Beiträge von Strindberg

    Hi,

    1. auf Fett (grease) würde ich bei der Waffe zum Schmieren verzichten und wenn nur als Rostschutz auf Oberflächen verwenden.

    Schnellaufende Teile arbeiten am besten mit Öl - ich nehme gerne Automotorenöl wie 15W40 das man über einen weiten Temperaturbereich nutzen kann.

    Ach ja, vielleicht funktioniert die GSP wegen der niedrigen Temperaturen gerade nicht richtig? Ich hatte so ein Vergnügen mal im Winter - bei sommerlichen Temperaturen war immer alles problemlos gewesen. Bei unter 5 Grad wurde das Fett so zäh, dass ich mit stovepipes und den anderen beschriebenen Widrigkeiten zu kämpfen hatte. Das Fett restlos aus der Verschlussführung entfernt, mit wenig Motoröl benetzt und alles flutschte wieder wie gewohnt auch bei Temperaturen um 0 Grad. Leichtlauföl wäre dann wahrscheinlich sogar für Spopi in Alaska geeignet.

    2. mein schneller Test wäre, den Abzug der zweiten GSP mit dem der ersten tauschen. Vielleicht hat der Abzug einen Defekt etc.? Der Tausch geht ja recht schnell. Verschlusshebel nach vorne, Verschluss mit dem Daumen der die Waffe haltenden Hand vorschieben und abnehmen. Verriegelung des Abzugs mit der Schraube auf der linken Seite des Griffstücks durch 1/2 Drehung entriegeln und Abzug herausnehmen anderen Abzug einsetzen, verriegeln und Verschluss wieder aufsetzen. Wieviel leichter oder schwerer lässt sich der Hahn des anderen Abzugs durch zurückziehen des Verschlusses spannen?

    3. keine Ahnung. Das kommt vorrangig auf die Baujahre der Waffen an. Versuch macht klug. Einziger Tip: Austauschversuche immer ohne Gewaltanwendung. Also keine Magazine in Schächte hineinrammen, in die sie nicht anstandslos eingeführt werden können. Die Läufe haben kleine Führungsbolzen an den Seiten. Exisitiert kein passendes Pendant/Loch dazu im Griffstück bzw. ist es im Vergleich zum vorhandenen Lauf versetzt, passt er halt nicht.

    Mehr Dampf als eine CCI braucht man nicht. Das Problem mit stärkerer Munition auszumerzen ist Murks.

    Vielleicht ist es auch nur eine Angleichung an die anderen Verbände, im benachbarten Württemberg oder Bayern sind die Neumitglieder der Südbadener schon lange dabei.

    Sehr gut möglich, dass das so ist.

    Seite 13 - 15 zeigen da einiges über den Organisationsgrad in den Bundesländern auf auch gerade welches Potential im Osten noch schlummert.

    Ja, die Zahlen zeigen insbesondere bei Jugendlichen beeindruckende Organisationsgrade auf. Das "verschleppt" sich dann anscheinend in die anderen Altersklassen, wo es natürlich im Osten bei den Altersklassen über ca.30-40 im Vergleich zum Westen einen Bruch geben muss (Auflösung der DDR-Sportverbände mit ihrerseits hohem Organisationsgrad).

    MG? Matchguns?

    Bestimmt auch ;)

    Spaß beiseite, ich dachte an sowas wie 10-Schuss-Serien mit halbautomatischen Gewehren auf Zeit, und siehe da, sowas haben sie.

    SB 6.16 Selbstladegewehr 300m, liegend. 3x 10 Schuss in jeweils 3 Minuten.

    Die dann nur 3 (!) Landesverbandsdisziplinen in deren Liste B erklären das Phänomen dann aber eher doch nicht.

    Da muss es dann noch andere Gründe geben. Viele Schweizer die mal etwas ziviler und weniger reglementiert schießen wollen? Viele in der Schweiz lebende Ausländer die überhaupt schießen gehen wollen dürfen? Die Vereine des Südbadischen Schützenverbands (SBSV) lassen keine anderen Verbände auf ihre Stände und wenn man da den Schießsport aktiv betreiben will muss man so oder so im SBSV sein? Die "dynamischeren" Verbände sind so bürokratisch, dass man lieber zum SBSV geht? Es gibt keine reinen BDS etc. Vereine oder wer nicht gleichzeitig in den SBSV eintritt wird aus der Gemeinde ausgeschlossen?

    Keine Ahnung welchen Grund, aber es wird irgendeinen geben. Der SBSV bleibt im Westen mit dem Zuwachs der Mitgliederzahlen ein Ausreißer. Falls es ein besonderes Rezept gibt, dass auf andere Landesverbände übertragen werden könnte, hätten sie es den DSB bestimmt schon wissen lassen.

    warum sollte ich mir das anschauen?

    Gute Frage ;)

    Hach, Entschleunigung im Fernsehen. Keine immer schnelleren Schnitte um die Leute bei der Stange zu halten. Ruhe, Entspannung.

    Im Ernst, es wird, warum auch nicht, Leute geben, die sich das gerne ansehen, so wie es auch auch Zuschauer für andere beruhigende Bilder gibt, die nach Programmschluss in den dritten Programmen laufen und eine unaufgeregt betäubende Wirkung entfalten.

    Aber genau deswegen wird selbst mit viel Geld und aller Zeit statisches Schießen wohl auch in Zukunft im Fernsehen ein Nischenprodukt bleiben.

    Da ist selbermachen dann doch eher sinnstiftend.

    Ich könnte jedenfalls keinem dazu raten sich das anzusehen wenn er/sie nicht sowieso einen Draht dazu hat. Und ich schaue dann auch lieber bei den Pistolendisziplinen zu als bei den dann endgültig erstarrt scheinenden Schützen in Schießhosen und -jacken mit Ständerchen hier und da.

    Vielleicht sind teilweise schon die maximal möglichen oder gewünschten Mitgliederzahlen erreicht?

    Ich habe bei zwei DSB-Vereinen vor Ort gefragt, ob man Mitglied werden könnte, weil es dort ganz passable Feuerwaffenstände gibt.

    In beiden Fällen wurde mir mitgeteilt, dass auf unabsehbare Zeit eine Aufnahmesperre besteht.

    Als sie im einen Fall mitbekamen, dass ich an Feuerwaffen schon alles habe was mich glücklich macht, wurde gesagt, dass das natürlich dann was anderes wäre und einer Neumitgliedschaft nichts im Wege stände.

    Im anderen Fall/Verein wurde mir gesagt, dass, wenn man eine Warteliste hätte, man damit die Vereinsräume tapezieren könnte, soviele Interessenten gäbe es.

    Ich glaube die Vereine der DSB-Landesverbände haben da einfach gar nicht das Potential für zusätzliche Mitglieder oder vergeben Standkapazitäten an Vereine anderer Verbände, die schlicht attraktiver wirken und weniger offensichtlich genauso unflexibel sind, wie es dem DSB oft nachgesagt wird (und dessen lokale aber auch zentralen Akteure es aber manchmal leider auch sind).

    Die wahrscheinlich erheblichen Mitgliedsabgänge aufgrund von nachlassender Kondition, Todesfällen, Altersarmut, Wegzug, Desinteresse etc. werden bei den Mitgliedszahlen aktuell denke ich ganz gut durch die durch Biathlon geweckte Neugierde und die Präsenz von Bogenschießen auch in Schulen aufgefangen. Hinzu kommt natürlich die erhebliche und gefühlt steigende Zahl derer, die sich sozusagen zwangsweise einem Verein anschließen muss um eine Feuerwaffe besitzen zu dürfen.

    Insgesamt nehme ich an, ist das Durchschnittsalter in den Vereinen auf dem Gebiet der Ex-Bundesrepublik höher als in den Vereinen auf Ex-DDR-Gebiet. Der bedauerliche, altersbedingte Mitgliederschwund wird daher im Osten nicht so sehr ins Gewicht fallen und Zugänge sich in Zuwächsen bei den absoluten Zahlen darstellen während im Westen die Zugänge gerade so für den Ausgleich der scheidenden Mitglieder sorgen könnten.

    Südbaden kann ich mir als positiven Ausreißer vorstellen, da dort Sportschützen ebenfalls moderne, attraktive Disziplinen vorfinden und nicht auf die eigentlich ebenso piefigen Verbände wie BDS, BdMP, DSU etc. ausweichen müssen.

    Jetzt war ich mal neugierig.

    In der Sportordnung des DSB steht "Im Gewichtslimit der Waffen ist das Zubehör wie Magazin, Handstopp, Visiereinrichtungen, Handstütze usw. enthalten."

    Die Sportordnung des BDS, Allgemeiner Teil, gibt vor: "Sofern ein maximales Waffengewicht vorgeschrieben ist, wird die Waffe mit allen verwendeten Zusatzteilen und Anbauten gewogen (Flimmerröhre, -band, Trageriemen, Magazin, Visierung, Zweibein, etc.)."

    Der BdMP nennet bei den einzelnen Waffen das Maximalgewicht (hier z.B. Sportpistole 2): "Das Gewicht der Waffe darf mit ungeladenem Magazin bzw.leerer Trommel 1550 g nicht überschreiten."

    Ich nehme mal an, die anderen Verbände werden das leere Magazin also ebenfalls mitwiegen.

    Hier gibt es einiges zu lesen:

    http://www.bva.bund.de/DE/Organisatio…dnung-node.html

    Kannst Du ein Foto der Kimme, von der linken Seite aufgenommen, bereitstellen?

    Normal ist es nicht, wenn sich die Kimme einfach so hin und herschieben lässt.

    Fehlt eventuell die kleine Schraube links an der Seite vor dem Kimmenblatt, mit der die Kimmenbreite eingestellt wird.

    Das kann sein. Ich kenne die Waffe nicht, aber ich kann mir auch vorstellen, dass das Reinigen der Kontakte das Problem beseitigt. Mit leicht in Isopropylalkohol gedippten Wattestäbchen die Kontakte im Batteriefach und der Batterie reinigen, und um den Schmutz in Zukunft daran zu hindern, sich wieder an die Kontakte vorzuarbeiten kann man vielleicht einlagig ein Stückchen eines alten sauberen Baumwoll-T-shirts einlagig vor die Batterie hinter den Batteriefachdeckel legen. Kommt der Schmutz von hinten, könnte man vielleicht auch dort schmale Stoffstreifen einlegen, die man bei Bedarf mit einer Pinzette austauschen könnte.

    Wir sollten das mal hinterfragen, Typen die in allen Möglichen Quellen und Foren herum stochern um negatives zusammen zu tragen, um was zu tun ?eigenes Interesse besteht wohl kaum so ein Eisen zu schießen, eigene Erfahrungen auch nicht, also was ist die Intension ?????

    Dann gibt es andere ( ich kenn da einen ) der massig eigene Erfahrung hat, und auch die real Erfolge dazu hat, also ergo Fakten liefern kann die erlebt sind, solche Schützen werden angezweifelt, diffamiert etc.

    Die Frage sollte gestattet sein warum ????

    Ich denke es ist sinnvoll auch Erfahrungen aus anderen Quellen hier beizusteuern um ein umfassenderes Bild z.B. zu der hier dargestellten MG2/E zu erhalten. Mit "herumstochern" oder Spaß daran, etwas madig zu machen hat es meinerseits nichts zu tun. No.limits hat den Aussagen zu Defiziten der ersten Modelle, Munitionsfühligkeit oder besonders erforderlicher Aufmerksamkeit z.B. bei der Bedienung auch nicht widersprochen sondern sie bestätigt.

    Ich finde es gut, wenn eine Waffe von deren Kennern umfassend dargestellt wird. Einseitig positive oder negative Darstellungen stimmen mich kritisch und werden doch sinnvollerweise hinterfragt. Das sollte man auch tun dürfen wenn man sich ein Bild z.B. nur nach der Lektüre von Forenbeiträgen auf dieser und anderen Internetseiten erarbeitet hat. Wenn dann vernünftig geschriebene Anmerkungen von no.limits mit Verweis auf mittelmäßige bis schlechte Schießergebnisse oder nicht vorhandene Erfahrung sehr betont entwertet werden, und nicht optimale andere Sportpistolen ganz "nüchtern und objektiv" als ungenügend klassifiziert werden, obwohl damit im Gegensatz zur MG2/E schon Olympiasiege errungen wurden (die ebenfalls als nicht aussagekräftig dargestellt werden) dann muss ich mich leider fragen, ob die Darstellungen von no.limits tatsächlich so objektiv und zielführend sind, wie er sie formuliert.

    Schön fände ich es, zu der Waffe relativ neutrale Betrachtungen lesen zu dürfen, wo ich mich als nicht-Leistungsschütze nicht nur als Teil der qualitätsfernen "Masse" und per se als ahnungsloser und unqualifizierter "Resi" angesprochen sehe.

    Es wäre doch blöd, wenn jemand eine Waffe kauft, weil sie nicht umfassend dargestellt wurde, er/sie aber dachte, es wäre das Optimum.

    Meiner Meinung nach ist es so, dass jede/r für sich (!) schauen muss was passt, gebraucht wird und man sich leisten kann und will.

    Ich fände eine Matchguns MG2 für mich interessant, weil ich durchaus technikverliebt bin und man mit der Waffe nach einer gewissen Eingwöhnungsphase angenehm schießen können soll. Kaufen werde ich sie mir aber auch aus Kostengründen nicht, solange meine Sportpistole, die mir liegt, noch ihren Dienst tut, und annahmsweise ist das noch eine ganze Weile.

    Ein Sportler der sich hinaufarbeiten will, sollte meinem Beispiel nicht unbedingt folgen, testen ob ihm/ihr beispielsweise die MG2E oder eine andere Pistole besser als das aktuell genutzte Modell zusagt und das passendste Gerät kaufen bzw. weiter behalten.

    Solcherlei Probleme, die eine komplizierte, "nicht-idiotensichere" Waffe beschreiben, dürften der weiten Verbreitung der MG2 entgegenstehen.

    Bekommt Matchguns die Waffe bedienungssicher, könnten ihr rosige Zeiten bevorstehen. Ist die Waffe absolut zuverlässig, werden vielleicht auch wieder Nationalkaderschützen auf sie zurückgreifen.

    Letzteres dürfte aber noch etwas dauern. Ich hatte einmal einen Beitrag gelesen, der beschrieb, dass etwa die Hälfte der ca. 5 Schützen die bei einem internationalen Wettkampf eine MG2 schossen erhebliche Probleme mit der Waffe hatten. Ich nehme an, auch an Topschützen geht Aufregung nicht spurlos vorbei, und wenn dann die Konzentration voll auf Bewegungsabläufen beim Schießen liegt und dann die Eigenheiten der genutzten "Diva" nicht 100% verinnerlicht sind, dann geht es, wenn es schiefgeht, genau im unpassenden Moment schief.

    Dass Bundeskader keine MG2Es verwenden kann ich aber immer besser verstehen.

    Die Vorteile wiegen die nicht auszuschließenden Nachteile (selbst wenn sie der "Unfähigkeit" der Schützen geschuldet sein sollten) offensichtlich nicht auf.

    Glückliches Schleswig-Holstein.

    Insbesondere in Bremen sind die Kontrollen so intensiv dass man eigentlich die Frage stellen muss, was die im Grundgesetz zugesicherte Unverletzlichkeit der Wohnung noch wert ist.

    Nach meinem Verständnis sollten die Aufbewahrungskontrollen stichprobenartig mit Augenmaß und nicht willkürlich stattfinden.

    Waffenbesitzer sind als Personen sowieso einer stetigen Kontrolle ihres waffenrechtlichen Bedürfnisses , Zuverlässigkeit und Geeignetheit unterstellt. Dafür sorgen bereits die Polizei, Ämter, Vereine, Mitmenschen und Verfassungsschützer.

    Für diejenigen, die keinen Bock auf die Bestätigung der google Datenverwendungserklärung haben ein anderer link:

    http://toz35.blogspot.de/2011/08/tskib-…istols.html?m=1

    Es handelt sich ja bei der im Titel genannten Typenbezeichnung um eine ganze Baureihe und nicht um eine einzelne Typenbezeichnung, oder?

    Mir wurde wiederholt die MTs 55 ans Herz gelegt, die hochwertiger verarbeitet sein soll als die TOZ 35.

    Geschossen habe ich aber bislang nur die TOZ, und kam gut damit zurecht.

    Vielleicht hätte ich die MTs 55 haben wollen, wenn ich sie mal in die Finger bekommen hätte. Die MTs 55 ist jedenfalls für mich optisch schon mal die schönere Waffe.

    Aber vielleicht ist das gar nicht das Modell nach dem hier gefragt wird?

    Und noch was hast Du mitbekommen wie viel Schützen ich liefe real die MG2E zum testen zur Verfügung gestellt habe, teils per Zustellung, teils life bei uns im SH, alle, restlos alle waren begeistert

    Das habe ich nur in Teilen mitbekommen, fand es aber großartig. Klasse Einsatz!

    Ansonsten noch die Punkte und Fragen zu denen ich antworten möchte:

    - LM nutze ich als Abkürzung für Landesmeisterschaft.

    - meistens trainiere ich gar nicht sondern übe (soll heißen Standardprogramm schießen, was wahrscheinlich nicht so sinnig ist wie trainieren mir aber gute Laune bereitet)

    - sinnstiftend fand ich heute mit einer Freundin und deren kleiner Tochter eine schöne Ausstellung zu besuchen (gestern habe ich erfreut alleine KK-SLB Zeitserie "geübt")

    - hm, lass überlegen, ja, Feuerwaffen (und damit meine ich nicht nur Amorces ;) schieße ich seit 1984. Deutscher Meister bin ich nicht geworden in all den Jahren, aber was soll's.

    Ärger Dich bitte nicht, und ich schätze Deine gehaltvollen Beiträge sehr. Die Spitzen dazwischen finde ich jedoch verzichtbar.

    Abgesehen von der freundlich gesagt plakativen Darstellung der Kritik an no.limits fand ich den Kern der Kritik (so wie ich ihn zumindest herausgelesen habe) durchaus überlegenswert.

    No.limits Aussagen in Bezug auf Luftpistolen und .22er von Matchguns sind meist voll des Lobes und zumindest in der Vergangenheit kam es oft genug vor, dass andere Waffen, die aber meist den Gebrauchtwaffenmarkt bestimmen, als ungenügend oder sogar Schrott dargestellt wurden - was ich mir daraus erklärt habe, dass es im DSB auf Vereins- und Verbandsebene genug besserwisserische alte und junge Säcke gibt, die auf z.B. die gute GSP schwören und das so lange tun, bis man lieber geht. Als allergische Reaktion ist die rigorose Ablehnung gegenüber alten Zopfen oder dem was man dafür hält nachvollziehbar aber in der gelieferten Form nicht immer akzeptabel, und im speziellen Fall nichteinmal hilfreich für den jungen und alten Nachwuchs auf der Suche nach Waffen, die zum Geldbeutel und Leistungsstand passen. Ich würde es mich jedenfalls, ich spinne mir das mal in der Phantasie weiter, nicht trauen, dem drittplazierten einer Landesmeisterschaft zu sagen, dass seine AW93 Mist ist, und er mit einer Matchguns MG2 besser bedient wäre, insbesondere wenn der erste Platz dann wahrscheinlich auch mit einer AW93 oder GSP erzielt wurde.

    Wieso soll man dann glauben dass eine MG2 besser wäre als die ganzen gebrauchten Massenprodukte. Weil no.limits es postuliert?

    Vielleicht, weil er auch mal eine Matchguns, hier die MG4, als absolut ungeeignet darstellt? Ah, schon eher. Blöd könnte es nur werden, wenn die möglicherweise nervtötenden Probleme der MG4 bei der Munitionszufuhr irgendwann (Herrn Morini und seinen Entwickler/innen wäre es zu wünschen) gelöst sind. Dann könnte es sein, dass no.limits auch die dann aktuelle post-Kinderkrankheiten MG4 in den höchsten Tönen lobt, dem an Gebrauchtwaffen interessierten Käufer oder dem der eine Pardini, Walther oder Hämmerli in .32 S&W Wadcutter schießt wird dann aber, wenn ich die Aussagen im Bereich der .22er auf die .32er übertrage, dauernd erzählt, was für steinzeitliche Waffen sie/er in Bezug auf Griffwinkelverstellung usw. nutzt bzw. wie kleingeistig es ist, es ernsthaft in Betracht zu ziehen, sie nutzen zu wollen.

    Weniger "unlimitierte" Kritik wäre manchmal mehr bzw. hätte wohl manchmal eher den angedachten Erfolg und schiene uneigennütziger. So scheint es manchmal geht es mehr um Selbstbestätigung als um Hilfestellung. Da hat der kurze knackige Kommentar von no.limits zur MG4 sozusagen positiv überrascht - und ist insbesondere wegen der Lobhudelei zur MG2/E sehr glaubwürdig!