Beiträge von netsurfer2002

    Das mit den Verbänden sehe ich auch so wie FISCHE49.

    Allerdings sollte man meiner Meinung nach nicht "die Asche bewahren", sondern "das Feuer an die Jugend weitergeben".

    Ich fände es sinnvoller, die Jugend an die FP heranzuführen, statt sie abzuschaffen (s. unten).

    Trotzdem:

    Die Älteren können wieder am Schießen teilnehmen (zumindest in den Luftdruckdisziplinen).

    Ob sich das auch bei der FP durchsetzt wird die Zukunft zeigen.

    Ich denke, dass der Erfolg nicht so groß sein wird, weil einfach auch weniger Schützen FP schießen/geschossen haben.

    Und die Schützen, die mit der FP stehend freihändig gut zurecht kamen, hatten auch ein gewisses Leistungsniveau.

    Ich denke, nur die wären potentielle Kandidaten für Auflage.

    Denn es ist ja bestimmt auch ein finanzieller Aufwand zum Umbau der FP zu betreiben.

    Alle anderen werden sich bei LP-Auflage wiederfinden.

    Aber grundsätzlich stehe ich dem positiv gegenüber.

    Vielleicht wird die FP dadurch wieder aufgewertet, nachdem die Oberen (ISSF/DSB) diese tolle und traditionsreiche Disziplin trotz vielen Gegenstimmen aus dem Olympischen Programm herausgenommen haben und durch diese Sch***-Mixed-Disziplinen ersetzt haben (der Kommerz lässt grüßen!)

    Viele Nationalkader- und sonstige Schützen müssen sich jetzt umorientieren :(

    Ich für meinen Teil, werde allerdings solange stehend freihändig schießen, solange es meine körperliche Verfassung zulässt (Geb.-Jahr ´57).


    Beste Grüße

    netsurfer

    Hallo Ryma!

    Beim empfohlenen SCATT WS1 handelt es sich zwar um eine kabellose Version, aber mit Rahmen (s. Beschreibung unten)!

    Aber durchaus für Duell-Training geeignet - nicht aber für den scharfen Schuss auf 25 oder 50 m.


    Computergesteuerte Zielweg-Darstellung (Infrarot-System) für fast alle Sportgewehre und Pistolen. Für das Heimtraining (trocken) und das scharfe Schießen mit Luftdruck. Im Lieferumfang sind enthalten:

    • Messrahmen mit Einsatz für LG Scheibe und Target control Einheit
    • Sensor kabellos (nur ca. 30 Gramm) mit USB-Ladekabel und 5 Befestigungsbändern für alle Laufdurchmesser
    • Programm auf CD, Handbuch und Installationsanleitung
    • Keine Erweiterung 25/50 Meter für dieses Model verfügbar

    Hallo ryma!

    wird sowohl in Zahlenwerten als auch grafisch dargestellt und ist viel selbsterklärend.

    Außerdem findest du im Internet auch einiges an Erklärungen, wie das SCATT (und andere) auszuwerten sind.

    Schau auch mal bei youtube rein unter SCATT shooting z. B.

    Scatt - Professional Shooting Training System - Air Rifle 10m

    da siehst du es mal in Aktion.

    Die wireless-Version kann aber meines Wissens nicht Duell (für SpoPi nicht unwichtig)


    Gruß

    netsurfer2002

    Hallo ryma!

    - Ein Zielwegerfassungsgerät zeigt dir z. B., ob deine Seitenschwankungen beim Absenken in den Zielbereich zu groß sind und der optimiert werden kann.

    - Es zeigt dir, ob du deine Pistole zu weit absenkst und die mühevoll - mit Zeitverlust - wieder nach oben in den Halteraum bringen musst.

    - Es zeigt dir sehr genau, ob du den Schuss "unbewusst" ausgelöst hast oder ob ein winziger, aber entscheidender Impuls deines Zeigefingers deine Visierung im Moment der Schussabgabe aus der Haltezone "herausgerissen" hat.

    - Es zeigt dir das Verhalten deiner Pistole nach dem (Trocken-)Schuss, ob du im Haltebereich nachgehalten hast usw.

    - Es zeigt dir deinen Schießablauf, ob du deine Schüsse in regelmäßigen Zeitabständen abgibst (Schießrhythmus).

    - Es zeigt dir deine Trainingserfolge, wenn du die gespeicherten Sitzungen später miteinander vergleichst.

    Und das sind nur die wichtigsten Punkte..., aber die reichen völlig für den Anfang!

    Wenn du es hauptsächlich fürs Trockentraining verwenden willst - hier ein Vorschlag von mir:

    Ich selbst habe das ältere SCAT-USB mit Kabel und Messrahmen. Man muss zwar immer den Messrahmen an der Scheibe aufstellen, aber wenn du das zuhause machst ist das ja kein Problem. Und dass du mit Kabel arbeitest eigentlich auch nicht - nur anfangs ein wenig umständlicher, aber daran gewöhnt man sich schnell. Und es funktioniert einwandfrei (werden oftmals billiger als ein neues ohne Kabel angeboten).

    ABER: da du auf einen Rahmen zielst hast du die Möglichkeit auch Duell "trocken" zu trainieren, da der Rahmen mit eine "Ampel" ausgerüstet ist, die elektronischen Schießständen nachempfunden ist (SpoPi-Modus). Glaube nicht, dass das bei der kabellosen funktioniert...

    Ich habe trotz Rahmen auch schon scharf SpoPi geschossen. Dazu habe ich den Rahmen in ca. 10 m Entfernung seitlich der Scheibe aufgestellt und den Sensor seitlich zur Laufachse etwas verdreht (Laufachse und Sensorachse "schielen"). Kalibriert und funktionierte einwandfrei. Aber den Hauptnutzen sehe ich im (billigen) Trockentraining (Präzision und Duell).


    Viele Grüße

    netsurfer2002

    Hallo,

    wenn du dir noch keine gekauft hast, kannst du es erstmal hiermit probieren:

    nimm einen dunklen, stabilen Kunststoffstreifen (z. B. Rückseite eines Schnellhefters ö. ä.) und schneide einen Kreis mit ca. 15 mm Durchmesser aus.

    Jetzt stanzt du in der Mitte ein Loch oder brennst es mit einem heißen Nagel ein. Die Ränder sollten möglichst glatt sein - nicht ausgefranzt oder ungleichmäßig.

    Der Durchmesser sollte ca. Streichholzstärke haben (ca. 2mm).

    Mach das Loch nicht zu klein, sonst handelst du dir Nachteile ein (gilt auch für eine "richtige" Irisblende):

    Scheibe und Visierung werden dann beinahe gleich scharf und dein Auge wandert auf die Scheibe statt auf dem Korn zu bleiben - ohne dass du es merkst.

    Oder du visierst durch die Randbereich des Lochs (Randunschärfe), wenn du nicht absolut genau in der Mitte durchschaust. Beides merkst du aber erst nach schlechten Schüssen... - vielleicht ;)

    Klebe das Ganze mit Klebestreifen auf ein altes Brillengestell ohne Glas genau vor dein Zielauge.

    Jetzt kannst du mit dem nichtzielenden Auge experimentieren, was dir besser liegt - helle oder dunkle Abdeckung.

    Ich bevorzuge keine Abdeckung, weil mein nichtzielendes Auge eh´schon sehr unscharf sieht und ich die Raumorientierung mit 2 Augen besser verarbeite.

    Wenn du dir mehrere dieser Provisorien mit unterschiedlichen Lochdurchmessern machst, kannst du bei verschiedenen Lichtverhältnissen ausprobieren und Erfahrung sammeln.

    Ob du dir dann eine verstellbare Irisblende kaufst, kannst du dann immer noch entscheiden.

    Ich hab mit diesem Provisorium über 15 Jahre geschossen - bis zur DM in LP, FP und SpoPi (Indoor und Outdoor).

    Erst letztes Jahr hab ich mir eine "richtige" Schießbrille zugelegt, weil ich auch ein anderes Glas brauchte.


    Gruß

    netsurfer2002

    Hallo 9komma9!

    Deinen Beitrag finde ich SUPER - genau das, was ich mir zu meinem thread gewünscht habe!!!

    Meiner Meinung nach müsstest du deinen Namen nach diesem Beitrag in 10komma9 umbenennen ;)

    In einigen Dingen hast du mich in meiner Meinung und meiner Vorgehensweise bestätigt:

    Die Augen werden das Problem! Ich war deshalb vergangene Woche bei meinem Optiker und habe einen ausführlichen Sehtest machen lassen.

    Dabei habe ich eine Abweichung von je 0,25 Doptrien (sph. und cyl.) in meinem vor einem halben Jahr angefertigten Schießbrillenglas feststellen müssen. Das Glas war nicht schlecht, aber er meinte, dass ich mit dem neuen ermüdungsfreier hinkommen sollte.

    Ich liege jetzt bei 160 % Sehschärfe auf dem Zielauge - auch nicht schlecht :)

    Und mit meiner Irisblende komme ich auch klar. Nur nicht zu klein einstellen, sonst läuft man auch Gefahr, dass man am Rande des Lochs durchschaut und das Zielbild verzerrt. Ergebnisse sind dann u. a. 8er, die man sich nicht erklären kann (bei mir).

    Dennoch schwimmen mir die "mouche volantes" - die Fusseln - immer in dem Augenblick des idealen Auslösezeitpunktes mitten durch das fokusierte Zentrum und machen es genau dort unscharf, wo ich mein Korn fixiert habe.

    Da haben sich jetzt 2 Möglichkeiten für mich herauskristalliert:

    1. Wenn sich die Fusseln schon beim Absenken der Visierung bemerkbar machen, dann hilft oft eine schnelle Augenbewegung zur Seite, die die Fusseln somit aus dem Schärfebereich "wegschwemmen". Dann komme ich auch mit dem zeitlichen Zielvorgang von 3-4 sek. noch gut hin.
    2. Wenn sich die Fusseln erst in der Feinvisierungsphase ins Zielbild absenken hilft nur noch konsequentes Absetzten und neu anfangen! Ansonsten erhältst du sofort die Quittung!

    Da die "Fusselsituation" manchmal mehr, manchmal weniger stark auftritt, muss es einen Grund dafür geben. Ich achte jetzt bewusster auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr - schon tagsüber - und bilde mir ein, dass es daduch besser wird. Ich werde das weiter beobachten!

    Die Umstellung auf eine schnellere Schussabgabe habe ich auch schon eingeleitet. Funktioniert zwar nicht immer, aber immer öfter und immer besser.

    Danke auch für den Tipp mit der "progressiven Muskelentspannung für die Augen". Werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

    Auch das "bewusste Gähnen" halte ich für einen wertvollen Tipp. Denn nach 20-30 Schuss habe ich das Gefühl, dass ich einen ganz leichten milchigen Schleier wahrnehme. Das versuche ich mit einem Augenspray "tears again" zu bekämpfen. Bin aber noch in der Anfangsphase - weiß noch nicht genau, ob´s was bringt. Vielleicht hilft ja das Gähnen besser.

    Bezüglich einer evtl. beginnenden Altersdiabetes dachte ich in erster Linie nicht an die Augen.

    Ich habe seit ca. 8-9 Monaten die Situation, dass meine 2. Serie deutlich unter den anderen liegt:

    Beispiel: ca. 15 Probeschüsse, dann 93/88 (wild verstreut auf der Scheibe)/95/94.

    Mache ich mehr Probeschüsse, dann rutschen die schlechten Schüsse in die erste Serie.

    Das kann natürlich auch von der Ermüdung der Augen kommen.

    Aber ich dachte mir, ob das was mit dem Stoffwechsel zu tun haben könnte: zuerst werden alle Reserven in den Muskeln und im Blut aufgebraucht (deshalb auch ordentliche Ergebnisse im Probeschießen und in der 1. Serie). Dann ist der Akku leer und dann braucht der Körper eine Regeneration zur Bereitstellung von neuer Energie (Stoffwechsel wird angekurbelt). In dieser Zeit fallen die schlechten Schüsse. Danach läufts wieder ganz ordentlich - oft sogar besser.

    Deshalb dachte ich an einen evtl. Einfluss einer Diabetes. Ist sowas denkbar?

    Natürlich versuche ich auch dem mittlerweile Rechnung zu tragen und mache bei der entsprechend erreichten Ringzahl eine längere Pause.

    Manchmal hilfts - mehr oder weniger.

    Nochmals vielen Dank für deine fundierten und ausführlichen Argumente und Tipps!


    netsurfer2002

    Hallo Dieter!

    Das ist mal ein konkreter Tipp: viel trinken. :thumbup:

    Ich weiß, dass ich im Büro bei der Bildschirmarbeit (8 Std.) zu wenig/fast gar nichts trinke.

    Von welcher Menge täglich in welchem Zeitraum sprichst du?

    2l oder mehr?

    Direkt vor dem Training/Wettkampf oder auf den Tag verteilt?

    Ich gehe mal davon aus, dass du das damit aber nicht dauerhaft beseitigen konntest!? Oder doch?

    Hattest du auch nach ca. 30 min. Training einen Schleier vorm Auge? (zu trocken?)


    Gruß

    netsurfer

    Hallo zusammen!

    Ich möchte mich mal an die Älteren unter uns wenden.

    Zur Erklärung:

    Ich schieße seit über 40 Jahren Luftpistole (u. a.) und gehe jetzt stramm auf die 60 zu.

    Seit einigen Monaten erreiche ich meine von mir erwarteten Ringzahlen (370 +) nicht mehr (5-8 Ausreißer pro Serie in die 7 o. 8).

    Ich habe mir schon eine neue Schießbrille angeschafft, mit der ich z. Zt. kämpfe, weil ich ihr nicht so richtig traue...

    Ich experimentiere/optimiere damit noch ;)

    Fragen an die Älteren von euch:

    habt ihr altersbedingte Veränderungen/Ausfälle bei euch bemerken können, und wenn ja, was kontet ihr dagegen tun?

    Ich bilde mir folgende Punkte ein, die ich bei mir beobachte:

    - allgemeine Konzentrationsschwächen ca. in der 2. Serie (ca. beim 20.-35. Schuss - incl. Probe - danach wird´s wieder deutlich besser - versuche ich auch mit Pausen aufzufangen - klappt jedoch selten)

    - spezielle Konzentrationsschwäche der Augen in der 2. Serie (Schärfe läuft vom Korn weg)

    - Fusseln, die im Auge durchs Zielbild schwimmen

    Ich hab keine Erklärungen dafür.

    Vielleicht ist sogar eine beginnende Alters-Diabetes ein Grund (Stoffwechsel des Zuckerhaushalts).


    Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.

    Was ich nicht möchte/brauche, sind Ratschläge über technische Unzulänglichkeite wie Abzug, Nachhalten etc. Die sind mir hinlänglich bekannt.

    Und an denen arbeite ich auch.

    Ich möchte eher die medizinische Seite des Altern beim Schießen beleuchten und von Erfahrungen anderer älterer Schützen profitieren.

    Viele Grüße

    netsurfer2002

    Ich habe vor 3 Jahren am SpoPi-Kurs in der jetzt abgerissenen Sportschule des DSB teilgenommen.

    Trainer war super (A-Trainer) und eine bunt gemischte Truppe, die alle etwas dazulernen konnten.

    Ablauf war:

    8-9 Uhr Frühstück, dann Theorie auf dem Schießstand mit praktischen Übungen immer wieder aufgelockert,

    12-13 Uhr Mittagspause,

    danach bis gegen 18 Uhr mehr aktives Schießen mit etwas Theorie unterbrochen,

    18-19- Uhr Abendessen, danach wieder Schießstand mit Materialoptimierung (Griff anpassen/schleifen etc.).

    Wir haben aus eigenem Interesse bis nachts um 2 Uhr (!) auf der damaligen hausinternen Schießanlage geschossen - und keinen hat´s gestört.

    Der 2. Tag lief ähnlich ab. Das war nicht "schießen gehen", das war TRAINING in Reinform.

    Infomaterial gab´s zum Selbstkostenpreis (€ 30,-) in hervorragender Qualität als dicken (!) Ringordner mit massig praktischen Tipps zum Nachschlagen, mit Schieß- und Trainingsspielen, taktischen Anweisungen und Beispielen, Optimierung der Ausrüstung und, und, und ... SEHR zu empfehlen.

    Ich habe für 2017 den LP-Fortgeschrittenen-Lehrgang bereits gebucht und lass mich überraschen!


    Mit bestem Schützengruß aus dem Südwesten

    netsurfer2002

    Was nützt dir das Auswiegen der einzelnen Diabolos, wenn bei den Ausgewogenen dann welche drunter sind, die einen geringfügig kleineren oder größeren Kopfdurchmesser haben, die dir das Schussbild ebenso negativ "verhageln" können? Das müsstest Du dann auch "ausmessen" (sofern überhaupt möglich), um den gewünschten Vorteil zu erzielen.

    Also mein Vorschlag: Muni austesten --> die mit der geringsten Gesamtstreuung wird´s dann


    Gruß

    netsurfer2002

    Zum Thema "Abweichung zum realen Schuss":


    Ich besitze ein SCATT-USB. Kürzlich habe ich einen Muni-Test gemacht und fand 2 Munitionssorten, die je 10 Schuss ins gleiche Loch machten (beide Sorten ins gleiche Loch! - also untereinander keine Trefferlage-Abweichung).

    Danach mit der LP und SCATT auf Meyton geschossen. Abweichungen durch F-Koeffizienten korrigiert - und max. 0,2 Ringe Abweichung gehabt (Endergebnis lag 1 Ring auseinander 376/377 R.).
    Jetzt Munition gewechselt und - bis zu 1,1 R. Abweichung. Obwohl beide Munis eingespannt ins gleiche Loch schossen.

    Was ich damit sagen will: Die Trefferlage-Präzision der SCATT-Anzeige ist IMMER von folgenden Faktoren abhängig:

    - Waffe (untersch. Lauflänge)
    - Munition (untersch. Geschossgewicht)
    - Geschossgeschwindigkeit (Druck-Einstellung an der Pistole/Gewehr)
    - F-Koeffizient (Einstellung im Programm)

    Mit dem F-Koeffizient lässt sich mit etwas Zeitaufwand und Ausprobieren die SCATT-Präzision relativ genau an den wahren Schusswert anpassen (wenn´s passt --> Daten notieren).
    Bei Muni- oder Waffenwechsel (auch Pistole zu Pistole) fängt man von vorne an, wenn man wieder zum gleichen Resultat kommen will (oder man hat wirklich Glück, wenn´s gleich passt ;-).

    Dennoch bleibt die Frage: muss ich das wirklich so genau haben? Es handelt sich bei SCATT und TRACE um ZIELWEG-Systeme. Und das können beide gut (habe TRACE auf der DM in München getestet).


    Gruß
    netsurfer2002

    JohannesKK:
    1. halte ich es für anmaßend, zu behaupten, dass ich "im Dreck" gewühlt habe. Wenn Du eine neutrale, belegte Tatsache als "Dreck" bezeichnest, dann ist das m. E. eine Anmaßung.
    2. habe ich nur eine Tatsache angeführt (DU wirst doch nicht der Schelm sein, der Böses dabei denkt???)
    3. kannst weder Du noch ich behaupten oder beweisen, dass das grundlos ist (das soll jeder Leser selbst entscheiden!)
    4. warum musst du auf Deine Ironie so explizit hinweisen? Vorschlag von mir: schreib doch einfach so, dass es jeder verstehen kann, was Du meinst und auch sagen willst (.. und stell bitte die Forenmitglieder nicht als doof hin. Sollte man sowieso nicht - andere für dümmer als sich selbst halten! Die können sich ihre eigene Meinung bilden!
    5. Nach einem intensiven Gespräch aufgrund meines Bundesligaeinsatzes mit meinem Arzt bezgl. Medikation gegen Bluthochdruck und den NADA-Regeln habe ich schon einen deutlichen Einblick auf die Wirkungsweise von BB bekommen... Und habe mir zu diesem Thema meine Meinung gebildet.
    6. kann ich nicht sagen, wie Andere die Leistung von Jin Jongoh bewerten, aber ich kann dir sagen, dass ich auch vor seiner Leistung Hochachtung habe (wie ich schon geschrieben habe: auch vor Melentievs Leistung - s. oben)


    Für mich: Ende dieser Diskussion


    Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag!
    netsurfer2002

    JohannesKK:
    Wie kommst du darauf, dass ich "im Dreck" wühle???
    Das war überhaupt nicht meine Absicht.

    Ich habe nur darauf hingewiesen, dass damals noch Betablocker im Spiel gewesen sein können und die Leistungen dann schwerer zu vergleichen sind.
    *bis hierher sind das Fakten*

    *jetzt meine persönliche Meinung*
    Sollten Betablocker einen möglichen positiven Einfluss auf den Schützen aufgewiesen haben, bin ich davon überzeugt, das die UdSSR diese Möglichkeit des damals noch "legalen Eingriffs" sicher genutzt hat.
    Und es hat wohl einen Grund, dass Betablocker heute in einigen (nicht allen) Sportarten nicht mehr erlaubt sind.
    s. NADA: Betablocker sind, wenn nichts anderes bestimmt ist, im Wettkampf bei folgenden Sportarten verboten:Billard ,Bogenschießen ,Darts,Golf,Motorsport,Schießen etc.
    Das sind hauptsächlich "Konzentrations-Sportarten". Somit sind die beiden Weltrekorde für mich nicht ganz vergleichbar.
    Ich glaube nicht, dass die Wirkung von Betablocker in diesen Sportarten "umstritten" ist. Einfach mal bei WIKIPEDIA den Begriff "Betablocker" eingeben und nachlesen, was BB bewirken.
    Danach bin ich mir sicher, dass viele Schützen darauf zugreifen würden, wenn BB legal wäre. BB "regulieren" einige Symptome, die uns Schützen im Wettkampfstress oft das Leben schwerer machen.

    Dennoch ziehe ich meinen Hut vor der Leistung Melentievs, der einen WR so lange halten konnte!


    netsurfer2002

    Geht auch anders... (um die Verwirrung komplett zu machen ;)

    Mit den Schrauben die Visierung da hinziehen, wo der Schuss hin soll:
    seitl. Kimmenschraube rechtsrum drehen = Kimme bewegt sich nach rechts --> Schüsse sitzen jetzt mehr rechts.
    vertikale Kimmenschraube rechtsrum drehen = Kimme bewegt sich nach oben (weil Linksgewinde!!!) --> Schüsse sitzen jetzt höher.

    *grins*

    Hab mir auch einen Aufkleber gemacht, damit ich beim Wettkampf nicht auch nochg daran denken muss...


    netsurfer2002

    Ich habe mich auf preiswerte Munition spezialisiert, weil ich mit meinen ca. 535 Ringen mit der Freien Pistole eine R50 oder eine Tenex niemals ausreizen kann.
    Zuerst probierte ich meine Remington Target, von denen ich einige Tausend Schuss von einem Alt-Schützen aus meinem Verein geschenkt bekam.
    Ich hatte vorher schon immer das Gefühl, dass da immer wieder lautere Schüsse dazwischen lagen. Und siehe da: die Muni streute wie eine Gießkanne.
    10 Schuss im Durchmesser von 60 (in Worten: sechzig!) Millimetern!

    Dann kamen folgende an die Reihe mit je 10 Schuss:
    - Geco Pistol (ca. 20 mm)
    - CCI Standard Velocity (ca. 18 mm)
    - RWS Club (ca. 15 mm)
    - STOPPER Premium Match (ca. 12 mm)
    Als Abschluss nochmals die Remington mit ähnlichem Ergebnis wie am Anfang. Die schieße ich jetzt nur noch im Training für Sportpistole Duell :)

    Es wurde dann die STOPPER (Eigenmarke, von SK produziert und soll der SK Pistol Match sehr ähnlich sein). Wird aber jetzt leider nicht mehr angeboten, nur noch Restposten :-(((
    Nachschub wurde jetzt die RWS Club.

    Von allen Marken wurden keine einzelnen Lose ausgesucht!
    Aber alle (außer der Remington) halten problemlos die Innen-Zehn auf 50 m.
    Gilt natürlich nur mit meinem Lauf.

    Ein ähnliches Ergebnis erreichte ich mit einem Test in meiner Sportpistole.

    Alle im Preisbereich unter 4,- /50 Stck. (bei 2.000 Stck. Abnahme)


    Gruß
    netsurfer2002

    Hallo Ulange!

    Ich schieße schon seit über 30 Jahren mit einer TOZ 35, Bj. ´72 (gebraucht gekauft), und hatte noch nie Probleme technischer Art!
    Pistole ist robust, hat einen sehr guten Präzisionslauf und ist zuverlässig. Es gab unbearbeitete Modelle, die technische Unsauberkeiten aufwiesen, und von
    Importeuren und Büchsenmachern überarbeitete Modelle, die in einen guten Zustand gebracht wurden.
    Natürlich sollte sie regelmäßig gereinigt werden, um die Funktion nicht zu beeinträchtigen.

    Ansonsten ist sie meines Erachtens durchaus noch konkurrenzfähig (was sich auch noch in der Weltspitze mit einem deutlichen Anteil zeigt).
    Solltest Du Anfänger mit der FP sein, wird sie Dir sicher lange Zeit noch genügen.
    Preislich wäre sie für mich natürlich auch die günstigere Wahl gegenüber z. B. einer Morini.
    Sollte Geld keine große Rolle spielen, dann gibt es für etliche Hunderter mehr auch "modernere" Modelle.

    Wenn Du eine Gebrauchte kaufen solltest, dann natürlich immer vorher ausprobieren. Sicherlich gibt es auf dem Markt auch "ausgelutschte" Exemplare.
    Darauf achten, dass im zugehörigen Koffer auch die Ersatzteile wie Wechselkorne, diverse Federn, Ersatzschlagbolzen (ich hab immer noch den ersten drin),
    mit dabei sind. Gibt es manchmal auch bei egun separat zu ersteigern.
    Sollte wirklich mal was an meiner kaputt gehen, das nicht zu beschaffen wäre oder bei der mir ein Büchsenmacher nicht weiterhelfen könnte, dann kauf ich mir eben eine Zweite und schlachte die aus.

    Viele Grüße vom
    netsurfer2002

    Ich stand auch vor dem Thema "neue Munition" für meine Steyr LP 10...

    Ich hab noch ein paar Tausend H&N Finale Match Pistol (0,49 g), mit denen ich auf 10 m eingespannt ein ordentliches Schussbild (10 Schuss) komplett innerhalb der 10 hinkriege (Vo bei ca. 160m/sec.).
    Diese Munition will ich nur in Wettkämpfen schießen.

    Also suchte ich eine preisgünstigere Trainingsvariante (ca. 6.000 Schuss/Jahr, bei ca. 375 R. Durchschnitt).
    Ich probierte die RWS Meisterkugel für LG (unsere Vereinsmunition) aus, die allerdings mit 0,53 g zu schwer war und die Mündungsgeschwindigkeit um über 10 m/sec. drückte.
    Gleichfalls lag der Trefferkreis anstatt in der 10 jetzt bei 9 tief rechts.
    Wenn ich also zwischen diesen beiden Sorten im Training/Wettkampf wechseln wollte, dann auch mit deutlicher Visierverstellung!

    Dann fiel mir eine Dose RWS Basic in die Hände, die ich auch gleich ausprobierte:
    Gewicht bei 0,45 g, Vo bei ca. 158 m/sec., Streukreis etwas größer als bei der H&N Finale, aber immer noch alle in der 10:

    aber:
    die Trefferlage hat sich nicht verändert - ich schieße ins gleiche Loch wie mit meiner H&N Finale (auf MEYTON geschossen).

    Für mich ergeben sich daraus folgende Vorteile:

    • ich kann zwischen Trainings- und Matchmunition je nach Anlass wechseln, ohne das Visier verstellen zu müssen
    • ich muss mich nicht "erinnern", ob ich das Visier auf die richtige Muni eingestellt habe
    • ich spare einige Euros bei der Trainingsmunition (H&N Finale = ca. 9,-/Dose, RWS Basic = ca. 2,50/Dose)
    • ich habe mit Trainingsmuni schon des öfteren die 380 überschossen, somit liegt´s nicht an der Munition

    Mit Kopfmaßen und Lose-Aussuchen habe ich mich nicht beschäftigt, da ich in mir selbst noch viel mehr Potenzial sehe, das es zu beheben gibt.
    Diese Einstellung vertrete ich als LP-Schütze.
    Bei LP-Auflage und bei LG kann die Sache schon deutlich anders aussehen.
    Aber bei Anfängern und "Mittelklasse-Schützen" bis 370+ sehe ich die oben genannte Variante als den besseren Kompromiss.
    Wenn Geld allerdings keine Rolle spielt, dann Munitest und im Training und Wettkampf nur die Top-Muni verschießen ;)

    Dieser Vergleich kann sicherlich auch auf andere Munitionsmarken und -sorten übertragen werden. Einfach ausprobieren - passen muss es!


    Viele Grüße
    netsurfer2002

    Bei meiner Steyr sinkt die Trefferlage.
    Aber da bin ich schon weit im gelben Bereich. Am Anfang des gelben Bereichs kann ich locker noch 25-30 Schuss machen, bis ich ein Abfallen bemerke.

    Bei der Morini CM 162 überschneiden sich bei zu niedrigem Druck 2 außenliegende Klinken, sodass der Verschluss nicht mehr geöffnet werden kann.


    Gruß
    netsurfer2002