Beiträge von Golumba

    Och, 137 bei Duell ist doch für den Anfang mehr als ordentlich. Kein Wunder, dass Dir Deine Kameraden "nur" ´ne Ruger geben wollen. Sonst wirst Du denen noch zu gut. ;)

    ....

    Präzision Spiegel aufsitzend und wenn ich Duell schieße und ca. bei der 7 anhalte gehen alle zu tief. Musste dann im Prinzip Fleck anhalten .....

    Hör ich komischerweise öfter.

    So einfach ist es eben nicht. Je nach Verband. In BW steht die Regelmässigkeit in Vorgergrund. ...

    Genau. Je nach Landesverband. Der SVBB z.B. hat die Regelmäßigkeit für sich wie folgt definiert:

    Die Termine müssen sich auf 12 Monate verteilen. Die Regelmäßigkeit bei 18 Mal, verteilt über das ganze Jahr, ist nach Auffassung des SVBB gegeben, wenn nur Fehlzeiten von max. zwei Monaten vorliegen.

    Eine Regelmäßigkeit wäre z. B. dann nicht gegeben, wenn sich die 18 Termine auf die ersten sechs Monate verteilen und die restliche Zeit nicht trainiert wurde.

    Leider folgt der SVBB an anderer Stelle aber auch (anscheinend bereitwillig*) einem Spleen der Berliner Waffenbehörde (LKA). Die hat inzwischen verschärfte Anforderungen in Bezug auf das Bedürfnis, die eigentlich ganz klar über die Anforderungen des WaffG hinausgehen.

    Dass WaffG unterscheidet nur drei "Waffenarten": "erlaubnisfrei", "erlaubnispflichtig" und "verboten".

    Die Berliner Waffenbehörde will anscheinend zusätzlich die Waffenarten "Lang-" und "Kurzwaffe" bei der Bedürfnisbestätigung unterschieden haben. Da man auf die WBK für Sportschützen ja Lang- UND Kurzwaffen erwerben kann, meint der SVBB dass der angehende Schütze 12/18 Trainingstermine für erlaubnispflichtige Langwaffen UND 12/18 Trainingstermine für erlaubnispflichtige Kurzwaffen nachzuweisen habe.

    Gilt meines Wissens auch für die regelmäßige Überprüfung des Bedürfnisses.

    *) Falls der Verband Versuche unternommen haben sollte sich dagegen zu wehren, ist davon jedenfalls nichts konkretes durchgesickert. :(

    So isses!

    Schade drum eigentlich.. Optisch finde ich die "schick"

    Am Anfang, als ich mich auf den ersten Kauf nach der WBK vorbereitet hatte wollte ich auch ´ne Ruger. Ich fand die auch "schick". Dann hab ich mal mit einer geschossen.... Na ja, ging so.

    Ausserdem soll sie extrem aufwändig zum Reinigen zu zerlegen und zusammenzubauen sein.

    Hab auch verschiedene andere probiert. Allerdings immer budgetbedingt ältere Modelle mit Blick auf Gebrauchtkauf.

    Erma 85 fand ich auch schick. GSP war mir nicht nur zu häßlich, sondern auch zu vorderlastig.

    Bei einem Wettkampf stand mal einer neben mir und hat von seiner Hämmerli 280 geschwärmt. (Hatte aber 5 Waffenstörungen dabei in dem Wettkampf ... laß mich kurz überlegen... äääh... Danke, aber nein Danke!).

    Mehrfach wurde mir von Hämmerli 208/215 vorgeschwärmt. Und ich dachte nur: "Hämmerli - was für ein beknackter Name das schon ist. Ich würd mich ja im Leben nicht mit einer Pistole sehen lassen die so einen doofen Herstellernamen hat. Wie peinlich das wäre!" ;) Andererseits "STURM - RUGER" Das macht doch was her.

    Dann hab ich in einem Verein mal eine Hämmerli 208 schießen "müssen" weil die sonst nix an KK-Spopi-Leihwaffen hatten. Dafür musste ich sogar noch die Handballenauflage entfernen, weil die sonst nicht in meine Pranken gepasst hätte.

    Aber dann konnte ich damit recht entspannt die Treffer im Schwarzen halten, was für mich damals ein Novum war und ich mit den anderen nicht geschafft hatte. Der Abzug m.M.n. deutlich besser als der Ruger.

    Es ist dann für mich auch eine 208(s) geworden. Ich hab die jetzt 3 Jahre und bin ganz zufrieden damit. Mir liegt dieser etwas steilere Griffwinkel besser als diese sehr schrägen bei den meisten moderneren und auch bei der Ruger.

    Versuch einfach möglichst viele andere noch auszuprobieren bevor Du eine kaufst und entscheide dann eher nach dem Ergebnis, als nach dem Aussehen. Und versuch den für Dich passenden Griff dazu zu finden.

    Ich komm ich als Freizeitschütze mit meiner Hämmerli 208 bei der LM einigermaßen nach vorne und wenn ein paar von den richtig guten Schützen mal ausfallen langt es auch mal für ein Stück Blech, und das reicht mir bis jetzt. Da ist immer noch einiges was an meiner Technik besser werden muss, bevor ich das Potential dieses schönen Sportgerätes ausgereizt hab. Dann kann ich immer noch überlegen ob ich richtig viel Geld in so ein Hi-TEch-Teil stecken möchte. Aber ich will ja auch kein Weltmeister werden.

    (Apropos Weltmeister: Ist der Weltrekord in Standarpistole der vor über 30 Jahren mit einer 208 aufgestellt wurde eigentlich endlich mal übertroffen worden? ;))

    Wenn man den ganzen Papierkram dann sowieso macht, am besten in einem Rutsch dann auch gleich neue Voreinträge für die grüne WBK beantragen. Ist dann fast ein Aufwasch.

    (Endlich mal eine behördliche Maßnahme die den Sportschützen motiviert sein Arsenal auszubauen :S)

    Man muss bei der Hämmerli 208/215 nicht unbedingt oben auf dem Lauf rumbohren oder kleben.
    Man kann das ohne Spuren an der eigentlichen Waffe zu hinterlassen auch hinbekommen, in dem man eine Art Brücke am Laufgewicht befestigt, die um den Lauf drumherumgeht und auf der dann (ggf. mit einer Picatinny-Schiene o.ä.) das Leuchtpunktvisier sitzt.
    Es gibt auch Laufgewichte die sogar schon Löcher haben.
    Letztes Jahr hat bei eGun auch mal jemand ab und zu so etwas fertig angeboten. Hab ich jetzt aber schon länger nicht mehr gesehen.
    Das kann ein schönes Bastelprojekt sein, weil man dann nur das Laufgewicht bearbeiten muss und nicht unerlaubterweise "wesentlichen Teile".

    Hallo Stefan :)
    Hat mir auf jeden Fall viel Spaß gemacht Deinen Beitrag zu lesen! :D

    Ich hab mir bis jetzt diese ganzen Schießtagebuch-Apps verkniffen, weil ich eben auch keinen Nerv hab den Kram
    einzutippen oder die virtuellen Löcher per Touchscreen zu plazieren. Und deshalb freu ich mich ja auch so, weil diese App das Ergebnis aus dem Foto selbst ausrechnet, ohne Tipperei!

    Ich bin oft als Gastschütze auf verschiedenen Ständen unterwegs und sehe eher selten Leute Apps benutzen.
    Um die Spiegel oder Scheiben zu wechseln rennen die meisten sowieso alle 10 bis 15 Schuss nach vorn. Ich bekomme dann eher einen Föhn, wenn die vorne stehen bleiben und anfangen ihre Ergebnisse auszudiskutieren oder die Einsteckspiegel abzukleben.
    "Meine" Leute treib ich dann schon immer an: "Nehmt verdammt nochmal einfach neue Einsteckspiegel - kleben könnt ihr zuhause und diskutieren hinter der Schützenlinie - hier kostet die Zeit Geld!"
    Da sind mir die Leute die schnell ein Foto machen und dann den Spiegel wechseln lieber.


    Ach ja, und das Projekt hat ja dann am letzten Tag gerade noch geklappt. Aber weniger wegen neu dazugekommenen, sonder hauptsächlich weil Leute die sich schon verpflichtet hatten ihren "Einsatz" erhöht haben. Interessant.

    Falls hier aus dem Forum aber jemand dazugekommen ist, DANKE! :)

    Jetzt brauch ich nur ein neues Handy oder muss mein jetziges gewaltig aufbohren.... :S

    TargetScan ist eine App zur Berechnung der Ringzalenbeschossener Zielscheiben. Dieses Tool kann auch Schussgruppen analysieren und grundlegende Statistiken erstellen.
    Man muss nur die beschossene Scheibe auf einen hellen Hintergrund legen und mit dem Smartphone abfotografieren. 8o
    Schaut euch einfach das Demovideo an.

    Bislang gab es diese App nur für Apples iPhones. Der Entwickler der TargetScan-App für iOS , Thomas Gabrowski, hat kürzlich aber ein Kickstarter-Projekt initiiert um die Übertragung der App auf Android zu finanzieren.

    Interessierte können sollten sich noch beteiligen. Es fehlt nicht mehr viel, aber es sind nur noch 2 Tage Zeit!

    Er braucht dazu die Unterstüzung einer Software-Schmiede die auf Android-Apps spezialisiert ist und deshalb Geld.
    8000 £ werden benötigt, 5000 davon kann er wohl selbst investieren
    und die übrigen 3000 £ sollen über das Kickstarter Projekt kommen.

    Stichtag ist der 6. August. Für über 2700 £ haben sich schon Leute verpflichtet!

    So wie ich das verstehe bekommt man wenn man sich für mindestens 9 £ (ca. 12,80 €*) verpflichtet dann die App wenn sie fertig ist. Den Gebern von mindestens 30 £ sind dann ausser der App noch unsterblicher Ruhm durch Nennung als Sponsor sicher.

    Kommen bis 6.8. (Übermorgen!) die 3000 £ nicht zusammen, wird der Betrag für den man sich verpflichtet hat auch nicht abgebucht.
    Es fehlen momentan nur noch 280 £, also etwa 400,- €*!

    Also los, Kreditkarten raus und mitmachen! :)


    *) ermittelt mit dem Yahoo Währungsrechner, Stand 4.8.2015

    Disclaimer: Ich bin mit dem Autor der App weder bekannt, verwandt, befreundet (auch nicht auf Facebook) oder verschwägert. Da es für mein
    Smartphone auch nur ein uraltes Android 2.3.3 gibt, kann ich die App wohl erstmal noch nicht einmal nutzen, wenn sie rauskommt. Ich finde das
    Projekt nur toll und unterstützenswert.

    Neue Info zu der Target-Scan-App, mit der man mit einem Smartphone oder Tablet (oder iPod) eine beschossene Scheibe abfotografieren kann, und die einem dann das Ergebnis ausrechnet und auch den Schwerpunkt der Treffergruppe anzeigt.

    Bislang gibt es die nur für Apple-Produkte, aber:
    Der Entwickler der Target-Scan-App für iOS, Thomas Gabrowski, hat ein Kickstarter-Projekt initiiert um die Portierung der App auf Android zu finanzieren.
    Er braucht dazu die Unterstüzung einer Software-Schmiede die auf Android-Apps spezialisiert ist und deshalb Geld.
    8000 Pfund werden benötigt, 5000 davon kann er wohl selbst investieren
    und die übrigen 3000 Pfund sollen über das Kickstarter Projekt kommen.
    Stichtag ist der 6. August. Für über 2000 Pfund haben sich schon Leute verpflichtet.
    So wie ich das verstehe bekommt man wenn man sich für mindestens 9 Pfund verpflichtet dann die App wenn sie fertig ist. Man kauft sie also sozusagen im Voraus.
    Den Gebern von mindestens 30 Pfund sind dann ausser der App noch unsterblicher Ruhm und unermessliche Ehre durch Nennung als Sponsor sicher.

    Kommen bis 6.8. die 3000 nicht zusammen, wird auch der Betrag für den man sich verpflichtet hat auch nicht abgebucht.


    Ich bin jedenfalls schon dabei.

    Ich hatte die ganze Zeit als bekannt vorausgesetzt, dass die Hämmerli 208s und die 215s weitestgehend die gleiche Pistolen sind. Da sollten keine Unterschiede in den Kimmenblättern sein.
    Meines Wissens sind bei der 215 nur einige Bearbeitungsschritte, hauptsächlich in der Oberflächenbehandlung, eingepart worden, um die gleiche Technik (und Präzision) mit einem günstigeren Modell anbieten zu können.

    Also hier mal die Maße von meiner 208s-Kimme, aber die sind mit Vorsicht zu genießen!
    Ich hab nur so eine billige Schiebelehre aus Plastik. Also alles +/- 2 Zehntel mm.
    (Wenn ich mal unter die Wiederlader gehe, kauf ich mir ne bessere ;) )

    Die Stärke des Materials ist ca. 1,3 mm

    In die Rundungen passt ein 3,5 mm Bohrer ziemlich gut rein. 4er ist zu groß und 3,2er zu klein.

    Ich hab bei der Breite des Ausschnitts 3 mm gemessen, auf der Kimme selbst steht (auf der anderen Seite) aber "3,2" drauf. Ich bin nun auch nicht gut in den Ausschnitt reingekommen.

    Viel Spaß beim Feilen... und Messen ! ...
    ...
    und Weiterfeilen und wieder Messen und Feilen und Messen und Feilen und Messen und.....
    :S


    Oder Larry´s Guns, aber die versenden nicht mehr international. Da müsste man über Mittelmänner gehen.
    (Die haben auch andere Breiten.)

    Der Threadstarter hat sich ja nun für eine GSP entschieden, aber als Info:

    Deutlich zu teuer.

    Wenn von einer der älteren 208er Versionen die Rede wäre, würde ich Dir recht geben. Die sind be eGun in brauchbarem Zustand schon um die 200,- zu bekommen.
    Aber es ging in dem Post um eine 208s, also die letzte Version der 208 mit einem nochmal wesentlich verbesserten Abzug. Die taucht bei eGun selten auf, geht aber regelmäßig über 400,- EUR weg. In gutem bis sehr gutem Zustand auch gern mal in Richtung 600,- EUR oder drüber wenn neuwertig.
    Die "S-Version" ist leicht von den anderen durch den größeren und eckigen Abzugsbügel in dem sich der Abzug in der Position nach vorne oder hinten versetzen lässt zu unterscheiden.

    Ich hab vor dem Kauf meiner bestimmt ein halbes Jahr entsprechende eGun Auktionen beobachtet und schau auch immer drauf. Dann kann ich mich jedes Mal freuen weil ich meine (nicht bei eGun) unter 400,- bekommen habe. :D

    Ich finde die PistolTimer-App für Android ganz nett. Kann einem zwar oft etwas spanisch vorkommen*, aber tut weitgehend was sie soll und scheint auch mein Adressbuch nicht an irgendwen zu verkaufen und blendet keine Werbung ein.
    Sie kann 300-, 150-, 20-, und 10-Sekunden-Serien und Duell-Serien akustisch signalisieren.
    Für Duell-Trockentraining kann sie das Drehen der Scheibe optisch simulieren.
    Ach und dann gibt es noch 8-, 6- und 4-Sekunden-Serien (akustisch).
    Leider kann sie nur piepen und Farbe ändern aber nicht vibrieren.
    Zuerst merkwürdig fand ich, dass die Lautstärke über die "Medienlautstärke" gesteuert wird und nicht über die Klingeltonlautstärke. Das aber macht dann wieder Sinn, wenn man sich einen Ohrhörer unter den Gehöhrschutz steckt und mit dem Smartphone verbindet. So fehlt einem auch das Vibrieren nicht mehr.


    *ist nur in spanischer Sprache verfügbar aber leicht verständlich, was aber eigentlich nicht schlimm ist:

    "Alto" = Halt oder Stopp
    "Atras" = Zurück
    "Salir" = weggehen, ausgehen (aus der App herausgehen, die App verlassen)
    Was "Duelo", "Segundos", "Simulador", "Repetir" oder "Atencion" bedeuten könnten hab ich noch nicht herausgefunden.

    Ordonnanzgewehrschießen ist dann halt auch Asche anbeten und nicht das Feuer weitertragen... Da bin ich doch auf die Weiterentwicklung des Schießsportes stolz.

    Wäre nett gewesen beim Zitieren auch mein Smilie mit zu zitieren, Wegi82.
    Ansonsten: Alle Achtung - Echt cooler Spruch! :thumbup: Muss ich mir merken. Kann man bestimmt auf vieles anwenden.
    Allein, "Weiterentwicklung des Schießsportes" ist so ein allgemeiner Begriff. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen in Vereinen und Verbänden meinst Du vermutlich nicht. ;)
    In unserem Verein sind es momentan allerdings die (unter anderem) "Asche-Anbeter", die frischen Wind in den Verein bringen und was bewegen wollen. :D

    Auch die Senioren M starten bei den Schützen.

    Kurz: Der Wettkampf wird nur in der Klasse Schützen (10) ausgetragen. ALLE Schützen oder Schützinnen anderer Klassen werden in dieser mitgewertet >>> offene Schützenklasse.


    Das hatte ich ja auch zuerst so verstanden. Dann hab ich mich aber durch Johann und die Ausschreibung zur DM eines besseren belehren lassen.

    Steht
    wie immer in der Ausschreibung. http://www.dsb.de/media/EVENTS/2…lg._Tabelle.pdf

    Daraus ist ersichtlich, dass die "Junioren A M", die "Junioren B M", die "Senioren M" und die "Altersklasse M Mannschaft" auf Wunsch die Startmöglichkeit in der "leistungsstärkeren Klasse" haben. Alle Teilnehmer weiblicher Konfession müssen aber "zu 10", also zu den "Schützen".

    Ich hab ja nur nach der Logik dahinter gefragt.

    Zu der ursprünglichen Frage kann ich nur sagen: Probier beide aus - nimm was Dir besser liegt.
    Ich hab das auch so gemacht und nach etlichen Versuchen mit GSPs mit einer 208, bei der ich noch die Handauflage abschrauben musste um sie in meine Pranken zu bekommen, auf Anhieb viel bessere Ergebnisse bekommen.
    Mir ist die GSP zu vorderlastig.
    Dann hat mir noch ein Standnachbar der gehört hatte dass ich auf der Suche war die 280 wärmstens empfohlen, bei jeder 2ten Serie aber Aussetzer oder Klemmer. Das hat mich dann auch nicht so überzeugt.
    Inzwischen hab ich eine 208s sehr günstig bekommen und bin sehr glücklich damit.
    Sie ist höchstens ein wenig munitionsfühlig, aber ein Rennpferd frisst auch nicht jedes x-belibige Grass und ein Formel-1-wagen nicht jeden Billigsprit.

    Die Bedeutung der Zeichen ist mir schon klar. Nichtsdesdowenigertrotz, vielen Dank für die ausführliche Erklärung.

    Mir erschliesst sich nur nicht die Logik dahinter wenn die Senioren "m" sich nur untereinander gegenseitig zu messen brauchen, während die Senorinnen "w" "bei10" zugeschlagen werden. Was doch heißt, dass sie sich gegen viel jüngere und dadurch mutmaßlich "stärkere" Altersgruppen von Schützinnen und Schützen behaupten müssen.

    Aber ich schiesse auch erst seit drei Jahren und bin mit diesem ganzen Regelwerk und Pipapo noch nicht so sehr vertraut. Zumal sich da ja dauernd etwas zu ändern scheint.

    Als ich z.B. anfing mich für die Disziplin Ordonnanzgewehr zu interessieren, empfand ich es gerade als attraktiv, dass Schiessjacken nicht zugelassen waren. Ich fand, dass der Verzicht darauf den "low tech" Charakter dieser Disziplin unterstützte und das Vermögen des Schützen mehr in den Vordergrund rückte; nicht dass Vermögen seiner Ausrüstung und damit das Vermögen (in) seiner Brieftasche.*
    Dann wurden sie (wieder?) zugelassen was ich eher schade fand.

    Die jetzt neue Unterteilung in offene und geschlossene Visierung sorgt meiner Meinung nach für mehr Gerechtigkeit. Dit find ick denne wieda jut, wa!


    * Ganz zu schweigen davon, dass diese "Kasperle-Anzüge" meinen ästhetischen und modischen Ansprüchen in keiner Weise genügen. Und die sind wahrlich nicht hoch!  X/  .