Danke für euren Zuspruch!
Als Trainer habe ich mehrere Motivationen - natürlich nicht ganz uneigennützig, denn das Geraffel, was in meinen Tresoren liegt, hat ausreichend Geld gekostet:
- ich möchte, daß alle meine Schützlinge, darunter auch meine eigenen Kinder, richtig gut im Schießsport werden. Meine Tochter ist seit Jahren regelmäßig in München auf der DM, mein Sohn könnte es dieses Jahr schaffen. Da will ich eindeutig noch mehr.
- ich möchte, daß alle meine Schützlinge Spaß am Schießen haben. Darum lasse ich jedem die Freiheit, die Disziplinen zu schießen, die ihm am besten liegen. Ob Olympisch oder nicht, ist mir vollkommen Brust. Ich schieße ja wettkampfmäßig auch hauptsächlich nichtolympisch.
- ich möchte auch in den nächsten Jahren, also vor Eintritt meiner Demenz, noch alle meine Waffen besitzen und schießen dürfen. Das geht aber nur, wenn die gesellschaftliche Akzeptanz für den Schießsport nicht komplett kippt. Darum spiele ich auch, wenns sein muß, den Pausenclown für Partyschützen, wie heute bei einer Jugendweihefeier. (Mal sehen, ob ich das eine Talent, das ich heute entdecken konnte, auch für unsere Mannschaft requirieren kann!)
- ich bin schon sehr froh, wenn ich aus jedem meiner Schützlinge ein "klein wenig mehr als vorher" herausholen kann. Schießsport als Reha, sozusagen.
Das alles ist natürlich nicht zu schaffen, wenn wir nicht ein Trainer-Team wären: meine eigene Frau, ein Vereinskamerad, der das Gewehr traumhaft beherrscht, der das KK-Training übernimmt, sowie eine Kameradin, die schon Deutsche Meisterin Luftpistole war - und ich.