Beiträge von DanielB

    Ich habe auch etwa 350/150. Abzugprobleme lassen sich nicht mit 40 Schuss auf Wettkampfscheibe lösen. Da braucht es Trockentraining, weisse Scheibe, Schiessen ohne Beobachtung, abziehen im dunklen Raum und so weiter. Wenn der Abzug sich dann gut anfühlt, geht es wieder auf die Wettkampfscheibe! Aber das ist ja kein Training! ;)

    Übrigens: Wer den Morini-Abzug gegen einen anderen eintauscht, muss selber wissen, was er macht!

    Das ganze Training ist vorher schon gelaufen mit weißer Scheibe, ohne Beobachtung, mit Beobachtung u.s.w., dafür gehe ich extra in den Keller, da wir oben nur Elektronik haben. Ich habe jetzt fast einen Monat damit rumgemacht, von 300gr. auf Vorzug, der Rest auf den Druckpunkt, bis 350gr. auf den Vorzug, drei Wettkämpfe und über 1000 Schuss in das Abzugstraining investiert und hatte nicht viel geholfen.

    Tja, wenn die Morini Probleme macht und man das Vertrauen verliert, bleibt einem nichts anderes übrig, als die Pistole zu wechseln.

    Ich kämpfe immer noch mit meinem Abzug, es ist zum verteufeln.

    Ich schaffe es nicht den Druckpunkt zu überwinden, es dauert einfach zu lange und denke, ich drücke gegen ein Tonnengewicht. Ich habe mehr Gewicht auf den Vorzug gegeben, so um die 350gr., was eine Besserung ergab, endlich kam ich mal wieder über 360 Ringe, aber mit kämpfen, hängen und würgen, es ist einfach ein Krampf und zerrt an den Nerven. Heute bin ich fast verzweifelt, ich dachte wirklich ich drücke Tonnen und der Schuss bricht nicht. Ich habe dann wieder das Lotte Zügel montiert und das Druckpunktgewicht angepasst, bis ich 510gr. Gesamtgewicht hatte. Anschließend habe ich wieder weitergeschossen, der Druckpunkt war spürbar, so wie ich es will und der Schuss brach auch in der Zeit, wie er immer bei der Morini gebrochen ist. Ich habe dann noch einmal 40 Schuss gemacht und war perplex von dem Ergebnis her, waren 376 Ringe. Zu Hause angekommen, habe ich das Vorzugsgewicht gemessen und es lag bei ca. 420gr., der Rest auf dem Druckpunkt. So wäre es perfekt, nur weiß ich nicht, wie es im Wettkampf sein wird, wenn der Stress noch dazu kommt.

    Wie habt ihr denn eure Abzüge eingestellt gehabt?

    So,

    wieder zu Hause und getestet. Je schwerer der DIabolo ist, desto mehr merkt man den Schuss, je leichter der Diabolo ist, desto weniger merkt man ihn, ist ja klar, ohne den Absorber zu verstellen. Es veränderst sich auch die Lage des Absorbers nach dem Schuss. Ich sage mal, die Nullstellung ist mit der JSB mit 0,52gr.. Je schwerer der Diabolo ist, desto eher spürt man den Widerstand beim Öffnen des Ladehebels, sagen wir mal Nulllage -1mm, je leichter der Diabolo ist, desto später spürt man den Widerstand, sagen wir mal Nulllage +2mm. Die Gewichte der Diabolos waren von 0,45gr. bis 0,535gr.

    Es wäre glaub ich sehr interessant zu wissen ob bei allen Munitionsarten, dicke, dünne, leichte, schwere immer dieselbe Absorber Einstellung die optimale ist?

    no.limits

    Das kann ich auf die Schnelle beantworten. Ich habe meinen Absorber so eingestellt, dass die P8X, mit der orangenen JSB mit 0,52gr mit 4,48mm., meinem Empfinden passt, man merkt ein wenig den Schuss, wird nicht ganz absorbiert. Dann habe ich mit der Tenex Air geschossen, sie hat 0,53gr mit 4,49mm. und spürte da mehr ein Springen der Waffe. Ich habe noch RWS mit 0,45gr. hier und die chinesischen Diabolos mit 0,53gr. und 4,50mm, die werde ich morgen mal testen und schauen, wie sie damit reagiert.

    Ist fast das selbe Prinzip, wie bei der P44. Die Luft wird unten geteilt und es kommt immer die selbe Luftmasse zum Diabolo und zum Absorber, laut Feinwerkbau. Ich hatte da länger mit dem Mechaniker telefoniert gehabt wegen dem Absorber.

    Zum Munitionstest sollte man den Absorber einstellen.

    Vorallem wen sich das Gewicht des Diabolo ändert.

    Ja, da habe ich dann wohl richtig gedacht!

    Dann stellt man sich mal einen richtigen Munitionstest vor! Zuerst die V0 prüfen mit dem Los, einstellen und dann den Absorber überprüfen und einstellen, da hat man Spaß, wenn man mehrere verschiedene Diabologewichte testet.

    Danke und Danke für den Test.

    Die Waffe war eingespannt und der Absorber hatte da schon eine Auswirkung auf den Streukreis. Wenn man sich das jetzt in der Freihand vorstellt, wenn man den neuner Ring hält mit eingestelltem Absorber und der Absorber sich verstellt, wird der Streukreis gleich um einiges größer, oder täusche ich mich da?

    Das würde ja auch heißen, dass man den Absorber kontrollieren sollte, bevor man einen Munitest macht, da sich der Streukreis ändern würde, wenn beim Munitest der Absorber nicht stimmt und man ihn nach dem Munitest wieder richtig einstellt?

    Vielen lieben Dank für eure Antworten.

    Dann heißt es ja, dass es, wenn man viel wackelt, es teilweise unmöglich ist, übereinstimmende Schüsse zu bekommen. Dies ist ja irgendwie unschön, wenn dann auch die Kurve nicht passt und Scatt dann eine falsche Widerspiegelung der Schüsse liefert.

    Der Abzug von der Morini ist erste Sahne, der von der Steyr auch, da ist auch der mechanische Abzug Top. Ich würde aber einen E-Abzug bevorzugen, er läuft aber sauberer. Morini hat Zugfedern, sind gleichmässiger in ihrer Art, wie die Druckfedern, die bei der Steyr verbaut sind. Die CM 162 hat keine Laufentlastungsbohrungen und keinen Absorber, das heisst, sie springt ein wenig, aber macht nicht so viel aus, mir gefiel es. Meiner Meinung nach, verzeigt die CM 162 mehr am Abzug als die Steyr. Wenn es bei der Steyr eine 8,5 ist, ist es bei der Morini eine 9,1, aber rein meine Subjektive Meinung.