Beiträge von Califax

    Warum immer diese Fokussierun auf das (Sport-)Schießen?
    Der Pferdesport hat wesentlich mehr - auch tödliche - Unfälle zu bieten.
    Boxen ist permanente Körperverletzung. Man schaue sich nur dieses menschliche Wrack an, was mal Muhammad Ali / Cassius Clay war.
    Autorennen: Was hat Niki Lauda für ein Gesicht? Und der hat noch Schwein gehabt!
    Etc. pp.
    Schießsport ist nach Schach der wohl für die Gesundheit ungefährlichste Sport überhaupt.

    Da die Spitzengremien de Sportes, ob nun IOC oder FIFA oder die Formel 1 inzwischen sich nicht ganz grundlos den Ruf von "Ehrenwerten Gesellschaften" erarbeitet haben, muß man sich nicht wundern, wenn das Volk dagegen rebelliert und sein Geld lieber selbstbestimmt ausgeben will.

    Abgesehen davon sind die Hamburger Planer (der Elbphilharmonie) offensichtlich genauso hochkompetent wie die Bärlier Flughafenarchitekten. Bieten sich also voll als Supadupa-Team für die Ausrichtung eines sportlichen Großereignisses an.

    Ja, ich persönlich finde es auch bedauerlich, daß meine Kinder 2024 weiter reisen müssen, als unbedingt nötig. Aber was soll man gegen die Vernunft ausrichten?

    Wir haben im Verein einige Landeskader- und seit neuestem auch Bundeskaderathleten im Pistolenbereich. Um unseren Nachwuchsschützen zumindest ein Frustpotential im Kader zu ersparen, bilden wir sie möglichst nah an den Technikleitbildern des DSB aus. Für die Nachwuchsschützen ist der Spaßfaktor gering, wenn sie von den Kadertrainern erstmal komplett auf das DSB-Technikmodell umgestellt werden. Damit wir das sicherstellen können und möglichst auf der Höhe der Zeit sind, brauchen wir z.B. das Know-How aus Fortbildungen, die aber teilweise nur für den Level A/B-Trainer angeboten werden. Hätten wir hier keinen Zugang, würde es uns deutlich schwerer fallen, erfolgreich zu sein.

    Dito.
    Haben mehrere Landes- und auch einen Bundeskader, die wir trainieren.
    Wir orientieren uns sehr an den aktuellen Technikleitbildern. Der Erfolg zeigt sich auf den jeweiligen Meisterschaften.
    Wir sind seit einiger Zeit regelmäßig mit großer Mannschaft auf der Deutschen in München vertreten. Und nicht ganz hinten.
    Letztes Jahr leider nur lauter vierte Plätze. Zum Teil ringgleich mit dem Dritten.

    ABER: Wir haben (wohl wie überall) nicht nur talentierte und leistungsbereite DSB-Supersportler zu betreuen.
    Sondern auch ganz normale Just-for-fun-Sportschützen. Die eigentlich nur Spaß haben wollen.
    Ist meiner Meinung nach vollkommen ok und auch wichtig. Diese bilden die Basis!
    Für diese Freizeitsportler bieten wir neben dem technikorientierten Schießen auch die gesamte Palette an Disziplinen, die unsere Schießstände erlauben. Also das, was unsere EU-Schranzen von der SPD und weiter links als "militärisches Schießen" diffamieren (in unserem Falle leider kein IPSC, sondern nur Fallplatte und Mehrdistanz, aber auch das ist den roten und grünen Taliban zu dynamisch).
    Diese machen mit 18 ihre WBK und bleiben im Verein. Nehmen auch an Wettkämpfen (im BDS) teil.
    Das ist für mich ein ganz wichtiges Ziel.

    So wie mir berichtet wurde gibt es einen Diplomtrainer, der die Sachkunde nicht beim DSb gemacht hat, weil dies früher nicht nötig war. Mit der Erweiterung der Trainerlizenz wurde jetzt festgestellt, dass er keine Qualifikation nach DSB auf dem Schießstand Aufsicht zu machen.

    Manche Leute (und damit meine ich nicht den Trainer) ziehen sich offensichtlich ihre Hose mit der Kneifzange an.

    So eine entschlossene Reaktion sieht man vom DSB selten! Hätte ich ja nicht erwartet!

    Hätten sie nur nicht so pauschal geschrieben:


    Zitat von DSB

    Ziel der Regelung ist vielmehr die bei den terroristischen Taten regelmäßig verwendete Kalaschnikow AK 47. Deshalb würde es statt eines pauschalen Verbotes von halbautomatischen Waffen ausreichen, diese konkreten Waffen vom Schießsport auszuschließen. Denn

    Sportschützen brauchen keine Kalaschnikows

    Natürlich brauchen wir keine (echten) Kalaschikows (sind ja sowieso schon verboten), aber viele Sportschützen nutzen ZIVILE CLONE bzw. "Look a likes" dieses Waffentyps - mit sportlichen Erfolgen.
    Genau den gleichen Unfug hat schon das FWR in seine Stellungnahme reingeschrieben.

    Denken die wirklich, daß sie mit diesem Bauernopfer etwas bewirken? Wieder eine Scheibe ab von der Salami!

    Und nein, ich habe keinen AK-Clone.

    ... so etwas wie dein AdA-Schein würde nur gelten, wenn er erst nach dem Inkrafttreten des Waffengesetzes, also nach Anfang 2003, erworben worden wäre.

    Das läßt sich selbst beim schlechtest möglichen Willen - IMHO - nicht aus der WafVwV herauslesen.

    Wer selbst eine JuBaLi-Schulung mitgemacht hat, weiß, wovon ich rede.

    Ceterum censeo...
    Und im übrigen bin ich der Meinung, daß alle Politiker erst mal einen ehrbaren Beruf erlernen und mindestens 5 Jahre ununterbrochen (ohne Bezug von HIV oder ALG) ausüben müßten, bevor sie überhaupt politische Ämter übernehmen dürften.

    Gibt es denn überhaupt, abgesehen jetzt mal von der waffenrechtlichen Forderung im Schießsport, auch in anderen Sportarten solche gesetzlichen Forderungen? Also nicht irgendwelche internen Beschlüsse oder Richtlinien, die über Umwege greifen?

    Mir nicht bekannt.

    Ich habe beim DSB die JuBaLi gemacht, weil der Landes-BDS trotz der Bundesvorgaben (Schießleiter plus irgendeine pädagogische Ausbildung = Berechtigung zur Kinder- und Jugendarbeit) mir keinen derartigen Schriebs austellen wollte. Damals gab es allerdings die WaffVwV noch gar nicht. Sind ziemlich dynamische Zeiten.

    Heute könnte ich , wie ich ja vorhin erst gelernt habe, ganz darauf verzichten, da ich den "AdA-Schein" habe (der Teil der Meisterprüfung, der sich mit der Lehrlingsausbildung beschäftigt und dazu berechtigt). Das ist gut zu wissen für künftige Kollegen (Co-Trainer) an meiner/unserer Seite. Ggf. eine bürokratische Hürde weniger.

    Bin leider zu weit weg von dir, aber als Besitzer einer HK USP Expert (und einer 1911er HPS) muß ich dir von der Expert für Präzisionsdisziplinen abraten.

    Die USP Expert ist eine absolut zuverlässige und auch in meinen Augen sehr schöne Pistole (darum habe ich sie damals gekauft).
    die Grundpräzision ist auch sehr gut, leider aus meiner Sicht aus der freien Hand nur schwer umsetzbar, denn:

    Der Abzug ist schwammig und einfach nur bäh. Ich habe viel Geld in das Abzugstuning gesteckt, es war verbrannte Kohle.
    Als der Abzug dann mal endlich halbwegs ging, funktionierte der Entspannhebel nur noch mexikanisch.

    Seitdem ich die Präzisionsdisziplinen in 9mm mit der HPS 1911 schieße, sind meine Ergebnisse signifikant besser geworden.