Beiträge von Califax

    Die Frage ist, ob ein System wie Sportquantum weniger Fehler produziert als eines mit Lichtschranken, da es ja keine zu verschmutzenden Sensoren gibt. und wie genau (*) es wirklich ist.


    Beispiel DISAG Reddot: Da werden die Schüsse ja als Zehntelwertung angezeigt - aber wenn ich den aufblitzenden roten Punkt auf der Scheibe sehe und in meinem Kopf umrechne, komme ich manchmal doch auf andere Ergebnisse +/- 1 Ring. Ja, ist subjektiv, aber ich bin auch nicht blind. Ist im realen Leben egal, insbesondere bei der Zielgruppe.

    Gerade bei 5-Schüssige LP oder wie das heißt ist es mir schon oft aufgefallen das die Schüsse einfach zu spät sind

    Zu spät ist zu spät, da gibt es keine Diskussion. Der Schuss wird grau angezeigt und die zugehörige Zeit.

    Einfach mal das Schußprotokoll anschauen und dann kann man das schön sehen.

    Da kann man nur die registrierten Schüsse sehen. Wir hatten aber auch Fälle, in denen definitiv 5 Löcher im Kontrollkarton waren und nur 4 angezeigt wurden - der fehlende Treffer war dann auch nicht im Schussprotokoll.

    weil die wenigsten Aufsichten die Anlagen bedienen können

    Nicht von Dir auf andere schließen, bitte.


    wir haben seit Ewigkeiten Meyton Anlagen und ich habe ich seltenst mal erlebt das Schüsse nicht registriert wurden.

    Komischerweise immer nur bei Wettkämpfen, beim Training ist das tatsächlich nie besonders störend aufgefallen - bzw. dann war die Verschmutzung auch offensichtlich, z.B. Papierfetzen auf dem unteren Gitter.

    Bei der Bezirksmeisterschaft 2.17/18 hatten wir auch einige nicht gezählte Treffer.

    Es sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit stets unentdeckte bzw, gerade neu entstandene Verschmutzungen der Sensoren durch Papierfetzen und Diaboloreste.

    Jedoch kann man nicht alles Nasen lang die Anlagen checken und reinigen - oder auch das Kontrollblatt alle 5 Schuss wechseln - dann wäre nämliche der Zeitvorteil der elektronischen Anlagen sofort dahin.

    Am Tag danach haben wir ohne Hektik und verärgerte Trainer die Anlagen genau gecheckt, die Probleme bereitet hatten. Bei der Anlage, die wir aufgrund mehrfacher Fehler komplett aus dem Rennen genommen hatten fand sich eine Verschmutzung der horizontalen Sensoren, die durch das Auge nicht erkennbar gewesen war. Mehrfaches Auswischen, Sensoren testen und plötzlich war da kein "schwarz" mehr. Danach ließ sich der Fehler nicht mehr replizieren.

    für eine nicht zertifizierte Anlage!

    Zertifiziert oder nicht zertifiziert ...

    Gestern Landesmeisterschaft mehrschussige LP mit Meyton-Anlagen.

    Vorher alle Anlagen gereinigt und Diagnoseprogramm drüber schauen lassen.

    In fast JEDEM Durchgang irgendein Schütze (m/w/sch/jug), der beklagte, dass ein Schuss nicht angezeigt würde.

    Nach z.B. 35 Schuss sind die Kontrollscheiben auch nur noch begrenzt aussagekräftig, aber häufig hatte der Schütze recht.

    Absolut nicht lustig.

    Und was mich auch stört, das dann überall im Raum Bleibatzen rumliegen. Ich möchte jetzt nicht in der ganzen Wohnung breitgequetschte Diabolos rumliegen haben.

    Nö, die werden brav aufgefangen. Zumindest bei der Anlage, die uns gestellt wurde.

    Zertifizierung für Wettkämpfe wäre für uns schon ein Thema.

    Wozu ich persönlich als Sportschütze so eine Anlage aber überhaupt nicht brauchen würde wäre um darauf irgendwelche Schießspiele zu machen, mir waren früher die Glücksscheiben immer schon zu blöd.

    Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Das ist in meinen Augen eine Anlage zur Mitgliedergewinnung und für das Anfänger- und Jugendtraining. Und wenn dem "ernsthaften Sportschützen" Schießspiele zu blöd sind ... es gibt genug, die sowas lieben. In meinem Verein wird nicht nur nach Altherrenart geschossen.

    Heute haben wir die Teststellung eines Systems "Sport Quantum SQ 10" bekommen. :happy:

    In Suhl (zum Lichtschießen) sind wir darauf aufmerksam geworden und konnten den Vertreter gewinnen, uns eine Anlage zum Ausprobieren für 1 bis 3 Wochen zur Verfügung zu stellen.

    Da wir am Wochenende im und ums Schützenhaus unsere Vereinsgeburtstagsfeier begehen, ist das natürlich eines unserer Highlights für die Öffentlichkeitsarbeit - neben Pokalschießen mit Luft- und Lichtpistole und "Holzhacken" mit 22lfB-Selbstlader, Musik, Feuertanz und Grill ... - und wenn´s Wetter mitspielt, einem verspäteten Hexenfeuer.

    Also heute erhalten, ausgepackt und aufgebaut - und probeweise in Betrieb genommen. Klappte alles wie am Schnürchen und dann haben meine Frau und ich um die Wette "Watschenbaum" damit gespielt. Genial! :evil:

    Kann mehr als SIUS oder Meyton - nämlich interaktive Zieldarstellung wie ein kleines Schießfernsehen, keine Verbrauchsgüter (nur alle paar zigtausend Schuss eine neue Plexiglasscheibe für 40 Euro). Ist auch ein wenig teurer als Meyton. Wir werden voraussichtlich mit der Bestellung warten, bis die Anlage auch Reddot tauglich sein wird (sei in Planung).

    Da wir selber noch keine wirklichen Erfahrungen damit haben, hier ein Video dazu:

    Airghandi - Test SQ10 Video

    Auch mit einer Steyr LP10 (ohne evo, gebraucht) macht man i.d.R. nichts falsch.
    Die evo schießt nicht besser, hat nur wesentlich mehr Möglichkeiten, die Waffe (auch gern falsch) auf sich einzustellen.

    Der von Steyr als Originalteil zu erwerbende Auflagekeil aus Metall ist nicht schlecht, nur die Montage ist etwas fummelig und man sollte sich gleich passende Einschraubhülsen mit Innensechskant kaufen und die mitgelieferten - sehr hübsch aussehenden - wegwerfen.

    hatte davor eine Steyer die nur ärger gemacht hatt. So kann es auch passieren. :cursing:

    Ich habe mindestens 15 davon im Schrank (nein, nicht alles meine eigenen - LP2, LP 10, LP10 evo, LP 5) - und sehr wenig Probleme damit.

    Ja natürlich gibt es damit immer mal wieder kleine Probleme, ist eine anspruchsvolle Technik - aber stets alles lösbar dank des hervorragenden Steyr-Services, auch am Telefon und online.

    Nun stellt sich mir die Frage,

    a) ob das Technikmodell des liegenden Anschlages genauso gilt, wenn man keine unterstützende Kleidung/Handschuhe hat und

    b) wenn man keinen Riemen verwenden darf?

    c) Kann ich dieselben verfahren für den Aufbau des Anschlagen verwenden, wie man es den Jugendlichen bei den Sportlern beibringt?

    d) Kann man so etwas mit einem KK-Gewehr erlernen

    Ich bin kein besonders guter Langwaffenschütze. Aber hin und wieder bestreite ich auch Liegend-Wettbewerbe im BDS mit und ohne Riemen, aber immer ohne unterstützende Spezial-Kleidung.

    a) Ja, das Technikmodell ist grundsätzlich übertragbar. Beim Schießen mit Trageriemen wird der so vom Vorderschaft über die linke Hand/Handgelenk und den Ellenbogen zum Hinterschaft gespannt, dass ein stabiles Dreieck (oder genauer sogar zwei) aufgebaut wird. Hier muss man sehen, welche Riementechnik vom Regelwerk erlaubt ist und welche bei dir das stabilste Gefühl vermittelt.

    b) Schießen aus der Wackelhand geht im Prinzip genau so, nur fehlt einfach die Stabilität, die ein Riemen ins System bringt. Hier herausarbeiten, wie breit du die Ellenbogen einsetzt und wo es am wenigsten wackelt unter der Prämisse, dass das Kraft kostet.

    c) Ja, das würde ich dir vorschlagen. Suche Gemeinsamkeiten und variiere, was anders ist.

    d) Das ist der beste Weg. Meinetwegen auch mit einem Knicker auf 10m. Die Technik ist immer gleich, aber je weniger "Bumms", um so besser kannst du die Schießtechnik verfeinern. Und dann auf GK übertragen.

    Meine ganz persönliche Erfahrung mit Beantragung von Waffenrechtlichen Bedürfnisbescheinigungen in meinem Bundesland als derjenige, der den Vereinsstempel druntersetzt:

    Der Sächsische DSB hat eine super Liste B, die fast keine Wünsche offen läßt. Selbst für einen sonderbaren Exoten wie z.B. eine 9x19 Gatling findet sich eine passende Disziplin - und das noch auf Gelb, so dass die ganze große Bundesrepublik auch was davon hat.

    In meiner bisherigen Amtszeit habe ich allerdings erst einen einzigen WBK-Antrag über den DSB bearbeitet. Ist jetzt 4 Wochen her und die Bescheinigung ist immer noch nicht da, evtl. auch darum, weil die Antragstellerin nicht die gefühlten 1000 Dokumente, die in der Anleitung aufgezählt wurden, hingeschickt hat. Konkret das schon fertig ausgefüllte Formular für das Landratsamt (Zwischenfrage: Wollen die nur nochmal netterweise drüberschauen, dass auch jedes Kreuz richtig gesetzt wurde?).

    Dagegen habe ich in der Wahlperiode bestimmt um die 50 Waffenanträge über den BDS bearbeitet, das dauert in der Regel maximal 1 Woche, ist vollkommen unkompliziert und kostet auch nur die Hälfte. Ja, sogar wenn 3 Waffen gleichzeitig als Erstausstattung beantragt werden, ist nur 1x Gebühr für die Grüne fällig und ggf. 1x für die Gelbe.

    Liegt aber auch daran, dass in unserem Verein außer der Jugend unter 14 Jahren die meisten sportlich Aktiven in beiden Verbänden gemeldet sind.

    Ich bin ebenfalls Mitglied beim BDS, allerdings nocht nicht lange. Muss ich dann dort auch warten bis das eine Jahr rum ist ?

    In Baden - da die Grenzen der Verbände nicht mit denen der Bundesländer 100%ig übereinstimmen, nehme ich nur an, dass das für dich passt:

    https://www.gsvbw.de/bds-diszipline…uerfnisnachweis

    Es gibt BDS-Landesverbände, die Bedürfnisse auch unterhalb von 12 Monaten ausstellen, wenn man nachweislich schon länger in einem anderen anerkannten Verband ist. Diesen Passus habe ich aber bei erster Durchsicht in den für mich komplett verworrenen Dokumenten des LV7 nicht gefunden, also ggf. dort erfragen. Mitgliederfreundlich sieht für mich anders aus. Aber vielleicht sind wir Sachsen einfach verwöhnt.

    muss es für den Erstantrag unbedingt die SLB 9mm sein? Könntest ja auch ne 9mm Pistole beantragen für den Erstantrag und die SLB dann im Anschluss.

    Welchen Vorteil sollte das haben? Bedürfnisse innerhalb des Regelkontingentes sind so kostbar, dass man auch nur genau das bestellen sollte, was man auch geliefert haben wünscht.

    Und ja, es ist grundsätzlich sinnvoll, erst Licht, dann Luft, dann KK und danach erst GK - aber was für den einen sinnvoll erscheit, erschließt sich dem anderen überhaupt nicht. Wenn fixz eben eine SLB in 9mm haben möchte, möchte er genau das. Da sollte man respektieren. Ich habe auch eine und finde, gehört in jeden deutschen Haushalt.

    Aus meiner Erfahrung hängt das extrem mit den Lichtverhältnissen auf dem Stand zusammen:

    Da ich selbst nicht in Suhl dabei war, fehlte mir der visuelle Eindruck: Es lag offenbar daran, dass ein Schlaumi die Vorsatzscheiben mit einem schwarzen statt einem roten Spiegel hat herstellen lassen. Da hat wohl jemand in Physik nicht aufgepasst.

    Die wurden dann heute soweit möglich ausgetauscht.

    So, die Lichtmeisterschaften in Suhl laufen, wenn auch wie immer ein wenig chaotisch, sobald die DSJ etwas organisiert:

    1. Tag - "Faszination Lichtschießen" -aufgelegt mit Spaß und Spiel (Koordination und Athletik)

      

    Allerdings traten mal wieder die technischen Probleme der Lichtschießtechnik offen zutage - viele Simulatoren, die zu Hause einwandfrei funktionierten, wurden von den vom Veranstalter gestellten Lichtzielen (DISAG) nicht sicher angezeigt. Nicht nur bei unseren Sportlern! Es wurden Batterien en gros gewechselt - mit sehr mäßigen Erfolg. Viele mussten darum mit geborgten, also nicht angepassten Waffen den Wettbewerb bestreiten.

    Aus meiner Erfahrung hängt das extrem mit den Lichtverhältnissen auf dem Stand zusammen: Auf unserem LP-Stand funktionieren die Anlagen einwandfrei. dort haben wir hauptsächlich indirektes Licht von LED-Röhren an der Decke.

    Als wir die anlagen auf dem 25-m-Stand (Keller) aufgebaut hatten (Strahler!) - maximale Entfernung 8 Meter zwischen Waffe und Ziel, um halbwegs sicher die Treffer anzeigen zu können.

    Im Freien - absolut unmöglich, die Ziele drehen bei nur schwachem Sonnenlicht vollkommen durch und zeigen plötzlich Zeichen an, die man im PC ganz unten in Windings findet.

    Unsere jüngsten Sportler waren insgesamt sehr erfolgreich, da gut trainiert und hoch motiviert. Allerdings nervten, wie oben geschrieben, die technischen Probleme.

    Morgen geht es dann mit dem "Wettkampforientierten Lichtschießen" (freihändig) weiter - ich bin schon sehr gespannt!