Ich habe die Arbeit jetzt nur überflogen aber schon dabei würde ich sagen,
daß m.M.n. eine weit umfangreichere Untersuchung nötig wäre bevor sich den
interessierten Kreise im DSB eine Möglichkeit bietet um wieder einmal das
pöse Großkaliberschießen und insbesondere das noch pösere IPSC zu diskriminieren.
1. 131 Probanten aus einem Bundesland erscheint mir nicht
ausreichend um haltbare allgemeingültige statistische Aussagen über das Thema zu machen.
2. Bleibelastung der Probanten aus anderen Quellen wurde nicht untersucht
diese mögliche Belastung wird als 'Grundrauschen' abgetan.
3. Die Abhängigkeit der Blutwerte der Probanten von benutzten Schießstand
wurde nicht untersucht.
Wie auch, mit nur 131 Probanten aus einer Handvoll Vereinen die möglicherweise auch
noch alle auf dem gleichen Stand trainieren?
4. Es wurde absichtlich Waffen gewählt um einen möglichst große
Bleikontamination zu erhalten.
Ne, jetzt mal ernsthaft, .357er Revolver mit Bleigeschoß?
Wieviele Schützen in Relation zur Gesamtzahl schießen damit
mehr als 680 Schuß pro Monat?
5. Auch auf vielen offenen Ständen, jedenfalls bei uns,
wird eine Abzugsanlage mit Filtern eingesetzt.
6. Keine Ahnung ob das in Canada anders ist, aber die Bleibelastung bei
Polizisten zu ermitteln, die -von den SEKs mal abgesehnen- vielleicht
alle drei Monate 5 Schuß auf dem Schießstand abgeben erscheint mir doch etwas
weit hergeholt.
Und das ist nur was mir so beim durchscrollen aufgefallen ist.
Einen Warnhinweis auf Munitionsschachteln würde ich allerdings befürworten.
"Der Inhalt dieser Packung kann ihrer Gesundheit schaden" wäre doch mal
wieder ein Brüller und man hat ja ohnehin zu wenig zu Lachen. ![]()