Beiträge von P.O.Ackley

    Nachdem das Thema ja anscheinend nicht mehr so aktuelle ist, für manche, greife ich es aber trotzdem wieder auf.
    Hier mal ein wirklich sachlich und fachlich guter Beitrag eines Aussenstehenden zum besagten Thema. Ich war positiv überrascht.
    "Eine Waffensteuer ist Gängelung" | WESER-KURIER
    Auch soll, laut Weser Kurier, die Waffensteuer ja nun doch vom Tisch sein. Der "Widerstand" war doch zu groß und man hatte anscheinend Angst, vor den Gerichten zu verlieren.

    Martin

    @ P.O.Ackley: Deine Stellungnahme hat mich sehr bewegt, weil ich Dich so gut verstehen kann! Ich lebe in einem Jäger/Sportschützen-Haushalt und die Entwicklung, der wir gerade entgegen sehen, ist alarmierend. Ich bin durch meine Schützenbrüder und auch engagierten Jägern immer auf dem neusten Stand der Dinge - die Sache öffentlich zu diskutieren ist für mich eine Zeitfrage, weshalb ich mich nur auf kurze Statements beschränke. Ich gehe mit Deinen Aussagen konform. Zum Thema Waffensteuer: Die Stadt Stuttgart hatte identische Pläne. Nachdem ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben wurde, und das wissenschaftliche Gutachten zu dem Fazit kam, dass eine solche Steuer rechtswidrig ist, hat der Stuttgarter Stadtrat seine ursprüngliche Absicht fallengelassen.

    Den Politikern geht's niemals um Interessenen einzelner Gruppen, sondern stets um eigene Interessen. Staatskassen füllen auf Teufel komm raus - auf dem Buckel der Steuerzahler. Damit Menschen, wie z. B. aktuell Herr Wulff auch weiterhin den gewohntem Lebensstil genießen können.

    Dass sich ein LKA-Mitarbeiter derart unqualifiziert äußerst, ist schon merkwürdig. Ich frage mich, mit wievielen LEGALEN Waffen Kapitalverbrechen begannen wurden.... sicherlich nicht in Prozent sondern eher in Promille anzugeben??? Glauben denn die Widersacher wirklich, dass wenn alle legalen Waffen von Sportschützen, Jägern und Sammlern eingeschmolzen würden, es keine Verbrechen mehr geben würde? Mitnichten!

    Auch wenn ich zu NUR LG und KK schieße - ich bin Sportschützin - und als solche lasse ich mir meine Freude daran nicht verderben. Unter keinen Umständen. Hier weiter am Ball zu bleiben, auch wenn die Millionen-Grenze nicht erreicht wird - ist dringend erforderlich.

    Ich bin nun seit ein paar Monaten in einem BSSB Verein. Ganz nette Leute dort in der GK Abteilung. Wenn es etwas "wärmer" wird, werde ich auch mal mein KK-Gewehr dorthin mit nehmen, die Stände sind im Freien. ;)
    LG schieße ich nicht, habe ich als Jugendlicher, bzw als 8 bis 10- jähriger damals "probiert" und das war nicht "meins". KK schieße ich aber auch sehr gerne, wie aber auch mit meinen BR-Büchsen oder Repliken von Büchsen aus der Zeit von vor 1900.Vorallem im Kaliber .30-30 oder .45-70. Ich persönlich bin gegen jegliche Trennung untereinander. Wir alle sind "Schützinnen und Schützen". Und so sollten wir uns auch geben und nach außen zeigen.
    Komme zwar nicht aus einem Jäger/Schützen, aber aus einem BüMa/Schützen Haushalt. Ich bin mit Waffen aufgewachsen, hab als kleiner Bub auf der Werkbank meines Vaters gesessen und in den Sommerferien immer irgendwas zu tun bekommen. An das "Hülsen aussortieren" der Hülsen vom Schießstand, die dann an Wiederlader verkauft wurden, kann ich mich noch gut erinnern. :) Man brauchte mir als 10-jährigen eine leere Hülse nur zu zeigen und ich wusste was es für ein Kaliber war. BüMa wäre eigentlich das gewesen, was ich erlernen hätte wollen. Mein Vater zeigte aber die Weitsicht, mir schon vor 20 Jahren klar zu machen, das ich erstmal was "vernünftiges" lernen sollte. "Quereinsteigen" kann man immer noch. Aus heutiger Sicht, was mir mein gesunder Menschenverstand sagt, eine weise Entscheidung. Mein Herz zieht mich aber immer wieder in diese Richtung, was zur Folge hat, das ich momentan alles in mich an Wissen meines Vaters aufsauge, was ich nur bekommen kann. Alles an Literatur zusammentrage, was zu bekommen ist.
    Die Behörden geben nur das meißt so wieder, wie sie es jahrzehnte lang eingetrichtert bekamen. Innenstaatssekretäre bzw. "Waffenrechtsexperten" wie Brennecke und Co. haben jahrzehntelang gegen den legalen Waffenbesitzer gehetzt. Vor 20 Jahren und länger haben nur die meißten Politiker und Medien nicht immer auf diese Schei$$hausparolen gehört. In diesem neuen Jahrtausend aber, haben die meißten Politker sowas von die Hosen voll vor unseren Medien, lassen sich durch diese goebbelschen Hetzkampanien einwickeln und fallen um wie nasse Säcke. Ich kaufe seit Jahren keinerlei Printmedien mehr. Alleine die letzten Berichterstattungen in der Süddeutschen, zum Treffen namhafter Politiker, wie Ude mit den Schützenverbänden, wurde als "Einschüchterung" der Waffenlobby beschrieben. Den Spiegel kann man kann man ja eh schon als neuen "Stürmer" bezeichnen. Objektive Berichterstattung, mit Maß und Ziel, vermisse ich schon lange. Selbst der Münchner Merkur hat einen sehr weiten Schritt nach Links vollzogen.

    Zitat

    So so, es geht also um die gewaltfreie und gewaltlose Vorstellung des Schießsports.

    Es gibt wohl keinen friedlicheren Sport, als den Schießsport. Auch kostet er den Steuerzahler im Normalfall keinen cent. Im Gegensatz zu anderen "Volkssportarten". Ich möchte nur an div. Ligaspiele beim Fußball erinnern.

    red gecko,

    und "Nein", ich lasse mir momentan zumindest den Spaß auch noch nicht verderben. Freue mich schon wieder auf den "Dienstags"-Club der GK-Schützen, war jetzt fast jeden Dienstag dieses Jahres dort. Leider ist mir letzte Woche das Auto verreckt, so muss ich etwas Zwangspausieren. Oder auf meine Ausflüge auf die 100m GK-Bahn fast jeden Samstag.
    Und ich habe mir jetzt doch noch eine Dillon 650 gekauft, war ein super Angebot das ich da sah, da musste ich einfach zuschlagen (Sorry Katja). Ich werde damit noch meinen Spaß haben. Sollange es geht. Hoffe das endlich alle aufwachen. DE wird es nicht besser gehen, nur weil wir keine "gefährlichen" Schußwaffen mehr besitzen dürfen. Auch sicherer werden wir nicht leben. Eher das Gegenteil wird der Fall sein.
    Wenn ich das alles Bekannten in USA oder auch Kanada erzähle, können die unsere Hysterie nicht verstehen. Selbst in Kanada, die zwar auch eine rel. lange Liste an nicht erwerbbaren und verbotenen Waffen haben, hat man den Erwerb von Langwaffen wieder unkomplizierter gestaltet. Viele haben mir schon lange geraten, nach Kanada auszuwandern. Aber ich werde meine Heimat nicht kampflos aufgeben und sie diesen Weltverbesserer-Banden überlassen.


    Gruß,

    Martin

    Geronimo,

    sicher. Der Sport sollte im Vordergrund des Waffenbesitzes stehen. Ich finde es aber nicht gut, nur um der Sache willen, eine Schußwaffe nur noch als "Sportgerät" bezeichnen zu dürfen. Sportschützen üben ihr Hobby mit Schußwaffen aus. Punkt. Und das sollte man sagen dürfen. Dies aber nur so neben bei.
    Mit dieser "Bringschuld" habe ich aber etwas Schmerzen. Warum soll ich mich, wenn schon gegenüber Außenstehenden, auch noch bei anderen Sportschützen für meine Interessen und Disziplinen rechtfertigen müssen. Und um etwas kennen zu können, um vielleicht "Vorurteilen" abbauen zu können, muss auch die Bereitschaft vorhanden sein, etwas "neues" kennenlernen zu wollen.
    Aber vielleicht seh ich das alles zu falsch oder zu unverkrampft. Ich habe keinerlei Vorurteile gegenüber jeglichen Interessen anderer Mitmenschen, was deren Hobby´s anbelangt. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass meine Interessen so weit gefächert sind, das ich hier den Überblick manchmal verliere. Ich besitze beispielsweise keinerlei SLB´s, habe aber entsprechende Literatur dazu, Tuning, Wartung, Geschichte. Ich brauche diese Dinger nicht, um meine Disziplinen, die mich interessieren auszuüben. Wer aber so haben will, bitte. Und auf der anderen Seite habe ich dass mit LG natürlich auch probiert, als Jugendlicher. Aber mir "gab" das einfach nix. Für mich ist es einfach viel interessanter, mit meinen teilweise historischen Büchsen, seis originale oder Repliken, Projektile zielgenau auf die Scheibe zu bringen. Oder warum tut sich ein Schwarzpulverschütze, egal ob auf 25, 50 oder 100m diese ganzen Prozederes an, wenn es doch "einfacher" geht?
    Aber wie gesagt. Wenn es in den Schützenreihen, bei den Jägern und wo auch immer schon Toleranzprobleme gibt, sehe ich schwarz, irgendwelche Politker zu überzeugen, die ja von Gott gegeben schon eine Stufe über dem "Volk" stehen und deren "Meinung" fast schon Gesetz ist.


    Martin

    Wenn ich die Beiträge der letzten 3 Seiten so lese, weiß ich, warum ich mich eigentlich ausklinken wollte. Es ist schon ein Armutszeugnis, aber anscheinend bezeichnend für uns Deutsche. Gleiches gilt für die super Aktion von pro legal, mit der Claudia Roth. Anscheinend schaffen wir es auch nur, andere mit Dreck zu bewerfen, wie unsere Gegner, als wirkliche Argumente geltend zu machen.
    Wie gesagt, ich bin mit allem was den deutschen Waffenbesitz angeht, sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung auch nicht immer zufrieden. Aber ich würde diese bestimmten Punkte, ausgenommen dies, was ich zum "Positiven" für uns ändern würde, niemans in aller Öffentlichkeit breittreten.
    Auch kann ich den DSB nicht immer wirklich verstehen. Angesichts solcher Beiträge in "renomierten" Zeitschriften,
    Internetdialog der Kanzlerin: Hetzen, schießen, kiffen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    die immer und immer wieder in die gleiche Richtung zielen. Wenn sich einzelne oder viele Sportschützen nicht diffamiert fühlen, bitte, haben sich letztens erst auch wieder einige Jäger am Stand auch für ein GK-Verbot bei Sportschützen "stark" gemacht. Aber ich persönlich sehe mich da schon "angegriffen". Meißt heißt es ja auch nicht nur in den Medien, "die GK-Sportschützen, die auch die bösen SLB´s besitzen oder gar IPSC praktizieren", nein, es wird der Sportschütze oder gar der legale Waffenbesitzer im Gesamten genannt. Und hier sind dann eigentlich auch alle "angesprochen", auch die, die nur "klassische" Disziplinen schießen oder eben "nur" ein LG/LP besitzen.
    Ich würde mir wünschen, das man entweder solidarisch mit den anderen Waffenbesitzern ist, oder eben einfach seine Kommentare für sich behält. Sowohl in die eine, als auch vielleicht "extreme" andere Richtung. Auch wäre es schön, wenn wenigstens wir bei einem sachlichen und höflichen Umgangston verbleiben würden, auch und ganz besonders bei Diskussionen mit Gegnern.

    Ich denke, das wir die nächsten Jahre massive Probleme bekomen werden. Es wird zwar nicht unbedingt auf ein Totalverbot hinauslaufen, vielleicht bei Rot/Grün in 2 Jahren für KW und SLB´s, aber vielmehr Angst habe ich ehrlich gesagt, vor Vorschriften und Verordnungen die einem das Schützenleben noch schwerer machen. Zentrale Lagerungen, digitaler Blockiermist oder was auch immer, werden den Schießsport dann ins unmögliche und vorallem unfinanzierbare treiben. Und eine Waffensteuer ist ja auch nicht vom Tisch. Diese "Idee" wird sicherlich immer wieder ausgegraben und irgendwann rechtlich in "trockene" Tücher gebracht.

    Ich bin Sportschütze, Wiederlader und sehr Waffentechnik interessiert, was in einer Büchsenmacherfamilie, denke ich, verständlich ist. Und dazu stehe ich. Ich schieße eher die klassischen Diszis, aber eben alles von KK bis hin zu meiner "geliebten" .45-70. Und auch dazu stehe ich. Der Schießsport ist für viele, wie auch für mich ein Hobby, um dem Alltag zu entfliehen. Und vorallem um Spaß zu haben. Etwas was nicht alle verstehen, aber eben auch nicht müssen. Schön wäre es, wenn alle Seiten, aber eben auch die eigenen "Mitangeklagten" dies verstehen würden.

    So, und nun werd ich ein paar .45er laden, für´s Vortlschießen am Dienstag. Und dann mach ich mich fertig für die oberbayerische vom BBS heute Nachmittag in Großhelfendorf. Die Diszis 100m freies Gewehr, Jagdgewehr und Präzision Pistole warten da auf mich. Da denk ich dann hoffentlich nicht an diesen ganzen Mist, den uns unsere Politiker noch einbrocken werden.


    Tag noch.

    Martin

    Sehr geehrter Herr Kremer,

    mir ist klar. Interviews in Sachen Waffenrecht werden gerne verfälscht. Aber irgendwo müssen diese "Zitate" ja her kommen. Und, das geht auch in Richtung Michael. Die Sache "Lichtschießen" ist bestimmt für die Jugendarbeit sehr wiichtig. Auch, wo man nicht "scharf" Schießen kann, kann dies eine Alternative sein. Aber hier geht es darum, dass man explizit darauf hin weißt, dass dies den scharfen Schuß im Schießsport überflüssig machen wird. Mir kommt das einfach ein bisschen so vor, wie mit Armatix. "Freiwillig" wird dies sich kein Sportschütze kaufen und so möchte man "Einfluss" auf die Behörden und Politik nehmen, dass man dies so an den Mann bringt.
    Für mich ist der Schießsport eben mehr, als nur das Ergebnis, das dabei rauskommt. Mal ganz davon abgesehen, wenn es auf Entfernungen von 100m , 300m und mehr geht. Für mich ist ja auch das Wiederladen nicht nur Mittel zum Zweck. Aber meine Standpunkte habe ich doch zugenüge wiedergegeben.
    Meine Prognosen für den Waffenbesitz sind ebenfalls bekannt. Die nächste Waffengesetzänderung wird das Aus sein für viele Schießdisziplinen. Ein Totalverbot sehe ich zwar nicht, aber noch größere Probleme werden wir mit neuen Verordnungen bekommen. Zentrale Lagerungen, Blockiermittel und eine teure Waffensteuer werden den Schießsport für meines gleichen unfinanzierbar machen.
    Aber für mich persönlich dann kein Grund, auf sowas wie diese Lichtspiele umzusteigen. Sprich, Geld werden sie mit mir nicht verdienen. Dann bastle ich doch wieder lieber an meiner Modelleisenbahn oder suche ein anderes Hobby.
    Bezüglicher ihrer Äußerungen wäre eine Gegendarstellung, wenn dies überhaupt möglich ist, in einer Fachzeitschrift oder gar in einer Tagespresse schon begrüßenswert.


    Martin

    Ich finde es schon etwas unverschämt, was man so den GK-Schützen hier unterstellt. Ich habe in keinster Weise irgendwelche LG oder KK Schützen beleidigt, noch sitze ich auf einem hohen Ross. Das mit dem hohen Ross habe ich eigentlich immer das Gefühl, trifft mehr auf die edlen DSB-Mitglieder zu. Die einem immer und immer wieder die olympischen Disziplinen um die Ohren hauen wollen. Wie wenn´s nix anderes gäbe, auf der Welt.
    Und glaube mir eines, mir geht das langsam auch auf den Zeiger. Das immer wieder so ein Idiot aus der Versenkung kommt, der die utlimative Alternative zum herkömmlichen Schießsport präsentiert. Der hat ja auch eine LG-Pistole mit sowas ausgerüstet und tönt:" ...das für den Schützen da vorne nix rauskommen muss..."Somit sehe ich persönlich das Ganze als Angriff auf den gesamten Schießsport.
    Und "Danke" an die LG/KK Schützen, die uns GK-Schützen unterstützen. Klar, wir sind nur ein kümmerlicher Haufen, von ein paar tausend, wenn man die Jäger die uns ja auch nicht alle Wohlgesonnen sind, dazunimmt, sind wir vielleicht eine halbe Mio. Ich schieße selbst auch KK. Kenne genügend Schützen die das gesamte Programm des DSB schießen, von Luftdruck bis hin zu GK.
    Die nächsten Jahr werden sehr problematisch für den gesamten Schießsport. Und das sage ich als Realist. Das hat nichts mit "Selbstbemitleidung" oder was auch immer zu tun. Ich bin lange genug in diesem Sport und dieser Branche. Das Elend hat mit dem unsäglichen Waffengesetz von 1971 und´77 begonnen. Schon damals hatten wir die ganzen Optimisten im DSB.

    Zitat

    PS: Wenn es in der BRD nicht bereits so ein unselig restriktives
    Waffenrecht gäbe, käme niemand auf die absurde Idee, Wettleuchten als
    Schiesßportersatz zu propagieren

    Und das hat es sehr gut auf den Punkt gebracht.
    Ich persönlich werde mich jetzt ausklinken. Ich werde mein Hobby noch solange genießen wie möglich. Werde den gesamten Schießsport unterstützen. Wenn dieses Land der Meinung ist, man müsse alles verbieten, und glaubt mir, wenn die "Eier" in der Hose haben, dann ziehen die das einfach durch, dann brauchen die keinen einzigen unserer popligen Verbände auch nur einmal anhören. Ich werde dann ganz sicher nicht auf den Trichter kommen und mit ner besseren Taschenlampe auf ne Scheibe zu leuchten.

    Macht´s gut und viel Spaß noch.

    Martin

    PS: Noch ne kurze Anmerkung. Ich besitze keine diese "pösen" SLB´s, schieße nicht IPSC. Ich unterstütze aber jeden, der diese Disziplinen betreiben möchte. Disziplinen die nicht "olympisch" sind, sicher, aber auf dem gesamten Erdball praktiziert werden.
    Ich habe mich hier, neben zwei anderen Foren versucht einzubringen. Und "nein", ich bin nicht bei WO. Das hat auch seine Gründe. Bin aber anscheinend kein "richtiger" Sportschütze und somit gescheitert.

    Und was ist, wenn dies von unsere Gegner als Anlass genutzt wird, den Besitz von Schußwaffen weiter einzuschränken, Schießdisziplinen zu verbieten, die mit scharfen Schußwaffen geschossen werden? Was dann. Seh ich dann immernoch nur in "schwarz und weiß"?
    Und ich "verdamme" niemanden. Aber anscheinend haben die wenigsten die Zeichend er Zeit erkannt. Der Schießsport mit GK-Schußwaffen ist in diesem Lande endlich. Mir ist es völlig wurscht mit was man sein Hobby ausübt, ob nun diese Laserkacke oder mit einer OA-15. Aber der Entwickler selbst schreibt, wohin der Weg führen soll/muß. Ohne Bleigeschosse, ohne "gefährlicher" Schußwaffen. Wir brauchen uns in den eigenen Reihen nur weiter gut zureden, das wir sowas als "Gewinn" brauchen, dann wirds schon. Glaubt mir. Hab heute mit nem Mitarbeiter vom LKA gesprochen. Die warten schon und haben ihre "Kapazitäten" zur Waffenvernichtung in den nächsten Jahren erweitert. Die Lechstahlwerke freuen sich über jede Lieferung an hochwertigen Schrott. Letztes Jahr waren es gute 100Tonnen Waffen aus Bayern. Und wenn das so weiter geht, sehe ich meine, teilweise historischen Sportwaffen auch dort hin wandern.


    Martin

    X( Manchmal weiß man nicht, ob man weinen oder lachen soll, über so nen Blödsinn. Schießsport ist und bleibt nur Schießsport, wenn Schußwaffen verwendet werden, die ein Projektil mit Luft/Gasdruck, Verbrennungsgasen oder wie beim Bogenschießen über Federkraft, unter Einfluß von außenballistischen Gegebenheiten ins Ziel bringen. Alles andere ist Computerkacke. Und hört mir bitte mit neuen, parallelen Disziplinen auf. Es kann keiner was dafür, das ein Teil dieser paranoiden Gesellschaft ein Problem damit hat, Heranwachsende und junge Erwachsene mit Schußwaffen hantieren zu sehen. Sie hat ja auch kein Problem damit, 18-jährige mit Schußwaffen als Soldat in sinnlose Kriege ziehen zu lassen. Ich selbst habe das GK-Schießen mit 13, 14 Jahren angefangen. Habe da schon "dicke" Pillen, die für die Großwildjagd bestimmt sind, geschossen. Nur weil sich unsere Verbände diese Altersbeschränkungen auf die Nase drücken haben lassen, brauchen wir nicht jeden Knochen, der uns als "Alternative" vor die Füße geworfen wird, anzunehmen. Sowas dient einzig und alleine nur dem, das der Schießsport mit Feuerwaffen verboten werden kann, weil es ja eine "Alternative" gibt. Die Verbände sollen sich im klaren sein, das sie einige Tausend Mitglieder verlieren werden, wenn sowas kommt. Für mich ist das kein Schießsport. Punkt. Ich bin dann aus dem Rennen. Für mich gehört da auch dazu, meine Geschosse für bestimmte Kaliber selbst zu gießen und vorallem auch meine Patronen selbst zu laden.
    Die nächste Bundestagswahl wird zukunfsentscheidend sein für unseren Sport und unser Hobby. Mag sein, das dies die LG/LP Nutzer wieder mal nicht tangiert. Aber sowas geht auch gegen die vielen KK-Schützen. Es wird Zeit Farbe zu bekennen.


    Martin

    Zitat

    Zeigt sich hier nun endlich, dass diese ganzen Zahlen, auf die
    herumgeritten wird, nichts als Schall und Rauch sind? Nichtmal eine müde
    Msrk wert sind?

    Wo sind die über 5000 Mitglieder von Pro Legal? Warum wird der Link nicht per Newsletter an alle Mitglieder veschickt?

    Willst du wissen warum? Weil wir Schützen Nasenbohrer sind. Die alle ihre "Ruhe" haben wollen. Viele sind im Rentenalter und haben mit sowas wie dem Internet nichts am Hut. Dazu kommt eben, das die Mehrheit LG und KK Schützen sind, die wenigsten solche SLB´s besitzen. Und wir wissen ja wie das läuft in DE, "was geht mich fremdes Elend an".
    Ich war auch lange Zeit angefressen, ja, hab die letzten zwei Jahre an meine Schützenkollgen, an Kunden und Jäger hingeredet wie an kranke Hunde. Hab Infomaterial ausgelegt, am Aushang bekannt gemacht. Ich habe letzten Dezember in meinem BDS-Verein alles hingeworfen. Ich mag nicht mehr. Zu den Schießveranstaltungen kommen von über 300 Mitgliedern 15 bis 20 Leute und die tun so, als würden sie einem noch nen Gefallen tun. Alle, aber auch wirklich alle haben nicht begriffen das es um ihr Hobby geht. Aber das ist den meißten ja auch nicht wirklich wichtig. Man geht Golfen, Segeln, und hat zig andere Hobbys noch. Hat Pferdl, usw. Die wenigsten, ich möchte sogar sagen, der kleinste Teil sind solche "Spinner" wie ich, die nix anderes im "Kopf" haben, wie Schießsport.
    Ich reg mich nicht mehr auf. Alle, auch die Jäger, werden in ein, zwei Jahren sehen, was sie davon haben. Ich geh auf den Schießstand, nehm an allen Wettkämpfen teil, wo ich die Zeit habe und das versuche ich durchzuziehen bis Schluß ist. Und dann war´s das halt. Aber betteln tue ich keinen mehr.

    Martin

    Zitat

    Musste dieser Seitenhieb sein?

    Hätte man dies nicht netter formulieren können oder ganz darauf verzichten können?

    Oder meint der BSSB etwa den Brief des Bremer LVs Masemann damit?

    Ja, in dem Mail, das ich erhielt, war auch gestanden, dass man seinen Mitgliedern ganz sicher nicht die Mitgliedschaft bei prolegal empfiehlt. Mir ist diese Abneigung gegenüber dieser und anderer Vereinigungen mehr als suspekt. Der DSB, respektive der BSSB haben, noch nicht erkannt, das es selbst in eigenen Reihen Schützen gibt, die mit dem Kuschelkurs nicht einverstanden sind. Gespräche und Diskussionen sind wichtig, sicherlich, aber ein Kompromiss, ohne eigene Forderungen, ist kein Kompromiss mehr. Denn, man kann sich selbst ausrechnen, wo man sich "trifft", wenn man von Ist-Zustand und einem Verbot von Schußwaffen, bzw. irgendwelchen anderen Blockier- und Lagermassnahmen ausgeht.


    Martin

    Ich möchte mich nur selbst kurz mal korrigieren. Habe heute eine doch informative Mail des DSB bekommen. Die erste dieser Art in der letzten Zeit. Ich möchte nun nicht den ganzen Inhalt wiedergeben, aber man spricht sich ausdrücklich gegen jegliche neue Verschärfung aus. Genauso stehe man voll und ganz hinter den GK-Disziplinen des DSB.
    Dies alles "beruhigt" mich zwar nun nicht. Aber ich habe zumindest kurzzeitig Aufmerksamkeit erzeugt. Die Geschichte wird uns dann zeigen was nun wird.

    Martin

    Ich habe mal versucht, "vorsichtig" bei einem CSUler, der selbst Jäger und Schütze ist, dieses Problem anzusprechen, dass sich die Schwarzen endlich mal positionieren sollten, wie sie zum gesamten Schießsport und auch dem Sammeln stehen. Keine Antwort. Bzw. Wischiwaschi. Die lassen sich auch alle Optionen offen, denke ich. Das Waffengesetz ist, wie der Umweltschutz eine gefundene Spielwiese für entsprechende Koalitionspartner. Sprich, man gibt ihnen sozusagen ein Thema wo man sich austoben kann und hat dann in der Koalition frieden. Ähnliches passiert ja in BW. Wirtschafts- und verkehrspolitisch haben die Grünen nix zu melden. Daimler und Porsche zeigen dem Kretschmann schon, wo der Hammer hängt, bzw. wer die Arbeitsplätze schafft. So können die sich nur auf so Zeugs wie "Schulreformen", Umweltschutz oder eben "innere" Sicherheit in Form von weniger legalen Waffen im Volk konzentrieren. Da die Mehrheit der Deutschen das Thema Politik eh schon abgehakt haben, kann man sich eben solch eine Klientelpolitik leisten. Wahlbeteiligungen von unter 50% sprechen Bände.
    Ich habe in meinem Leben noch nie Rot gewählt. Oder gar Grün, Gott bewahre. Habe aber auch seit über 10 Jahren die CSU auch nicht. Bei der nächsten Wahl werde ich es aber wieder tun. Lieber eine starke CSU, als ein solches Gebilde mit diesen gelben Pappnasen. Dann schon lieber eine große Koalition, wobei ich generell anmerken möchte, dass es nach meiner Auffassung keinen einzigen wirklich annehmbaren Politiker in beiden Lagern gibt. FJS wurde angesprochen. So jemanden bräuchten wir wieder. Der auf den Tisch haut, das alle in der eigenen Koalition zusammen zucken. Jäger und Schütze war er übrigens auch.


    Martin

    Zitat

    Frank - hat sich heute noch einen Neuerwerb geleistet und damit
    wahrscheinlich das Apfelbäumchen im Sinne Luthers gepflanzt

    Glückwunsch, trotzallem. Hab noch viel Spaß damit. Ich persönlich kämpfe noch mit einer Dillon. Nur gut das ich eigentlich Haushaltssperre hab. Hat aber andere Gründe. ;)
    Aber eine weitere Schußwaffe kaufe ich sicherlich nicht. Auch wenn eine 6PPC sehr verlockend ist. Ich werde eher das eine oder andere noch verkaufen. Und dummerweise habe ich nämlich da noch so´n "Projekt" bei Vater rumhängen. Lauf, System und Schaft und div. Kleinteile wären schon da und auch angezahlt. Wenn er mal ne "gute" Minute hat, werde ich versuchen im zu verklickern, das wir das Ding fertig bauen und dann versuchen werden es zu verhöckern. Er wird sicherlich nicht glücklich sein. Aber er geht es in ein, zwei Jahren in Rente, somit betrifft ihn zumindest geschäftlich der Verbots Mist nicht mehr......


    Martin

    Zitat

    Laßt uns gemeinsam versuchen zu retten was zu retten ist.

    Ja, das wird allemal, von den erwerbsscheinpflichtigen Schußwaffen, KK sein. Aber auch nur wenn im Verein lagernd oder mit Dildo blockiert.
    Ich persönlich habe das alles schon abgehakt. Ich konzentriere mich nun noch auf mein Hobby und erfreue mich daran, solange es geht. Und wenn dann alles verboten ist, können wird auch nicht ändern. Das ist dann halt so. Und glaubt bitte nicht, das wir wirklich irgendwann noch den Schulterschluß zwischen allen Interessengruppen schaffen werden. Genauso, wie das die breite Masse der Schützen zur nächsten Bundestagswahl "aufwachen" wir. Ich habe auf keine einzige Mail oder schriftliche Anfrage auch nur irgendeine Antwort bekommen. Auch nicht vom DSB. Es ist sowieso Papierverschwendung sowas an Politiker zu schicken, die unseren Sport ablehnen und verbieten wollen.
    Am Dienstag war ich im Verein, Vortel schießen. Hat Spaß gemacht. War nur noch ein anderer Schütze da, 70 Jahre alt, hat gejammert, das seine uralte 9mm Peter Stahl hinüber ist. Aber angesichts dessen, was da kommen mag, wird er sich keine neue Sportpistole mehr kaufen. Und wenn ich sehe, wo das durchschnittliche Alter in der GK-Abteilung liegt, ich hab den Schnitt etwas gedrückt, dann sehe ich auch ein, das es allen mittlerweile egal ist.
    Und eine Einstellung, "zu retten, was zu retten ist", zeigt, wo man eigentlich angelangt ist. Das soll kein Vorwurf sein. Vielmehr sollten unsere Verbände eigene Forderungen aufstellen. Wie, Wegfall der Bedürfnispflicht und Mengenbegrenzung bei KW, freier LW Erwerb mit Registrierung, Lockerung des Erwerbs von Treibladungsmitteln, Erleichterung des Sammelns bei originalen Schußwaffen von vor 1900, etc..... Und dann könnte man sich zu Gesprächen treffen und irgendwo in der Mitte treffen.........Aber bei der momentanen Schrotschußtechnik dieser Verbotspolitiker, kann man sich ausrechnen, welche Schießsportdisziplinen auf der Strecke bleiben werden.


    Martin

    Zitat

    Ich wusste noch gar nicht, dass das Zentrale Waffenregister etwas mit
    den verdachtsunabhängigen Kontrollen zu tun hatten.

    Ja, für was das zentrale Waffenregister nun alles als Ausrede herhalten muss. In M. haben mir Sportschützen zugetragen, dass bei den verdachtsunabhängigen Kontrollen, neben Fotos vom Tresor, dem abgleich mit den Bestandsdaten, auch Fotos von allen Waffen gemacht werden. Begründung wäre, man "bräuchte" diese für das zentrale Waffenregister. 8|
    Mir ist sowas neu. Bin zwar kein Jurist, der sich da explizit auskennen würde, aber bei meinen Nachforschungen habe ich weder was im Gesetz, noch in den Verordnungen dazu gefunden. Wenn die bei mir kontrollieren würden und es würde sich um den Sachbearbeiter handeln, den ich kenne, dann könnten die Fotos vom Tresor machen, SN abgleichen, aber ansonsten meinen nackten Ar$ch fotografieren.
    "Hexenjagd", das ist genau das richtige Wort dafür. Haben die in Aachen zu wenig zu tun, für ihre bewaffneten Schülerlotsen? Anscheinend geht vom legalen Waffenbesitzer eine solche große Gefahr aus, dass man so lapidare Dinge wie Verkehrsüberwachung oder gar Verbrechensbekämpfung, bzw. vorbeugende Maßnahmen, vernachlässigen kann.
    Aber dazu passt ja auch das Statement vom guten Oberpolizisten Friedrich. Wenn ich nur seh, was diese feigen Polizistenmörder aus Augsburg alles gehortet hatten. Ist mir nicht bekannt, das AK´s und Handgranaten aus "legalen" Schützenbeständen in illegale Lager wechseln konnten. Wie uns ja immer vorgeworfen wird, "jede illegale Waffe war mal eine legale aus Jäger oder Schützenbeständen". Aber da sieht man anscheinend keinen Handlungsbedarf. Lieber werden V-Leute in gehobenen radikalen Positionen gesponsort, damit die dann ihre Killerkommandos mit illegalen Waffen versorgen können. Und am Ende versucht man noch, den Sportschützen das in die Schuhe zu schieben und bewirft diese mal so ganz sallop mit Nazidreck. Ist ja klar, jeder kriminelle Neonazi schließt sich einer Schützenvereinigung an, damit er mit einer legal erworbenen, registrierten Waffe dann seine Mordspielchen treiben kann. Ich habe bzw. ich hatte noch nie eine sehr hohe Meinung von unseren Politikern, aber dass was sich diese Herren, egal welcher Partei angehörig, in den letzten 12 Monaten innen-, außen- und finanzpolitisch, wie auch sicherheitspolitisch geliefert haben, lässt "normal" denkende Menschen erschaudern. Bei manchen Äußerungen muss man an deren gesunden Menschenverstand zweifeln. Wobei, politische Parteien, die allzusehr ideologisch verblendet sind, schließe ich vom gesunden Menschenverstand eh aus.
    Alleine schon, was man immer für Blödsinn über das britische Waffengesetz hört, lasst mir die Nackenhaare zu Berge stehen. Haben die eigentlich keine "Mitarbeiter", ich gehe nicht davon aus, dass die sowas selber suchen, die sich mit Google auskennen? Alleine hier, würde man ohne umschweife selbst widerlegen können, dass es keine generellen Schußwaffenverbote in GB gibt.
    Div. Suchen würden auch zeigen, das man beispielsweise im "doch" demokratischen Kanada, die LW-Registrierung wieder ausgesetzt hat. Weil dieser Waffentyp keinerlei Einflüsse auf egal welche Statistik hat, bzw. darin nur ansatzweise auftaucht.
    Nun bin ich mal wieder sehr abgeschweift...... Sorry.

    Martin

    Zitat

    ...und wenns bis dahin keine GK-UHR mehr gibt...

    Das wollen wir ja mal nicht hoffen, oder? ;( Meine erste Büchse, die ich mir mit 18 Jahren kaufte, war ein UHR im Kaliber .45-70. Eine nagelneue Browning M1886 für damals 2050.- DM. Hat mich viel Schweiß und Mühen gekostet, das Teil abzustottern, als Lehrling. Ist noch nicht mal sooooo lange her, da ging das ohne "Depperltest". Aber man sieht, wie schnell sich etwas ändern kann. Vorallem zum Negativen.....


    Martin

    Zitat

    Und dass es keine Schützen mehr gibt, ist einfach falsch

    Sorry, ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt. Ich meinte GK-Schützen, da ich, bis jetzt zumindest, nur in dieser Abteilung schieße.

    Martin

    PS: Meine Anschaffungswünsche wären eine Dillon 550 (.45ACP) und eine 6mmPPC-Büchse. :thumbup:

    Zitat

    Des weiteren ist er ein eingefleischter ProLegaler, ein Pessimist und
    sehr kritisch gegenüber dem DSB. Er bevorzugt Provokation, Konfrontation
    und Diffamierung. Die diplomatische Art des DSB/BSSB hält er für
    Schwachsinn.

    Daher meint er wohl Herrn Ambacher bzw. Herrn Kink.

    Nun, was den Waffenbesitz, besonders von GK-Schußwaffen angeht, bin ich ich auch sehr pessimistisch. Auch stehe ich dem DSB kritisch gegenüber und halte auch nichts mehr von "Diplomatie". Was nicht heißen soll, das eine zu große Agressivität hilfreich ist. Ich habe den DSB mehrmals angeschrieben, wie den diplomatische Gespräche, besonders aber Kompromisse aussehen sollen, in den Augen des DSB. Wenn nämlich die Gegenseite folgende Forderungen aufstellt, "kein GK", "zentrale Lagerung" und ggf. noch eine Waffensteuer, würde ich gerne wissen, wie hier ein Kompromiss aussieht. Kompromiss kann heißen, das man sich irgendwo in der Mitte trifft. Nur wo ist hier die Mitte für den DSB? Ich habe auch auf all meine Schreiben bis dato keine Antwort bekommen. Was sehr viel aussagt, für mich zumindest.
    Mein Vater war damals als junger BüMa bei den ersten Gesprächen zum neuen Waffengesetz 1971 dabei. Schon damals waren viele "Kompromisse" absoluter Blödsinn. Und viele sind von den einzelnen Verbänden ausgegangen, DSB und VDB. Als man dann 1977 die ach so gefährlichen Zimmerstutzen auch WBK-pflichtig machte, kam sogar vom DSB der Vorschlag, dies auch für Luftdruckwaffen einzuführen. Mein Vater war 30 Jahre Sportleiter in einem BSSB-Verein, ist seit 50 Jahren in einem solchen Mitglied und kann sich noch gut an die Streitgespräche zur Zukunft des Schießsport mit Herren wie Hernn Ambacher erinnern. Das war in den 70ern, genauso wie in den 80ern und 90ern. Und heute sind wir wieder so weit. Ich bin seit 4 (vier) Wochen auch nun in einem BSSB-Verein. Alles ganz nette Leute. Ich bin dazu gegangen, weil ich einfach noch mehr üben will und zumindest momentan, freue ich mich auf jeden Dienstag schon im vorraus. Aber schon jetzt kann ich mich vor Einladungen zu RWK´s nicht retten. Weil es keine Schützen mehr gibt! Und das macht zumindest mich sehr nachdenklich.
    Wenn wir alle nicht endlich den Schulterschluß wagen und zwar in aller Öffentlichkeit, von Sportschützen, Sammlern und Jägern. Und zwar von allen Verbänden, sehe ich keinen GK-Schießsport mehr in 3 Jahren. Und das muß von den Verbandsspitzen in der Öffentlichkeit forciert werden. Ich hab das schon mal geschrieben. Wenn die Politik "Eier" in der Hose hätte, sich "einig" wäre, könnte ein GK-Verbot durchgeszogen werden, ohne irgendeine Anhörung eines unserer Verbände. Genauso könnten die Vorgaben für die Sportordnungen von heute auf morgen geändert werden. Wenn sich Bund und Länder einig sind, haben wir absolut schlechte Karten.
    Ich möchte nun nicht behaupten, das überhaupt nichts gemacht wird. Das wäre falsch. Sowohl DSB als auch DJV haben sich wehement gegen eine Waffensteuer ausgesprochen. Genauso wie die Waffenproduzierenden Unternehmen. Auch muss man allen Danken, die etwas versuchen oder versucht haben, zu unternehmen. Aber beispielsweise im hier gezeigten Fall, wäre es vielleicht besser gewesen, wenn ein Offizieller des DSB, die Reporterin über den Sinn und die Notwendigkeit des KK- und GK-Schießsports aufgeklärt hätte. Was nach dem Schneiden da übrig geblieben wäre, steht natürlich auf einem anderen Papier.
    Und nebenbei. Ich las in einem Waffenmagazin, glaube Visier, einen Artikel zu den IPSC-Meisterschaften in Griechenland (?). Nicht, das ich nun IPSCler wäre, nein, im Grunde interessiere ich mich selbst nicht dafür. Aber der Artikel war doch sehr interessant und zeigt vorallem eins. Klar, IPSC, wie viele andere GK-Schießsportarten sind nicht "olympisch". Aber international doch relevant. Nur merken wir in DE davon fast nichts mehr, da mittlerweile fast keine solche Schießen mehr in DE ausgetragen werden. Wegen steigender "Undurchführbarkeit". Selbst die FITASC schießt lieber im Ausland, als bei uns. Und wenn ich mich mit ausländischen Schützen, aus Italien, Spanien den USA oder gar aus Großbritannien unterhalte, können dir nur über unser "festhalten" an der "olympischen" Doktrine nur lachen. Olympia ist nicht alles. Und ich würde lachen, wenn irgendwann IPSC eine olympische Disziplin würde. Aber bis dahin dürfen wir uns wahrscheinlich nur noch mit Wattebällen bewerfen.

    Schönen Abend noch,

    Martin, der schon wieder über neue Anschaffungen nachdenkt..........

    Nun, wie sagt man:
    "Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen."
    Und wir hätten es auch nicht verhindern können. Nur eben für die Zukunft lernen. Hat eh ganz gut funktioniert, die letzten Monate. Wenn man bedenkt, das beispielsweise so "Magazine" wie Report oder wie auch immer, niemanden von den Jägern und Schützen für ihre Sache gegen die "bösen" SLB´s einspannen konnten. Nun sind halt wieder welche in die Falle getappt. Schlimm finde ich nur diese Nestbeschmutzer, die nochdazu viel Blödsinn verzapft haben. Wenn es denn nicht gestellt war. Rechtlich wird man da nix machen können. RTL hat da bestimmt div. Absicherungen. Und wenn, dann verschwinden Widerrufe eh in der Versenkung.
    Somit. That´s life.
    Einen anderen Ruf als den, den wir schon haben, zu bekommen, wird nahezu unmöglich sein. Ich erinnere mich da an was, was mir gestern ein Bekannter erzählte. Ums kurz zu machen. Er kam in eine Polizeikontrolle, hatte div. Büchsen dabei und die nötigen Dokumente. Nachdem man ihm aber nicht sehr wohlgesonnen war, hat er mal nachgefragt, was der Terz soll, obwohl er ja die nötigen Erlaubnisse besitz. Anwort des Polizisten: "Ja hörn sie mal, das sind höchstgefährliche Waffen die sie da haben, das müssen wir schon alles nachprüfen." 3 Stunden hat ihn die Aktion gekostet.


    Martin