Beiträge von HaJoxyz

    Hallo gusi,
    das ist selbstverständlich kein Problem, alles was mich vor dem Eingeben der Tabellen in den Threat erreicht, dass berücksichtige ich selbstverständlich im aktuellen Monat.

    Die Frist 3. Des Monats ist kein „Mittel“ um zu disziplinieren, sondern soll für alle die Spannung aufrecht erhalten, indem jede/r weiß, am 05. Des Monats – selbst wenn es auch spät am Abend wird – sind die Ergebnisse abrufbar.
    Mir ist dies wichtig, weil ich selbst erfahre wie ärgerlich es doch sein kann, wenn nach langer Zeit immer noch kein Ergebnis für einen abgeschlossenen Zeitraum vorliegt.
    Bei uns ist es so, dass für die Mitte Dezember abgeschlossene Rundenwettkampfsaison immer noch kein Endergebnis vorliegt, weder im Einzel, noch in der Mannschaft. Das möchte ich uns allen ersparen. Wobei natürlich von Fall zu Fall zu berücksichtigen ist, dass u.U. Zeit oder Mittel einmal fehlen können.

    Mitmachen kann darüber hinaus jede/r, auch mit einem nachgeschossenen Ergebnis für den Januar bis einschließlich März des Jahres. In den eingangs festgelegten „Regeln“ haben wir bestimmt, dass die Nachmeldung für bis zu zwei Monate möglich ist.

    Sportschießen macht nicht nur Spaß, sondern ist für Körper und Geist gesund. Leistungsvergleiche sind das Salz in der Suppe jeder sportlichen Aktivität, durch fairen Umgang miteinander wirken sie zugleich teamfördernd.
    Alles gute Gründe sich am Stammschießen zu beteiligen.
    Joachim

    Offensichtlich gibt es zu dem Buch "Sportschießen - Modernes Nachwuchstraining", einen Vorläufer.
    Gleicher Verlag und nahezu gleiches, fast identisches Bild, allerdings mit dem Titel "Sportschießen - mehr wissen - besser treffen" (Auflage 2007).

    Das Buch habe ich mir gekauft, es ging und geht weit über meinen Bedarf hinaus, hat aber mein allgemeines Wissen und das Verständnis für die Anforderungen an das sportliche Schießen maßgeblich beeinflusst. Es ist verständlich und praxisnah beschrieben, so mein Empfinden.

    Vielleicht lässt es sich im Antiquariat erwerben.
    Gruß
    Joachim

    Hallo,
    die meisten, besser fast alle Ergebnisse habe ich ja schon und für die noch fehlenden ist bis morgen 03.02. noch Zeit, damit sie in der Januartabelle berücksichtigt werden.
    Später eingehende Januarergebnisse werden dann erst in die Februartabelle aufgenommen.

    Wer noch Interesse hat sich am Wettkampf zu beteiligen.
    Kein Problem!
    Anmelden und los gehts!
    Joachim

    Hallo,

    auch ich habe nun ein Ergebnis LG AL für den Januar.

    Vorher möchte ich mich aber noch einmal für die fehlerhafte Teilnehmerübersicht bei LG entschuldigen.
    Ich habe beim Bearbeiten der Tabellen zum Teil kopiert.
    Das erleichtert die Arbeit, setzt aber voraus, dass dann auch wirklich alle vorhandenen Namen gelöscht oder zumindest – wie es Dododogge sagen würde – mit Aufmerksamkeit geprüft und überarbeitet werden.
    Daran hat es gemangelt, die Tabelle LG stimmte nicht und ich werde künftig mehr darauf achten.

    Nun mein Ergebnis:
    104,9/99, 103,7/100 (schwache Zehner), 105,1/100 113,7/100
    Gruß
    Joachim

    Hallo Claus-Dieter,
    zum kopieren, so wie es alle im Forum tun, reicht es bei mir offensichtlich technisch nicht. Es geht aber auch so.
    Du schriebst:
    "dass Du bei kleinerem Ringkorn „mutiger auslöst."

    Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
    Es ist eher das Gegenteil der Fall.
    Durch geringeres Kornweiß werden die Schwankungen viel stärker wahrgenommen, als bei einem weiteren Kornweiß.
    Das zu gering bemessene Kornweiß hat bei mir dazu geführt, dass ich viel zu häufig geradezu unter "Druck" den Abzug betätigt habe, als wenn ich mir gesagt hätte, nun muss der Schuss aber "raus". Mit der Folge, dass der Schuss oder viel zu viele Schüsse verrissen wurden.

    "Durch die Abstrahlung von Korn und Scheibe nimmst Du aber schwer wahr,
    ob der Spiegel voll mittig oder minimal an einer Seite etwas näher am Korn ruht. Das sind dann die 9,9er, oder noch schlechter."

    Mit dieser Feststellung hast Du recht und im Umkehrschluss habe ich mit dem großzügiger bemessenem Kornweiß, einerseits schärfe Konturen und fast immer ein auslösefähiges Zielbild.
    Das ich dies nicht schon einmal viel früher ausprobiert habe, dass ist fast schon tragisch.
    An Deiner Rechnung Iris:Ringkorn arbeite ich noch.
    Herzliche Grüße
    Joachim

    Danke für die ausführliche Antwort, die ich noch einmal in aller Ruhe verarbeiten muss.
    Aktuell bin ich einen großen Schritt voran gekommen.
    Geholfen haben mir da verschiedene Hinweise.
    Wenn es in der nächsten Zeit bei den wirklich guten Ansätzen bleibt, dann habe ich meine Schwächephase vermutlich überwunden und zudem einiges gelernt.
    Ich bin sicher, dass mein Hauptproblem das zu enge Kontrollweiß war.
    Gruß

    Moin!
    Es kommt immer wieder vor, dass sich ein Thema von der ursprünglichen thematischen Überschrift weit entfernt. Das ist auch diesmal so.

    In einer meiner Antworten schrieb ich u.a., dass meine Einstellungen am Ringkorn von 5,5-5,9 „passen“ müssten. Dododogge hat darauf geantwortet, dies sei auch abhängig von der Länge der Visierlinie. Damit hat er recht, aber da diese Distanzen doch ziemlich einheitlich im Bereich von 800 – 860mm liegen dürften, sind sie fast zu vernachlässigen.
    Bei mir sind es 840mm.

    Noch vor Dododogges Antwort bin ich am Mittwoch erneut zum Schießen gegangen und habe beim Einstellen der Werte an der Diopterscheibe und vor allem am Ringkorn das Kontrollweiß ganz bewusst (aufmerksam) einmal deutlich größer gewählt.
    In diesem Fall 6,4. Um die Kontrastverluste durch die Vergrößerung des Adlerauges 0,5 zu mindern, habe ich den Polarisationsfilter genutzt.
    Veranlasst hat mich hierzu meine Erfahrung beim Schießen mit dem ZF, bei dem ich festgestellt habe, dass ich mit kleinerer Vergrößerung „mutiger“ auslöse und bessere Ergebnisse erziele. Dododogges Frage nach dem Kontrollweiß hatte ich auch noch nicht abschließend geklärt…..

    Wir schießen auf 10er Streifen. Wenn der Spiegel auf mich zuläuft, dann sehe ich – wie wohl alle – sofort ob ich eine ordentliche Zehn geschossen habe. Das bedeutet, ich habe überhaupt kein Problem damit, die Mitte eines Kreises optisch ohne Hilfsmittel zu erfassen. Dies wiederum lässt den Schluss zu, dass das Kontrollweiß hinsichtlich der Breite um das Ziel nicht von irgendwelchen allgemeinen Vorgaben abhängig ist, sondern von meinen individuellen Fähigkeiten, ein Ziel mit Hilfe der Optik, mit klar abgegrenzten Konturen zu erfassen.
    Um es vorweg zu nehmen. Ich habe in der Vergangenheit, bezogen auf meine Sehschärfe mit zu engem Kontrollweiß geschossen. Das enge Kontrollweiß hat mich veranlasst zu lange zu zielen, weil es nie ganz passte und oft, um diesen langen (vielleicht 5 - 7sec) dauernden Zielvorgang auch mit einem Schuss zu beenden, zu einer voreiligen oft verrissenen Schussauslösung.

    Wenn ich nun noch zum Schluss mein Ergebnis aufführe, dann mag mancher glauben, der spinnt doch! Und fast mag ich es selbst nicht glauben, denn ich meine wohl noch nie so gut geschossen zu haben.
    Meine Aufzeichnungen habe dazu noch nicht im Detail ausgewertet, aber das ich einmal glatte 300 geschossen habe, das ist schon sehr lange her.
    Bleibt nur noch die Frage, warum bin ich den immer wieder vorkommenden Fehlschüssen nicht früher so konzentriert nachgegangen.
    Das weiß ich auch nicht, aber es ist mir erneut ein Beleg dafür, dass man, wenn man nach einer innovativen Lösung sucht, bereit sein muss auch einmal einen Weg abseits der Erfahrungen, allgemeinen Formeln oder der Lehrmeinung zu suchen. Man kann auch ein Forum qualifizierter Süortschützen nutzen und über den Erfahrungsaustausch eine Lösung finden.

    Mein Ergebnis war:
    Nach einer Serie von Probeschüssen, 100/104,2….100/104,2….100/105,6…300/314,0……...100/104,7….99/102,7….100/106,0….299/313,4……..und zum Abgewöhnen 98/104,2.

    Ich bin ganz sicher, dass sich über die gewonnene Sicherheit auch meine Wettkampfergebnisse bessern werden.
    Joachim

    Ja, das habe ich bereits gemacht - auf der Munentnahme - und verbinde damit die Absicht, konzentriert und quasi angeleitet die verschiedenen Einstellungen sauber abzuarbeiten, nichts zu übersehen um aus der sorgfältigen und vollständigen Vorbereitung zusätzliche Sicherheit zu gewinnen.
    Joachim

    Hallo zusammen,
    bisher bin ich Erzwo die Antwort schuldig geblieben in der ich meinen Schießablauf im Detail erläutere um Ansätze für Verbesserungen aufzuzeigen. Ich müsste dies sehr detailliert schildern und dazu fehlt mir momentan schlicht die Zeit.
    Aber die Anregung habe ich umgesetzt und bin sicher, dass ich die wesentlichen Ursachen für meine Fehlschüsse erkannt habe.

    Da ist zum einen, dass ich im falschen Moment auslöse weil ich zu lange ziele und zum zweiten, dass ich viel zu oft durch bewusstes Auslösen verreiße. Die Abweichungen dabei sind gering, sie reichen aber aus um aus einer 10 eine 9 zu machen oder gerade bei KK noch Schlimmeres.
    Ich habe in der Vergangenheit zumeist den Druckpunkt nicht sauber ertastet und dann beim Auslösen ebenfalls verrissen.

    Warum meine Ergebnisse heute schwächer sind als vor zwei Jahren mag auch darauf zurückzuführen sein, dass ich zwar vergleichsweise viel und regelmäßig schieße, dass man es aber nicht Training nennen darf. Denn ich habe nicht zielgerichtet an Schwächen gearbeitet, sondern eben „nur“ geschossen, zwar auch mit dem Ziel 295+ (Auflage) zu schießen, aber eben nicht auf die Technik geachtet. So ist dann allein das Ergebnis als Ringzahl zum Gradmesser für die erbrachte Leistung geworden und nicht der technische Ablauf, in Einzelschritte zerlegt, wie von Erzwo angeregt.

    Um auch auf Dododogge einzugehen, die Ringkorngröße stelle ich auf jedem Stand aufs Neue ein, in Abhängigkeit zu den Lichtverhältnissen. Ich verwende ein Adlerauge 0,5 und ein Rinkorn mit dem Verstellbereich 5,0 – 7,5, welches ich zumeist in den Bereichen 5,5 -5,9 nutze. Das müsste passen. Die Diopterscheibe prüfe ich ebenfalls immer auf dem Stand.
    LuPi werde ich nur noch just for fun schießen.

    Seit der letzten Antwort habe ich an meinen Schießproblemen gearbeitet, habe konzentriert den Handlungsablauf geprüft und versucht den Ablauf, vor allem den Auslösevorgang zu verbessern.
    Ich glaube dies ist mir in Ansätzen gelungen.
    Bei den Bezirksmeisterschaften am letzten Wochenende habe ich 295 Ringe erreicht, wobei ich mir in mindestens 4 Fällen auch der Ursache für die geschossene 9 bewusst bin. Falsches Auslösen gehörte auch dazu und mancher Schuss war eine schwächere 10 als erhofft. Aber es war ein Schritt nach vorn, weil die auch dabei vorhandene Wettkampfnervosität nicht so bestimmend war, wie bei vorangegangenen Wettkämpfen und dies ist vermutlich auch darauf zurückzuführen, dass mir bewusst war, was vorrangig zu verbessern war.
    Ich hatte ein „besseres“ Gefühl und dadurch mehr innere Ruhe.

    Zusammenfassend, es ist noch einiges an ernsthaftem Training notwendig, um fehlerhafte Ziel- und Auslösevorgänge wirklich auszuschließen, aber der Einstieg ist geschafft.
    Voraussetzung dafür war tatsächlich die Konzentration darauf, herauszufinden was der eigentliche stets wiederholte Fehler war, dies zu erkennen und Lösungen aufzuzeigen war eine gemeinsame Leistung im Thread.
    Herzlichen Dank!
    Joachim

    Hallo Michael,
    es könnte daran liegen, dass der Druckminderer defekt ist.
    Mein Vorschlag ist es, die Waffe einzuspannen oder zu fixieren und dann mehrere Probeserien zu schießen.
    Dazu schlage ich Serien von je 5 Schuss vor, weil sich die Gruppe so am besten bewerten lässt und einzelne Ausreißer deutlich werden.
    Kommt es dann auch zu den von Dir beschriebenen Ablagen, dann ist dies m.E. in Fall für die Fachwerkstatt.
    Der Austausch eines Druckminderers kostet leider ca. 220 €.
    Gruß
    Joachim

    Hallo,
    die erste Arbeitsübersicht für 2015 habe ich fertig und ich hoffe, dass ich niemanden übersehen habe.
    Bitte prüft mit, ob ihr auf der Liste und den richtigen Disziplinen zugeordnet seid.

    Einige Disziplinen sind noch nicht nachgefragt, aber das kann ja noch kommen.

    Wenn sich jemnd findet, dann würde ich z.B. noch bei KK ZF und LuPi- Auflage teilnehmen.
    Wer sich noch beteiligen möchte ist herzlich eingeladen.
    Joachim

    Ganz offensichtlich macht jeder so seine eigenen Erfahrungen.
    Ich habe von der Schießbrille auf das Monocle umgestellt und bin damit sehr zufrieden.
    Vor allem deshalb, weil das Monocle immer in der „richtigen“ Position vor dem Diopter angebracht ist.
    Auch an den Augenabstand zum Monocle gewöhnt man sich sehr rasch.
    Die Einstellung des Monocle, insbesondere bei einer Hornhautverkrümmung, sollte zusammen mit der Optikerin/dem Optiker erfolgen.
    Ich nutze es für KK und LG.
    Zusammengefasst, für mich ist das Monocle die bessere Lösung, obwohl ich auch bereits 3 passende Schießbrillen habe.
    Gruß
    Joachim

    Die Tabelle habe ich berichtigt.

    Mir ist dabei auch noch einmal bewusst geworden, dass ich eben nicht nur blind übertrage, sondern auch immer einen Blick darauf haben muss, ob denn das was ich da eingebe auch in sich schlüssig ist.

    Tomislav und Erzwo haben die Plätze getauscht, Tomislav liegt nun mit 2 Ringen vorn.
    Glückwunsch!

    Mir ist jetzt so oft für die „Arbeit“ gedankt worden, dass es mich verlegen macht, denn der Aufwand ist bei ordentlichen Organisationsmitteln überschaubar und es macht mir durchaus auch ein bisschen Spaß in einer sehr anspruchslosen Funktion im weitesten Sinne “etwas für unseren Sport“ zu tun. Und das ist es, was mich dabei motiviert.

    Wirklich zu danken ist Geronimo und seinem Team, für das umfassende Engagement zur Unterhaltung des Portals. Ohne deren Leistung würde auch diesem Fernwettkampf die Grundlage fehlen.
    Herzliche Grüße
    Joachim

    …und noch einmal die Jahresübersicht, Version 2...................... diesmal hoffentlich ohne Macke.

    Hallo zusammen,

    die Zusammenfassung für 2014 habe ich abgeschlossen und stelle sie im Anhang vor.

    Es war für mich ein Probevierteljahr mit verspätetem Einstieg.
    Ich hoffe, ich habe mich nicht vertan. Wenn ja, dann sagt es mir bitte.
    Wenn an der Tabelle oder der Ergebnisdarstellung etwas verändert werden sollte, dann sagt es mir bitte auch.

    Ich will bis ca. 28.01. eine erste Übersicht für 2015 herausgeben, aus der sich die TeilnehmerInnen ergeben, so dass jede/r mitplotten kann, ob ich auch alle erfasst habe.

    2014 war ein Erprobungsjahr.
    Gemeinsam bekommen wir es 2015 gut auf die Reihe und in irgendeiner Form auch eine Anerkennung für diejenigen, die durchgehalten haben und/oder die Tabelle im Jahresabschluss anführen.

    Allen die mitgemacht und durchgehalten haben, einen herzlichen Glückwunsch und für 2015 alle Motivation, das 2014er Ergebnis ist zu toppen.
    Herzliche Grüße
    Joachim

    Moin!
    Zunächst herzlichen Dank für die Antworten und die Hinweise.

    Pistole schieße ich nur deshalb, weil ich seit ein paar Jahren trotz der schwachen Ergebnisse immer noch der stabilste in Frage kommende Pistolenschütze für die Mannschaft in den RuWe bin. Sonst hätte ich es vermutlich auch nicht begonnen.
    Obwohl ich mit den Ergebnissen sogar Kreismeister (Sen) werden könnte, starte ich dort nicht, denn es ist letztlich unbefriedigend nur deshalb ausgezeichnet zu werden, weil das allgemeine Niveau zu niedrig ist.
    Gerade bei Pistole stelle ich aber fest, dass ich ohne Training fast bessere Ergebnisse erziele als mit intensiver Vorbereitung.
    Mit der Pistole erlebe ich auch das von kruemel beschriebene Phänomen, dass ich auf einmal nicht mehr den Finger krümmen kann, den Schuss nicht auslöse und wenn, dann irgendwo im Bereich 4-2. Es ist geradezu eine Lähmung. Die ich gar nicht, oder erst nach einer wirklich Abschaltphase überwinde.

    Ich war lange Zeit Vorstand eines Schützenvereins. Mit Abschluss der umfangreichen Baumaßnahmen und der Übergabe der Aufgabe, haben die „Übungsanteile“ zeitlich in den letzten zwei Jahren für mich deutlich zugenommen.
    Training ist dies aber wohl nur in Ansätzen. Es fehlt an der gezielten Verbesserung einzelner Übungsanteile. Dennoch sind für mich Trainingsleistungen von LG 295 und mehr oder KK 285 und mehr, normal.

    Meine Leistungen sind auch sehr abhängig von den Standbedingungen. Das vorherige Ergebnis im RuWe LG waren 296, dass gerade erzielte in anderer Umgebung, waren 285. Da kann man schon verzweifeln. Oder?
    Zumal alles gestimmt hat. Die schwierigen Lichtverhältnisse habe ich durch Filter ausgeglichen, Diopterscheibe und Ringkorn angepasst. Standeinrichtung optimal.

    Um auf FrozenBarbie einzugehen, eigentlich sehe ich gut, eigentlich ist alles wie immer, ich bin nur leicht unruhig. Aber ich löse zu spät oder im falschen Moment aus.
    Wenn ich vor einiger Zeit Schüsse abgegeben abgab, bei denen ich annahm es sei z.B. eine 9, dann war ich oft überrascht, noch eine schwache zehn erreicht zu haben. Jetzt erwarte ich die Zehn, habe aber u.U. eine lupenreine 9,3.

    Was mir noch einfällt, der Stand auf dem ich schwach schieße und dies gilt schon seit Jahren, in Wettkämpfen schieße ich dort immer schwächere Leistungen als z.B. auf dem Stand für die BZM.
    Meist in der Größenordnung von 5-8 Ringen, also anderthalb Welten.
    Ein typisches Beispiel: KrMstrSch: 287, BezMstrSch: 296.

    Zum Zeitaufwand, ich übe sicher 4-6 Stunden wöchentlich intensiv. Mehr Zeit ist auch nicht „drin“.
    Dabei übe ich durchaus auch trocken und habe mir für LG und LuPi einen kompletten Stand auf dem Dachboden eingerichtet, wo ich auch KK auf Entfernungen bis knapp 20 m maßstabsgerecht simulieren kann.
    Als Mitglied in zwei Schützenvereinen sind die Bedingungen damit vermutlich besser als bei vielen anderen.

    Erzwo’s Anregung nehme ich auf und bereite den Ablauf vor, das werde ich mental erledigen, gebrauche aber etwas Zeit.

    Eines ist mir schon klar geworden und von daher hat die intensive Beschäftigung mit dem Thema für mich schon etwas gebracht. Ich muss nicht mehr üben wie bisher, sondern endlich auf zielgerichtetes Training umstellen. Obwohl es sehr viel mehr Spaß macht, gleich zu auszählbaren Ergebnissen auf der Scheibe zu kommen, als Anschläge und Auslöseverhalten bis zum Erbrechen und immer wieder zu wiederholen.

    Ich will Euch auch nicht über Gebühr zutexten und gehe nun erst einmal in mich. Ganz ähnlich einem therapeutischen Gespräch, habe ich aber das gute Gefühl dem Problem wirklich auf der Spur zu sein.
    Gruß
    Joachim