Beiträge von NordWest

    Zitat

    Ein vernünftiger Ansatz, was braucht ein Auflageschütze ein LLZ und die andern sind froh wenn sie mal in die Stadt kommen.

    Das haben, zumindest an der Basis, schon 2009 viele gesagt. Damals kam das bis dahin gelebte Konzept der dezentralen Kaderausbildung hinzu. Davon haben die Vereine noch etwas, da ihre Schützenhäuser besser ausgelastet sind.
    Bassum war von Anfang an ein Prestigeprojekt. Eines, um mit dem NSSV mitzuhalten. Es ging dabei auch um die Nachfolge in Wiesbaden.

    Heute ist Gesamtpräsidiumssitzung. Mal sehen ob schon eine weitere Beitragsoption auf den Tisch kommt. Die Bezirke werden sich jedenfalls gegen die Übernahme der DSB Beiträge für ausgetretene Mitglieder wehren-
    Oder, und es gibt Personen die diese perfide Taktik präferieren, man wird genau dafür stimmen. Osnabrück und evtl. Bremerhaven (die genauen Austrittszahlen sind ja noch nicht bekannt) würden dadurch selbst in den Konkurs getrieben, der NWDSB könnte die Bezirke abschaffen, hätte auf einen Schlag die ca. 1,50 Bezirksbeiträge für sich und die größten Kritiker beiseite. Von einigen wird genau das als letzte Chance für den NWDSB gesehen. Daher redet man auch nicht öffentlich darüber.

    In Ostfriesland gab es in der vorigen Woche eine Bezirksversammlung zum Thema LLZ und Beitragserhöhung. Die Vertreter des NWDSB haben alle Fragen ausführlich beantwortet. Auch wenn Beitragserhöhungen nie auf viel Beifall stoßen, wurde im Sinne einer Schützengemeinschaft mit großer Mehrheit für die 3 x 1,50€ und ebenfalls für eine Beitragserhöhung von 1,-€ gestimmt.

    Vereinsaustritte mit Hintergrund LLZ sind nicht an der Tagesordnung - Mitgliederschwund und Überalterung betreffen jedoch viele Vereine. Ein LLZ ist nicht nur ein Risiko, sondern stellt auch eine Chance für den Fortbestand dar.

    nun, in Ostfriesland waren nicht eimal die Hälfte der Vereine bei der Versammlung.
    Und Vereinsaustritte sind an der Tagesordnung. Das ist doch das Problem. Und für jeden der Austritt werden nicht nur Einnahmen weniger, es muss auch noch an den DSB gezahlt werden. Das hat nur noch niemand den Bezirken erzählt.

    Hier eine Frage die dem NWDSB unter anderem im Vorfeld der Gesamtpräsidiumssitzung gestellt wurde:

    "Vor dem jetzigen TOP 8 muss auf jeden Fall ein aktualisierter Finanz-/Haushaltsbericht für das Jahr 2013, insbesondere bezüglich LLZ erfolgen. Normalerweise erwartet man auch einen Bericht des Vorsitzenden zur Lage, diesen sehe ich aber auch nicht. Vielleicht gibt es ja auch über Verbands-/Vereinsaustritte aus dem NWDSB und die damit verbundenen erforderlichen Strukturveränderungen nichts zu berichten. Nicht zuletzt geht es bei sinkenden Einnahmen ggf. auch um Personalkürzungen in der Geschäftsstelle usw.. Ich würde meine Mitarbeiter nicht im Unklaren darüber lassen, wenn Veränderungen anstehen müssen. Möglicherweise gibt es ja auch ein weiteres Finanzkonzept mit noch weiter erhöhten Beiträgen, um den Status Quo zu erhalten."

    Die offizielle NWDSB Antwort darauf:

    "Der Finanz-/Haushaltsbericht für 2013 ist durch die Rechnungsprüfer geprüft und wird nicht mehr aktualisiert werden. Der Präsident wird auf dem Delegiertentag sicherlich einen Bericht zur Lage abgeben. Offizielle Informationen zu Verbands-/Vereinsaustritten liegen dem NWDSB noch nicht vor. Hierzu gibt es nur Aussagen und Zeitungsartikel die Austritte signalisieren. Die offiziellen Mitgliedermeldungen sind von den Bezirken bis spätestens 15.11. des Jahres vorzulegen. Erst dann kann endgültig beurteilt werden wie sich die Meldungen auf den Haushalt auswirken. Bevor nicht endgültige Beschlüsse zu den Anträgen vorliegen werden auch noch keine Strukturänderungen vorgenommen."

    Wie wenig Sorgen man sich macht. In dieser Situation ist es doch am allerwichtigsten zu wissen wieviel Mitglieder noch da sind. Wie in aller Welt wollen die die neue Beitragshöhe denn festsetzen? Offenbar arbeitet man dort auch mit einer Glaskugel.

    deswegen erhällst du ja hier infos.. ;)

    Bei dem Thema ist das Schreiben des alten Schatzmeisters lesenswert..:

    "An den Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde und dem Bezirkspräsidenten Jürgen Wintjen!

    Sehr geehrter Herr Wintjen, lieber Jürgen!
    In letzter Zeit melden mir Vereine unseres Bezirks, dass sie Mails von Dir bzw. demBezirkssschützenverband Bremerhaven-Wesermünde e.V. erhalten.In diesen Mails sind Falschaussagen,(...) enthalten sind.
    Diese Meldungen verbreiten eine, von Dir gewollte Unsicherheit, in den Vereinen.
    Im Namen des Bezirksschützenverbandes Stade e.V. untersage ich Dir und Deinem Verband hiermitMails an die Vereine unseres Bezirks zu senden. Im Widerholungsfall werden wir eine einstweilige gerichtlicheUntersagungsverfügung beantragen.

    Mit freundlichen Grüßen

    H.Kruse
    Bezirkspräsident"

    Neues aus Bassum. Das Präsidium hat getagt.
    Hier sieht man schön die Einstellung der Festangestellten. Solche Verbandsarbeiter sehen einen Verein vor allem als Futterkrippe. Der Trainer wurde gebeten den Posten Ausbildung vorläufig zu übernehmen. Will er natürlich nicht. Würde ja nicht bezahlt. Zitat: " Die Aufgabe sei aber auch zu umfangreich, um nebenbei erledigt werden zu können. " Ehrenamtliche Arbeit kennt er nicht. So findet sich natürlich niemand, wenn das Personal diese Leute für dumm hält, weil sie entgeldlos arbeiten. Auf Vereinsebene ist solche Einstellung undenkbar, kein Verein kann mit solchen Mitgliedern überleben. Aber sie finanzieren dem Herrn ein A16 Gehalt.
    Naja.
    Der Schatzmeister hingegen hat zu berichten, dass das Geld im November auf ist. Der Betrag für 2014 muss rückwirkend erhoben werden, sonst gehen die Lichter aus. Die Privatdarlehenssumme ist noch nicht erreicht. Jetzt will man beim DSB schnorren. Ich meine natürlich diese super attraktiven Kredite dem DSB anbieten. Jaja.
    Der Vorschlag die Kosten auf die Wettkampfpassinhaber zu verteilen, verursachergerecht zu finanzieren um die Traditionsvereine zu halten, floppte. Der Delegiertentag soll nicht überlastet werden. So viel Zutrauen hat man zu seinen Mitgliedern dann doch lieber nicht.

    Der Hammer aber war die Beitragsforderung des DSB. Der will für 2014 noch Geld. Die Mitgliederstände sind vom Dezember des Vorjahres zu nehmen. Für Austritte muss gezahlt werden. Das bedeutet noch Beiträge für Iburg und Co. Auch die jezt Augetretenen verursachen noch Kosten für 2015.
    Da der NWDSB ja kurz vor der Pleite ist kommt das etwas ungünstig. Man hatte auf Kulanz des DSB gehofft.
    Pustekuchen. Der DSB ist froh wenn der NSSV den Laden übernehmen kann...
    Die Kosten sollen jetzt die Bezirke tragen. Also wieder eine versteckte Beitragserhöhug..

    Die Reaktionen gibt es doch schon.
    Wie es in dem NOZ Artikel heisst:

    Zitat

    Mit 175 Teilnehmern fand gerade einmal die Hälfte der möglichen
    Vertreter den Weg ins Haus des Gastes. Die übrigen Delegierten
    bevorzugten eine Abstimmung mit den Füßen – und spiegelten durch ihr
    Fernbleiben das tiefe Zerwürfnis .


    desto mehr gehen, desto eher verstärkt sich der Mitgliederschwund. Selbst die geplante Abwahl des Präsidiums kann den Trend nur noch schwer stoppen. Zumindest wäre das ein Anfang. Mal sehen wie Lüneburg den Antrag formuliert.

    Es kommt ja nicht auf das Foto an, aber wozu son 98er alles herhalten kann..
    Und schön ist es doch wirklich.
    Was Os angeht, der Delegiertentag hat rotes Licht gegeben, aber auch nicht zum ersten mal in Bezug auf das LLZ. Wenn man bedenkt, dass die größten Kritiker schon gegangen sind, immer noch eine große Mehrheit.
    Wirkliche Nachfragen auf die Äusserungen des NWDSB gab es gar nicht mehr. Man will die Sache nur noch hinter sich bringen. Nach vier Jahren immer noch die Gleichen "Wahrheiten".
    Übrigens: Die Gesichter, nach der Aufforderung für Privatkredite (immerhin 4%), der Delegierten sprachen Bände...
    Daneben sind die 100.000 nur zugesagt wenn das Konzept steht, schriftlich ist da noch nichts.

    Die 10 € halte ich für einen realistischen Betrag für das LLZ, ich gehe allerdings davon aus dass dann eine wesentlich höhere Anzahl als die in der Umfrage angebotenen 5 % austreten werden.
    ...

    Karl

    Denke ich auch. Aber auch Vereine werden gehen. Einige warten jetzt ab was in Bhv passiert, in Bezug auf die SSGs.
    Es gibt auch schon genügend Kreise und Vereine die von einem Konkurs des NWDSB ausgehen und nur aus dem Grunde noch nichts unternehmen. Man rechnet hier mit einer Lösung von Seiten des DSB. Es gab hier auch schon inoffizielle Gespräche. Tenor: Wartet ab, im nächsten Jahre dürfen wir mit euch reden...

    hm. Twistringen? 700 Mann?
    Da möchte ich mal wissen wie das durch eine GV gehen soll.....
    Es wird wohl ne SSG gebildet. Trennung von Traditon und Sport. DAS zerstört das Schützenwesen. Keine Rückendeckung für die Sportler auf lokaler Ebene. Und da fängt es ja an. Negativbeispiele gibt es ja genug. Die Sportler allein können nicht die Stände halten. Was auf Verbandsebene passiert ist dem nomalem Mitglied doch egal.

    Dazu kommt die doppelte Problematik der Kündigungen, bei 10.000 Austritten fehlen 10.000x(5.22-0,72 + 1,5+1)/120.000=0,58
    Der reguläre Beitrag muss also um 1,60 erhöht werden. Eigentlich müsste man auch nur noch mit 100.000 Mitgliedern rechnen um allen Eventualitäten gerecht zu werden.
    Also müssen 210.000 kompensiert werden. Heisst 2,10 mehr für jeden. Und da ist noch kein Weiterbau mit drin.
    Dann haben wir 1 Euro regulärer Erhöhung je von DSB und NWDSB, 1,50 Sonderumlage und 2 Euro Kompensation. Dann muss noch der Commerzbankkredit ausgeglichen werden. Daneben sind die Sanierung von Dach und Boden nirgends einkalkuliert.
    Damit das nicht offen gesagt werden muss, also eine dauerhafte Mehrbelastung von 5,50, will das Präsidium eine Einmalumlage. Eben auch damit die Vereine bleiben, das Argument ist: Jetzt haben wir schon soviel gezahlt. Jetzt bleiben wir.

    @Schnecke: nö. ich rede von Betrug und Diebstahl.

    Nachdem nun klar ist, dass der Eigenantgeil nicht aufgebracht werden kann und der Kredit der Commerzbank nicht ausgezahlt wird ist der NWDSB zum Jahresende illiquide. Es wird also eine Sonderumlage kommen, allein um das Konkursverfahren abzuwenden. 1Euro reguläre Erhöung ist ja eh vorgesehen (nur für den Haushalt) und 1.5 hatte man ja für drei Jahre geplant. Dazu kommt wohl noch eine Abgabe in Höhe von einmalig 10 bis 15 Euro.
    Da der Deli nach der Kündigungsfrist stattfindet (bei dieser Frechheit war das Präsidium bestimmt besonders stolz auf sich) will man größere Austritte verhindern. Nach dem Motto: haben die erst soviel gezahlt, bleiben die auch.
    Aber vergessen wurde offenbar das Sonderkündigungsrecht das dann eintritt.
    Man rechnet ja im Moment mit 10000 Austritten. Ich denke aber das im Dezember keine 100.000 mehr da sind.

    @NSV
    nana...
    wer wird sich gleich so aufregen?
    Auf etwas Polemik (durchaus eine legitime Forenrhetorik) so eingeschappt zu reagieren. Beleidigte Leberwürste tun der Diskussion keinen Dienst.
    Da du den Sportleiter Os nicht kennst, wundert mich deine leidenschaftliche Parteinahme ihm gegenüber.
    Andere (auch in offiziellen Anträgen und Protokollen zu lesen) gehen noch viel weiter. Er hat gegen sein eigenes Präsidium opponiert und versucht es zu putschen. Dafür gibt es Prädikate. Ehrlichkeit gehört da bestimmt nicht hin.


    @'Nullpunkt

    Der DSB prüft in Absprachre mit OS und NWDSB die Mitgliedermeldungen. Seit Monaten bekannt. Nix von den Anschuldigungen bewiesen.
    Vertrauen zum Vorstand, dessen Mitglieder gegen den eigenen Verein arbeiten? Weg.
    Kündigungen?
    In OS ca. 5 Kreise.