Beiträge von walthergsp

    Auf dem Bild sieht es richtig aus ist aber etwas schwer zu erkennen. Die Drosselschraube mit einem Ring ( Bohrungsdurchmesser 1mm) ist standardmäßig in Schussrichtung gesehen links auf der Bohrung in der die Stange für den Schlagbolzen läuft. Die Drosselschraube mit zwei Ringen (Bohrungsdurchmesser 0,6mm) ist in Schussrichtung rechts für die Verschlussdämpfung .

    Die Drosselschrauben können auch getauscht werden, dann ist die Dämpfwirkung auf den Verschluss nicht so groß, hat aber keine negativen Auswirkungen.

    Meine Handkantenauflage ist gebrochen. Der Griff ist grau/blau/grünes Schichtholz. die normale Expert hat ja blau/natur als Farbe. Die Farben der neuen GSP sehen meiner sehr ähnlich. Deshalb hoffe ich auf eine passende Geometrie des Griffes an der Handkantenauflage.

    Die Griffe der GSP Expert wurden vor etwa einem Jahr auch auf das blau graue Schichtholz umgestellt. Am besten mal bei Walther nach einem entsprechenden Ersatzteil anfragen.

    Gruß

    walthergsp

    Hallo

    ein Blick in die AWaffV hilft hier.

    Allgemeine Waffengesetz-Verordnung (AWaffV)

    § 10 Aufsichtspersonen; Obhut über das Schießen durch Kinder und Jugend

    (1) Der Inhaber der Erlaubnis für die Schießstätte (Erlaubnisinhaber) hat unter Berücksichtigung der Erfordernisse eines sicheren Schießbetriebs eine oder mehrere verantwortliche Aufsichtspersonen für das Schießen zu bestellen, soweit er nicht selbst die Aufsicht wahrnimmt oder eine schießsportliche oder jagdliche Vereinigung oder ein Veranstalter im Sinne des § 22 durch eigene verantwortliche Aufsichtspersonen die Aufsicht übernimmt. Der Erlaubnisinhaber kann selbst die Aufsicht wahrnehmen, wenn er die erforderliche Sachkunde nachgewiesen hat und, sofern es die Obhut über das Schießen durch Kinder und Jugendliche betrifft, die Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit besitzt. Aufsichtspersonen müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Schießbetrieb darf nicht aufgenommen oder fortgesetzt werden, solange keine ausreichende Anzahl von verantwortlichen Aufsichtspersonen die Aufsicht wahrnimmt. Die zuständige Behörde kann gegenüber dem Erlaubnisinhaber die Zahl der nach Satz 1 erforderlichen Aufsichtspersonen festlegen.


    § 11 Aufsicht

    (1) Die verantwortlichen Aufsichtspersonen haben das Schießen in der Schießstätte ständig zu beaufsichtigen, insbesondere dafür zu sorgen, dass die in der Schießstätte Anwesenden durch ihr Verhalten keine vermeidbaren Gefahren verursachen, und zu beachten, dass die Bestimmungen des § 27 Abs. 3 oder 6 des Waffengesetzes eingehalten werden. Sie haben, wenn dies zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahren erforderlich ist, das Schießen oder den Aufenthalt in der Schießstätte zu untersagen.

    Die verantwortliche Aufsichtsperson muss auf dem Stand sein und muss vom Betreiber der Schießstätte bestellt sein. Um verantwortliche Aufsichtsperson zu sein, d.h. zur Aufsichtsführung befähigt muss man mind 18, zuverlässig und sachkundig sein.

    Dann gilt auch entsprechend

    3) Eine zur Aufsichtsführung befähigte Person darf schießen, ohne selbst beaufsichtigt zu werden, wenn sichergestellt ist, dass sie sich allein auf dem Schießstand befindet.

    Gruß

    walthergsp

    Das ist unlängst geändert worden, unter dem neuen Rechtsbegriff "Gehäuse". Siehe die aktuelle Fassung in Anlage 1 zum WaffG, Abschnitt 1, Unterabschnitt 1, Ziffer 1.3.1.6.
    :-/

    Carcano

    Zum Thema Gehäuse wird jedoch im BKA Leitfaden wesentliche Waffenteile festgelegt, dass es nur bei Konstruktionen die von vollautomatischen Waffen abstammen ein geteiltes Gehäuse gibt. BKA - Wesentliche Teile im neuen Waffengesetz - Leitfaden Version 2.0


    Nach Definition ist das Griffstück bei Kurzwaffen das Teil, welches den Abzugsmechanismus aufnimmt. Dies wird bei der SP20 durch das Oberteil aufgenommen, welches bei der SP20 ebenfalls den Verschluss und den Lauf aufnimmt.

    Bei der SP20 bzw der GSP wird der Abzug in einem Griffstück befestigt, an welches dann die Griffschale kommt. Die obere Aufnahme des Verschlusses ist kein wesentliches Waffenteil, da es kein geteiltes Gehäuse gibt.


    Nach Auslegung des BKA ist der Griff mit Magazinschacht bei der SP20 kein wesentliches Waffenteil da es den ABzug nicht aufnimmt. Analog zur Sig P320.

    Bedingt durch die kurzen Läufe sind die OSPs keine Präzisionswunder und nicht mit einer normalen Sportpistole vergleichbar. Von einer meiner OSPs habe ich ein Werksschussbild das hat 28mm umschlossen bei 5 Schuss. Aaufgelegt geschossen halten alle meiner 3 OSPs die 10 der DSB Scheibe auf 25m.

    Aus dem Revolver dürfte die Präzision bedingt durch den langen Freiflug wesentlich schlechter sein.

    Hallo,

    seit 01.01.2018 gilt die neue Sportordnung des DSB und damit sind Schutzbrillen bei Kurzwaffen-Zentralfeuerdisziplinen zwingend vorgschrieben.


    "Bei den Wettbewerben VL, Zentralfeuerwaffen (Wettbewerb 2.45 und 2.5.. ff sind Schutzbrillen aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich. Unter dem Begriff Schutzbrillen versteht man einen Augenschutz der das gesamte Auge (von vorne und seitlich) schützt. Der Schutz kann sowohl durch eine komplette Abdeckung als auch durch Abdeckungen erreicht werden. Die Verantwortung für einen sicheren Schutz der Augen trägt der jeweilige Sportler selbst."

    Nein die SSP hat ein Schlagbolzenschloss ohne Hahn. Der Schlagbolzen läuft in einer Nut seitlich im Verschluss.

    Woran es liegen könnte kann ich auf Anhieb nicht sagen, aber ich werde heute Mittag, wenn ich vom Wettkampf zurück bin mal eine demontieren vielleicht kommt mir eine Idee, wobei einschicken zum Service meiner Meinung nach das Beste wäre, da Ferndiagnosen sehr schwer sind und da es kein bekannter Fehler der SSP ist ebenso. Vielleicht hat der Vorbesitzer etwas gemacht was jetzt das Problem hervorruft.

    Meine persönliche Erfahrung mit der SSP. Ich habe eine mit mechanischen Abzug BJ 2011 und eine mit elektronischem Abzug BJ 2013. Ich schieße SK Munition und reinige nur etwa alle 1000 Schuss. Habe bisher mit der mechanischen Version 19 000 Schuss und mit der mit E-Abzug 12 000 Schuss verschossen und bisher 2 Auswurfstörungen als die Waffe extrem verschmutz war ( war beabsichtigt um mal zu versuchen wie lange sie läuft).

    Die ersten SSPs waren aber sehr anfällig für Störungen, seitdem einige Änderungen vorgenommen und sie läuft nun, jedoch ist aufgrund dieser Erfahrungen mit den frühen SSPs der Ruf der Waffe sehr schlecht.

    Der Hochschlag ist stärker als bei anderen Pistolen, Die SSP wiegt aber auch nur 970 Gramm, damit man sie selbst mit Gewichten auf sich anpassen kann. Ich habe das 40 Gramm Griffgewicht und 130 Gramm Seitenplattengewicht montiert und sie springt kaum.

    Wenn es eine TOZ 35 ist, lässt sich der Kornträger nicht entfernen, bei der TOZ 35-M muss man zuerst das Korn entfernen, indem man die Schraube vorne im Kornsockel löst. Unter dem Korn hat es dann eine weitere Schraube die den Kornsockel am Lauf befestigt.

    Um welche Abzugseinheit handelt es sich die alte mit dem Blechprägegehäuse oder den neueren Druckpunktabzug?
    Ganz wichtig ist nach so einer Reinigung die Klinken wieder zu schmieren mit einem ´Langzeitfett, sonst ist der Abzug bald hinüber.

    Dann ist eine 210 wohl die beste Wahl. Neuere Dienstwaffen sind vom Visier auf 15m ausgelegt. Alternativen wären vielleicht wenn auch wahrscheinlich teurer, falls erlaubt mit Schiebevisier eine Luger 08 Ari ( Munitionsempfindlich), eine C96 (Munitionsbesorgung schwer und Visier nicht seitenverstellbar) oder eine FN High Power.

    Dein genaues Klappkornmodell kenne ich nicht.
    Es gab verschiedene Klappkörner die Walther verkauft hat bzw verkauft. Die früheren waren durch die mittlere Schraube höhenverstellbar und waren nur zum hoch und runter drücken ( habe ich auf meiner 32er) . Die neueren sind nicht einstellbar und haben zwei feste Rasten, bei denen man erst das Korn nach vorne drücken muss um es verstellen zu können. Dann hab es die von Linbrunner mit dem breiten Sockel ähnlich mit deinem. Ich habe eins auf meinem 22er System, das hat aber keine Schraube. Das Gehmann müsste baugleich mit dem Linbrunner sein.

    Hallo,

    die Schraube ist dazu da um den Höhenunterschied der beiden Korn-Einstellungen einzustellen. Wenn man die Schraube rausdreht, geht das Korn tiefer in den Kornsockel und man schießt dadurch höher.
    Man schießt die Waffe Fleck ein und stellt Spiegel aufsitzend dann mit der Einstellschraube ein. Man muss jedoch darauf achten, dass man die Schraube nicht zu weit reindreht, da das Korn sonst nicht richtig im Sockel einrastet und dann beim Schießen nach oben springen kann und wenn man es nicht merkt hat man einen Treffer tief.

    Gruß

    walthergsp