Beiträge von Califax

    Jedem seine Meinung.

    Ich werde mich jetzt nicht auf das Niveau einlassen:

    Waffenbesitzer kann schon tolerant sein wenn es ihm gefällt.

    Wurschtelt ruhig weiter rum und freut euch eurer Erfolge. Wir haben aktuell ca. 7% Landeskader unter allen Mitgliedern.

    Ich bin für vieles offen und tolerant, lasse mich aber nicht gern sonstwohin treten. Auch nicht von Sportkameraden.
    Und ich lasse mir nichts kampflos wegnehmen.

    Du führst den berühmten Kampf gegen Windmühlen

    So ist es. Aber "wer nicht kämpft, hat schon verloren".

    Ich habe gerade eine meiner besten Nachwuchsschützinnen in Schottland zum Austauschjahr.
    Sie hat das große Glück, dort überhaupt in einem Verein Luftpistole trainieren und an britischen Meisterschaften teilnehmen zu dürfen.

    Aber die Verhältnisse dort sind zu unseren eher bescheiden bis ganz mies. Sehe ich auch an ihrer fallenden Leistungskurve.

    Im Prinzip können wir froh sein, dass man überhaupt noch mit GK-Halbautomaten schießen darf.

    Ja. Im Prinzip dürfen wir froh sein, dass wir überhaupt noch KK, GK und Vorderlader schießen dürfen!
    An den Halbautomaten sägen sie schon seit vielen Jahren, an den Vorderladern ja jetzt auch schon.

    Im Modernen Fünfkampf wurde Pistole durch Laserpistole ersetzt.

    Usw. usf.

    Das ist der EINE Grund, warum ich so auf den erlaubnispflichtigen Waffen herumreite: Masse schafft (geringe) Sicherheit.

    Der zweite ist, wie Daniel auch schrieb, wer eine WBK hat, der bleibt dem Verein treuer als einer, der keine hat. Gerade bei den Jugendlichen, die oftmals, sobald sie die Lehre anfangen, zum Studium gehen bzw. sich einen Freund/eine Freundin angeln, "weg vom Fenster" sind.

    Ich sehe "meine" ehemaligen Jugendlichen regelmäßig (wenigstens 1x pro Monat) bei uns auf dem GK-Stand. Erfahrungen reiner Druckluftvereine sind da - Ausnahmen bestätigen die Regel - ganz andere.

    1. Ja. Kann man machen,

    2. Das sehe ich auch so, "Damals" haben wir den Kinderschützenkönig auch mit Blasrohr ausgeschossen. (Damals = in der der DDR der 70er Jahre)

    3. Ok, auch das stimmt

    4. Meinethalben.

    5. Offensichtlich, wenn ein Fuffi pro Set reicht.

    Auch in Punkt 6 sind wir uns einig. Ich fördere alles, was zum Schießen mit erlaubnispflichtigen Waffen hinführt.
    Denn wir haben in Deutschland das Bedürfnisprinzip. Wenn dann schon die Schützen sagen, dass Blasrohrsport die Zukunft des deutschen Schützenwesens sei, wird´s ganz schnell duster. Und dann bin ich weg.

    Du hast zur Kamera (Sensor) so ein Winkelstück. Mit Hilfe dieses die Kamera einfach im vorderen Loch seitlich anschrauben.

    Alles ordentlich festziehen. Die Gewinde passen direkt zum mitgelieferten Scatt-Zubehör.

    Zu meiner großen Verwunderung erkannte die Kamera selbst, dass sie um 90° gedreht angebracht war.

    Ich kann jetzt keine Bilder posten, da mein Scatt verborgt ist. Darum alles aus dem Gedächtnis.

    Lohnt sich die Trainer C Ausbildung?

    Definitiv. Ohne diese Lehrgänge währe ich aktuell nicht da, wo ich stehe.

    Erstmal C-Basis machen und dann gleich weiter C-Leistung!

    Der Qualitätssprung ist - sicher abhängig vom Lehrgangsort und -team - erheblich, da bei C-Leitung eine Grunddisziplin (Pistole, Gewehr, Flinte Bogen) in den Focus gefasst wird.

    Leider krankt auch der C-L an der typischen DSB-Lehrgangsphilosophie, die ein klein wenig an die Kurse von Scientologiy erinnert: "Wenn du wissen willst, wie es weitergeht, musst du den nächsthöheren Kurs kostenpflichtig buchen!"

    C Basis behandelt nur und ausschließlich die einschüssigen Druckluftdisziplinen LP 10m und LG 10m. Kein Dreistellungskampf, keine Mehrschüssige LP, kein KK. Nix anderes. Dazu elementare Grundlagen der Trainingswissenschaft.

    Das Knoff-Hoff bezüglich Trainingswissenschaft wird bei C-Leistung noch weiter vertieft, auch die Strukturierung des Trainings überhaupt.

    Bei C Leistung (Pistole) wird einem weiterhin entweder hauptsächlich beigebracht, wie SpoPi 30+30 zu trainieren ist - oder wie man über das Jahr die Trainingseinheiten optimal plant. Ersteres habe ich bei meinem Kurs in einem westlichen Bundesland gelernt, letzteres meine Frau bei nominell dem gleichen Kurs in einem in den Fünf Neuen Ländern. Insofern ergänzen wir uns beide hier vorbildlich. Explizit ist Freie Pistole und OSP aber auf keinen Fall Bestandteil von C-L. Ich hoffe mal, in B, wenn ich diesen Kurs mal besuchen können darf und Zeit habe...

    Was ich über das Training OSP weiß, habe ich von einem älteren und sehr erfahrenen Trainerkollegen, der auch schon bei den Olympischen Spielen selbst auf dem Treppchen stehen dürfte, aufsaugen dürfen. Dem bin ich für diesen Wissenstransfer sehr dankbar.

    Also es geht somit alles natürlich auch ohne lizensierte DSB-Ausbildung, wenn man selber einen guten Lehrer an der Seite hat.

    Ich finde es immer lustig, wenn ohne jeden juristischen Sachverstand Leute sich an Satzungsneufassungen versuchen

    Zum Feinschliff des Ergebnisses haben wir einen Volljuristen im Verein. Zum reinen Erstellen ist jener nur begrenzt nützlich.
    Oder anders gesagt: Die Mitglieder schlagen Änderungen vor, die Satzungskommission sortiert und formuliert vor und der Herr Notar setzt das Ganze dann in wohlgesetzte juristisch korrekte Paragraphen um, die ohne ihn niemand wirklich versteht. Das dürfte funktionieren. Die Vollversammlung beschließt das Ganze so, wie im Bundestag Gesetze beschlossen werden.

    Vielleicht sollte man aber zusätzlich dem Weg unserer Bundesrepubliksverwaltung folgen und zwei Versionen erstellen: Eine juristisch korrekte und eine "im leichten Deutsch".

    Früher mal Sportwart in einem kleinen, aber feinen BDS-Verein gewesen.

    Diesen 15-Mann-Verein im BDS-Landesverband unter die sportlichen Top 3 gebracht.

    Wegen persönlicher Differenzen Verein gewechselt und zweite Verbandsmitgliedschaft angenommen.

    (Das macht einen einfach viel weniger erpressbar)

    Schießsportleiter, JuBaLi, Trainer C Basis, danach C Leistung (Pistole)

    Mehrere Jahre Jugendtrainer, nicht ganz erfolglos. Mache ich auch weiterhin.

    Verein in der Jugendarbeit sportlich im Bundesland auf Platz 2 gebracht (im Schlepptau meiner besseren Hälfte),
    was die Kurzwaffendisziplinen betrifft. Im BDS sind wir leider aktuell nur Träger der Holzmedaille. Das ändern wir aber!

    Seit Kurzem Vorsitzender / 1. Schützenmeister.

    Wir sind jetzt mit dem neu gewählten Vorstand dabei, den Verein weiter zu modernisieren unter Beibehaltung unseres sehr breiten Profils.

    D.h. z.B. schnellere Bearbeitung waffenrechtlicher Bedürfnisse,

    effektivere Organisation der Vereinsarbeit und Verteilung dieser auf mehr Schultern,

    Neufassung der in die Jahre gekommen Satzung,

    Verstärkung der Synergien zwischen unseren beiden Verbänden insbesondere in der Jugendarbeit,

    Verringerung der Terminüberlappungen soweit möglich (1 Verein + 2 Verbände = 3 Kalender zu synchronisieren)

    Weiterführung der Vorreiterrolle in der neuen Disziplin BDS Speed Steel,

    Mannschaften in DSB Luftpistole / Sportpistole aufbauen.

    Wiederaufbau einer verjüngten Schwarzpulvertruppe.

    Kurz und gut, den Verein noch attraktiver zu machen.

    --> Wir sind nicht billig, aber jeden Cent wert!

    Bei meinen Schützen schaue ich bei ihren Schüssen "über die Schulter". D.h., ich schaue mir zuerst an, wie sich das Korn vor dem Schuss bewegt. Vergleiche, ob das, was ich gesehen habe, sich mit dem Treffer deckt (Bei guten Schützen, die ich auch gut kenne, kann ich mit mindestens 80%iger Sicherheit den Schuss alleine von der Kornbeobachtung ansagen).

    Deckt sich meine Beobachtung nicht mit dem Ergebnis, erforsche ich weiter, woran die Abweichung liegen kann. Kann das Abzugsverhalten sein (dazu stelle ich mich möglichst parallel zum Schützen und beobachte seinen Triggerfinger bei der Arbeit). Dann der äußere Anschlag, switchender Fokus ... - aber allein aus einer Scheibe wie der gezeigten kann ich nur sehr begrenzt eine Therapie zu besseren Ergebnissen entwickeln. Da habe ich noch viel zu lernen.

    Auf 25m normal beleuchtetem Stand geht fast jedes Spektiv, auch im Schwarzen die KK-Löcher sicher zu identifizieren.

    Auf 50m KK wirds schon enger.

    Mein KO-Qualitätskriterium ist, auf 100m noch ein KK-Loch im Schwarzen sicher erkennen zu können.

    Wir haben einen Satz LP65/80, die wir für Neueinsteiger, Gelegenheitsschützen und für Gemeine Volk (z.B. 5. Klasse Gymnasium, hier aber aufgelegt) verwenden. Alle frisch in Gotha gewartet und wieder richtig fit gemacht.

    Dafür sind das super Waffen, genügsam, robust. Schwer.

    Für noch nicht mit ausreichend Muckis bestückten Nachwuchs haben wir ganz leichte Preßluftpistolen, z.B. Hämmerli AP 20. Relativ billig, durchaus nicht das Ende der Fahnenstange - aber für einen guten 9er Schnitt bei realen Personen (Jugendklasse) ausreichend. Erst heute wieder 361 Ringe im Wettkampf von einem 16-Jährigen. gesehen.

    Mit einer EVO10 oder anderen "üblichen Verdächtigen" geht das Schießen und Treffen natürlich leichter, wenn man das Wissen akquirieren kann, die Waffe auch auf sich optimal einzustellen. Und bereits da hapert es meistens. Ist wie das modernste WORD: Top Programm, kann alles, was man sich vorstellen kann - aber wer nutzt wirklich mehr als 50% der programmierten Möglichkeiten???