Vielleicht helfen Franks Aussagen:
Bedürfnis und Bedürfniskontrolle - Waffenrecht - Meisterschützen
Ich bin keine Verwaltungstante und keine Juristin.
Vielleicht helfen Franks Aussagen:
Bedürfnis und Bedürfniskontrolle - Waffenrecht - Meisterschützen
Ich bin keine Verwaltungstante und keine Juristin.
Seit der WaffG-Verschärfung vom Sommer 2009 muß der WBK-Inhaber zu jedem beliebigen Zeitpunkt den Fortbestand seines Bedürfnisses (vgl. §§ 8 u. 14 WaffG) gegenüber der Waffenbehörde nachweisen können. Dazu sollten die WBK-Inhaber, soweit vorhanden, ihre persönlichen Schießbücher kopieren und Protokolle und Wettkämpfen beifügen. Sollten keine persönlichen Schießbücher geführt werden, kann der Verein ein allgemein formuliertes Schreiben ausstellen, daß Mitglied XYZ im Zeitraum ABC regelmäßig dem Schießsport nachgegangen ist. Das sollte sich dann aber ggf. auch anhand des Nachweisbuches auf dem Schießstand untersetzen lassen.
Ich habe mir gestern die Mühe gemacht, die WaffVwV bzgl. Bedürfniskontrollen zusammenzustellen.
Die 12/18er Regel gilt für das Bedürfnis BEIM Erwerb und der ersten Regelkontrolle nach drei Jahren.
Die Bescheinigung für die Teilnahme von Wettkämpfen ist nur erforderlich, wenn das Grundkontingent überschritten ist.
Eine Bedürfniskontrolle NACH der Regelüberprüfung (=fortwährend) muss ANLASSBEDINGT sein! Mit § 4 Abs. 4 Satz 3Mit § 4 Abs. 4 Satz 3 wird keine Regelüberprüfung alle drei Jahre eingeführt!
Hiermit soll die Grundlage geschaffen werden, Fällen nachgehen zu können, in denen der Waffenerlaubnis- inhaber offensichtlich kein Bedürfnis mehr hat. Der Prüfungszeitraum umfasst in der Regel die letzten zwölf Monate.
Für die Bedürfnisüberprüfung nach Satz 3 gelten NICHT die Voraussetzungen bei der Ersterteilung. Für Mitglieder eines Vereins, die einem anerkannten Schießsportverband angehören, genügt es bei der Überprüfung des Fortbestehen des Bedürfnisses nach § 4 Abs. 4, dass die fortbestehende schießsportliche Aktivität und die Mitgliedschaft im Verband durch geeignete Nachweise, z.B. durch eine Bescheinigung des Vereins oder durch Vorlage eines Schießbuchs bestätigt wird, dass der Sportschütze weiterhin schießsportlich aktiv und dem anerkannten Verband als Mitglied gemeldet ist.
Legt bitte nicht MEHR vor als nötig ist!
Zum Threadstarter:
Hallo Leute,
das Ordnungsamt Wolfsburg (Deutschland/Niedersachsen) hat einige Sportkameraden von mir angeschrieben (Routine Kontrolle). Sie sollen eine Bescheinigung darüber vorlegen, das Sie regelmäßige & aktive als Sportschütze im Verein waren. Des weiteren noch ein Foto vom Waffenschrank, in dem die eingetragene KK-Waffe aufbewahrt wird.
Hat jemand von Euch darin schon Erfahrung gesammelt, wie ein solches Schreiben auszusehen hat. Oder gibt es eventuell schon Vordrucke hier für? Ich habe bis jetzt nichts über Folgebescheinigungen für WBK Besitzer gefunden, nur für die Erstbeantragung.
1. Nachweis der sicheren Aufbewahrung ist okay (gilt seit 2003)
2. Routine-Kontrolle der Zuverlässigkeit okay (das macht aber die Behörde OHNE dass der Schütze darauf Einfluss hat)
3. Nachkontrolle des Bedürfnisses ist nicht okay, da der Behörde ja kein Anlass zum Wegfall des Bedürfnisses vorliegt. (Sie will einfach ALLES kontrollieren, dazu hat sie aber ohne Grund kein Recht)
Von daher: Aufbewahrungsfotos hinschicken und auf die WaffVWV zu § 4 Abs. 4 Satz 3 hinweisen und nach dem Anlass fragen.
Ich habe mir heute die Mühe gemacht, alle Gesetzestexte und die dazu gehörenden Verwaltungsvorschriften zu listen.
Zudem habe ich diese farblich unterteilt in
Es gibt es paar Hurras!
Die Überrprüfung nach der ersten Regelüberprüfung (=fortwährende Bedürfnisprüfung)
Bei Überprüfungen mit Überschreitung des Grundkontingents ist der Altbesitz geschützt!
Mangels Rückwirkung können die Waffenbehörden in Altfällen keine nun um die Bestätigung der regelmäßigen Wettkampfteilnahme ergänzten Bedürfnisbescheinigungen nachfordern.
Man sollte das Gespräch mit ihm suchen und ihn einladen, mal zu einem Schießabend/-tag zu kommen und sich selbst ein Bild davon zu machen.
Das ist der richtige Weg. Der Schulleiter gab ja einen Anlass.
In Berlin haben zwei GK-Sportschützen, von denen einer Kontakt zu einer Gruppe von Grundschullehrerinnen hat, die Frauen zum Schießen eingeladen. Dort war u.a. auch eine eingefleischte Alt-68-igerin dabei, die erst noch große Töne spuckte und später ruhiger war.
Fazit: Die Frauen waren von der Disziplin so begeistert, dass es wiederholt wird
Wir brauchen keine schärferen Waffengesetze - im Gegenteil, eher lockern sollte man sie, denn die vorhandenen Gesetze können nicht mal richtig umgesetzt werden.
100% Zustimmung!
In England hat man mal ein Versuch mit Verkehrsschildern gemacht. Weil eh keiner die VIELEN Schilder beachtet hatte, hat man 2/3 entfernt und siehe da: über 80% haben sich an die WENIGEN Schilder gehalten.
Wenn das Waffenrecht SIMPLER gestrickt wäre, gäbe es weniger Vollzugsdefizite und weniger Verstöße. Mittlerweile wissen ja nur noch Juristen, inwieweit ihr Tun rechtens ist. Kein anderer Mensch kann das Gesetz überhaupt verstehen und am allerwenigsten wissen die "SACH"bearbeiter, die alle drei Jahre in den Behörden umgesetzt werden, was das Gesetz verlangt.
Die Schelte an die Behörden (Exekutive) ist demnach eher eine Schelte an die Regierung (Legislative).
Er setzt auf Dialog statt Konfrontation, er hat damit schon einiges erreicht (im Vergleich zu z.B. prolegal)
Ich glaube, dass DSB, FWR und andere 2009 noch viel stärker eingeknickt wären, wenn nicht die Basis massenweise Emails an die zuständigen Politiker geschrieben hätte. Die Konfrontation hat geholfen, nicht der Dialog.
Dies wurde u.a. erst durch WO ermöglicht. Differenzen innerhalb WOs, wieviel Lobby und auf welche Weise führten zur Abspaltung von Prolegal, wo mittlerweile über 4000 LWBs als Einzelmitglieder vorhanden sind.
Manche Presseleute haben auf Anschreiben u.a. Leserkommentare von der Basis ihre Artikel revidiert oder beim nächsten Mal mit mehr Fachwissen verbreitet. Auch dies wurde durch Basisarbeit ermöglicht. Die Konfrontation hat geholfen, nicht der Dialog.
Dialog ist Prolegal jedoch nicht fremd. Es ist u.a. Steigbügelhalter für Informationen an die Presse, die gute Artikel (pro-Waffe) erst möglich machte. (z.B. Morgenpost und Welt: ein 2-Seiter in der Sonntagsbeilage).
Die Prolegal-Mitglieder verteilen aktuelle Informationen, wir verfassen Dossiers, prolegal reklamiert (nicht immer öffentlich), wenn LWBs mal wieder diskriminiert werden uvm. Prolegal ist im Verhältnis zum FWR und DSB aggressiv und im Verhältnis zu Kuhn und mir lahm. Es kommt immer auf die Betrachtung an.
Ich bitte daher, die Diskreditierung von Prolegal zu unterlassen.
Prolegal belegt die beiden Felder, die der FWR nicht macht: PR und Öffentlichkeitsarbeit zum Waffenrecht. D.h. Prolegal ist eine sinnvolle, wenn auch von den Verbänden nicht geliebte Ergänzung, jedoch kein Kontrahent.
vorbeugende Beschneidung der Grundrechte jedes Menschen
DAS ist die Krux der Verbände!
Natürlich müssen Sie leiser agieren, sonst verlieren sie ihr Vertrauen bei den Politikern, die mit ihnen sprechen.
ABER, sie
müssen sich endlich mal freimachen von der deutschen Übermaß-Kontrolle.
einmal über den nationalen Tellerrand schauen.
einmal mit Risikobewusstsein sich hinstellen und sagen: ja 6-10 Tote pro Jahr durch legale Waffen, was solls?
Das ist a) Promillebereich, b) zu 99,99% im sozialen Umfeld oder bei Selbstmorden, wo das Tatmittel unwichtig ist.
Warum einen Promillebereich mit Millionen von Behörden-Euros überreglementieren?
Warum das Geld nicht in die Strafverfolgung von illegalen Handelsströmen stecken?
Warum das Geld nicht gegen Schul-Mobbing einsetzen (vor 20 Jahren hatten wir viel mehr LWBs und keine Amokläufe)
Der Mensch ist fehlbar und solange mehr Menschen mit anderen Tatwerkzeugen umgebracht werden, kann der Waffenbesitz allein keine Gefahr darstellen. Doch die Übermaß-Kontrolle geht per se davon aus, dass LWBs gefährlicher sind als Nicht-LWBs. Diesen Mythos müssen wir endlich mal aus der Welt schaffen.
Wir wollen endlich STOLZE Verbandsvertreter, die nicht kuschen, die Fakten bringen, die mal agieren statt reagieren.
Wir sollten von von den Möglichkeiten der Ausnahmegenehmigungen regen Gebrauch machen. Dann braucht es auch nicht den ganzen Stress mit den Lichtteilchen.
Genau das habe ich auch gedacht ![]()
Wenn man nicht im Inland ist, kann man auch nicht im Inland trainieren. Das sagt auch die neue Verwaltungsvorschrift:
Im Rahmen der Überprüfung hat die Behörde daher auch die Gründe zu berücksichtigen, aus denen der Sportschütze bei fortbestehender Mitgliedschaft nachvollziehbar gehindert war, den Schießsport auszuüben (z.B. bei einem vorübergehenden Aufenthalt im Ausland, einem vorübergehenden Aussetzen insbesondere aus beruflichen, gesundheitlichen Gründen oder familiären Gründen). Dies gilt entsprechend auch für eine Überprüfung des Bedürfnisses bei Jägern.
Es gibt theoretisch zwei Möglichkeiten (so machen es drei meiner Kunden) - und glaubt mir - die Berliner Behörden prüfen laufend die Bedürfnisse.
Information an die Waffenbehörde und sicher verwahren (die beste Verwahrung ist beim WBK-Ehepartner, dann WBK-Freunde, Verein, Händler o.ä.). Mit der Behörde absprechen, ob der WBK-Freund auch für länger als vier Wochen die Waffen verwahren darf, damit diese nicht in einer unbewohnten Wohnung bleiben.
Vorteil: beim Heimaturlaub kann man schießen
Nachteil: kostet evtl. Geld und man kann nicht im Ausland schießen
Verbringung der Waffen ins Ausland mit Genehmigung der Waffenbehörden im In und Ausland
Vorteil: man kann im Ausland schießen, ist dies ein EU-Land, kann man die Waffen auch für den Urlaub wieder mitnehmen.
Nachteil: kostet ebenfalls Geld und Zeit für die Formalitäten.
Wenn man nicht gleich mehrere Jahre wegbleibt, behält man seine WBK, ansonsten geht sie zur Zwischenlagerung nach Bonn bis man wieder heimkehrt und die Waffen wieder einführt.
Informationsfutter
Prinzipien des Steuerrechts: AO12.pdf
Verbot der Erdrosselungssteuer
Prinzip der eigentumsschonenden Besteuerung
Gleichheitssatz
und am wichtigsten: Verhältnismäßigkeitsprinzip (Übermaßverbot) , das auf Gerechtigkeit und Erforderlichkeit verweist.
Zum Übermaß gibt es noch einen schönen Link:
Dort steht u.a.:
Die Maßnahme zielt auf das Herbeiführen eines Vorteils oder auf das Abwenden eines Nachteils ab. Dieser Nutzen ist nun zu bewerten und zu gewichten.
Gleichzeitig stellt die Maßnahme einen Nachteil für die Betroffenen ( Allgemeinheit oder der Einzelne ) dar. Dieser Nachteil ist ebenfalls zu bewerten.
Wiegen diese Nachteile schwerer als der gezogene Nutzen, so ist die Maßnahme als unverhältnismäßig anzusehen
Auf unseren Fall angewendet:
Der Vorteil (vermindertes Risiko für die innere Sicherheit durch Legalwaffenbesitz) wird mit dem Nachteil der Enteignung (300 EUR pro Jahr übersteigt in vielen Fällen den Wert der Waffe, weshalb diese vernichtet werden) verknüpft.
Da mit legalen Waffen Gewaltdelikte nur im im Promillebereich verübt werden, vermindert sich das Risiko des Missbrauchs kaum, während auf der anderen Seite den Bürgern ihr Eigentum wegbesteuert werden soll, so dass sie ihr Hobby aufgeben müssen: Verstoß gegen das Übermaßverbot!!
Zur Versachlichung:
Die SPD auf Bundesebene sieht es etwas anders als die Holophoben in Baden-Württemberg und Bremen. Doch die Grünen sind 100%ige Gungrabbers und faktenresistent.
Diese Steuer wird die LG/LPs aussen vor lassen. Doch die Argumenten gegen das Lichtschießen vom Bremer Innensenator beruhen auf den gleichen Fakten Vorurteilen, mit denen die Steuer begründet wird. Von daher : Wehret den Anfängen, Druckluftschießen steht auch auf der Grünen Agenda.
Diese Steuer hat keinen Bestand. Sie verstößt gegen Datenschutz, Gerechtigkeit und Erforderlichkeit. Doch das Problem ist, diese Verstöße werden vielleicht erst nach Jahren vom EU-Gerichtshof geahndet. Bis dahin hätten bei Einführung Tausende ihre Waffen und ihr Hobby bereits aufgegeben. Nur das Gutachten von FWR und die Vor-Ort Aktionen von prolegal mit deren kleinen Gutachten hatten in BW und NRW die Einführung verhindert.
Von daher ist es nötig, wenn JETZT im Vorfeld lautstark dagegen agiert wird - von der gesamten Basis per Brief, Abgeordnetenwatch und Email. Wacht auf - in Bremen leben über 7500 LWBs zzgl. xxxx Druckluftschützen!
Es geht hier um Vorurteile, die von keinen Fakten untermauert werden, sich aber wie ein Flächenbrand von Stadt zu Stadt weiterverbreiten, weil sie grün gesteuert werden.
Wenn man sich mal überlegt, wieviele Anfragen die Grünen seit 1997 im Bundestag und den einzelnen Landtagen bzgl. EWB-Waffen gestellt haben, dann ärgert man sich u.a. auch für das viele Steuergeld, das dabei verdiskutiert wurde. Und in Brüssel, dort wo alle abgeschobenen Politiker hinwandern, bekommen sie ein Gesetz nach dem anderen durch.
Es ist immer noch ein Rocker gewesen, der durch eine geschlossene Tür geschossen und ein Menschenleben beendet hat.
Es ist immer noch ein legaler (daher überprüfter, nie durch Gewalt aufgefallener) Waffenbesitzer gewesen, der von schwarz vermummten Männern "überfallen" wurde und wusste, dass kurz vorher ein anderer Rocker von schwarz vermummten Männern getötet worden war.
Dieser legale Waffenbesitzer hat, nachdem die Polizei sich zu erkennen gab, jede Gegenwehr aufgegeben, die Waffe zur Seite gelegt und sich festnehmen lassen.
Wenn man das so liest, ist die Piratenpartei wohl die Partei, die für uns Schützen wählbar ist, oder wie seht ihr das?
Das ist leider nur ein Antrag für das Parteiprogramm, den zwei Sportschützen und eine Waffenlobby-Tante
erstellt haben.
Dieser Antrag kommt am 4. Dezember 2011 beim Bundesparteitag in Offenbach/Main zur Abstimmung. Die Chancen kann sich jeder selbst ausmalen.
Angeblich sollen Parteianträge, die jetzt eingehen, noch bis zum 4.12 bearbeitet werden. Wenn dann in Offenbach genug Unterstützer sind, kommt er in das Parteiprogramm - ansonsten wird er abgebügelt. (Jahresbeitrag EUR 36,00 - man darf auch in einer anderen Partei Mitglied sein).
Noch sind die Piraten korrupt, so dass die Hoffnung besteht, dass sie gesunden Menschenverstand benutzen und nicht der Medienmanipulation folgen. Aber die Hoffnung ist klein, da der Großteil der Piraten zum linken Lager tendiert.
Konkret ging mein Dank an den BUNDESWEITEN Schützentag, der zukünftig jährlich am 6./7. Oktober stattfinden soll.
Ich habe ihn per Email gefragt, ob dieser Tag auch in Kooperation mit den Jagd und GK-Verbänden stattfinden könnte. In diesem Fall, wäre meine Firma (jagd- und GK-lastig) auch zu Sachspenden bereit und würde sich um weitere Unterstützer kümmern;)
Wenn in DSB-Kreisen aus Erfahrung vermutet wird, dass dies alles nur heiße Luft sei, könnte die Basis ja auch die Kooperation einfordern;) Das Ziel ist vorgegeben, eine Webpräsenz mit Datenaustausch sei in Vorbereitung. Jetzt kommt es einfach nur noch auf die Basis an, auch mitzumachen.
Also - propagiert den Termin und sucht Euch Vereine, die lokal mitmachen: Lieber teilen sich vier lokale Vereine den Event, als dass keiner was macht. Ihr wisst selber, dass immer nur die gleichen 3-10 Leute die ganze Arbeit machen. Bei vier Vereinen wären es 12-40 Schultern und die lokalen Händler bekommt man dann auch mit ins Boot. (Ich würde beim Propagieren helfen).
Der größte Verband hat ein Datum festgelegt und beteiligt sich (in kleinem Rahmen) finanziell. So eine Gelegenheit sollte man nicht ungenutzt verstreichen lassen und die Arbeit beginnt eigentlich schon jetzt: Öffnung zu anderen oder lieber allein, mitmachen oder bleiben lassen? Seid doch mal kreativ!!
FALLS mehr Schützentage durch Kooperationen mit anderen Verbänden stattfinden als DSB-intern, wäre das der absolute Beweis, dass Miteinander mehr bringt als Abgrenzung.
Herr Otten glaubt nicht daran, dass bereits in 11 Monaten so ein Tag zustande kommt.
IHR könnt ihn eines besseren belehren, wenn Ihr nur wollt.
Aber natürlich kann man auch gleich alles im Ansatz zerreden und nichts tun ![]()
BTW: Da für Anfänger LG/KK am günstigsten ist, würde bei einer Kooperation sicher mehr Neumitglieder für den DSB als für die anderen Verbände herausspringen. Da wir Händler von Jagd/GK wesentlich finanzstärker sind und auch super Kontakte zu vielen Herstellern haben, würde eine Kooperation mehr Medienecho erzeugen, weil mehr Geld vorhanden wäre.
Im DWJ 12/2011 steht ein großer Bericht über "Ziel im Visier".
Die Arbeit vom Vize Jonny Otten zur Mitgliedergewinnung wird dort dargestellt. Auch will er das Ansehen der Schützen in der Öffentlichkeit wieder positiv besetzen.
Ich finde das Klasse und habe mich schon bei ihm per Email bedankt.
Ich verfolge auf Facebook die Gruppe "Grüne abschalten", wo nur negative Medienkritik an den Grünen gepostet wird und bin immer wieder bass erstaunt, was sich diese Oberlehrer/Gouvernanten-Partei nicht nur im Waffenrecht so alles leistet.
Wer zufällig auch in FB angemeldet ist, sollte der Gruppe beitreten. Die Postings, insbesondere von der WELT, sind z.T. beachtenswert, während der Spiegel nur noch "Keile" bekommt.
Die Achse des Guten: Blackout oder nicht? Spiegel online-Lesern glüht die Birne
Mein Fazit aus 1,25 Jahren FB-Aktivität: Die Grünen sind nicht mehr so beliebt, den Medien wird nicht mehr vertraut.
Stattdessen informiert sich der interessierte Leser/Demokrat in Blogs, Social Networks etc.
Auch wenn dies nicht für die Mehrheit gilt, so wird die Kritik an der Einseitigkeit der Medien (nicht nur im Waffenrecht) immer massiver. Ich habe bereits mit Nicht-Waffenbesitzern aus liberalen, transparenten oder republikanischen Netzwerken Kontakt aufgenommen, die kein Interesse am Privatwaffenbesitz haben, jedoch vehement Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte verurteilen.
BTW: Sollte hier jemand eine Tageszeitung abonnemieren, sollte er zur WELT wechseln. Diese Zeitung ist grün-kritisch und bringt Fakten zum Waffenbesitz, ohne diese zu diffamieren, auch wenn die Überschrift dämlich ist und bei den Gaswaffen der Zusatz "Führen" fällt, ist der Artikel weniger polemisch als der von der Berliner Morgenpost u.a.: Ausnahmegenehmigung: Sportschießen für Elfjährige erlaubt - Nachrichten Regionales - Berlin - WELT ONLINE
Hier sind übrigens die Fakten zum Artikel- zusammengefasst und mit Fußnoten zu den "Kleinen Anfrage" verbunden:
Dokumentendetails | Waffenrechts-Reformen und Evaluation am Beispiel Berlin 2003-2010
Ja, warum schaffen wir es nicht, die ECHTEN Fakten in der Presse unterzubringen?
Die 2011 gestellte Kleine Anfrage an den Berliner Senat ergab insgesamt 6 missbräuchliche Einsätze von erlaubnispflichtigen Legalwaffen in den Jahren 2003 bis 2010. In der gleichen Zeit wurden 161.465 Gewaltdelikte verübt, davon 5012 mit Schusswaffen.
Wer ist jetzt gefährlich? Der Normalberliner oder der LWB-Berliner?
Hallo Zebo,
ich habe Deinen Artikel so verstanden, dass der Autor den Schützenvereinen vorwirft, sehr willig die Ausgrenzung der Juden vorangetrieben zu haben. Auszug aus Deinem Blog: Der Autor vertritt die These, daß die Schützenvereine im Dritten Reich willige Stützen des NS-Regimes waren.
Desweiteren schreibst Du: Nach der Machtergreifung der Nazis setzte dann ein Herausdrängen der jüdischen Mitglieder ein. Aufgrund der oben schon genannten Unklarheiten kann Borggräfe jedoch keine gesicherten Angaben darüber machen, in wie vielen Schützenvereinen nun tatsächlich – wie von den Nazis gewünscht – jüdische Mitglieder ausgeschlossen worden sind. Deshalb erscheint seine Behauptung, die Schützen hätten aus eigenem Antrieb antisemitische Ziele verfolgt (S. 30), als tollkühn. ......Auf starke Bedenken stößt auch seine pazifistisch gefärbte These von der „gesellschaftlichen Kriegsvorbereitung als Volkssport“ (S. 81). Dadurch wird jedem Bürger, der Schießsport betrieb, unterstellt, er habe den 2. WK – und zwar so, wie er dann geschehen ist – vorbereiten und herbeiführen wollen. .....Angesichts dessen drängt sich der Schluß auf, daß der gezielte Einzelschuß, den man im Schützenverein lernen konnte, nicht operations- und schon gar nicht kriegsentscheidend war. In den meisten Fällen wird er nicht einmal gefechtsentscheidend gewesen sein.
Somit erscheint Borggräfes Resümee, die Schützenvereine hätten dazu geführt, daß die deutsche Gesellschaft bis zum Ende kriegsbereit war (S. 93),
Mein Einwand sollte als eine Unterstützung Deiner Kritik daherkommen. M.E. waren die Schützenvereinen nicht per se willige Unterstützer, sondern wie viele Mitläufer auch eingelullt durch die massive Propaganda, bedroht durch das massive Auftreten der Hitlerorgas in Rudeln und verängstigt, selbst als "Staatsfeind" alle Bürgerrechte zu verlieren. Hitler hat sich ähnlicher Mittel wie Stalin und Ulbricht bedient, um ein Aufkuschen im Volk zu verhindern.
1. Die Schützenvereine hatten - wie Du schreibst - nicht VOR der Machtergreifung einen "Arierparagraphen" wie manche andere Vereine.
2. Sämtliche Systemkritiker wurden ab 1933 (sorry nicht bereits 1928 ) systematisch entwaffnet. Vielleicht fand der Autor aus genau diesem Grund keine KPD- oder SPD geneigten Schützenvereine mehr.
3. Anschließend wurde alle Kurzwaffen und militärischen Langwaffen den "normalen" Bürgern entzogen und an SA, SS und Stahlhelm verteilt.
4. Erst als die Nazis fast alle Systemkritiker (SPD, KPD) entwaffnet hatten und dem Bürgertum die relevanten Waffen entzogen hatten, machten sie sich 1938 daran, mithilfe der inzenierten Reichskristallnacht die Juden zu entwaffnen.
Meine Frage bleibt: haben sich die Schützenvereine anders als andere Vereine verhalten?