Beiträge von NordWest

    @Karl: Glaub es oder nicht. Die Aussagen zu einer Ermittlung stammen aus dem Präsidium.

    Interessant ist die Situation im NSSV. Siehe den Artikel der Kreiszeitung
    http://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenb…er-3433476.html

    Interessant ist vor allem, dass der NSSV dem NWDSB eine Mitschuld an seiner finanziellen Lage gibt.
    "Die Schulden seien entstanden, weil jeder der drei Verbände in Niedersachsen sein eigenes Leistungszentrum gebaut habe und die Gründung eines gemeinsamen Landesverbandes damit gescheitert sei"

    Also Karl. Du hast Humor diesen Bericht zu zitieren. .
    Z.B.: "auch den Vorwurf, das Dach der Immobilie sei mit Asbest belastet, lässt Otten nicht gelten: „Das ist nicht so, es gibt Gutachten.“
    Jo. Klar.. und die Aussage mit dem Bauleiter könnte aus ner Büttenrede geklaut sein.
    Die Ermittlungen laufen auf ganz anderen Grundlagen.

    Die letzte Beitragserhöhung war 2002, damals rund 40%. Allerdings hat der NWDSB danach in jedem Jahr einen Jahresgewinn gehabt, Geld, das komplett vom LLZ aufgefressen wird. Man plant 2014 einen kalkulierten Verlust von 71.000 €. Dies und die Tatsache, dass Ermittlungen laufen, wird die Rechnungsprüfer wohl veranlassen keine Entlastungsempfehlung zu geben.
    Vieleicht sollte man auch mal die 250.000€ Personalkosten überprüfen. Ein Teil der Gehälter wird darüber noch aus dem LLZ Bau Haushalt bezahlt, genau wie laufende Kosten.
    Fraglich, ob man bei der unaufgeräumten Kassenlage einer Erhöhung zustimmen wird.
    Weitergebaut wird eh nicht. Die Konten bei der Commerzbank sind eingefroren.

    ...Dazu gehört auch getroffene Entscheidungen mitzutragen und ggf. zu unterstützen, egal ob man selbst dafür war oder nicht, wer das nicht kann ist als Vereinsmitglied zumindest sehr problematisch, für evtl. Führungsaufgaben aber gänzlich ungeeignet.


    Das dürfte der Grund für die Aus- bzw. Übertritte sein.
    Und das sich die Rahmenbedingungen weiterhin ändern ist wohl allen klar. Auf der EInladung zum Delegiertentag findet sich unter TOP 12 die Festlegung von Beiträgen und sonstigen Leistungen. Mal sehen wie die Basis die rätedemokratisch gefassten Beschlüsse nach dem Delegiertentag aufnimmt und sich die Mitglieds, und damit verbunden, die weitere Beitragsstruktur entwickeln wird.


    Ja, ich denke die Situation lähmt inzwischen den gesamten Verband, aber da heißt es jetzt nicht immer weiter Öl ins Feuer gießen, sondern eine demokratische Entscheidung für oder gegen das Projekt herbeiführen und egal was herauskommt diese Entscheidung dann mitzutragen.

    Dann aber auch wirklich demokratisch, dh. auch direkt. Der Delegiertentag funktioniert über die Bezirke, die Auswahl der Delegierten ist von den Vereinen nicht direkt mitzubestimmen, dazu kommen noch die Mitglieder des Gesamtpräsidiums und die Referenten, deren Stimmen je genausoviel Gewicht haben wie 1000 Mitglieder.
    Akzeptabel wäre eine Mitgliederbefragung. Ansonsten stimmen die Mitglieder mit den Füßen ab.

    Das LLZ ist kaum mehr zu retten. Tatsächlich hat die Staatsanwaltschaft jetzt wohl ein Verfahren eingeleitet, weniger wegen Veruntreuung, dies kann man niemandem vorwerfen, als wegen der unvollständigen und falschen Informationen auf der Hauptversammlung, bzw. wegen Satzungsverstößen.
    Ausserdem grummelt es intern, Schäfer redet öffentlich von neuer Führung, die Ausbildungsabteilung hat sich quasie aufgelöst, Rösler droht das gleiche Schicksal wie seinem ostfriesischem Kollegen und Wiechman hat auch langsam die Motivation verloren (siehe seine Rede im Bezirk Lüneburg). Mich soll wundern ob der NWDSB überhaupt am runden Tisch teilnimmt. Er hat nichts zu verhandeln.

    Mal schauen Kogge. Ich weiss nicht wo der Verhandlungsspielraum sein soll.
    Um mal in einer Metapher zu antworten:
    Man findet ein verletztes Tier im Wald. Man hat drei Möglichkeiten.
    Ignorieren und der Natur freien Lauf lassen,
    das Tier zum Tierarzt bringen, tausend Euro bezahlen und Bamby glücklich weghoppeln sehen,
    dem Vieh den Fangschuss geben, das Fell abziehen und nach der roten Arbeit das Verwertbare nutzen...

    Und wieder einer fort. Wie bei den zehn kleinen Negerlein, jeden Tag ein anderer...
    Der Schützenverein Spieka hat auf seiner Generalversammlung beschlossen einem neuem Verband beizutreten und den NWDSB zu verlassen. (siehe Nordseezeitung). Also auch in Elbe Weser fängt es an zu bröckeln.
    Am gleichen Tag kam in der EmsZeitung der Bericht über den Kreis Overledingen, dort berät man nun ebenfalls den Dachverband zu wechseln.
    Und das sind nur die Vereine, die ihre Absichten in die Zeitung tragen...
    Adlerauge hat Recht. Der alte NWDSB ist Geschichte.

    Haargenau. Das ist doch der Witz an der Satzung. Basisdemokratie ist ausgeschlossen, jeder Bezirk kann senden wen er will, bzw. wen der jeweilige Präsinent haben will. Deswegen wird ja auch meistents geschlossen gestimmt.

    Auch interessant:

    "... Jürgen Wintjen rüttelte die Versammlung nicht nur mit seiner lauten Stimme wach. Kampfeslustig griff er den Dachverband NWDSB an, dem er eine große Mitschuld am aktuellen Mitgliederschwund gab. „Viele Vereine fühlen sich im NWDSB nicht mehr gut aufgehoben. Sie werden ständig zur Kasse gebeten, können aus ihren steigenden Abgaben aber keinen Nutzen ziehen.“ Er rief dazu auf, die Basis nicht zu vergessen und sich nicht nur auf das Leistungszentrum zu fixieren. Der lang anhaltende Applaus schien ihm recht zu geben. Der ebenfalls anwesende Vizepräsident des NWDSB versuchte vom Rednerpult zu kontern, fand aber kaum Gehör...."

    Zitat aus den Cuxhavener Nachrichten.

    und das beim loyalen Elbe-Weser-Bezirk.

    Hallo

    Wozu benötigt ein LLZ eine Einrichtung für Großveranstaltungen? Oder meinst Du die LM in bisheriger Ausführung? Da waren doch Stühle und Tische vorhanden. Und die Bewirtung für einfache Ansprüche war meines Erachtens zufriedenstellend.

    ...

    Und wenn ich mich recht erinnere, ist in unmittelbarer Nachbarschaft des LLZ eine hervorragende Gastronomie-Einrichtung mit Saal.
    Es ist nicht persönlich gemeint, aber die letzten zwei Punkte können entfallen.


    Es ist im Nutzungskonzept (wenn man es so nennen kann) vorgesehen durch Veranstaltungen teilweise die laufenden Kosten zu decken.
    Aber nicht einmal der zweite Delegiertentag konnte mangels Bestuhlung kostendeckend dort abgehalten werden.

    Wilhelm: wenn ein Sonderbeitrag von 9€ kommt werden wohl noch etliche Vereine mehr austreten. Mann müsste ihn wohl noch höher ansetzen.

    jüngstes Beispiel:
    http://www.gn-online.de/Nachrichten/Kl…bund-56317.html

    Um mal auf die Satzungsverstöße zurückzukommen. Der NWDSB hat in seiner Satzung (siehe AlexAs Beitrag) ja die Ausschlüsse von Bezirken geregelt.
    In Oldenburg heisst es in der Satzung:
    "§5Mitgliedschaft1.
    Mitglieder des Vereins sinda) ordentliche Mitgliederb) außerordentliche Mitgliederc) Ehrenmitglieder.
    2.Ordentliche Mitglieder sind die unmittelbaren und die mittelbarenMitglieder.
    a)Unmittelbare Mitglieder können alle im früheren VerwaltungsbezirkOldenburg bestehenden und noch zu gründenden Schützen- undSchießsport treibenden Vereine sowie Spielmannszüge werden, sofernihre Einrichtungen der Satzung des OSB entsprechen und sie imVereinsregister eingetragen sind, ferner Sparten (= Abteilungen) dieserVereine, soweit sie Schützen- oder Schießsport betreiben.
    b) Mittelbare Mitglieder sind die Mitglieder und Angehörigen derunmittelbaren Mitglieder."

    Hier verstößt die Satzung gegen die des NWDSB.

    Und der Bezirk hat erst im letzten Jahr eine Abteilung eines Schützenvereins aufgenommen ( http://www.nwzonline.de/oldenburg-krei…1419468752.html ), nämlich nur 35 Aktive dieses Vereins.
    Handelt der NWDSB hier etwa nicht weil die Oldenburger brav zur Fahne stehen?

    Hallo Wilhelm.
    Wie AxelA es schrieb: die LV´s versuchen verzweifelt die Vereine und Mitglieder zu halten. Das neue Waffengesetz hat die Verbandspflicht doch nicht zuletzt auf Treiben der bestehenden Verbände, allem voran dem DSB, eingeführt. Diese Bevormundung hat wohl keinen Verein freiwillig in die Arme des DSB laufen lassen, manche aber zwangsläufig.
    Durch diese Quasi-Monopolstellung konnten die LV´s ruhig neu investieren. Ein großflächiger Abfall von Mitgliedern war ja nach den Statuten des DSB und des neuen Gesetzes unwahrscheinlich.
    Mit dem Problem Rheinland und der Pfalz wurde die Sache erstmals ernst. Konsequenz auf dem Schützentag in Potsdam: Mindesmitgliederzahl auch im DSB eingeführt. Alte Praxis aus 2002.
    Als im Bezirk OS dann erstemals ein Antrag auftauchte, der einen neuen LV vorschlug (OS hat im Gegensatz zu dem versuchten Pfalzverband genug Mitglieder) kamen die Anschuldigungen wegen Unterschlagung.
    Viel Verbandspolitik, die an der Basis entsprechend aufgefasst wurde. Os hat zwei Kreise verloren, Brhv. Nord hat im März Abstimmung. Große Traditionsvereine spalten sich oder treten aus (Twistringen).
    Daneben werden Konzepte erabeitet, die Tradition und die Regionalsportschützen zusammenzuhalten in dem man nur noch Schützen über Kreis SSGs an den DSB meldet. (Keine neue Erfindung, haben bestimmte Verbände seit Jahrzehnten, siehe SSB in NRW.)
    Also um auf deine Frage zu antworten: Ja, regional sehe ich durchaus Chancen und hoffe das sich nicht alles trennt. Der SauerländerSB und die Verbände in NRW machen es vor, Passive, Brauchtums- und Sportschützen arbeiten gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit zusammen.
    Eine Zusammenarbeit der Brauchtumsschützen in Niedersachsen (immerhin nach Bayern DAS Schützenvereinsland) mit den Schießsportgruppen wird wohl in Zukunft nur noch ausserhalb des DSB praktikabel sein.
    Die Schuld hieran liegt in der strukturellen Zusammensetzung der Vereine, aber auch in der Zerstörung des Glaubens an die Verbandsführung. Die war zwar noch nie beliebt, in den letzten Jahrzehnten hat man aber immer geglaubt sie tut das richtige und war bereit sie zu fördern. Das Denkmal LLZ hat dies beendet.

    Wilhelm, du hast in diesem Punkt recht.
    Aber nicht nur der NWDSB, auch in die Bezirke zersplittern zusehenst. Osnabrück hatte ich genannt, Ostfriesland steht kurz vor der Abwahl des Präsidenten, Bremerhaven zersplittert. Der Südkreis hat ja gerade nach einem Jahr seinen Präsidenten schon wieder gegen den alten eingetauscht.
    Ich frage mich wer ernsthafte Konzepte für eine friedliche Lösung hat.
    Vieleicht, da werde ich mich wohl wiederholen, wäre Tabula rasa und EIN neuer Nds-Verband das sauberste.

    NSV: den Ton bitte sachlich halten. Nur des Forums wegen.

    Mit den konstruierten Ausschlussgründen hast du recht. Vor allem 1.3.2: Wie kann der NWDSB die 'Vereinsfreiheit von Nicht-Mitgliedern in Frage stellen. Für eine DOSB Untergliederung gelten doch wohl besondere Aufnahmebedingungen, er kann nicht willkürlich einen Verein ausschließen oder nicht aufnehmen. Bsp.: Da ist eine Schießgruppe eines verbandslosen Vereins. Der Verein will nicht Mitglied werden, er war es ja auch noch nie. Die Schützen schließen sich deshalb zu einem neuen Verein zusammen um an Meisterschaften teilnehmen zu können. Dieser darf dann nicht Mitglied im DSB werden?
    In den Satzungen der Bezirke sind Mitgliedschaften von Abteilungen von Sportvereinen übrigens möglich. Heißst das die Bezirke werden jetzt ausgeschlossen? Erzw müsste hier wirklich mehr wissen.

    Du beziehst dich auf den Radiobericht im NDR. Dort hat der NWDSB angekündigt in Osnabrück die Unterlagen zu prüfen.
    Durfte er aber so gar nicht und deswegen ist dort nie etwas in der Richtung erfolgt. Ein Verfahren seitens der Staatsanwaltschaft gab es nie. Es wurde zwar von beiden Seiten erwogen sich anzuzeigen, man hat dann aber vernünftigerweise davon abstand genommen. Wie weit in OS intern die Vorwürfe gegen den Sportleiter und einen Vizepräsidenten geklärt oder untersucht wurden entzieht sich auch meiner Kenntnis, mir ist aber ein Antrag auf Abwahl bekannt der noch zur 'Abstimmung aussteht.

    Zitat


    Die Tatsache dass hier schon Durchsuchungen stattgefunden haben lässt an dieser Sache etwas mehr Fleisch vermuten.

    Karl

    Welche Durchsuchungen meinst du ? Die von angehörigen des Osnabrücker Präsdiums in der eigenen Geschäftsstelle? Da ist ja wohl nichts bei rausgekommen, bis auf die Tatsache, dass man sich im Präsidium nicht mehr über den Weg traut und der ganze Bezirk auseinanderbricht, wie man ja an den oben verlinkten Berichten wieder mal sehen kann.