Beiträge von schmidtchen


    Anmerkung:

    Nach dem Urteil in der Sache NWDSB gegen Bz Bremerhaven- Wesermünde, müsste nun beim nächsten Delegiertentag des NWDSB ersteinmal die Entscheidung der Delegierten ( gegen die Aufnahme v. SSG´s)rückgängig gemacht werden, da sie unrechtmäßig war.

    Die Frage ist, worauf sich die Klage konkret bezog: Lag die ablehnende Entscheidung (des Vorstandes) für die Aufnahme der SSG vor dem Delegiertentag oder war sie ein Ausfluss der Entscheidung des Delegiertentags. Wenn letzteres der Fall, ist die Delegiertenentscheidung durch das Urteil aufgehoben und überstimmt. Der NWDSB hätte nur die Möglichkeit, im Wege der Berufung gegen das Urteil noch die Meinung seiner Delegierten durchzusetzen.
    Und selbst bei der ersten Variante bin ich am Zweifeln, ob es einen dezidierten Mitgliederbeschlusses Bedarf, um den Delegiertenbeschluss rückgängig zu machen. Bauchmäßig würde ich sagen: Eher nein! Denn der NWDSB (als Verband) wird durch das Urteil gebunden, der SSG die begehrte Mitgliedschaft zu gewähren. Dieser Gerichtsbeschluss steht über dem Mitgliederbeschluss und kann nur durch Berufung gegen das Urteil angefochten werden. Eine Nichtbefolgung des Urteilsspruch, selbst wenn die Delegierten weiterhin gegen die Mitgliedschaft der SSG wären, hätte sicher die Einleitung von Zwangsmaßnahmen und Strafgeldern durch die SSG zur Folge.
    Unrechtmäßige Beschlüsse müssen und dürfen nicht umgesetzt werden, wenn die Unrechtmäßigkeit feststeht. Ansonsten handelt man vorsätzlich (unrechtmäßig), was Regressforderungen gegen die handelnden Personen nach sich ziehen und auch andere rechtliche Folgen haben kann. Da bedarf es keiner formalen Rücknahme des rechtswidrigen Beschlusses !

    Schützen die ein Problem mit lauten Geräuschen haben.

    Axel

    Dir ist aber schon klar, dass DAS nicht Thema des Threads ist. Es geht um BEWUSSTES beeinflussen des Wettkampf durch RHYTMISCHES KLATSCHEN. Nicht um Hüsteln, gedämpfte Gespräche im Hintergrund oder ruhige, angemessen leise Musik (wie z.B. bei Ligawettkämpfen).
    Das die Herren Aufgelegt-Schützen da meinen, besonders sensibel sein zu dürfen, ist bekannt, hilft ihnen aber nicht weiter. Bei Meisterschaften lehne ich als Leiter des Schießens solche Einwürfe grundsätzlich ab und bisherige Proteste wurden ebenfalls abgewiesen, solange das Ganze ruhig ablief und nicht im "Radau". Wenn die Damen und Herren dann meinen, sich im "Reinraum" (was für ein schöner Begriff :D ) vorbereiten zu müssen, sollen sie es tun. Ergebnistechnisch wird sie das mit Sicherheit nicht weiter bringen.
    Ich setze darauf, dass sie es bis zum Ende ihrer schießsportlichen Laufbahn noch verstehen werden !


    Die Tröten, Fanfaren und Trommeln die vor allem bei Bundesligawettkämpfen eingesetzt werden, halte ich schon für diskussionswürdiger. Die Lautstärke und Intensität, gerade von Presslufttröten, kann gezielt einzelne Schützen irritieren, das würde ich dann auch als unsportliches Verhalten bewerten.

    Möglicherweise ist das Ganze sogar gesundheitsgefährdend, je nach Standort ? Und nun sage mir keiner: Dann geht halt auf die andere Seite der Halle ! ;)

    TROTZDEM bin ich der Meinung, dass ein guter Schützen mit einer solchen Situation klar kommen muss! Der Schütze muss mit solchen Situationen umgehen können. Was ist wenn im Publikum ein kleines Kind sitzt, das schreit (selber schon erlebt)? Dann muss man auch ruhig bleiben.

    Nochmal zur Klarstellung: Es geht weder um normale Gespräche noch um ein hustendes Kind ! Es geht um übermäßige, absichtlich (teilweise mit (technischen) Hilfsmitteln) erzeugte Lautstärke, oft auch zum bewussten Nachteil des Gegners.

    Ich kenne mehrere Leute, die nach einem Erlebnis eines BuLi Wettkampfes LG mit einer Beteiligung der Mengshausener Mannschaft gesagt haben, dass sie darauf keine Lust mehr haben und zu so einem Wettkampf lieber nicht mehr fahren. Zur Erläuterung: Die Mengshausener haben oft eine Fan-Schar dabei, die solche Hilfsmittel (mehrere "Dicke Trumm", Hörner etc.) benutzen. Ich selbst hatte in den letzten beiden Jahren Probleme, mich mit meinem Nebenmann zu unterhalten wenn Mangshausen geschossen hat. Und in einem Jahr wurde die Gegnerin BEWUSST bei den letzten Schüssen "niedergetrötet" (die bekanntermaßen eine "Langsamschützin" ist und die Zeit ausnutzt), während die eigene Schützin schon fertig war. Dieses ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel. Und wenn etwas unsportlich ist, muss man als Schütze auch nicht mit solchen Unsportlichkeiten umgehen können. Ich muss mich nur auf ordnungsgemäße Verhaltensweisen einstellen können, die anderen hat der Kampfrichter zu unterbinden. U.a. dafür ist er da.


    Nach meinem Kenntnisstand ist es so: Es bekommt NIEMAND Geld solange dies mit dem LLZ in Bad Kotzbach nicht geklärt vom Sportbund/Land. Was der rot/grünen Landesregierung ziemlich gut gefallen dürfte.

    Na ja, die "Roten" möchten ungerne ein zweites "Nürburgring" produzieren, wo ihnen die Opposition Geldverschleuderung vorwirft (und das beim Nürburgring sicher nicht ganz zu unrecht). Und da sich die Schützen in RLP bzgl. des Ortes, wo Leistungssport gefördert und abgehalten werden soll, nicht ganz einig sind, baut die Politik halt Druck auf, damit es in die ihr genehme Richtung gelenkt wird. So läuft Politik halt. ;)
    Meine Aussage zu den Fördergeldern bezog sich auf den "Normalzustand", nicht auf die derzeitige Sondersituation. Aber das weisst du sicher am Besten. ;)

    Das hast du falsch verstanden. Ich habe nichts BEKLAGT sondern lediglich wiedergegeben, was seinerzeit zu beobachten und hören war. ICH musste niemanden überzeugen. Dazu hatte und habe ich nicht die Position. Aber ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass die wenigsten Funktionäre "Schützen" sind (zumindest ein Großteil der mir bekannten, und das sind ne Menge ;) ) und von daher ist schon aus diesem Grund bei vielen (nicht bei allen) ein Unterschied in der Interessen gegeben. Und ja, die SCHÜTZEN dürfen sich letztlich nicht beklagen, denn sie überlassen diesen Funktionären in Verein und Untergliederung oftmals das Feld, weil sie kein Interesse an solchen "Jobs" haben (was ich manchmal durchaus verstehen kann). Mal ganz davon abgesehen, dass man als engagierter Schütze schon genug Zeit auf dem Schießstand und für den Sport verbringt.

    Ich wollte mit meinen Ausführungen nur @moses "den Zahn ziehen", dass die Basis "den Aufstand proben" und an einem Strang ziehen wird. Und die anderen wollen es ja eh nicht.


    Das ist nämlich genau das, was manchem PSSBler Kopfschmerzen bereitet, dass die RSBler jetzt meinen den dicken Maxe heraushängen zu können und das Geld für so manche Verfehlung der Vergangenheit von den alten PSSBlern bezahlt zu bekommen.

    Es kann ja sein, dass ich falsch informiert bin, aber man munkelte damals, dass der PSSB heilfroh war, dass die 8.000 Leute zu ihm gekommen sind und er auch noch die Beiträge einkassieren durfte ohne was an den DSB abzuführen, da man selbst schon recht knapp bei Kasse war.
    Und meines Wissens sind die Vereine im Süden des RSB, die nicht zum PSSB gehören, derzeit auch durch Fördermittelzuschussmöglichkeiten durchaus gut aufgestellt, wo beim PSSB meines Wissens viel von diesen Fördergeldern in die "große Kasse" geht. Aber auch so was hängt der "gemeine Funktionär" (Schütze?) nicht gerne an die große Glocke. :D
    Insofern kann ich da deine Aussage nicht ganz nachvollziehen. ?(

    Denn es gibt eine Vielzahl von Schützenvereinen, die nicht oder nur teilweise dem NWDSB gemeldet sind und die Bezirke wissen davon. Jetzt haben Sie jedoch die Möglichkeit ganz legal ihre Sportschützen anzumelden oder ihre Anzahl legal zu mindern.

    Wenn sie bisher nicht Mitglied im NWDSB waren hätten sie auch so schon die Möglichkeit gehabt, einen Schießsportverein zu gründen und mit diesem Mitglied zu werden. Solange dieser selbständig ist, hat der Verband keine Handhabe das zu unterbinden (außer es sprechen formale Gründe dagegen). Wir haben im Olympichen Bereich ein Monopol und MÜSSEN daher willige Vereine aufnehmen.

    Mit Deinen Aussagen zur Satzung gehe nicht konform. Diese Vorgehensweise widerspricht m.E. nicht dem Vereinsrecht, da jeder ein Vielzahl von Ämtern innehaben kann.

    Wenn diese Leute (Vorstandsmitglieder) "zufällig" in der Delegiertenversammlung des Schießsportvereins mit in den Vorstand gewählt werden, ist da sicher nichts gegen zu sagen, aber wenn in der Satzung (des Schießsportvereins) festgeschrieben ist, dass vier Mitglieder des "Vorstands des Hauptvereins" im Vorstand des Schießsportvereins sein MÜSSEN, dann dürfte das rechtlich nicht sauber sein. Aber wie du schon sagst: Es geht ja noch zum AG. 8)


    Aber natürlich werden sich die einzelnen, traditionell mitgliederstarken Vereine nicht an irgendwelche Versprechen klammern, dafür ist zu viel Holz verbrannt. Was da nun in kleinen Runden geschieht kann man ja gar nicht überblicken. Und man soll es wohl auch noch nicht.
    Nur selten kommt mal was an die Öffentlichkeit, siehe das angehängte Beispiel. Und die wussten nicht mal was von Bhv.-Urteil.
    Was da am Jahresende wieder fehlt?

    Also entweder ist es in dem Artikel falsch dargestellt oder du vermischst hier ein paar Sachen. Aus dem Artikel lese ich, dass dieser VEREIN derzeit NOCH NICHT Mitglied des DSB (und somit wohl auch nicht des NWDSB) ist und NUN die Schießsportabteilung/-verein dem NWDSB und somit dem DSB beitreten will, um z.B. Informationen über di DSB-Schiene zu bekommen.
    In deinem Zusammenhang liest sich das so, als ob die Dammer Schützen aus dem NWDSB/DSB austreten und nur der (kleine) Schießgruppenverein dann beitreten wird.

    Was stimmt denn nun ?

    Und so, wie sich das dieser Verein vorstellt, wird es auch nicht laufen: Diese (zwingende) Verknüpfung der Vorstandschaften der beiden gemeinnützigen und eingetragenen Vereine widerspricht dem Vereinsrecht und so wird die Satzung wohl nicht vom Gericht anerkannt und eingetragen werden. Zumindest hier in NRW sind mir da mehrere entsprechende Fälle bekannt, wo das so gelaufen ist. Was man unter der Hand macht, ist dann natürlich ne andere Sache. 8)

    @moses
    Dass du das Wohl des gesamten Schießsports im Auge hast und nicht die Interessen des einzelnen, mag ehrenhaft sein, ist aber (leider) nicht bei allen Funktionären der Fall und von daher bleibt der Rest deiner Vorstellungen zunächst einmal blanke Theorie.
    Und auch wenn der PSSB sich über den Einmal-Einnahme-Effekt bei der Übernahme der Ex-RSBler gefreut hat, so bleibt bei vielen und insbesondere beim derzeitigen dortigen Präsidenten die Befürchtung, dass man bei einer kompletten Übersiedlung des südlichen RSB-Gebietes wohl selbst nicht mehr viel zu sagen hätte. Das bedeutet, zunächst einmal ordentlich auf die Bremse steigen und ein paar Hindernisse aufbauen, damit der derzeitige Wohlfühlzustand möglichst lange erhalten bleibt.
    Der Druck der Basis ist da viel zu träge. 70-80% der Vereine und Leute interessiert das Ganze überhaupt nicht. Da sieht man dann, wenn es zu Veränderungen kommen bzw. kommen soll und sich große Teile der Mitgliedschaft überhaupt nicht an der Diskussion beteiligen.
    Die Strukturreform seinerzeit 2007 beim RSB ist nicht daran gescheitert, dass DIE VEREINE bzw. Mitglieder sie nicht wollten sondern daran, dass DIE FUNKTIONÄRE an der Basis das Ganze hintertrieben haben und die Vereine auf ihre Seite gebracht haben.
    Und auch in der derzeitigen Situation sind überall die Funktionäre die "Problemkinder", die nicht einsehen wollen oder können, dass es an bestimmten Stellen Veränderungen Bedarf. Und wenn es denn doch mal gemacht wird, wird verschlimmbessert.
    Und ein Beispiel hierfür sind z.B. die Regeländerungen der ISSF (und damit auch des DSB) in den Finals der Olympischen Disziplinen, die man zwecks Attraktivitätssteigerung für die Öffentlichkeit vorgenommen hat. NACH diesen Änderungen blicken oft noch nicht mal mehr normale Sportschützen durch die unterschiedlichen Finalregeln in den einzelnen Disziplinen, geschweige denn der normale Zuschauer, der nicht selbst Sportschütze ist. Versteht man das unter Attraktivitätssteigerung ???

    @Karl
    Sorry, hatte mich verlesen. Du fragtest nach AUßERHALB des Papiers und intuitiv hab ich IM Papier gelesen. Also nix für ungut. Und ich kenne auch nur Meinungen aus dem Süden, die diese Fusion NICHT wollen und auch gar nicht darüber sprechen. Insofern sind die Bemühungen des Herrn Kink mit seinen verallgemeinernden Aussagen durchaus mit einer gewissen Relativität zu sehen. ;)

    Ob das mit dem OSB was wird - ich bezweifle es ....

    So schätze ich das auch ein, was man hier im Westen so zu diesem Thema mitbekommt, auch wenn mal mal mit dem einen oder anderen (auch Funktionären) spricht.


    Holger, Johann,

    ist eine Fusion in Bayern überhaupt ein Thema außerhalb dieses Papiers?

    In dem Papier wird generell die Angleichung der Politischen mit den Landesverbandsgrenzen angeregt. Darüber hinaus wird auf Seite 8 bei den Vorschlägen klar Bayern und Oberpflaz zum neuen Bayern zusammen gefasst.

    @Karl
    Vielleicht solltest du das Papier doch mal lesen, wenn du mitreden möchtest. ;) Wenn es denn schon hier zur Verfügung gestellt wird.

    Kann man eigendlich aus dem Papier herauslesen, dass man an das Geld der "alten" Kreise will?

    Es stellt sich die Frage, wer "man" sein soll ? Das Papier ist vom DSB, teilweise noch nicht mal mit Unterstützung der entsprechenden LV (siehe oben), die Kreise sind jedoch Untergliederungen der LV. Spätestens da wird der Geldfluss für den DSB abreißen. Teilweise sind die Untergliederungen aber auch schon Selbständig (z.B. NWDSB und RSB), zumindest auf der Ebene direkt unter dem LV. Wenn die darunter liegenden Ebenen aufgelöst werden, landet das Geld wohl meist in der darüber liegenden Ebene.

    Ja, jetzt sind die einzelnen Vereine und auch die Mitglieder gefordert.
    Wir in RLP haben schon die ersten Gespräche- auch mit der Politik gesucht und haben offene Türen eingelaufen.
    Aber das Problem sind die beiden Verbände - RSB und PSSb- dort wollen die Fürsten in ihren Ämtern bleiben. Und ich gehe davon aus, dass die einzelnen Vereine von diesem Papier nichts wissen.

    Lieber HoDi,
    es waren schon immer die Vereine und Mitglieder gefordert. Wenn die tatsächlich richtig den Aufstand machen, dann wird sich jeder zu wählende Vorstand überlegen, wie er die Kuh vom Eis bekommt. Aber wenn ich das in den letzten 3-4 Jahren mitbekommen habe, scheint der wirkliche Wille der Verselbständigung in einem eigenen Landesverband nur bei Wenigen in RLP vorhanden zu sein. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass nach dem Scheitern des SSV Rheinland-Pfalz bei einem Großteil der Vereine Ruhe eingekehrt ist und man kaum noch etwas von Verselbständigung hört.

    Das die Politik das gerne möchte ist klar und aus deren Sicht auch nachvollziehbar. Das erleichtert deren Arbeit und hat auch ansonsten Vorteile (z.B. für Wahlen ;) ).

    Wenn ich mir das Papier mal so durchlese, dann lese ich da viel allgemeines und wenig konkretes. Insbesondere bei der Umsetzung wird viel appelliert (warum wohl bloß ? Sicher nicht, weil man so viele Druckmittel in der Hand hat) und neu sind diese Argumente bei weitem nicht. Ich kenne sie schon seit den achtziger Jahren, seit ich diese Diskussion mit Beginn meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten wahrgenommen habe.

    Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, prophezeie aber, dass z.B. in RLP noch viel Wasser den Rhein runter fließen wird, bevor das was entscheidendes passiert. Von den "Südländern" will ich mal gar nicht reden. da sehe ich ja nur Ablehnung gegen solche Gedanken, und an allererster Stelle bei dem Verfasser des Papiers, dem 1. Landesschützenmeister des BSSB, Herrn Kink. Was soll man denn dann von so einem Papier halten, außer dass es ein Beruhigungspillchen für änderungswillige Kreise ist.


    Der Zug läuft langsam an, den hält keiner mehr auf.

    Der Zug ist schon lange langsam angelaufen, nur Fahrt hat er anscheinend immer noch nicht aufgenommen.


    Die Finanzen werden da auch "Mitwirken". Denn das Land besteht zuerst auf dem Erhalt des LLZ . Dort wird zuerst alles auf den neuesten Stand gebracht, bevor eine andere "Bezuschussung erfolgt.
    Hat denn der PSSB eine andere Möglichkeit?
    Wen n man bedenkt, dass eine Kaderausbildung, die zur Deutschen " fahren sollen, nur vom LLZ gemeldet werden könne, sieht die Lage schon anders aus.
    Aber, was wollen denn die Vereine aus der Pfalz und Rhein-Hessen?
    Ohne den "Zuwachs" durch den Beitritt einiger tausend neuen Mitgliedern aus dem Bereich des RSB, wären die Finanzen schon lange alle.
    Warten wir es ab.

    Du solltest deine Schreibereien ein wenig strukturieren. SO ist das teilweise eher wirres Zeug, auf das man kaum antworten kann.

    Das Finanzen immer eine Rolle bei solchen Dingen spielen ist eine alte Weisheit. Aber eben auch Egoismen und Eitelkeiten, und die sind oft deutlich stärker als Finanzen. Wenn ich mir die Lage beim NWDSB anschaue, scheint mir dieses durchaus ein Beispiel für diese These.

    Was es mit der Kaderausbildung und der Fahrt zur Deutschen auf sich hat, und was dabei eine Meldung vom LLZ soll, erschließt sich mir nicht ???

    Und die Frage nach den Vereinen aus Rhein-Hessen verstehe ich in diesem Zusammenhang auch nicht, da die doch meines Wissens zu den hinzugestoßenen Vereinen aus dem RSB-Süden gehören, also nicht zu den ursprünglich (angeblich) finanziell klammen Pfälzern des PSSB. Und das kleine Landesverbände potentiell knapp bei Kasse sind, ist nichts neues. Da sind die meisten unserer Stadtstaaten auf Bundesländerebene ja ein leuchtendes Beispiel für. Und wie lange diskutiert man deren Auflösung bzw. Zusammenschluß mit anderen Bundesländern schon ? Wie ist das der konkrete Umsetzungsstand ? Ah so ! Na gut, dann warten wir mit den Strukturveränderungen beim DSB mal noch ein wenig.

    Ich wage mal die These, dass 90% der DSB-Vereine die Struktur der Landesverbände ziemlich piepegal ist, unabhängig davon, ob sie nun informiert sind oder nicht.

    Ich weiss noch, dass selbst als dem RSB vor einigen Jahren zunächst mehrere Hundertausend EUR in der Kasse fehlten (was sich später als etwas zu hoch gegriffen rausstellte, es waren nur rd. 140 TEUR, die der Schatzmeister "umgeparkt" hatte), auf der entsprechenden Delegiertenversammlung nicht mehr wie 140 Vereine von den über 1.000 Verbandsvereinen anwesend waren. Und da ging es um echtes Geld und nicht "nur" um Strukturen auf oberer Ebene. Anders sieht das ggf. aus, wenn man die Spielwiesen auf unterer Ebene ändern will, wovon die Vereine direkt betroffen sind. Da gibt es durchaus Widerstände, wenn es nicht ins Vereinsbild passt. Auch hier war der RSB bei seiner vorgesehenen Strukturreform 2007, die seinerzeit misslungen ist, beteiligt. DA wollten nämlich die VEREINE keine andere Struktur. Es geht also durchaus, wenn DIE VEREINE wollen !

    Mal sehen, wie das Ganze hier ausgeht. Vielleicht erlebe ich es ja noch.

    Leute, ihr macht hier erst mal ne Menge Wind bezgl. der Wettkampfpässe. Wartet doch einfach mal ab, was der NWDSB nun macht.
    Basis des bisherigen Verweigerns der Wettkampfpässe war doch eindeutig die Tatsache, dass man seitens des NWDSB die rechtmäßige Aufnahme der Schießsportgemeinschaften über die Bezirksverbände anzweifelte bzw. bestritt. Dieses ist nun nur noch begrenzt möglich, nämlich nur, wenn man in die Berufung geht.

    Was jetzt mit den Wettkampfpässen passiert, bleibt abzuwarten.

    Die aktiven Sportler, die diese baldmöglichst für ihre anstehende Wettkampfsaison brauchen, müssen halt nachfragen und, falls man sie ihnen auch in Angesicht der neu vorliegenden Rechtslage vorenthält, ggf. SELBST einklagen, ggf. per Eilentscheidung, damit die Saison mitgeschossen werden kann. Es steht aber wohl zu vermuten, dass durch die dann anfallenden Kosten zu Lasten des NWDSB (zumindest, wenn, wie ich vermute, die Schützen obsiegen) das Projekt LLZ noch deutlich weiter nach hinten rutscht bzw. ganz aus der Finanzierung läuft.

    Du wirst es den Zuschauern schon überlassen müssen wann sie klatschen. Eine Vuvuzela ist auch nicht wirklich besser als ein Presslufthorn

    Axel

    Gegen Klatschen ist aus meiner Sicht überhaupt nichts zu sagen. Aber bei derberen Tonerzeugungswerkzeugen wäge ich als Kampfrichter sehr wohl ab, was unter Gesundheitsgesichtspunkten noch zu vertreten ist, und zwar sowohl für die Schützen als auch für die Zuschauer. Und dabei argumentiere ich nicht, dass derjenige, dem es zu laut ist, ja Gehörschützer tragen kann / muss (Schütze). Wenn also Presslufttröten oder ähnlich laute Teile dauerhaft zum Einsatz kommen, kommt meinerseits ein höfliche Aufforderung, diese nur dosiert und nicht unter unsportlichen Gesichtspunkten zum Einsatz zu bringen. Das hat bisher noch ausreichend gewirkt. Ich hätte aber auch kein Problem damit, ggf. ein Hallenverbot auszusprechen bzw. zu veranlassen, falls man nicht lernwillig ist.
    Und auch unsportliche, weil GEGEN den Gegner des eigenen Schützen gerichtete Lärmattacken unterbinde ich.

    Hast Du noch nicht genug? Hast Du sonst keine Aufgaben zu erledigen?

    Auch wenn ich hier natürlich gewisse Fronten in der Diskussion zu erkennen glaube ist doch nicht ganz von der Hand zu weisen, dass ein Austritt von nicht ganz unerheblichen Mitgliedermengen in der Haushaltsplanung gewisse Auswirkungen haben müssen/werden. Bei der derzeit schon recht knappen Kassenlage des NWDSB (warum müsste man sonst Privatdarlehen aufnehmen ?) ist eine Auswirkung auf den weiteren Baufortschritt bzw. die Fertigstellung zumindest nicht auszuschließen, so man die neuerlichen Finanzlöcher nicht schnellstmöglich stopft (was sicher nicht so ganz einfach werden dürfte, wenn man sich die Vorgehensweisen bisher anschaut).
    Daher ist das Ganze sicher nicht von der Hand zu weisen. Das letzte Wort hätte sich Nordwest allerdings sparen können !

    Nach einem Blick in die Ausschreibung, hättest du nach drei Sätzen die Antwort.
    Nationalkaderschütze.

    Na ja, ganz so einfach ist es auch nicht. Es bliebe die Frage, ob ein Nationaladerschütze, der bei der LM disqualifiziert wurde, danach seinen "Kader-Joker" ziehen kann, um doch noch zur Deutschen zu kommen. Die Vermutung liegt zwar nahe, da er ja auf der Deutschen gestartet ist, aber ob das tatsächlich hundertprozentig gesichert ist oder aber da ein paar Herrschaften "gemauschelt" haben, steht damit nicht fest. Und erzähle mir niemand, dass dieses dort nicht geschieht. Ich weiss anderes. 8)

    Welche Risiken?

    Na ja, wie an anderer Stelle schon beschrieben wurde, ist zu Verquickung von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten, die möglicherweise an Traumata leiden und gleichzeitig betriebenem Schießsport möglicherweise nicht ganz unproblematisch.

    Und dabei ist das hier sicher nicht vorrangig:

    Das kommt auf den geschlossenen Vertrag an.Ich würde da nicht zu knapp kalkulieren.

    Gewisse Dinge verselbständigen sich in unserer Gesellschaft manchmal schneller als einem lieb ist. Wenn da erst mal einige Gruppierungen (z.B. Linke, Grüne etc.) bemerken, was ihnen da für ne Steilvorlage geliefert wurde, wird man schnell auf dem Rücken der Flüchtlinge in die Schützenhäuser reiten und deren schießsportliche Schließung zumindest bis zum Auszug der Flüchtlinge fordern. Das prophezeie ich auf jeden Fall für den Fall, dass in der Nähe der Flüchtlingsunterkunft mit GK geschossen wird. Dafür, bilde ich mir ein, kenne ich diese Gruppierungen zu gut. Und den Flüchtlingen tut es nicht weh.

    Vertragliche Vereinbarungen helfen da dann nur noch bedingt, da dann der Joker der höheren Rechte gezogen wird und ggf. sogar Beschlagnahme bzw. Ersatzvornahme möglich ist wegen der besonderen Notlage (natürlich nicht die der Schützen 8) ).

    Übrigens zahlen die nicht alles was du möchtest. Die haben nur gewisse Sätze, die möglich sind.

    Also wie gesagt, Druckluft ist sicher kein Problem, KK mag auch noch gehen, aber GK wäre ich höllisch vorsichtig, sonst hat man zwar ggf. das Geld, aber keinen Stand mehr, auf dem man schießen kann.