Beiträge von sigges

    Hallo,

    leider etwas kurzfristig ... :S

    Im Kreis 8 (Mannheim) finden lt. Internetseite ab morgen(!) die Sachkundeschulungen statt!

    http://www.kreis8ma.de/ unter "Schulungen".

    Ich wüsste nicht, daß die abgesagt wären?! Aber ich gestehe, daß ich mich nicht so darum kümmere, habe meine Sachkunde vor viiiiiiiielen Jahren abgelegt. :rolleyes:

    Evtl. könnt Ihr Euch noch kurzfristig anmelden? Ich würde es mal per Mail (->> Kontakte) direkt beim Schulungsleiter versuchen, oder auch über den KSM (Tel.nr. im Impressum!) die Tel.nr. des Schulungsleiters erfragen, und so versuchen.

    Wie gesagt, leider SEHR kurzfristig, aber ich hab' die Anfrage erst eben gelesen ...

    Gruß

    Sigges

    Ja, Pflasterkugel.

    Hm, das Problem dabei wäre halt, daß ich nur Schweizer 1 sowie Wasag PP für meine Kurzen brauche, eine 3. Sorte wäre ein logistisches Problem (Aufbewahrung!).

    Ich habe aus der Versuchsphase mit dem Pietta noch etwas Schweizer 2 (kleiner Rest), aber Schweizer 3 habe ich gar keines, und wie gesagt, mind. 1 Pfund kaufen, welches dann rumliegt, ist nicht möglich.

    Werde mal mit dem Nr. 2 testen, mit etwas reduzierter Ladung im Vergleich zu Deinem Vorschlag.
    Kann aber dauern, wie gesagt, nur alle paar Schaltjahre darf die Hatfield mit auf den Stand. ;)

    Gruß

    Sigges


    Welche VL-Waffen werden hier von den Forenmitgliedern geschossen?
    ...

    Perkussionspistole: Pedersoli Le page .44
    Perkussionsrevolver: Pietta Remington Match .44

    Außerdem habe ich noch eine Pedersoli-Hatfield .45, aber VL-Langwaffen schieße ich nicht im Wettkampf, nur alle paar Jahre mal zum Spaß.
    Die Hatfield habe ich noch nicht 100%ig im Griff, da suche ich noch die optimale Ladung ...

    Gruß

    Sigges

    In was für anderen Verbänden kann man denn mit dem Ruger schießen? Wo kann man das überhaupt? ...

    Ich kenne nun nicht alle Sportordnungen aller Verbände, aber zumindest bei der
    Schwarzpulverinitiative -> KLICK!
    und beim
    BDS -> KLICK!
    kannst Du mit dem Ruger starten.

    Der deutlich größere und bekanntere Verband ist dabei der BDS.


    Kann man denn, wenn der Verein in dem man schießt im Verband XY ist, im Verband YX schießen? Und wie kriegt man raus, ob da mit Vorderladern gschossen bzw wann und wo und wie Wettkämpfe sind?


    Du kannst in so vielen Vereinen und Verbänden Mitglied sein wie Du willst.
    Du kannst auch nur in 1 Verein Mitglied sein und in den anderen als Gast schießen (dann natürlich nicht im Wettkampf).

    Ob in den Verbänden Vorderlader geschossen wird sollte am einfachsten in deren Sportordnungen zu erfahren sein, denke ich mal ... 8)



    Mal eine andere Frage in ähnlicher Richtung: Gibt es in NRW Westernvereine? Ich meine auch solche, die auch antworten!? Ich habe mehrmals einen Verein im Süddeutschen zwecks Info´s angeschrieben, aber auf die Antworten werde ich wohl noch in 100 Jahren warten.

    vlg Joachim

    Sorry, da muß ich passen.

    Was meinst Du mit Westernvereine? Hobbyvereine, die sich mit Amerikanistik allgemein beschäftigen, oder Schützenvereine, die mit Westernwaffen schießen?

    Wenn es um das Westernschießen geht, das sogenannte CAS, das betreibt der BDS (Link siehe oben).

    Eher statisches Schießen mit Westernwaffen gibt es auch in einigen Landesverbänden des DSB, da solltest Du Dich mal durch die "Liste B" arbeiten ...

    Gruß

    Sigges

    ...
    Habe, wie gesagt, den Ruger und zwei einschüssige.
    ...

    Moin!

    Nur um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen: Falls Du nicht nur just for fun VL-Revolver schießen willst, sondern auch Wettkämpfe, wirst Du mit dem Ruger beim DSB Probleme bekommen, da ist er nämlich nicht zugelassen (fehlendes historisches Vorbild, Schraubenfern, evtl. verstellbares Visier etc. etc. ...).

    Aber Spaß kann man ordentlich haben mit dem! ;)

    Nur DSB-Wettkämpfe, die kann man halt nicht damit schießen, leider.

    Gruß

    Sigges

    ...
    Aber ich glaube, iIhr überseht etwas, dass so nahe liegt, dass man gar nicht daran denkt.
    Denn eine Demonstration / Vorführung ist nicht das Gleiche wie Mitmachen.
    ...

    Aber eine Demonstration (!), also sagen wir Fallscheibenschießen um 15:00 (bis 15:15), das kann selbst ein einzelner Schütze vollführen. Und ein anderer erläutert. Und das wirkt schon einmal attraktiver als gar nichts.
    Gleiches gilt für eine Ordonnanzgewehrausstellung mit jeweiliger Vorstellung einzelner Waffen im Schuss (auch Selbstlader).

    ...

    Hmmm.... in der Tat, auf manche Dinge kommt man einfach nicht. Quasi das "Zeigen der Instrumente". :D

    Wobei, Fallplatte geht nicht, wir haben (noch) keine passende Anlage. Wir liebäugeln aber damit, ist ja schließlich in unserer B-Liste drin (BD 2.53.03)! :rolleyes: Aber die "normalen" GK-Kurzwaffen-Disziplinen und die GK-Langwaffendisziplinen (Ord.gew. + Unterhebelrepetierer) sind wohl ja für den Anfang auch interessant.

    Wie passend, daß gerade heute mal wieder Vorstandssitzung ist! :D

    Ich denke, ich werde Deinen Vorschlag mal zur Diskussion stellen, klingt durchaus vielversprechend! Merci für die Hilfestellung!

    Gruß

    Sigges

    Hallo Sigges,

    mit den Aktione am 6./7.10. wird die Initiative nicht enden. Diese Tage stellen nach meiner Auffassung, nur den "Startschuss für mehrjährige konzentrierte und vor allem nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit dar.

    Hallo Wilhelm,

    das bleibt zu hoffen! :)



    Wie wäre es, wenn Ihr mögliche Interessenten am GK-Sport ganz individuell und vor allem mit der beschriebenen Verantwortlichkeit zu einem späteren Termin einladet?

    So stelle ich mir das auch vor, und ich denke mal, der Rest des Vorstandes sieht das auch so.

    Aber ich wollte eben auch darstellen, warum wir speziell am Tag der Schützenvereine KEIN GK vorstellen.
    Bei Interesse wird selbstverständlich darauf zu passendem Zeitpunkt (möglichst zeitnah natürlich) eingegangen werden.

    Gruß

    Sigges

    ...

    Verwundert und enttäuscht bin ich über die Vorstellung der Jugendarbeit und das Großkaliberschießen. Hier hätte ich wesentlich mehr Engagement erwartet. Sind diese Themen zu sensibel und/aufwendig für eine Präsentation? Oder ist es nur eine regionale Besonderheit?

    ...
    Wie viele Vereine haben den eine geeignete Vereinswaffe, oder wie viele Schützen sind bereit ihre Waffe in fremde Hände zu geben? Von den Munitionskosten und den Indoktrination der "du sollst kein GK schießen ohne vorher die Grundlagen mit LD/KK gelernt zu haben" Fraktion mal abgesehen. Zumal ja auch die Mantra "Jugend, Jugend über alles als Zielgruppe" in den Köpfen feststeckt.

    BBF


    ... Es klingt nicht nur sehr gut, sondern bietet eine erstklassige Chance den GK-Sport innerhalb einer einmaligen bundesweiten Aktion vorzustellen.

    Ich bin mir sogar sicher, dass ein größeres Interesse in der Bevölkerung besteht, als allgemein angenommen. Die Mitgliederzuwächse in den reinen GK-Vereinen sprechen für sich.


    Wollen wir das ein wenig umformulieren in "Wir möchten ermutigen, alle Altersgruppen anzusprechen sowie möglichst viele Disziplinen incl. Großkaliber vorzustellen und erlebbar zu machen."?


    ...
    Was mich wirklich enttäuscht ist die Abstinenz der GK-Vereine. Es scheint, als hätten diese Vereine die Situation nicht begriffen. Wer die aktuelle Situation bundesweit nicht richtig erfasst, braucht dann offenbar auch nichts zu unternehmen.

    ...

    Hallo beisammen,

    wir sind ein reiner DSB-Verein, in dem auch recht verbreitet GK geschossen wird (Kurz- und Langwaffen).

    Trotzdem bieten wir nur LG/LP und Bogen zum "schnuppern" an.

    Warum? Nun, ganz einfach - die Anzahl der möglichen Aufsichten ist nunmal begrenzt. Und sie ist recht ... "überschaubar" ...!

    Wie viele andere Vereine auch ist unserer hoffnungslos überaltert, mit meinen 46 Jahren gehöre ich noch zu den "Jungen". :(
    Diese "Jungen" sind wiederum nicht alle gleich einsatzbereit, und die Alten sind nunmal richtig alt, d.h., als Aufsichten wären sie bei Laien völlig überfordert.

    Wir können es am 06.10. schlichtweg nicht leisten, möglichst viele Disziplinen anzubieten, auch wenn wir das gerne würden.
    Die Aufsichten wollen (und sollen) auch nicht den ganzen Tag auf dem Stand sein, also muß gewechselt werden, Das reicht dann gerade für LG/LP und Bogen. Weitere Aufsichten für 2 weitere Stände (die auch noch weiter vom Bogengelände = Festplatz entfernt liegen) sind einfach nicht vorhanden.

    Die Anforderungen an die Aufsichten sind bei Feuerwaffen auch nochmals höher. Sollte zwar nicht so sein (auch bei LG/LP muß volle Aufmerksamkeit da sein), aber in realiter ist klar, daß die Verantwortung bei Feuerwaffen doch nochmal deutlich höher ist.
    Das schränkt die Zahl der Aufsichten nochmal ein.

    Bei KK und GK-Langwaffen wären wir zwar ausreichend bestückt, aber wir haben nur 1 (!) GK-Kurzwaffe als Leihwaffe.
    Die Schützen zu bitten, eigene Waffen bereitzustellen ist zu riskant (was passiert bei Schäden?).

    Daher bieten wir aus rein praktischen Gründen nur LG/LP und Bogen an. Leider.

    Eine kreisweite Absprache unter den Vereinen, damit Schwerpunkte (incl. GK) angeboten werden können ist mir wiederum nicht bekannt - still ruht der See! :(

    Gruß

    Sigges

    ...

    Hier nochmal meine Frage: Wozu braucht ein Sportschütze ein Anschütz MSR RX 22.

    Servus,

    ich bin zwar nicht Dan, aber würde trotzdem gerne darauf antworten.

    Nun, er braucht das Gewehr um damit zu schießen. Klingt vielleicht etwas banal, aber ganau so ist es nunmal.
    Er will damit Wettbewerbe schießen, die auf so ein Gewehr zugeschnitten sind, die also auf eine schnelle Schußfolge ausgelegt ist.
    Sowas gibts übrigens auch in der B-Liste des DSB, da muß man gar nicht zu den anderen Verbänden schielen.

    Natürlich "braucht" niemand wirklich ein solches Gewehr - genauso wie niemand ein LG oder KK-Standardgewehr "braucht".
    Man kann ganz gut ohne leben. Aber für diese spezielle Art von Disziplinen ist ein Einzellader denkbar ungeeignet, daher gibt es eben diese Art von Selbstlade-Gewehren.



    In einer Verhandlung muss ich auch zu einem Zugeständnisse bereit sein. Hiermit hätte ich nach meiner Meinung eines machen können. Nun werde doch selber Aktiv und geh an die Presse oder hol deinen Verband zur Verstärkung. Erklärt Anschütz, dass so ein Teil nicht benötigt wird.Denn das eignet sich aus meiner Sicht bestenfalls für die Standortschießanlage.

    Tja, und das ist die alte, völlig untaugliche Art der Argumentation. ;(
    Es werden immer wieder Verhandlungen geführt, und wir sind immer in der Defensive, und immer wieder werden Zugeständnisse gemacht, die unsere Sportvielfalt immer weiter beschneiden. Die "Zugeständnisse" der Gegner bestehen darin, von ihren Maximalforderungen etwas abzurücken, und dann eben in der nächsten Runde darauf zurück zu kommen. So funktioniert das aber auf Dauer nicht.

    Nebenbei wird das Modell von Anschütz eben DOCH benötigt, eben für Wettbewerbe mit schnellen Zeitserien.
    Deiner Ansicht nach mag das Teil nur für die Standortschießanlage geeignet sein - Deine Ansicht ist aber nunmal nicht verbindlich, und andere Schützen sehen das eben ganz anders!



    Hierzu ein kleiner Auszug aus dem von Dir vorgeschlagenen Link: "Vor jedem Schuss konzentriere ich mich, kontrolliere meinen Atem, werde innerlich ganz ruhig und mache dann ein Loch ins Papier", sagt Herr Merkle. "Möglichst genau in die Mitte." Schießen als Zen-Meditation.

    Besser als dieser GK-Vertreter hätte ich es nich vormulieren können. Und er trifft den Kern der Sache.
    ...

    Er trifft es durchaus. Aber das trifft auch für die Disziplinen zu, die nicht rein statisch ablaufen.
    Auch bei der OSP, im Duell der SpoPi und eben auch in den Zeitserien mit Halbautomaten muß man sich konzentrieren, den Atem kontrollieren etc. - das hat doch nichts mit der Schnelligkeit der Schußfolge zu tun, und ist doch schon gar kein Grund, um schnelle Serien als unsportlich abzulehnen ...

    Gruß

    Sigges

    *Seufz* Die schlechte letzte Duellserie Munkis... oh nein. :(

    Während auf der Internetseite jeweils die 1. Serie der letzten 10 Schuß der Konkurrentinnen angezeigt wurden war bei ihr nur ein Strich. Ich denke, sie hatte evtl. eine Störung und musste wiederholen/komplettieren? Danach war sie dann wohl von der Rolle ...

    Tja, Platz 12. 2 Ringe mehr hätten sicher fürs Finale gereicht, schade. :(

    Gruß

    Sigges

    ...Bisher bin ich in der Rubrik GK gegen LG und KK Neutral eingestellt. Ich bin leidenschaftlicher Sportschütze mit dem LG und KK. Habe aber auch Erfahrungen mit GK-Waffen gesammelt. Konnte dem aber nichts abgewinnen.

    Hallo Claus-Dieter, ich finde es gut, daß Du über den Tellerrand des bekannten hinausgeschaut hast! Wenn Du dabei für Dich festgestellt hast, daß GK nix für dich ist, dann ist das ja ok, aber Du hast es Dir angeschaut und einen Eindruck verschafft. Daher bist Du dem GK-Schießen wohl auch neutral gegenüber eingestellt, denn du kennst es aus eigenem Versuch.
    Viele LG/KK-Schützen jedoch haben ihre Meinung ohne jemals GK geschossen zu haben, und das macht die Diskussion dann schwierig.
    Denn dann wird über diffuse Emotionen gesprochen, nicht über Erfahrungen.
    Ich persönlich schieße von der LP über KK und Vorderlader bis zur .44 Magnum fast alle DSB-Kurzwaffendisziplinen, an Langwaffen nur Ordonnanzgewehr und Unterhebelrepetierer. LG und KK Standard habe ich versucht, und für mich festgestellt, daß das nix für mich ist. Aber jeder wie er mag, und die Leistungen dieser Fraktion sind mehr als beachtlich.


    Durch die in vergangener Zeit öfter geführte Diskussionen stellte sich für mich die Frage, was macht das schießen mit Großkaliber so interessant. Habe mich also hier und da kurz zu Wort gemeldet, in der Hoffnung, sachlich Argumente „dafür“ zu bekommen. Fehlanzeige!

    Nunja, wie willst Du "Freude" sachlich verargumentieren?? Es macht mir Spaß, mit einem Revolver in .44 Magnum ähnliche Ergebnisse zu erzielen wie mit einer hochgezüchteten KK-Sportpistole. Es macht mir Spaß, mit einem Ordonnanzgewehr (welches in meinem Fall 113 Jahre alt ist) auf die gleichen Scheiben und Entfernungen zu schießen wie mit einem KK-Match-Gewehr - nur eben unter weitaus widrigeren Umständen, die eben für mich die Herausforderung ausmachen.


    Mir ist es auch weiterhin egal, ob Großkaliber oder Luftgewehr. Für mich besteht der Sinn des Schießsport darin, ein möglichst kleines Ziel oft zu Treffen. Eine sehr interessante und vom Wissen geprägte Aufgabe.

    Ebenso wie für mich, s.o. - nur eben mit suboptimaler Ausrüstung, was gerade den Reiz ausmacht. Die Überwindung dieser Widerstände in der Ausrüstung ist der besondere Reiz.

    Liebe Schützenbrüder der Fakultät GK. Mit den in den letzten Tagen im Forum getätigten Antworten werdet ihr niemanden überzeugen und für euch und eure Interessen gewinnen. Auch nicht damit, dem „sogenannten Schützen„ ; wer immer dass sein mag, die Sache in die Schuhe schieben. Die Entscheidung wird durch Medien, Politik und öffentliche Meinung der breiten Bevölkerung gefällt. Geronimo hat es klar ausgesprochen.

    Nur wenn der Gau eintritt, werden wir wohl gemeinsam auf der Strecke bleiben.


    Claus-Dieter

    Richtig, mit Antworten überzeugt man die breite Masse in diesem Fall nicht, viel eher mit selbst erlebten Emotionen. Daher ist es sicherlich zielführender, möglichst viele Schützenkameraden dazu zu bringen, GK mal selbst zu testen, um es anschließend beurteilen zu können. Auch wenn diese dann, so wie Du, feststellen, daß das nix für sie ist - aber sie kennen es dann zumindest, und haben sich ihre Meinung auf Basis von Selbsterlebtem gemacht.

    Andererseits kann man aber massive Angriffe, wie vom Kollegen Schlatter, nicht unkommentiert stehen lassen, denn dann werden sie von der breiten Masse als wahr (da unwidersprochen) angenommen. Die Adressaten der Diskussion im Zeitungsforum, um die es hier ja letztlich geht, werden niemals eine Waffe in die Hand nehmen, es interessiert sie einfach nicht. Also muß man versuchen, deren "Weltbild", also ihren Eindruck vom GK-Schießen nicht einer einzelnen kritischen Stimme zu überlassen. Und wenn dieser Kritiker auf unsägliche Weise Keile in die Reihen der Schützen treibt, dann muß man eben auch versuchen, dies zu unterbinden. Niemand nimmt ihm seine Meinung, aber Unwahrheiten zu verbreiten und üble Stimmungsmache aus den eigenen Reihen muß man nicht akzeptieren.
    Ebenso, wie man umgekehrt unsägliche Hetze gegen LG/LP- und KK-Schützen aus den Reihen bornierter GK-Schützen (ja, auch die gibt es natürlich) sofort unterbinden muß.

    So, langer Text, aber es hat mir auf der Seele gelegen ... ;)

    Gruß

    Sigges

    Er hätte das jedenfalls echt verdient. Einen negativen Beigeschmack hat es für mich nur, dass die selben die ihn vor wenigen Wochen am liebsten in der Luft zerrissen hätten, jetzt plötzlich wieder unterstützen. Schönwettersolidarität?

    Bei aller (damals berechtigten) Kritik ist er ein Schütze, und sollte breit unterstützt werden.

    Und nach seinem Statement, in dem er die falsch zitierten Aussagen korrigiert bzw. in den Zusammenhang gestellt hat besteht erst recht keinerlei Anlaß ihn nicht zu unterstützen.

    Das hat m.E. nix mit "Schönwettersolidarität" zu tun.

    Gruß

    Sigges

    Da der Link sicherlich demnächst von der Startseite der Zeitung rutschen wird hier der Direktlink zum Bericht:

    KLICK!

    Es mag ja sein, daß Kollege Schumann kein Problem hat auf's Lichtschießen umzusteigen, aber für mich wäre das dann der Schlußstrich unter dem Sportschießen, dann wäre meine aktive Zeit endgültig beendet.

    Da hat Dirk Eisenberg völlig Recht: Das "Sportleuchten" :rolleyes: mag eine sinnvolle Ergänzung sein, vor allem bei der Jugendförderung und bei der Werbung auf Veranstaltungen o.ä., aber ein Ersatz wird es für viele Schützen (incl. mir) eben NICHT sein können.

    Gruß

    Sigges

    Der gestrige Film vereinte Zeitgeschehen (Fakten, die zeitliche Nähe war allerdings Zufall) mit persönlichen Ansichten aktiver Sportschützen und betroffener Familienmitglieder und bleibt dabei relativ neutral.

    Das ist jetzt nicht Dein Ernst? NEUTRAL??

    Ja, das waren größtenteils Fakten (es waren aber auch Lügen dabei). Wie diese aber gemischt und präsentiert wurden hat NICHTS mit neutral zu tun.
    Wenn man IPSC-Schützen mit Amok-Berichten zusammenschneidet, und wenn man Hinterbliebenenaussagen mit Hetze des BDK-Sprechers zusammenschneidet, um so die bööösen GK-Kurzwaffen zu ächten ist das NICHT neutral.
    Wenn postuliert wird, daß 300m-Schießen nicht olympisch sei, sondern nur ein Spaß für "Hobby-Scharfschützen", dann ist das NICHT neutral.
    Wenn behauptet wird, jedes Jahr stürben 145 Menschen durch Schußwaffen, und niemand wisse wieviele davon legal sein, ist das gelogen und NICHT neutral.



    Das großkopferte Auftreten der vermeintlichen Waffenlobby ist allerdings eine Herausforderung: Konnte man jahrelang alle Anfeindungen da hätte die mächtige Waffenlobby mal wieder ihre Finger im Spiel ganz einfach damit beantworten, dass es eine solche Waffenlobby zwar sicherlich im Rüstungsbereich aber nicht im Sportbereich gibt, wurde jetzt deren Existenz verkündet bzw. bestätigt. Ihr kennt vielleicht die Superheldenanleitung: Get cape. Wear cape. Fly. Die ersten beiden sind sicher kein Problem. Gemessen wird man jedoch an letzterem. Ich hoffe sie können die gewählte Rolle auch füllen bzw. ausfüllen.

    Sieht für mich so aus, als habest Du ein Problem mit dem FWR und dem BDS. Das steht Dir zu. Aber weil diese hier nun vorgeführt wurden den Bericht als neutral anzusehen ist sowas von daneben.

    Dass der DSB in einer Sendung in der es um die Kernkompetenz der GK-Verbände ging nicht gefragt wurde finde ich richtig, ich bin auch sicher dass die Mehrzahl der Zuschauer durchaus in der Lage ist sich selbst ein Bild zu machen.

    Karl

    Wie Dan schon geschrieben hat: Der DSB hat durchaus viele GK-Disziplinen, und dazu gehört z. Bsp. auch das 300m-Schießen, welches im Bericht ebenfalls implizit als Training für Heckenschützen abgewatscht wurde (siehe oben, " ... nicht olympisch sei, sondern nur ein Spaß für "Hobby-Scharfschützen").
    Die dynamischen Disziplinen des DSB wurden gar nicht erst gezeigt, wären ja auch nicht martialisch genug. Vom Verbot betroffen wären sie im Zweifelsfall genauso. Das wäre durchaus auch ein Fall für eine Stellungnahme des DSB gewesen.

    Gruß

    Sigges

    Ja, der DSB wurde diesmal nicht genötigt eine Stellungnahme zu Disziplinen anderer Verbände abzugeben, der BDS konnte erstmals (?) seine Angebote selbst vorstellen.

    Konnte er eben nicht, das wurde ihm nur vorgegaukelt.

    Hast Du in dem Bericht irgendeine Disziplin des BDS wirklich vorgestellt bekommen?

    Ich nicht, ich habe nur sehr bedacht ausgewählte Versatzstücke aus Interviews mit Schützen und unbelegte Meinungsäußerungen der Journalisten gesehen. Der BDS konnte hier gar nichts vorstellen, er wurde vorgeführt. Schade daß F.G. das hat mit sich machen lassen.


    Ausgewogen? Ich find' schon.

    8|

    Gruß

    Sigges

    Nicht? Ich fand ihn eigentlich recht ausgewogen. Die „mächtige“ Waffenlobby, führende Funktionäre, bekannte Waffenhändler und begeisterte Sportschützen aus dem Großkaliberbereich konnten sich ausführlich darin äußern.


    Servus.

    Ausgewogen?? Hast Du etwa einen anderen Bericht gesehen als ich??

    Also ich kann einen Bericht eigentlich nicht als ausgewogen ansehen, wenn dort (jaja, teils nur implizit!) behauptet wird:

    * Es ist sinnvoll und dringend nötig, daß Waffen aus den Haushalten entfernt, und zentral gelagert werden
    * GK ist nur für Militär und Polizei entwickelt und somit unnötig und gefährlich
    * IPSC ist Training für Häuserkampf, da wird aus der Bewegung zwischen Wänden durch Fenster etc. geschossen
    * Die Waffenlobby ist ein Filz aus Schießsportlern an den Schalthebeln der Politik und dubiosen Lobbyorganisationen, die jederzeit problemlos offene Türen vorfinden. Der Präsi des BDS hat sowieso nur ein wirtschaftliches Interesse am GK (Philippsburg!).
    * Sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen/Verschärfungen (zentrale Aufbewahrung, GK-Verbot, IPSC-Verbot) wurden immer wieder von diesem Filz blockiert
    * Die Hinterbliebenen von Amok-Opfern haben die alleinige moralische Hoheit über das Thema Waffen
    * Schützen müssen sich alle Vorkommnisse überall auf der Welt zurechnen lassen (Kritik an der IPSC-DM kurz nach Norwegen)

    und im Gegenzug alle Äußerungen der angeblich so mächtigen Waffenlobby und der Schützen massiv sinnentstellend gekürzt werden, oder durch anschließende Einspieler negiert werden.

    Friedrich Gepperth hat sich in Waffen-online bereits kurz dazu geäußert, wie sehr die Interviews gekürzt bzw. geschnitten wurden, um die gewünschten Tendenzen und Aussagen zu erhalten. Ich kann allerdings nicht verstehen, wie er so blauäugig sein konnte.

    Das Machwerk war sicherlich NICHT ausgewogen, die angeblich mögliche Darstellung der "„mächtigen“ Waffenlobby, führender Funktionäre, bekannter Waffenhändler und begeisterter Sportschützen aus dem Großkaliberbereich" war eine Farce und ein Beispiel für die propagandistische Sinnentstellung durch die Medien.

    Gruß

    Sigges

    Servus,

    ich denke, das mit der Entfernung zum nächsten KK/GK-Stand und auch das mit der "Geselligkeit" nach dem Schießen ist SEHR großen regionalen Schwankungen unterworfen. ABER(!) hat letztlich wohl eher NICHT den ausschlaggebenden Stellenwert bei der Nachwuchsgewinnung!

    Hier in der Stadt haben wir 6 Schützenvereine, insofern sind die Wege eher kurz.
    Nur 1 davon ist ein reiner LG/LP-Verein, der Rest hat zumindest 50m-KK- und 25m-GK-Stände, mehrere auch 100m-GK-Stände.

    Zumindest bei uns im Verein sitzt man nach dem Training noch länger zusammen, auch und gerade die GK-Schützen.

    Trotzdem haben wir Nachwuchsprobleme!

    Das liegt sicherlich daran, daß sich kein voll engagierter Jugendschießleiter und -trainer finden lässt. :(
    Außerdem an zu geringer Werbung (erst seit letztem Jahr gibt es ein Gästeschießen! :( ).

    Aber sicher liegt es NICHT an Kosten, Infrastruktur oder Geselligkeit!
    Wer in letzter Zeit zu uns in den Verein gekommen ist, der ist auch geblieben. Und alle sind auch an GK interessiert .. ;)

    Gruß

    Sigges

    Problem erkannt, so zwischen 10 und 25 € die Schachtel a 50 Schuß je nach Kaliber, für den Wiederlader wird es billiger allerdings stehen da erst mal rund 1000€ für Gühren und Ausrüstung davor.

    Karl


    Sind das denn nicht immer schon eher Disziplinen für Menschen mit langjähriger gutbezahlter Berufstätigkeit und entsprechenden finanziellen Möglichkeiten? Die klassischen Altherrendisziplinen.


    Hallo,

    ich habe 1992 meine Trainer C Lizenz gemacht, unter anderem mussten wir in der Ausbildung Trapp und Sceet schießenn. Der Schütze, der uns seine Waffe zur Verfügung stellte war Anwalt, ich habe ihn gefragt wie teuer dieser Sport ist. Er hatte eine auf ihn zu geschnittene Waffe aus Italien, die hatte damals schon fast 3000,00 DM gekostet. Munition das Stück ab 0,35 DM nach oben keine Grenzen gesetzt.

    Für Ottonormalverbraucher damals zum Anfangen eine Waffe ca. ab 500,00 DM aufwärts aber die Munition und sonstige Ausrüstung blieb. In dem Dunstkreis dieser Schützen bewegten sich nur sehr gut verdienende Leute, die sich diesen Sport erlauben konnten. Damit will ich sagen bei unseren GK Schützen die verschiedene Waffen schießen wird es sicher ähnlich sein. Man muss das Geld über haben, schaut zur Zeit auf die Benzin und Öl kosten.

    Gruß Kogge


    Hallo beisammen,

    und da sind sie wieder, die Vorurteile ohne eigenes Wissen zu haben. ?(

    In unserem Verein sind die Akademiker und leitenden Angestellten eher dünn gesät. Trotzdem werden die GK-Disziplinen gern und viel geschossen. :rolleyes:
    Der Altersdurchschnitt der GK-Schützen müsste so um die 40 liegen, mit kräftigen Abweichungen in beide Richtungen.

    Eine 9mm-Patrone kostet ca. 18 Cent, die Schachtel somit 9 Euro (Fabrikmunition Geco, Abnahme 1000 Schuß).
    Wie Murmelchen schon sagte: Was kostet nochmal eine R50? :rolleyes:

    Davon abgesehen trainiere ich meistens mit der KK-Spopi, und packe die GK-Kurzwaffen nur sporadisch zum Training aus, ansonsten halt zu den Wettkämpfen.

    Mit 45 zähle ich mich übrigens nicht zu den "Alten Herren", auch wenn ich dieses Jahr tatsächlich erstmals in der Altersklasse starte. ;(
    Meinen .357 habe ich mir mit 23 während meines Grundwehrdienstes gekauft, da war auch eher Ebbe in der Kasse. Aber ich wollte ihn eben haben. Wenn ich hier lese, was ein Match-LG kostet - dafür kriege ich einen S&W und den Jahresbedarf an Munition dazu.

    Also, wenn die Kosten wirklich der Grund sind, nicht GK zu schießen, dann ist die Folge eher, daß der Betreffende gar nicht erst anfängt zu schießen, das ist zumindest die Erfahrung hier in unserem Verein.

    Die Mitglieder bei BDS, BDMP, DSU und wie sie alle heißen sind auch nicht alles Großverdiener, trotzdem wächst deren Zahl.

    Also ich wehre mich dagegen das GK-Schießen hier als elitären Spaß älterer Herren anzusehen.

    Das Zitat von Carcano vom 18.02. sollte wohl eher so interpretiert werden, daß die Starter in der Altersklasse früher schon GK in der Schützenklasse geschossen haben, nun aber eben entsprechend in der Altersklasse starten (wie ich ja eben auch).
    Nur kommt halt in der Schützenklasse nix nach - wie in anderen Disziplinen leider auch.

    Gruß

    Sigges