Beiträge von Strindberg

    du wirst bei der AW 93 besser abschneiden

    Och, das kommt auf den Schützen ;) und seine Präferenzen an.

    Mir ist noch eingefallen, dass Du ja eine neue AW 93 ohne Griff kaufen könntest und dann noch ca. 180 Euro für einen passenden Rink-Griff von der Stange dazulegst.

    https://www.sport-jagdwaffen.de/kurzwaffe/fein…leicht-o.-griff

    P.S. und wenn Bedarf an zusätzlichen AW93-Magazinen besteht holt man sie sich bei auch nur minimalen Puzzlefähigkeiten nicht am Stück sondern in Teilen vom Hersteller und baut sie flugs selber zusammen - dann kosten sie nicht mehr 70 Euro sondern nur noch etwa die Hälfte.

    Damit kann ich Dir leider nicht aushelfen, aber schau Dir mal diesen thread an

    Neue Sport Pistole KK gesucht --> Probeschiessen

    Die Neupreise sind recht heftig aber die Gebrauchtpreise vollkommen überzogen.

    Wenn es eine gebrauchte werden soll, empfehle ich eine mit automatischem Schlittenfang. Ohne Schlittenfang wird peu à peu vom Verschluß der Bereich um das Patronenlager plattgehämmert.

    Man kann die alten Modelle aber auch ins Werk schicken, dort werden fachgerecht Fräsarbeiten ausgeführt, ein anderer Schlittenfanghebel eingebaut und die Waffe neu beschossen. Das kostet ca. 170 Euro.

    Zu beachten ist noch, dass wenn es eine alte Waffe mit vernickeltem Schlitten wird, die Waffe nicht mit HV-Munition geschossen werden sollte, da dort bei den ersten Modellen Probleme mit der Vernickelung bekannt wurden, die zu Brüchen am Schlitten führen konnten. Aber HV-Munition wäre bei dieser Sportpistole eh grober Unfug.

    P.S. der Originalgriff der AW93 ist, naja, unterirdisch. Er funktioniert, aber irgendwo zwackt es bei jedem der sie in meinem Beisein ausprobiert hat. Dahingehend sollte sich Dein Test auf den vorgegebenen Griffwinkel beschränken.

    Mir hat die AW93 besser gelegen als die GSP, die ich als zu vorderlastig empfinde, aber da liegt jedem/jeder was anderes.

    Soweit gefällt mir die site ebenfalls - schlicht und informativ.

    vielleicht solltet ihr noch alternativ die Adresse ohne Umlaute dazubuchen.

    Ich denke ebenfalls, dass das sinnvoll wäre.

    Was mir sonst noch aufgefallen ist:

    - gibt es ein Jugendangebot? Immerhin werden Trainingszeiten für Jugendliche genannt, zu den Voraussetzungen habe ich nichts gefunden.

    - Sind Gastschützen erwünscht und wenn ja, was muss man an Voraussetzungen erfüllen bzw. mitbringen? Und wenn ja, was kostet das? Ich habe da schon die wildesten Sachen erlebt, dass einem erzählt wurde "nur DSB-Mitglieder" oder "der Schütze ist nicht in einem Schützenverein? So schießt der hier keinesfalls, und wie kommt der überhaupt an eine Waffe" und ähnliche eher unfreundliche Aussagen - insbesondere letztere Aussage hat mir die Sprache verschlagen, da es auf diesem Planeten auch Jäger oder Altbesitzer geben soll. Solcherlei Einschränkungen oder auch ungeahnte positive Angebote (z.B. Feuerwaffen als Leihwaffen) wären gut vorher zu kennen.

    Zu Rink-Griffen habe ich wiederholt die Aussage vernommen, dass es ratsamer wäre, sich einen sehr gut passenden Rink-Griff von der Stange zu nehmen und das Feintuning selbst vorzunehmen statt einen 100% nur für sich angefertigten Griff von Rink zu nehmen - bei Maßanfertigungen wird trotz aller Geduld und Zeit die Herr Rink aufbringt eher Morini empfohlen.

    Abgesehen von diesen Aussagen zu Rink-Griffen, wo ich zu Maßanfertigungen keine eigene Erfahrung besitze, kann ich allgemein zu allen Griffen sagen, dass nach meiner Erfahrung der Wiederverkaufswert der verstellbaren Griffe von der Stange besser ist, und in der Anschaffung sind sie erheblich günstiger.

    Da hatte ich wohl Tomaten auf den Augen - entscheidend für den Preis ist natürlich noch, dass Du Dir mit ziemlicher Sicherheit einen anderen Griff zulegen musst!

    Nicht verstellbare Griffe kommen zumindest für mich nicht in die Tüte - meine Hand ist witterungsbedingt oder tagesformabhängig unterschiedlich groß. Ich verstelle den Griff deswegen nicht jeden Tag, aber die mittlere Einstellung, so dass es immer nahezu perfekt passt, ist ziemlich punktgenau.

    Ein neuer, verstellbarer Standardgriff kostet schnell mal 180 Euro und selbst wenn Du gebraucht etwas günstigeres finden solltest, musst Du eigentlich den Such-/Arbeitsaufwand dafür mit in Deine Kalkulation eines angemessenen Kaufpreises mit einbeziehen.

    500 Euro insgesamt wären da für mich das Maximum - es wird genau dieser Griff und die Kosten für einen anderen Griff sein, warum die Waffe bei diesem Abgebotspreis noch nicht verkauft ist und dies auch eine Weile nicht passieren wird.

    Noch ein heißer Tip für die Waffensuche: schwarze Bretter in Schützenvereinen.

    Hallo Phil,

    der Preis für die Waffe scheint heutzutage angemessen, auch weil 2017 dieses Modell im vergleichbaren Zustand woanders bereits für weit über 700 Euro verkauft wurde und andere Sportpistolenmodelle noch beknacktere Gebrauchtpreise erzielen. 2015 hatte ich einmal ein gutes Angebot zu einer 280 mit Wechselsystemen in .32S&W long WC und .22lfB für zusammen 550 Euro gesehen - das war bereits seinerzeit preiswert, nur in .22lfB war eine 280 erheblich günstiger zu bekommen. Da der Kaliberwechsel bei der 280 nur mit Werkzeug und dann auch noch sehr frimmelig vonstatten geht, blieb sie trotzdem liegen.

    Voraussichtlich wird dieses Waffenmodell auch 2018 nicht günstiger als zu dem Dir angebotenen Preis gehandelt werden.

    Den Händler kenne ich nicht, er macht aber einen professionellen Eindruck, und die Waffe kostenfrei 1/2 Jahr einzulagern ist ein übliches, sehr kundenfreundliches Angebot.

    Mein Tip: lass die Waffe nicht direkt auf Dich eintragen, sondern wenn es nächstes Jahr soweit ist und Du Deine WBK mit Voreintrag hast, an einen Waffenhändler in Deiner Nähe schicken, der die Pistole ersteinmal in sein Waffenhandelsbuch aufnimmt. Dann kannst Du die Pistole probeschießen, Erfahrungen sammeln und vielleicht auch mit erfahrenen Schützen/innen begutachten, bevor Du das Ding endgültig übernimmst.

    Weiterverkauf oder Rückgabe ist bei Nichtgefallen, Problemen etc. dann einfacher und kostengünstiger, als wenn man dann weiss, es muss eine andere Waffe sein, für die man dann wieder eine Bedürfnisbescheinigung, Voreintrag, Munitionserwerb und Eintrag der Waffe braucht und zusätzlich zu den Kosten wieder Rennerei hat.

    Ein sehr guter Waffenhändler kann Dir den Service der temporären Waffenübernahme für ca. 20 Euro (Ein- und Austragung im Waffenhandelsbuch je 10 Euro) + 5 Euro Waffeneinlagerung monatlich anbieten. Für Tresor auf und Tresor zu beim Waffe ausleihen um sie mit auf den Stand zu nehmen und wieder abzugeben kann man noch 5 Euro in die Kaffeekasse legen, aber sinnvoller ist es dann eh, sich für einen Monat einen Leihschein ausstellen zu lassen und während der intensiven Probephase die Pistole daheim aufzubewahren und nicht vor jedem Schießen x Kilometer Umweg zum Waffenhändler auf sich zu nehmen.

    Die Erfahrung hat mir jedenfalls gezeigt, dass Handhabung testen und Probeschießen sehr empfehlenswert sind, weil die Waffe rundherum passen muss - meine Kosten für eine haben-wollen-Waffe hielten sich in Grenzen, weil ich die Waffe ersteinmal vom Waffenhändler übernehmen ließ...

    Danke Stefan.

    Nach Berücksichtigung Deines Hinweises werde ich wohl am ehesten mal bei Billharz oder Walther nach einem Original-Lagerstück fragen oder vorrangig nach Griffen für die GSP-Modelle vor 1976 schauen, da diese wie eigentlich vorgesehen von der Seite befestigt werden können und bei den aktuell hierfür angebotenen Rink-Griffen bereits die Ausfräsung für den Sicherungshebel besitzen (wollte ich eigentlich mit einem Dremel selber machen) und die Rink-Griffe auch optional die Befestigung von unten bieten.

    Hallo Gemeinde,

    meine GSP von 1973 hat noch die Griffbefestigung mit zwei kleinen Schrauben links und rechts im oberen Bereich des Griffes, der ebenfalls noch von 1973 ist und der ergonomisch noch weit von den neueren Morini- und Fürstenberg-Griffen entfernt ist.

    Die neuen Griffe werden, soweit ich weiss, von unten durch den Griff festgeschraubt, wobei die Schraube in ein Klemmstück gedreht wird, das im Griffstück eingehakt ist und unter Spannung gesetzt wird.

    Sind diese Befestigungslager standardisiert oder verwendet da jeder Griffhersteller eine eigene Konstruktion?

    Kann ich also ein Nill Befestigungslager (http://de.nill-shop.com/Zubehoer-Ersat…uer-Walther-GSP) kaufen und damit alle Griffe befestigen, die von unten verschraubt werden?

    Die runde Aussparung für das Befestigungslager ist auf dem folgenden Bild am unteren Ende des Griffstücks zu sehen.

    Ich find das schon ein starkes Stück eine FP als Krückstock zu bezeichnen. Das zeugt davon dass derjenige welcher diesen Begriff prägt wohl nicht in der Lage ist mit einer FP die Scheibe zu treffen.

    Öhm, also ich kenn da einen guten Luftpistolenschützen, der nennt das Ding (Freie Pistole) auch Krückstock, weil die Pistole vom äußeren klar seinem ästhetischen Empfinden widerspricht.

    Das hat bei ihm also nichts mit Missachtung der Leistung zu tun, die mit der Waffe erbracht wird, sondern wie gesagt mit dem Aussehen.

    Vor 50 Jahren sahen die Dinger tatsächlich irgendwelchen orthopädischen Hilfsartikeln sehr viel ähnlicher und als ich mit dem Schießen angefangen habe, lag mein Fokus einfach erstmal auf Luftpistole. Freie Pistole Schützen, die mir mal ungefragt angeboten haben, ihre Waffe auszuprobieren, gab's nicht. Das haben stattdessen und bis heute eher die Leute mit Revolver und mehrschüssiger KK- und Großkaliberpistole, sowie bei Gewehren die mit Halbautomaten und Repetieren (da aber auch die mit Einzelladern :) gemacht. Woran das liegt oder ob das nur meine verschobene Wahrnehmung ist, weiss ich nicht.

    Jedenfalls ist meine Erfahrung, dass eine Freie Pistole, die zum Probeschießen angeboten wird, auch immer mit glühender Begeisterung angenommen und getestet wird - zumindest wenn die Leute einen ein Weilchen beobachtet haben.

    Ich kann übrigens der Aussage, dass jeder nach seiner Façon glücklich werden soll, hier wie in vielen anderen Bereichen nur zustimmen.

    Und blöde Sprüche von irgendwelchen Schlaumeiern wird's immer geben. Mit denen muss ich aber zum Glück nicht freiwillig meine Zeit verbringen, sondern das mache ich mit Freunden und Familie.

    Aber um mal auf's Eingangsthema zurückzukommen - kommt Zeit, kommt wahrscheinlich auch bei mir Aufgelegtschießen. Mit der Pistole ist mir das noch zu anstrengend (!), wohl weil absolut ungewohnt. Die Siege da bekommt man jedenfalls nicht geschenkt.

    Bei Langwaffen schieße ich im Bereich KK und Großkaliber insbesondere mit Zielfernrohr aber jetzt schon sehr gerne aufgelegt oder mit offener Visierung auch gerne liegend.

    Wenn Verbände die Aufgelegt-Disziplinen für alle Altersklassen anbieten, ist das in meinen Augen zu begrüßen. Was schräg wäre, nur eine Altersklasse für alle anzubieten - dazu sind die physischen Voraussetzungen dann doch zu unterschiedlich - da können die Verbände auch noch mal in sich gehen, ob es nicht sinnvoll wäre, noch weitere Seniorenklassen anzubieten, statt alle ab 72 (?) in eine Klasse zu packen.

    Die vorgestellte, modifizierte Pardini PGP 75 Match macht Mut, an Serienwaffen auch umfangreiche, sinnvolle Anpassungen vorzunehmen. Danke.

    Interessant wäre für mich z.B. das Detail, wie die Halterung/Stift für das Abzugszüngel befestigt wurde, um auch für andere Umbauten eine Inspirationsquelle zu haben, wie man so etwas an einer eigentlich in sich geschlossenen Konstruktion doch noch geschickt ändern kann.

    Naja, "ernst nehmen" und "rumballern" usw., zum Glück nutzt das Gesetz (!) solche Vokabeln nicht und jeder dürfte im Rahmen der Sportordnung nach seiner Fason glücklich werden. Aber genau darin, was einzelne für alle anderen für richtig halten und was in den oben genannten, subjektiven Begriffen seinen Ausdruck findet, liegt der Anfang vom Dilemma. Wenn solche subjektiven Meinungen dann zu Verbandsrichtlinien werden und diese noch auf politisch motivierte "Ermessensspielräume" von Verwaltungen treffen, entsteht, obwohl es ein einheitliches Bundeswaffengesetz gibt, wieder wie vor 1973 ein Flickenteppich.

    Ich verstehe die Probleme die hier im thread aufgezeigt wurden, und sehe es als sinnvoll an, sich darüber auszutauschen. Das macht klar, wo die Reise auch ohne Gesetzesänderung hingehen kann, und dass es wichtig ist, seinem eigenen Verein und Verband zu widersprechen, wenn dort überzogene Regelungen kreiert werden und aufzuzeigen, wie andere Verbände die Gesetze sinnvoll umsetzen ohne zusätzliche, restriktive Vorausetzungen vor den Erhalt einer Bedürfnisbescheinigung zu stellen.

    Aber halt, da gibt es ja noch die buckelnden Funktionäre.

    Die man auch je nach sichtweise als vernünftig bezeichnen könnte, da Ihnen klar ist, dass man mit einem Partner eine einvernehmliche Lösung finden muss.

    Blöd nur wenn der Partner keiner ist und einvernehmlich bedeutet, dass man die von Politik und den Waffenbehörden aus den Gesetzen abgeleiteten Interpretationen 1:1 wie von dort vorgegeben umsetzt ohne politischen Widerstand entgegenzusetzen.

    Dann ist es auch aus meiner Sicht "buckeln" und ich Frage mich wieso wird gebuckelt?

    Besitzt die Verbandsführung kein Interesse, weil sie auch auf andere Art und Weise mit Politik und/oder Verwaltung verknüpft ist oder erwartet die Verbandsführung keine Unterstützung von ihren Verbandsmitgliedern?

    Im ersten Fall wäre es eine inakzeptable Abhängigkeit und im zweiten Fall, wenn es Trägheit wäre, ein trauriges Bild. Beim zweiten Fall, wenn der Verband es nicht schafft, seine Mitglieder hinter sich zu versammeln, ist es für mich aber auch ein Versagen des Verbandes, der die Dringlichkeit des Widerstandes nicht vermitteln kann.

    Ich hatte mal den Fall, dass ein Neuling, den ich die Waffe ersteinmal trocken schießen ließ, den Abzug über den Auslösepunkt hinaus zurückgezogen hat und dabei so fest gedrückt hat, dass die Gewindestange, die die Kraft (eigentlich "leichte Bewegung") zwischen Abzugszüngel und Abzugsstange überträgt, stark verbogen wurde. Die Reparatur erfoderte, die Gewindestange auszubauen, geradezubiegen und nach Einbau den Abzug neu einzustellen. Lästig und überflüssig aber behebbar.

    Das heisst, wie auch mein Vorredner darlegt, bei umsichtiger und bestimmungsgemäßer Nutzung, eigentlich unkaputtbar.

    Hallo,

    was ist denn kaputt oder ist das eine theoretische Betrachtung?

    Für Ersatzteile müsste man herumfragen (z.B. http://www.larrysguns.com/ oder https://www.schiesssport-billharz.de/ ) oder man findet einen begnadeten Handwerker/Büchsenmacher der Teile nachfertigen bzw. ähnliche Teile modifizieren kann - z.B. besitzen die Walther FP60 und die FP500 ebenfalls den bewährten Fallblockverschluss aus der Hämmerli 150 er und 160er Baureihe.