Beiträge von GroMar

    Mittelfristig steht bei mir der neukauf der kompletten Schießbekleidung an. Da ich diese nach Maß machen lassen will, es ein deutsches Produkt sein soll und ich ganz früher schon mal eine von Sauer hatte soll es wieder eine solche werden.
    Bevor ich dort anrufe möchte ich hier mal nach erfahrungen dort fragen.

    Verkauft sauer eigentlich direkt an Endkunden, und, kann man direkt bei Sauer Maßnehmen lassen ?
    Ich möchte ungerne selbst messen.

    Ich habe meine Ausrüstung auch vor Jahren bei Sauer machen lassen. Wurde damals bei Sauer direkt angemessen, ich musste auch keinen Händler zwischenschalten. Entweder Du gehst direkt in Remchingen vorbei oder bei der Deutschen anmessen lassen, da ist Sauer ja auch immer vertreten.

    Lass es besser, das könnte Ärger geben.

    Kopfbedeckungen, Seitenklappen an Brillen, etc, sind in 0.5.3.2 reglementiert. Da heißt es u.a., dass die Seitenblenden nicht über die Stirn rausragen dürfen und nur eine bestimmte Länge/Breite haben dürfen.

    Lass bei Deiner Mütze die Seitenklappen oben oder steig auf einen Visor um. Bei Bedarf darfst Du Dir unter den Visor auch Seitenblenden drunterschieben.

    Nach nur 10 Wochen (!) Wartezeit habe ich gestern von Frankonia eine Preisauskunft bekommen, was die Sellier&Bellot Munition (4mm kurz mit Kugel) kostet:

    Diese Munition hat die Art.-Nr. 138482 und ist ab Lager lieferbar.
    Der Preis beträgt 34,60 € / 200 Schuss Packung.

    Vielleicht ist noch eine Mengenstaffel drin, dann wirds evtl. günstiger.

    Trotzdem nicht wirklich eine günstige Alternative zu den RWS Hülsen, insbesondere wenn man ggf. noch die Kugeln gegen welche mit passendem Kaliber tauschen muss.

    Ich lege immer die Hülse ins Patronenlager, dann die Kugel davor und schiebe beides zusammen in den Lauf. Rollt mir mal die Kugel alleine in den Lauf, bekomme ich als Grobmotoriker und Langsamschießer die Hülse auch nicht mehr reingeschoben. Deswegen versuche ich das schon gar nicht mehr und stoße die Kugel gleich mit dem Putzstock wieder raus um nicht noch großartig Zeit mit rumfummeln zu verlieren.

    Aber, andere Stutzen andere Sitten. Hauptsache das Ergebnis stimmt am Ende!

    Naja .. ist jetzt natürlich die Frage ob Dir dann die Zeit (im Wettkampf) noch reicht, wenn Du Kugel und Hülse getrennt lädst und die Kugel dann noch mit einem weiteren Werkzeug "reinschiebst". Ich bekomme die Hülse ohne aufgesetzte Kugel nie geladen und kenne auch keinen der das getrennt macht.

    Um welche Beträge pro Mitglied jahrlich geht es hier eigentlich?

    Am Beispiel WSV, Finanzordnung, Seite 2: http://www.wsv1850.de/index.php/comp…nung-maerz-2016

    @AxelA
    Mal für Dich die Mitgliedsbeiträge des BDS: https://www.bdsnet.de/downloads/mitgliedsauszug2015.pdf Man sieht, nicht nur der von Dir immer viel gescholtene DSB (+LVs) erhebt, eine Verbandsumlage.

    Und wenn ich mir das mal am Beispiel BaWü anschaue. Da steht es dann DSB/WSV = 10 €uro vs. BDS/GSVBW = 27 €uro. Damit relativiert sich dann m.M. nach die "Zwangsmitgliedschaft" im DSB - der BDS kassiert nämlich einfach eine höhere Verbandsumlage. Im LV Hessen bis zu 40 €uro, das ist bei mir in der Gegend der Jahresbeitrag so manchen DSB-Vereins (inkl. abzuführender Verbandsumlage)!

    Ach ja ... nicht zu vergessen: Startgelder für Meisterschaften gibt es doch sicher auch beim BDS?!

    Das AR20 hat von uns ein Vereinsmitglied gekauft. Ich bin von dem Gewehr alles andere als begeister: keine Skalierungen, überall Plastik, sehr leicht (zu leicht?), fummelig zu laden (kleines Patronenlager), Spannhebel befindet sich hinten am Gewehr (schwer zu erreichen). Als Spassgewehr ok, aber auch nix weiter.

    Von den Vereinsversionen der Gewehre halte ich ehrlich gesagt auch nicht so viel. Sie sind für einen fortgeschrittenen Schützen schnell zu leicht und für Schüler haben sie die falschen Abmessungen. Da hat man weder Matchgewehr noch Juniorwaffe.

    Wir haben gebrauchte P70 und P700 von FWB gekauft (bei egun). Da hast Du vollwertige Matchgewehre in ordentlicher Qualität. Plus auch aus meiner Sicht: Die FWB-Schäfte (zumindest die in Buche) lassen sich relativ problemlos abschleifen und neu lackieren (vielleicht bei einer Vereinswaffe nicht ganz uninterressant).

    Schau Dir mal dieses Thema an bestes LG Vereinsgewehr

    Geht jetzt ein bischen off-topic ... Aber sind die Nadelfilzmatten, von Seiten der Sachverständigen überhaupt zulässig?

    Uns wurden erst die Teppichunterlagen auf den Pistolenständen abgesprochen (Pulver, das leuchtet mir ja noch ein), dann waren die Teppiche auf den KK-Pritschen nicht mehr zulässig (Pulver), dann musste die Teppiche von den Ablagen der Luftdruckstände weg (Blei - is klar ...) und ein Nachbarverein durfte die Rückwand der neuen Luftdruckhalle nicht mit Teppich verkleiden, könnte sich ja Blei einlagern ...

    Da wundert es mich, dass in München die Schützen immer noch auf Nadelfilz liegen.

    Also ich habe mir die Sellier&Bellot Munition mal für meinen Stutzen gekauft. Die Bestellung lief damals über Frankonia, den Importeur von S&B für Deutschland.

    Bei meinem 1907 Z war das Ergebnis mit eingespannter Waffe "ernüchternd". Ich bin da auf keinen grünen Zweig gekommen. Beim Stutzen eines Vereinskameraden (Anschütz 54 Z) war das Ergebnis zwar nicht gerade wettkampftauglich aber aktzeptabel genug um damit zu trainieren (das lag so irgendwo zwischen Bild 2 und Bild 3). Wobei ich auch so langsam das Gefühl habe, dass mein Lauf nicht gerade der beste ist oder ich zumindest die optimale Zündhütchen/ÖL/Kugel-Kombi für meinen Lauf noch nicht raus habe ... oder ich bin einfach ein grottiger Zimmerstutzenschütze.

    Einen Versuch mit der S&B ist es also ggf. wert.

    @kulzer daniel
    Wenn Du noch Interesse an der Munition hast gib mir bitte Bescheid. Falls nicht, natürlich auch.

    Wobei ich es eigenlich relativ einfach fände, einen wirklichen Kontrollstreifen hinter dem Messrahmen einzubauen, die Karte müsste nur an einem genau definiertem Punkt starten(je Durchgang eine neue Scheibe) und dann müsste man nur nach jedem Schuss um einen genau definierten vorschub weiter fahren, dann wäre auch ein Nachauswerten möglich.

    Aber was nehme ich dann als Bezugspunkt zur Verifizierung der Nachwertung? Wenn der Schütze den 25. Schuss reklamiert (so nach dem Motto "das war nie und nimmer eine 8), woher nehme ich denn dann die Gewissheit, dass die Schüsse davor und danach (die ich dann ggf. als Bezugspunkt nehme) "richtig" gewertet wurden?

    Ist jetzt auch die Frage wie anfällig ist eine akustische Anlage im Vergleich zu einer optischen gegen Störungen? Bisher habe ich von Falschwertungen (die sich dann auch als tatsächlich als solche rausgestellt haben) nur bei akustischen Anlagen gehört. Ursachen waren da falsche Gummibänder, verstaubte Mikrophone oder andere äußere Einflüsse, die z.T. schwer abzustellen bzw. rauszufinden waren . Das Brummen der Leuchtstoffröhren hat z.B. unsere Sius-Anlage mal schach-matt gesetzt. In dem Fall war der Zusammenhang zum Glück offensichtlich.

    Unsere optische Disag-Anlage hat bisher entweder funktioniert oder die Schüsse gleich gar nicht mehr angezeigt. In den Fällen waren dann die Messrahmen total versaut oder vom Nebel beschlagen. Das war dann auch offensichtlich und einigermaßen leicht abzustellen. Ok, beim Nebel nicht, weil die Rahmen kaum, dass man sie abgewischt hatte wieder beschlagen sind ...

    Reklamation von einem 9er, der angeblich ein 10er sein soll ist es schwieriger, da das bei einem gutem Schützen beinahe unmöglich ist, durch das Loch, das sehr unförmig sein kann.

    Das sieht man im Zweifelsfall schon nach 5 Schuss nicht mehr. Ich hab mir mal den Spass erlaubt, bei einer Kreismeisterschaft im KK 3x10 die Kontrollscheiben/ Kontrollbild (DISAG OpticScore) genauer anzuschauen. Da hatte ich so den Eindruck, dass je schlechter das Ergebnis war, desto weniger haben Kontrollscheibe und Kontrollbild überein gestimmt. Erschwerend kam sicher hinzu, dass z.B. beim 3-Stellungskampf die Schüsse in unterschiedlichen Winkeln durch den Messrahmen fliegen und es so zwangsläufig zu Verschiebungen in den Trefferbildern kommt. Die Kontollscheibe taugt meiner Meinung nach nur dazu, krasse Ausreißer zu verifizieren (Fahrkarte oder plötzlich ein Treffer weit ab des bisherigen Trefferbildes).

    Wobei ich bezweifle, dass man auf dem vermeintlichen "Kontrollstreifen" einer akustischen Anlage mehr erkennen (auswerten) kann. Da kann man mit Bestimmtheit auch nur sagen, ob die Wertung "plausibel" war. Zumal die akustischen Anlagen ab 50m mit Gummibändern arbeiten (zumindest die, die ich mir bisher genauer anschauen konnte). Da hab ich dann gar keinen Streifen mehr. Und sage mir keiner, dass man auf dem Gummiband was erkennen kann. Das geht zumindest bei unseren Sius-Anlagen schon mal gar nicht. Da laufen die Bänder vorne hoch und hinten wieder runter - jeder Schuss verursacht also zwei Löcher im Gummiband!

    Die elektronischen Anlagen sind und bleiben eine black Box. Ich kann der Wertung trauen oder halt nicht. 100%ig nachkontrollieren lässt sie sich nie.

    Dort wo man große Rahmen braucht bleibt einem ja fast nix anderes übrig als sich ein akustisches es System zuzulegen. Disag hat gar keinen großen Rahmen im Angebot und für den Preis eines großen Meyton-Rahmens kann ich mir mindestens zwei komplette Sius-Anlagen leisten.

    Mal davon abgesehen, dass ich schon aufgrund der möglichen Beschussschäden im GK-Bereich eh von einem optischen System abraten würde. Da ist ein akustischer Messrahmen (wenn nicht gerade der Elektronik einen Volltreffer versetzt wird) günstiger zu ersetzten bzw. kann ggf. auch selbst geflickt werden (zumindest bei Sius).

    DISAG ist ebenso durch den DSB zertifiziert und es finden Bundesligawettkämpfe auch auf OpticScore Anlagen statt!!

    Zum Beispiel beim SV Willmandingen in der 1. Bundesliga LuPi. Die bauen immer ihre Disag-Anlagen ab und karren sie am Wettkampfwochenende in die örtliche Fest-Sport-Halle.

    Was aber auffällt ist, dass Meyton bei großen Schießsportveranstaltungen wesentlich präsenter ist im Vergleich zu Disag. Da haben die schon was von einem Platzhirsch.