Ja, jetzt sind die einzelnen Vereine und auch die Mitglieder gefordert.
Wir in RLP haben schon die ersten Gespräche- auch mit der Politik gesucht und haben offene Türen eingelaufen.
Aber das Problem sind die beiden Verbände - RSB und PSSb- dort wollen die Fürsten in ihren Ämtern bleiben. Und ich gehe davon aus, dass die einzelnen Vereine von diesem Papier nichts wissen.
Lieber HoDi,
es waren schon immer die Vereine und Mitglieder gefordert. Wenn die tatsächlich richtig den Aufstand machen, dann wird sich jeder zu wählende Vorstand überlegen, wie er die Kuh vom Eis bekommt. Aber wenn ich das in den letzten 3-4 Jahren mitbekommen habe, scheint der wirkliche Wille der Verselbständigung in einem eigenen Landesverband nur bei Wenigen in RLP vorhanden zu sein. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass nach dem Scheitern des SSV Rheinland-Pfalz bei einem Großteil der Vereine Ruhe eingekehrt ist und man kaum noch etwas von Verselbständigung hört.
Das die Politik das gerne möchte ist klar und aus deren Sicht auch nachvollziehbar. Das erleichtert deren Arbeit und hat auch ansonsten Vorteile (z.B. für Wahlen
).
Wenn ich mir das Papier mal so durchlese, dann lese ich da viel allgemeines und wenig konkretes. Insbesondere bei der Umsetzung wird viel appelliert (warum wohl bloß ? Sicher nicht, weil man so viele Druckmittel in der Hand hat) und neu sind diese Argumente bei weitem nicht. Ich kenne sie schon seit den achtziger Jahren, seit ich diese Diskussion mit Beginn meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten wahrgenommen habe.
Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, prophezeie aber, dass z.B. in RLP noch viel Wasser den Rhein runter fließen wird, bevor das was entscheidendes passiert. Von den "Südländern" will ich mal gar nicht reden. da sehe ich ja nur Ablehnung gegen solche Gedanken, und an allererster Stelle bei dem Verfasser des Papiers, dem 1. Landesschützenmeister des BSSB, Herrn Kink. Was soll man denn dann von so einem Papier halten, außer dass es ein Beruhigungspillchen für änderungswillige Kreise ist.
Der Zug läuft langsam an, den hält keiner mehr auf.
Der Zug ist schon lange langsam angelaufen, nur Fahrt hat er anscheinend immer noch nicht aufgenommen.
Die Finanzen werden da auch "Mitwirken". Denn das Land besteht zuerst auf dem Erhalt des LLZ . Dort wird zuerst alles auf den neuesten Stand gebracht, bevor eine andere "Bezuschussung erfolgt.
Hat denn der PSSB eine andere Möglichkeit?
Wen n man bedenkt, dass eine Kaderausbildung, die zur Deutschen " fahren sollen, nur vom LLZ gemeldet werden könne, sieht die Lage schon anders aus.
Aber, was wollen denn die Vereine aus der Pfalz und Rhein-Hessen?
Ohne den "Zuwachs" durch den Beitritt einiger tausend neuen Mitgliedern aus dem Bereich des RSB, wären die Finanzen schon lange alle.
Warten wir es ab.
Du solltest deine Schreibereien ein wenig strukturieren. SO ist das teilweise eher wirres Zeug, auf das man kaum antworten kann.
Das Finanzen immer eine Rolle bei solchen Dingen spielen ist eine alte Weisheit. Aber eben auch Egoismen und Eitelkeiten, und die sind oft deutlich stärker als Finanzen. Wenn ich mir die Lage beim NWDSB anschaue, scheint mir dieses durchaus ein Beispiel für diese These.
Was es mit der Kaderausbildung und der Fahrt zur Deutschen auf sich hat, und was dabei eine Meldung vom LLZ soll, erschließt sich mir nicht ???
Und die Frage nach den Vereinen aus Rhein-Hessen verstehe ich in diesem Zusammenhang auch nicht, da die doch meines Wissens zu den hinzugestoßenen Vereinen aus dem RSB-Süden gehören, also nicht zu den ursprünglich (angeblich) finanziell klammen Pfälzern des PSSB. Und das kleine Landesverbände potentiell knapp bei Kasse sind, ist nichts neues. Da sind die meisten unserer Stadtstaaten auf Bundesländerebene ja ein leuchtendes Beispiel für. Und wie lange diskutiert man deren Auflösung bzw. Zusammenschluß mit anderen Bundesländern schon ? Wie ist das der konkrete Umsetzungsstand ? Ah so ! Na gut, dann warten wir mit den Strukturveränderungen beim DSB mal noch ein wenig.
Ich wage mal die These, dass 90% der DSB-Vereine die Struktur der Landesverbände ziemlich piepegal ist, unabhängig davon, ob sie nun informiert sind oder nicht.
Ich weiss noch, dass selbst als dem RSB vor einigen Jahren zunächst mehrere Hundertausend EUR in der Kasse fehlten (was sich später als etwas zu hoch gegriffen rausstellte, es waren nur rd. 140 TEUR, die der Schatzmeister "umgeparkt" hatte), auf der entsprechenden Delegiertenversammlung nicht mehr wie 140 Vereine von den über 1.000 Verbandsvereinen anwesend waren. Und da ging es um echtes Geld und nicht "nur" um Strukturen auf oberer Ebene. Anders sieht das ggf. aus, wenn man die Spielwiesen auf unterer Ebene ändern will, wovon die Vereine direkt betroffen sind. Da gibt es durchaus Widerstände, wenn es nicht ins Vereinsbild passt. Auch hier war der RSB bei seiner vorgesehenen Strukturreform 2007, die seinerzeit misslungen ist, beteiligt. DA wollten nämlich die VEREINE keine andere Struktur. Es geht also durchaus, wenn DIE VEREINE wollen !
Mal sehen, wie das Ganze hier ausgeht. Vielleicht erlebe ich es ja noch.