Beiträge von uboot

    Hast Post . . .

    Ich laß' Euch mal mitlesen, was ich so finde, weil mir scheint, daß nicht alle perfekt informiert sind.

    Also: DHL kostet 19.- Hermes kostet 29.-

    Bei beiden ist von den Maßen gut Platz für eine Umverpackung, damit der Waffenkoffer nicht zu erkennen ist.

    Stellt sich nur noch die Frage, ob eine Waffe, wenn auch ohne Munition und "verschlossen", verschickt werden darf.

    Wenn nein, bleibt nur noch Overnite und ähnliche Firmen, die ausschließlich an den Berechtigten aushändigen.

    Richtig?

    Gruß

    WOlfgang

    Hallo Kollegen,

    ich habe bald ein KK-Gewehr zu verschicken. Dafür habe ich einen üblichen und stabilen Kunststoff-Waffenkoffer.

    Ich nehme an, daß der Versand damit weder erlaubt, noch sachgerecht ist.

    Wie wird das denn üblicherweise gemacht? Ich würde mich über einen guten Rat freuen.

    Danke schonmal dafür :)


    Gruß

    WOlfgang

    Aber der Widerstand auf den das Abzugszüngel wirkt wird immer per Mechanik sprich mittels einer Feder erzeugt, oder ?

    Hört sich sehr ähnlich meiner Glock an, man zieht und irgendwann bricht der Schuß ohne daß man genau sagen kann wann genau.

    Ja, so ist es. Ich habe bisher jahrelang mit einem knochentrockenen Stecherabzug geschossen, den ich, auch mit noch so geringem Abzugsgewicht, im richtigen Zeitpunkt "überwinden" muß. Mit der 152 kann und habe ich den Abzug so eingestellt, daß er minimal und sehr fein kriecht.

    Ich ziehe also bereits, während ich ziele und werde vom Schuß überrascht. Es gibt also keinen Muskelimpuls mehr zum Auslösen, der meist eine Bewegung der Waffe mit sich bringt, weil der Impuls bereits minimal in der Vergangenheit des Schusses liegt und ich weiterhin mit zielen beschäftigt bin. (Eine ähnliche "Abzugsumgebung" hatte übrigens der gute Aleksander Melentjew an seiner Mc55-1M) Mein Bestreben, diese "Umgebung" nachzubauen hat mich auf den kriechenden Abzug gebracht, an den ich sonst im Leben nicht gedacht hätte, nur muß ich den Griff noch abändern.

    Abdrücken und abfeuern sind nun getrennt. Das bringt mir ein deutlich besseres Ergebnis. (Aber ruhig halten muß ich schon auch . . .;) )

    Aus meiner einfachen Beschreibung in #40, den Bildern in #41 und der Beschreibung in #46 geht klar hervor, daß nur das Züngel mechanisch bewegt wird.

    Damit wird ein Magnetfeld erzeugt, welches den Schmidt-Trigger ansteuert. Wer unbedingt auf einem Schalter besteht, kann diese Schaltung ja so nennen. Nur ist es kein mechanischer Schalter, der hier etwas unter Verdacht steht, nicht stets exakt zu schalten.

    Mechanisch wird es erst wieder beim Elektromagneten.

    Gruß

    Wolfgang

    Da ich nun von meiner Hämmerli 150 auf das Modell 152 umgewechselt habe, wollte ich natürlich den anderen Abzugsmechanismus kennenlernen und habe mich ausfführlich damit befaßt.

    Die Auslösung geschieht mit einem "Feldplatten-Differentialfühler. Hier wird der Hall-Effekt genutzt, der erfolgreich zum Bau berührungsloser Schalter in der Industrie benutzt wird, z. B. bei Taucherlampen, wo keine Gehäusedurchführung gewünscht wird.

    Bei der 152 werden 2 feststehende Feldplatten unter dem Lauf als Spannungteiler geschaltet, wobei ein Magnetfeld entsteht. Auf der Züngelseite wird ein Permanentmagnet aufgesetzt. Wird der Abzug betätigt, ändert der Permanentmagnet das Magnetfeld der beiden Differentialplatten. Das dabei entstehende Signal steuert über einen "Schmidt-Trigger einen Transistor, der den Stromkreis des Elektromagneten schließt. Der schlägt einen Hebel weg, der die Hemmung des federbelasteten Schlagbolzens freigibt. Diese Mechanik soll sich nur um Bruchteile eines Milimeters bewegen.

    Über den Abstand des Magneten am Züngel von den Feldplatten kann ein Vorzugsweg eingestellt werden. Das Abzugsgewicht wird durch eine Feder unter dem Züngel eingestellt. Damit hat der Abzug keinen Druckpunkt, sondern nur ein Gewicht. Das äußert sich so, daß man einen kleinen (einstellbaren) Vorzugsweg zieht und der Schuß überraschend bricht, was mir im Vergleich zur 150 einen deutlichen Gewinn gebracht hat. Minimiert man den Anfangsabstand des Permanentmagneten auf nahe 0, lößt die kleinste (0,01 mm) Abzugsbewegung aus mit o Vorzug

    Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase sehe ich sicher deutlich höhere Ergebnisse. Da ich bei der 152 eien trockenen Druckpunkt hatte, muß ich mich noch an den Vorzug mit unfühlbarem Druckpunkt gewöhnen.

    Genauer kann ich bisher den Mechanismus nicht beschreiben, aber wenigstens die Elektrik grob skizzieren.

    Gruß

    Wolfgang

    Danke für den Hinweis; wußte ich nicht.

    Meine Beschreibung bezieht sich auf den Auslösemechanismus der Hämmerli 152.

    Es ist richtig, die Griffe sind für die Hämmerli. Ein Griff für die Cm84E besteht aus einem Stück und hat von außen ein Zugang zur Elektronik. Das Morini Logo ist deshalb drauf weil Moroni auch Griffe herstellt für Drittwaffen. Moroni ( Francesko Reppich Schweiz) machte auch eine Zeitlang Massgriffe. Nur irgendwann hat sich der Griffmacher selbständig gemacht.
    Cesare Morini ( Italien ) hat bis zur Insolvenz dieses Frühjahr auch Massriffe hergestellt aber in der Regel ohne Logo.
    No.limits

    Danke für Deine Richtigstellung.

    Da das Relieff innen aber anders aussieht, als bei meinen Griffen, und es CM-Griffe sind, konnten es nur die für die CM 84E sein.

    Auf meine 152 passen sie zumindest nicht; vielleicht auf eine frühere oder jedenfalls andere Serie der 152.

    Einfach nur Quatsch, Königstiger!

    Du schreibst nur die eine Hälfte eines schlüssigen Kommentars.

    Weshalb sollte das "Quatsch" sein.

    Das Züngel löst einen Schalter aus, der die Elektronik triggert. Bis dahin ist auch der Abzugswiderstand zu überwinden. Das ist unabhängig von der Elektronik. Die hat keinen Einfluß mehr zurück zum Abzug.

    Das wird da geprüft, wo es reglementiert ist. Bei den KK-Gewehr-Disziplinen steht in der SpO in Teil 1 und 9 in den Gewehrtabellen jeweils in Zeile 2 beim Abzugsgewicht "frei" .

    Genauso ist es; bei Kurzwaffen ist die Freie Pistole 50m auch eine Ausnahme, da das Abzugsgewich beliebig niedrig dem Schützen überlassen ist.

    Hallo,

    ich schieße seit kurzem eine Hämmerli 152 mit Elektronik, muss sagen bin begestert, hatte vorher die TOZ35 mit der ich auch gut zurecht kam. Der Abzug ist bei der 152 eine Spur "trockener".
    Sie verwendet eine 9V Blockbatterie, ich nutze einen, bzw 2 Akkus (Sicherheit), hält superlang. Allerdings habe ich noch kein Langzeittest gemacht.
    Bei der LuPi liebäugel ich mit der LP10e. Kann mich von meiner alten aber noch nicht so richtig trennen.

    Die SSP schieß ich als mechanik, weil ich damals gewartet und gewartet habe darauf, dass die SSP E rauskommt und mich dann entscheiden mußte. Aber wenn der Wechsel mal ansteht, dann .....

    VG
    Sam

    Hallo Sam,

    ich habe auch die 152, aber der Griff ist nicht so, wie ich ihn bräuchte. Welchen Griff hast du?


    Schönen Gruß

    WOlfgang