Beiträge von schmidtchen

    Letztlich ist das Ganze doch eine Frage a) der grundsätzlichen Einstufung einer Munition und b) den speziellen Gegebenheiten des eigenen Laufs. Warum wohl macht man auch bei einer indentischen Munitionssorte (Tenex) immer noch praktische Tests mit dem zu verwendeden Lauf über verschiedene Lose hinweg ?

    Es gibt genug Beispiele, wo man auch bei der Match Lose findet, die im individuellen Lauf zu großen Teilen besser geht als manche Tenex. Nur das rauszufinden ist nicht so einfach, weil vielfach für die Match keine Munitionstests angeboten werden. Die Hersteller möchten halt Tenex verkaufen.

    Und ja, natürlich hat auch die Match eine Rahmen, der sie nach unten zu weiterer ("schlechterer") abschottet. Wenn man sich nicht bei der oberen oder unteren Qualität befindet, ist das Ganze immer ein ...von ... bis .

    Rechtlich gesehen gibt es keine Probleme.

    Es ist nur eine einzige Auflage zu beachten:
    Die Schießanlage muss so beschaffen sein, dass es dem Geschoss nicht möglich ist, das Grundstück zu verlassen.

    Wenn du das für dich so siehst, dann ist's ja gut. :saint:

    Nur an den von Murmelchen schon mehrfach richtig genannten Rechtsgrundlagen ändert das nichts.

    Neben deiner Voraussetzung dürfte es maßgeblich darauf ankommen, ob es sich um ein "Provisorium" (Scheibe an die Wand hängen) oder eine super eingerichtete Schießbahn mit allem Komfort (wie wir Deutschen es ja lieben :) ) handelt. Bei letzterem dürfte im Zweifelsfall (falls es diesen mal geben sollte, laut @Karl steht das ja anscheinend derzeit nicht zu befürchten) ein Verstoß gegen § 27 Abs. 1 WaffG vorliegen.

    Die Disqualifikation war so nicht regelkonform. Der Kampfrichter hätte laut Sportordnung nach Erkennen des vermeintlichen Regelverstoßes noch während des Probeschießens eine Verwarnung aussprechen müssen und der Schützin die Gelegenheit geben müssen, den vermeintlichen Mangel abzustellen. Das ist aber nicht geschehen und somit halte ich die nachträgliche Disqualifikation in dieser Form auch nicht für zulässig.


    Noch Fragen?

    Das der KR nicht regelkonform gehandelt hat ist wohl mittlerweile unbestritten. Aber in der Situation, in der man sich nun mal nach dem Wettkampf befand, war die Karren im Dreck. Ein Akzeptieren des fehlerhaften Gewehres hätte mit Sicherheit andere Mitschützinnen auf den Plan gerufen. Mit solch einem Gewehr auf's Treppchen wäre also auch keine Lösung gewesen.

    Meiner Meinung nach wäre die Möglichkeit der Wiederholung des Wettkampfes mit einem ordnungsgemäßen Gewehr die einzig richtige Lösung gewesen.

    Auch wenn ich Billy's Frust verstehen kann, dass man nach ihrem "Fall" bei zukünftigen Verstößen anders verfahren ist als in ihrem Fall, ist meines Erachtens richtig, sonst hätte man ja noch öfters falsch reagiert, was es nicht besser gemacht hätte. Nur die Lösung bei ihr war halt leider die falsche.

    Aber Chancen hat man am Wettkampfort fast nie bei diesen Fällen bei Einspruch und Berufung. Da ist Herr F. mit seinen Leuten sehr unnachgiebig. Da müsste man zumindest das Schiedsgericht oder in der Folge gar ein ordentliches Gericht anrufen. Nur dann ist man vom Wettkampftag ganz weg und eine Lösung kaum noch zufriedenstellend möglich.

    Da gibt es z.B. den Hinweis darauf, dass es unverständlich sei, dass der Erwerb und Besitz von Armbrüsten nicht stärker reglementiert ist, aber als Begründung folgt nicht etwa der Verweis auf Fallzahlen sondern es wird schlicht die besondere Gefahr genannt, die z.B. von Armbrüsten ausgeht, ohne dies mit Fallzahlen zu belegen oder belastbar (Studie) aufzuzeigen, dass Verbote diese Fälle verringern würden, Aufklärungsquoten verbessern oder die öffentliche Sicherheit positiv beeinflussen -

    Im Gegensatz dazu haben in den letzten Monaten die Messerattacken ja deutlich zugenommen. DA müssen wir UNBEDINGT verschärfen. ;)

    abgesehen davon wüsste ich nicht, wer diese strengeren Gesetze durchsetzen sollte. Polizei, Ämter und Gerichte sind so ich es regelmäßig höre, unterbesetzt. Und ich nehme nicht an, dass das besser wird, wenn immer mehr Handlungen, egal ob sicherheitsrelevant oder nicht, strafbar werden.

    Warte mal ab. Die werden sich mit ziemlicher Sicherheit in naher Zukunft für die ganzen "Überprüfungsmaßnahmen" das Geld vom LWB wiederholen. In einigen BL haben sie da ja schon angefangen (Gebühr für Kontrolle Aufbewahrung). Das wird noch mehr werden. :( DANN können sie auch mehr Personal bezahlen. :rolleyes:

    Im Bundesrat (BR) hat es in der letzten Woche eine Beratung zum Entwurf des neuen Waffenrechts ( Entwurf Änderung WaffG ) gegeben. Hier das Beschlussprotokoll (Beschlussprotokoll) und die Stellungnahme des DSB ( Stellungnahme des DSB ) dazu. Der BR möchte da noch einige Verschärfungen einbringen (interessant sind da für die Sportschützen wohl die Ziffern 2 und 4. Aber auch 11, die die Armbrust betrifft, ist aufschlussreich. Mal sehen wann die Bögen ins Waffengesetz kommen ;)).

    Aus Ziffer 13 (S. 17 unten) ergibt sich, dass ein Inkrafttreten wohl noch dieses Jahr vorgesehen ist. Mal sehen, inwieweit der Bundestag da noch in Richtung BR „rückt“.

    Schmidtchen,

    bevor ich etwas auf dieser Seite veröffentliche und einen " Schuss" abgebe, muss ich mich fragen, wen will ich denn treffen.

    So auch in diesem Fall.

    Sie wollten Vertreter des PSSB treffen und haben aus Versehen ihre eigenen Leute getroffen.

    Tja mein Lieber, genau da zeigt sich, wo hier bei manchen Leuten der Fehler liegt: Man postet, um andere zu "Treffen". Wenn du mal meine Posts verfolgst, so sind diese (in der Regel) nicht aktiv sondern in der Regel reaktiv, nämlich wenn ich etwas "aufklären" möchte, was bisher etwas einseitig dargestellt wurde. Ich will gar keinen "Treffen".

    Denn:

    Die von Ihnen erwähnte "Abfrage" wurde allein durch Vertreter des RSBs - Süd auf den Weg gebracht.

    Verfasst von vier Präsidiumsmitgliedern des Gebietes Süd. Unter anderem von einer Frau Göbel-ich hoffe sie kennen diese Frau.

    Zunächst einmal wurde die Abfrage nicht zuerst von mir sondern von anderer Seite ins Spiel gebracht. Ich habe nur dazu etwas gesagt. Zu der ganzen Wahrheit gehört nämlich auch, dass seinerzeit im "Dunstkreis" der Entstehung des neuen SSV RLP eben eine solche Abfrage von bestimmten Leuten gewünscht war, die sämtlich aus dem Gebiet Süd kamen. Der "Gesamt-RSB" war da in keinster Weise vorher eingebunden (obwohl man das ja bei einer so großen Veränderung des GESAMTverbandes erwarten könnte; Katalanien lässt grüßen ;)). Und ja, Fr. Göbel war da als Geschäftsführerin tätig, aber als solche lediglich Umsetzerin von Vorgaben, und das wissen die hier nun groß auftretenden Personen sehr genau. Sie da jetzt als Mit- oder gar Haupthandelnde hinzustellen zeigt mal wieder die Ausrichtung der handelnden Personen. Leider überrascht mich das mittlerweile nur noch sehr begrenzt. Schade !

    Hallo Murmelchen

    danke für das Urteil. Ist sicherlich Wasser auf den Mühlen einiger hier. Aber: Zu einer flächendeckenden Veränderung wird das mit ziemlicher Sicherheit nicht führen, da es, wie auch einige andere, keine höchstrichterliche Entscheidung ist und somit keine Bindungswirkung hat. Und
    auf unteren Ebenen gibt es (leider) reichlich andere Entscheidungen.

    Neben dem Urteil des VG Köln, (VG Köln, Urteil vom 12.01.2017 - 20 K 2819/15 Rd-Nr. 31) welches schon bei 6 Jahren ohne Bedürfnisprüfung einen Anlass zur erneuten Überprüfung gesehen hat (was das VG Arnsberg, aus meiner Sicht richtigerweise, verneint, allerdings war bei den Kölnern die Art der Bedürfnisprüfung, also Erstbedingungen oder "nur" Mitgliedschaft in anerkanntem Verband und aktiver Schütze, kein Thema) gibt es auch eine neue Entscheidung des

    VG Schwerin, VG Schwerin 7. Kammer, Beschluss vom 10.04.2019, 7 B 510/19 SN Rd-Nr. 32

    welche die Arnsberger Begründung als unzulässig zurückweist, da unschlüssig.

    Auch dieses ist, wie auch die Entscheidung des Hess. Verw.Gerichtshofs, lediglich eine "Beschlussentscheidung", also im schriftlichen Verfahren ergangen.

    Leider hat auch diese Entscheidung wieder den „Makel“, dass sie zwar auf die (vermeintliche) Intention des § 4 Abs. 4 Satz 3 WaffG sowie der Erläuter8ung in Ziffer 4.4 WaffVwV eingeht und die Sperrwirkung verneint, jedoch meines Erachtens außer Acht lässt, dass in Ziffer 4.4. Abs. 3 WaffVwV EXPLIZIT steht, dass für die Prüfung gem. § 4 Abs. 4 S. 3 WaffG NICHT die Bedingungen der Ersterteilung gelten. Was man da missverstehen oder interpretieren kann, ist mir schleierhaft.

    Ich befürchte, dass wir auch mit der vorgesehenen Neuregelung diesbezüglich nicht aus dem Schneider sind, da auch hier einige „glaskugellesende Behörden und Richter“ eigene „Gedanken“ entwickeln werden, was denn der Gesetzgeber WIRKLICH wollte (und sich nur nicht getraut hat, aufzuschreiben).:(

    Da ja die Verabschiedung der neuen Regelungen, die wohl auch auf jeden Fall Änderungen bei den Regelungen zur Bedürfnisprüfung enthalten werden (wenn man dem bisherigen Verlauf der Beratungen Glauben schenken darf), sollten wir uns die unnötige Arbeit des Schreibens DERZEIT sparen, da uns die Behörden vermutlich eh nur auf genau diese bevorstehenden Änderungen verweisen würden oder die (unterschiedliche) anderweitige Rechtsprechung heranziehen würden.

    Auf das Schreiben von HoDi haben Sie nicht geantwortet. Weil Sie - so glaube ich- festgestellt haben , dass Sie mit Ihrer Aussage falsch lagen.

    Es gab schon- nachweisbar - eine Abfrage unter den Vereinen, davon will keiner aus dem RSB Gebiet Süd etwas wissen, denn dort entschied sich die Mehrheit der geantworteten Vereine, entweder für einen eigenen Verband oder Wechsel in die Pfalz mit der Option einen eigenen LV zu gründen.

    Warum soll nun nochmals abgefragt werden, oder wird solange dieses praktiziert, bis das gewünschte Ergebnis den Verbänden - RSB und DSB- vorliegt.

    Ich habe schon des Öfteren deutlich gemacht, dass ich hier privat unterwegs bin und an den Stellen, wo ich meine, dass bestimmte Dinge "ausgelassen" werden, meine Erkenntnisse hinzugebe, so ich etwas hinzuzugeben habe.

    Im vorliegenden Fall habe ich aber keine Erkenntnisse hinzuzufügen, da ich zwar seinerzeit etwas von dieser Abfrage gehört habe, diese jedoch vom Gebiet Süd eigenständig und ohne Absprache mit dem Gesamt-RSB durchgeführt wurde. Meines Wissens waren aber auch seinerzeit, wie auch in der späteren Mitgliederbefragung die genannten Alternativen unvollständig und somit wenig aussagekräftig. Man kann halt eine Abfrage auch ein wenig in die gewünschte Richtung lenken, wenn man geschickt fragt oder die passenden Alternativen vorgibt. Wie dem auch sei, ich kann hierzu nichts genaueres beitragen, also lass ich es auch.

    Mir stellt sich aber die Frage, warum denn, wenn so viele Vereine wechseln wollten, seinerzeit nicht mehr in die Pfalz gewechselt sind als es getan haben. Interessant finde ich die zweite Alternative "...oder Wechsel in die Pfalz mit der Option einen eigenen LV zu gründen". Nach meinem Kenntnisstand gab es seinerzeit keine Befragung der PSSB-Mitglieder, ob man euch überhaupt haben und einen eigenen Rheinland-Pfälzer Verband gründen wollte. Seinerzeit hieß es, der alte PSSB-Präsident hätte nur euer Geld haben wollen (wie ja alle ;)).

    ... und die Mitgliedschaft für Vereine aus dem Gebiet auf freiwilliger Entscheidung der Vereine ermöglicht.

    Das hört sich nett an und ist derzeit ja euer erster Schritt, aber aus meiner Sicht keine sinnvolle Option. Ein kunterbunt Durcheinander dürfte kaum sinnvoll sein. Entweder ganz oder gar nicht. Und da wird man sehen, was die Zeit bringt.

    @erasmus

    Es hindert euch doch niemand daran, eine eigene "saubere, klare" Abfrage zu formulieren, und diese in RLP zu verteilen. Wenn ihr eine Anerkennung der Ergebnisse durch PSSB und RSB anstrebt, könnt ihr sie vorher mit denen absprechen, damit nicht wieder Diskussionen über Auslegungen von Fragen und Antworten kommen. Wichtig sicher auch, WER angesprochen wird.

    Meine Meinung zu diesem Thema war schon immer, dass, wenn eine nachweisbare Mehrheit der VEREINE den Verband wechseln will, sollte der RSB ernsthaft darüber nachdenken. Das "Rumschwurbeln" Einzelner mit der BEHAUPTUNG, die Mehrheit wolle das und das wird bisher durch nichts belegt, was mich dazu bringen würde, dem Glauben zu schenken.

    Bemerkenswert ist, dass ein Verwaltungsgericht (!) die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) ausser Acht gelassen hat. Nach der WaffVwV wäre es nämlich keineswegs so, dass man für den Waffenbesitz nach 3 Jahren nach Waffenerwerb in dem Rahmen trainieren muss, wie es zum Waffenerwerb selber erforderlich ist.

    Erstaunlich auch, dass das Gericht damit durchgekommen ist, wo doch der Kläger sicherlich den Rechtsschutz der DSU in Anspruch genommen hat, deren Anwälte annahmsweise im Waffenrecht sattelfest sind.

    Ich denke es wäre daher sinnvoll, wenn sich die Schießsportverbände dafür einsetzen, sinnvolle Regelungen der WaffVwV in das Waffengesetz zu überführen. Die WaffVwV scheint bei Gerichten und Verwaltungen (!) so gut wie keinen Pfifferling wert zu sein.

    Aus beiden Urteilen ist nicht ersichtlich, dass die Klägerseite der Argumentation von Behörde und Gericht, der Gesetzgeber habe 2009 zum Ausdruck gebracht, dass er wenig Waffen in privater Hand haben möchte und DESHALB das Bedürfnis auch in der Folge nach den Erstbedingungen zu messen sei, wirksam mit der WaffVwV entgegen getreten sind, die AUSDRÜCKLICH was anderes sagt und insofern den Willen des Gesetzgebers präzisiert und ggf. aktualisiert hat ) die WaffVwV wurde ja erst 2013 erlassen, also nach dem Gesetzgebungsverfahren 2009).

    Vielleicht kann Carcano da ja noch was beisteuern, da der erste Fall ja wohl ein DSU-Mitglied war. Vielleicht kennt man sich ja unter Rechtsvertretern. ;)

    schmidtchen,

    warum soll wenn man Regelverstöße durch Nichtkontrolle anscheinend bewusst duldet ausgerechnet die 0,0 Regelung ein Problem darstellen?

    Weil das in den Dopingbestimmungen kaum einer beachtet hat, da die eh keiner durchließt, schon gar nicht bei nichtolympischen Disziplinen.

    Nun steht es an ganz anderer präsenter Stelle und ich wette einiges darauf, dass es da demnächst auch Einsprüche geben wird. Beobachten wir es mal.

    Vielleicht sollte man sich als Verantwortlicher im Verein auch überlegen, offen Auszuhängen, dass alkoholisiert kein Zutritt auf den Stand erfolgen darf.


    So handhaben wir es, unabhängig von der neuen SpO, schon lange.
    In wie weit dann aber jeder Schütze, reicht rechtlich gesehen, selbst die Verantwortung trägt weiß ich nicht.

    Das die Sicherheit gefährdet ist, wenn jemand mit ner "fetten Fahne" daher kommt und man ihn deshalb nicht schießen lässt, versteht sich aus meiner Sicht von selbst, auch ohne neuen SpO-Passus.

    Mit der neuen 0,0 Regelung tun sich aber jetzt ganz neue Möglichkeiten auf. Nicht dass die Aufsicht von sich aus tätig werden MUSS, aber wenn ein Mitbewerber mich vorher im Verbandszelt bei einem Bier sieht, kann er bei der Aufsicht ja "petzen" gehen. Diese kann dann meiner Meinung nach nicht mehr "die Augen zu machen", muss also irgendwie überprüfen (Alkotest ???, Verbindlichkeit ???)

    Bin mal gespannt.

    Da brauch HoDi bei niemanden nach zu fragen. Das ist einfach nicht die Wahrheit, die Du versuchst, hier zu propagieren. Der Fachverband Sportschiessen Rheinland war und ist immer bereit, sich mit RSB Vertretern an einen Tisch zu setzen und Probleme zu erörtern und zu lösen.

    Der RSB Vize Nord hat die Anfrage des Fachverbandes an die Vize Süd M.Göbel weiter gegeben, deren Zuständigkeit er als Grund dafür an gab. Erst nachdem diese Vize den Fachverband mehrmals diskriminiert hat lehnte dieser die Gesprächs Bereitschaft mit dieser inkompetenten "Dame" ab.

    Ach ne, hier stoppelt sich aber einer die Wahrheit zurecht, wie ?

    Eben diese Vize war es, die versucht hat, an die Schlüssel Zuweisungen, die ausschließlich dem Fachverband zu stehen, zu kommen.

    Diese bösen anderen. Erst war es der frühere Geschäftsführer des RSB, der euch "an die Wäsche", äh t'schuldigung, ans Geld wollte, dann der Präsident und nun natürlich auch die Vize Süd.

    Wenn ihr mal in die Bilanz des RSB gucken würdet, dann würdet ihr sehen, dass der auf euer Geld schon lange nicht angewiesen ist. Aber auch da findet ihr natürlich Haare in der Suppe.:rolleyes:

    Dreh doch die Wahrheit nicht immer so, wie Du sie gerade brauchst.

    Einfach nur Spitze !

    Ich persönlich gebe auf solche Umfragen überhaupt nichts. Wenn man wie ich anwesend war, wie sie interpretiert wurde (nur so, wie es dem RSB in den Kram passte), dem stellen sich die Nackenhaare. Wenn man so was anleiert, muss gewährleistet sein, der Ablauf, die Auführung und das Ergebnis müssen Hieb und Stich fest sein. Vor allen Dingen interessieren solche Themen, welche die Vereinsvertreter nicht direkt berühren, nicht sonderlich.

    Die seinerzeitige Abfrage im Gebiet Süd, war, wie du sehr wohl weisst, nicht vom RSB-Präsidium selbst initiiert sondern vom Gebiet Süd selbst, lange bevor heutiger Präsident und Vize Süd im Amt waren.
    Auch die Mitgliederbefragung, wo die entsprechende Frage noch mit aufgenommen wurde, hatte einen anderen Hintergrund. Trotzdem ergaben beide Umfragen keine absolute Mehrheit für einen Austritt des Südens aus dem RSB.

    Du wider sprichst Dir selbst in zwei Absätzen.

    Sorry, aber du brauchst dafür nur einen Absatz (siehe oben ersten Absatz.

    Sich einmal Gedanken zu machen, was der RSB seinen Mitgliedern eigentlich bietet, ist wohl zu viel verlangt.

    Nö, aber ich könnte dir ne ganze Menge aufzählen, was geboten wird (angefangen über die Lehrgangsarbeit, den Service der Geschäftsstelle, die Versicherungsleistungen und noch ne ganze Reihe Dinge mehr und ich kenne nicht viele, die sich über zu wenig Leistungen wirklich beschweren, außer euch natürlich. Ihr könnt alles besser und billiger !

    Das mit dem Geld scheint zu stimmen, deshalb wollten die RSB Leute auch an die Schlüssel Zuweisungen.

    Auf was für einer Fährte bist du nun schon wieder? Aber egal, schau dir die Bilanzen des RSB an und du regst dich nur wieder über die zu hohen Beiträge auf. Was sollte der RSB da mit noch mehr Geld. Essen kann man das Zeug nicht.:saint:

    Giro

    Sorry, aber das ist mir zu viel "Gestümpere" an Fragmenten, als dass ich da drauf eingehen könnte. Da habe ich leider ein paar Verständnisprobleme, da ich ja da nicht bei war und ich mich dann nicht dazu äußern soll. :saint:

    Nur soviel: Das, was hier einige veranstalten, erinnert tatsächlich stark an das Brexit-Chaos. Da wissen auch einige noch nicht, was die Uhr geschlagen hat und werden später sehr das Zetern anfangen, weil ihnen einige Herrschaften was anderes versprochen haben als sie dann bekommen. Bei uns nennt man diese Sorte Leute "Schlichefänger". 8)

    Der Präsident des RSBs hatte in einem Artikel Anfang des Jahres- wenn ich mich Recht erinnere- in dem RSB Journal veröffentlicht, dass er sich mit allen Personen unterhalten werde.

    Nur hat er dabei vergessen, dass er sich gegen eine Teilnahme eines Vertreters aus der Pfalz( auch noch Mitglied im Fachverband Rheinland) verwehrt hat und dies auch bisher durchgesetzt hat.

    Auf dieser "Sperrliste" stehen außer dieser eben genannten Person der gesamte Vorstand des Fachverbandes für Sportschiessen im Rheinland.

    Was soll man von solch einer Person halten?

    Gaaanz dünnes Eis, auf dem du dich hier bewegst. Frag mal deine Kollegen aus dem Fachverband Rheinland, wer sich zuerst geweigert hat, sich mit der Vertreterin des Gebietes Süd an einen Tisch zu setzen. Dieses geschah schon vor 3 Jahren. Also denke an den Spruch mit dem Glashaus. 8)

    Das würde ich auch begrüßen, denn bei der letzten Umfrage wurde Niemand aus meinen Mannschaften oder ich selbst gefragt, von keinem Vorstand der Vereine in denen ich aktiv bin. Und das solche Umfragen von den Vorständen für Ihre Mitglieder einfach beantwortet werden ist schlichtweg falsch.
    Die Aktiven haben meist ein anderes Empfinden dafür als Vorstände die ventuell nur Traditionell oder Inaktiv unterwegs sind.

    Wie du vielleicht weißt, leben wir in vielen Bereichen in einer repräsentativen Demokratie. So auch im Verein. Der Vorstand des Vereins vertritt diesen nach außen. Es wird ja auch nicht jedes Mitglied einzeln befragt, wenn ein Verein dem Verband neu beitritt. Das müssen die Mitglieder schon innerhalb ihrer Vereine selbst regeln, ob der Vorstand sie zu ihrer Meinung befragt und sich diese dann auch in dem Verhalten der Vorstände wiederspiegelt. Auch wesentliche andere Verbandsdinge, die in der Delegiertenversammlung abgestimmt werden, werden ja nicht von allen (Einzel-)Mitgliedern entscheiden sondern von Vereinsdelegierten.

    Der von einigen ins Gespräch gebrachte neue Standort Bingen liegt nicht zentraler.

    Nur muss mir einmal jemand erklären, warum "contra" Bad Kreuznach und warum "pro" Bingen. Dass im LLZ vieles erneuert, repariert und angepasst werden müsste ibleibt ausser Frage.

    Nur lassen wir dieses brisante Thema im Augenblick etwas ruhen und warten der Dinge die da kommen (sollen).

    Na, da wüsste ich ne Antwort drauf: In BK ist die Lage meines Wissens immer noch ungeklärt und vor allem müsste da ein sechsstelliger Betrag investiert werden, bevor das Ganze wieder tauglich für Meisterschaften ist. Bingen ist aber top in Ordnung. Und das einzige Manko der wenigeren 50- und 100m Bahnen kann man für Meisterschaften sicherlich verschmerzen, indem man einen anderen Stand mit mehr Bahnen nimmt. Für Lehrgänge reichte der Platz aber allemal.

    Ganz davon abgesehen, dass man nicht die Betreiberpflichten für so eine große Anlage an der Backe hat. Das wird ja nicht unkomplizierter. Und wie wir wissen, finden sich nicht leicht Leute, die die Arbeit machen, in einem Verband noch weniger wie in einem Verein mit örtlichem Bezug. Und die Protagonisten, die die BK-Lösung präferieren, kommen ja auch so langsam in die Jahre, und dann? Aber Geld scheint ja genug da zu sein.

    Aber mit dem ruhen lassen kann ich auch leben, dann wird man sehen, was wann passiert. 8)

    Wer in München war, wird es vielleicht mitbekommen haben: Es gibt eine neue Ergänzungslieferung zur SpO.

    Eine Synopse dazu findet sich HIER

    Interessant ist die neue Nummer 0.2.1 (Alkoholverbot 0,0 Promille-Grenze. SO deutlich stand das bisher ja wonirgends, und es soll ja den einen oder anderen Sportler gegeben haben, der vor dem Wettkampf auch schon mal ein helles Blondes oder was Klares zu sich genommen hat.;) Ich bin ja mal gespannt, wann da der erste Protest kommt und ob man das durchsetzt.

    Ansonsten sind natürlich auch mal wieder ein paar Merkwürdigkeiten drin. So muss gem. 0.7.3 der Identitätsnachweis, so man ihn nicht beim Start vorweisen kann, nicht mehr bis zum Ende der Einspruchsfrist des Wettbewerbs sondern bis zum Ende dieser Frist DES DURCHGANGS beigebracht werden, ansonsten wird man disqualifiziert.

    Mir war bisher nicht bekannt, das es eine separate Durchgangseinspruchsfrist gibt. Weder hängt die irgendwo aus, noch finde ich sie in der SpO definiert noch konnten mir 3 Offizielle des DSB in München eine Erklärung dazu abgeben, ohne das Stottern anzufangen.

    Auch nach den Änderungen in Regel 2.6 muss man anscheinend in der mehrschüssigen LP Standard in der 20 Sek.-Serie sowie in der mehrschüssigen LP nicht mehr vor dem Schuss den Arm in Fertighaltung halten. Zumindest steht da nix von drin. :(

    Na ja, woll'n wir nicht zu streng mit dem Herrn F. ins Gericht gehen. :rolleyes:

    Deshalb lieber „schmidtchen“ liegst Du mit Deinem letzten Absatz total daneben, wie schon so oft. Ich kann Dir mit auf den zukünftigen Weg geben, den Schießsport in Rheinland-Pfalz werden wir Rheinland-Pfälzer regeln, sollte e s auch noch eine Weile dauern.

    Wieder einmal versuchst du, mir was zu unterstellen, was ich weder gesagt noch impliziert habe:

    Ich habe lediglich gesagt, dass sich Präsident V. nun wieder um die Förderung des Schiesssports statt um die anderen geldfressenden Aktivitäten zu kümmern. Dieses tut er zusammen mit Manuela Göbel und beides sind Rheinland-Pfälzer. WAS willst du also. Die Alleinmacht bestimmter Leute eurer Gruppe, wie mir scheint. Erst bemängelt ihr, dass nichts mehr für den Sport getan wird wegen der Zwistigkeiten. Nun begräbt man diese und tut was für den Sport und schon schwenkt man wieder um. Ich finde, das ist ein durchsichtiges Spiel.;)