Du hast es leider etwas falsch verstanden. Ich hebe die Waffe langsam an, das Gewicht schwebt frei und der Schuss löst nicht aus, der Abzug hält das Gewicht, erst wenn ich dann die Waffe kurz ruckartig bewege, bricht der Schuss!
Beiträge von DanielB
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Servus,
ich schieße schon über 20 Jahre und stelle meinen Abzug schon eh und je ein. Mich verwirrt immer wieder eines. Der Abzug meiner Steyr LP 10 wurde bei Steyr im Abstand von vier Jahren zweimal von Steyr eingestellt, nach den ISSF Regeln. Ich überprüfte danach das Abzugsgewicht und jedes Mal löste der Abzug aus, ohne dass der Abzug die 500g gehalten hat.
Ich habe gelernt, dass der Abzug die 500g Abzugsgewicht halten muss und erst auslösen darf, wenn ich die Waffe schreckhaft hoch bewege.
Jetzt lese ich mir die Regeln von der ISSF durch, die Sportordnung wird sich ja nicht so sehr davon unterscheiden und da steht: Das Gewicht muss auf einer horizontalen Fläche platziert werden und muss sich bei der Messung klar abheben!
Ich verstehe es so, dass der Abzug das Gewicht nicht auf Dauer halten muss, so wie ich es einstelle, sondern der Abzug muss es nur kurz halten und zwar nur so lange, bis das Gewicht merklich, also frei schwebend, vom Tisch abgehoben wird und dann darf er auslösen.
Wenn das so ist, wie oben beschrieben, ist mein Abzug ja viel zu hoch vom Gewicht eingestellt?
Wie seht ihr es denn oder wie versteht ihr es denn?
Ich bin irgendwie ganz durcheinander!
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Ich glaube Sonja Franquet schießt die Match Guns als Sportpistole!
Bei Match Guns gibt es die Möglichkeit die Luftpistole, die Sportpistole und die Freie Pistole Probe zu schießen, da gab es mal einen Link, aber ich habe ihn leider nicht mehr!
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Dankeschön für den Tip!

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Wäre kein so ein großes Problem, obwohl ich lieber dabei wäre, vielleicht könnte ich ja auch hinfahren. Ich würde mich freuen, wenn du mir die Adresse mitteilen würdest!

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Ja, da stimme ich dir zu 100% zu.
Leider gibt es nur einen, der verschiedene Munitionssorten einschießt, da aber nur Luftgewehrkugeln und damit komme ich leider nicht so zurecht!

Deswegen die kleine Vorauswahl treffen, RWS oder H&N!
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Vielen Dank!
Bei mir steht nämlich bald wieder ein Munitionstest an und ich weiß nicht, was ich machen soll. Der eine schießt nur RWS ein und der andere nur H&N. Mit H&N habe ich Jahre geschossen und seit 2014 erst die RWS R10 für Pistole, da ich mit den leicht schwereren Geschossen für das Luftgewehr nicht zurecht komme.
Der Herr, der nur H&N einschießt, war Jahre lang Mitarbeiter von H&N und viel unterwegs in der Welt. Er ist bekannt bei uns im Verein und die älteren Herren, die aufgelegt schießen, gehen nur zu ihm zum Einschießen und mit dem Gewehr halten sie den neuner Ring innen, also das Diabolo fällt nicht durch, so dass der beste von ihnen immer schön die 299 oder 300 Ringe hält.
Ich bin unschlüssig, was ich machen soll, deswegen die Frage ihr!

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Danke!
Mir geht es eigentlich darum, ob eine Marke im Moment mit der Qualität etwas nachgelassen hat, da vor Jahren H&N nicht mehr so qualitativ war!
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Hallo,
ich wollte mal fragen, wie es im Moment mit der Qualität der DIabolos von H&N und RWS steht?
Gibt es da noch Unterschiede oder hat eine Marke Vorteile?
Wie sieht die Qualität von den Diabolos aus in Hinsicht auf geliches Gewicht der Diabolos in der Dose, keine große Mischung von unterschiedlichen Gewichten in einer Dose, gleichbleibende V0, die nicht groß schwankt?
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Ja, da gehe ich auch davon aus!

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Ihr wisst aber schon, dass man viele KK Pistolen ohne Pufferpatrone entspannen kann, indem man den Verschluss 2-5mm offen halt und den Abzug betätigt? Dann erreicht der Schlagbolzen das stählerne Widerlager nicht.
Axel
Genau das habe ich oben ja beschrieben gehabt!

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Glaube mir, mich nervt das ganze auch langsam.
Auf der KM haben sie auch nicht genau geschaut, beim DSB Pokal Finale 2014 haben sie schon gemeckert, wenn man die Waffe abgelegt hat um was zu trinken und die Schnurr nicht eingeführt war!
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Servus,
seit zwei oder drei Wettkämpfe ist mir aufgefallen, dass die Löscher leicht oval wurden und ich mein Ergebnis im Schnitt von 360 nicht halten kann, es war schleichend. Gravierend wurde es beim letzten Wettkampf.
Alleine bei den Probebschüssen musste ich 10 Rasten runter und 10 Rasten rechts drehen, dass die Schüsse in der Zehn lagen. Das war für mich schon komisch, da ich nie viel drehen muss. Nun auf in den Wettkampf. Über den Wettkampf fing es richtig an, die Einschüsse wurden immer ovaler und die Streuung wurde größer. Auch wenn Kimme und Korn stimmten, nach Gefühl, da liege ich nie falsch, es eine 9 oder eine 10 hätte sein müssen, wurde es eine 8 oder eine 7, auch wurden es 6er, wo das Gefühl Richtung 10 ging, völlig suspekt und vom Gefühl her irgendwie läuft da was falsch. Der Wettkampf war für mich verloren, es wurden 347 Ringe, war natürlich enttäuscht und suchte den Fehler diesmal nicht bei mir. Die nutze eingeschossene Munition, die die Innenzehn hält. Also nach dem Wettkampf in den Schützenverein und nochmal auf dem Einschussbock getestet, auf dem ich sonst die Außenzehn halte, das ich vorher mit einer Vereinswaffe getestet habe und ich damit die Außenzehn gehalten habe. So nun meine LP 10 mit einer frisch gefüllten Kartusche ans Werk. Naja, was soll ich sagen, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Sie streute teilweise enorm, so wie beim Wettkampf, mal passte es , mal passte es nicht. Da habe ich die V0 gemessen, diese streute um die 5 m/s nach oben und nach unten und beim letzten Einschießen, das lag so nen 3/4 Jahr zurück, lag sie bei 161 m/s, jetzt nur noch bei 150 m/s, ohne etwas zu verändern!
Dann ging sie gleich am Montag auf den Weg zu Steyr mit einer genauen Fehlerbeschreibung und einer Dose meiner eingeschossenen Munition, bin mal gespannt, was defekt ist.
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Hallo,
ich weiß ja nicht, ob du sie schon gekauft hast oder nicht.
Bitte schieße vorher mit ihr und teste sie. Ich habe zwar keine P44, ich schieße Steyr, aber ich probiere immer mal andere Pistolen aus, so auch die P44. Sie ist im großen und ganzen gut, doch eines stört mich an ihr. Sie hat einen merkbaren Rückschlag, die ganze Waffe geht nach oben, nicht nur die Laufmündung. Von meiner Steyr LP 10 kenne ich dieses Verhalten nicht, sie macht keinen Mucks. Egal welche Luftpistole ich in den letzen Jahren in den Händen hatte, wie Walther LP 400 und LP 300, Tesro, Pardini, Feinwerkbau, Anschütz, Morini, gefällt mir die Steyr LP 10 mit mechanischem Abzug am besten, vom Abzug her und vom Schussverhalten her. Die LP 400 fühlt sich am Abzug an wie Gummi!
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Servus,
ich nehme für diese Aktion keine Pufferpatrone. Der Grund ist, dass die Pufferpatrone immer drin ist und somit der Auszieher immer unter Spannung steht und die Feder komprimiert wird. Da habe ich Angst, dass die Federkraft irgendwann einmal nachlässt. Auch wirst du Probleme auf Meisterschaften bekommen, wenn ein geschossähnliches Teil in deinem Patronenlager steckt, dies wollen sie nicht mehr, deswegen diese rote Schnurr.
Wenn ich meine Waffe wegpacke gehe ich hin und schließe langsam den Verschluss, lasse ihn aber nicht ganz zuschnappen und drücke den Abzug ab, bis der Hahn entspannt ist. So trifft der Schlagbolzen nicht das Hinterteil vom Lauf und ich habe nichts im Patronenlager drin!
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Nicht nur bei dir ist es so!

Mein persönlich größtes Problem ist das ungewollte Abziehen. Ich bin im Halteraum, Visierung steht, für mich aber nicht perfekt, ich will es perfekt, einfach perfekt und bums ist der Schuss eine Acht. Wenn ich einfach nur halte, Visierung passt gerade so und der Schuss ungewollt bricht, ist es meist eine Neun oder eine Zehn, dummes Hirn.
Mit der V0 sieht man auch am Streukreis. Das Los mit der geringsten V0 Streuung hatte auch den geringsten Streukreis!
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Hallo,
ein großer Tip von mir, fahre die Kilometer und nehme die Waffe in die Hand und ziele damit. So einen wahren Blindkauf wirst du dein Leben lang bereuen, wenn es dann nichts wird mit der Waffe.
Mal ein paar Denkanstöße:
Die Konstruktion der GSP ist schon weit über 30 Jahre alt und den Preis, den sie aufrufen, ist viel zu hoch, auch wenn sie vor Jahren ein Rückstoßdämpfersystem verbaut haben. Die Visierung ist doch sehr hoch über der Hand und der Abzug macht teilweise Probleme. Manche Modelle verlangen eine Munition mit viel Dampf, dass sie sorglos funktioniert.
Die SSP, ja so eine Sache für sich, aber wie man hier ließt, geht sie doch ganz gut und die Leute sind zufrieden.
Die AWE 93 ist nichts so für kleine Finger, wie bei mir, auch ist man bei der Griffgestaltung recht eingeschränkt, da er dicker ist und im Winkel nicht verstellt werden kann, da das Magazin darin ist.Für mich persönlich war es wichtig, dass der Griff klein ist, ich gut an den Abzug komme, der Abzug meinen Wünschen entspricht, die Waffe einen angenehmen Rückstoß hat, sie gut ausgewogen ist und der Service gut ist. Diese Punkte kann man nur feststellen, wenn man sie persönlich in der Hand hat.
Wieso nicht etwas von ausserhalb von Deutschland, wie Pardini oder Morini, sowie Match Guns.
Pardini ist zwar recht teuer, aber auch sehr gut und in Suhl kann man sie Probeschießen.
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Du kannst auch die Kimme um den Ausschnitt rot anmalen, machen auch die Top-Schützen, selbst Munkhbayar Dorjsuren, sieht man immer wieder bei internationalen Wettkämpfen. Ich habe auch das Problem und halte unter dem schwarzen Spiegel an, im Weißen. Dazu kommt noch, dass ich, wenn ich in der Zehn anhalte, unter den weißen Strichen auf der Scheibe, ich zuviel drehen müsste zwischen Präzision und Duell!
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Hallo,
nach 500 Schuss ist die Reinigung schon recht intensiv. Ich reinige nur so lange meine LP, bis auf dem Filz nichts mehr von Blei zu sehen ist und ziehe dann mit Lupus-Fett zweimal durch und schieße dann auf dem Stand drei Filze durch mit einem Diabolo dahinter und dann wird geschossen. Nach diese Reinigung brauche ich so 10 bis 20 Schuss, bis der Lauf wieder seine Präzision hat. Nach jedem Schießen haue ich drei Filze durch mit einem Diabolo dahinter. Auf https://meisterschuetzen.org/www.waffenpflege.de unter Download steht, wie ich es mache, ein PDF Dokument. Alles von VFG!
Da du deinen Lauf doch noch mehr reinigst und ihm praktisch alle Bleireste entnimmst, kann es sein, dass dein Lauf, wenn du diese 60 Schuss gemacht hast durch die Bleireste so verändert, dass er mit der Munition streut, die beim blanken Lauf einwandfrei funktioniert. Der Lauf hat ja auch Vertiefungen, die sich erst zusetzen müssen, bevor der Diabolo so gleiten kann, wie er soll. Manche Läufe werden richtig rau, wenn man sie reinigt, merkt man daran, dass der Widerstand höher wird beim Durchziehen, je sauberer der Lauf wird.
Ein Beispiel: Beim letzten Einschießen von Munition bei meiner Luftpistole reinigte ich meinen Lauf so, wie oben von mir beschrieben. Bei den ersten Schüssen beim Einschießen fing meine V0 bei 150 m/s an und pendelte sich so bei 162 m/s ein und blieb gleichmässig, ab dem 15 bis 20 Schuss.
Wenn das bei deinem Lauf noch gravierender ist, bis er funktioniert, kann das mit den 60 Schüssen schon hinhauen, wie du es beschreibst.
Wie hast du die Fehlerbeschreibung ausgeführt, als du die Waffe zu Steyr geschickt hattest? Hattest du genau erwähnt, wann es anfängt zu Streuen, eine Dose von deinen Diabolos mitgeliefert, mit denen das Phänomen auftritt, den Lauf vorher gereinigt und das auch erwähnt oder den Lauf vor dem Wegschicken nicht gereinigt?
Bei so einem Phänomen ist es am besten, die Waffe so hinzuschicken, wo das Problem auftritt mit der Munition, mit der es Auftritt.
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Das ist ja alles gut und schön, aber da fehlen dir drei Meter und somit ist der Test nicht so richtig zu werten. Wichtig dabei ist auch, wie die V0 dabei ist. Bei meinem letzten Einschießen lag bei der RWS R10 0,45 gr., bei verschiedenen Losen, die Schwankung der V0 bei 1-2 m/s und bei machen bei 3-4 m/s, darauf ist auch zu achten!
Probiere das ganze doch noch einmal auf dem Schießstand und vergleiche die Ergebnisse, bin gespannt, ob die Streukreise sich da unterscheiden!
