Beiträge von Strindberg

    Strindberg: Fehlt bei Deinem SpoPi Ergebnis der Duell-Teil?

    Genau so war es. Für den April konnte ich nur den Präzisionsteil melden da ich nicht zu den Duellserien gekommen war.

    Nun mal für Juni wieder mit Duellserien:

    (Nachmeldung)

    Juni 2019

    Sportpistole stehend frei

    Präzision 43 + 45 + 44 = 132

    Duell 41 + 43 + 42 = 126

    Gesamt = 258

    P.S. mir ist gerade in der Jahresliste mit den Juli-Ergebnissen ein offensichtlicher Zahlendreher aufgefallen - Stand 8.6. statt 6.8. — für mich braucht es da keine Korrektur, das ist wie gesagt offensichtlich gedreht :S

    Na dann, ich nehme an no.limits spricht bei „Hohlblock“ von Menschen und dann tituliert er Schützen wie mich so, aber das hält mich nicht davon ab durchaus eine Munition wie die RWS Club, Rifle Match und Target Rifle vorzuschlagen.

    Ob diese Sorten in einer MG2 zuverlässig laufen ist mir nicht bekannt, es sollte aber wenn ich an die Serienstreuung von anderen Waffen denke durchaus möglich sein eine Aussage darüber zu treffen, ob bestimmte Sorten in der Funktion mit der Pistole eher problematisch oder zuverlässig arbeiten.

    Die Schussentwicklung von den von mir genannten Sorten Gewehrmunition kann ich in den von mir bislang geschossenen Pistolen als angenehm bezeichnen.

    Kaum bissiger empfinde ich auch die SK Pistol Match.

    RWS Pistol Match ist aber gefühlt durchaus knackiger. Die SR Variante die no.limits gerne schießt wäre aber mal interessant.

    In Bezug auf die Präzision gebe ich no.limits recht, das muss man testen.

    Wobei man dann fragen muss warum es eine wie Du schreibst überteuerte Waffe sein muss?

    Wieso jemand der wie Du immer so auf günstige Einkäufe achtet dann unnötige Anschaffungen wie einen KK-Revolver anregt kann hier auch nicht jeder verstehen.

    Eine überteuerte Waffe muss es ja gar nicht sein. Wenn Du Dich auf die AW93 beziehst, zu der habe ich doch gar nicht geraten, aber da hatte ich mich offensichtlich missverständlich ausgedrückt.

    Ich hatte ein Arbeitspferd wie die GSP zur Diskussion gestellt, auch weil sie günstig zu bekommen ist. Aber sie muss einem liegen.

    Den KK-Revolver wiederum hatte ich nur erwähnt, falls er gefällt, und dass man diesen dann in der Reihe der Anschaffungen wegen des deutschen Waffengesetzes vor einer Pistole erwerben sollte. Da @Chugen in Frankreich wohnt, ist der Schritt aber wahrscheinlich rechtlich obsolet und außerdem hat @Chugen anscheinend sowieso kein Interesse an einem Revolver.

    Du schreibst, ein KK Revolver für die Präzisionsdisziplin, sind Revolver dafür besser geeignet als Automatik Pistolen?

    Selbstladepistolen sind state of the art, Revolver nicht, aber es gibt Schützen, die Revolver wohl insbesondere aus ästhetischen Gründen mögen und darüber hinaus damit auch sehr gute Ergebnisse schießen.

    In der Reihenfolge hatte ich KK-Revolver aufgeführt, da in Deutschland durchaus neben einer KK-Pistole auch KK-Revolver vom Bedürfnis (das ist ja eine Erwerbsvoraussetzung) abgedeckt wären, so weit ich weiss, müsste man den Revolver dann aber zuerst erwerben.

    In Frankreich werden die Auflagen und Erwerbsvoraussetzungen sicherlich andere sein. Einen ersten Überblick zum Waffengesetz in Frankreich bietet dieses Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=dgVqT2N0XP8

    Die Geiz ist Geil mentalität ist schon lustig, aber das da oben..... na JA

    Das hat mit Geiz wenig zu tun. Ich erwähne nur die in meinen Augen sinnvolle Option des Kaufs einer sehr günstigen Gebrauchtwaffe und dabei auch von Gerät dass von manchen Spitzenschützen als vollkommen überholt geschmäht wird.

    Wenn es dem Schützen liegt, kann er/sie damit auch Weltmeister werden.

    Dieses Jahr wurde soweit ich weiss Rahi Sarnobat mit einer nach dem Blickwinkel mancher Spitzenschützen hier technisch rückständigen Feinwerkbau AW93 Gewinnerin der Goldmedaille beim ISSF World Cup in München. Da hat es der Konkurrenz nichts geholfen mit modernerem Material ausgestattet gewesen zu sein.

    Aber ich höre schon die Einwände, dass es mit einer modernen Pistole einfacher wäre solche Wettbewerbe zu gewinnen.

    Ja klar, das mag sein, aber es geht auch mit den geschmähten, alten Waffenkonstruktionen.

    Schön, wenn @Chugen nun keine Probleme damit hat etwas modernes zu kaufen. Das ist erfreulich. Aber nun die MG2/E über den grünen Klee zu loben und eine von vielen Schützen erfolgreich (!) eingesetzte SSP als springenden Gaul abzutun wirkt doch sehr viel einseitiger als mein Einwand, mal nach günstigen und auf sehr lange Sicht mit einer sehr guten Ersatzteilversorgung gesegneten Gebrauchtwaffen ausschau zu halten.

    Abschließend aber noch, eine Feinwerkbau AW93 ist eine zuverlässige, präzise und optisch und von der Verarbeitung sehr ansprechende Waffe, aber die aktuellen Neu- (~2000 Euro) und Gebrauchtpreise (~900 Euro) sind vergleichsweise viel zu hoch.

    Ich melde welche es denn geworden ist, wenn ich die entsprechenden Modelle wenigstens mal in der Hand hatte.

    Na, ich bin gespannt. Viel Spaß bei den Tests und bei der Auswahl.

    Hier noch eine sehr umfangreiche Darstellung verschiedener Sportpistolen.

    Neue Sport Pistole KK gesucht --> Probeschiessen

    Vielleicht passt Dir ja eine der dort auch genannten Standardwaffen, die häufig erheblich günstiger zu bekommen sind als modernes Gerät - eine bewährte und gebraucht auch im Unterhalt sehr günstige (!) GSP mit der man auf Anhieb 540 Ringe schießen kann - nach günstigem tuning und Training auch mehr.

    In Deutschland ist sehr bedauerlich dass man oft nur eine KK-Spopi genehmigt bekommt. Da muss man dann oft mit Einschränkungen leben und abwägen was der beste Kompromiss ist.

    Durch die Reihenfolge beim Waffenkauf passend zur Disziplinwahl kann man dann noch im geringen Rahmen beeinflussen ob es vielleicht noch eine zweite Waffe wird.

    Z.B. ein KK-Revolver für Präzision, dann eine fünfschüssige KK-Pistole, mit der man auch schnelle Disziplinen schießen kann und dann noch eine zehnschüssige für das Fallplattenschießen.

    Wie auch immer, allzeit gut Schuss!

    Solide soll die MG2 schon sein und insbesondere sehr durchdacht was die Ausnutzung der durch die Sportordnungen zulässigen Maße etc. einer Sportpistole anbelangt. Aber es gibt auch ein paar Eigenheiten, die diesen Freiräumen und der wohl umfangreichen Anpassbarkeit an den Schützen/in geschuldet sind. Da fällt mir z.B. das auch in diesem thread besprochene Röhrenmagazin ein, das so seine besondere Beachtung beim Laden bedarf. Es funktioniert, aber das ist wie mit meinen alten Motorrädern, die einer gewissen Übung bedürfen, um damit, ohne darüber nachzudenken, fahren zu können.

    Der Kundendienst auch in Deutschland soll gegeben sein, aber wenn die Arbeit im Werk ausgeführt werden muss, und man nicht in Italien wohnt, kann das schon mal länger dauern, bis man die Waffe zurückerhält. Aber zu dem Thema kann ich sagen, meine Waffen (zugegeben, andere Hersteller) habe ich bislang noch selber am laufen/schießen gehalten, und die Matchguns soll, was für Sportwaffen üblich ist, lange Standzeiten haben. Die ersten Jahre und Jahrzehnte sollte man da seine Ruhe haben. Wie hier in vorangegangenen Beiträgen geschildert wurde, macht es Sinn (und den macht es eigentlich bei allen Waffen) wenn man sich bei Zeiten ein paar Ersatz-/Verschleissteile wie z.B. Schlagbolzen zur Seite legt. Mein Tip sind auch ein, zwei Magazine, falls man, was leider vorkommt, mal eines verliert etc.

    Die MG2E wäre spannend, auch weil man mit einem elektronische Abzug Trockentraining machen kann “bis der Arzt kommt”, aber da soll es ein paar offene Fragen in punkto Zuverlässigkeit geben. Daher würde ich eher zu einer MG2 mit mechanischem Abzug greifen.

    Falls Dich übrigens eine Feinwerkbau AW93 interessiert , das ist ein zuverlässiges Teil, aber mir wäre sie derzeit neu und insbesondere gebraucht viel zu teuer. In Bezug auf Neuwaffen gilt das auch für die SSP, GSP, SP usw. Da ist Matchguns mit seinen eher moderaten Preisen eine rühmliche Ausnahme.

    800 Euro für die gezeigte, gebrauchte MG2 finde ich nicht geschenkt aber gut.

    Für 600 Euro + ein bischen wird die aber nicht zu bekommen sein. Bei einem früher hier erwähnten Angebot ist der Preis für mein Empfinden in Höhen gestiegen, die bei den Bietern behandlungsbedürftigen Kaufrausch vermuten ließen.

    Pfui, aus, nein, nicht auf „bieten“ klicken ;)

    So, ich habe mich zurückhalten können, aber vielleicht sucht ja aktuell eine/r von Euch nach einer kaum geschossenen MG2E.

    Sie kostet per Sofortkauf bei egun 1049 Euro. Eine Menge Geld, aber mit elektronischem Abzug finde ich vergleichsweise ein Schnäppchen.

    Und die Prosa im Angebotstext ist sehr kurzweilig zu lesen.

    http://www.egun.de/market/item.php?id=7537168


    Oh man, ich liebe es in der saure-Gurken-Zeit bei egun zu stöbern.

    Eine mechanische MG2 per Sofortkauf für 800 Euro.

    http://www.egun.de/market/item.php?id=7522481

    Bei egun gibt es gerade eine Buck Mark mit Nill-Griff. Es hat also zumindest einmal Griffe für die Waffe gegeben - wahrscheinlich stellt Nill sie auch weiterhin her. Da liegt der Preis bei etwa 200 Euro. Das Angebot bei egun ist aktuell 130 Euro für Griff mit Waffe. Wie so oft kauft man also komplett erheblich günstiger.

    Und wie steht es mit der Austauschbarkeit anderer Teile zwischen FN150 und der Buck Mark? Hat jemand Erfahrung damit?

    Kennt eine/r von Euch die Browning Buckmark (hier Modelljahr ca. 1995) im Detail und weiss, ob es für die Waffe einen Sportgriff gibt? Oder kann man ohne Basteleien die Griffe der FN150 anbringen?

    Für mich sieht es so aus, als ob die FN 150 einen flacheren Griffwinkel besitzt und die Schrauben zur Griffschalenbefestigung bei der FN mittiger und nicht so weit oben sitzen.

    Sind die Magazine der FN 150 bei der Browning Buck Mark verwendbar? Die Frage stellt sich auch wegen des Griffwinkels.

    Wäre eine Browning Buck Mark einer FN 150 bezüglich Qualität, Präzision, Abzug (da auch der Einstellung des Abzugsgewichts) etc. ebenbürtig?

    Daraus entstand eine kleine motivierte Mannschaft, die vor fast zwei Jahren die Vorstandschaft bei den Wahlen übernommen hat. [...]

    P.S. Prüfe immer wieder ob sich das alles für DICH lohnt, sonst ziehe die Reissleine.

    Das finde ich wäre wenn überhaupt der richtige Weg. Schauen was einem gefällt und mit anderen, die sich interessiert dazu gesellen vielleicht auch mal gemeinsame Schießstandausflüge woanders hin, mit den Leuten im Verein zu denen sich ein Draht entwickelt hat z.B. ein regelmäßiges Monatsschießen im kleinen Kreis veranstalten etc.

    Dem Vorstand mal den einen oder anderen konstruktiven Vorschlag unterbreiten ist auch ok, aber annehmen und von sich aus in weitere Gespräche mit Dir einsteigen müssen die das dann schon selber.

    Wenn als Motivation für Deinen sozusagen forschen Einsatz nur dient, es nachvollziehbarerweise besser machen zu wollen und das auch noch ohne Mitstreiter, dann bleibt die Freude am Schießen und dem Verein annahmsweise recht bald auf der Strecke. Ohne dass Du positive Resonanz bekommst stellt sich dann wohl Frust ein.

    Probiere Dich beim Schießen aus und vielleicht entdeckt jemand anderes erfreut Interesse an Deinem Tun.

    Abseits vom Schießen und für die Einbindung in die Dorfgemeinschaft bieten dann bei ausbleibender Resonanz der Schützen vielleicht die Kirchengemeinde, der örtliche Garten-, Geschichts- oder Tennisverein etc. mehr Anknüpfungspunkte.

    Wie Carcano schreibt, würde auch meiner Meinung nach WaffG §36 Absatz 4, Satz 2 Nummer 2 die gemeinsame Nutzung gestatten:

    Diese Sicherheitsbehältnisse können [...]

    1.

    vom bisherigen Besitzer weitergenutzt werden sowie

    2.

    für die Dauer der gemeinschaftlichen Aufbewahrung auch von berechtigten Personen mitgenutzt werden, die mit dem bisherigen Besitzer nach Nummer 1 in häuslicher Gemeinschaft leben.