Beiträge von Strindberg

    Um was geht es denn? Nur die Munition/Kaliber oder um Schnellfeuer?

    Die .22kurz Munition bekommt man bei passenden .22 lfB-Waffen durchaus auch wenn z.B. als Sportschütze nur der Munitionserwerb für .22lfB in die WBK eingetragen ist bzw. über die gelbe WBK für eine eingetragene .22lfB -Waffe vorliegt.

    siehe dazu Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV)

    10.10 Als eine Form der Erteilung einer Berechtigung zum Erwerb und Besitz von Munition für dort bereits eingetragene Schusswaffen sieht § 10 Absatz 3 Satz 1 die behördliche Eintragung/Stempelung in der WBK (Spalte 7) vor. Die auf diesem Weg erteilte Berechtigung erstreckt sich über die in Spalte 3 der WBK konkret bezeichnete Munition (z.B. .357 Magnum) hinaus auf alle für die betreffende Waffe ebenfalls zugelassenen Munitionsvarianten (gleiches Kaliber; gleicher oder geringerer Gasdruck ..., im Beispiel etwa auch Munition .38 Spezial oder .38 Spezial WC).

    P.S. hier noch ein 8MB großes pdf mit allen „Liste B - Abweichende Disziplinen der Landesverbände im DSB“

    https://www.bva.bund.de/SharedDocs/Dow…icationFile&v=3

    Karl, stimmt schon, und so wird der Markt preislich und technisch (die Waffenbersteller könnten die in die Kartuschen eingebauten Ventile vielleicht patentiert haben um direkte Kopien zu unterbinden) etwas belebt.

    Aber warum sollten nur in Deutschland Ersatz- und Zweitkartuschen gebraucht werden?

    In anderen Ländern gibt es auch Rechtssysteme die Unfallverursacher in Haftung nehmen, und wenn auf der Kartusche ein Ablaufdatum steht, das überschritten wurde, könnte es mit dem Nachweis des verantwortungsvollen handelns auch dort schwieriger werden, wenn ein Unfall passiert ist.

    Vielleicht gibt es aber im Ausland Hersteller die statt 10 Jahren 20 Jahre Nutzungsdauer zugestehen? Nach 10 Jahren wird die Kartusche vielleicht bei Kaderschützen austauschwürdig sein. Amateure hätten dann mit ihrer Kartusche wahrscheinlich noch weitere 10-15 oder auch mehr sichere Jahre vor sich.

    Hallo no limits,

    Deinen Wunsch zur Threadüberschrifttextlänge ;) werde ich versuchen in Zukunft zu beherzigen.

    Zu Alu-Druckluftkartuschen fehlt mir spezifisches Wissen, aber ich nehme an, bei 1,5 fachem Prüfdruck und danach über wenigstens 10 Jahre folgenden Drücken von 60-200 bzw. 300 bar, denen die Kartusche widerstehen muss und die immer wieder beaufschlagt werden (üblicherweise mehr als 1000x sehr schnelles Befüllen und 1000x langsames Entleeren) wird wohl kein einfaches Alurohr verwendet werden, da das in meiner Vorstellung irgendwann an der Naht reissen wird. Da wird der Kartuschenkörper wohl eher aus dem vollen gefräst.

    Das Manometer könnte wohl etwas von der Stange von Wika sein.

    Der vordere „Stopfen“ ist dabei sicher auch kein Hexenwerk, aber wohl eher eine gefräste Verschraubung mit einer Bohrung und Gewinde für das Manometer.

    Der hintere „Stopfen“ ist aber wahrscheinlich etwas komplexer, da er dann gleichzeitig das Ventil darstellt bzw. trägt. Und dieses Ventil muss dann auch noch Druckspitzen widerstehen können, die höchstwahrscheinlich oberhalb des Prüfdrucks liegen und annahmsweise jedesmal auftreten, wenn die Kartusche am Adapter der großen z.B. 10 Liter Flasche abgeschraubt wird oder wenn die volle oder teilentleerte Kartusche an die Pistole an- oder abgeschraubt wird.

    Ich bin jedenfalls auch sehr gespannt, ob wir mehr z.B. auch zu anderen als den eingangs genannten Kartuschenherstellern erfahren.

    Grüße

    Also.....was bleibt dann noch, für was ich den Verkäufer brauche? Zum zeigen, was sich im Koffer befindet?

    Da drehe ich den Spieß mal um: Du kaufst hochpreisige Artikel nur im Versandhandel und da Du immer top und erschöpfend informiert bist, wird es ausschließlich dazu kommen, dass Du defekte Ware zurückschickst? Alles andere passt und wird nie zurückgeschickt da Irrtümer nicht vorkommen?

    Und ein Verkäufer, so es überhaupt zu einer Begegnung käme, könnte nicht eventuell auch mal mehr wissen als man selbst?

    Hallo,

    für abgelaufene CO2-Kartuschen wurde ja in diesem thread (Kartuschen kompatibel?) eine hilfreiche, herstellerübergreifende Lösung vorgestellt.

    Bei Pressluftkartuschen orientiert man sich wohl vorrangig ersteinmal am Angebot des Waffenherstellers. Ist der zu teuer, kann nicht liefern oder existiert schlicht nicht mehr, braucht man anderweitige Quellen für DSB-konforme Kartuschen.

    Welche Hersteller von Pressluftkartuschen kennt ihr denn so?

    Wo beziehen denn die Waffenhersteller ihre Kartuschen und kann man (was aufgrund von Verträgen zwischen Waffen- und Kartuschenhersteller wahrscheinlich nicht möglich ist) bei diesen Kartuschenherstellern auch selber einkaufen?

    Im Zubehörmarkt kenne ich 10Punkt9 (10punkt9.de), Prelutec (prelutec.de) oder IGS (https://shop-lsv-mv.de/Pressluftkartuschen) wobei es sich meiner Meinung nach um Kartuschen von 10punkt9 handelt.

    Nun wird die internationale Schützenwelt aber wohl nicht nur von 2 Zubehörherstellern abhängig sein. Gibt es noch weitere bekannte Hersteller hochwertiger Kartuschen?

    Ich habe auf einer Tesro Kartusche z.B. den Hersteller „RMS Mechatronics“ entdeckt, der seine Kartusche erfreulicherweise mit einer Gültigkeitsdauer von 11 Jahren statt der sonst üblichen 10 Jahre angeboten hat.

    Wer fertigt denn auch mal Kleinserien für z.B. Modelle von FAS, Hämmerli (Schweiz) oder Anschütz SAM etc. und besitzt entsprechend zuverlässige Ventile und tiefergehendes Wissen um die Vorgänge beim Befüllen von Kartuschen etc. um zuverlässige, sichere Kartuschen zu fertigen?

    Die Waffen funktionieren ja oft noch tadellos, aber die Teilnahme an Wettkämpfen ist einem mit Waffen für die es keine gültigen Kartuschen mehr gibt beim DSB verwehrt.

    Ich bin gespannt was ihr noch so wisst, kennt und nutzt.

    Ein Fortgeschrittener braucht keinen Verkäufer, weil er es eigentlich besser wissen müsste!


    Jeder erfolgreiche Verkäufer verfolgt eigentlich nur den einen Sinn:
    Das verkaufen, womit er am meisten Profit macht!

    Zu 1. hat no limits schon die in meinen Augen passenden Anmerkungen getroffen.

    Zu 2., was ich hier im post nochmal zitiert habe:

    Bei Verkäufern gibt es selbstverständlich viele Pfeifen, aber die Aussagen zu Verkäufern und fortgeschrittenen Kunden, will ich so nicht grundsätzlich stehen lassen, auch wenn ich sowieso davon ausgehe, dass der großteil der Leute das nicht so verallgemeinert sieht.

    Ein Verkäufer kann doch verständlicherweise sogar mehr Wissen und Erfahrung besitzen als jemand der den ganzen Tag auch mal etwas anderes macht als nur mit neuen und neuesten Waffenentwicklungen umzugehen. Und wenn der Verkäufer wohlmeinend und zukunftsorientiert ist und dem Kunden gerne wieder einmal etwas anderes verkaufen möchte oder sich auch der unbezahlbaren Wirkung bewusst ist, im privaten Bereich also z.B. auch hier im Forum empfohlen zu werden, dann wird er nicht nur Blech reden und Kistenschieber sein. Und wer sich nur auf die Berichte aus Fachzeitschriften oder Foren verlässt, die eventuell auch nur auf kurzfristigen Profit ausgerichtet sein könnten, vielleicht mehr von Befindlichkeiten als von Tatsachen gesteuert sind etc., tut sich eventuell auch keinen Gefallen damit, die vielleicht wohlmeinenden Tips eines Verkäufers als unqualifiziert abzutun.

    Vielleicht kann ja jemand einen Einkaufsquellenthread mit dann wahrscheinlich zugegeben sehr subjektiven aber auch ein paar objektiven Hinweisen eröffnen. Aber wer weiss, ausgerechnet bei Ketten wie z.B. Frankonia wo sehr viel vom einzelnen Mitarbeiter abhängt, ist so eine Verkäuferempfehlung vielleicht auch irreführend und es gibt so viele Faktoren von denen ein subjektiv als gut empfundene Beratung abhängt, dass man von so einem Einkaufsquellenthread dann doch besser nicht startet. Genug Tips findet man ja bei Interesse auch so in den threads verstreut oder bekommt sie mal im persönlichen Gespräch.

    Ich bin mit der MG2 nicht vertraut aber so wie ich die Zeichnung verstehe hängen die ganzen Zusatzgewichte dann im Endeffekt nur am vergleichsweise dünnen Lauf.

    Wie sind kurzfristig und insbesondere dauerhaft die Auswirkungen auf die Haltbarkeit und das Schwingungsverhalten des Laufes, die Abnutzung des Verschlusses, die Zuverlässigkeit der Patronenzuführung etc.?

    Haben Probleme die dahingehend auftraten vielleicht genau dazu geführt, dass die Entwickler der MG2 die Masse der Gewichte reduziert haben?

    Es ehrt Dich den gezeigten Versuch zu wagen, aber mir spräche grundsätzlich zuviel gegen einen dauerhaften Einsatz als dafür.

    MG2E im Vergleich zur Tesro [...] "schönes" Mündungsfeuer

    Das könnte einerseits den Aufnahmebedingungen (z.B. heller Tag oder Kunstlicht) oder andererseits der verwendeten Munition geschuldet sein.

    Wären die Bedingungen bei den beiden Waffen bis auf die erheblich unterschiedlichen Lauflängen ansonsten identisch müsste eigentlich die Tesro mit dem kürzeren Lauf die Pistole mit dem vergleichsweise deutlich sichtbareren Mündungsfeuer sein.

    Oder zielst Du mit Deiner Frage auf etwas anderes ab.

    gibt es hier in der Runde eigentlich auch Damen die mitdiskutieren?

    Die augenfällige Abwesenheit durchaus interessierter Diskutanten dürfte nicht grundsätzlich geschlechtsspezifische Gründe haben sondern eher der Anwesenheit kompromissloser Diskutanten geschuldet sein, die am Ende sowieso immer die in ihren Augen beste Waffe wählen.

    Das tun dann auch andere die andere Waffen wählen und damit auch Spitzenergebnisse schießen.

    Interessant ist, und das lässt sich in diesem und anderen threads in diesem Forum manchmal herauslesen, welche Kompromisse bei den verschiedenen Waffen dabei die Trainer/innen und Schützen/innen eingehen können und müssen.

    Zudem ist das mit Sicherheit nicht der Fall Grund für die Ausreißer wenn die Waffe zwischendurch immer abkühlen darf.

    Ich bin mir nicht ganz sicher aber Sako 85 .223 hatte ich so verstanden dass Abkühlen nach jedem Schuss die Trefferbilder (und so dachte ich auch die Ausreisser) verbessert bzw. verkleinert.

    Hm, tja, kann ich auch falsch verstanden haben. Aber gespannt wär ich ja doch ob das leichte Kippen der Waffe die Ausreisser minimiert.

    Wo soll der Vorteil der Kannelierung im Hinblick auf Stabilität liegen, was ist mit Vollmaterial gemeint, Rundstahl oder schon Rohr/Lauf?

    In Bezug auf einen Lauf gleichen Durchmessers ohne Kannelierung sehe ich keine bessere Steifigkeit mit Kannelierung dürfte die Steifigkeit aber auch nur wenig abnehmen, dafür ist der kannelierte Lauf aber sicherlich erheblich leichter und besitzt eine größere Oberfläche die schneller abkühlt.

    Dem folgend sollte es ja kaum möglich sein, mit einem Lauf ohne Kannelierung schießen zu können.

    Ich nehme an, Du hast mich da missverstanden. Für mich ist die Kannelierung die Ausfräsung die an dieser gefrästen Stelle den Laufdurchmesser reduziert. Durch die neben der Ausfräsung stehenden „Stege“, die den ursprünglichen Laufdurchmesser abbilden kommt ja die Stabilität zustande, die nahezu dem Vollmaterial entspricht.

    Und die sich stauende Hitze die in den ausgefrästen Kanälen steht oder wabert soll auf die Präzision keinen Einfluss haben? Ich nehme an, der Effekt wird sogar sehr erheblich sein. Annahmsweise staut sich die Hitze im Kanal, dort dehnt sich der Lauf stärker aus - und bei dem bischen was es an Winkelabweichung braucht um auf 100m mal 10mm zuviel zu erhalten, kann ich mir durchaus vorstellen dass die Sache mit der Längseinfräsung an der untersten Stelle des Laufs sehr relevant ist.

    Habe ich das richtig gesehen, dass eine Kannelierung am Lauf der Sako 85 Varmint direkt unter der Laufachse liegt?

    Ich dachte das sollte ausgerechnet nicht der Fall sein, damit sich die Wärme nicht unter dem Lauf staut.

    Besser wäre es doch, wenn die warme Luft ungehindert aufsteigen kann, oder?

    Keine Ahnung ob das ein sinnvoller Versuch ist, einmal eine eine Serie bei um ca. 10-15 Grad um die Laufachse gekippter Waffe zu schießen, aber ich wäre gespannt ob sich dadurch etwas ändert.

    Oha, den post Sako 85 .223 hatte ich nicht vollständig erfasst. Die getesteten Geschosse liegen demnach bereits meist über 60 grain. Wenn die einen Freiflug besitzen wird sich so wie ich das bei Sierra gesehen haben dort aber kein längeres Jagdgeschoss finden lassen.

    Die Waffe reinige Nach jedem Schuss mit der Boresnake

    muss das nach jedem Schuss sein? Und ist dann bei so viel vorbereitenden Maßnahmen für präzise Schüsse ausgerechnet eine boresnake, die niemals genau der Laufachse folgend vorne aus der Mündung austreten kann, sondern immer leicht schräg vorne herausgezogen wird, nicht die schlechteste Wahl?

    Ich würde aber insbesondere mit dem Ziel die Waffe zur Jagd einzusetzen, nun nicht ersatzweise nach jedem Schuss mit dem empfehlenswerteren Reinigungsstab arbeiten, sondern 5 oder besser 10 Schuss ohne zwischengeschaltete Reinigung verschießen.

    Da der Sako Importeur aber dieselben regelmäßigen Ausreisser hatte, und dabei wahrscheinlich innerhalb der Serien keine Reinigung ausgeführt hat, wird die dauernde Reinigung mit der boresnake auf kurze Sicht keine Nach- oder Vorteile bieten.

    Die immergleichen CCI Zündhütchen hätte ich als Ursache auch in Betracht gezogen, aber dass der Sako-Importeur die gleichen Probleme aufgrund ungleichmäßig gefertigter Zündhütchen hat, ist äußerst unwahrscheinlich.

    Davon ausgehend, dass der Verschlussabstand immer identisch und optimal ist, könnte ja auch ein Test in Richtung der Abhängigkeit der Präzision vom Geschossgewicht erhellend sein.

    Hintergrund ist meine Erfahrung mit einem Jagdgewehr, das mit leichteren Geschossen ein mehr als ernüchterndes Trefferbild produzierte, mit schwereren Geschossen aber ganz wunderbare Gruppen schoss.

    Annahme war, das die schwereren und damit auch längeren Geschosse bereits in die Laufbohrung eintraten, wenn das Geschossheck noch nicht vollständig aus dem Hülsenmund ausgetreten war. Bei leichteren, kürzeren Geschossen wäre es nach der im folgenden beschriebenen Messmethode theoretisch möglich gewesen, dass ein kleiner Teil der heissen Gase an dem Geschoss vorbeiströmt, das nocht nicht in die Laufbohrung eingetreten ist.

    In Deinem Fall könnte es vielleicht einen Versuch wert sein, ob ein gerade so auf eine der Hülsen aufgestecktes Geschoss beim vorsichtig durchrepetieren weiter in die Hülse eingeschoben wird bzw. wie weit ein längeres Geschoss eingeschoben wird um davon zumindest näherungsweise den Freiflug ableiten zu können.

    Sierra bietet wie ich auf deren website gesehen habe eventuell hilfreich längere Geschosse https://www.sierrabullets.com/store/product.…4-dia-63-gr-SMP wo deren kürzere 55 grain Geschosse, falls der vorgenannte Fall zutreffend wäre, noch nicht nach vorne abdichten.

    In meinem Beispiel hatte es schlicht geholfen den Vaseline-verschmierten Verschluss aus der GSP auszubauen, die Vaseline vom Verschluss und aus der Verschlussführung mit einem Baumwolllappen abzuwischen und den Verschluss vor dem erneuten Zusammenbau ein wenig mit dünnflüssigem Öl zu benetzen.

    Als Öl hatte ich blaues Stag Frigidized Gun Oil aus Kanada von Ende der 60er genommen, dass laut Aufdruck auf der Dose die Waffenmechanik bis -50 Grad (damals wohl noch Fahrenheit) nicht einfrieren lässt.

    Ein 5W-40 dürfte es wohl sicherlich auch leisten nicht übermäßig viskos zu werden.

    Mit Vaseline war die GSP damals jedenfalls nur bis zum Herbst wie gewünscht gelaufen.

    Erst Luftpistole und dann größere Kaliber, so habe ich auch mit dem Schießen begonnen. Der Anfang mit der Luftpistole war aber auch der Tatsache geschuldet, dass man einen teenager nur mit der Luftpistole und nicht mit einer Feuerwaffe alleine zum training fahren ließ und mir die Luftpistole schon Spannung genug bot.

    Das ist wohl heute auch bei den altersmäßig 25+ Neuschützen ohne WBK insgesamt nicht anders, da man ja gerne öfter und unabhängig Schießen üben möchte. Da sind die vergleichsweise sehr günstigen Preise für Diabolos ungeschlagen und die Trainingsmöglichkeiten (auch daheim, sonntags und auch ohne eigene WBK) sehr hilfreich.

    Mir hat es jedenfalls nicht geschadet auch Erfahrungen mit der Luftpistole und danach mit KK-Pistole zu sammeln. Aber Großkaliber ist doch noch eine zusätzliche Herausforderung, die aber durchaus auch ohne Luftpistole funktioniert.

    Die Erfahrungen die man beim Pistolenschießen sammelt kommen nur durch’s Üben. Zumindest ich schieße weil der Druckluftstand näher liegt und weil ich nicht so häufig auf entsprechende Feuerwaffenstände fahre immernoch vorrangig Luftpistole. Würde ich nun als Trainingserfahrung nur Großkaliber besitzen würde ich wahrscheinlich gefühlt nur 1/10 der Übung im Pistolenschießen besitzen, was sich insgesamt wohl eher nachteilig auf meine Trefferqualitäten auswirken würde.

    Wer bereit ist und die finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten besitzt auch regelmäßig und viel mit der Feuerwaffe zu trainieren, kann sich Luftpistole als Trainingsergänzung sogar besser schenken, da es wie gesagt meiner Erfahrung nach etwas insgesamt anderes ist. Insofern ist auch Schießen mit KK-Wechselsystemen nur ein Kompromiss, mit dem man aber schon sehr gut üben kann.

    So, genug Prosa :)

    Hier ein Video von

    DeutscheSchuetzen

    gunvlog - Neutraler Stand beim Schießen

    https://www.youtube.com/watch?v=NKLUfOq9tB4

    Dort berichtet ein ausgesprochener Feuerwaffenschütze davon, wie er beim statischen Sportpistolenschießen erworbenes Wissen sinnvoll nun auch beim Großkaliberschießen anwenden konnte.

    Sehr gut, so soll es sein.

    Ich kannte die dort gezeigte Technik des Auspendelns aber nicht so expressiv. Ich nehme schlicht meinen gewohnten Stand ein und hebe immer wieder die Waffe je nach Disziplin mit einem oder beiden Armen, schließe dabei auch durchaus kurz die Augen und wiederhole dies, bis die Korrekturen in der Fußstellung mich vertikal optimal auf dem Spiegel ankommen und das gewünschte Zielbild halten lassen.