Posts by Strindberg

    Für interessierte Nach-/ Mitleser:


    bei meiner LP300 dachte ich immer "ach ja, trotz Kompensator gibts ja doch einen Rückstoß".


    Nachdem ich mal aus reiner Neugierde statt der im Verein angebotenen und von mir regeläßig genutzten Topshot Competition Luftgewehrmunition die 0,45g RWS R10 Match probiert habe, kann ich sagen, dass das Schussverhalten (zumindest bei der LP300) enorm von den Diabolos abhängt.


    Die Luftpistole ist überhaupt nicht mehr "ruppig" und da springt so gut wie nichts mehr. Toll! Ich bin von den leichteren RWS Diabolos so begeistert gewesen (und bin es immernoch), dass ich mir gleich 25 Dosen davon gekauft hatte.

    Die gerade im Bundestag beschlossene Waffengesetzänderung erlaubt in Zukunft auch folgendes:


    § 12 Absatz 3 wird wie folgt geändert:

    [Einer Erlaubnis zum Führen von Waffen bedarf nicht, wer ...]

    b) Folgende Nummer 6 wird angefügt:

    „6. in Fällen der vorübergehenden Aufbewahrung von Waffen außerhalb

    der Wohnung diesen ein wesentliches Teil entnimmt und mit sich führt;

    mehrere mitgeführte wesentliche Teile dürfen nicht zu einer schussfähi-

    gen Waffe zusammengefügt werden können.“

    (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/112/1811239.pdf)



    Die Begründung dazu findet sich ebenfalls in dem Dokument:


    "Zu Buchstabe b (Nummer 6 (neu))

    Bei der Aufbewahrung von Waffen außerhalb der Wohnung, z.B. auf Jagdreisen oder

    im Rahmen von sportlichen Wettkämpfen, ist eine Aufbewahrung von Schusswaffen

    in den vorgeschriebenen Sicherheitsbehältnissen nicht immer möglich (s. bereits die

    Regelung des § 13 Absatz 11 AWaffV a.F. bzw. des § 13 Absatz 9 AWaffV n.F.). In

    dieser Situation ist es sachgerecht, dem Besitzer die Entnahme und das erlaubnis-

    freie Führen eines wesentlichen Waffenteiles aus jeder Waffe zu gestatten. Die zu-

    rückbleibende Waffe ist damit nicht mehr funktionsfähig. Die geführten Teile sind für

    sich genommen ungefährlich. Werden mehreren Waffen wesentliche Teile entnom-

    men und mitgeführt, dürfen diese nicht zu einer schussfähigen Waffe zusammenge-

    fügt werden können. Die grundsätzliche Gleichstellung wesentlicher Teile mit

    Schusswaffen (Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Nummer 1.3.) bleibt unberührt."



    Eine Verpflichtung zur Entnahme von Waffenteilen lese ich da nicht heraus, sondern die Option z.B. bei der kurzen .45er den Lauf auszubauen und diesen schlicht in der Hosentasche mit zum Frühstücksbuffet zu nehmen.

    Deshalb wäre ich an aussagekräftigen Versuchen/Ergebnissen sehr interessiert.

    Dir kann geholfen werden :-)


    Wie wäre es damit:

    http://hem.bredband.net/nfdt/22lr/index.html


    und damit

    http://hem.bredband.net/nfdt/22lr/09/index.html


    Beim Test 2009 sind vielfältige Messwerte hinterlegt. Einfach mal mit dem Mauszeiger auf die einzelnen Scheiben deuten.


    Und die kurzen Läufe sind auch nicht mieser als die längeren.


    Mit meiner GSP (Lauf ca.10cm) schieße ich mit SK Pistol Match genauso präzise wie mit meiner AW93 (Lauf ca. 15cm) mit RWS Target Rifle.


    Da hängt einfach eine ganze Menge an der passenden Munition.

    Und desswegen wird sich dann auch Dein Erfolg in Grenzen halten.


    Vor längerer Zeit habe ich mal gelesen: "Lieber mit Holz und Stahl auf den Plätzen als mit einer Kunststoffplempe zu gewinnen"

    Gut möglich, dass sich mit dieser Einstellung keine Weltmeisterschaft gewinnen lässt, aber ich gehe davon aus, dass geschilderten Wünsche an die Waffe nicht die limitierenden Faktoren sind.

    Eine Hämmerli 208 wird z.B. auch heute noch eine Waffe sein, mit der sich Medallien gewinnen lassen. Das man dafür je nach Schütze/Schützin dann durchaus tief in die Trickkiste greifen müsste (Griffgestaltung usw.) steht auf einem anderen Blatt - insbesondere da diese angepassten Sport-Pistolen (!) nicht mehr unbedingt als hübsch sondern wohl nur noch als zweckmäßig bezeichnet werden können.

    Annahmsweise ist die leichtere Anpassbarkeit der moderneren Waffen deren großer Vorteil.

    Übrigens, was mir an der MG5 nicht so gut gefällt, ist das viele Geschraube, um sie zu zerlegen (ob das in der Praxis überhaupt stört? Muss man zur Laufreinigung die Waffe auseinanderschrauben?)

    Das habe ich bei anderen Waffen schon ansprechender gelöst gesehen.

    Zur Matchguns MG2 in den verschiedenen Versionen:


    - wie steht es mit der Ersatzteilversorgung? Der Hersteller schreibt etwas von 30 Jahren Erfahrung im Waffenbau.

    - ist die MG2 so empfehlenswert wie die gepriesene MG2E?

    - lieber gleich eine Rapid Fire oder kann man sich, wenn man nicht OSP schießt, das Geld sparen?

    - tatsächlich eine Ganzstahlwaffe (da steh ich drauf)?
    - ist sie munitionsfühlig oder verarbeitet sie, wie eine AW93 alles, egal ob Ost, West, Süd oder Nord?

    - viel kompliziertes Gefrickel nötig und man möchte dann nie wieder etwas verstellen oder umbauen, weil man sonst noch mehr graue Haare bekommt?

    - ist der Griff wie bei Morini zu erwarten aber Werk spitze oder wünscht man sich gleich was besseres und muss die Mehrkosten für einen besseren Griff gleich mit einplanen (die AW 93 würde ich z.B. neu gleich ohne Werksgriff kaufen)?


    Um so mehr ich mir Bilder zu der Waffe ansehe, muss ich sagen, die hat was. Ein ähnlicher Charme wie eine leichte Angelrolle für's Fliegenfischen...

    [...]

    Schießsport ist auch Breitensport. Nicht jeder Schütze kann sich eine 2500 € teure Sportpistole leisten.

    [...]

    Stimmt uneingeschränkt. Und die will sich auch nicht jeder leisten.


    Ich für meinen Teil würde mir, wenns soweit ist und ich meine Ergebnisse weiter hochschrauben will, erstmal gescheitere Griffe kaufen. Die Griffe ab Werk waren bis in die 90er ein Graus.

    Da ein Griff aber soviel kosten würde wie eine "Knarre" gebraucht gekostet hat, und ich noch mit der vorhandenen Kombination große Freude am Schießen habe, bediene ich finanziell erstmal andere Baustellen.


    Das Thema Ersatzteile ist zumindest in Deutschland für meine Pistolen keins.

    Feinwerkbau und Walther haben mir bislang immer bei Fragen, mit Teilen und Service zügig und tadellos geholfen.

    Ob 70er oder 90er, der Kundendienst musste bislang nicht passen.

    Noch besser, gleich eine zweite, baugleiche Waffe kaufen.


    Das Bedürfnis für eine zweite KK-Pistole beantragt man beim Verband auf Grundlage der absehbaren Versorgungsengpässe bei der Ersatzteilversorgung.


    Abgelehnt wird der Antrag mit der Begründung, dass man die Ersatzteilwaffe ja auch beim Büchsenmacher des Vertrauens hinterlegen kann.

    Was mir nicht gefällt sind die Spitzen die hier verteilt werden, aber fachlich bin ich angetan. Naja, man kann nicht alles haben. Sei's drum...


    Die MG2 -E könnte ja aus einem science fiction Film

    sein und könnte mir optisch schon gefallen. So wie sie von no.limits gepriesen wird, scheint auch technisch alles bestens bestellt zu sein. Der Preis ist auch passabel.

    Einzig die Ersatzteilversorgung stelle ich mir spätestens in ein paar Jahren sehr schwierig vor. Für mein Pistolen gibt es auch Jahrzehnte nachdem sie gebaut wurden immernoch Ersatzteile vom Hersteller. Das mag Glück sein, aber mit Exoten wie der MG2 die ganz einfach nicht so verbreitet ist, wird die Sache in ein paar Jahren wahrscheinlich eher schwieriger als einfacher sein.

    Wem das egal sein (kann), bitteschön. Da ich vergleichsweise ein Gelegenheitsschütze bin, bei dem die Waffen lange halten, aber nach 10 Jahren dann manchmal doch ein entscheidender Defekt an der Waffe auftritt, kaufe ich lieber ein am Markt bereits verbreitetes "Massenprodukt" mit lange gesicherter Ersatzteilversorgung als eine seltene Sportskanone wie die Matchguns. Auserdem habe ich zuviele Hobbys und kaufe günstig sehr gutes gebrauchtes statt neu.

    Wenn's was neues sein sollte, könnte ich mir auch wegen des günstigen Neupreises durchaus vorstellen, eine Matchguns zu kaufen - ich bin halt doch sehr technikverliebt, und da bietet die MG2 doch einiges ;-)


    Wieso kauft man eigentlich nicht gleich eine MG2 Rapid Fire? Der Preis von 1700 statt 1300 Euro für das einfache Modell?

    Gute Darstellung, weshalb es wohl auch in Zukunft schwierig sein wird, Waffen zum Probeschießen bekommen zu können.


    Nicht verstanden habe ich jedoch die Ausführung zum analytischen Denken und weshalb man, wenn man dies tut, die Waffenmodelle der nationalen und internationalen Spitzenschützen kaufen sollte?


    Was kann den z.B. eine Pardini so viel besser als die von Dir erwähnten SSP und AW93, ausser dass die Pardini schlicht erheblich teurer ist?

    Klar, Ladehemmungen kann die Pardini auch, aber das ist kein Kaufanreiz ;-)

    Ist die Pardini so besonders interessant wegen der Wechselsysteme?

    Ich denke, darauf können die meisten Leute verzichten und kaufen sich lieber ein günstigeres Modell, dem Ladehemmungen nahezu unbekannt sind, und das, egal welche KK-Muni sie in die Waffe stopfen.

    Entsprechende Händler kenne ich auch nicht.


    Meine Idealvorstellung wäre ja auch, wenn man Waffen vor dem Kauf einem Vergleichsschießen unterziehen könnte.


    Eventuell gibt es ja einen Händler mit Schießstand, an den man gebraucht gekaufte Waffen schicken lassen kann, diese Waffen werden dann temporär ins Waffenhandelsbuch übernommen, Du schießt die Waffen probe und danach werden die Dinger wieder verkauft.


    Zugegeben ein sehr aufwendiges Prozedere, aber bevor man jedesmal einen neuen Waffenerwerbsschein holt nur um das Ding dann einmal zum Probeschießen auszuführen dann doch die bessere Variante.


    Perfekt wäre ja, wenn man mit ein paar Forenmitgliedern ein Probeschießen vereinbaren könnte, das dürfte aber noch schwieriger zu koordinieren sein als die Händlerlösung.

    Hallo, kann mir jemand einen günstigen Händler für die AP 20 Pro nennen?


    Den niedrigsten Preis habe ich mit knapp 770 Euro im Internet bei Frankonia gefunden.

    http://m.frankonia.de/Match+-+…html?Artikelnummer=180982


    Bieten die Schützenverbände da noch etwas anderes? Immerhin wird die Waffe vom DSB empfohlen.


    Gibt es eventuell erhebliche Nachlässe, wenn man gleich 3 Waffen dieses Modells erwerben möchte? Oder gibt es Angebote die zwar ein paar Euro drüber liegen, aber dann noch eine zusätzliche Kartusche einschließen?


    Freue mich auf Eure Tips.

    Habe es mir nochmals angesehen.

    In dem Beitrag wird stark unterschwellig gearbeitet.

    Ah, "IPSC ist familiär?" Und dann wird wieder straff geschossen.


    Wenn ich mir die Moderation außerhalb des Beitrags und demgegenüber den Beitrag ansehe, kann man fast das Gefühl bekommen, der BR hat sich Material und insbesondere die Moderation im Beitrag vom WDR eingekauft und dann durchaus interessant außerhalb des Beitrags nochmal etwas anders beleuchtet.


    Nur den Beitrag zu sehen ist verzichtbar.

    Man sollte sich die ganze Sendung aufrufen um auch die Moderation drumherum zu sehen.


    schnipp -

    Sind das jetzt gleich Lügen, nur weil sie nicht in Dein Weltbild passen?


    Karl

    -schnapp


    Äh, wie bitte? Wie passt Deine Frage zu meiner von Dir zitierten Aussage?


    Ich nehme an Du stellst auf meine Antwort zum gleichen Beitrag unter Mal wieder ein Aufreger! ab. Da fand ich den Begriff Lügenpresse und dann im weiteren GEZ-Parasiten absolut deplaziert.



    Aber um Deine Antwort genau zu nehmen, fragst Du mich ja ob ich die Denkanstöße als Lügen abtue. Nö, sind wahrscheinlich keine Lügen.

    Ich habe nur gerade den Verdacht, da habe ich gerade ohne es zu beabsichtigen, Deinen Beissreflex geweckt.

    Der Bericht stellt Bilder des IPSC neben Szenen aus Egoshootern und spielt kurze Sequenzen von IPSC Wettkämfen ein und fragt, an was das
    erinnert.Die vorgestellten traditionellen Schützen, die sich diese Szenen auf Tablets ansehen, lehnen das Tun der IPSC-Schützen ab und sagen, IPSC erinnert an Häuserkampf und Kriegsspiele und es würde sich mehr um Munitionsvernichtung handeln.


    In meinem Verein ist es gerade bei den älteren in Bezug auf IPSC auch so.

    Zumindest das Großkaliberschießen wird aber nicht mehr ganz so kritisch gesehen, nachdem man gemerkt hat, dass die Sache doch ziemlich anspruchsvoll ist.


    Hat die Redaktion von "Quer" aber nun tatsächlich nur die Kritik der Traditionsschützen am IPSC mit der steigenden Anzahl an Neuschützen als Anlass gehabt, das Thema zu beleuchten? Ich denke es geht darum zu zeigen, dass IPSC nicht nur von Nicht-Schützen kritisch betrachtet wird. Dem werden noch Aussagen von Oliver Huber von der GRA gegenübergestellt.

    Im Ergebnis bleibt für die Redaktion, dass es sich so oder so (ob IPSC oder statisches Schießen) bei den verwendeten Waffen um Waffen handelt. Punkt.


    Bemerkenswert sind die abschließenden Worte des Moderators, nachdem er den Zuschauern eine kurze Statistik gezeigt hat, dass die Anzahl der Waffen in den USA in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat, und gleichzeitig die Zahl der Morde kontinuierlich abnimmt: "Informationen die nicht ins Weltbild passen haben es schwer."


    Insgesamt meiner Meinung nach ein paar interessante Denkanstöße.

    Willkommen im Forum!



    Zur HW45 kann ich nichts sagen, aber eine Luftpistole hilft nicht in Bezug auf einen zu erwartenden Rückstoß, auch wenn es eine Federdruckwaffe ist.


    Um das Zielen und weitere Bewegungsabläufe, den für Dich passenden Stand/Körperhaltung etc. herauszufinden ist aber auch eine Luftpistole gut geeignet.



    Und das tolle an Matchluftpistolen: die schießen tatsächlich dort hin wo man bei der Schussauslösung hingezielt hat - das übt das Treffen sehr, wenn man Scheibenbild und Trefferbild zusammenbringen kann - wenn Du bei Luftpistole bleibst, kommt der Appetit spätestens beim Essen :-)



    Zu Deinen Fragen:



    1. als Sportschütze hast Du ein bei mehrschüssigen Kurzwaffen ein Grundkontingent von zwei Waffen frei. Für diese beiden Waffen in unterschiedlichen Kalibern müssen keine Wettkämpfe nachgewiesen werden. Ein Jahr regelmäßiges Training mit erlaubnispflichtigen (Kurz-)Waffen reicht aus.



    Mit Details, in welcher Reihenfolge man sich welche Waffe kauft (z.B. KK-Sportpistole vor kalibergleichem KK-Wechselsystem etc.), kann man sich in dem ersten Trainingsjahr asgiebig beschäftigen. Da kocht dann auch jeder DSB-Landesverband seine eigene Suppe. In manchem Landesverband bekommt man beispielsweise eine kalibergleiche Ersatzwaffe nur als Olympiateilnehmer genehmigt, dagegen hat ein anderer Landesverband dieses Problem nicht und genehmigt eine kalibergleiche Waffe bereits bei der Teilnahme an Wettkämpfen auf regionaler Ebene.



    2. Es kann gut sein, dass sich Dein Verein nur an Luft- und KK-Sportpistolen-Wettkämpfen beteiligt. Schießen kannst Du aber eventuell auch anderes. Mancher Verein hat eine neue Disziplin auch erst durch Neulinge für sich gefunden, die auch die lang gedienten Schützen für Ordonnanzpistole, Schwarzpulverdisziplinen oder anderes begeistern konnten.


    Rechtlich ergeben sich die Beschränkungen für die Schießstände Deines Vereins ersteinmal nur durch die Genehmigung/en für die Schießstände, also welche Kaliber und Joule/Energie sind bei Euch maximal zulässig. Da weiss der Vorstand bescheid bzw. die Angaben müssen klar erkennbar an den Schießbahnen aushängen.


    Darüber hinaus liegt es dann im Ermessen des Vereins, was er gestattet. Es kann z.B. sein, dass die Bahnen zwar bis zu 1500 Joule zugelassen sind und man dort .357 Magnum schießen könnte, aber eventuell hat der Verein Angst, dass die teuren Messrahmen für die elektronische Treffererfassung durch Vollmantelgeschosse zerstört werden könnte und lässt daher für ungeübte Schützen nur KK-Waffen zu usw.



    3. Du wirst mit Deinem Verein nur glücklich, wenn Du dort in absehbarer Zeit schießen darfst wovon Du schwärmst. Wenn nicht, suche Dir lieber einen anderen Verein. Das muss kein böser Wille sein, sondern eventuell sind die Interessen einfach nicht vereinbar, weil du z.B. Freizeitschütze bist und Entspannung beim Scheienlochen findest, während Dein Verein unbedingt einen neuen Wettkampfschützen für die Rundenwettkämpfe aufbauen will und Dir Intensivtraining mit der Luftpistole angedeihen lassen will. Was den einen erfreuen würde ist dann für Dich der Graus - oder auch nicht :-)


    Um ein Gespräch und gleich am Anfang die Karten auf den Tisch zu legen kommst Du also meiner Meinung nach nicht herum. Und eventuell ergibt sich ja, dass Dich dann ein paar Schützen unter ihre Fitiche nehmen und mit Dir regelmäßig Großkaliberevolver trainieren.



    Es gilt übrigens auch zu beachten. Ohne Feuerwaffentraining keine eigene Feuerwaffe, selbst wenn Du Landesmeister mit der Luftpistole wirst, interessiert sowas die Waffenbehörde nur selten bei der Zuteilung einer WBK.



    4. Wenn Waffen in Großkalibern in Deinem Verein vorhanden sind, trau Dich und frage danach.


    Die Frage, ich würde gerne Großkaliberrevolver schießen, ist absolut normal!


    Sollten dem keine rechtlichen Hindernisse entgegenstehen (erst ab 18 Jahren ist der Umgang mit GK-Waffen erlaubt) kenne ich es so, dass die meisten Schützen gerne ihre Waffe anbieten. Man teilt ja eine gemeinsame Begeisterung :-)


    Du kannst ja, wenn es mehr als 5 Schuss werden, sagen, dass Du Dich gerne an den Munitionskosten beteiligen würdest, und wem (falls nicht sowieso klar) Du etwas dafür geben darfst.


    .357 Magnum kostet meines Wissens ca. 15-20 Euro pro 50 Schuss. Da die Portokosten bei Bestellung übers Internet stark gestiegen sind, kann es sein, dass die Schützenkameraden auch das Porto draufrechnen. Dann kann es auch etwas mehr pro Schachtel sein.



    5. Für jede mehrschüssige Kurzwaffe muss man in Deutschland ein eigenes Bedürfnis nachweisen, man kann sich aber auch mehrere Bedürfnisse auf einen Schwung bestätigen lassen. Also die .22lfB Sportpistole zusammen mit dem .357er Revolver und wenn es Dir gefällt beim BSSB noch ein halbautomatisches KK-Gewehr dazu, da das deren Liste B (https://www.bssb.de/bssb/sport/Regelheft/Regelheft_BSSB.pdf) anbietet.


    Ergänzend dann gleich noch die gelbe WBK für Gewehre/Repetierer, Vorderladerrevolver und andere interessante Dinge. Einzige Einschränkung ist dann am Anfang nur das Erwerbsstreckungsgebot, was nur 2 bedürfnispflichtige Waffen pro Halbjahr gestattet.


    Ob der Verein an übergeordneten Meisterschaftenn teilnimmt ist übrigens egal - Du kannst auch als Einzelschütze an Wettbewerben wie z.B.Kreismeisterschaften teilnehmen.



    6. Selbstverständlich kannst Du auch außerhalb des Vereins an Meisterschaften teilnehmen. Für ein erweitertes Bedürfnis (3 Kurzwaffe etc.) muss es aber eine Meisterschaft/Wettbewerb in Deinem Verband sein.



    7. Wenn die Chemie stimmt, könnte ein anderer Verein auch interessant sein, aber dort bist Du ganz besonders darauf angewiesen, dass Du Unterstützung erfährst, indem Du mitgenommen wirst und Du auch eine Waffe geliehen bekommst. Da sind Absprachen für Standbesuche enorm wichtig und Du und diese Schützen müssen sehr zuverlässig sein, damit es mit dem gemeinsamen Training klappt. Wenn für Dich extra eine Waffe und Munition mitschleppen und Du bist nicht da, oder Deine Fahrgemeinschaft lässt Dich oft hängen, ist der Frust schnell sehr groß.


    Bei dem anderen Verein, wen er interessant erscheint, frag nach ein, zwei, drei Probetrainings, schau ob die Leute passen, für welche Disziplinen sie sich interessieren, scheue Dich nicht nach den Kosten zu fragen (Vereinsbeitrag, Sonderumlagen, zusätzliche Standgebühren, Arbeitsstunden, Verbandsbeiträge, geplante Um- und Ausbaumaßnahmen etc.) usw.



    Viel Erfolg!