Beiträge von Tom_123

    Ich habe die Arbeit jetzt nur überflogen aber schon dabei würde ich sagen,
    daß m.M.n. eine weit umfangreichere Untersuchung nötig wäre bevor sich den
    interessierten Kreise im DSB eine Möglichkeit bietet um wieder einmal das
    pöse Großkaliberschießen und insbesondere das noch pösere IPSC zu diskriminieren.

    1. 131 Probanten aus einem Bundesland erscheint mir nicht
    ausreichend um haltbare allgemeingültige statistische Aussagen über das Thema zu machen.

    2. Bleibelastung der Probanten aus anderen Quellen wurde nicht untersucht
    diese mögliche Belastung wird als 'Grundrauschen' abgetan.

    3. Die Abhängigkeit der Blutwerte der Probanten von benutzten Schießstand
    wurde nicht untersucht.
    Wie auch, mit nur 131 Probanten aus einer Handvoll Vereinen die möglicherweise auch
    noch alle auf dem gleichen Stand trainieren?

    4. Es wurde absichtlich Waffen gewählt um einen möglichst große
    Bleikontamination zu erhalten.
    Ne, jetzt mal ernsthaft, .357er Revolver mit Bleigeschoß?
    Wieviele Schützen in Relation zur Gesamtzahl schießen damit
    mehr als 680 Schuß pro Monat?

    5. Auch auf vielen offenen Ständen, jedenfalls bei uns,
    wird eine Abzugsanlage mit Filtern eingesetzt.

    6. Keine Ahnung ob das in Canada anders ist, aber die Bleibelastung bei
    Polizisten zu ermitteln, die -von den SEKs mal abgesehnen- vielleicht
    alle drei Monate 5 Schuß auf dem Schießstand abgeben erscheint mir doch etwas
    weit hergeholt.

    Und das ist nur was mir so beim durchscrollen aufgefallen ist.

    Einen Warnhinweis auf Munitionsschachteln würde ich allerdings befürworten.
    "Der Inhalt dieser Packung kann ihrer Gesundheit schaden" wäre doch mal
    wieder ein Brüller und man hat ja ohnehin zu wenig zu Lachen. :rolleyes:

    Peinlich wird's dann halt wenn man in einer schwach besetzten
    Disziplin mit unterirdischer Leistung das Limit in ungeahnte Tiefen zieht. ;)
    Ist mir mal passiert und es ist nicht schön, wenn solche 'Glanzleistungen' dann
    für alle Zeiten in den Statistiken der Limits verewigt werden. ;(

    Zitat

    Höchstes Ziel ist Spaß haben mit möglichst vielen tollen Waffen, was ich durchaus verstehe,
    allerdings kann ich dann keine Höchstleistungen mehr erwarten.

    Kommt darauf an, wie man Höchstleistung definiert.
    Leider gibt es, von IPSC und Westernschießen mal abgesehen, kaum Disziplinen die auf
    Vielseitigkeit ausgelegt sind.

    Außerdem glaube ich, daß das Leistungniveau nicht schlechter wird,
    sondern sich nur analog zum Durchschnittsalter der Mitglieder verschiebt.
    Z.B. in den Auflagedisziplinen liegt das Limit hier bei uns teilweise sehr hoch.

    Und ja, wenn man es im Hinblick auf den Wert für die Gesellschaft betrachtet,
    ist Freizeitsport wesentlich wichtiger als Leistungssport.

    Der Nutzen von 20 Top-Schützen für die Gesellschaft ist gleich Null.
    Der Wert von einer Million Freizeitschützen, die durch den Sport ihrer Gesundheit dienen
    und somit die Kassen weniger belasten oder durch den Ausgleich durch den Sport
    im Beruf leistungsfähiger werden ist immens.

    Bei mir wird's auch mal wieder Zeit für ein Update: :)

    Lupi: Steyr LP10
    SpoPi und StaPi ein- und zweihand, BDS 25m Schießen: Erma 85a (Rainbow Edition) :love:
    DSB Revolver .357 und BDS 25m Schießen: S&W Target Champion
    DSB Pistole 9mm und BDS 25m Schießen: Tangfoglio Limited Custom
    ZF- Gewehr 'Carl Zeiss' Auflage 50m und 100m - Anschütz 1903
    KK-Unterhebler Auflage - Erma EG 71 :love:
    GK- Unterhebler Auflage - Winchester 1892 carbine (Miroku Fertigung) Kaliber .357
    BDS Zielfernrohrgewehr unter 7mm - Howa 1500 Varmint Kaliber .223

    Zitat

    Kann mir bitte jemand Informationen geben, was „Normalsterbliche“ tun müssen, um Vereinsmitglied zu werden? Was ist meinerseits notwendig, um in den Verein aufgenommen zu werden? Reicht eine Antragstellung aus? Muss ich etwas vorweisen?

    Ich würde es so machen:
    Suche Dir hier Deinen Landesverband raus:

    http://www.bdmp.de/landesverbaende.php

    Setze Dich mit denen in Verbingung und lasse Dir die Ansprechpartner der
    angeschlossenen Leistungsgruppen geben.
    Dann besuchst Du die Gruppen und schaust ob es paßt.
    Sag auch gleich was Du schießen willst, nicht alle Gruppen werden auch
    alle Disziplinen schießen.

    Für die Aufnahme dürfte das Übliche reichen, Aufnahmeantrag, Führungszeugnis, Paßbilder.
    Allerdings sind Vereine auch nicht verpflichtet Mitglieder aufzunehmen, also hinterlaß
    einen gute Eindruck. ;)

    Zitat


    Wie schaut im Allgemeinen ein derartiger Prozess aus? Muss ich zuerst eine WBK beantragen oder brauche ich zur WBK eine Vereinsmitgliedschaft?

    Der übliche Weg:

    Mindestens ein Jahr Mitgliedschaft in einem anerkannten Schießsportverband.
    (der BdMP ist einer)
    In dieser Zeit mindestens einmal pro Monat Training mit erlaubnispflichtigen Waffen,
    oder 18 Trainingstermine über das Jahr verteilt.
    Dabei ist es wurscht mit welcher Waffe Du trainierst, nur erlaubnispflichtig muß sie sein.
    (Bogen oder Lupi zählt nicht)

    In der Zeit machst Du dann einen Sachkundelehrgang und legst eine Prüfung ab.

    Danach läßt Du Dir vom Verband eine Bedürfnisbescheinigung erstellen.
    Mit der gehst Du zum Amt und beantragst Deine WBK.
    Für Repetierbüchsen brauchst Du die gelbe WBK, wenn Du auch Kurzwaffen oder Selbstlader willst
    brauchst Du zusätzlich eine grüne WBK.

    Dann gehst Du einkaufen und wenn Du die Waffe(n) hast,
    gehst Du binnen 14 Tagen wieder zum Amt und läßt die Waffe(n) registrieren.

    Die Gesamtkosten dafür liegen in Berlin (mit Lehrgang) so um die 180€, das kann je Bundesland aber anders sein.

    Longrange schießen heißt, wie bereits gesagt, daß Du früher oder später auch Munition selbst laden solltest.
    Dann kommt noch ein Wiederladekurs dazu.
    Wenn Du Dich erstmal auf 100m bis 300m beschränkst und nicht unbedingt
    in der Weltspitze ganz oben mitschießen willst, reicht auch erst mal ein brauchbares Gewehr im Kaliber
    .223 oder .308. Da gibt es genügend Auswahl an Fabrikmunition.

    Zitat

    Langsam bekomme ich ein Bild davon, weshalb so wenige diesen Sport ausüben.

    Klingt schlimmer als es ist.
    Natürlich ist es etwas teurer und aufwendiger als Fußball oder Darts,
    aber auch zum Segeln und Golfen brauchst Du eine Sachkundeprüfung.
    Wenn Du allerdings damit durch bist, hast Du einen Sport, der -zumindest mir-
    sehr viel Spaß macht und Entspannung bereitet und den Du bis ins hohe Alter ausüben kannst.

    Und wenn Du einen vernünftigen Verein erwischst, wirst Du ja auch betreut und hast
    ev. auch 'Leidensgenossen', daß macht die Sache einfacher.

    Der Spiegel -bei 100m ist das der der SpoPi-Scheibe- erscheint im Absehen genauso groß
    wie der der Spiegel der ISSF 50m Scheibe auf 50m.
    Allerdings stimmt es schon, Du bist halt auf die Ringgröße festgelegt,
    die der Hersteller vorgibt und die Dicke der Ringkontur ändert sich je nach Vergrößerung.

    Hast Du denn beim Training/im Verein niemanden, der ZF schießt und Dich mal
    probieren läßt?
    Oder frag mal den BüMa Deines Vertrauens ob er Dir beide ZF
    zur Ansicht kommen läßt.
    Notfalls hast Du ja auch ein Rückgaberecht, wenn Du online kaufst.

    Zitat

    Tatsächlich will ich aber doch mein Gewackel möglichst genau beobachten können um in einer Phase relativer Ruhe abdrücken zu können.

    Nein, willst Du nicht. ;)
    Unbewußt versucht man das Wackeln auszugleichen und erreicht diese Phase der relativen Ruhe
    dann eben nur noch sehr schwer oder garnicht.
    Aber Du kannst es ja ausprobieren, ich kann hier ohnehin nur von meinen Erfahrungen freistehend
    ohne Schießanzug ausgehen. (Unterhebler und Armbrust)

    Für freistehend aber dann wohl auch ev. ein ZF mit Absehen auf der ersten Bildebene geeigneter,
    dann kannst Du die Vergrößerung je nach Tagesform wählen.

    Zitat

    Aber wozu brauche ich dann noch eine variable Vergrößerung?
    Man stellt doch dann eh die max. erlaubte 12fache Vergrößerung ein, oder mache ich da jetzt einen Denkfehler?

    Somit würde ich mich auch für das Simalux 4-12x44 entscheiden... oder kennt jemand noch andere ZFs mit Ring-Absehen?

    Ich habe auch mit 'Carl Zeiss'angefangen, allerdings Auflage 50m und 100m.

    Als Zielfernrohr verwende ich ein Bushnell Trophy XLT 3-9 X 40 mit
    Circle X Absehen.
    Das Absehen liegt auf der zweiten Bildebene, der Kreis umschließt den
    Spiegel bei ca. 8 facher Vergrößerung.
    Ich bin sehr zufrieden damit und auch von den Kameraden, die das ZF
    verwenden kommen keine Klagen.
    Die Wiederholgenauigkeit der Einstellungen geht auch in Ordnung,

    Weitere ZF mit Ringabsehen gibt es auch von Zeiss
    und von Redfield habe ich auch einige gesehen, allerdings weiß
    ich da nicht wie groß dort der Kreis im Absehen ist.

    Zur variablen Vergrößerung:
    Beim Absehen auf der 2. Bildebene stellst Du darüber den Abstand des Kreises
    des Absehens zum Spiegel ein.
    OK, 3-9 ist hier Overkill ich bewege mich hier zwischen 7 fach bis knapp über 8 fach.

    Beim Absehen auf der 1. Bildebene kannst Du bei konstanten Abstand
    die Vergrößerung einstellen.
    Wie Königstiger schon sagt, wirst Du freistehend wohl nicht mit
    12-facher Vergrößerung schießen wollen.

    Allgemein ist die variable Vergrößerung auch sinnvoll, weil man das ZF ja
    ev. auch für andere Disziplinen und auf anderen Waffen verwenden will.

    Tip am Rande, falls Du Dein ZF erstmal weiter verwenden willst:
    Einige Kameraden hier drehen ihr ZF um 45 Grad und schießen es dann 'spiegelaufsitzend ein,
    sodaß das Absehen quasi als Tangente unten am Spiegel anliegt.

    Ich habe gerade erst mit dem Auflageschießen angefangen
    und schieße auch nicht LG sondern KK.
    Trotzdem ein paar Gedanken zum Thema:

    1. Spaß ist ja schön und gut, aber vorher sollte die
    grundlegenden Techniken schon gelernt und trainiert werden,
    ansonsten wird die Sache langfristig keinen Spaß machen,
    ganz gleich ob man zur Deutschen Meisterschaft will oder
    Entspannung/Spaß sucht.

    2. In unseren Verein wird meist genau das gemacht, was Du beschreibst.
    Man geht auf den Stand und schießt sein Programm.
    Trotzdem fahren viele unserer Senioren regelmäßig zur Deutschen Meisterschaft.
    Also ganz so falsch kann dieses Vorgehen dann auch nicht sein.

    Ich halte auch nicht viel von Trainingsspielen.
    Der einzige, kleine Unterschied beim Training ist bei mir, daß
    ich versuche alle Aspekte des Schusses bewußt so gut wie möglich umzusetzen
    und mir jeden Schuß genau anschaue.
    Wenn es keine Zehn ist, versuche ich die Ursache zu finden und den
    Fehler beim nächsten Schuß abzustellen.
    Wenn etwas dauerhaft nicht gut läuft, versuche ich diesen Teilaspekt
    zu trainieren, dann manchmal auch ohne groß auf das Ergebnis zu achten.

    3.Bei vielen Senioren ist auch Schießen lernen nicht das Hauptthema.
    Die meisten sind ja erfahrene Schützen und haben die grundlegenden Techniken
    des Schießsports lange schon verinnerlicht.
    Ich, und sicher auch viele Kameraden, haben eher mit zumehmend schlechterer
    körperlicher Verfassung, mangelnden 'Körpergedächtnis' und schlechter
    werdenden Sehvermögen zu kämpfen.
    Wenn schon Training, dann ist vielleicht ab und zu eine Runde Tischtennis
    oder auch der eine oder andere Arbeitseinsatz hilfreich.

    4. Einen Tip habe ich trotzdem.
    Nehmt eine Kamera mit, filmt/fotographiert die Schützen im Anschlag
    und wertet das gemeinsam aus.
    Wie gesagt, das 'Körpergedächtnis' wird über die Jahre nicht besser
    und ich konnte so schon einige Fehler bei meinem Anschlag sehen
    oder Ideen zu Verbesserungen gewinnen.

    Das schöne am Auflageschießen ist ja auch, daß es noch keine
    in Stein gehauenen Vorgaben gibt.
    Hier hilft die Kamera auch beim Experimentieren.

    Wenn Du keinen Sportgriff brauchst/willst ist die Auswahl ziemlich groß.
    Gebrauchte Erma 85a, Hämmerli, CZ Sport3, ... um nur einige zu nennen.

    Deshalb auf Deine doch sehr allgemeine Frage mein Standardratschlag:
    Möglichst viele schießen und sehen was paßt.

    Denn Eigenpräzision nützt wenig wenn die Handlage nicht stimmt
    oder Du nur schwer an den Abzug kommst.

    Zitat

    Vollzugsbeamte daran hindern, irgendwas zu tun - ganz schlechte Idee, sh. §113 StGB.

    Natürlich leiste ich keinen Widerstand.
    Wenn die Polizei mich dazu zwingt, sollen sie ruhig machen,
    wenn es rechtswidrig war hat die Polizei den schwarzen Peter.

    Wenn mir dann etwas angelastet wird, ist die Liste der Gegenanzeigen üppig,
    Anstiftung zu einer Straftat, Nötigung, unberechtigte Durchsuchung,
    um nur einige zu nennen.

    Zitat

    Was würdet Ihr davon halten einfach beim zuständigen Innenministerium anzufragen, anstatt hier Rechtsfindung durch Abstimmung zu praktizieren.

    Gute Idee und die Aussagen der Behörden hier in einem Thread sammeln.
    Offensichtlich kommt diese Diskussion ja immer wieder mal auf.

    Zitat

    Hat eigentlich schon mal jemand von den Forenjuristen die Möglichkeit in Betracht gezogenen dass das Handeln der Exekutive noch in anderen Gesetzen geregelt ist?

    Ja, aber in einem Rechtsstaat gehe ich von einer gewissen Kontinuität der Gesetzeslage aus.
    Somit kann in einem anderen Gesetz nicht erlaubt sein was im Waffengesetz verboten ist.

    Folglich darf ICH die Waffen keinesfalls auspacken.
    Ob die Polizei es darf weiß ich nicht und ob durch die Anwesenheit der Polizei
    eine andere Gesetzeslage eintritt weiß ich auch nicht.
    Hier lasse ich mich gern belehren, aber eine pauschale Anmerkung über
    nebulöse 'andere Gesetze' bringt mich da auch nicht wirklich weiter.

    Diese Diskussion hatten wir letztes Jahr bei einer Aufsichtsschulung.
    Letzendlich konnte das nicht geklärt werden.

    Ich neige seither zu der Ansicht, die Waffenkoffer in so einem Fall
    keinesfalls zu öffnen.
    Auch den Polizisten werde ich den Zugriff nicht gestatten.
    Weil ich hier völlig überfragt bin, ob sie dazu berechtigt sind
    und eine Überlassung ja auch nicht in der Öffentlichkeit stattfinden darf.

    Ich würde der Polizei vorschlagen, mich zur Schießstätte zu begleiten,
    dort können sie sich die Waffen dann anschauen.

    Zitat

    Kann mir eine Pistole dennn wirklich um die Ohren fliegen?


    Im Prinzip ja.
    Allerdings nehme ich mal an, daß wir hier von einer KK Pistole reden,
    da dürfte daß eher unwahrscheinlich sein.
    Nur wenn Du Blei am Arm hast, werden ev. Teile des Geschosses abgeschert.
    Da kann(!) es sein, daß mit der Waffe irgendetwas nicht stimmmt.

    Ich habe die aus Deinem oberen Link.

    Funktioniert ganz gut und mit dem Gehörschutz (Peltor Sporttac) habe ich auch keine Probleme.
    Die Sicht ist halt wie bei allen Plastikbrillen nicht so klar wie bei einer (Schieß-)Brille,
    aber ich komme damit ganz gut zurecht.

    Funktionstest habe ich Gott sei Dank noch nicht gemacht.
    Hülsen wird sie wohl abhalten, wie es bei Stahlteilen aus gesprengten Läufen oder
    geborstenen Druckbehältern aussieht kann ich deshalb nicht sagen.

    Sorry für den ungefragten Rat aber wenn Deine Waffe 'Bleifussel' in einer andere Richtung
    als nach vorn von sich gibt, ist vielleich auch ein Gang zum Büchenmacher ratsam.

    Laut meinem BüMa ist es nicht nötig.
    Laut einen Kameraden -der allerdings mit seinen Langwaffen auch übermäßig viel Aufwand betreibt-
    läßt sich der Lauf danach einfacher reinigen.
    Eine zusätzliche Verbesserung der Präzision durch das Glattschießen bezweifelt auch er.
    Abgesehen davon, daß die Präzision eines Laufes während seiner Lebenszeit
    sowieso erst zunimmt und dann zum Ende hin wieder abnimmt, egal wie oft man reinigt.

    Ich selbst denke, daß man am Anfang durchaus öffters mal reinigen sollte,
    um etwaige noch vorhandene feine Metallreste loszuwerden bevor sie den Lauf verkratzen.
    Allerdings habe ich das nicht nach den peniblen Anleitungen gemacht,
    die man so im Internet findet.

    Bei den ersten 20-30 Schüssen nach jeweils 5 Schuß gereinigt.
    Danach -Schuß 30-100- alle zehn Schuß.
    Danach nur noch nach jedem Gebrauch (20-40 Schuß)

    Bezieht sich jetzt auf meine .223 mit Edelstahllauf, aber bei einer .308
    würde ich es auch so machen.

    Zitat

    Daher finde ich es nicht gut, wenn man nur immer das Negative sieht.

    Ja gut, aber die (leider) übliche Lobhudelei kann doch keine Verbesserungen schaffen.

    Man braucht/will neue Mitglieder und hat da mal etwas angestoßen, find ich gut.

    Mitglied wird man im DSB aber ausschließlich durch Vereinsmitgliedschaft
    und die Vereine wissen selbst daß sich ihre Lage bei Mitgliederschwund
    verschlechtert.
    Also macht man Werbung -und das schon lange bevor es Ziel im Visier gab-
    durch Tage der offenen Tür, Schützenfeste usw.

    Die Frage die sich die Herren im DSB stellen müssen ist doch:

    1. Was kann ich über die schon stattfindende Mitgliederwerbung
    in den Vereinen hinaus noch zusätzlich tun?
    2. Wie kann ich die Vereine bei ihrer Werbung unterstützen?
    3. Wie kann ich, unabhängig von den Vereinen die Akzeptanz und das Interesse
    der Bevölkerung am Schießsport steigern.

    Das letzte Ziel im Visier war ja eigentlich nicht mehr als der übliche Tag der offene Tür
    der Vereine, vom DSB an einen (nicht gerade günstigen) Termin zusammengelegt.

    Wenn das alles ist was von Verbandsseite kommt, hätte ein Memo an die Vorstände mit
    "macht mal wieder einen Tag der offene Tür" doch die gleiche Wirkung erzielt,
    oder nicht?

    Uns jedenfalls hätte unser Tag der offenen Tür mit und ohne DSB Beteiligung
    das gleiche -durchaus positive- Ergebnis eingebracht.
    Mit entsprechender Werbeunterstützung ev. aber mehr.