Beiträge von Califax

    wer ist dann der Schuldige, sollte dort dann etwas passieren???

    So ein Mist - alles was ich geschrieben habe ist weg.


    Kurzfassung: Erstmal der Jugendliche Einbrecher, da Zaun und Warnschilder.

    Fallen wie z.B. "380Volt" sind Körperverletzung.

    Videoüberwachung mit Hinweisschildern

    Stacheldraht gegen Überklettern - ggf. nicht zulässig, habe keine belastbaren juristischen Quellen.

    Ich war bisher immer in dem Glauben das der Referent sich den Zeitpunkt des vorschießen spontan aussuchen kann.
    So nach dem Motto: ich hab heute eine gute Tagesform und der Rest passt auch soweit - na dann wollen wir mal aufschreiben.


    Da würde ich auch auf die Barrikaden gehen. Aber wird das auch wirklich so bei "euch" gehandhabt?

    Bei "uns" im Kreis ist es so, daß ein Termin zum Vorschießen angesetzt wird, dazu kommt ein Kampfrichter und dann wird das Programm ganz normal durchgezogen.

    Ich glaube, wir haben hier im Thread weiter oben einfach über unterschiedliche Dinge diskutiert.

    Wenn der Threadstarter die Sportordnung in seinem Sinne ändern will, so muß er sich nur in die so unverschämt überbezahlten Ämter wählen lassen, in denen das geregelt wird. Dort wird man nämlich mit Geld, Ehrungen und Achtung überhäuft, so daß man gar nicht mehr geradeaus denken kann.

    Ich finde auch nicht immer alles gut, was von den Funktionären kommt, aber wir haben nun mal die, die wir in diese Position gebracht haben, und nicht die, die sich nicht in diese Positionen haben bringen lassen wollen, auch wenn sie evtl. besser dafür qualifiziert gewesen wären.

    Wenn die Bedingungen beim Vorschiessen so viel besser sind, dass man gewinnen muss, dann helf doch nächstes mal einfach selbst. Vielleicht gewinnst ja dann du auch mal was

    :thumbup:


    Edit:

    rehhil: Das an dein Startposting gepinntes Gedicht Der Bettnässer ist, unabhängig von der handwerklichen Qualität der Dichtkunst recht nahe dem Tatbestand der Beleidigung. Und du fordert "sachliche Argumente" ein? Die wurden übrigens genannt, auch, wenn sie dir nicht gefallen.

    Solange die in Bedingungen eingehalten werden und die Überwachung aus ausgeführt wird, ist Vorschießen genauso schwierig oder einfach wie ein normaler Wettkampf.

    Was ich nicht tolerieren kann, ist Vorschießen ohne entsprechende Aufsicht, das wäre aber auch nicht regelkonform.

    Unsportlich fände ich es, wenn diejenigen, die sich für den Verband einspannen lassen und für ihre Schützenkollegen arbeiten, dann sich nicht für die nächsthöhere Ebene qualifizieren dürften. Und im übrigen habe ich auch persönliche Erfahrungen damit, während des laufenden Wettkampfes, bei dem man als Aufsicht beschäftigt ist, mal schnell im letzten Durchgang noch ganz schnell die Scheibe zu lochen. Nämlich keine guten.

    Steht doch eindeutig unter 0.9.4.

    Wer für die Durchführung einer Meisterschaft benötigt wird, dem ist das Vorschießen unter Aufsicht zu ermöglichen. Lex spezialis schlägt lex generalis. Was gibt es da zu diskutieren?

    Bezüglich der möglichen Unsportlichkeit: Viele Wettkämpfe gehen über mehrere Tage im Freien. Manchmal hat man optimales Wetter, mal weniger optimales. Auch der Sonnenstand ändert sich von Durchgang zu Durchgang. Da kommt auch niemand auf die Idee, das wäre unsportlich und gemein!

    50%.


    Bei erlaubnispflichtigen Waffen, die nicht gerade sehr gesucht werden, vollkommen realistisch.

    Bei freien Waffen ist der Verkäufer auch freier in seiner Preisgestaltung. Zum Bleistift würde ich sofort für einen meiner Schützlinge eine guterhaltene, max. 5 Jahre alte LP2 (Steyr) für 550,- nehmen (aktueller Straßen-Neupreis: 1060,- Eurodollar, vor 2, 3 Jahren noch 850,-). Leider aktuell nirgendwo im Angebot, wird für ihn dann wohl auch eine Neue werden, aus den von dir oben beschriebene Gründen. Oder wir haben unglaublich Glück.

    Hallo,
    ich finde die Meinung von Lanfear in Ordnung,...


    Ich auch. Ich sehe keinen Widerspruch zwischen beiden Wegen, sie ergänzen sich.

    Für den Feinschliff unserer beiden Kaderschützen (11 und 14 Jahre) setzte ich auch auf die Hilfe langjährig erfahrener Leistungssport-Trainer. D.h., unsere Kaderschützen gehen regelmäßig, d.h. 3-4 x jährlich je 4 Tage in Trainingslager. Das bringt enorm was und ich persönlich bekomme davon auch noch weiter Input.

    Da ist man ja mehr Therapeut als Trainer.


    Das trifft es ziemlich genau.

    Aber genau so ist unsere Werbestrategie für Kinder und Jugendliche aufgebaut: Vermittlung der "Sekundärtugenden", dabei nicht zu wenig Spaß & Erfolg.

    Auch schön, wenn es Talente gibt, die man schon mach kurzer Zeit zur Kreisjugendliga mitnehmen kann. Habe da einen 12jährigen im Portfolio, nach insgesamt nur 6 Trainingseinheiten (!!!) schoß er mit einer LP65 131/200 Ringe - unter großer Aufregung in seinem ersten Wettkampf "fern der Heimat", wobei er einen Schuß voll daneben gesetzt hat. Der wird noch richtig gut!

    Unser Kalkül: So viele Menschen wie möglich mit den positiven Seiten des Schießsportes konfrontieren. Wer mitbekommt, daß wir keine Amokläufer ausbilden, sondern das ganze Gegenteil, der wird auch keine weiteren Waffenrechtsverschärfungen befürworten. Ich selbst bin doch kein "echter" Lupischütze, meine Leidenschaft sind Großkaliber, gern auch dynamisch (BDS) und Schwarzpulver.

    Danke für euren Zuspruch!

    Als Trainer habe ich mehrere Motivationen - natürlich nicht ganz uneigennützig, denn das Geraffel, was in meinen Tresoren liegt, hat ausreichend Geld gekostet:

    - ich möchte, daß alle meine Schützlinge, darunter auch meine eigenen Kinder, richtig gut im Schießsport werden. Meine Tochter ist seit Jahren regelmäßig in München auf der DM, mein Sohn könnte es dieses Jahr schaffen. Da will ich eindeutig noch mehr.

    - ich möchte, daß alle meine Schützlinge Spaß am Schießen haben. Darum lasse ich jedem die Freiheit, die Disziplinen zu schießen, die ihm am besten liegen. Ob Olympisch oder nicht, ist mir vollkommen Brust. Ich schieße ja wettkampfmäßig auch hauptsächlich nichtolympisch.

    - ich möchte auch in den nächsten Jahren, also vor Eintritt meiner Demenz, noch alle meine Waffen besitzen und schießen dürfen. Das geht aber nur, wenn die gesellschaftliche Akzeptanz für den Schießsport nicht komplett kippt. Darum spiele ich auch, wenns sein muß, den Pausenclown für Partyschützen, wie heute bei einer Jugendweihefeier. (Mal sehen, ob ich das eine Talent, das ich heute entdecken konnte, auch für unsere Mannschaft requirieren kann!)

    - ich bin schon sehr froh, wenn ich aus jedem meiner Schützlinge ein "klein wenig mehr als vorher" herausholen kann. Schießsport als Reha, sozusagen.

    Das alles ist natürlich nicht zu schaffen, wenn wir nicht ein Trainer-Team wären: meine eigene Frau, ein Vereinskamerad, der das Gewehr traumhaft beherrscht, der das KK-Training übernimmt, sowie eine Kameradin, die schon Deutsche Meisterin Luftpistole war - und ich.

    Unter anderen trainieren wir seit etwa einem halben Jahr einen Jungen, der im Normalfall mit Ritalin "behandelt" worden wäre. Noch (weit) unter 12 Jahren, keinerlei Konzentrationsfähigkeit, stand zum Schuljahresanfang in Deutsch und Mathe auf ner glatten Fünf. Als ich mit ihm anfing, waren 5 Minuten gezielte Arbeit das Höchste, was man erreichen konnte. Danach war jeweils Pause ("trinken", "Toilette", "...") fällig.

    Jetzt, wie gesagt nach etwa 1/2 Jahr trainieren wir immer noch mit einer 20-Doppelmark-Softair (die Ausnahmegenehmigung, vor etwa 2 Monaten beantragt, läßt leider auf sich warten) das sportliche Schießen. Ein mal pro Woche ca. 1 Stunde - allerdings "Einzelunterricht". Die Konzentrationsfähigkeit hat sich wesentlich verbessert, zusammenhängendes Arbeiten ist jetzt etwa 25 Minuten hintereinander möglich. Danach schicke ich den Jungen raus, rennen. Nach dem Rennen: extrem langsames Gehen: 1 Atemzug, ein Schritt. Bis wir wieder auf dem Stand sind. Dann machen wir weiter: 5 Schuß - für jeden Fehler, d.h. "Scheibe" nicht getroffen oder Abzug durchgerissen gibt es eine Note Abzug (nur mündlich als Feedback, wird nicht aufgeschrieben). Bis die Trainingsstunde um ist.

    Der Junge bekommt - so sagte mir sein Vater heute - inzwischen hauptsächlich Zweien und Dreien in den Hauptfächern, weil er inzwischen sich viel besser konzentrieren kann und auch seine Hausaufgaben "durchhält".

    Was kann es für ein schöneres Lob für den Trainer geben? Ich bin immer noch komplett geplättet.

    Für mich gehört der Scheibenhalter - aus dem Bauch heraus - halt einfach zum Stand.


    Ist ein Verbrauchsartikel.

    Wenn wir zur Kreisjugendliga fahren und unser LG-Schütze hat mal wieder keinen Scheibenhalter einstecken, dann besorgen wir uns eine beschossene Pistolenscheibe und machen zwei Schlitze rein. Fertig.

    BTW - wieder ein Grund, nicht Luftgewehr, sondern Kurzwaffe zu schießen ;) Man hat einfach viel weniger Gepäck.

    Die Idee ist nicht dumm.
    Ich würde ein pistolenscheibengroßes Holzbrett mit zwei Klingen versehen, die 5mm länger sind als der LG-Streifen breit ist (kann man z.b. aus alten Sägeblättern herstellen), dazu in das Brett entspr. Vertiefungen einfringen und die Klingen parallel einkleben, als Unterlage z.B. eine Styrodurplatte - fertig.

    Es gibt Waffen, da fällt einfach die Flugbahn (ich glaube z.B. bei Steyer) und solche, da wird der Schuß nicht mehr ausgelöst (ich glaube z.B. bei FWB).

    Bei der (Steyer) MLP erreicht man dann einen Punkt, in dem der Restdruck der Kartusche schlagartig abgeblasen wird (dito bei der CO2-Waffe Drulov). Aber vorher sinkt schon der Treffpunkt merklich.