Beiträge von tante.may

    Ich glaube bei Anschütz heist das Bauteil Stabilisator. Falls es das ist, sehe ich optisch keinen Unterschied zu den alten 9003S2/9015.

    Anschütz hält sich mit infos dazu sehr zurück.

    Ich selber schieße Field-Taeget. Mein 9003-S2 (16Joule) hat eine V0 Abweichung von unter 1,5m mit ausgesuchter Munition. Auf einer Testreihe 60 Schuss. Bei 7,5j ist es weniger

    Für einen Vereinskameraden habe ich den Stabilisator einer 9015HP abgedreht und ein Wolfram Rohr drauf geschoben. Für 16j ist der Standart Absorber einfach zu leicht.

    Hallo Papa 64

    An das Ladesystem gewöhnt man sich schnell, bei FWB muss ich den Diabolo ins Loch fummeln.

    Tesro nutzt übrigens das System von Walther, aber preislich eine echte Alternative.

    Gruß

    frajola

    Nö. Wo hast du den so ein Unsin gehört.

    Also den Diabolo in denn Lauf drücken ist nicht fummelig. Das Tesro ein Walther System benutzt ist Quatsch. Die sind äußerlich zwar ähnlich, weil der Entwickler mal bei Walther gearbeitet hat. Aber ansonsten ist das Tesro eine Eigenentwickling.

    Sollte sich „System“ auf die art und weise des Diabolos laden beziehen, dann vergiss den Post von mir.

    So hier hätten wir dann mal noch einen Regulator nach einem anderen System.

    Erkläre mir bitte wo da die Federn gegen den Kartuschen druck drücken müssen. Egal müssen die nämlich nicht. Sobald der Vorkammer druck erreicht ist, drückt der hohle Kolben Stösel gegen die Dichtfläche und schneidet dem Kartuschen druck den Weg ab


    Hund hier ein weiterer, nach dessen System z.b. der Styer arbeitet. Auch dort müssen die Freden nicht gegen den Kartuschendruck halten. Im Gegenteil sogar.

    Lass doch mal ausprobieren. Komm rum mit deiner Kanone, wir machen die hier mit 300 bar voll und schauen, was passiert. Hinterher schießen wir mal über´n Chrony und schauen, wie die dann regelt.

    Also es ging darum ob beim Regulator dadurch die Federn leiden würden. Das kann ich zumindest für den anschütz Regulator ausschließen. Der Walther kann eh bis 300 Bar. Und beim Steyr der nach nem anderen System Arbeitet kann es auch das weis ich aus Erfahrung. Es ist der Selbe Regulator wie der an der Damligen Röhm Airhunter/Twinmaster300

    Mit FWB kenn ich mich nicht aus.

    Hab dann noch viele Inline Regulatoren die in die Kartusche gebaut werden, bei denen ist das auch alles kein Problem.

    Das angehängte Foto zeigt einen Anschütz Regulator. Da kann man gut die Funktionsweise erkennen. Sobald der eingestellt Druck von 68Bar erreicht ist, schließt das Ventil(Linke Seite). Da kann es den federn dann egal sein ob 200Bar, 100, oder 300 Bar in der Kartusche anliegen. diese drücken auf den rücken des Ventilstößels. Sobald in der Vorkammer Luft entnommen wird, drücken die Federn den Kolben nach Links, der öffnet über nen Stößel das Ventil.

    Und da hast du recht, hier müssen die Federn gegen die 200 bzw. 300 Bar ankämpfen, aber sie werden nicht stärker belastet als in dem Moment in dem sie den Vorkammerdruck halten müssen.

    Da wird keine Feder brechen. Das war die Kernaussage.

    Puh - ich tu mich ja echt schwer mit solchen Diskussionen, aber mach dich bitte noch mal mit der Funktionsweise der entsprechenden Druckminderer vertraut. Die DM sind nicht direkt über Membran, sondern über Bypass angesteuert. Das bedeutet, dass der Druckminderer nicht nur einen Regeldruck von ca. 80 bar aus der Kammer benötigt, um zu schließen - sondern auch, dass er diesen Regeldruck mindestens braucht, um schließen und dicht halten zu können - da er gegen 200 bar andrücken muss, die aus der Kartusche drücken.

    Ist der Druck in der Kartusche nun deutlich höher, fließt über den Bypass Luft nach und steigert den Druck in der Vorkammer, welche diesen dann wiederrum auf den Regelkolben und damit auf´s Federpaket weiter gibt. Der Druckminderer schließt natürlich, aber nicht mehr bei 80 bar, weil deutlich mehr Energie im System vorhanden ist. Das können die Tellerfedern aber nicht ab, da sie in Ihrer Lage auf 200 bar gestapelt sind - die werden überdehnt und regeln so nicht mehr korrekt. Das führt dann, gerade im Bereich unter 150 bar, zu einem unsauberen Regelverhalten und einer Schwankung der V0. Man darf hierbei nicht vergessen, dass alle Druckminderer in sicherheitsrelevanten, gewerblichen Anwendungen zwingend über Überdruckventile verfügen müssen, die genau in dem Fall auslösen. Das dient dann dem Schutz des Druckminderers und es Systems, welches geregelt wird.

    Ich bin sehr wohl mit der materie vertraut. Das was du sags ist nonsens. Tut mir leid.

    Der Druck der Kartusche drückt bei erreichtem Vorkammerdruck nur auf die Ventilfläche. Die Federn drücken gegen die 60, 80, 100 Bar(je nach System) der Vorkammer. Wenn langsam druck in die Vorkammer nachströmt, wie du schreibst, dann funktioniert der Regulator nicht einwandfrei.

    Darüberhinaus gibt es auch Regulatoren bei denen der Zulauf in die Vorkammer an Stösel gedichtet wird, und nicht wie bei leider vielen Systemen der Einlauf aus der Kartusche.

    Ich müsst mal ne Zeichnung Auskramen um das zu veranschaulichen. Aber das gehöhrt hier eh nicht hin. Kannst mich auch anrufen und versuchen es mir zu erklären.

    Nö. Das Federpaket ist so eingestellt, dass es bei einem Vorkammerdruck von ca. 80 bar dicht macht - bei einem Kartuschendruck von 200 bar. Bei einem Kartuschendruck von 300 bar stimmt das Setup nicht mehr, die Federn haben zu viel Druck und regeln künftig nicht mehr richtig.

    Den Dichtringen ist's egal...die sind eh gepresst...

    Genau es macht bei 80 oder 60 Bar wie auch immer der Vorkammerdruck eingestellt ist dicht. D.h. das Ventil schliesst sich. Da kann es den Federn egal sein ob 200 oder 300 oder 100 Bar in der Kartusche sind. Es muss nur gegen die 80 bzw. 60 Bar Druck gegen halten, damit das Ventil geschlossen bleibt.

    @Chungen und alle anderen die es nicht verstanden haben. Hier sagt keiner das man seine 200 Bar Kartuschen auf 300 Bar füllen soll. Es ging darum ob es ein Gau wäre wenn da mal einer unachtsam eine 200 Bar Kartusche überfüllt. Und das man eine 200BAr Kartusche mit etwas Feingefühl an einer 300Bar Flasche auf 200Bar füllen kann.


    https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=y56Mp4i1pqg

    Viel empfindlicher hingegen sind die Federpakete in den Druckminderern am System. Das geht nicht gut, wenn die auf einmal 300 bar anliegen haben und endet mit ziemlicher Sicherheit mit Bruch...

    Nö, die Federn im Regulator drücken gegen den eingestellten Vorkammerdruck, denen ist es egal ob 200, 300 oder 400 Bar. Es wären ehr die Dichtungen die schlapp machen könneten.

    Im Prinzip schon, es fehlt nur das GAU-Potential dazwischen: der Mensch mit seiner überheblichen Routine!

    Was für ein Gau soll da passieren? Der Prüfdruck liegt bei einer 200Bar Kartusche bei 300Bar. Da passiert erstmal garnix. Als Gau würde ich das Bersten der Kartusche bezeichnen, aber der Berstdruck liegt noch mal ne ganze ecke höher.