Beiträge von Katja Triebel

    P.O.Ackley

    Ich dachte mir schon, dass Ground-Zero ein WO-gesteuerter war.

    Dich hatte ich u.a. mit denen gemeint, die gegen unberechtigte Kritik- so wie hier im Forum Murmelchen - fundierte Gegenargumente bringen. (Ich habe natürlich bei landlive Deine Antwort gelesen.)

    Es ist einfach traurig, wenn sich LWBs gegeneinander ausgrenzen, weil sie es nicht schaffen, sich zu informieren.

    Und DAS - die fehlende Informationsverteilung bzgl. Waffenrechtspolitik - ist mein größter Kritikpunkt an die Verbandsspitzen.

    Die Spitzen alleine können schon seit 10 Jahren nichts mehr für uns richten. Warum bekommen wir trotzdem laufend Beschwichtigungen zu hören (wir tun was, wir sind in Gesprächen.....), wenn sogar die SPD als Volkspartei sich die Waffendezimierung auf die Fahnen geschrieben hat? Haben sich die Spitzen (oder das FWR alleine) für zu wichtig genommen? Brechen Ihnen die Argumente bei nur noch 6,5 statt 10 Mio. Legalwaffen weg? Oder, oder, oder?

    Dan More's Link ist etwas untergegangen:

    Der Brandenburgische Schützenbund wirbt auf seiner Homepage mit dem Verbot von Halbautomaten mit dem Bild im Anhang.
    Klickt man auf das Bild kommt man zur folgenden Seite: Anscheins-Kriegswaffen.pdf

    DSB schließt sich Ächtungskampagne von Anscheins-Kriegswaffen an
    Wiesbaden, 04.04.05 – Der Deutsche Schützenbund hat sich auf seiner Gesamtvorstandssitzung in Magdeburg
    eindeutig hinter die Ächtungskampagne von Anscheins-Kriegswaffen des Bundesministerium des
    Innern (BMI) gestellt und unterstützt damit vorbehaltlos diese Initiative der Bundesregierung.

    Die Nachricht ist von 2005, die Homepage ist aktuell von heute.

    Was sagt Ihr dazu? Hat hier jemand gepennt (so wie in Bremen)? Oder ist das immer noch Leitbild beim DSB?
    Ich persönlich gehe vom Verpennen aus, aber alles ist ja möglich - siehe SPD (Der Bundespartei hatte ich auch nicht zugetraut, dass sie sich hinter die Waffensteuer stellt, aber man wir immer eines "Besseren" belehrt)

    Hi Michael,

    ich muss Dingo beipflichten.

    Kritik lesen, beantworten und dann............... NICHT abschicken.

    So mache ich das laufend. Über kurz oder lang werden Mitleser, wenn die Kritik unberechtigt ist, Dich unterstützen. Und wenn sie berechtigt ist, ist es eh besser, sich nicht noch tiefer reinzuschreiben.

    Im Jagdforum landlive.de wurde mein Offener Brief von einem Count-Zero wegen Rechtsschreibfehler und falschem Umgang des Dativs (ich glaube, er meinte eher meinen richtigen Umgang des Genitivs, der nicht jedem Deutschen bekannt ist), mehrfach lächerlich gemacht.

    Ähnlich ergeht es mir auch in Nicht-Waffen-Foren, in denen meine Statistiken diffamiert werden, meine Person angegriffen wird etc. Dort habe ich schon mind. 50 Antworten nicht abgeschickt. Was im Nachhinein immer besser war.

    Hi Dingo!

    ich muss da mal etwas klar stellen.

    Im Direktorium von PL sind Steffen Schöps und Markus Präg (die auch virtuell posten) und Uwe Bertsch, der keinen PC mag.
    Die Stellungnahmen von PL kann man auf deren Homepage lesen.

    Für das jetzige Direktorium von PL gelte ICH zu laut und aggressiv.

    Ich hoffe 2012 auch dem Direktorium von PL anzugehören, da ich mehr Transparenz und Basisarbeit und PR ermöglichen möchte. Ob die gemäßigten PL-Mitglieder mich wählen werden, ist jedoch nicht gewiss.

    Ich bin der Meinung, eine IG Waffenrecht, muss laut und aggressiver sein. Wobei ich mit aggressiv meine, dass man sachlich fundierte Forderungen stellen sollte, jedoch keine Pöbeleien.

    Von daher bitte ich jeden Kritiker sich mal anzuschauen, WAS prolegal wirklich darstellt und nicht anzunehmen, dass sie aggressiv seien. Kritik an den Verbänden darf ja wohl geübt werden, wenn man sich so anschaut, was manche Verbandsleute so von sich geben. Und da beziehe ich auch Frau H. Lange und Herrn U. Masemann mit ein.

    Wer Interesse hat, was Lobby bedeutet und welche Chancen wir haben könnten, sollte sich mal mein Dossier durchlesen:

    Da ich das virtuelle Publikum kenne, hier ein kleiner Auszug:

    Bildung von Allianzen
    Anstatt sich untereinander als Gegner zu betrachten, sollten alle Interessenverbände bemüht sein, punktuell miteinander zu arbeiten. „Getrennt marschieren, gemeinsam zuschlagen“ muss das oberste Motto werden.

    Protest
    Kaum ein Waffenbesitzer kann dazu aufgefordert werden, an Demonstrationen teilzunehmen, die das Thema Waffenrecht zum Inhalt haben. Zu groß ist die Verunsicherung, ob die Teilnahme nicht dazu führen könnte, dass ihnen die Zuverlässigkeit abgesprochen wird. Die einzigen Proteste, die wir ausüben können, sind unsere Wählerstimmen und unser Protest in Leserbriefen, Blogs und Foren, sowie durch Massen-Emails.

    Lobbying
    Da mittlerweile 80-90% aller Gesetze in Brüssel beschlossen werden, ist es wichtig, vor Ort mit Entscheidungsträgern ins Gespräch zu. Dazu ist es erforderlich, nationales Lobbying in Berlin zu betreiben und sich pan-europäisch mit anderen Verbänden zu organisieren.

    Einbringen von Expertisen
    Die Spitzenverbände müssen mehrere Expertisen pro Jahr einreichen, und zwar jeder für sein Einzelinteresse. Die kleineren Verbände und Vereine müssen ebenfalls Expertisen einbringen. Diese können in ähnlicher Form wie dieses Dossier aufgestellt sein und den lokalen Politikern übermittelt werden.

    Politische Konstellationen
    Die Eingriffe in die individuellen Grundrechte anhand der Waffengesetze müssen langfristig in der politische Agenda erkannt werden.
    Die lokalen Politiker aller Parteien müssen in Bürgersprechstunden besucht werden und dort über die Problematik des Waffenrechts aufgeklärt werden.

    PR und Medien
    Waffen als Werkzeuge von Jägern und Sportschützen oder als Sammelobjekte müssen wieder in die urbane Gesellschaft eingegliedert werden. Dies erreicht man nur durch Aufklärung und Praxis.
    Eine gemeinsame Zeitung an alle Vereine und Behörden wäre produktiv, ebenso gemeinsame Presseveranstaltungen wie Forst 2009. Auch die Publizierung von Forschungsaufträgen ist hilfreich, wie auch der Kontakt zu den Medien. Die NRA in USA wird mittlerweile zu vielen Talkshows eingeladen, ist im Radio und Printmedien präsent.

    Zunächst müssen die legalen Waffenbesitzer sensibilisiert werden, dass es ihrer Mithilfe bedarf.

    Und wegen dem letzten Satz sind virtuelle Kämpfer wie Michael Kuhn lauter und aggressiver. Sie wollen EUCH aufwecken.
    Und Prolegal will die alten Herren an den Verbandsspitzen aufwecken. Das geht nicht mit Schmusekurs, denn sonst schlafen sie weiter.

    Wer weiss, ob FWR und DSB sich ohne den bei Prolegal veröffentlichten Brief an Tschöpe zur Waffensteuer geäußert hätten.
    Wer weiss, wieviel Druck der DJV bekommen hat, damit er seine Aussage zu halbautomatischen Waffen, die Kriegswaffen ähneln, öffentlich auf seiner homepage revidiert.
    Von mir haben sie Druck dadurch bekommen, dass ich Informationen in einem 13.000 starken Newsletterverteilt habe.

    Es ist nur interessant, dass es z.B. Nummern mit 13164, 25, 874, 12824, 10, 179, 11311, 4 usw. gibt.

    Also ein EDV Ding wirds dann vermutlich nicht sein. Macht halt so eine schiefe Optik. Es macht halt doch einen Unterschied ob man eine fünfstellige oder einstellige Zahl liest.

    Es ist ein EDV Ding. Man begann mit 1 und vergab Mitgliedsnummern, u.a. die 10 oder 179. Dann wurden die Mitglieder in ein EDV-System eingepflegt, dass fünfstellig mit einer EINS begann. So habe ich jetzt die Nummer 10179 und nicht mehr 179.

    Die Zahlen zu prolegal stehen in der Lobbyliste des Bundestags (Stand Februar 2010: 1200), lagen im Sommer 2010 bei 2600 und im Sommer 2011 bei 4600. Das ist - trotz des Wetterns von DSB und DJV und FWR (sogar in Fachmedien und bei Jahreshauptversammlungen Ende 2010) ein guter Zuwachs, wenn man bedenkt, dass kein einziger Verein eine Sammelmitgliedschaft besitzt. Die Zahlen stehen auch auf der Wikipedia-Seite.

    Die WO hatte zu ihren Bestzeiten ganze 1500 Einzel-Mitglieder und hatte damals mächtig Werbung im eigenen Forum betrieben.

    Wenn Du die kleine Zahl bemängelst, hast Du Recht. Ich auch. Ich bin der Meinung, PL hätte 100.000 Mitglieder verdient. Wenn Du jedoch mal die Häme anschaust, die auf WO gegen Prolegal betrieben wurde, und auch hier, und auch von den Verbänden an sich. Dann ist PL auf einem guten Weg. Denn WO macht keine Lobbyarbeit mehr und PL profiliert sich stärker im Waffenrecht als die Dachverbände.

    Mein offener Brief gegen die Waffensteuer wurde am 2. Dezember (nach ca. 14 Tagen der SPD-Pressemitteilung) von Prolegal publiziert.
    Das FWR veröffentlichte seine Stellungnahmen erst am 6. Dezember und der DSB am 12. Dezember.

    Ich hoffe dieser zeitliche Ablauf zeigt auf, dass bei PL Waffenrechts-Macher sind und diese u.a. mit einer sehr preiswerten Mitgliedschaft zu unterstützen sind.

    Auf meinen Brief an Herrn Tschöpe vom 2. Dezember kam bisher keine Antwort.

    Der Bremerhavener Präsident Wintjen, der anscheinend fast als erster reagierthat und mich durch Tschöpes Antwort erst inspiriert hat, zu schreiben, hat auf seiner Seite alle Schriftstücke veröffentlicht und fügt neue hinzu.

    Bitte unbedingt Tschöpes Brief (Link s.o.) lesen und auch Herrn Wintjens Anwort.

    Ein ähnlich gutes Anschreiben hat auch der LV Hamburg verschickt.

    Meines Erachtens ist jedoch das Schreiben vom LV Bremen - Ulf Masemann- kontraproduktiv, da er abgrenzt statt zu verbinden.

    Wie bewertet Ihr dieses Schreiben?

    Herr Masemann wird vielleicht nicht damit gerechnet haben, dass der Brief veröffentlicht wird. Vielleicht wäre es viel hilfreicher gewesen, wenn FWR (am 28.11.11, publiziert erst am 06.12.11) und DSB (am 12.12.11) sich schneller zu der Sache geäußert hätten. Die Waffensteuerpläne waren bereits am 16.11.11 bekannt gewesen und ich hatte lange auf eine Stellungnahme der Verbände gehofft, bevor ich mich selber einmischte.

    Hier die Homepage von Bremen und hier die von Bremerhaven

    Flinte hat einen Hype - wegen der massiven (positiven) Werbung des russischen Milliardärs: dessen Clips sind einfach TOP.
    Bogen hat einen Hype- weil neu.

    Ich teile die Bedenken in der Sicht, dass Tradition anscheinend out ist - oder keine potentiellen Unterstützer hat.

    Als Waffenhändlerin und Exporter schaue ich manchmal über unseren nationalen Teich: dort ist ISSF, insbesondere Flinte und GK, ein sehr gewichtiger Teil, evtl. viel größer als wir uns dies mit unserer LG/KK-Tradition überhaupt vorstellen können.

    So konnte ich in meinen Social Net-Kontakten wesentlich mehr Infos über 300m-Freigewehr, Trap und Skeet finden als über die "reinen" DSB-Disziplinen. Das kann natürlich auch an meinen Kontakten liegen, aber vielleicht auch daran, was die internationalen Medien als publikumswirksam betrachten. Und da kommt Skeet/Trap (dynamisch) einfach besser rüber.

    BTW: Ich glaube, dass man mit "Homestories" und eingeblendeten Statistiken die statischen Disziplinen ebenfalls interessant herüber bringen könnte. Wenn x-tausend Leute sich Pokern, Billiard, Weitsprung und Eisstock-Schießen anschauen, spricht eigenlicht nichts gegen LG/KK-Matches.

    wieviel +/- sind es denn da um die 4000?

    Lt. Aussagen zweier Direktoren: 4600 ;)

    Und keines dieser Mitglieder ist per Vereinsbeschluss "Zwangsmitglied" geworden, da nur natürliche Personen Mitglied sein dürfen.

    Beim FWR dürfen ganze Vereine zu Mini-Beiträgen gemeldet werden. Da relativiert sich die Zahl der 30.000 Mitglieder von ganz allein. Wobei das Minimum, um etwas darzustellen noch lange nicht erreicht wird.

    ACHTUNG WERBUNG: 3 Jahre Mitgliedschaft = 30 EUR (sollte sich jeder leisten können, Familienmitglieder zahlen weniger)

    Danke Geronimo für den Link.

    Habe ihn in FB gepostet mit folgendem Kommentar:

    Der BSSB hat als Landesverand von Bayern bereits einen Tag nach der Monitor-Sendung reagiert. Dank ans Meisterschützen-Forum für den Link.

    Warum wird dies erst jetzt bekannt? Gibt es noch andere Reaktionen der LVs?


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    Mein Fazit: Wir müssen mehr mit den LVs zusammenarbeiten, damit Informationen in beide Richtunge fließen.

    Aus des Sicht des GK Schützen und mit dem Sport wirtschaftlich verbundenen sicher verständlich, aber ist da der DSB wirklich der richtige Ansprechpartner?

    Karl

    @Karl (fett von mir):

    Dieses Argument könnte man MIR vorwerfen, deren Laden hauptsächlich GK-Waffen für Sport und Jagd verkauft.

    Als Argument für einen Chemieladen, der u.a. Laufreinigungszubehör für jedwedes Kaliber herstellt und keine Monopolstellung in Deutschland (u.a. wegen seiner verdammten US-Gewinde) besitzt, ist es einfach lächerlich,insbesondere wenn der Inhaber auch noch Siegertreppchen-DSB-Schütze ist.

    BTW: ich mag Wilhelm und sein Anliegen für die Jugend. Und sicherlich bekommt über die Kinder auch ein paar Eltern. Aber anders herum wird die Ausbeute sicherlich größer: Hat man die Eltern (25-45), dann bekommt man - bei vorhandener Jugendabteilung - auch die Kinder, insbesondere wenn es SV-Familienfeste mit allem drum und dran gibt.

    Die Neuigkeiten bzgl. Waffensteuer und Anscheinswaffen stehen jetzt online mit allen wichtigen Links.

    Bitte auch mal der Waffenrechtsdebatte in SH folgen (ab Seite 45). Es ist ungeheuerlich, was Politiker so von uns denken.

    Kritik am DJV, bzw. zu allererst an den LJVs ist ebenso drin, wie auch Lob an den Bremerhavener und Hamburger LV der Schützen und an die DSU.

    Das Thema Neonazis in SVs habe ich noch nicht erfasst - die vorhandenen Informationen sind in ihren Auswirkungen und Fülle bereits erdrückend genug.

    Hier gehts zum Newsletter

    Mein offener Brief an Tschöpe ist per Email und online publiziert jetzt raus:

    http://www.triebel.de/2011/Offener_Brief_an_die_%20SPD-Bremen.pdf

    BTW: Wenn es nur um die Waffensteuer in Bremen ginge, hätte ich nicht reagiert. Was mich einfach wurmt, sind seine unbelegten Annahmen und das Gutmenscheln der Bremer bzgl. Waffen, welches ich auch in der Waffenrechtsdebatte in Schleswig-Holstein seitens der Grünen, Linken, SSW und SPD lesen konnte.

    Diese Leute haben ihre Bildung aus Friedens-Apostel-Medien und keinen blassen Schimmer vom Waffenrecht überhaupt.

    Wie kann man nach den Revolten in Londen England immer noch als Paradies betrachten?
    Wie kann man nach Libyen davon ausgehen, dass man ohne Militärwaffen eine Chance gegen Willkür-Staaten hat?
    Wie kann man behaupten, dass legale Waffenbesitzer ein Sicherheitsrisiko darstellen?

    Als dies behauptet Tschöpe und DAS musste ich widerlegen.

    Die Steuer - siehe mein Brief - verstößt gegen soviele Steuerrechte, dass sie nicht kommen wird.

    Wichtig ist die Auseinandersetzung mit den unbelegten Gutmensch-Annahmen mithilfe von Belegen auf ECHTE Fakten.


    Das ist u.a. der Grund, warum ich für so einen Brief ca. 40 Stunden brauchen, während meine Blogger-Kollegen ihre Ansichten so in 2-6 Stunden hinkriegen.

    Über 65 Jahre SPD in Bremen: und nichts funktioniert !

    Im August 2008 wird von chaotischen Zuständen in Bremes Behörden berichtet.

    Das Ausländeramt ist offenbar nicht die einzige Abteilung des Stadtamtes, in der die Mitarbeiter mit der Arbeit nicht mehr nachkommen. Bei der Bearbeitung von Waffenbesitzkarten sind 7.400 Fälle unbearbeitet liegen geblieben Nach dem Entzug eines Führerscheins dauert die Bearbeitungszeit für eine sogenannte Eignungsüberprüfung derzeit etwa drei Mal so lange wie früher.


    BTW: 10 "gute Gründe", warum Bremen unter Miri-Clan-Führung besser funktionieren würde: Top 10 Reasons Why the Mob might be a better government than the current one.
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