenigstens was anderes zu sehen, als hochkonzentrierte Bewegungsarmut. Ich selbst schieße lieber statisch aber wenn das das Argument ist... Wenn man die Gegenrichtung geht ist klar: Das ist ein vorgeschobenes Argument!
-
Meine Steyr LP 10 EVO und ich werden langsam warm miteinander. Das liegt in erster Linie an mir selbst, da ich durch entsprechendes Training Fitness, Beweglichkeit und Muskulatur deutlich verbessert habe. Man ist doch selbst immer der größte und wichtigste Teil der sportlichen Einheit von Schütze und Waffe. Außerdem wird der Griff immer besser, da ich an den richtigen Stellen wieder Material abgenommen habe, dass ich vorher bewusst reichlich aufgetragen hatte. Zuletzt dreht sich mir die ganze Waffe nach rechts weg, da der Griff insgesamt zu voluminös geworden war. Das passt jetzt wieder. Waffe blind bequem aber fest in die Hand, anheben, Augen auf: Visierung stimmt!
Und die EVO selbst? Schießt einfach. Da gibt es nichts zu erzählen. Schuss bricht trocken, Waffe steht wie festgenagelt. Haken dran.
-
...und dann noch wundern wenn man als Schütze keinen Rückhalt in der Bevölkerung hat.
Wie soll ein Haufen Rückhalt erwarten, der jeder Forderung nachgibt und damit den Inhalt der Kritik immer wieder selbst bestätigt? Wenn Schützen den irrationalen Forderung von Waffengegner reflexartig entgegenkommen entsteht das Bild, dass da ja was dran sein muss und man den Rest des aggressiven, gefährlichen und überkommenen Schützenwesens am besten auch gleich abräumt. Wer sich dagegen nicht aktiv wehrt und unberechtigten Forderungen deutlich widerspricht, macht sich zum Totengräber des Schützenwesens. Rückhalt erhält man nicht durch Schlucken und Buckeln, den muss man sich erarbeiten.
-
Er würde auch gerne mal IPSC schießen. Das was ihn abschreckt: Die Leute die er am Schießstand trifft! Ich konnte ihn verstehen...
Man muss gerade als IPSCler ein wenig suchen, bis man den für sich richtigen Verein findet und braucht dann immer noch ein dickes Fell: Traditionsvereine, Luftdruck-über-alles-Truppen, Bürokraten, Patriarchate, Deutscher-Senioren-Bund-und-sonst-nix-Clubs, usw.
Wenn man dann noch Wert darauf legt, dass alle Sportskameraden mit einem selbst die Weltanschauung teilen, kann ich auch nicht Fußball, Schach oder Angeln empfehlen, von Golf mal ganz zu schweigen. Vereinsleben ist kein Wunschkonzert.
-
Hier noch die Meinung eines unserer Verbände dazu, wo man auch nachlesen kann, wieso jetzt Widerstandsgrad 0 im Gesetz steht: Lobbyarbeit der Hersteller.
http://prolegal.de/?p=523#more-523
Wir bedanken uns für die freundliche Vertretung von Wählerinteressen durch unsere Bundesregierungen [Ironie aus].
-
Das eine Reform der Aufbewahrungs Vorschriften kommt ist schon lange klar.
Das unsere A und B Schränke nicht EU Konform sind ist auch lange klar.
Die unterste EU Norm für solche Waffenschränke ist die Klasse N/0, auch schon lange klar.Nein, das ist falsch! Die unterste Einstufung sind nach aktuell gültiger EU-Norm die Sicherheitsschränke S1 und S2. Sicherheitsschränke stehen nur eben in einer anderen Norm. Diese wären die logischen Einstufungen bei einem Übergang von VDMA A und B zu aktuellen Normen gewesen. Was hier gerade passiert ist eine sachlich nicht gerechtfertigte Hochstufung der Sicherheitsanforderungen an die Unterbringung. Viele aktuell verkaufte A und B-Schränke haben bereits seine S1/S2-Plakette. Siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Tresor#Eu…nbruchschutz.29 und http://www.mueller-safe.de/fileadmin/muel…ueller-safe.pdf
Das Abhandenkommen von Schusswaffen aus den Schränken von Schützen und Jägern als sicherheitsrelevantes Ereignis ist durch nichts belegt. Die angebliche Verbesserung der öffentlichen Sicherheit existiert nicht. In so fern darf man sich über unsere Politiker ruhig aufregen, da sie uns hier mal wieder grundlos erhebliche Mehrkosten verursachen. Ich sag mal so: Wahltag ist Zahltag...
-
Dritter Bericht von oben, DM 2014 in Garching, Großkaliberdisziplinen: Standardkleidung des erfolgreichen Pistolenclub Sinzig ist offensichtlich Jeans. Soll der Typ, der da gemeckert hat doch die nachträgliche Aberkennung der Medaillen verlangen, wenn der Spinner das ernst meint: https://www.pistolenclub.de/fotos/medienberichte/
-
Ja, die liebe Zeit. Man müsste sich teilen können: Einer verdient die Kohle, der andere geht schießen und jedes Wochenende wird gewechselt.
Die Waffe steht bei mir im Schrank, Munition ist gemacht und alles bereit... außer mir. Wettkämpfe bisher: Keine. Training? Nicht der Rede wert. Ich bin froh, wenn ich genug Zeit finde, um mit der GK-Pistole nicht hinter meinen Trainingsstand zurückzufallen, was mir aktuell schon arge Probleme macht. Kommende Saison mit der Lupi zu starten musste ich mir schon abschminken.Aber ich will nicht jammern! Wenn sich die Gelegenheit ergibt, wird die Schwedin wieder fein ausgeführt. Voraussichtlich aber nicht vor Ende der GK-Ligasaison ab Februar.
-
Wenn der Augenarzt übrigens eine Fehlsichtigkeit von Niente, Nada, Null abgesehen von vielleicht einer moderaten Altersweitsichtigkeit diagnostiziert, kann man sich Weg auch sparen sondern bestellt sich zwei Gläser mit 0,5 und 0,75 Dioptrien und probiert, mit welchem man besser zurecht kommt. Genau das kommt dann nämlich auch beim Müller heraus, von dem auch ich meine Brille habe.
Die schlussendliche Optimierung mit Farbfiltern und Irisblende sollte man dann in der Praxis vornehmen und je nach Lichtverhältnissen auf dem jeweiligen Wettkampfstand und eigener Verfassung am Wettkampftag anpassen. Da hilft Erfahrung, aktive Beobachtung und Erprobung mehr als jeder Optiker. Beide Hilfsmittel machen dabei nicht nur das, was in den gängigen Anleitungen der Schießbrillenhersteller steht. Die gängigen Farbfilter eliminieren auch Doppelkonturen der Visierung, die sonst durch den ausgeprägten Farblängsfehler des Auges entstehen und durch die im Alter zunehmende Streuung insbesondere der blauen Lichtanteile im Glaskörper. Die Irisiblende erhöht die Tiefenschärfe, aber nix im Leben ist für lau, denn die Detailauflösung bei der Auffassung der Visierung sinkt dabei (ich hab die Grundlagen mal nicht nur gelernt sondern auch gelehrt). Hier variiert die optimale Einstellung von weglassen bis ganz zu je nach Disziplin, Licht und Tagesform.