Beiträge von Tom_123

    Ich wiederhole meine Einschätzung gern nochmal:

    Ich denke nicht daß wir Profis und runde Tische brauchen,
    die den Vereinen erklären wo die Hüpfburg stehen soll und was
    man am besten auf den Grill wirft.

    Was die Vereine dringend brauchen ist professionelle Werbung
    auf Landesverbandsebene.
    Hier sind die meisten Vereine überfordert und was nützt
    die schönste professionelle Eventplanung wenn keiner kommt,
    weil schlicht und ergreifend nur wenige wissen daß überhaupt
    etwas stattfindet?

    Das 'Mitmachpaket' hat sich bei uns auch nicht bewährt.
    Wenn es etwas kostet werde ich vorschlagen es nicht zu bestellen.

    Die drei Dosen Diabolos werde ich spenden und statt der Medallien
    tragen die Mitglieder eben ihren Nippes und ihre Werbegeschenke
    zusammen und wir nehmen das als Preise für ein etwaiges Jedermanschießen.

    Letzteres machen hier viele Vereine bei Wettbewerben und Pokalschießen,
    und es wird von den Beteiligten gut angenommen.
    Zur Not kann man noch ein paar Urkunden drucken, das kostet ja
    heutzutage auch nicht mehr die Welt.

    Fazit:
    Von unten (Vereine mit Werbeunterstützung des Landesverbandes) nach oben (DSB)
    zu arbeiten ist m.M.n.hier wohl die bessere Lösung.
    Großartige Konzepte über die Köpfe der Vereine hinweg, meist in Unkenntnis
    über die Verhältnisse vor Ort entworfen ist hier m.M.n. kontraproduktiv
    und führt vermehrt dazu, daß diese Konzepte auf Vereinsebene schlicht
    ignoriert werden und man eben, wie früher auch seinen Tag der offenen Tür macht.

    Und da ja eh' keine Werbeunterstützung vom Landesverband kommt, ist man nicht einmal
    an den Termin gebunden und macht es halt dann wenn es am besten paßt und die
    Chance auf schönes Wetter groß ist.

    Bezüglich SSP würde ich erst mal googlen, das Teil schießen
    und Schützenkameraden nach ihrer Meinung fragen.

    Ein Schützenkamerad von mir war gestern not amused über seine SSP.
    Schon zweimal beim Büchsenmacher und gestern dann Zündversager am laufendem Band.
    Ich habe alle seine Versager verschossen, an der Munition lag es wohl nicht.

    Ein anderer Schützenkamerad hat 6(!) Wochen auf Ersatz für den
    gebrochenen Schlagbolzen seiner GSP gewartet.

    Kann jetzt alles Zu- oder Einzelfall sein, aber ich würde da mal nachhaken.

    Gleiches gilt für den S&W Revolver.
    Das Qualitätsbewußtsein soll bei S&W in den letzten Jahren
    nicht gerade neue Höhen erklommen haben.

    Bezüglich Zeitserien, bei den 10 sec Serien konnte ich nicht wirklich
    einen Vorteil für den Dämpfers erkennen.
    Aber wie gesagt, ich schieße auch mit dem .357 Revolver 10 sec Serien,
    vielleicht fehlt mir da einfach der Sinn für feinste Unterschiede. ;)

    OSP schieße ich nicht, könnte mir aber vorstellen, daß hier eher
    der bessere (konstantere) Abzug der AW93 einen Vorteil bieten könnte.

    Ich habe auch keine Ambitionen über die Landesmeisterschaft hinaus
    und bin Rückschlag gewohnt, da ich auch GK Kurzwaffe schieße.
    Deshalb solltest Du meine Aussagen entsprechend bewerten:

    Ich durfte mal eine AW93 schießen und mit meiner Erma 85a vergleichen.

    Vom Rückschlagdämpfer habe ich nicht wirklich viel gespürt.
    Die AW 93 springt genauso wie die Erma (mit Laufgewicht).
    Ev. gibt es feine Unterschiede, aber ich würde nicht erwarten,
    daß sich die AW 93 wegen des Dämpfers wie eine Lupi schießt.

    Ansonsten ist die AW93 eine schöne Waffe.

    Sie mag in der Schießmaschine oder in den Händen von Meisterschützen
    etwas präziser sein, der Abzug mag noch einen Deut besser sein,
    ich habe jedoch mit beiden vergleichbare Ergebnisse erzielt.
    Und der Punkt für Vielseitigkeit geht eindeutig an die Erma.

    Außerdem solltest Du bedenken, daß viele Meistertitel mit der
    GSP und anderen Waffen gewonnen wurden, die auch kein Rückschlagsystem haben.

    Mein Fazit:
    Rückschlagsysteme werden überbewertet.
    Wenn Du jedoch etwas mehr für eine top verarbeitete Waffe anlegen willst
    und nur Disziplinen schießt, in denen Sportgriffe zugelassen sind,
    dürfte die AW 93 eine gute Wahl sein.

    Schwieriges Thema und ungeprüft Aussagen mögen schlechter sein als
    gar keine Information, aber ich gebe trotzdem mal meinen Wissensstand zum besten
    und hoffe auf etwaige Korrekturen der Experten:

    Soweit ich mich bisher durchfragen konnte:
    Man braucht eine Untersuchung beim einem Arzt, der vom Verband
    dafür anerkannt ist. (teuer)
    Danach legt der (Landes?) Verband die Erleichterungen für den Schützen fest.
    Z.B. eine gefederte Auflage und wahrscheinlich auch diesen Hocker.

    Daneben scheint es einen Behindertensportverband zu geben, der
    eigene Wettbewerbe ausschreibt.

    Da ja vor einer Landesmeisterschaft Kontrollen von Waffen und Zubehör
    durchgeführt werden, gehe ich mal davon aus, daß in Deinem Fall
    alles seine Richtigkeit hat.

    Zitat

    Ja du hast recht Diszipinen mit HA kenne ich nicht deshalb die "dumme" Frage?

    Bin jetzt auch nicht der HA-Experte (habe auch noch keinen HA) aber als Einstieg:

    Beim BDS können viele Disziplinen auch -und andere wiederum nur-
    mit Selbsladern geschossen werden.

    Details findest Du im BDS Sporthandbuch:

    Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V.

    Im DSB gibt es hin und wieder einige Disziplinen in den B-Listen.
    Hier im SVBB z.B. 1.51/1.52, KK Selbstlader 50m liegend Zielfernrohr /und wie vor aber Auflage.

    Inwieweit beim DSB andere Disziplinen mitgeschossen werden dürfen, wenn man einzeln lädt,
    kann ich aus dem Stehgreif nicht sagen, müsstest Du mal in der Sportordnung nachschlagen.

    BdMP und DSU haben sicher auch etwas im Programm, aber da kenne ich mich garnicht aus.
    Details müsstest Du aber über deren Webseite in Erfahrung bringen können.

    Hoffe das hilft irgendwie

    Also ich sehe das so:

    Viele Funktionäre, besonders Aufsichten, Kampfrichter und Helfer
    stellen sich ehrenamtlich in den Dienst des Schützen und ermöglichen
    durch ihren Einsatz erst, daß ich unbeschwert, ausgeschlafen
    und gut vorbereitet meine Wettkämpfe bestreiten kann.

    Soll ich jetzt verlangen, daß diese Kameraden zwischendurch dann
    auch noch regulär in einer Rotte mitschießen?
    Möglichst nachdem sie bereits stundenlang Aufsicht geschoben haben?
    Wäre das denn fair?

    Diese Kameraden kann man eigentlich garnicht genug ehren und
    und selbst wenn bei ihren Vorschießtermin vielleicht etwas bessere Bedingungen
    herrschten, sollte man berücksichtigen daß sich der 'normale Schütze'
    auch in der Zeit vorbereiten konne, in der sie dafür gesorgt haben das der
    Wettkampf überhaupt stattfindet.

    Somit finde ich die Haltung und Antwort des DSB richtig.
    (kommt selten genug vor ;) )

    Im Klartext:
    Wenn man statt derer geehrt werden möchte, sollte man nicht 'rummaulen
    und Schmähgedichte schreiben sondern eine Schippe 'drauflegen
    und besser schießen.

    Ok, zuerst meine Lieblingswaffe.
    Erma ESP 85a Rainbow Edition.
    Gab es in den 90ern bei Frankonia für um die 700 DM.
    Wahrscheinlich aus der Konkursmasse von Erma, die ja in den 80ern zugemacht haben.

    Für mich die beste und vielseitigste KK-Sportpistole die jemals gebaut wurde.

    Hier nochmal mit Griff für den Zweihandanschlag.

    Zwar keine Pistole, aber hier noch meine S&W 686 Target Champion.
    Ist auch schon zwanzig Jahre alt und noch die alte Version mit Square Butt.

    Ach so, Lupi habe ich auch, Steyr LP10.
    Hab davon aber nicht extra ein Foto gemacht.

    @ Michael

    Hübsches Teil, was ist das genau? (Hersteller? Kaliber?)

    @ dadl_vof
    Oder Du machst einen extra Thread dazu auf.
    Meine Erma ist sicher sehenswert. :)

    OK, dann zeige ich meine Gewehre auch mal.
    Sorry für die Bildqualität, hatte keine Lust erst groß
    Hintergrung und Beleuchtung aufzubauen.

    Meine Unterhebler:
    Winchester 1892, Miruko Fertigung, Kaliber .357
    Erma EG 71, Kaliber .22

    Die KK Matchbüche: Anschütz 1903, hier mit Bushnell 3-9x40,
    Diopter habe ich auch dazu, nur treffe ich damit noch nicht allzu viel.

    Die GK Büchse:
    Howa 1500, Kaliber .223

    Ok Gero, ich denke mal das mit der Kollektivschuld bekommen wir nicht gelöst
    und ich will nur meine Meinung kundtun und nicht missionieren.

    Zitat

    ein laxer Umgang mit unserem Sportgerät ist einfach nicht akzeptabel!

    Natürlich nicht, allerdings würde gerade eine differenzierte Statistik
    zeigen wie selten solche Fälle vorkommen.

    Zitat

    ..da müssen auch unsere Gegner, einsehen, dass man viel mehr verliert als man evtl. gewinnt,
    wenn man sich die Akzeptanz der Waffenbesitzer verspielt,
    denn sie schafft das grundlegende Verantwortungsbewusstsein.

    Sorry aber das ist schon etwas naiv und wenn mich jemand nach einer Definition
    für voreilenden Gehorsam fragen würde, wäre dieses Zitat eine hilfreiche Erklärung.

    Falls Dich die Erfahrungen eines alten Mannes interessieren:
    Wenn Dir eine Sache wichtig ist, kämpfe kompromisslos dafür.
    Kompromisse werden Dir vom Gegner genügend aufgezwungen, da brauchst Du
    Dir nicht noch Eigene aufzuerlegen.

    Und ließ Dir mal das Wahlprogramm der Öko-Taliban durch,
    ist sehr aufschlußreich was die vom der Akzeptanz der Waffenbesitzer halten.

    Zitat

    Ich habe das Gefühl, dass Kritiker auch aufgrund solcher Pfennigfuchsereien von wegen erst legal dann illegal, etc., den falschen Eindruck erhalten Sportschützen, und generell alle Waffenbesitzer, wären völlig verbohrt und würden sämtliche Vorschläge ablehnen ohne überhaupt drüber nachzudenken. So verlieren wir unseren sehr wichtigen Expertenstatus.

    Ich wüßte jetzt nicht warum eine differenzierte Betrachtung einer Rechtslage 'Pfennigfuchserei' wäre.
    Ohne diese 'Pfennigfuchserei' ist Rechtstaatlichkeit nicht möglich.

    Man muß eben bei einem Verbrechen den Umfang und Art der Schuld der Beteiligten feststellen
    und kann nicht nach diffusen Moralbegriffen einen Rundumschlag durchführen.

    Und Expertentum setzt Fakten voraus.
    Da verwundert es schon das man einerseits Experte sein will und
    sich andererseit gegen differenzierte Statistiken wehrt.

    Zitat

    Die ganze Petition geht völlig am Thema vorbei, Opfer, Medien und Sportler interessieren sich größtenteils nicht für diese linkischen Pfennigfuchsereien, sie fragen zurecht wie's dazu kommen konnte, dass sich Amokläufer eine Schusswaffe aneignen konnten, die Antwort ist leider oft großer Leichtsinn, Schusswaffe im Nachtkästchen, bitteschön, das wird doch keiner mehr schönreden wollen, oder?

    Nochmal, dieses Thema wird nun mal von den Waffengegner und den Medien thematisiert
    und in entsprechenden Probagandaberichten wird nicht selten der Eindruck erweckt,
    daß täglich Menschen durch legal erworbene Waffen -natürlich nur die der Sportschützen-
    zu Schaden kommen.
    Klar daß die an Fakten, wie man diese 'Pfennigfucherei' auch bezeichnen kann,
    nicht interessiert sind.

    Diese Amoktaten sind schreckliche Verbrechen Einzelner aber eben nicht Alltag,
    sonst müsste man nicht weltweit nach Amoktaten suchen um die Probaganda
    hierzulande aufrecht zu erhalten.

    Klare Statistiken können dieser Probaganda entgegenwirken.
    Natürlich ist diese Petition jetzt nicht die Lösung für all unsere Probleme.
    Aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt und nur durch viele kleine
    Schritte kommt man auch an.

    Fahrlässige Aufbewahrung von Waffen will sicher keiner schönreden, aber es ist halt auch
    die fahrlässige Handlung Einzelner die meinetwegen dafür auch hart bestraft werden sollten.
    Daraus eine Kollektivschuld aller Sportschützen zu stricken halte ich für abwegig.

    Es kommt ja auch niemand auf die Idee eine Kollektivschuld aller Autofahrer aus den
    Trunkenheitsfahrten Einzelner zu konstruieren.

    Daß auch Schützen im voreilenden Gehorsam an dieser Kollektivschuld mitstricken
    ist geradezu bizzar, aber im DSB halt leider auch Alltag.

    Zitat

    Wir haben die Verantwortung - gesetzlich sogar festgelegt - Schusswaffen sicher aufzubewahren, wenn uns aber das, warum auch immer, einmal nicht gelingt, dann können wir doch nicht einfach sagen, Pech, die ist jetzt eine illegale Schusswaffe und nicht mehr unsere Baustelle...

    Doch!

    Sobald eine Waffe abhanden kommt, habe ich doch keinen Einfluß mehr darauf
    was damit geschieht.
    Bei fahrlässiger Lagerung trifft dann natürlich den Besitzer
    eine Mitschuld bzw. begeht er neuerdings auch eine Straftat.

    Aber nach Deinem Argument gäbe es überhaupt keinen illegalen Waffenbesitz.
    Denn ob die Waffe einem Sportler geklaut wird oder bei der Bundeswehr abhanden kommt,
    oder illegal importiert wurde ist doch immer der gleiche Sachverhalt.

    Man kann doch nur unterscheiden ob ein Verbrechen mit einer Waffe begangen wurde,
    über die der Besitzer legal die unmittelbare Gewalt hatte oder eben nicht.

    Wer unrechtmäßig Schußwaffen besitzt, führt oder benutzt begeht ein Verbrechen.
    Dafür kann man doch mich nicht in Sippenhaft nehmen.
    Und warum sollte ich dafür verantwortlich sein?

    Zitat

    Ja, aber nur wenn man nichts mehr merkt, wir können doch nicht ernsthaft behaupten, dass aus einer entwendeten legalen Waffe automatisch eine illegale Waffe wird und uns das alles deswegen nichts anginge. Das muss in den Ohren der Waffengegner und Waffenopfer wie blanker Hohn klingen!

    Also ich verstehe Dein Problem immer noch nicht?
    Mal vorausgesetzt die Hersteller von Schußwaffen halten sich an die Gesetzte
    dann beginnt jede Schußwaffe ihre 'Laufbahn 'als legale Waffe.

    Durch Diebstahl und andere illegale Handlungen gelangen nun manche Waffen
    an Menschen die zum Besitz und Führen von Schußwaffen nicht berechtigt sind.
    Das ist an sich schon ein Straftatbestand.
    Verüben diese Menschen mit den Waffen ein Verbrechen, wurde es mit einer
    illegal beschafften Waffe verübt.

    Was ist daran nicht zu verstehen?

    OK, nun entwendet jemand eine Schußwaffe und begeht damit ein Verbrechen.
    Vielleicht habe ich gerade meine unmoralische Woche, aber was bitte habe ich
    oder meine Schützenkameraden damit zu tun????
    Mal abgesehen davon daß mich Gewalt gegen Menschen immer betroffen macht.
    (Auch wenn sie auf Geheiß eines grünen Außeministers in Afghanistan stattfindet)

    Was der Öko-Taliban wie Hohn klingt, interessiert mich eigentlich wenig.
    Nur wenn deren Hetzkampagnen auf erfundenen Zahlen basiert, ist es doch
    eine gute Idee mal statistisch Material zu bekommen und zu sehen, wieviel
    Straftaten wirklich mit legal erworbenen Schußwaffen verübt werden, oder nicht?

    Warum ein Mensch, der Opfer eines Verbrechens geworden ist, seinen verständlichen Zorn
    gegen einen toten Gegenstand richtet und nicht gegen den Täter oder die Instituionen
    die wir zur Verhinderung von Gewalttaten bezahlen verstehe ich nicht.

    Noch weniger verstehe ich wenn Sportschützen, die täglich mit Schußwaffen umgehen,
    meinen in das selbe Horn stoßen zu müssen und Schußwaffen eine Aura des
    bösen und mystischen andichten.
    Schußwaffen sind Geräte, sie haben keinen Willen und töten auch nicht,
    Menschen töten.
    Aber die kann man halt schlecht verbieten.

    Zitat

    Dann wird jede Straftat mit Lupi, Schreckschußwaffe und Küchenmesser auf das Konto der Legalwaffenbesitzer gebuch

    So kann man es sehen, nur ist in der Petition von Schußwaffen die Rede.
    Das schließt schon einmal Messer und Schreckschußwafffen aus und Verbrechen
    mit einer Lupi dürften doch eher selten vorkommen.

    Und selbst wenn Du recht hättest werden jetzt doch zu Lupi und Messern
    auch noch die illegal erworbenen Waffen hinzugerechnet und die Gesamtzahl
    als Argument gegen legalen Waffenbesitz verwendet.

    Zitat

    Man erhofft sich scheinbar, dass wir für alle oder zumindest einige bekannte Massenmorde nicht verantwortlich sind, weil es sich ja um illegale Waffen handelte.

    'Wir' sind sowieso nicht verantwortlich.
    Meine Waffen haben bisher nur Löcher in unschuldigen Papscheiben verursacht, so what?
    Warum sollte ich mich für Verbrecher verantwortlich fühlen die zufällig den
    gleichen Sport betreiben?
    Füllst Du Dich als Autofahrer für jeden Falschfahrer verantwortlich?

    Zitat

    Was möchte man mit der Petition erreichen?

    Darstellen, daß Verbrechen mit legal erworbenen Waffen einen verschwindend kleinen Teil
    in der Kriminalstatistik ausmachen?
    Mir geht das übrigens nicht weit genug.
    Man sollte zusätzlich nach privaten und beruflichen Waffenbesitzern differenzieren.
    (natürlich habe ich trotzdem mitgezeichnet)

    Zitat

    Wobei man erstmal genau definieren müsste, aber wann aus einer legalen eine illegale Waffe wird.

    Was gibt's da zu definieren, das Waffengesetz beschreibt doch ganz klar wann und wie eine
    Waffe legal erworben wird und wann nicht?

    Zitat

    Wenn andere damit schießen?

    Wenn die Anderen illegal die umittelbare Gewalt über die Waffe ausüben -> illegal
    sonst legal.
    Ich sehe da kein Problem?

    Zitat

    Der Mehrheit der Bevölkerung ist legaler Waffenbesitz Schnuppe, ansonsten hätten R.Grafe in zwei Jahre mehr als 8000 Unterrschriften sammeln könne.

    Vielleicht liegt es ja auch daran, daß es mehr besonnene und klar denkende Bürger gibt,
    als wir allgemein annehmen.
    OK, ich hab gerade eine optimistische Phase. :)

    Aber weil Du Unterschriftensammlung erwähnst.
    Wie wäre es wenn wir selbst mal eine machen würden?

    Eine Unterschriftensammlung gegen weitere Verschärfungen des Waffenrechts und
    gegen weitere Einschränkungen unseres Sports?
    Auch das Thema der Altersbeschränkung könnte man aufnehmen.

    Wenn man das bundesweit in den Vereinen aller(!) Verbände und allen Waffengeschäften
    auslegt, sollten da einiges zusammenkommen.

    Ansonsten auch von mir Zustimmung für die Terminverschiebung,
    allerdings denke ich je eher desto besser.
    Die Aktion sollte m.M.n. kurz nach den Sommerferien stattfinden.

    Zitat

    In Berlin gibt es och Frankonia, oder nicht?

    ROFL, der war gut. :D

    Ne, im Ernst.
    Anfassen kannst Du da, wenn etwas zum Anfassen da ist.
    Probeschießen, Munitionstest und alles Andere, was einen guten Fachhändler
    vom Onlineshop unterscheiden sollte, Fehlanzeige.

    Bei allen anderen Händlern in der Umgebung (die ich kenne) sieht's nicht besser aus.

    Im Hinblick auf Waffenhändler, Büchsenmacher und insbesondere bei
    Service und Beratung für unseren Sport leben wir hier in Berlin und Umgebung
    praktisch in der dritten Welt.
    Hier gibt es leider nichts, aber auch garnichts.
    Also bleiben nur die von Dir genannten Geschäfte.

    Eine weitere Möglichkeit wäre in Vereinen oder Foren zu fragen,
    ob ein Schützenkamerad das entsprechende Model hat und Dich mal schießen läßt.

    Ich persönlich kann Dir da leider nicht helfen, habe nur eine LP.

    Zitat

    Ja, ich übe sobald ich bereit bin genug Druck aus, feuere aber dann wenn ich das Gewehr ruhig genug halte. Aber wie wie kann man sowas unbewusst machen?

    Indem Du erst ruhig anhältst und dann einfach Druck auf den Abzug ausübst,
    ohne Bewußt zu einen Bestimmten Zeitpunk auslösen zu wollen.

    Habe dazu auf die Schnelle leider nur ein Video auf Englisch.
    Ab etwa 2:20 gehts um Abzugskontrolle:

    Shooting Fundamentals - Rifle Shooting Technique - NSSF Shooting Sportscast - YouTube

    Zitat

    Was für Disziplinen gibt es? Ich konnte gerade mal zwischen 50m und 100m im Freien oder Halle wählen.

    Ist jetzt etwas schwierig, da ich mich mit den Gegebenheiten in Östereich nicht so auskenne.
    Daher kann ich Dich erstmal nur auf die Seiten von ISSF und ÖSB verweisen.
    Dort solltest Du Dir die Sportordnungen (Wettkampfregeln) herunterladen können:

    ISSF - International Shooting Sport Federation - issf-sports.org

    ÖSB

    Pauschal gesagt:

    International sollte das Schießen mit Kleinkaliber-Matchgewehren (Kaliber .22lr)
    wohl am weitesten verbreitet sein.
    Geschossen wird auf 50m und 100m meist mit Dioptervisierung.
    Anschlag frei stehend, liegend oder Dreistellungskampf (stehend, liegend, kniend).

    Die Gewehre sind neu relativ teuer, gebraucht aber zumindest hier
    in Deutschland recht günstig.

    Großkaliberschießen wird ähnlich durchgeführt, aber mit Zentralfeuerpatronen
    und auch auf 300m.
    Gängigste Kaliber hier sind .223Rem und .308Win.

    Hier in Deutschland gibt es noch weiterer Schießsportverbände, die auch Wettbewerbe
    mit Jagdgewehren, Zielfernrohrgewehren und auch Selbstladern anbieten.
    Was es da in Östereich gibt, müsstest Du googeln oder vor Ort nachfragen.
    (Schützenkameraden, Standnachbarn, Vereine)

    Zitat


    Kannst du mir die Anleitung geben? Ich weiß leider nicht, auf welche Details ich alles achten muss.

    Das kann man theoretisch in einem Forum zwar ansprechen, bringt aber nicht viel.
    Laß Dir das auf dem Schießstand von einem Trainer oder erfahrenen Schützen zeigen.
    Und das möglichst bald, bevor Du Dir irgendwelche Fehler antrainierst, die Du dann später
    mühsam wieder abtrainieren mußt.

    Wichtigste Regeln (lausig erklärt ;) ) bei jeder Art von Sportschießen:

    1. Anschlag. Jemand sollte Dir zeigen wie Du zu stehen hast, wie das Gewehr zu halten ist, usw.

    2. Abzugskontrolle. Der Abzug wird nicht bewußt durchgezogen sondern
    es wird Druck ausgeübt bis der Schuß bricht.

    3. Nachzielen. Sieh den Schießvorgang als einen Prozeß, der noch nicht abgeschlossen ist,
    wenn der Schuß bricht.
    Oder profaner ausgedrückt, wenn der Schuß bricht, hältst Du
    die Waffe noch einige Zeit im Ziel und "schaust durch's Feuer" wie man so schön sagt.

    Erst mal auch von mir willkommen.

    Also so schlecht finde ich das Ergebnis nun auch nicht.
    Vor allem auf 100m mit einem unbekannten Gebrauchsgewehr.
    Mein erster Versuch (100m Zielfernrohr mit .22er Matchbüchse)
    sah auch nicht besser aus.

    Und die viel wichtigere Frage ist doch, hat es Spaß gemacht?
    Wenn ja, freu Dich über das Ergebnis und versuche es das nächste mal
    zu übertreffen.
    Was die Anderen schießen sollte Dir erst mal nicht so wichtig sein.
    Es wird immer einen geben der besser schießt als Du und einen der
    schlechter abschneidet. :)

    Aber ich muß Gero recht geben, bevor Du an Gewehrkauf denkst, solltest Du
    Dir erstmal darüber klar werden, was Du schießen willst.
    Dann vermeidest Du Fehlkäufe und die berühmten 'Schrankwaffen'.

    Schau Dich dafür am besten erst mal bei Deinen örtlichen Schützenvereinen
    um und probier möglichst viele Disziplinen aus.

    Und ohne jetzt pingelig erscheinen zu wollen, aber 2x7 ist 14 nicht 17. ;)
    (auf der Auswertung zweites Bild)