Beiträge von GroMar

    Ich wohne grenznah und würde mir gerne mal Sellier&bellot Randzünder antesten - wenn mir einer erklärt was ich alles zur Munitionseinfuhr aus CZ unternehmen muss. Dort sind sie frei ab 18...

    Sprichst Du von denen hier? http://www.sellier-bellot.cz/en/product/rim…ucts/detail/98/

    Mir hat die mal Frankonia besorgt. In meinem 1907 Z liefen die aber gar nicht. Da kam ich auf der ganzen Scheibe rum (wirklich die ganze!). Im 54iger eines Vereinskameraden war das Schussbild wesentlich besser (es wurde immerhin die 8 gehalten). Für Training wäre es gegangen. Das Gewehr war dabei eingespannt.

    Ich habe immer noch Schachteln davon im Schrank liegen. Wer also Interesse hat, gerne melden!

    Da ist die SpO doch recht eindeutig. Die Regel 0.10 wurde ja schon erwähnt. Da steht was von Kontrollen nach dem Wettkampf, nicht während. Wird dann ein Regelverstoß festgestellt, wird der Schütze disqualifiziert. Es ist ja auch nicht so, dass nur der angesprochene Schütze sondern, auch dessen Standnachbar aus dem Konzept gebracht wird, wenn die Aufsicht plötzlich das Maßband zückt. Und der kann ja am wenigsten was dafür.

    Die einzigen Fälle in denen ich bisher mitbekommen habe, dass ein Schießleiter tatsächlich in den laufenden Wettkampfbetrieb eingegriffen hat waren Anschlagsfehler (falsche Fertighaltung bei der SpoPi) und dass so eine Nase immer seine gespannte Armbrust weggelegt hat um in aller Ruhe die Scheibe zu wechseln (die "Nase" war in dem Fall ich selbst). Ich persönlich versuche, z.B. falsche Anschläge schon während des Probeschießens zu erkennen und die betreffenden Schützen darauf hinzuweisen. .

    Was hätte ein Protest erreicht? Was hättest Du denn gefordert @skywalker? Vermutlich wäre nicht viel dabei rausgekommen, da ja keine Sanktionen gegen dich ausgesprochen wurden, die irgendwie zurückgenommen werden können. Einen Protest während des Wettkampfes kenne ich so nicht. Über einen formalen Protest entscheidet ein Kampfgericht und das kann erst nach Ende des Wettkampfes zusammentreten.

    Wenn ein Waffenhersteller gewollt hätte das deutlich mehr Gewicht am Lauf gebaut werden sollte, dann hätte der auch dafür Artikel gebaut.

    Gibt es doch schon lange ... z.B. http://www.rb-shooting.com/schiesssport/d…-kk-200-gr.html

    Ob jetzt ein direkt am Lauf angebrachtes Gewicht das Schussbild positiv, negativ oder gar nicht beeinflusst kann nur ein Munitionstest mit Sicherheit sagen. Genau deswegen machen es so wenige ... man geht lieber auf Nummer sicher und verstaut die Gewichte irgendwo im/am Schaft. Hab ich auch nicht anders gemacht.

    Ich find' es doch erstaunlich, wie schnell hier die Messer gewetzt werden und dem Verein(svorsitzenden) Rassismus unterstellt wird. Ja sogar mit dem Ausschluss des ganzen (!) Vereins aus dem BSSB geliebäugelt wird.

    Na klar, der dem Vorsitzenden zugeschriebene Satz, dass solange er Vorstand sei, kein Asylbewerber Mitglied werden würde ist jenseits des guten Geschmacks, darüber muss man nicht erst noch diskutieren. Aber keiner von uns weiß in welchem Zusammenhang die Aussage gefallen ist. Sollte hier zum Ausdruck kommen, dass jemand was gegen Menschen mit roter, grüner, gelber oder was auch immer für eine Hautfarbe oder Religion hat, dann ist das ohne Zweifel fremdenfeindlich und damit abzulehnen.

    Genau so gut, kann hier aber die Befürchtung zum Ausdruck kommen, dass ein junger Mensch im Verein Mitglied werden könnte, der aus einem Bürgerkriegsland kommt und ggf. traumatisiert sein könnte. Dem ermöglicht dann ein Schützenverein den Umgang mit Waffen. Der Punkt wurde glaube ich auch schon in einem anderen Thread hier angerissen. Hier möchte ich dann mal die Schlagzeile in selbiger Zeitung lesen, wenn der Jugendliche dann in der Schule oder sonstwo über die Stränge schlägt und das nur im entferntesten dann mit Waffen zu tun hat. Dann wird der Schützenverein mit Sicherheit auch nieder gemacht. Mal abgesehen von der moralischen Seite, mit der sich der Verein, dann rumschlagen müsste.

    Auch wenn ich die dem Oberschützenmeister zugeschriebene Äußerung in dieser Form ablehne, kann ich durchaus das Dilemma verstehen, in dem der gute Mann und sein Vorstand steckt. Ich bin froh, dass wir bei mir im Verein solch eine Diskussion im Ausschuss bisher nicht führen mussten, denn da wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht, wie ich mich positionieren würde.

    Einfach Verband wechseln und lächeln.

    War ja klar, dass irgendwann so ein unqualifizierter Spruch daher kommt! Der gehört ja schon zum Standardprogramm jeder Diskussion hier ...

    Ich bin zukünftig dafür, dass als zweiten Beitrag zukünftig immer ein Moderator postet: "Der DSB ist ein doofer Verband"! Dann haben wir das wenigstens hinter uns!

    Also nur zur Klarstellung: Das mit der Stoppuhr hab ich nur erwähnt, weil es damals witzig aussah und jeder (Kampfrichterteam eingeschlossen) erst mal doof geschaut hat. Gemeckert hat aber niemand. Die Frage mit der Stoppuhr war jetzt eher ironisch gemeint ...

    @PunktDe
    Ein Smartphone bleibt halt ein Telefon - egal ob ich es als Stoppuhr verwende oder als Bildschirm für das Spektiv. Das Teil kann immer noch losbimmeln und deinen Nachbarn stören oder es kann Dir jemand Nachrichten während des Schießens schicken und Dich damit coachen. Darauf zielt ja die Regelung in der SpO letztendlich ab. Gleiches gilt fürs Tablet.

    Mit den elektronischen Geräten wird sich denke ich noch einiges ändern müssen, da ja Meyton und andere Anbieter mittlerweile ja auch die Steuerung der Anlagen über diese Dinger zulassen.

    Das betrifft dann aber den Trainingsbetrieb, da kann ja eh jeder (fast alles) machen. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass ich bei der nächsten Kreismeisterschaft die elektronische Anlage mit meinem (privaten) Tablet steuere. Da weisst Du ja als Kampfrichter nicht, was jetzt in dem Tablet so abgeht und ob nicht irgendwo eine App versteckt ist, die zu jedem Schuss 0,5 Ringe dazuaddiert. Außerdem kann das Teil dann auch noch Nachrichten empfangen, wobei wir wieder beim Thema wären ...

    Ich kenne die Antwort, aber verwirrend ist es trotzdem.

    Na dann klär uns doch mal auf und lass uns nicht doof sterben. ;) Würde mich nämlich auch interessieren, da meine Armbrust (wie alle (?) von Winzeler) einen elektronischen Abzug hat.

    Wobei die Regelung mit den elektronischen/elektrischen Geräten eh schon vom Aufbau her verbesserungsbedürftig ist. Erst wird gesagt, dass Gehörschutz mit Empfangseinrichtung verboten ist, nur um dann klarzustellen dass aber elektronisch dämmender Gehörschutz erlaubt ist. Dann werden generell alle elektronsichen/elektrischen Geräte (außer Hörhilfen) verboten um dann nochmal extra zu sagen, dass Mobiltelefone und Co. verboten sind (sind die nicht eh schon elektronisch?).

    Also ich kenne das eher so, dass man erst die Generalnorm nennt ("alles elektronische ist verboten") und dass danach dann die paar Ausnahmen kommen (Gehörschutz, Hörhilfe, ...). Wenn ich dann noch was betonen will (z.B. dass das auch für Trainer und Zuschauer gilt), setze ich noch einen Satz hintendran ... Aber nicht so ein Durcheinander in drei hintereinander folgenden Absätzen.

    Mir stellt sich aber auch die Frage was will man mit den Dingern auf dem Stand?

    Ich hab bei einer Landesmeisterschaft bei der SpoPi Präzision mal einen gesehen, der sich eine riesen (mechanische) Stoppuhr ans Stativ geschraubt hat um zu sehen, wieviel Zeit er noch hat.

    Sind (elektrische) Uhren dann eigentlich verboten, mechanische dagegen erlaubt??? Lassen wir das besser ... die Frage mit dem elektronischen Abzug würde mich eher interessieren.

    Ja danke, das hab ich zwischenzeitlich gefunden. Aber muss ich da irgendwas beachten? Ich markiere einen Wettkampf, einen Schützen, einen Stand und eine Disziplin und beim Drücken auf "speichern" bekomme ich trotzdem eine Fehlermeldung ...

    Brauche ich dafür ggf. zwingend eine Verbindung zu einem SIZ?

    Kann ich im DISAG OSS eigentlich auch Durchgänge im Voraus anlegen und irgendwo abspeichern? So dass ich z.B. während einer Meisterschaft bereits die Standzuweisungen für die einzelnen Durchgänge habe und dann nur noch aufrufen muss?

    Wenn ihr eine Gussform habt sollte das kein Problem sein. Ich schmelze immer die alten Bleikerne ein. Das hat den Vorteil, dass das Blei nicht so verunreinigt ist und es beim Schmelzen nicht so qualmt, wenn der ganze Dreck verbrennt.

    Anfangs hab ich das Blei immer auf einer alten Herdplatte und einer alten Bratpfanne geschmolzen. Zwischenzeitlich stelle ich das Blei auch ganz gern in den Holzofen, da zieht es dann den ganzen Qualm durchs Kamin. Das Gefäß fürs Schmelzen sollte die Hitze gut halten, sonst kann es Dir passieren, dass das Blei während des Gießens im Topf erstarrt. Ansonsten noch der Hinweis, dass Bleistaub und -dämpfe nicht gerade gesundheitsfördernd sind - also die Sauerei nicht einatmen, Hände waschen und Handschuhe tragen. Aber das sollte eigentlich klar sein. Ich würde ich Dir empfehlen, das Blei im Freien zu schmelzen (insb. wenn Du die Variante Bratpfanne/ Herdplatte wählst).

    Meinst Du OverNITE? https://overnite-online.de/v1/waffen.htm

    Also ich habe mal zwei Waffen, die ich über eGun verkauft habe damit versendet. Da ich nicht sicher war, welchen Tarif ich auswählen muss, habe ich vorher die Hotline angerufen. Beauftragung des Versandes über das Onlineformular lief dann problemlos (beim Waffenversand ist die Identprüfung beim Empfänger zwingend mit drin), Abholung erfolgte zum angegebenen Termin und am Ende gab es eine Rechnung über den Versand. Gekostet hat der Spass um die €30, kommt drauf an, welche Zusatzdienstleistungen (telefonisches Avis, o.Ä. Du noch beauftragst).

    Die Empfänger haben sich jeweils nicht beschwert, von daher gehe ich davon aus, dass dort auch alles geklappt hat und die Waffen ordentlich abgeliefert wurden. Ich würde Overnite sicher wieder nutzen.

    z.B. Kappenhöhe

    International reglementiert. Daher wird er auch nach internationalen Regeln schießen und auch dahingehend trainieren. Eine Umstellung auf nationale Eigenheiten stelle ich mir dann wieder schwieriger für den Schützen vor.

    Da gibt es eine einfache Lösung: Wenn es international reglementiert ist, national aber nicht, dann halte ich halt immer die internationale Norm ein - egal ob der Wettkampf unter dem Dach der ISSF oder des DSB läuft.

    War ja bei den Klamotten auch nicht anders. Im DSB konnte man noch lange mit Klamotten starten, die nach ISSF-Norm schon lange nicht mehr erlaubt sind. Da haben dann halt die Kaderschützen ihre Klamotten zwei Jahre früher umgetauscht als Otto-Normalo ...

    Sieht vielleicht in dem Fall anders aus, wenn man national plötzlich eine Norm einhalten muss, die es international nicht gibt. Und dann quasi für die (seltener stattfindenden) internationalen Wettkämpfe jedesmal den Anschlag umstellen muss/sollte. Keine Ahnung ob es denn Fall gibt ...

    @Murmelchen
    Hmmm ... ich glaube Du hast mich da irgendwie missverstanden, denn Deinem Beitrag würde ich jetzt auch zustimmen.

    Mir ging es einfach darum, dass einem bei bestimmten Punkten in Diskussionen (mit Waffengegnern) dann halt mal die Argumente ausgehen und man dem Gegenüber zustimmen muss (auch wenn es einem gegen den Strich geht). Weitere Ausführungen würde ich gerne lassen, ich kann meinen Standpunkt grad nicht so in Worte fassen ohne dass es missverständlich wird. ;)

    Hier kam ein Mensch ums Leben, verantwortlich ist erstmal der am Abzug, den ohne Waffe hätte er einfach ein anderes Werkzeug genommen, das hat ja Schmidtchen oben schon erklärt.

    Sicher, ist derjenige verantwortlich, der abgedrückt hat. Problem bei dem "dann hätte er halt was anderes genommen" ist nur meistens, dass dann die Folgen weit weniger gravierend gewesen wäre oder ggf. gar nix passiert wäre. Da hab ich dann auch nicht immer so wirklich was zum erwidern parat ...