Beiträge von GroMar

    Ohhh Scheisse ... sind wir jetzt bei der Luftdruck-Munition auch schon beim "bleifrei" angekommen? Oder was soll das "Kein Bleikontakt durch spezielle Zinnlegierung" bedeuten?

    Da Blei eine höhere Dichte und einen niedrigeren Preis als Zinn hat, lässt sich dadurch ggf. der Gewichts- bzw. Preisunterschied erklären. Naja .. und es ist natürlich was Neues ...

    Erfahrung hab ich leider keine damit!

    Falls die Fussballplätze auf dem Gelände 100m lang sind, hätte, wenn man es genau nimmt, wahrscheinlich auch in das Baufenster eine 100m-Bahn gepasst. Dann hätte diese 100m-Anlage halt komplett unter der Luftdruck-/Bogen-/Turnhalle verlegt werden müssen und nicht, wie die jetzt geplante 50m-Bahn, in deren Verlängerung. Das Baufenster wird auch, wenn ich mich recht erinnere, noch durch eine Versorgungsleitung (die man natürlich verlegen kann) begrenzt.

    Aber ... da zeigt sich der Unterschied zwischen "haben wollen" und "sich leisten können" ... ;)

    Sondern es ging m.E. darum, angesichts des ohnehin anstehenden (!) Ausbaus und der Verdichtung der alten Landesportschule zu einem "Campus" (so nennt die Sportschule das Projekt ja wirklich)

    Ja, so hab ich das auch noch von der Infoveranstaltung im Kopf. Die Landessportschule wird in den nächsten Jahren modernisiert und einige Gebäude und Sportanlagen neu gebaut. Dabei soll der WSV in einem freiwerdenden Baufenster die Schießanlage errichten, deren 10m-Halle auch noch durch den Schwäbischen Turnerbund genutzt wird. Für den WSV ist die Anlage sicher auch ein Stück weit Öffentlichkeitsarbeit um den Schießsport in einem prominenten Rahmen wie der Landessportschule zu präsentieren und nicht irgendwo abgelegen im Wald oder der grünen Wiese. Zudem gehört der WSV wohl auch schon zu den größeren Nutzern der Sportschule und kann sich auch als Teil der württembergischen "Sportfamilie" zeigen.

    Ein komplett eigenständiges "LLZ" war vor Jahren wohl auch schon mal im Gespräch, scheiterte dann allerdings am enormen Finanzbedarf. Da muss ich dann ehrlich gesagt sagen, ist eine kleinere, finanzierbare Lösung die bessere Alternative, als ein Großprojekt dessen Bau und Betrieb (!) den Verband womöglich an den Rand seiner Möglichkeiten bringt (siehe auch Bassum). Leider haben dadurch einige Disziplinen nix von der neuen Anlage, ihre Situation verschlechtert sich dadurch aber auch nicht zwangsläufig ...

    Vereinfachter Plan der bisherigen Lage ohne Umgebungsbebauung:
    http://sportschuleruit.de/fileadmin/downloads/Mein_Plan.pdf - bitte ganz nach unten in den "roten Bereich" scrollen, dort die Nr. 13.

    Das Gebäude 13 ist nicht der Standort der neuen Schießanlage. Die entsteht wohl an Stelle der Plätze 24 und 22. Das sieht man auch auf Seite 11 in diesem Dokument: mittelschwaben.org/aktuell/Ber…hulungszentrum%20Ruit.pdf . Bei der Nr. 13 handelt es sich wahrscheinlich um einen alten Schießstand, der aber seit Jahren nicht mehr genutzt wird (und wohl der Abrissbirne zum Opfer fallen wird). Da sieht man dann auch, dass am geplanten Standort tatsächlich keine 100m möglich gewesen wären, da nach 50m die Wohn(?)bebauung anfängt. Ich denke mal, wenn sich der WSV eine andere Fläche hätte sicher können, wäre das auch geschehen. Eine schicke Lösung wäre es natürlich gewesen, den unterirdischen Teil der Anlage z.B. unter einem Fussballplatz zu "verstecken". Aber das wissen letztendlich nur die Verantwortlichen ... Die Fläche über der 50m-Anlage soll, wenn ich mich recht erinnere, als Bogenplatz genutzt werden.

    Das ist häufig so und erscheint zunächst sehr sinnvoll und solidarisch. Die jagdlich-sportliche Doppelnutzung ist durchaus nicht selten, sie erweist sich aber öfters als Langzeitluftmine, deren Säurezünder mit der Zeit immer brüchiger wird.

    Ja, das kann ich durchaus bestätigen. Bei mir im Verein ist diese "Kooperation" der zweite Anlauf. Beim letzten Versuch vor zig Jahr(zehnt)en ging das wohl mit einem ordentlichen Knall zu Ende. Aber wir arbeiten dran, dass es dieses Mal besser läuft. Sturköpfe gibt es leider immer auf beiden Seiten. Manche mögen auch mich zu selbigen zählen (zeitweise ggf. auch berechtigt).

    Die Idee war richtig und der Standort war gut. Auch die frühzeitig und transparent veröffentlichten Hauptargumente fand ich stimmig und schlüssig. Aber die konkrete Konzeptplanung war es wohl nicht, weil viel zu sehr durch die enge Röhrenperspektive erstellt, und niemand (?) die Frau Lange rechtzeitig darauf hingewiesen haben hat.

    Der Standort in Ruit ist ideal. Der WSV baut die Anlage nicht auf der grünen Wiese, sondern eingebettet in die Infrastruktur der Landessportschule. Diese Möglichkeit würde in 1.000 Jahren nicht wieder kommen. Der WSV spart sich den Bau einer Menge an Infrastruktur (Seminar- und Fitnessräume, andere Sportmöglichkeiten, Kantine, Übernachtungsmöglichkeiten, etc.), die er sich selbst leisten könnte, mal auch ganz abgesehen vom Partner WLSB. Auch die Werbetour mit den Infoveranstaltungen in den Bezirken fand ich gut.

    Gestunken hat mir allerdings, dass bei den Infoveranstaltungen damit geworben wurde, dass keine Beitragserhöhungen notwendig wären und bis zum außerordentl. Landesschützentag, bei dem über die Schießanlage befunden wurde, war auch nicht die Rede davon war. Das ganze Bauvorhaben und der Betrieb wurde "kostenneutral" dargestellt und durchaus offen über noch zu schließende Finanzlücken informiert. ABER!? ... was steht dann auf dem ein paar Wochen später stattfindenden ordentl. Landesschützentag auf der Tagesordnung? ... Eine Beitragserhöhung!! ... Wenn schon deren Zusammenhang mit der Verbandsschießanlage verneint wird, sondern mit allgemein gestiegenen Kosten und dem seit 10 Jahren unveränderten Verbandsbeitrag, nimmt einem das ja bei dem engen zeitlichen Zusammenhang keiner ernsthaft ab. Das war mal echt eine maue Aktion ...

    @Carcano
    Was meinst Du mit der Röhrenperspektive?

    Aber diejenigen, die aufgrund entsprechendes Überblicks bzw. beruflicher Vor(ver)bildung sachgerechte und durchdachte Verbesserungen anbringen könnte - so wie ich oder Du - haben sich nicht beteiligt, und die in der Arbeitsgruppe waren, oder in den Landesvorständen, hatten keine Ideen bzw. haben nichts Nennenswertes eingebracht. Schade.

    Wie ICH??? Ohje ... ich fühle mich geschmeichelt :love: .. Aber Du willst mich doch nicht jetzt schon mit Blumen überschütten? Warte da bitte bis zu meiner Beerdigung. ;)
    In dem Fall geht es mir da vielleicht nicht wie dem Neandertaler in Bezug auf die Raumfahrt, sondern eher wie einem "Jules Verne" ... große Vorstellungskraft ... aber von der konkreten Umsetzung letztendlich doch keinen blassen Dunst ... :D

    Ich will jetzt auch gar nicht diesem Sinne "korrigieren" (wie etwa eine unrichtige Zahl), sondern einfach auf das hinweisen, was schon ganz zu Anfang dieses Threads auf der ersten Seite [von mir als Threadstarter] im Detail ausgeführt worden war, Dir aber bei der Antwort vielleicht nicht (mehr) recht präsent war ...

    Ohje ... das ist schon so viele (Beitrags)Seiten her ... *malschnellnachles*

    Ich hatte beim Schreiben meines Beitrages jetzt eher den örtlichen Schützenverein im Kopf als einen Olympiastützpunkt (LLZ), der ganz andere Fördermöglichkeiten hat. Beim Umbau unserer Schießanlage flossen vor drei Jahren Landesmittel (Landesjagdabgabe, da Stand von Kreisjägervereinigung mitgenutzt), vom Landessportbund (Sportförderung), und ein bischen von der Kommune (da Gelände gepachtet). Daran würde sich auch durch eine Fusion der drei Landesverbände in BaWü sicher nix ändern (behaupte ich mal so unbedarft) ...

    Anders sieht es ggf. bei der Förderung des Spitzensports (LLZ) aus ... Aber mach das mal einem örtlichen Schützenverein klar, der in der Kreisliga schießt. Der ist von dem Thema ungefähr soweit weg, wie ein Neandertaler von der Raumfahrt. Hannelore Lange (LOSM des WSV) hatte ja schon Probleme ihre Schäflein von der Notwendigkeit und vor allem vom persönlichen Nutzen einer Verbandschießanlage zu überzeugen. Bei dem Infoabend, bei dem ich dabei war, gab es die Tendenz, dass je weiter die Vereine vom zukünftigen Standort der Anlage (Ruit bei Stuttgart) und von den dort zukünftig möglichen Disziplinen (olymp. Disziplinen (Bogen, LG/LuPi, KK bis 50m) - kein GK, kein 100m) weg waren, desto mehr tendierte die Unterstützung gen "0".

    [Ironiean] Da kann ich mir schon bildlich vorstellen, wie es bei einer Infoveranstaltung zugehen würde, bei dem einem süd-badischen Schützenverein erklärt wird (zumindest versucht), warum sein Landesverband jetzt mit dem dreimal so großen WSV fusionieren soll. Als erstes kommt da sicher das Argument: Da muss ich ja zur Landesmeisterschaft nach Stuttgart fahren ... (Ich bin mal ehrlich - das würde mir sicher auch als erstes durch den Kopf gehen) ... Am Beginn des Abends muss wohl eher das Argument kommen: "Durch die Fusion können wir die Verbandsumlage um einen €uro verringern". Dann könnte ggf. sowas wie Applaus aufkommen. Evtl. wird der Vortragende sogar aufs Schild gehoben und direkt zum Fusions-Landesschützentag getragen (oder es geht ihm trotzdem wie den königlichen Gesandten zu Prag und er wird aus dem Fenster geworfen) ... [Ironieaus]

    Also, wenn ich mich selbst zitieren darf:

    Von daher ist es ja durchaus begrüßenswert, dass von Seiten des DSB solche Überlegungen mal auf den Tisch kommen, aber die eigentliche, konkrete Initiative für solche Umstrukturierungen muss immer noch aus den betroffenen Landesverbänden kommen, sonst wird das eh eine Totgeburt. Ggf. lag das Papier halt auch zu früh auf dem Tisch, bevor es so richtig ausgearbeitet war ...

    Sieht man ja auch daran:

    Dieser Arbeitsauftrag wurde auf eigenen Wunsch der AG zurück genommen. Mit der Begründung der mangelenden Zu- und Mitarbeit der LV.

    Wobei ein Gesetz im Bundestag auch mehrere Lesungen überstehen muss, danach ggf. im Vermittlungsausschuss und vielleicht noch vor dem Bundesverfassungsgericht landet. Es ist zum Glück noch nicht aller Tage Abend (oder so ähnlich).

    Dafür, dass Strukturreformen scheitern, bisweilen seit 30 Jahren, gibt es - wie ich zu Anfang des Therads ausführlichst erläutert habe - viele Gründe. Finanzielle Aspekte können da zwar eine Rolle neben anderen spielen, sind aber regelmäßig nicht die wichtigsten Gründe; so auch hier nicht.

    Ich frag mich immer noch, wie die Gebietsreform in Baden-Württemberg in den 1970igern erfolgreich durchgesetzt werden konnte. Dabei kamen immerhin auch so badisch-württembergische Kuriositäten wie Villingen-Schwenningen raus ... Das ging sicher auch nur, weil die Handelnden, die breite Masse von der Notwendigkeit und dem Nutzen des großen Ganzen überzeugen konnten. Müssen wohl (ganz) andere Zeiten gewesen sein ...

    Aaaach ... gemach gemach ... Ich finds ja schade, dass im Forum immer wieder Beiträge mit mehr oder weniger latenten Beleidigungen daherkommen .. das muss doch echt nicht sein ...

    Aber zurück zum Thema:

    Naja. .. das Strukturpapier ist ja schön und gut, aber so wirklich überzeugt hat mich das (bisher) auch nicht. Wirklich viel Neues in Bezug auf den Schießsport steht da jetzt auch nicht drin. Und ich bezweifle doch sehr, dass die Gleichung "Passe die Grenzen der Landesverbände auf die politischen Grenzen an = Löse die Strukurprobleme im Schießsport" aufgeht.

    Es mag ja sicher von Vorteil sein, die Grenzen anzugleichen, dort wo Landesverbände sich in mehreren Bundesländern befinden. Aber so pauschal sehen, kann man das jetzt auch nicht. Z.B. denke ich nicht, dass sich durch die Fusion der baden-württembergischen Verbände soviel ändern würde. Dort sind die Schützenverbände, nicht die einzigen Sportverbände, die diese Dreiteilung haben - es gibt sogar drei Landessportbünde in den selben Grenzen. Über diese wird nach meinem Eindruck (ich lasse mich gerne korrigieren falls ich verkehrt liege) der Löwenanteil der Sportförderung ausgeschüttet (mal von kommunalen Förderungen abgesehen). Die Verbandsschießanlage des WSV wird folglich auch nicht vom LSB Baden-Württemberg sondern eben vom WLSB gefördert ...

    Wenn man die Struktur der Landesverbände effizienter gestalten will, gibt es sicher keine pauschale Lösung für die Schützenrepublik. Die Mitgliederstruktur (Sportschützen vs. Traditionsschützen) und die Mitgliederzahlen, sind ja auch in den Verbänden höchst unterschiedlich. Die westdeutschen Landesverbände können/müssen sich ggf. auch viel kleinere Untergliederungen leisten, als z.B. die ostdeutschen Verbände, die ja wesentlich weniger Mitglieder haben.

    Und sind wir doch mal ehrlich ... so lange niemand Zahlen auf den Tisch legt, was eine Umstrukturierung der Landesverbänden konkret bringt/kostet bewegt sich doch auch nix ... Von daher ist es ja durchaus begrüßenswert, dass von Seiten des DSB solche Überlegungen mal auf den Tisch kommen, aber die eigentliche, konkrete Initiative für solche Umstrukturierungen muss immer noch aus den betroffenen Landesverbänden kommen, sonst wird das eh eine Totgeburt. Ggf. lag das Papier halt auch zu früh auf dem Tisch, bevor es so richtig ausgearbeitet war ...

    Zu hohe Preise, und Treffer werden nicht gemeldet. Typischer Zusammenhang.

    Der Meinung bin ich auch. Wenn die Beseitigung des Schadens € 200 kostet, dann soll es auch soviel kassiert werden. Ich ich aber nicht der Meinung, dass diejenigen, die so ehrlich sind und ihren Fehlschuss melden, dann gleich die nicht gemeldeten/bemerkten Schäden mitzahlen.

    Wie oft schießt denn jemand neben dran, damit man sowas regeln muss? Habt ihr alle geschlossene Stände?

    Also so fünf-sechs Treffer haben die Wände schon abbekommen. Sieht halt unschön aus, wenn man in der Verkleidung einen 50 cm langen Schlitz hat. Der Sachverständige, der die Lärmschutzmessung gemacht hat, war der erste, der in die Wand geballert hat - da war der Stand noch nicht mal eröffnet.

    Aufsicht am Stand - jeder Treffer wird gemeldet. Logischer Zusammenhang.

    Die Aufsicht kann ihre Augen auch nicht überall haben. Insbesondere, wenn der Schütze sich nicht regt oder selbst nicht bemerkt hat, wo er genau hingeschossen hat.

    Bei unserer letzten Ausschusssitzung gab es mal wieder eine etwas maue Diskussion um die "Preise" für Anlagentreffer im Großkaliberbereich. Unser Sportleiter wollte 100 €uro aufrufen, was ich persönlich für total überzogen halte. Daher mal die Frage, was Eurer Erfahrung nach hierfür verlangt wird.

    Zum Hintergrund: Unsere Anlage wurde vor 3 Jahren saniert. Die Wandverkleidung besteht aus Steinwolleplatten, über die ein Netz, wie es auch zum Verputzen von Fassaden genutzt wird, gespannt wurde. Schießt jemand in die Wand, reisst er also in erster Linie das Netz auf, und durchschießt noch ein Holzbrett/Kantholz mit dem das ganze fixiert ist. In der Regel werden bei einem Treffer zwei Steinwolleplatten, einige Quadratmeter Netz und ein Holzbrett demoliert.

    Naja, ob bei Tief drehen jetzt so die Lösung ist .... Ich denke mit nachlassender Geschwindigkeit nimmt tendenziell auch die Präzision der LuPi ab.

    In München und Umgebung sollte doch auch ein Büchsenmacher zu finden sein, der einen Blick auf die Waffe werfen kann ... ?( Falls nicht, frag ggf. mal bei Walther nach, ob die mit einem Termin die Waffe direkt reparieren können. Bei FWB geht das. Da macht man einen Termin, bringt die Waffe persönlich ins Werk und kann sie zwei Stunden später wieder mitnehmen. Das ist natürlich mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden ...

    Er könnte auch von einem Alien befallen oder zum Zombie mutiert sein. ;)

    mein Arzt hielt das für eine Sehnenscheidenentzündung wegen Überlastung


    Die Diagnose "Sehnenscheidenentzündung", stammt in diesem Fall nicht aus dem Forum, sondern von einem Arzt. Da "Patient 0" sich also offensichtlich schon in ärztlicher Behandlung befindet, kann ich in den Hinweisen, dass eine Sehnenscheidenentzündung höchstwahrscheinlich nach zwei Wochen Schonen noch nicht überstanden und dass diese durch alles mögliche ausgelöst werden kann sowie dem nett gemeinten Tipp mit einer bekannten schmerz- bzw. entzündungshemmenden Salbe einen Salbenverband zu machen, keine allzu verantwortungslosen Aussagen finden.

    Und ganz ehrlich ... wer denkt (was ich dem Themenstarter jetzt nicht unterstellen will, zumal er offensichtlich schon bei selbigem war), dass das Schreiben eines Beitrages in einem Internetforum (und dann auch noch in einem Forum über den Schießsport (!)), den Besuch beim Arzt ersetzt, gehört eh' in Behandlung ... Hier werden zwar auch (hoffentlich professionelle) Diagnosen gestellt und Behandlungsempfehlungen gegeben, die beziehen sich aber sicher nicht auf gesundheitliche Probleme, das sollte auch jedem Forennutzer bekannt sein ...

    Und das QM wird auch noch billigst auf die Forenteilnehmer abgewälzt.

    Naja... wird ja keiner gezwungen bei der QA mitzumachen. ;)

    ähhh, das ist jetzt aber auch ironisch gemeint, oder?

    Also erst mal wollte ich auch höflich sein ... und nein, ironisch gemeint war das auch nicht unbediengt. Als Laie, gehe ich mal davon aus, dass in der Seite einiges an Arbeit drin steckt. Das macht man sicher auch nicht mal so an einem Wochenende. Aber das wissen die Macher von Weapon24 selbst am Besten.


    Welchen Grund habt Ihr um weiter bei Egun einzustellen? Warum ist ein wechsel auf eine neuere, aktuellere und verbesserte Version so schwer? Was können wir tun um euch diesen Schritt zu erleichtern?

    Nachdem ich so blöd gefragt hab, ob Ihr Euch über die Gebühren von eGun informiert habt hoffentlich meinerseits mal eine sachliche Antwort darauf ;)
    Auf eGun verkaufe ich vielleicht dreimal-viermal im Jahr gebrauchte Vereinswaffen bzw. Waffen und Zubehör, die Vereinsmitglieder nicht mehr brauchen. Auf ebay verkaufe ich als nur sehr ungern (nicht nur Schießsportzubehör), da ich die Benutzeroberfläche viel zu umständlich finde und 10% Verkaufsgebühr auch nicht von Pappe sind.

    Also, warum eGun?
    - Die Oberfläche mag nicht die modernste sein, aber mit ein bischen Übung habe ich innerhalb von 5 Minuten auch eine ansehnliche Verkaufsanzeige online gestellt.
    - Die Staffel mit den Verkaufsprovisionen (4,5% und weniger) finde ich fair. Lästig ist die Einstellgebühr (vor allem, wenn ich auf einem Artikel sitzen bleibe) und die Zusatzgebühren für Bilder. Da ich Bilder allerdings immer anderweitig hochlade, kann ich das verschmerzen.
    - Stelle ich den Artikel zum Festpreis auf einer nicht so bekannten Seite ein, bleib ich ggf. drauf sitzen bzw. "verramsche" meine Sachen, wenn ich mich beim Festpreis vertan habe (ist mir auch schon passiert). Gerade für gebrauchte Sachen ist die Preisfindung für einen Festpreis halt so eine Sache, daher ...
    - versteigere ich mein Zeug immer. Und damit wären wir dann beim Hauptgrund für mich im Moment: Bei einer Versteigerung, bin ich darauf angewiesen möglichst viele potentielle Interessenten zu erreichen. Das schaffe ich nur auf einer bekannten Seite. Auf einer Seite mit wenigen Usern laufe ich Gefahr, dass der Artikel unter Wert weggeht oder ich den Artikel am Ende selbst ersteigern muss, damit das nicht passiert (und ich dann auf der Verkaufsprovision sitze).

    Würde ich dagegen meine Artikel zum Festpreis verkaufen (was ich nicht mache), würde ich in erster Linie auf die Verkaufsprovision und Einstellgebühren schielen. Und da hat eGun halt eine Gebührenstaffel, weapon24 eine pauschale Verkaufsprovision und ebay deckelt die Verkaufsprovision nach oben. Da kommt es dann halt drauf an, wo ich günstiger hinkommen würde. Als gewerblichen Nutzer, der viele Verkaufsanzeigen einstellt und dessen "Zeit Geld ist", würde mich dann auch die Bedienerfreundlichkeit der Seite interessieren.

    Also von daher: lange Rede kurzer Sinn: Für mich als privatem Gelegenheits-Versteigerer ist der hohe Bekanntheitsgrad von eGun, der Hauptgrund im Moment dort zu bleiben, da ich mir hierdurch einen höheren Verkaufspreis verspreche. Da kann ich dann auch gut die altbackene Oberfläche und dass ich Bilder noch auf einer zweiten Seite hochladen muss, verschmerzen .

    Wie viel Prozent Provision zahlt Ihr bei Egun? Und wenn ich neu bei Egun bin, wo sehe ich das?

    Also ich finds ja begrüßenswert, wenn es eine moderne Verkaufsplattform rund um den Schießsport gibt ... aber die Frage ist jetzt hoffentlich nicht ernst gemeint, oder? Ihr bringt mit viel Aufwand die Seite online aber habt Euch nicht über die Gebühren des Platzhirsches informiert? ?(
    Die Gebühren von eGun kann man auch einsehen ohne angemeldet zu sein ...

    Ich kenne niemand, der fürs Schießen einen Gürtel benutzt. Was machst Du denn, wenn die Hose offen ist? Da hilft nur ein Hosenträger, damit die Hose nicht abwärts geht. Und wenn die Schießhose zu ist, dann sollte ich eigentlich keinen Gürtel mehr benötigen. Mal davon abgesehen, dass ich eine zu weite Schießhose mit einem Gürtel auch wahrscheinlich nicht enger ziehen kann.

    Also von daher würde ich beim Schießen Hosenträger immer dem Gürtel vorziehen.

    Der Gürtel darf laut SpO auch nur 40mm breit sein, von daher ist er auch nicht sehr viel breiter als einer normaler Hosengürtel (der hat 35mm).

    @AxelA
    Wenn man nix zu sagen hat, vielleicht einfach Selbiges auch tun ...

    Hatte schon mal jemand das Problem, dass der Messrahmen Schüsse nicht anzeigt?

    Aufgetaucht ist das Phänomen bei uns schon ein paar mal, bisher konnte mir nur nie einer der Betroffenen sagen ob die Anlage irgendwelche Fehler ausgespuckt hat. Am Sonntag ist mir das dann allerdings gleich mehrfach während des KK-3-Stellungskampfes passiert. OSS lief zu dem Zeitpunkt auch.

    Die Anlage hat zu dem Zeitpunkt sowohl nicht messrelevante (rote Balken) als auch messrelevante (Verschmutzungsanzeige) Verschmutzungen angezeigt. Man sollte sich dann nicht wundern, wenn die Anlage Sperenzchen macht, das ist mir klar. Seltsam war allerdings, dass jeweils (nur) die ersten zwei Probeschüsse im Kniend und Liegend nicht angezeigt wurden. Danach lief alles problemlos durch; die übrigen Probe- und Wertungsschüsse wurden alle angezeigt, offensichtlich verkehrt gewertete Schüsse waren auch nicht dabei (so weit ich das beurteilen kann ...). Als ich den Rahmen nach dem Schießen sauber gemacht habe, war er nicht wirklich stark verschmutzt (nur Staub, keine groben Schmutzpartikel). Die Spiegel der Rahmen sind soweit auch ok und haben keine Macken o.ä.

    Ich hätte mich jetzt nicht gewundert, wenn die Anlage andere Schüsse auch nicht gewertet hätte. Aber es war halt seltsam, dass immer jeweils nur die ersten Probeschüsse nicht angezeigt wurden. Hat jemand eine Idee?

    Das ist bei unseren Gau so wenn beim Ligawettkampf die Einzelpunkte 2:2 stehen und beide Mannschaften die selbe Gesamtringzahl wird der Wettkampf mit dem Manschaftstechen abgeschlossen.

    Ok, danke für die Aufklärung, das kannte ich jetzt so nicht. Bei uns besteht eine Ligamannschaft aus 5 Schützen, von daher kann die Begegnung nie Unentschieden stehen.

    Auf dem ersten Blick ist es nichts anderes wie ein Aktionshaus - da gebe ich dir vollkommen recht! DOCH:

    Wenn du unsere Seite nutzt, wirst du feststellen, dass vieles um einiges schneller, einfacher und übersichtlicher abläuft als sonst wo.

    Bilder hochladen bei einem anderen Online-Anbieter "e..." = Bild für Bild einzeln hochladen und warten, und warten.

    Bei uns? Bilder im Ordner markieren und in das entsprechende Feld ziehen - FERTIG!

    Das ist nur einer von vielen Punkten die sich beim öfteren benutzten (für Händler sehr angenehm) bemerkbar machen.

    Warum steht das nicht auf der Seite? Das ist ja letztendlich das Alleinstellungsmerkmal, das Eure Plattform von den anderen unterscheidet.

    Also für mich besteht jetzt kein Bedarf außerhalb der etablierten Plattform zumal man außerhalb der Waffen auch nicht an ebay vorbeikommt, ob einem der Laden gefällt oder nicht und um ne Revolution anzuzetteln, dafür kaufe/verkaufe ich zuwenig.

    Mei ... Konkurrenz belebt das Geschäft ... warum also nicht ... ;) Wobei man natürlich an den (im Waffen-/Zubehörbereich) zwei Plattformen mit dem "e" vorne dran nicht vorbeikommt, da hast Du Recht.

    Bei eBay stört mich allerdings, dass die Schießsportartikel im riesen Topf ohne besonders gute Untergliederung drin liegen und man schlecht was durch Stöbern findet (da finde ich nur was über den Suchbegriff). Bei eGun finde ich die schon etwas renovierungsbedürftige Nutzeroberfläche nicht besonders prall und dass es keinen Treuhandservice mehr gibt. Wer schickt schon gerne vierstellige Beträge auf gut Glück an jemanden den man nicht mal persönlich kennt ...

    @JulianK
    Ich vermisse auf Eurer Seite das "etwas Andere". Was macht Ihr denn besser als die zwei großen "E's"? Warum sollte ich als Anbieter meine Artikel gerade auf Eurer Seite und nicht bei der (etablierten) Konkurrenz anbieten? Sind es die günstigen Gebühren, habt Ihr eine besonders innovative Oberfläche entwickelt?

    Das solltet Ihr m.M. auf Eurer Seite rausstellen ...