Beiträge von sigges

    Naja, warum schreiben sie dann nicht „waffenrechtliche Dokumente“?

    Urkunden kann alles mögliche sein, um einen Grund zu haben die Bude weiter auf links zu drehen, als erforderlich.

    Mitgliedsdokumente von Vereinen, Bankdokumente, sonstiger Schriftverkehr….alles was evtl. z.B. auf einer Mitgliedschaft in einer fragwürdigen Institution hindeuten könnte.

    Sie schreiben ja "...Erlaubnisurkunden sowie Waffen oder Munition...", siehe 3. Zeile.

    Erst weiter unten ist es schlampig formuliert, als nur noch von "Urkunden", Waffen oder Munition die Rede ist. Das sich das auf die kurz zuvor genannten Erlaubnisurkunden bezieht sollte klar sein.

    Diesen Punkt mit Urkunden verstehe ich auch nicht. Wenn man sagt Urkunden = Waffenrechtliche Dokumente, dann macht das in meinen Augen keinen wirklichen Sinn, da die Behörden eh wissen, dass diese vorliegen.

    Und bei einer Hausdurchsuchung, die richterlich angeordnet wird, nehmen die eh alles mit, was in irgendeiner Form verdächtig wirkt.

    ...

    Es geht aber gerade um eine NICHT richterlich angeordnete Durchsuchung, sondern eine, die vom Sachbearbeiter angeordnet wurde, wegen "Gefahr im Verzug".

    Und ja, natürlich wissen die, welche WBKs Du hast.

    Aber wenn sie nur Waffen und Munition mitnehmen, Dir aber die WBKs lassen, spazierst Du zum nächsten Waffenhändler und und kaufst bis zu 2 Waffen, obwohl der Rest beschlagnahmt wurde.

    Entweder weil zufällig ein Voreintrag offen ist, viel wahrscheinlicher aber, weil noch Luft bis zur Deckelung der gelben WBK ist.

    Deswegen werden die WBKs gesucht und mitgenommen.

    Und das, obwohl im Extremfall kein Richter unterschrieben hat, und nur ein Sachbearbeiter Gefahr im Verzug festgestellt hat, weil er irgendwelche "Fakten" erkannt hat.

    Apropos, warum wollen oder sollen die denn jetzt bei Gefahr im Verzug die Wohnung nach Urkunden durchsuchen?

    Weil Opa Paschulke besonders gefährlich ist, wenn der in grauer Vorzeit mal Weltmeister oder gar Stadtmeister von Wanne war?


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Damit sind die im Entwurf etwas weiter oben genannten Erlaubnisurkunden gemeint - die WBKs also.

    Auf der Abbildung sieht man Teilmantel-Geschosse.

    Das kann man z. B. bei RWS nachlesen. Teilmantel, wenn vorne offen, Vollmantel, wenn vorne geschlossen.

    Das Bleigeschoss wurde verkupfert (copper plated). Das macht man auch heute noch bei manchen 22er. Oft handelt es sich dabei um Jagdmunition.

    Man kann sowohl Nachteile als auch Vorteile verkupferter Geschosse finden.

    Gruß LG_Fuzzi

    Dann schreibt RWS Blödsinn.

    Die .22er haben gar keinen Mantel, die sind nur dünn verkupfert. Von einem Mantel spricht man erst ab einer gewissen Materialstärke.

    Das wird schon dadurch klar, daß beim DSB in einigen Disziplinen keine Mantelgeschosse zugelassen sind (ZF-Pistole .30/.38 z. Bsp.), die verkupferten aber zugelassen sind.

    ....

    Im anderen Forum beklagt man gerade dass intakte Waffen überteuert sind, sind da auch sinnlose Gesetze schuld?

    Kann ich so nicht bestätigen, oder hat sich das schon wieder geändert? Kenne es noch so, daß der Gebrauchtwaffenwarkt geflutet ist, weil viele hinschmeißen.

    Derartige Waffen als Wertanlage zu betrachten ist einfach nur riskante Spekulation.

    Was sollen d Uhrensammler sagen, die haben in den letzten Jahren ganz andere Summen verloren*.

    *Mögliche Gewinne nicht realisiert.

    Haben die Uhrensammler die nicht realisierten Gewinne auch wegen eines sinnlosen Gesetzes zu erdulden wie die Deko-Sammler, oder einfach weil der Markt weniger Nachfrage bietet?

    ...

    Wenn es stilvoll sein sollte, gäbe es da noch den Dirty Harry SW 29.

    Den schieße ich. Durch das kurze Ausstoßergehäuse schießt er sich halt etwas ruppiger als ein 629er mit full underlug, ist Geschmackssache.

    Kann man aber, da der MIP für die .44M eher niedrig ist, mit softeren Ladungen gegensteuern.

    Ich schieße full house Ladungen aus meinem M29, und ich gestehe, daß ich (je nach Tagesform) manchmal nach den 45 Schuß Wettkampf auch genug habe ... :rolleyes:

    Also meine CCI sind gefettet. Ok, die sind 3 - 4 Jahre alt, hatte nen größeren Vorrat gekauft.

    Ich glaube aber nicht, daß die aktuellen nicht gefettet sind. Das Wachs (eher kein Fett) ist halt nicht wie mit der Spachtel aufgetragen, wie bei manchen Marken, sondern nur ein dünner Überzug.

    Das war mal von der ISSF angedacht. Und ganz ehrlich finde ich die Argumentation und den Gedanken so schlecht nicht.
    https://www.issf-sports.org/getfile.aspx?i…e%20concept.pdf

    Daß man bei internationalen Wettbewerben die Teams identifizieren und auseinanderhalten können sollte kann ich ja noch nachvollziehen.

    Allerdings stellt sich die Frage für mich eh nicht, bei der DM war bisher Schluss für mich.

    Wenn tatsächlich der Zwang zu "Sportkleidung" incl. Verbot von Jeans käme wäre zukünftig bei der KM für mich Schluß. Bei der herrscht bei uns noch der gesunde Menschenverstand vor.

    Ich trage beim Pistolenschießen generell meine normale Straßenkleidung ohne Jacke, nur im Winter eine ärmellose Weste über Hemd oder T-Shirt (wir haben einen offenen Stand).

    Das Einzige sind die Schuhe, die ich bei Wettkämpfen wechseln muss, da ich normalerweise knöchelhohe Schuhe trage.

    Da habe ich dann stinknormale Sportschuhe dabei, die ich zum Wettkampf anziehe.

    Als Hosen generell Jeans.

    Und ich hätte gerne, daß ich mich auch weiterhin so anziehen kann wie ich es will, und mir niemand lächerliche Trainingshosen und -jacken aufzwingen will, obwohl ich keinen Dauerlauf geplant habe.

    Massenschlägerei bei Kreisligaspiel in Essen - Verdacht auf Clan-Bezug

    ...fast 10000 Teilnehmern vom Schüler bis zum Senioren, alle bewaffnet, und trotzdem braucht es da nie auch nur einen Polizisten, ...

    Murmelchen

    Vielleicht ja genau DESWEGEN? :/

    Nix für ungut, kleiner Scherz am Rande. :D

    Es gibt beim DSB doch Ordonanzgewehr. Da müsste das Gerät passen, oder?

    Gruss Marcos

    Wie schon von Omega24v verlinkt sind Ordonnanzgewehre mit fix angebrachtem Bajonett beim DSB NICHT zugelassen, daher fällt der Mosin-Nagant M44 da leider raus, darum ging es doch in den letzten Posts.

    OK; diese Krachbüchsen sind nicht mein Metier, ist mir viel zu laut.
    Aber eine Frage hätte ich dann doch, wenn der M44 das nicht kann, wie bekommt man den dann bei einem DSB Verein als Bedürfnis?
    Und, muss man für das Bajonett eine gesonderte Erlaubnis haben oder wie geht das bei solchen Dingern?

    Könnte man eventuell das Schwingungsverhalten ohne Bajonett auch mit einem Gewicht wieder richtig hinbekommen?

    Der geht als Repetierer ganz normal auf gelbe WBK, da muss gar keine Disziplin des DSB vorliegen, es reicht, wenn der bei irgendeinem Verband zugelassen ist.

    Bajos sind frei ab 18.

    Evtl. würde das mit einem Zusatzgewicht an der Bajobefestigung funktionieren, aber das werde ich nicht testen, da schieße ich halt weiterhin nur zum Spaß damit. Für Wettkämpfe hab ich Alternativen.