Beiträge von Strindberg

    Ist das schön, Hämmerli 208 vs. Pardini SP

    https://m.youtube.com/watch?v=mYSiyPTASrk

    Klar subjektiv (oder objektiv?), dass die Entscheidung für die Hämmerli fällt, aber so muss das in meinen Augen sein, behalten wird „Target Pistol Guy“ aus guten Gründen aber beide.

    Ich empfehle bei Hämmerli die 208S, weil sich dort das Abzugszüngel verschieben lässt.

    Das Thema Griffwinkel kenne ich auch, meine Walther LP300 habe ich inzwischen auf den Griffwinkel der Feinwerkbau AW93 umgestellt - da kann ich sozusagen kräftig und gleichzeitig relativ entspannt die Waffe halten und habe in der Haltung/Griffwinkel kein Thema mit Umgewöhnung mal das eine und dann das andere zu schießen.

    Eine Gebrauchspistole mit Wechselsystem ist denke ich nicht das passende, um die Disziplin Sportpistole (2.40) auszuprobieren und zu sehen ob es Dir Freude bereitet.

    Gebrauchswaffen schießt Du ja beidhändig, Spopi üblicherweise einhändig. Ob dann mit der Wechselsystemwaffe die gleiche Freude aufkommt wie mit der reinen Spopi wage ich zu bezweifeln - Treffen bereitet ja auch Freude, und einhändig mit der Gebrauchspistole wird das Trefferbild voraussichtlich nicht so berrauschend - einhändig wird es sehr viel anstrengender und ich neige da zum verreissen.

    Leider muss man dann auch auf dem Schirm haben, dass der Behörde und oft genug auch dem Verband das Ergebnis leidlich egal ist.

    Die würden Dir ziemlich sicher kein Bedürfnis für eine .22er Selbstladepistole bestätigen oder akzeptieren, wenn sie sehen, dass Du ja mit einem .22er Wechselsystem bereits regelkonform (wenn auch weit abgeschlagen) an den meisten Kurzwaffenwettbewerben für .22lfB teilnehmen darfst.

    Natürlich kann man darüber mit Verband und Behörde diskutieren und vielleicht klappt es ja trotz .22er Wechselsystem eine .22 Pistole genehmigt zu bekommen, aber verlässlich ist das nicht.

    Problemlos klappt das auch nicht im Regelbedürfnis, kalibergleiche Waffen bzw. hier in Deinem Beispiel besser gesagt Schießmöglichkeiten genehmigt zu bekommen.

    Im Regel- bzw. erweiterten Bedürfnis bekommt man höchstwahrscheinlich nur eine Waffe anderen Kalibers genehmigt.

    Mein Tip: kaufe erst eine reine .22 Sportpistole und danach, wenn überhaupt, ein .22er Wechselsystem.

    Mit Gebrauchspistole-KK-Wechselsystemen bei KK-Wettbewerben antreten oder das eigene Interesse daran zu wecken, ich glaube das klappt nicht.

    Aber zugegeben, es bereitet grundsätzlich Spaß, die Großkaliberwaffe in KK zu schießen, aber das kann man hinten anstellen und sich das Geld für andere schöne Dinge beiseitelegen, so schön auch ein erwerbsstreckungsfreier Wechselsystemkauf wäre.

    Probiere doch in der Zeit der Erwerbsstreckung mit verschiedenen (!) geliehenen Spopis aus, ob es Dir liegt und Freude bereitet.

    Bei Freude bereiten und DSB wäre noch anzumerken, probiere auch mal Standardpistole (2.60) aus :)

    Walther LP300 - das ewige Zittern, ob man durch die Abzugskontrolle kommt....

    Und ich dachte es ist einfach eine Eigenheit nur meiner LP300, dass ich geschätzt alle 2 Jahre das Abzugsgewicht wieder hochdrehen muss, weil es gerade wieder bei unter 500g angekommen ist.

    Und vielleicht weil es zur LP300 gehört, hatte der Kampfrichter an der Abzugskontrolle, als mir dass das erste mal passiert ist, gleich den passenden Inbus parat und konnte mir aus dem Hut sagen wo ich wie drehen muss damit die Pistole die 500g hält ;)

    Danke Califax , wieder was gelernt, und sehr interessant Deine erfahrene Sicht auf die Waffen mitzubekommen.

    Aus dem Kompensator (was kompensiert der denn eigentlich?) durch Verschließen der beiden unteren Löcher ein Absorber zu machen hat nichts gegen den leichten Hochschlag gebracht, aber wenn das so einfach wäre, hätte Walther/Hämmerli das sicher schon selber getan.

    Hoch genug im Griff ist meine Hand, so dass der Hebel zwischen Lauf und oberer Handkante möglichst klein ist.

    Spürbar geholfen hat aber, statt der 0,5g Diabolos die ich vorher verwendete nun welche mit 0,45g zu nehmen.

    Leicht steigt der Lauf aber immernoch, nur weniger.

    Kann auch Einbildung sein, aber dann hat das zumindest gut geklappt ;)

    @Karl, das wird schon so sein, in größerer Stückzahl dürfte sich die APS-3 wegen des Preises für dieses "Spielzeug" und der verglichen mit Luftpistolen in diesem Preissegment eingeschränkten Leistung (Joule & Präzision) kaum an Erwachsene Endnutzer verkauft haben.

    Die Neupreise der Hämmerli APS-3 kenne ich nicht, aber ich hatte im Internet einmal den geplanten Neupreis von 199 Euro für diese 2007 in Deutschland erschienene Pistole aufgeschnappt. Die baugleiche Maruzen APS-3 kostet inzwischen über 500 US$.

    Für Kinder und Jugendliche wiederum war die Pistole sicherlich zum selber kaufen meist zu teuer, da waren es also eher Eltern oder z.B. Schützenvereine die die Pistole eventuell gekauft haben.

    Vermarktet wurde dieser einschüssige (mit seitlich ansteckbarem Magazin fünfschüssige) Vorkomprimierer, der 6mm BBs verschießt, von Umarex als Trainingswaffe für Jugendliche. Gemeint waren aber wohl eher Kinder, da die Pistole vom Waffengesetz freigestellt ist und damit ohne Einschränkung auch von Kindern unter 12 Jahren geschossen werden darf.

    Moment, da hat der Importeur wohl die Gemeinde der Waffenenthusiasten und der in der hellhörigen Wohnung trainierenden Sportschützen vergessen, die keine Lust darauf haben, mit Schalldämpfern an der Matchluftpistole herumzuexperimentieren oder sich nur auf Trockentraining zu beschränken :D

    Kurz gesagt, das Gerät schießt so wiederholgenau und der Abzug bietet eine Qualität, dass es eine große Freude ist.

    Ich habe es auch auf 10m geschossen und die Pappscheiben wurden zuverlässig perforiert. Die Kugeln wurden nach dem Durchschlagen der Pappe zwischen Kugelfang und Rückseite der Pappe seitlich links und rechts abgelenkt.

    Gefüttert hatte ich es mit 0,2g "Bio" BBs, bemerkenswert war aber, dass, warum auch immer, 0,25g BBs keinen ersichtlich anderen Treffpunkt hatten.

    Habt ihr die Pistole auch schon geschossen? Nehmt ihr sie vielleicht ebenfalls manchmal als "Trockentrainingsersatz", einfach auch weil es Spaß macht?

    Klar, das wäre jetzt eher ein thread in CO2Air.de aber ich bin ja mal neugierig, was Sportschützen dazu sagen und ob und wie sie oder z.B. vielleicht sogar tatsächlich die Schützenjugend die Pistole nutzt.

    Im Bild liegt sie zum Vergleich unter einer Hämmerli AP 20.

    P.S. und das Teil hat sogar einen Knopf für Trockentraining - wie geil ist das denn, und im Vergleich zu der Hämmerli AP 20 die ich hier gerade erkundet hatte, arbeitet der Abzug bei der APS-3 auch in der Trockentrainingsfunktion wiederholgenau!

    Onkel Peter

    Warum denn nicht?

    War das jetzt als Beispiel für einen Schnapp des Käufers oder als Beispiel für einen super Verkaufserlös gedacht?

    Ich finde der Verkaufspreis liegt für eine gepflegte, einwandfreie Waffe in der Mitte und dürfte beide Partner freuen. Eine gültige Kartusche gehörte sicherlich dazu. Wenn nicht war es für den Käufer keinesfalls ein Schnäppchen sondern in meinen Augen normales Geschäft.

    Wichtig beim Gebrauchtwaffenkauf ist, dass auch das beiliegende oder noch zu erwerbende, notwendige Zubehör in die Bewertung einfließt.

    925 Euro ist für diese ca. 2005 gefertigte Waffe im wahrscheinlich ungeprüften Zustand zu teuer und geht (mit einiger Recherche - Achtung: Zeit ist Geld) erheblich günstiger.

    Werkseitig geprüft und Verschleißteile getauscht würde diese Steyr gegenüber der Hämmerli das Rennen machen, aber so keine von beiden, da ich weiss dass es Preis-Leistung mäßig besseres als die Hämmerli zum Neupreis und diese im Erhaltungszustand unbekannte Steyr für diesen zu hohen Gebrauchtpreis gibt.

    Der Mindestpreis von 700 Euro den sich der Verkäufer gedacht hatte, der war top und da wäre meine Wahl klar auf die Steyr gefallen.

    Den Abzug der AP20 nach Anleitung zu verstellen ist übrigens kein Hexenwerk, für Druckpunktgewicht, Klinkenüberschneidung und Triggerstop muss aber der Griff runter.

    Mit nun einer Umdrehung (360 Grad) im Uhrzeigersinn die Schraube für den Triggerstop hineingedreht gefällt mir der Abzug schon bedeutend besser, noch weiter rein geht nicht, denn dann löst der Abzug von selbst aus.

    Also wieder ca. 30 Grad rausgedreht damit der Abzug zweifelsfrei hält.

    Durchaus, Preis- Leistung stimmen bei der AP20 im Neuwaffensegment.

    Im Vergleich mit vielen quasi neuwertigen Gebrauchtwaffen kommt die Waffe preislich aber nicht mehr mit.

    Und ich glaube man darf Anfängern doch auch eine Waffe an die Hand geben, die ebenfalls erfahrenere Schützen zufriedenstellt, sonst ist das ja wie „ich nehme die Billigmunition weil ich eh nicht so gut bin“ - gerade dann wäre es doch besser mit besserem Material noch näher an die 10 zu kommen, aber um beim Beispiel Munition zu bleiben, da erhofft nannsich wohl positive Effekte von noch mehr Streuung ;-P

    Was bei uns im Verein z.B. manchmal passiert, ist, wenn Mitglieder Waffen ablegen, die sehr gepflegt und zuverlässig sind, diese vom Verein zu einem günstigen Tageskurs gekauft werden.

    Die Waffen sind erheblich günstiger als die neuste, billigste Matchwaffe (das ist nunmal die AP20 und das ist nicht abwertend gemeint) aber sind insgesamt besser ausgestattet und schießen sich besser (das ist wiederrum ganz klar wertend gemeint und dabei objektiv).

    P.S. unser Verein hat sich auch eine AP20 gekauft, die auch gerne genutzt wird und seit bald 5 Jahren zuverlässig ihren Dienst verrichtet, aber eine weitere davon wird es als Neuwaffe sicherlich nicht mehr werden, da wie gesagt der Gebrauchtwaffenmarkt da besseres günstiger bietet.

    P.P.S da kommt dem Verein natürlich auch sehr zugute, dass Waffen die wir von Mitgliedern erwerben nicht mit dem Gedanken der Gewinnmaximierung angebote werden, was auf egun zweifelsohne der Fall ist. Aber auch auf egun gibt es bei Preis-Leistung Gebrauchtwaffen die besser sind als eine neue AP20 Pro.

    Schlecht gemacht habe ich die AP20 diesmal eigentlich nicht, eher geschrieben was mir aufgefallen ist, und den Vergleich mit der LP300 finde ich in diesem thread durchaus hilfreich, da es ja darum geht eine eigene Waffe zu erwerben, die einer bislang geliehenen P8X Paroli bieten können sollte, und ob das nun eine gebrauchte oder neue Waffe ist war doch noch offen, oder?

    Wenn nun also z.B. die Wahl zwischen einer werksüberholten Walther LP300 mit 2 noch jahrelang gültigen Kartuschen und einer neuwertigen Hämmerli AP20 Pro stände, beide hätten jeweils einen Standard-Holzformgriff der sich für mich passend anfühlt und der Preis läge bei ich sage mal identischen 700 Euro, dann würde ich stand jetzt von den beiden die LP300 nehmen.

    Weil:

    - insgesamt wirkt die LP300 höherwertiger und kommt mit weniger Kompromissen daher (Ladehebel, Trockentrainingsfunktion)

    - der Abzug der LP300 gefällt mir insgesamt besser (Fingerlage, Auslösung)

    - in der Ruhe liegt die Kraft - oder anders, warum soll ich für denselben Preis nicht gleich die Waffe nehmen, die vor und im Schuss viel ruhiger liegt

    Wenn es denn unbedingt eine Neuwaffe sein soll dann wäre auch meine Empfehlung noch etwas weiter zu sparen, da es besseres gibt.

    Es ist aber andersherum auch nicht falsch, die AP20 zu kaufen, die als Neuwaffe wirklich preisgünstig ist, aber es fehlt ihr zumindest bei mir etwas, was mich begeistert, was aber auch daran liegen mag, dass sie z.B. bei mir nicht ihren klaren Gewichtsvorteil zu ihren Gunsten ausspielen kann.

    Kurz und gut, zu einer neuen AP20 kann ich niemandem raten, wenn nun aber der Gebrauchtmarkt auch entsprechend dem ich nenne es mal Preisverfall anderer Waffen die AP20 Pro sehr günstig angeboten wird, z.B. einwandfrei für 450 Euro, dann darf man über den Kauf gerne nachdenken.

    Wäre da aber wieder eine einwandfreie LP300 zu demselben Preis, dann wäre es wieder die Walther.

    Am besten man nimmt die AP20 mal in die Hand und schaut und testet ob sie für einen passt. Ist auch der Preis gut, warum nicht. Zweifelsohne, sie trifft wiederholgenau die Zehn.

    Der Vorteil den Druckluftwaffen in den meisten Ländern gegenüber Feuerwaffen haben, dass der Erwerb und Verkauf ohne viele teure Formalitäten möglich ist. Da zahlt man maximal Lehrgeld, aber die Erfahrung nimmt einem dann auch keiner mehr.

    Ok, meine Aussage zur AP 20 war wie gesagt etwas undifferenziert, vielleicht können Schützen mit mehr Fingerspitzengefühl da mehr zu sagen?

    Klar, es gibt Vorzug, einen Druckpunkt und dann löst die AP20 wiederholgenau aus, aber ich wüsste nicht, was ich einstellen muss, um ein so klares Auslösen zu fühlen wie bei meiner LP300. Ich kann es nur schwerlich beschreiben, da ist gefühlt beim Auslösen ein klitzekleines bischen gummiartiger Weg. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Abzug nach der Schussauslösung eine sehr kurze Strecke durchsackt. Das passiert auch, dort aber deutlich weniger, bei der LP300, da stört es nicht.

    Ich versuche die AP 20 nicht madig zu machen, aber der Abzug fühlt sich seltsam unklar an.

    Nun mal zu etwas sehr viel weniger subjektiven. Der Abzug bzw. die Waffe ist mit dem Original-Kunststoffgriff nicht für mittelgroße oder große Hände geeignet. Hat man dann noch dicke Finger kommt dem Zeigefinger(Abzugsfinger) der ich nenne es mal vordere Innenbereich des Abzugsbügels in die quere.

    Die Geometrie des Abzugshebels ist gewöhnungsbedüftig, da er beim Aufbau/Wegnehmen des Vorzugs langsam nach unten abkippt. Gerade nacht hinten ziehe ich den Abzug nicht sondern nach hinten-unten.

    Was keinesfalls wiederholgenau ist, ist die Trockentrainingseinrichtung. Der Spann- bzw. Ladehebel muss hochgeklappt werden, um sie zu aktivieren, aber steht der Hebel auch nur um wenige Grad anders als beim Trockenschuss davor, ist die Abzugscharakteristik eine andere.

    Die Schussauslösung ist nicht wirklich unruhig, aber das Schussverhalten - trotz Absorber bewegt sich der Lauf minimal aufwärts, daran ändert auch die Druckluftkartusche einer LP400 nichts, gleichwohl sie den Schwerpunkt der AP20 ein wenig nach vorne verschiebt.

    Die Waffe ist einfach und in der Verarbeitung anstandslos.

    Durchaus eine brauchbare Waffe, so man denn die hier bereits genannten Tips beherzigt:

    1. Holzformgriff

    2. lange (LP400) Kartusche mit einem integrierten Manometer

    3. nichts für große Hände

    Hier noch ein Foto mit LP300 und AP20 untereinander angeordnet, Bezugspunkt ist dabei der Abzug.

    Wo soll das denn sein, also diese Produktion von Hämmerli?

    Meines Wissens werden die aktuellen Waffen der Marke (!) Hämmerli von Walther gebaut.

    In den Standorten von Hämmerli in der Schweiz dürften heutzutage Kindergärten, Architekturbüros und vegane Bistros untergebracht sein ;)

    Nebenbei, ich wundere mich doch sehr, warum in einem Thema, das korrekterweise in „Offtopic“ angelegt wurde, wiederholt darauf verwiesen wurde, dass der thread offtopic wäre.

    Und nun entwickelt es sich auch noch dahin, dass es so gar nicht mehr offtopic ist (finde ich ja gut).

    Seltsam dass das nun ausgerechnet dieser thread schafft, der nach Meinung mancher so sehr verzichtbar war bzw. ist.

    Mein Eindruck war, dass einige der negativen Reaktionen mehr damit zu tun hatten, Mitglieder zu vergrätzen und das Forum frei von politisch motivierter Polemik zu halten, die dabei fallengelassenen überheblichen, anmaßenden bis elitären Aussagen fand ich aber sehr freundlich gesagt unangemessen.

    Da wird auf ein Niveau abgeglitten was man denke ich ja ausgerechnet eigentlich vermeiden wollte, oder will man gerne so reaktionär und am langen Ende so widerlich sein wie es z.B. eine Vielzahl der Admins und Mitglieder im „gun-forum“ ist?