Klar geht das.
Auf 25m passt die Pistolenscheibe bei 20x evtl. gerade noch ins Sichtfeld.
Beiträge von ottokar
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Der kleine Bereich zum Scharfstellen kann einfach nur mit der Übersetzung des Fokussiertriebs zu tun haben. Ob die Blende leicht- oder schwergängig ist, spielt für ihre Wirksamkeit keine Rolle. Und der zähe Dreh am Okular kommt vom klebrigen Fett.
Das sind halt die Kompromisse im unteren Preisbereich. Viel wichtiger ist: was sagen denn die Rezensionen zur Qualität der Optik?
Die Einsteigerserie Prostaff von Nikon+Okular kommt auf ca. 340+150€ und die Mittelklasse von Zeiss mit 85er Objektiv auf 1600 (Das Conquest kannst du blind kaufen
)Ich würde folgende Kombi für ca. 500€ testen:
https://www.foto-erhardt.de/fernglas-spekt…aff-5-82-a.html
https://www.foto-erhardt.de/fernglas-spekt…48x-20-60x.html
Liegt zwar etwas über deinem Budget, aber zumindest bei Nikon Ferngläsern kann ich dir versichern, dass deren Einsteigerserie Aculon den Aufschlag zu Bresser und Co. Wert ist. Wenn du es wirklich nur auf dem Schießstand brauchst, dann wären Festbrennweiten für deine Entfernungen eine Überlegung wert. I.A. wird denen ein besseres Bild als Zooms nachgesagt.
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Unter 80mm würde ich auf 100m nicht gehen, damit das Bild bei höheren Vergrößerungen nicht zu dunkel wird. Auf 90-100mm im Billigsegment allerdings auch nicht. Bei gegebener Brennweite steigt mit größerem Objektivdurchmesser die Anfälligkeit für chromatische Abberation, das mindert stark den Kontrast. Das Bild wird dann flau oder sogar unscharf.
Das größere Vanguard würde ich mal auf dem Stand an einer beschossenen Scheibe testen. es könnte ausreichend sein. Der Augenabstand von um die 20mm ist gut. Die Qualität des Okulars bei max. Vergrößerung musst du testen. Mein 60mm Vanguard ist besser als mein Besser aus'm Lidl mit gleicher Spezifikation, war aber auch 3x so teuer. Einen Versuch ist es wert. Ich denke, es ist ausreichend. Das kleinere würde ich nicht nehmen, da wird das Bild mit Sicherheit zu dunkel um noch was zu erkennen.
Es kann jedoch durchaus sein, das ein kleineres Nikon ein besseres Bild liefert, aber das war ja nicht die Frage

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Zum Sterne kucken.
Ich kenne aber auch einige, die kleine Maks für die Scheibenbeobachtung auf 100m nutzen. Die Abbildung ist gestochen scharf. Ich kann jetzt aber nicht sagen, ob sie ein Prisma oder eine Umkehrlinse vor den Okularen hatten, denn normalerweise steht das Bild von Maks auf auf dem Kopf. Für die terrestrische Beobachtung muss da noch ein Element dazwischen. -
Alternativ zum Spektiv vielleicht sowas hier: https://www.teleskop-express.de/shop/product_i…LED-Sucher.html
Oder der mit besserem Stativ: https://www.teleskop-express.de/shop/product_i…-AZ-Pronto.html
Spiegel ist ab einem gewissen Durchmesser günstiger als Linsen und hat nicht mit kontrastmindernden Farbsäumen zu Kämpfen. Nachteilig sind für wechselnde Entfernungen die Festbrennweiten, wenn man kein Zoomokular verwendet. Wenn die benötigten Vergrößerungen für 25, 50 und 100m feststehen, dann reichen auch 3 Okulare als Festbrennweite.
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Nikon baut schon sehr gute Optiken. Ich hab ein 80mm Spektiv von Svbony. SV13 meine ich. Das ist auf 50m i.O. aber auf 100m braucht's schon gutes Licht. Der Kontrast ist nicht so wie es die Öffnung erwarten lässt. Dunkle Löcher im schwarzen Spiegel sind schwierig. Ein Zeiss oder Swarovski hat ein deutlich besseres Bild.
Von Vanguard hab ich ein kleines 60mm. Das ist bei 50m am Ende. Das sagt aber nichts über die Spektive aus, die dir empfohlen wurden.
Bei den Ferngläsern habe ich noch Zeiss und Nikon. Die beiden liegen leistungsmäßig schon gut sichtbar über den preiswerten Produkten. Die billigen habe ich alle verkauft.
Nikon wäre für mich Preis-Leistungssieger.
Bei Teleskopen steigt die optische Leistungsfähigkeit i.A. mit den Begriffen: Achromat (Fraunhofer), ED Optik, APO. Wenn irgendeiner dieser Begriffe in den Spezifikationen deiner Spektive auftaucht, dann kannst du die ungefähr einordnen

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Das Fallpauschalen-System wurde ja seinerzeit von Rot-Grün eingeführt. Später hat die FDP den Gesundheitsminister gestellt und das System wurde immer mehr auf wirtschaftliche Effizienz getrimmt. Alle drei dürfen jetzt beweisen, dass sie dazugelernt haben. Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf

Bei uns im Kreis ist der Wettkampfbetrieb zum Erliegen gekommen. RWK finden nicht statt. Die LM Anfang 2022 ist noch immer ausgeschrieben, aber ich rechne mit einer Absage.
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Gesund=4G
So kommen hoffentlich alle - auch die Menschen ohne Impfung - durch die kalte Jahreszeit. Europaweit soll die Quote ja auch bei ca. 1/3 liegen. Ist also vermutlich kein deutsches Phänomen. -
Du hast Recht. Finde ich aber 1. trotzdem zu spät und 2. könnten dann evtl. sinkende Zahlen in Ö vor dem Frühjahr auch nicht mit der Impfpflicht in Zusammenhang gebracht werden. Stimmt. Fehler auf meiner Seite.
Achso: Danke an @MichaelB und wegi82 für den Hinweis auf meinen Fehler und die Korrektur.
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Du raffst es nicht. Sie sollten das wie Österreich JETZT einführen, damit es als Maßnahme eine prüfbare Wirkung entfaltet. Im Frühjahr kommen, analog dem Vorjahr, auch noch andere Faktoren dazu. Im Sommer gab es keine Veranlassung dazu. Strohmann-Argument von dir.
Österreich kannst du live kucken. Über die Impfpflicht wurde um den 20.11. herum berichtet. https://orf.at/corona/daten/morgenmeldung. Wenn die Fallzahlen in Ö schon vorher sinken, dann stützt das meine Argumentation von einer früheren Einführung bei uns.
Du scheinst ein wenig auf Krawall gebürstet. Deine Glaskugel brauchst du nicht putzen, Denkmurmel abstauben reicht aus

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Soll ich mal in die Glaskugel schauen? Wenn die Impfpflicht denn im Frühjahr kommt, werden wir vermutlich unmittelbar sinkende Fallzahlen erleben. Die könnten allerdings auch mit dem Ende der kalten Jahreszeit zusammenhängen. Uns wird das jedoch als direkte Folge der Impfpflicht verkauft werden.
Österreich hat sie sofort eingeführt. Das finde ich ehrlicher, als erst im Frühjahr. Als schmieriger Politikberater würde ich auch das Frühjahr vorschlagen. Als kleinen "Booster" für den Erfolg dieser Maßnahme.
Aufrichtigkeit wäre schön. Das könnten sie anders machen.
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Er nutzte nicht meine Worte. Aber wie soll denn deiner Meinung nach "neue Impfstoffe, die wir dem Virus entgegensetzen können, und die Möglichkeit für alle Deutschen, sich impfen zu lassen. [...] ein klares Ziel: die Rückgewinnung unserer gesundheitlichen Sicherheit und unserer gesellschaftlichen Freiheit." verstanden werden wenn nicht als: durch Impfungen werden das Ansteckungsrisikorisiko soweit gesenkt, dass alles wieder wie vorher wird? Er spricht doch von "Rückgewinnung" als "Ziel" und spielt damit auf die Situation von 2019 und früher an, als das Virus noch keine Rolle spielte.
Kommt das nicht einer Ausrottung gleich? Und natürlich wollte er auch so verstanden werden, das war eine Rede zum Mut machen. Du kannst den Kontext nicht leugnen.
Ich bin mir übrigens sicher, dass die Bund-Länder-Gespräche heute die Stadien dichtmachen und Testpflicht für alle ergeben werden. Wette ich drauf. Das gebietet einfach der gesunde Menschenverstand. Dass die Impfungen intensiviert werden müssen steht außer Frage.
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Zitat Bundesgesundheitsminister Januar 2021: "Schritt für Schritt kommen wir dahin, dass wir unser Leben nicht mehr von der Pandemie kontrollieren lassen, sondern wir die Pandemie zu kontrollieren lernen. 2020 bedeutete durch Corona viele schreckliche Nachrichten. 2021 wird ein Jahr auch guter Nachrichten sein können: neue Impfstoffe, die wir dem Virus entgegensetzen können, und die Möglichkeit für alle Deutschen, sich impfen zu lassen. Ich kann verstehen, dass das viel Ungeduld erzeugt. Aber wir werden für unsere Geduld belohnt. Wir haben für dieses Jahr ein klares Ziel: die Rückgewinnung unserer gesundheitlichen Sicherheit und unserer gesellschaftlichen Freiheit." (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressem…impfbeginn.html)
Du stimmst mir doch zu, dass er die Impfung als Weg zum vollständigen Sieg über das Virus verspricht?
Und zweitens musst du den gesamten Kontext meines Postes berücksichtigen. Wir beide und das RKI sind uns einig darüber, dass Impfungen nicht 100% schützen. Du musst noch ergänzen, dass der 90% Schutz auch rapide an Wirksamkeit verliert.
Was ist dann falsch an meiner Schlussfolgerung, dass die Impfung permanent in kurzen Zeitabständen aufgefrischt werden sollte und an meiner Kritik an rappelvollen Bundesligastadien?
Nochmal im Klartext: in meinem vorherigen Beitrag kritisiere ich, dass den Menschen suggeriert wird, mit einer Impfung in der Vergangenheit wird das Ansteckungsrisiko soweit ausgeschaltet, dass Massenveranstaltungen kein Problem mehr sind.
Die Wirksamkeit der Impfungen auf den Krankheitsverlauf bezweifle ich in keinster Weise.
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Lesestoff, die Medien sind eben nicht gleichgeschaltet und alle auf "Regierungskurs" (Was auch immer das sein mag):
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesell…achte-li.190726
https://www.welt.de/kultur/plus234…ein-Irrweg.html
Ich bin auch hinreichend beunruhigt darüber, dass der Impfschutz derart schnell wieder nachlässt und dennoch die Schuld für die hohen Ansteckungsraten fast ausschließlich bei Ungeimpften gesucht wird. Das ist nicht aufrichtig. Die Realität einzugestehen hieße jedoch, das Dogma der staatlichen Unfehlbarkeit über Bord zu werfen, indem die gegebenen Versprechen negiert würden. Impfungen - vor allem wenn sie einige Monate her sind - bieten nach derzeitigem Erkenntnisstand eben keinen 100%igen Schutz vor Ansteckung und Übertragung. Deshalb ist es unverantwortlich, z.B. die Stadien bis zum Bersten mit Geimpften zu füllen und gleichzeitig die Schuld für alles Übel von Corona bei den Ungeimpften zu suchen.
Allerdings ist das eine eher philosophische Betrachtungsweise und trägt in keinster Weise dazu bei, das Virus auszurotten. Hilfreich wären vermutlich Kontaktbeschränkungen für alle und verpflichtende Auffrischungsimpfungen alle vier Wochen. Das ganze dann bitte auch noch weltweit und in einem Jahr dürfte es überstanden sein.
Gestern Abend lief im Nachrichtenfernsehen die Meldung über nennenswerte Kursverluste des Dow Jones u.a. aufgrund der Aussage der Firmenleitung von Moderna, dass der eigene Impfstoff gegen Omicron nicht so effektiv wirkt wie erwartet. Unmittelbar danach eine Meldung aus der aktuellen Bund-Länder-Konferenz mit der Aussage: Impfpflicht für alle kommt. Unglückliche Abfolge der Beiträge und Wasser auf die Mühlen der Impfkritiker. Es hätte mindestens ein völlig themenfremder Beitrag dazwischen liegen müssen

Tests vor Wettkämpfen sind zügig gemacht und in unserem Sport halten sich i.d.R. auch Mannschaftsstärken und Zuschauerzahlen in Grenzen. Die Wahrheit ist aber auch: 100% Schutz vor Ansteckung gewährleisten nur Absagen.
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Zorgi Hast du die Gelegenheit, mal ein anderes 2700 anzuschauen? Zwecks Vergleich.
Wenn Messingbürsten das Blei nicht abkratzen oder zumindest deutliche Kratzspuren in der Schicht hinterlassen, dann zeigt das Bild etwas anderes als Blei. Pasten mit Schleifwirkung wären dann wohl eine Möglichkeit, die Oberfläche zu polieren.
Bleiben denn Ballistol-Filze sauber? Die gibt's auch mit eingearbeiteten Messingfäden. Wirken dann wie eine Einweg-Boresnake. Apropos, hast du einen "Sonderposten Baumarkt" in der Nähe? Die führen billige Snakes im Sortiment. Wenn das auch nichts hilft, dann bleiben nur noch abrasive Pasten.
Solange das Gewehr gut trifft, würde ich mir da aber keine Gedanken drum machen.
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Fest steht, dass wir scheinbar ein schwerwiegendes Problem in unserem Gesundheitswesen haben und es in fast zwei Jahren nicht lösen konnten oder wollten. Das Operationen aus Personalmangel verschoben werden darf nicht sein. Weil eine Station ausgelastet ist, müssen andere die Versorgung reduzieren. Was ist denn das für eine

Das ist ja wie ein MediaMarkt am Black Friday mit nur einer geöffneten Kasse. Da muss doch irgendetwas im System so richtig schieflaufen. Leider findet das kaum Widerhall in den Medien.
Den ungeimpften schwer erkrankten die alleinige Schuld für überlastete Krankenhäuser zu geben erscheint mir deutlich zu kurz gedacht.
Was unsere Wettkämpfe angeht, so würde ich mir ein 1G Modell wünschen. Tests für alle. Denn gesunde Menschen sind nicht ansteckend. Alles andere fände ich derzeit zu riskant für den Sportbetrieb.
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Kleine Anekdote aus der Vergangenheit: ich hatte eine Feinwerkbau 65 mit einem bekannten Tuning. Dieser Abzug war Vorzug/Druckpunkt auf etwas über 400/100g aufgeteilt. Damit bin ich nie zurechtgekommen. War höllisch schwer zu schießen. 300/200g, das war ungefähr die Aufteilung mit Werksabzug, fand ich deutlich besser.
Das Gewicht auf dem Druckpunkt darf m.M.n. auch ruhig etwas höher sein. Lässt sich entspannter handhaben. Wenn die Technik sonst einigermaßen stimmt, dann passen auch die Ringe.
Hab mir nach der Episode mit der 65 dann einen Vorkomprimierer mit voll einstellbarem Abzug zugelegt und lange Zeit erfolgreich genutzt. Ende gut, alles gut
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Nö. Bei 10-15% Preisdifferenz für chinesische Top-Diabolos gleicht es eher der Frage, ob R10 oder Finale Match in den jeweiligen LG die etwas engeren Gruppen schießen.
Die Beispiele am Anfang kosten nur ein Drittel oder noch weniger als die Spitzenserien. Die allerbilligsten aus China werden hier vermutlich gar nicht erst verkauft.
Umarex aus der roten Schraubdose (3,99€ im Angelladen) sind extrem grottig. Manche fallen von alleine durch den Lauf, andere passen nur mit Gewalt ins Geschosslager. Auf 10m hat's den ganzen KK-Spiegel gebraucht, um alle Treffer einzufangen. Die gibt's zum Glück nur noch als Restbestand.
Deine Vermutung ist nicht zutreffend
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Es gibt kein Sportliches Schießen außerhalb von genehmigten Sportordnungen von anerkannten Verbänden. Damit bist Du als Sportschütze immer einer Sportordnung unterworfen
Den letzten Satz halte ich für keinen zulässigen Schluss. Ich bin auf Wettkämpfen, die vom Verband ausgerichtet werden, der jeweiligen Sportordnung unterworfen. Da stimme ich zu.
Das gilt aber z.B. nicht beim Traditionsschießen, Preisschießen usw. Auch für das Training gibt der Gesetzestext bzgl. des zwingenden Ablaufs nach Sportordnung keine Vorgaben, außer den allgemeinen Bestimmungen (Voraussetzungen, Sicherheit usw.).
Gegenfragen: spielen Kinder Fussball, wenn sie auf dem Schulhof 3 gegen 3 kicken?
Betätigt sich ein Sportschütze schießsportlich, wenn er auf dem Schießplatz Halte-, Ziel- und Abzugstechnik übt und dabei auch ein paar Schüsse abgibt?
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Es bringt aber auch nichts, den ersten Satz von 15a aus dem Zusammenhang zu reißen und isoliert vom Rest zu interpretieren. P15 definiert nämlich was ein Schießsportverband ist. Und dazu gehört, dass der i.d.R. eine genehmigte Sportordnung besitzt und seine Veranstaltungen nach deren Regeln ablaufen. Das sagt z.B. aber überhaupt nichts darüber aus, wie der Trainingsbetrieb abläuft.
Für den Schießbetrieb auf dem Stand ist zunächst die Standordnung des Betreibers maßgeblich. Nicht die Sportordnung eines Verbandes. Sonst dürfte z.B. die KK-Pistole niemals nicht mit beiden Händen gehalten werden, weil bei DSB Spopi und StdPi nicht vorgesehen. Ist eigentlich einleuchtend.