Beiträge von Califax

    Und da verstehe ich auch jeden Schützen, der diesen von Califax erwähnten Trainingsaufwand (mangels Sportförderung) nicht durchgehend neben seinem Beruf aufbringen kann... Leider...

    Um ein solches olympiareifes Level zu erreichen und zu halten, muss man Berufssportler sein. Auch die sogenannten "Amateure" waren schon vor mehr als 50 Jahren in Wirklichkeit Berufssportler, die von ihren "Betrieben" zum Sport delegiert und von der normalen Erwerbsarbeit freigestellt wurden. Das können sich heute in Deutschland nur noch (i.d.R. waffentragende) Behörden leisten, Berufssportler im wenig prestigeträchtigen Schießsport durchzufüttern.

    Derjenige 8m/w/d), der sich für diese Karriere entscheidet, hätte auch katholischer Priester werden können. Denn um Berufssportler zu sein, muss man seine ganze Kraft da rein stecken, viel mehr, als wenn man z.B. als Streifenhörnchen Toniwagen fährt. Sobald der Berufssportler keine sportliche Leistung mehr bringt (im Sinne der Funktionäre), macht er seinen ganz normalen Dienst bei seinem Arbeitgeber und ist abgeschrieben. Dann will er ja wenigsten im normalen Beruf etwas Geld verdienen aber ...

    Dazu kommt, dass man als Behördenssportler häufig nicht gerade die höheren Dienstlaufbahnen erreichen kann. Warum ist Christian Reitz weg aus Sachsen? Weil er in Sachsen nur Polizeimeister (mittlerer Dienst), in Hessen aber Kommissar (gehobener Dienst) werden durfte. (Das macht am Ende des Monats auf dem Konto ganz schön was aus und bei der Pension erst!) Meine Tochter, als sie Bundeskader war, überlegte, in die Bundeswehr zu gehen. dort gab es für sie nur zwei Alternativen (d.h. gegenseitiger Ausschluss!): Sportsoldatin ODER Studium der Militärmedizin. Da wir gerade nicht im Krieg sind, verzichtete sie auf beides und studiert nun zivil Medizin und schießt nur noch zum Spaß und zum Erhalt ihrer WBK.

    Nein, ich kann nicht wirklich guten Gewissens einem sonst intelligenten und im zivilen Leben selbst zurechtkommenden Menschen den Weg eines Berufssportlers in Deutschland und in unserem Schießsport empfehlen. So leid mir das tut und mich extrem frustriert.

    Auch ehemalige DDR-Spitzensportler, die ich persönlich kenne und sehr schätze, leben heute eher am Rande einer menschenwürdigen Existenz und halten sich mit mehreren Jobs neben der Mindestrente über Wasser. Vae victis.

    Wie muss man drauf sein wenn man es schafft aus einem überspitzt formulierten "jeder" einen so negativen Beitrag zu formulieren...

    Ein negativer Beitrag - nun ja, ein kritischer.

    Ich bewundere Sheng Liaho für eine absolut großartige Leistung und habe als in diesen Sportzirkus involvierter Trainer meine Kritik am aktuellen System der Sportförderung etwas überspitzt formuliert.

    Solche (bzw. annähernd solche) Leistungen in Serie zu produzieren wie Cstn schrieb, setzt ganz andere Aufwendungen der Sportorganisation voraus. Die kleine DDR hatte es geschafft, dem Großen Bruder UdSSR immer ganz nach auf den Fersen zu sein - aber zu welchem wirtschaftlichen Preis! Ohne einen solchen immensen Aufwand kann man hin und wieder Ausnahmetalente haben (sh. im Tennis Boris B. und Steffi G.) - aber planvoll und kontinuierlich geht das ohne extremen Aufwand nicht.

    Ich habe konkret eine Sportlerin, die das Zeug "nach ganz oben" (Bundeskader) hätte, wenn sie nur wollen tun würde. Soll ich da nicht ein klein wenig frustriert sein?

    das ständige spammen von ISSF-Content interessiert halt so gut wie niemanden.

    Das stimmt nicht, man sehe sich die Likes an - meiner ist auch darunter.

    jeder

    Definitiv nicht.

    Die Chinesen sind hungrig und arbeiten extrem hart für ihre Erfolge.

    Bevor dort jemand eine Luftpistole schießen darf, muss er erstmal mit Gewichten (Backsteinen) Kraft trainieren.
    (Weiß ich von einer chinesischen Pistolenschützin)

    Für die ist der sportliche Erfolg ein Ticket zu Reisen und gewissem Wohlstand.
    Der chinesische Kader kann aus einer unglaublichen Menschenmenge schöpfen.

    Das gilt auch für manche andere Staaten, wie z.B. auch Indien und - wesentlich abgespeckter - Rußland.

    In Deutschland sehe ich das nicht mehr, auch nicht in deinem schönen Österreich.
    Die Jugend ist relativ satt (saturiert), Work-Live-Balance ist wichtiger als sich zu schinden - wofür auch?

    Mit Sportschießen ist kein echtes Geld zu machen. Höchstens mit MÄNNER-Fußball.

    Reisen kann man sowieso überall hin - da bracht man keine Nanny-Trainer, die einen in Bangkok um 20:00 Uhr ins Bett stecken.

    Aber unsere wohlmeinenden und fast genialen Regierungen arbeitet ja bereits hart daran, bei uns den Wohlstand so zu optimieren, dass man als Bundeskader vielleicht doch wieder einen wirtschaftlichen Vorteil ergattern kann im Vergleich zur darbenden Restbevölkerung.

    sonst wäre ein komplettes Auseinandernehmen angezeigt!

    Genau das ist wichtig.

    Lauf durchziehen - unwichtig für die Funktion.

    Verdrecktes Magazin - das könnte stören, denn bezüglich Magazinfüllung ist die SSP sehr "Prinzessin auf der Erbse"

    Zum Auseinandernehmen und wieder Zusammenbauen schaue dir bitte die Videos bzw. schriftlichen Anleitungen ganz genau an und folge ihnen Schritt für Schritt. Ein falscher Schritt, und alles klemmt und nichts geht mehr. Oder die Federn fliegen durch den Raum. Oder das "Zerlegewerkzeug" zerlegt sich (unwiederbringlich) selber. Oder man hat die falschen Düsen in die richtigen Löcher geschraubt. Oder oder oder...

    Es gibt schon einen Grund, warum Walther diese Waffe wieder aus dem Programm genommen hat.

    Wenn du beide Waffen vergleichst, ist die Pardini aufgrund ihrer Konstruktion bereits vorderlastiger?

    Das kommt ganz drauf an, wie viele und welche Gewichte du vorne drin hast. Mit 6x Wolfram (= Rapid Fire) ist sie ziemlich vorderlastig.
    Und liegt im Schuss wie ein Brett. Im Gegensatz zur SSP - was aber bei SpoPi nicht wirklich kriegsentscheidend ist.

    Die reine Präzision bei ausgesuchter Munition soll bei der SSP ein wenig besser sein als mit der Pardini, aber wer kann das schon frei Hand umsetzen? Ich nicht, nicht mal aufgelegt, Die Innenzehn halten beide.

    Die SSP muss sauber sein - spätestens nach 500 Schuss eine Totalreinigung aller beweglichen Teile! Dauert mindestens 15 min bei mir. Eine Pardini so entdrecken, dass man sich nicht schämen muss, schießen tut sie trotzdem - 1 Minute.

    Ich habe in meinem Portfolio die SSP-E und diverse Pardinis SP / RF.

    Allein vom Reinigen mag ich die Pardinis 100x mehr.

    Aber viel wichtiger als die Waffe ist der Steuermann (m/w/d).

    Mit meiner alten ausgelutschten Browning Buckmark hatte ich einen meiner Nachwuchsschützen in München auf dem Treppchen.
    (Damals herrschte bei uns noch echte Waffennot, was Sportpistolen im Verein betraf)

    Einheitliches Handeln (Technik LEITbild) ist voll ok. Das aktuelle Technikleitbild stammt übrigens noch aus der DDR, auch wenn ein bestimmter Name drunter steht. Einer, der gut und gerne auch Guttenberg hätte heißen können und der meiner bescheidenen Meinung nach dem Schießsport mehr geschadet als genutzt hat.

    Eine einheitliche TrainerAUSBILDUNG ist ein Wunschtraum. Die Unterlagen mögen bundeseinheitlich sein, die Umsetzung ist es keinesfalls. Ich habe im gleichen Jahr mit meiner Frau die C-Leistung-Ausbidung absolviert, jedoch in anderen, jeweils fremden Landesverbänden. Da hat sich absolut nichts überschnitten. Zwei komplett andere Umsetzungen des gleichen Curriculums. Ist nicht schlimm, so haben wir im Verein zwei komplett unterschiedlich vermitteltete Kompetenzfelder im Trainerteam. Ich bin eher der Techniker, sie eher die Planerin.

    aber man sollte doch unterscheiden zwischen Vereinstrainern die so gaaanz nebenbei auch noch arbeiten und "Berufstrainern" die entlohnt werden.

    Vollkommen richtig. Ein Berufstrainer hat ganz andere zeitliche Möglichkeiten als jemand, der das neben seinem Brotjob von 40+x Stunden noch stemmt.

    Ich möchte mich aber gegen die weit verbreitete Denke wehren, dass der Trainer im Anfangsbereich, da, wo die Talente einschlagen, die noch nicht entdeckt wurden, aber gefördert werden müssen, weniger kompetent sein muss als der, der Spitzensportler trainiert. Er muss nur ANDERE Kompetenzen haben. Ich habe auch nie verstanden, dass Grundschullehrerinnen schlechter gestellt waren als Gymnasiallehrer.

    Dieses ganze Konzept ist unflexibel, ineffizient und teuer. Ja, ist so vorgegeben, so werden dann den Vereinen Fördergelder ausgereicht - aber dieser Bürokratiewahnsinn erstickt jegliche Eigeninitiative. Und was passiert: Der Verein verdonnert ein paar halbwegs erfolgreiche Mitglieder, den Schein zu machen, um die Förderkohle abzugreifen. Wenn er lieb ist, bezahlt er dann den Basislehrgang - alles Höhere ist ja fördergeldtechnisch irrelevant. Und daher kommen nicht wenige Schein-Trainer.

    mit weniger Sachkenntnis trotzdem super Ergebnisse zu produzieren

    Ich bezweifle, dass ich so viel weniger SachKENNTNIS habe als ein erfolgreicher Leistungssportler (der keine Erfahrung im Coaching hat). Ich kann diese nur nicht mehr für mich körperlich so umsetzen als "alter Mann" - und als junger hatte ich diese Sachkenntnis (und Gelegenheit, diese zu trainieren) einfach nicht.

    Wobei ich nicht in Abrede stelle, dass ein vorheriges Leben als Leistungssportler nicht sehr nützlich und extrem praktisch für die Tätigkeit eines Trainers ist.

    Aber vielleicht ist ja auch das aktuelle Lizenzkonzept kontraproduktiv?
    1) Ich machte zuerst meinen Schießsportleiter. Da wurde in einem WE-Lehrgang vermittelt, wie eine Luftpistole und ein Luftgewehr aussehen und wie man diese hält. Ziel war: Blutige Anfänger an den Sport heranführen. Bezüglich LP hatte ich diesbezüglich keinen wirklichen Erkenntnisgewinn und für LG war es einfach zu wenig Tiefgang.
    2) Ich machte den Trainer C-Basis. Sehr viel drumrum, aber Schießtechnikvermittlung blieb m.E. immer noch viel zu flach, zu rudimentär. Ja, es wurden die Technikleitbilder kurz angesprochen, aber nicht wirklich, wie diese didaktisch zu vermitteln seien. Es wurde nur Präzision (LP und SpoPi) vermittelt, kein Schnellfeuer.
    3) Trainerausbildung C-Leistungssport (Pistole) - ein wirklich super Lehrgang mit viel Praxis, den ich in Dortmund absolvierte. Hier habe ich erst wirklich von Hans Bohne (+) die Didaktik der Technikvermittlung gelernt. Ich werde Hans nie vergessen! Hier erstmals Vermittlung der Schnellfeuertechnik. Habe dann Hans´ Mädels mit meinem Mädel geschlagen. Leider keine Vermittlung von Olympisch Schnellfeuer.
    4) Wie Olympisch Schnellfeuer funktioniert und wie man das trainiert, habe ich zuerst von Jürgen Wiefel (2-facher Olympia-Silbermedalliengewinner) gelernt. Verfeinert habe ich das dann
    5) bei einem Lehrgang bei Detlev Glenz zu OSP. Ein genialer Trainer und Lehrmeister! Leider habe ich zur Zeit keine OSP-Nachwuchsschützen, ist meiner Jugend zu teuer und zu aufwendig.

    Bis man also überhaupt ein echtes didaktisches Konzept vermittelt bekommt, ist mal also bereits beim 3. Lehrgang, also nach 3 bis 5 Jahren. In sofern haben die es einfacher, die schon von klein auf die Schallplatte der Trainer gehört haben und die diese nur wieder abspielen müssen.

    hier gibt es sicher nicht nur eine Wahrheit, in dem Fall führen viele Wege nach Rom.

    Auf jeden Fall!

    Und es ist oftmals hilfreich, ein ANDERER erklärt das Gleiche nochmal und plötzlich ist es verstanden.


    das es Trainer gibt die als Schützen nicht so erfolgreich waren. Es sind wenige, mein ehemaliger Co ist so einer, Du bist auch so einer. da gibt es sicher noch mehr. Gott sei Dank gibt es diese Leute, aber eine Referenz ist das eher nicht.

    Das liegt u.a. an der Sozialisation. Als Sportschütze habe ich erst mit ca. 40 Lenzen begonnen und ich hatte keinen Trainer. Ich habe mir damals alles mühsam selber beigebracht und dann habe ich Kurse besucht. So geht es heute vielen Schützen. Leider!

    Die Frage die ich mir stelle vorrangig, wie vermittle ich erfolgreich etwas an andere das ich selbst nicht umsetzen könnte?

    Ich bin Berufsschullehrer. Mein täglicher Job ist es, Berufsschülern Dinge zu vermitteln, die ich selbst nie praktisch getan habe oder höchstens im Ansatz. Dazu analysiere ich Vorgänge theoretisch und bereite diese didaktisch auf. Ich hinterfrage sie und suche nach der jeweils besten Lösung. Das mache im Schießsport nicht anders. Der Vorteil dabei ist, man hat ein weiteres Betrachtungsfeld ("nicht nur eine Wahrheit, in dem Fall führen viele Wege nach Rom."). Ketzerisches Beispiel: Wer z.B. 20 Jahre lang stets ohne Doppelatmung erfolgreich war - warum soll er heute die Doppelatmung vermitteln?

    Ich denke, es ist hauptsächlich der Wille und der Spaß, ANDERE als sich selbst erfolgreich zu machen. Natürlich ist es für einen ehemals erfolgreichen Sportler einfacher, sein Wissen und Können auf nachfolgende Generationen zu übertragen, als für einen, der sich erst alles aneignen muss. Ich kenne da so einige Supersportler, die aus ihrem Können eine Geheimwissenschaft machen: "Warum soll ich mir Konkurrenz heranzüchten!"

    Meine Frau und ich sind in erster Linie Trainer geworden, weil unsere Kinder hier Input wollten. Meine beiden Wänster sind inzwischen so gut, dass sie Vati und Mutti i.d.R. alt aussehen lassen. Soll ich mich darum grämen? Nein, ich bin stolz. Und meine Kinder hatten in uns Eltern wesentlich schlechtere (unerfahrenere) Trainer als unser aktueller Schießsportnachwuchs im Verein. Aber warum werden unsere schießsportlich erfolgreichen Kinder nicht selber Trainer? (heutiger Stand): "Ach, das ist langweilig, als Trainer erzählt ihr doch immer wieder das selbe!"

    Um jemanden erfolgreich zu trainieren bedarf es keines Scheines. Es bedarf m.M.n.
    a) Wissen (und Können)
    b) Beobachtungsgabe
    c) vor allem dem Wollen, andere weiter zu bringen und dafür selber zurückzustecken.

    Vielleicht muss man auch einfach nur blöd sein.

    Es gibt relativ wenige Trainer die von der Sache etwas verstehen ohne eigene Erfolge nachweisen zu können. Wie auch, was möchte einer einem anderen beibringen das er selbst für sich nicht umsetzen konnte.

    Wie gesagt es gibt welche, das sind aber sehr sehr wenige.

    Nun, ich bin schon ein nicht ganz talentfreier Sportschütze, jedoch sind die von mir vorrangig (und ebenfalls nicht erfolgfrei) trainierten Disziplinen - Luftpistole, mehrschüssige LP, Sportpistole, Schnellfeuer - nicht die Disziplinen, die ich selbst aktiv schieße. Aber ich weiß, worauf es ankommt und kann das auch didaktisch aufbereitet vermitteln. Du kennst mich ja bzw. meine Schützen. Wir sind seit ca. 10 Jahren jedes (ausgetragene) Jahr auf der DM in München, (aktuell Lizenz C Leistung Pistole, angestrebt B, sollte es klappen - aber ehrlich gesagt, der DSB macht es einem echt nicht leicht, überhaupt diesen Lehrgang BESUCHEN zu können.)

    Ich muss nicht besser als meine Schützen sein. Sagt übrigens auch Detlev Glenz über sich (mit dem ich mich sonst in keinster Weise vergleichen will, dem ich aber nacheifere). Aber ich muss (nur) die Zusammenhänge verstehen, Abweichungen erkennen und Lösungen erarbeiten können. Ansonsten mental positiv auf die Schützlinge einwirken. Was nützt ein Superklasseathlet, der seine Schießschüler mit seinem Können düpiert und diese mental zusammenfaltet?

    Zurück zur Frage, warum bei derart vielen Trainerscheinen so wenig zurückkommt: Um Trainer zu sein, muss man selber sportlich zurückstecken. Als Sportler wäre ich viel besser, wenn ich die Trainingszeit nicht in andere, sondern in mich investiert hätte. Aber ich habe einen Traum: Möglichst viele junge Menschen an den Schießsport heranführen, dafür begeistern und sie auch dabei zu halten. An den Schießsport mit erlaubnispflichtigen Waffen, wohlgemerkt. Erst heute war ich mir 4 meiner Jugendlichen auf der Landesmeisterschaft BDS Speed (ist OSP ein klein wenig ähnlich), nächste Woche Fallschiebe Büchse mit einer noch größeren Auswahl unseres Nachwuchses. Es geht mir wirklich um Begeisterung - "I have a dream".

    Wahrscheinlich haben zu wenig Schein-Trainer einen solchen Traum.

    Bau dir selber einen Kugelfang aus einem Schuhkarton, einem passenden Holzbrettchen (hinten, damit nichts durchgeht und festem Knüllpapier. Vorne kann man so eine Verpackungsschaumstoffplatte anbringen. Alles mit Klebeband zusammentüdeln.

    Habe ich hier schon vor vielen Jahren mal beschrieben.

    Da kannst du die Scheiben jeglicher Größe mit Stecknadeln antackern.

    Und es ist viel, viel leiser als so ein Blechkasten.

    Vielleicht ist ja das Plinkingluftgewehr nicht überall erlaubt?

    Dieses Gerät aber auch nicht. Wenn man sich die Standzulassungen genau anschaut, steht da meistens einschränkend "Kaliber 4,5 mm" und "Bleigeschosse" und manchmal sogar "Kegelgeschosse" (Diabolos in Abgrenzung zu Punktkugeln).

    Dieses BB-Gewehr fällt leider auch nicht unter die Spielzeugregelung, somit muss es der Standzulassung genügen.

    Ich wüßte also nicht, welchen Mehrwert das in Deutschland haben sollte. In Japan ganz was anderes!