Beiträge von resi

    Wie willst du dies praktisch umsetzen können? Viele Vereine haben nur einen Luftdruckstand. Schnell mal einige 100km irgendwo hinfahren damit sie mal was "anderes" sehen ist ja nett nur bringt ihnen das nichts für ihre Disziplin (Sport).

    Wie würdest du dies bewerkstelligen?


    Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.......aber der Wille muss schon da sein.

    Zitat von wegi82

    Zeig mal 10 Leute von der Straße welche nix mit schießen zu tun haben
    ein Video von Biathlon und dann IPSC. Frag sie dann was für sie
    Bewegungsschießen ist und was nicht. Die Antwort wird dich überraschen -
    mich aber nicht. Du hast da ganz andere Probleme in der Öffentlichkeit.

    Ja, wir haben ganz andere Probleme in der Öffentlichkeit, die aber durch solche Falschbehauptungen nicht besser oder weniger werden!

    Nochmal: Bewegungsschießen ist in Deutschland per Gesetz verboten, also bringt es auch nichts, zu behaupten, eine Disziplin wäre das, oder?

    Zitat von wegi82

    Gar nichts muss man da machen. Wenn sie es machen wollen schickt man sie zu einem anderen Verein. Ein Fußballtrainer geht ja auch nicht zum Basketballspielen damit man mal eine andere Ballsportart gesehen hat. Interessanterweise wird das aber immer von Feuerwaffenbefürwortern vorausgesetzt, dass man KK, GK usw. gesehen haben muss. Ist aber des Sports wegen nicht nötig.

    Hierbei geht es mir darum, wie den Jugendlichen das vermittelt wird.
    Kommt da ein: Schau es Dir an, bei dem oder dem Verein kannst Du das machen!
    oder kommt da ein: Ach, das braucht doch keiner. Ist doch eh kein richtiges Sportschießen. Bleib Du mal bei Druckluft.

    Werden den Jugendlichen teils andere Disziplinen vorenthalten oder führt man sie bei Interesse auch dahin?

    Zitat von wegi82

    Dazu brauche ich kein Bogen! Warum soll ich eine neue Disziplin lernen welche mit der eigentlichen Disziplin so nichts zu tun hat? Lichtpunkt ist dem Luftdruck am ähnlichsten. Dann mache ich dort genau für diese Disziplinen den richtigen Ausgleichssport mit dem ganzen Zeug was hinten dran hängt.

    Klare Abgrenzung schaffen auch wenns einigen nicht passt!

    Warum eine Abgrenzung schaffen? Das spaltet doch nur noch mehr.

    Wir sind - auch wenn das von einzelnen immer mal wieder behauptet wird - kein DSB-Forum. Nur weil es etwas hier nicht gibt muss das weder schlecht sein noch todgeschwiegen werden. Ich glaube einem Schießsportkritiker dürfte es völlig egal sein, ob jemand aus der Bewegung schießt oder erstmal dafür stehenbleibt, oder?

    Geronimo,

    Du scheinst es nicht zu verstehen.
    Weder im DSB noch in einem anderen deutschen Schießsportverband ist das Bewegungsschießen erlaubt.
    Es ist per Gesetz in Deutschland verboten aus der Bewegung heraus sportlich zu schießen.
    In anderen Ländern sieht es anders aus, da mag es gesetzlich erlaubt sein, in Deutschland nicht.

    Und es macht sehr wohl einen Unterschied, ob der Schütze stehen bleibt oder aus der Bewegung heraus schießt. Es ist nämlich eine Frage der Suggestion in der Öffentlichkeit.

    Bewuß und gegen besseren Wissens, wird immer wieder behauptet, wie von Dir ja hier auch, dass es Disziplinen gibt, bei denen man aus der Bewegung heraus schießt und diese Suggestion wird dafür verwendet, die Bevölkerung gegen bestimmte Disziplinen im Schießsport aufzubringen.
    Wie soll den die Bevölkerung, die nichts mit dem Schießsport oder mit Waffen zu hat den Unterschied verstehen und sehen, wenn nicht mal innerhalb der Schützenwelt das Fakten richtig dargestellt werden.

    Ich stimme Dir darin zu, dass man die Jugend für die eigenen Disziplinen begeistern muss und das auch langanhaltend, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass kein einziger Jugendlicher in Eurem Verein mal die Frage gestellt hat, in Bezug auf Feuerwaffen, sorry.

    Bogen schießen ist auch eine sehr schöne Disziplin, die genauso wie das Lichtgewehr als Einstieg für Jugendliche oder Kinder unter 12 Jahren in das Sportschießen verwendet werden kann.
    Jeder Schützenverein kann das anbieten, auch wenn man keine eigene Wiese zur Verfügung hat.
    Stadthäuser haben meist große Sääle, in denen man das Fangnetz aufhängen und dann mit dem Bogen auf Scheiben schießen kann.
    Sportplätze, wenn das Fangnetz entsprechend breit ist, kann man dafür auch verwenden.
    Die Möglichkeiten sind vorhanden und das Bogenschießen kann durchaus als Alternative zum Lichtgewehr genutzt werden, zumal das Bogenschießen gerade bei Kindern auch zur Stärkung der Rückenmuskulatur beiträgt und so auch Haltungsschäden entgegen wirkt.

    Wie soll man auf sowas denn reagieren? Ich werde das Gefühl nicht los, der eine oder andere möchte, aus welchen Gründen auch immer, in allem und jedem ein Vorurteil sehen. Ja, ich verstehe gut, dass einige bei solchen Diskussionen nicht mitmischen bzw. sich schleunigst wieder zurückziehen. Ok, du unterstellst mir irgendwelche Vorurteile, klar, dann kommt wie immer eine Pfennigfuchserei, Bewegungsschießen gibt's überhaupt keins, naja, zumindest in Deutschland, und außerdem muss man ja stehenbleiben... Meinst du wirklich das interessiert Presse, Politiker und Öffentlichkeit?

    Das hat nichts mit Vorurteil zu tun, sondern damit, dass hier etwas falsches mitgeteilt wird.
    Im Deutschen Schießsport gibt es kein Bewegungsschießen und das sollte auch genauso immer und immer wieder gesagt werden.

    Wenn die Presse der Meinung ist, IPSC als Bewegungs- oder Combatschießen zu bezeichnen, dann muss das richtiggestellt werden, so einfach ist das und wenn Du auch noch selber sagst:

    Zitat

    ...eine facettenreicher Bereich von Traditionspflege bis Bewegungsschießen

    Dann ist das schlichtweg falsch. Richtig wäre hier zu sagen:

    Zitat

    eine facettenreicher Bereich von Traditionspflege bis

    Schießen

    Denn auch die Zeitserie oder OSP sind dynamische Disziplinen.

    Darum geht es.

    Wir trainieren mit Luftgewehr und Luftpistole. Für andere Disziplinen gibt's entsprechende Nachbarvereine.

    Damit beantwortest Du meine Frage nicht, leider.
    Wie geht Ihr damit um, wenn Jugendliche danach fragen mit KK schießen zu wollen? Was erzählt Ihr diesen Kids. Wie erklärt Ihr es ihnen?


    Ja, genau das meinte ich mit Extreme, einmal eine Möglichkeit unsere Sportart ohne Altersgrenzen und ohne große Bürokratie vorzustellen und auf der anderen Seite eine facettenreicher Bereich von Traditionspflege bis Bewegungsschießen. Sie beiden werden mitunter von Schießsportgegnern adressiert, einmal als mögliche Alternative und einmal als schlimmste Variante, auch deshalb sind das wohl Extreme, wobei Schießsportgegner oftmals gerade das Lichtpunktschießen besonders vehement ablehnen.

    Und genau hier zeigt sich wieder, wie die Vorurteile in den Köpfen drin sind.

    In Deutschland gibt es kein Bewegungsschießen. Das ist per Waffengesetz verboten.
    Es gibt dynamische Diszipline, aber bei der Schussabgabe muss der Schütze stehen bleiben. Was ist schlimm daran?

    Biathleten machen das genauso. Sommerbiathleten ebenfalls.
    Sie bewegen sich mit der Büchse auf dem Buckel, wenn sie aber auf der Schießbahn sind, stehen, knien oder liegen sie still.
    Genauso ist es bei IPSC! Ich kann da keine Extreme erkennen.

    Wie ich geschrieben habe, Leben und Leben lassen, auf allen Ebenen. Das fängt bei den Jugendleitern an, geht über die Schützen aller Altersklassen und geht bis zu den Vereins- und Verbandsfürsten.
    Erst wenn das endlich mal akzeptiert wird, kann sich etwas ändern und die Sportschützen sind in der Lage an einem Strang zu ziehen.

    Vorurteile können nur dann leben, wenn man ihnen den Nährboden dafür gibt. Der Nährboden sind hier die falschen Interpretationen schießsportlicher Diszipline.
    IPSC = Bewegnungsschießen = falsch = Vorurteil
    IPSC = Combatschiepen = falsch = Vorurteil

    Warum nennt man denn das Duellschießen im DSB nicht mehr Duellschießen, sondern Zeitserie? Eigentlich ein Begriff der nicht zur Disziplin passt, da alle Diszipline im Schießsport auf Zeit sind.
    Die Zeitsereie basiert eigentlich auf dem Duellschießen, wo sich zwei Schützen aufeinander zudrehen.
    Somit ist das die Zeitserie eine Simulation des Duellschießens. Eine art zu schießen, bei der man das Schießen auf einen anderen Menschen simuliert.

    Und schon hat man ein Vorurteil geschaffen!

    Du sagst, Du bist Jugendleiter und Jugendtrainer.
    Was machst Du, wenn die Kids ab 14 Jahren fragen, ob sie KK schießen können?
    Habt Ihr einen eigenen KK Stand oder einen Partnerverein, wo die Jugend auch mal KK schießen kann um es selber zu probieren, oder lehnt Ihr das bei Euch einfach ab?
    Was erzählst Du den Kids, wenn die Fragen zum GK kommen oder zum Waffenrecht, wenn die Jugendlichen 18 geworden sind und GK schießen dürfen?
    Habt Ihr einen eigenen GK Stand oder einen Partnerverein, wo die Jugend auch mal KK schießen kann um es selber zu probieren, oder lehnt Ihr das bei Euch einfach ab?
    Wie geht Ihr im Verein damit um, wenn sich Interessenten bei Euch melden und KK oder GK schießen wollen, aber einfach kein Interesse an LP/LG oder Licht haben?

    Das interessiert mich einfach mal und ist kein Vorwurf an Dich.

    Auch hier kann im Vorfeld viel Aufklärung betrieben werden und so im Vorfeld gegen Vorurteile bei Kindern/Jugendlichen und deren Eltern vorgegangen werden.

    Wie würde für dich ein guter Kompromiss aussehen, der einerseits solche politischen Äußerungen ermöglicht und andererseits den konstruktive Austausch (konkrete Fragestellungen im normalen Vereinsleben) zumindest nicht behindert?

    Ganz einfach:
    Leben und Leben lassen, auf allen Ebenen.

    Wenn einer eine bestimmte Disziplin oder Waffengattung nicht mag, sei ihm das unbenommen, sollte es aber mit Verlaub für sich behalten.
    Man kann selbstverständlich Diskutieren und auch mal in Frage stellen, aber keine Verbote fordern, denn die schwächen nur alle, nicht nur diejenigen, die ein Verbot unmittelbar treffen würden.

    Es ist ein Unterschied, ob ich sage:
    "Lichtzschießen braucht kein Mensch. Das taugt keinen Pfifferling!"
    oder ob ich sage:
    "Ich selber kann mit Lichtschießen/Druckluft/KK/GK nicht wirklich etwas anfangen. Macht mir einfach keinen Spaß. Aber wer damit lieber dem Sport nachgehen möchte, kann das gerne machen!"

    Das hat eine ganz andere Gewichtung in der Aussage und sorgt so für viel weniger Kontroverse.

    Wenn man diese Denkweise in die Köpfe aller LWB reinbekommen könnte, wäre das ein riesen Schritt in Richtung Einigkeit.

    Weil, ich weiß, dass das resigniert klingt, der nächste auftaucht, der meint andere Sportschützen wären auf der Brennsuppe dahergeschwommen und müssten durch ihn erleuchtet oder wahlweise auch zurechtgewiesen werden. Um es nochmal ganz klar zu sagen, wer Lichtpunkt als Gefahr für andere Disziplinen darstellt, der kommuniziert damit, bewusst oder unbewusst, dass Lichtpunkt in seinen Augen viele etablierte Disziplinen verdrängen oder ersetzen könnte, was bereits bei Luftdruckdisziplinen weder möglich noch erwünscht ist und spätestens beim Großkaliberschießen nun wirklich jedem einleuchten sollte.


    Ich weis nun wirklich nicht, wie oft ich es noch schreiben soll:

    Lichtpunkt als Einstieg für Kinder/Jugendliche unter 12 Jahren: Ja, ist in Ordnung, auch wenn das Hauptziel sein sollte, das Mindestalter auf unter 12 zu bringen.
    Lichtpunkt als PR Gegenstand in Einkaufszentren oder öffentlichen Veranstaltungen: Ja, ist auch in Ordnung.

    Diese beiden Punkte sind aber nur so lange in Ordnung, wie sie auch genauso in der Öffentlichkeit argumentiert werden.
    Das bedeutet, keiner lehnt Lichtgeräte ab!

    Nur wenn sich einzelne Funktionäre hinstellen und fordern, dass man Licht als Ersatz für bestehende Disziplinen nutzen kann, dann ist es falsch und gefährlich so zu argumentieren, da man suggeriert, dass bestimmte Disziplinen entbehrlich sind.

    Die eher ablehnende Seite der Lichtimpulsgeräte sehen eben genau diese Forderungen einzelner, die es aber immer wieder in die Medien schaffen.
    Ob es Schumann war, ungeachtet der Richtigstellung, die kaum einer mitbekommen hat, die Forderung von Kretsche oder die Forderung im Erbacher Bericht.
    Die sind es, die einen Keil hineintreiben und für Unmut sorgen, da sie quasi im Namen eines Verbandes sprechen und somit für alle Mitglieder. Und genau hier liegt die Kernproblematik.

    ich finde es sehr komisch, dass hier davon gesprochen wird, dass es sehr, sehr viele stören würde, aber kaum einer saqt es wirklich laut heraus.

    Noch mal, wenn man diese Themen hier nicht diskutieren möchte, ist das in Ordnung, aber dann sagt es klar und deutlich heraus.
    Wenn sie doch diskutiert werden sollen, dann kann es passieren, es es etwas lauter oder auch direkter wird. Das ist nun mal in jeder politisch angehauchten Diskussion so, und das ist eine politische Diskussion, an jedem Stammtisch, in jedem Verein und an jedem Kaffeetisch. Foren sind da keine Ausnahme.

    Danke, dass ihr in solchen Threads nach und nach die anfangs so von mir geliebte angenehme Kultur in diesem Sportschützenforum zerstört und damit nahezu unlesbar macht für Schützen, die sich für den Sport an sich interessieren.

    Es gibt doch genügend anderer "Lobby" und Diskussionsforen, in die ihr solche Dinge doch gerne anbringen könnt. Ein Sportschützenforum, wie die Meisterschützen anfangs waren und als was ich die Meisterschützen immer propagiert habe, sind sie leider schon lange nicht mehr und das macht mich traurig.

    Das hat nichts mit "den Kopf in den Sand stecken" zu tun, aber ich will mich hier einfach über unseren herrlichen Sport austauschen und nicht ewig über irgendwelche Streitereien stolpern. Denkt doch darüber mal nach!!

    Nur ist eben das Problem, wenn man nicht über die Themen diskutiert, werden diejenigen, die sich bislang nicht um diese Themen gekümmert haben, nicht oder weniger informiert und das ist genauso Kontraproduktiv.

    Meiner Meinung nach, wenn Ihr diese Themen hier nicht diskutieren wollt, dann untersagt die Lobbythemen in diesem Forum eben und sobald einer ein Lobbythema postet, könnt Ihr ihn löschen.
    Wenn Ihr die Themen aber zulassen wollt, dann solltet Ihr euch auch darüber im klaren sein, dass aufgrund der Emotionalität des Themas das Miteinander etwas anders verläuft, als wenn man über das Auflageschießen mit dem LG Diskutiert oder über die aktuelle Mode in Sachen Schießbekleidung.

    Hier haben Sportschützen berechtigte Angst über die Zukunft ihres Sports und bestimmter Disziplinen und diese Ängste sollten und müssen Diskutiert werden. Aber gegenseitige Angriffe und Anschuldigungen bringen hier keinen weiter.
    Viel eher sollte darüber diskutiert werden, was man machen kann, um den Problemen entgegenzuwirken und zwar neutral und ernsthaft.

    hrmpf,

    Zitat

    Ja, aber sollten diese Gegenwind nicht auch jeder zu spüren bekommen, der ersthaft diese Technik als mögliche Gefahr für andere Disziplinen bezeichnet, als würde sie irgendeine Disziplin ersetzen oder verdrängen können? Ich glaube den Aspekt übersehen viele komplett.

    Die GK`ler erleben doch genauso den Gegenwind!

    Zitat

    Wer fordert das? Und jetzt bitte keine Ausflüchte von wegen Funktionär X oder Politiker Y, hier, ganz konkret, denn hier macht ihr auch den Wind darum, also, wer fordert das?

    Die Zitate wurden hier genannt. Wiederholen möchte ich mich nicht.
    Das Problem neben den Schützen, die das Fordern nunmal auch die Forderung aus den Reihen der Politik, wie ein Herr Tschöppe aus Bremen, der genauso die Lichtimpulsgeräte verbieten würde.
    Es sind die Grünen, die ein Verbot großkalibriger Schusswaffen im Schießsport fordern, etc.
    Sorry, aber diese Forderungen gehören genauso genannt, wie alle anderen.

    Im übrigen habe ich kein Verbot oder die Abschaffung der Lichtimpulsgeräte gefordert, sondern lediglich mehr Fingerspitzengefühl in der Argumentation.

    Zitat

    Und wieder das platte Vorurteil.

    Falsch, leider kein Vorurteil, sonder die bittere Realität.
    Es mag sein, dass Du deine Meinung geändert hast, oder auch nicht. Das kann ich nicht beurteilen, da ich Dich nicht kenne! Aber es gibt mehr Vereinsfunktionäre in diesem Land, deren Meinung nicht zu ändern ist und genau die sind ein Problem, da sie für Verbote einstehen.
    Schau Dir doch einfach mal den werten MP Kretschmann an.
    Selber Sportschütze und verlangt ein Abschaffung von GK. Er selber ist LP Schütze und er teilte diese Forderung im Blättchen zum Schützentag in Crailsheim letztes Jahr auch mit.

    Ich glaube auch, dass hier mittlerweile die Fronten sehr verhärtet sind und keiner mehr zum nachgeben bereit ist. Jeder geht gegen jeden, oder Lager gegen Lager und konstruktives kommt dabei nicht raus.

    Mit jedem Thread, der zu diesem Thema neu aufgemacht wird, wird es nicht besser oder richtiger, sondern die Fronten verhärten sich nur zusätzlich. Und das bringt keinen weiter.


    Hallo Murmelchen,

    merkst Du gar nicht wie lächerlich Du hier argumentierst, Du willst tollerant sein? Du greifst uns die zu Lichtpunkt stehen mit deinen verbündeteten doch laufend an. Nun zu den GK Schützen wo Du dich nicht zu zählst, man kann ja Verständnis aufbringen, wenn es um das Sein oder nicht Sein geht. Aber wenn ich dann Solidarität erwarte von den Anderen, dann nicht in dieser Form, wir werden von denen in eine Ecke geschoben die man schon fast beleidigend nennen könnte wenn man Dünnhäutig wäre. Ihr schießt euch auf uns die es gut finden das es Lichtpunktschießen giebt ein, ok, erwartet aber von uns Solidarität für GK. Noch einmal , ich habe nichts gegen GK Schützen, in meinen Verein giebt es zur Zeit auch einen und er bekommt auch von uns volle Unterstützung. Wo ich was gegen habe, sind die , die sich hinstellen und jammern Gk könnte zum Untergang verdammt sein , von uns Unterstützung und Solidarität verlangen und uns zum Dank dafür in den Allerwertetesten treten siehe Lichtpunkt. Ich habe schon des öfteren angemahnt, lassen wir die Grabenkämpfe halten wir zusammen, ich wurde belächelt nun gut, ich bwünsche den GK Schützen, dass sie weiterhin ihren Sport so ausüben können wie sie es sich vorstellen.

    Aber durch eure Angriffe uns gegenüber werden wir nie Einigkeit ins Schützenwesen bekommen und dann wird es schwer für euch die sich hier so äussern, Du Murmelchen der kein GK Schütze ist, kippst noch Öl ins Feuer, hoffentlich verbrennst du dir nicht die Finger.

    Kogge

    Ich wiederhole mich hier einmal:

    Es ist nicht die Frage der Akzeptanz dieser Technologie, sondern die art, wie es verargumentiert wird.

    Als Einstiegsgeräte, in der Argumentationskette, für Kinder/Jugendliche unter 12 Jahren oder als PR System in öffentlichen Bereichen, haben diese Geräte ihre Berechtigung und wenn das auch genauso argumentiert wird, dann ist es in Ordnung.

    Aber in dem Moment, wenn ein Verfechter dieser Technologie sich hinstellt und sagt, es wäre ein Ersatz für bestehende Disziplinen anzusehen, dann muss er damit rechnen einen Gegenwind zu bekommen.
    So einfach ist das ganze.

    Ich verlange von keinem, dass er meinen Sport oder die Disziplin die ich Schieße mag oder ausübt. Ich erwarte aber, dass er sich nicht hinstellt und die Abschaffung dieser Diszipline fordert.
    Genauso wenig, wie er möchte, dass ich eine Abschaffung seiner Disziplin fordere.
    Es ist ein Geben und ein Nehmen.

    Und hier findet auf beiden Seiten genau das Gegenteil statt.
    Die GK Seite will die Abschaffung der Lichtimpulsgeräte und die Seite der Lichtimpulser will die Abschaffung von GK.

    Ok, nur damit ich das verstehe, wenn jetzt jemand also seine Meinung ändert, dann wird das zwar irgenwie zur Kenntnis genommen, aber er wird trotzdem weiter persönlich angegangen, denn es ist ja schlimm genug, dass er diese Meinung mal hatte oder überhaupt eine entsprechende Frage zugelassen bzw. diskutiert hat, ja, das deckt sich durchaus mit meinen Erfahrungen, aber dazu kann ich dir eines sagen: Wir tolerieren das keinesfalls!

    Also, Du verstehst mich da falsch, oder liest meinen Beitrag nicht richtig.

    Zitat

    Es spielt keine Rolle, wann diese Zitate ursprünglich geschrieben wurden. Sie wurden geschrieben und damit sind sie vorhanden und können gelesen werden.

    Hier verweise ich darauf, dass mal etwas gesagt wurde und von jedem so gelesen werden kann.
    Genauso wie ein Zeitungsbericht.

    Zitat

    Genauso verhält es sich mit den Zeitungsberichten oder TV Beiträgen.
    Sie wurden gebracht und viele Menschen haben sie gelesen oder gesehen.
    Selbst wenn es eine Richtigstellung gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass genau die Menschen, die den ersten, ursprünglichen Wurf gesehen haben, auf die Richtigstellung sehen, sehr gering und genau das ist, was viele nicht verstehen.

    Hier ist des Pudels Kern. Ein Zeitungsbericht, wie der hier diskutierte, der eine bestimmte Aussage beinhaltet. Ob nun eine Richtigstellung kommt, oder nicht, spielt vordergründig keine Rolle. Das geschriebene ist da und in den Köpfen der Ursprungsleser vorhanden. Diese Ursprungsleser werden die Richtigstellung kaum lesen oder gar wahrnehmen. Bedeutet, der Bericht hat aus Sicht des Journalisten seinen Zweck erfüllt, nämlich eine bestimmte Aussage transportiert und fertig.
    Genauso ist es mit Einträgen, wie die zitierten, in Foren.

    Zitat

    Wie man den Zitaten entnehmen kann, wurden also hier im Forum auch solche Aussagen getätigt, die nie revidiert oder entfernt wurden. Somit sind sie vorhanden und sind eine Angriffsfläche.

    Das hat nichts mit zulassen einer Meinungsänderung zu tun.

    Und was die Vorurteilsbestätigung bestrifft, nun das wird von den GK Ablehnern innerhalb der LWB genauso gehandhabt.

    Du siehst also, ich spreche Dir nicht ab, Deine Meinung ändern zu können.

    Es spielt keine Rolle, wann diese Zitate ursprünglich geschrieben wurden.
    Sie wurden geschrieben und damit sind sie vorhanden und können gelesen werden.

    Genauso verhält es sich mit den Zeitungsberichten oder TV Beiträgen.
    Sie wurden gebracht und viele Menschen haben sie gelesen oder gesehen.
    Selbst wenn es eine Richtigstellung gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass genau die Menschen, die den ersten, ursprünglichen Wurf gesehen haben, auf die Richtigstellung sehen, sehr gering und genau das ist, was viele nicht verstehen.

    Wie man den Zitaten entnehmen kann, wurden also hier im Forum auch solche Aussagen getätigt, die nie revidiert oder entfernt wurden. Somit sind sie vorhanden und sind eine Angriffsfläche.

    Das hat nichts mit zulassen einer Meinungsänderung zu tun.

    Und was die Vorurteilsbestätigung bestrifft, nun das wird von den GK Ablehnern innerhalb der LWB genauso gehandhabt.

    Hallo Resi,

    mit deinem letzten Beitrag antwortest Du leider nicht auf die Eingangsfrage. Versuche doch bitte daraus ein eigenes Thema zu formulieren.

    Sorry Wilhelm,

    ich sehe es schon als Antwort auf die Eingangsfrage an, da es genau aufzeigt, wo wir unsere Hauptprobleme haben.
    Es sind nicht die Waffen- oder Kalibertypen, es sind nicht die Lichtimpulsgewehre, die Druckluft oder KK Waffen. Es ist die Denkweise vieler Schützen und vieler Vereinsfunktionäre, die der Aufassung sind, dass man andere über die Klinge springen lassen kann, um seine eigene kleine Welt in Sicherheit zu wiegen.
    Es zeigt genau auf, wo die Unstimmigkeiten, selbst in der Denkweise hier im Forum schon, wie Murmelchen aufgezeigt hat.

    Und wenn diese Denkweise sich nicht schlagartig ändert, werden wir machen können, was wir wollen, wir werden immer wieder Friendly Fire erleben, in Foren, im TV und in den Zeitungen.

    Haben die Grünen eine Chance ihre Forderungen durchzusetzen? Stand jetzt, wenn sie an die Macht kommen, ja, haben sie und sie werden alles daran setzen dies auch zu tun.
    Haben sie eine Chance, wenn die Schützen aller Couleur endlich zusammen und mit einheitlicher Stimme sprechen, dann sieht es anders aus, weil man den Grünen die Basis für ihre Forderungen nimmt.
    Ergebnismeldungen sind gut und wichtig in den Medien, positive Berichte aus dem Schützenwesen sind aber wichtiger, um der Bevölkerung die suggerierte Angst zu nehmen.

    Ist die Lösung der Probleme Pro Legal? Nein ist es nicht. PL ist ein Lösungsweg, ein Puzzelteil der helfen kann, wenn die internen Wege verkürzt werden und sie schneller Handeln könnten.
    Gleiches trifft auf die anderen Gruppierungen zu.

    Wichtig ist einzig und alleine, dass diese internen Quereleien aufhören und auch die hintersten und verbohrtesten Vereinsfunktionäre kapieren, dass es nur gemeinsam geht und Forderungen nach oder Beführwortungen zur Abschaffung bestimmter Diszipline nicht Förderlich sind.
    Ganz im Gegenteil, sie schwächen die Verhandlungsposition ungemein, da durch eine Abschaffung einzelner Diszipline auch zeitgleich eine Reduzierung des Mitgliederbestandes zur Folge hat.
    Oder glaubt einer wirklich, dass die GK Schützen im DSB bereit sind auf Druckluft zu reduzieren, wenn aus dem eigenen Verband heraus Verbotsforderungen laut werden? Wohl kaum.
    Und selbst wenn es nur 150.000 Mitglieder sind, die kündigen würden, hat das eine negative Auswirkung auf die Position des DSB.

    Jede Reduzierung der LWB, bedeutet auch, dass es für Regierungen leichter wird, Waffen gänzlich zu verbieten.
    Denkt daran, in GB waren es auch nur um die 60.000 LWB, die ihre Kurzwaffen abgeben mussten. Also nicht der Rede wert.