Beiträge von Marcos

    Eine zwingend notwendige Waffensachkunde für den Druckluftbereich sehe ich hier nicht.

    Es gibt im RSB einen speziellen Lehrgang „Aufsicht auf Druckluftständen“. Der kann ohne vorherige Waffensachkunde belegt werden und enthält den notwendigen Anteil Waffenkunde für Druckluft. Natürlich darf mit dieser Qualifikation nur Aufsicht auf Druckluftständen erfolgen. Das ist sinnvoll für Vereine und Schützen, die ausschließlich im Bereich Druckluft aktiv sind.

    Gruß Marcos

    Ich möchte auch noch meinen Senf beisteuern:

    Ich hatte prinzipiell auch Interesse an der Ausbildung zum C-Trainer. Mich hat dann der Lehrgang Schießsportleiter abgeschreckt. Dort wurde stundenlang erklärt, was mir beim einfachen Duchblättern der Sportordnung klar war. OK, ich bin Akademiker, bilde mich regelmäßig fort und bin geübt Informationen aufzunehmen. Daher bin ich vielleicht kein Maßstab für alle. Aber das macht einfach keinen Spaß, wenn es nur darum geht, Stunden abzusitzen.

    Und als dann C-Trainer noch aufgespalten wurde in Basis und Leistung, habe ich erst recht befürchtet, dass der Inhalt sich wieder auf lange Zeit streckt.

    Nach meiner Ansicht, müssten die Inhalte flexibler angeboten werden und Vorkenntnisse besser berücksichtigt werden.

    Gruss Marcos

    Bei Alukartuschen gibt es gar kein Nach-TÜVen.

    Genau. Aber wenn nach-geTÜVt ist, dann gehe ich davon aus, dass wir nicht über eine Alukartusche reden, sondern über eine Kartusche, bei der das erlaubt ist. Sonst wäre es ja nicht nach-geTÜVt.


    Wenn der KaRi nach dem Datum schaut, sollte man GANZ GENAU wissen, wann geprüft wurde und wann die 10 Jahre rum sind.

    Und natürlich sollte man wissen, wann geprüft wurde. Wenn da 06/2015 steht, ist es heute am 16.6.2025 nicht mehr einsetzbar, denn die Prüfung könnte ja am 1.6.2015 erfolgt sein. Das wären mehr als 10 Jahre.

    Ich verstehe da übrigens nicht, warum man nicht das genaue Prüfdatum draufschreibt. Und es gibt (gab?) sogar Angaben mit dem Quartal. Das macht noch weniger Sinn. War vielleicht vor der Einführung der 10-Jahres-Regel?


    Gruss Marcos

    Ich möchte an dieser Stelle, völlig unabhängig vom Händler, erwähnen, dass im Online-Handel ein 14tägiges Rückgaberecht besteht. So ist das halt.

    Dieses Rückgaberecht bewirkt auch eine gewisse Balance/Gerechtigkeit zum Präsenzhandel. Der Präsenzhandel muss ein oder mehrere Ladengeschäfte betreiben, mit Miete, Verkaufspersonal zu langen Öffnungszeiten, usw. Und dann kommen Leute, lassen sich beraten und kaufen woanders. Diesen Präsenzservice muss der Online-Handel nicht bereitstellen, hat dafür aber andere Pflichten.


    Gruss Marcos

    Danke für die Info. Meine Frage, gerne auch in die Runde: Macht es Sinn, einen Griff von einer Waffe zu einer anderen zu kopieren? Also Vorlage SpoPi und Kopie für die LuPi. :/

    Könnte einen Wechsel zwischen den Waffen erleichtern. Andererseits ist Gewichtsverteilung und Lage des Abzugs anders, so dass es vielleicht gar nicht viel bringt.


    Gruss Marcos

    Um noch einen anderen Aspekt zu nennen: Zuverlässigkeit

    Das meint nicht, dass die Munition nicht taugt, sondern es geht um die Kombination mit der Pistole. Da kann es vorkommen, dass die Munition an der oberen Toleranzgrenze der Abmessungen ist und nicht sauber ins Patronenlager rutscht. Und es kann vorkommen, dass eine Pistole etwas mehr Impuls zum Repetieren möchte.

    Beides ist bei meiner Pardini nicht der Fall, kann aber dazu führen, dass eine bestimmte Munition nicht zu einer bestimmten Waffe passt. Das kriegt man raus, indem man ein oder zwei Päckchen einer Munitionssorte ausprobiert.


    Gruss Marcos

    Mein Tipp: Schüsse beobachten und ansagen.

    Also:

    • Monitor abdecken oder ausschalten
    • Nach dem Schuss aufschreiben, wo der Treffer nach Deiner Einschätzung liegt: 9-links, 8-rechts-oben, ...
    • Nach 10 Schuss Notiz und wirkliche Treffer vergleichen
    • Dadurch achtest Du auf Deine Schüsse, den Ablauf und erkennst Fehler

    Gruss Marcos

    Mich hat heute ein Schütze (der seine LP auf ca. 200g Abzugsgewicht eingestellt hatte) gefragt, warum er seine LP nicht genau so einstellen darf wie sein LG – also mit 50g.

    Letztendlich aus dem gleichen Grund, dass man nicht auf 5 Meter an die Scheibe rangeht, denn dann könnte man deutlich besser treffen als bei 10 Meter Abstand. Das saubere Abziehen des festglegten Abzugsgewicht ist Teil der Aufgabenstellung.

    Bei der Freien Pistole gibt es übrigens kein festgelegtes Abzugsgewicht. Als Ausgleich ist die Scheibe 50 Meter entfernt. ;)


    Gruss Marcos

    Der Pistolenschütze will insbesondere das Korn und die Kimme der Pistole scharf sehen. Die Schießscheibe darf durchaus verschwommen im Zielbild wahrgenommen werden. Das Korn ist etwa 1 m von dem zielenden Auge entfernt. Für das Pistolenschießen wird demnach eine Brille mit einem anderen Focus (z.B. Brillenglas Addition 1,0 dpt) als die Lesebrille (z.B. 2,5 dpt) benötigt.

    Zum Testen kann man auch eine Computerbrille probieren, falls man die hat.

    Ebenfalls eine Möglichkeit zum Testen sind die günstigen Brillen aus dem Drogeriemarkt für ein paar Euro.

    Letztendlich sollte es dann doch eine Schießbrille sein. Ich persönlich finde es jedoch sinnvoll, wenn man sich mit einer vorhandenen Lösung erst mal an die Materie heranarbeitet. Wenn Du dann weißt, dass es etwa "X,Y Dioptrien" sind, kann man zum Optiker gehen.

    Wenn man es ganz ernst nimmt, brauchst man dann wohl auch zwei Brillen für LP und LG. Wenn man eine Disziplin weniger auf Leistung schießt, kann man da vielleicht auch bei der einfachen Lösung bleiben.

    Gruß, Marcos