Beiträge von GroMar

    Nein ich weiß nicht mehr als das was an die Öffentlichkeit dringen darf.

    Ich habe diese Fragen nur mal gestellt weil ich aus eigener Erfahrung immer wieder sehe wie die Bestimmungen und Gesetze gehandhabt werden.

    Naja .. ich hab da so meine Probleme, wenn man gleich eine Verschwörung/Versäumnisse sieht, wenn nicht alles haarklein in der Zeitung steht. Aber sei's drum ...

    Wer hat denn erlebt oder erfahren das die sogenanten "Altbestandschützen" auf ihre Bedürftigkeit durch entsprechende Stellen überprüft wurden?

    Bei mir im Verein z.B. Hier fallen mir spontan sieben Mitglieder ein, die nach Post von mindestens drei verschiedenen Ämtern ihre (überwiegend) Kurzwaffen nun wieder ausführen um die entsprechenden Nachweise führen zu können. Wettkampfschützen wurden aus denen zwar i.d.R. keine mehr, aber immerhin erscheinen sie wieder ab und an zum Training. Einige Mitglieder haben ihre Waffen nach entsprechender Post vom Amt auch verkauft.

    Sorry @Fische49, Deinen Beitrag kapiere ich nicht ... Du schreibst doch selbst:

    Aus den Pressemitteilungen der Ortsansässigen Zeitungen geht das nicht herevor.

    Wie sollen dann die Forenteilnehmer Deine Frage(n) beantworten können? Obwohl in der Zeitung nix steht, ziehst Du gleich die dollsten Schlussfolgerungen und unterstellst "verschiedenen Instanzen" ein Versagen und der Staatsanwaltschaft, dass sie nicht ordentlich ermittelt. Weißt Du vielleicht mehr als das was in der Zeitung stand? *michratlosamkopfkratze*

    @Karl
    Zumindest hier wird von psychischen Problemen (Depressionen) bzw. ärztlicher Behandlung gesprochen:
    http://www.n-tv.de/panorama/53-Ja…le16757946.html
    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.maedche…e8becf1152.html

    Zudem war der Täter auch noch in psychologischer Behandlung

    haben das die Veratwortlichen im Verein nicht gewußt? (bei einem Schützen der Regelmäßig zu Training kommt?)
    Hat die Vorstandschaft des betreffenden Vereins nichts unternommen?

    Da stellt sich allerdings die Frage, wie das der Verein mitbekommen soll, wenn eines seiner Mitglieder zum Psychologen geht? Es ist ja nicht so, dass das der Betroffene wie einen Zahnarztbesuch am Stammtisch erzählt. Und das Verhalten eines Vereinsmitglieds zu analysieren und ihm als Laie irgendwelche psychologischen Abnormitäten zu attestieren, kann auch nach hinten losgehen. Mal abgesehen davon, dass es fraglich ist, ob man das überhaupt mitbekommt (siehe Kopilot einer deutschen Airline, der zu zweifelhafter Berühmtheit kam).

    Wir hatten so einen Fall bei uns im Verein auch letztes Jahr. Da war ein Mitglied wegen eines Burnout beim Psychologen. Mitbekommen hat man es auch nur, weil er es selbst einem eng befreundeten Mitglied erzählt hat. Ansonsten hat sich halt jeder gewundert, dass der XY schon lange nicht mehr im Training war. Da wollte dann wohl auch gleich jemand vom Ausschuss beim Ordnungsamt vorstellig werden. Zum Glück hat er es nicht gemacht, denn nach einem Urlaub und beruflichem kürzer Treten geht es dem Mitglied wieder gut. Wenn der jetzt auch noch in den Mühlen der Waffenbehörde gelandet wäre, hätte er den Stress auch noch an der Backe gehabt, in seiner Situation sicher auch nicht gerade förderlich ...

    Hier die Vereine in die Verpflichtung zu nehmen ist schön und gut. Aber ich bezweifle mal, dass man als Verein hier wirklich "das Richtige" tun kann.

    Und das ISSF-Signum gilt nicht?

    Scheiben mit dem ISSF-Signum gibt es auch noch mit dem Zusatz "Training only". Das heißt also nicht zwingend, dass es eine Wettkampfscheibe ist. Auf den DSB-Signumscheiben ist das ISSF-Logo auch noch zusätzlich drauf.

    Von "Signum" lese ich gar nichts - und es ist im Anhang 0.20 auch nicht erwähnt.

    Hast Du Dir die SpO auf der Seite des Bundesverwaltungsamtes durchgelesen? Dort ist nur die SpO vom 1.1.2015 hinterlegt. In dem Abschnitt gab es aber wohl eine Änderung. In meiner Papierform (Stand 1.1.2016) lautet der Abschnitt:

    Bei allen Meisterschaften innerhalb des DSB, die zu den Deutschen Meisterschaften qualifizieren dürfen nur vom DSB zugelassene Wettkampfscheiben (0.20 Anhang) und elektronische Scheiben verwendet werden. (Regel 0.4.3 ff.) Bei diesen Meisterschaften dürfen in den schießsportlichen Wettbewerben ausschließlich Papierscheiben (0.20 Anhang) mit Signum verwendet werden. Signumscheiben sind mit einem kleinen DSB-Adler gekennzeichnet. (...)

    Das ergibt sich aus 0.4.1 SpO. Da steht drin, dass für Meisterschaften "die zu den Deutschen Meisterschaften qualifizieren" nur Papierscheiben mit Signum verwendet werden dürfen (und elektronische Scheiben).

    Ich kenne das auch so, dass bei den Meisterschaften (egal welche Ebene) nur DSB-Scheiben verwendet werden. Bei Rundenwettkämpfen schaut es (zumindest im WSV) ein bischen anders aus. Da dürfen u.U. auch Scheiben der IG-Schützen (sind günstiger als die DSB-Scheiben) verwendet werden.

    Ergänzend dazu möchte ich auf den Anwendungserlass zur Abgabenordnung verweisen:

    Ein Zusammenschluss i.S.d. § 57 Abs. 2 AO ist gegeben, wenn die Einrichtung ausschließlichallgemeine, aus der Tätigkeit und Aufgabenstellung der Mitgliederkörperschaften erwachsene Interessenwahrnimmt. Nach § 57 Abs. 2 AO wird eine Körperschaft, in der steuerbegünstigte Körperschaftenzusammengefasst sind, einer Körperschaft gleichgestellt, die unmittelbar steuerbegünstigte Zweckeverfolgt. Voraussetzung ist, dass jede der zusammengefassten Körperschaften sämtlicheVoraussetzungen für die Steuerbegünstigung erfüllt. Verfolgt eine solche Körperschaft selbst unmittelbarsteuerbegünstigte Zwecke, ist die bloße Mitgliedschaft einer nicht steuerbegünstigten Organisation fürdie Steuerbegünstigung unschädlich. Die Körperschaft darf die nicht steuerbegünstigte Organisationaber nicht mit Rat und Tat fördern (z. B. Zuweisung von Mitteln, Rechtsberatung).

    Der NWDSB verfolgt laut (zumindest laut) Satzung selbst auch schon ausschließlich "steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der AO". Von daher ist der Verlust der Gemeinnützigkeit eines Mitglieds für den Dachverband grundsätzlich erst mal unschädlich (wäre jedenfalls meine Auslegung als Steuerleie).

    Wäre das anders, würde es in der BRD wahrscheinlich keinen einzigen Gemeinnützigen Dachverband geben, denn da hat sicher jeder die eine oder andere nicht gemeinnützige "Leiche" im Keller ... (behaupte ich einfach mal so ...).

    @Hertha
    Dass das vom Grundsatz her so sein muss, da bin ich ja bei Dir, auch wenn ich kein Steuerexperte bin. Aber eben sicher nur vom Grundsatz ... Nur weil eines unter ein paar hundert oder tausend Mitgliedern Probleme mit der Gemeinnützigkeit hat, verliert der Dachverband sicher nicht seine eigene Gemeinnützigkeit.

    Das würde ja sonst im Umkehrschluss heißen, dass der DSB seine Gemeinnützigkeit verliert, wenn irgendein Verein auf der Schwäb. Alb oder an der Nordseeküste seine Gemeinnützigkeit einbüßt ;)

    Wieso müssen denn die Mitgliedsvereine alle gemeinnützig sein, nur damit der Dachverband gemeinnützig sein kann? Zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit kommt es auf die Tätigkeit der Vereinigung an, nicht auf deren Mitglieder!

    Ich denke der Punkt wurde hier auch im Übrigen schon mal diskutiert.

    Warum ist denn dieser ominöse Bezirksverband nicht gemeinnützig?

    Da ist jetzt auch die Frage was denn "Zuckungen" im Bein heißt? Wir Schwaben haben da ja auch so unsere Probleme mit der Definition dieses Körperteils (da heißt alles unterhalb der Arschbacken "Fuß"). Zuckt es denn jetzt eher Richtung Hinterteil oder Knöchel? Könnte auch an einer verkrampften Muskulatur liegen, wie von @Andre_61 schon angedeutet.

    Da hätte ich jetzt ehrlich gesagt höhere Beträge für die Kreis- und Bezirksumlage erwartet. Wie man hier sieht => Homepage Bezirk Diepholz sind das zusammen gerade mal 70 Cent (zumindest bei diesem Bezirk). Allerdings fehlen dann wohl bei den im Präsidentenbrief angegebenen €uro 4,00 die Sonderumlage fürs LLZ ... Naja .. mag sich der geneigte Leser selbst ein Urteil darüber bilden, wie hoch der Informationsgehalt dieses Abschnittes im Präsidentenbrief ist.

    Positiv finde ich, dass es Jonny Otten gelungen ist, den Mitgliedern einen Überblick über die Beitragssätze auch der anderen Landesverbände zu liefern.

    "Gelungen"? ... naja, ich weiss nicht ... Die dargestellten Zahlen lassen sich doch nur eingeschränkt (gar nicht?) vergleichen. Der Brief liefert die Gründe hierfür ja auch selbst gleich mit:

    Zu den genannten Landesverbandsbeiträgen kommt dann (...) ggf. der Versicherungsbeitrag (...) sowie Bezirks- und Kreisbeiträge (je nach Struktur des jeweiligen Landesverbandes).

    Die Beiträge an Kreise und Bezirke stellen auch Verbandsbeiträge dar, da hier ja auch eine Zwangsmitgliedschaft besteht, die Versicherungsbeiträge eigentlich auch. Beispiel WSV: Der dürfte wahrscheinlich auch zu den "Spitzenreitern" bei den Verbandsbeiträgen gehören (genaue Zahlen finde ich im Moment nicht). Im WSV sind mit dem Verbandsbeitrag aber auch gleich die Kreis- und Bezirksbeiträge erledigt, da diese unselbständige Untergliederungen des Landesverbandes sind. Dafür fallen dann m.W. keine extra Versicherungsbeiträge an.

    Zumindest die Kreis-/Bezirksbeiträge sollte der Herr Otten schon zu seinen 4 €uro dazu zählen, wenn er sich mit den ostdeutschen Verbänden vergleichen will mit ihren Beiträgen jenseits der €10-Marke. Die haben nämlich auch keine keine eigenständigen Schützenkreise. Wenn schon ein Benchmarking, dann bitte auch richtig, sonst lasse ich solche Zahlen besser gleich weg ...

    um wieviel werden denn bei euch solche Gewehre mit Aluschaft verkauft?

    Die von uns gekauften Gewehre haben Holzschäfte, wobei die Schaftbacke verstellbar ist, die Schaftkappen sind nicht verstellbar. Wie gesagt, wir hatten die bei eGun ersteigert, wobei wir sie persönlich abgeholt haben und dann vor dem Bezahlen auch Probe schießen konnten.

    Keine Ahnung was die Gewehre mit Aluschaft gekostet hätten ... sicher über €1.000. Ich wollte mit dem Vergleich nur zeigen, dass @Ploimer für die €680, die ursprünglich im Raum standen schon ein komplettes Gewehr mit Schaft und Visierung und eben nicht nur ein (gebrauchtes) System bekommen kann.

    Interessant ist auch wie die Schussbilder ermittelt werden.
    RWS Schäftet aus, spannt den Lauf in einen Schraubstock und testet somit 60 bis 75 % vom Lauf. Hat schnell schöne Bilder.
    Klingner spannt den Schaft ein......Testet also das ganze System. Vorteill...??? Nachteil...???
    Am neutralsten testet meiner Meinung nach Holme (Erding). Die Schäften aus, und setzen das System auf einen Adapter, der fest eingespannt wird.
    Hierbei denke ich sind die ehrlichsten Ergebniss zu erwarten.
    Es mag sein, dass die letzten 10 cm des Laufes die eigentliche Schussrichtung maßgeblich beeinflussen, allerdings wird diese auch durch das Schwingverhalten des gesamte Systems (Verschluß, Verschlußhülse, Lauf, Systemschrauben) und letztendlich auch des Schaftes (Gewicht, Balance, Einstellungen,.....).

    Wobei ich bisher auch noch nie eine Aussage darüber gefunden habe, ob die verschiedenen Einspann-Methoden im Endeffekt zu einer wesentlich anderen Munitionsauswahl führen würden - und das ist ja eigentlich das Entscheidende! Das wäre eigentlich mal >die< Info, die mich interessieren würde.

    Das produzierte Schussbild ist nur eine Aussage über die Qualität der Kombination Waffe/Munition. Ob ich jetzt bei der einen Methode einen 9mm oder 11mm Durchmesser habe und bei der anderen Methode mit der gleichen Munition 12mm rauskommen würden ist eigentlich egal, so lange ich mich bei allen Methoden am Ende für die selbe Charge entscheiden müsste.

    Mein Anschütz 1907 (Bj. 1993) hat mit Special Match vor Jahren auf dem RWS-Testschießstand Schussbilder um die 11 bis 12mm hinbekommen, mit RWS Rifle Match war es ähnlich (hab eben nachgeschaut). Da ich damals nach schon nach vier Serien mit dem Testen der SM (bei RM hab ich wesentlich länger gesucht) aufgehört habe, muss die Schussleistung wohl ganz ok gewesen sein. Als Vergleich: die 10 der KK-Scheibe hat einen Durchmesser von 10,4mm.

    Wir haben für den Verein vorletztes Jahr zwei KK-Gewehre (FWB 2600) gekauft (Bj. 1993 bzw. 1994). Bezahlt haben wir damals zwischen €500 bis 600 (bei eGun) für das komplette Gewehr mit Schaft (mit Gummi-Kappe) und Visierung. Wobei ich den Eindruck hatte, dass für Anschützwaffen tendenziell etwas mehr bezahlt wurde. Schau mal bei eGun rein, da verkauft z.B. aktuell jemand ein 1907 mit 7020 Visierung, Hakenkappe, Farbfilter und Wasserwaage für €845 als Sofortkauf.

    Von daher finde ich die €680 schon sehr "sportlich", zumal wenn es sich nur um das System handelt. Ein 15 Jahre altes Gewehr ist nicht mehr "neu", die Schussleistung kann nicht nachvollziehen werden und mit dem 2007 und jetzt dem 54.30 hat Anschütz ja auch schon zwei Nachfolgesysteme rausgebracht.

    "Ausgesuchter" Lauf heißt ja auch nicht, dass der Lauf zwingend ein besseres Schussbild produziert als ein anderer Lauf.

    Ein Vereinskamerad von mir von mir hat einen ausgesuchten FWB-Lauf. Beim letzten Munitionstest war der halt schon nach wenigen Munitionsserien fertig ... der Kollege war da immer noch am Testen und suchte "seine" Munition. Unterschied war halt, dass in dem ausgesuchten Lauf so ziemlich alles ein gutes bis super Schussbild produziert hat. Bei einem "normalen" Lauf muss man dagegen "die eine" Charge finden, die zum Lauf passt.

    Geht das über Beziehungen oder wie kommt man da dran ?

    Ja, da solltest Du schon jemanden kennen, der jemanden kennt, der verdammt gute Beziehungen beim jeweiligen Hersteller und Dir noch einen ziemlich großen Gefallen schuldig ist ...

    Die "ausgesuchten" Läufe gehen normalerweise an Kaderschützen oder eben an die Hand voll der Glücklichen, die die nötigen Beziehungen haben.

    Von dieser gewaltigen Stillosigkeit einmal abgesehen, wäre es im Übrigen an der Zeit, darüber nachzudenken, ob man nicht die Wehrlosigkeit der Bürger gegenüber dem massenmörderischen Extremismus beseitigt. Die Polizei kann nicht überall sein und um es zuzuspitzen: Waffen in den Händen der anständigen Bürger sind nicht nur kein Problem für die innere Sicherheit, sondern Teil der Lösung!

    Also ich bin auch gegen eine weitere Verschärfung des Waffenrechts, weil es nicht die Bohne an mehr Sicherheit bringt ...

    Aber so eine Aussage verursacht bei mir schon mehr als nur Stirnrunzeln ... das kann ja wohl auch keiner ernsthaft wollen.

    Mal abgesehen davon, dass das Auto sowie das Gebäude sicher nicht als Tresor gelten (außer vielleicht Du stellst die Waffe tatsächlich in einen Tresor), ist der Arbeitgeber ggf. auch nicht begeistert, wenn man eine Waffe zur Arbeit "mitbringt".