Beiträge von Katja Triebel


    Und doch kontrolliert man alle Autofahrer. Ich finde solche Vergleiche nicht gerade hilfreich.

    WIE kontrolliert man Autofahrer?
    - Führerschein, damit Berechtigte mit Sachkunde fahren dürfen (=Sachkundeprüfung analog WaffR)
    - TÜV, damit Autos im öffentlichen Straßenland nicht als "Zeitbomben" durch die Gegend fahren (Beschusspflicht analog WaffR)

    WAS passiert, wenn ein betrunkener Autofahrer mit einem schrottreifen Auto einen Unfall macht?

    5 Jahre Fahrverbot (Unzuverlässigkeitsvermutung analog WaffR)?
    10 Jahre Fahrverbot? (Unzuverlässigkeit analaog WaffR)?
    Lebenslanges Fahrverbot (Waffenverbot)?

    Nach 1 Jahr hat der Autofahrer seine Pappe wieder.


    Und WAS passiert dem LWB?

    Da wird ein Urteil von 1993 (längst verjährt), in dem jemand der gemeinschaftlichen Körperverletzung für schuldig befunden wurde und zu vier Monaten auf Bewährung verurteil wurde, im Jahr 2011 die WBK verwehrt, weil sein Adresse in einer DNA-Datenbank gespeichert ist.
    (Zum Glück hatte der Mann so viel Mumm, dass er dieser Ablehnung widersprochen hatte und Recht bekam.)

    Da wird einem Sammler unterstellt, er hätte illegale Waffen, weil er statt einer VA eine umgebaute HA aus seinem Sammelgebiet erworben hat. Ihm droht Entzug aller Waffen.

    Da verstößt ein Angestellter gegen das Gesetz und der Geschäftsführer, der seine Sorgfaltspflicht mangels Wissen oder Nichtkontrolle verletzt hat, wird zu 60 Tagessätzen verurteilt. Fazit: Waffen für 5 Jahre weg.

    HIER wird kein RECHT gesprochen, sondern Waffen dem Volk entzogen - und zwar mit allen Mitteln, die ein holophober Staatsdiener nutzen kann/will.

    1. Die Daten sind schon vorhanden sie dürfen heute schon von Berechtigten abgefragt werden.

    2. Die Abfragen sind mit Sicherheit dokumentiert und nachvollziehbar was bei dem bisherigen Karteikasten zu dem unter Umständen die Reinigungskraft Zugang hat sicher nicht der Fall ist.

    Zu deinen Fall Tankstelle: Hier hätten die Beamten bei einem Zentralregister es vielleicht einfacher gehabt wenn sie nur nach dem KK und nicht auch noch nach einer vermutlichen KW gesucht hätten.

    Niemand spricht sich dagegen aus, was die Zentraldatei eigentlich ermöglichen sollte: Schnelle Überprüfung, ob eine Waffe legal, vermisst oder gar nicht registriert ist.

    D.h. ANONYMES Zentralregister mit Waffentyp, Kaliber, Seriennummer - mit Verweis, welche Waffenbehörde sie registriert hat bzw. ob sie vermisst/gestohlen wurde.

    Was wird gemacht?

    JEDER Berechtigte - egal ob er eine Waffe oder Pulver überhaupt gekauft hat, ist gelistet.
    JEDER Kriminelle, der ein Waffenverbot bekommen hat, ist gelistet.
    = Wir stehen neben den übelsten Subjekten in einer Datei

    Was wird gespeichert?
    Wohnadresse und FOTOS!!!
    = Einkaufsliste für Kriminelle

    Wer hat Zugriff?
    350.000 Staatsdiener
    = Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Was ist möglich?
    Automatischer Datenabruf, der Wohnadressen rausgibt, die im Melderegister oder Ausländerregister als sensibel eingestuft sind und eine Auskunftssperre haben. Sprich: bedrohte Leute mit Waffenschein können so aufgefunden werden.


    DIESES Register ist in seiner jetzigen Form ein KONTROLL-Register, kein Nachverfolgungsregister.

    Auf der jüngst in meinem Schützenkreis stattgefundenen Delegiertentagung hat es in meinem Vortrag auch nicht interessiert. Einwand: Der Vortrag sei zu lang, die Themen (u.a. Waffensteuer, Waffenrecht) gehören nicht hierher. Ein kleiner Erfolg waren allein "nur 22 Unterschriften für die "Aktion gegen den Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion B90/Die Grünen: "Schutz vor Gefahren für Leib und Leben durch kriegswaffenähnliche halbautomatische Schusswaffen" (Drucksache 17/7732)"

    Hallo Wilhelm,

    das gleiche ist einem GK-Schützen passiert. Er hat trotzdem über 35 Unterschriften gesammelt - WEIL seine Nachbarn und Arbeitskollegen unterschrieben haben - alles keine Waffenbesitzer.

    Die neuen Forderungen gegen die Waffenbesitzer zeigen eines: Der Staat greift zu stark in die Bürgerrechte ein.

    Du brauchst Dich nicht zu wundern, dass Deine Schützenkameraden das noch nicht begriffen haben.

    Wenn sie normale Zeitungsleser sind und bisher keine Information vom DSB direkt erhalten haben, dann sind sie nicht aufgeklärt und wiegen sich immer noch in der trügerischen Sicherheit, dass der DSB sie vor dem Schlimmsten bewahrt.


    Der Waffenrechts-Newsletter des DSB ist der erste kleine Schritt.

    Jetzt muss er die LVs und BVs aufklären (von oben - so wie es Deine Kameraden gewöhnt sind).

    Dann muss der Schützentag im Oktober ein Erfolg werden - auch mit Kooperation der anderen LWBler!
    Und dazu braucht es viele Aktive, die bereit sind, sich die Ärmel aufzukrempeln und anzupacken.

    Herr Glawe und Frank haben es richtig beschrieben: Das Volk wacht langsam auf und wie es aussieht anscheinend schneller als einige Vereinsmitglieder, die es direkt betrifft.


    Also Kopf hoch - nicht verzagen.

    Herr Hartmann ist mit Frau Fograscher Waffenrechts-Experte der SPD und nach eigenem Bekunden Sportschütze.

    Frau Fograscher hatte bei ihrer abgegebenen Rede am 19.01 zum Anscheinswaffenverbot der Grünen sowohl die E-Petition erwähnt als auch die richtigen Fragen gestellt, wofür ich mich bei ihr per Email bedankt hatte.

    Auch wir vom Club 30 hatten im Oktober 2010 mit den beiden geredet und ihnen einige Dinge erklärt, die sie nicht wussten.
    Damals wie heute waren beide aufgeschlossen und nicht von Verbotsphantasien beflügelt.

    Club30 goes Bundestag - Gleich auf der ersten Seite wird das Treffen mit der SPD beschrieben.

    Die AG Waffenrecht der Piratenpartei arbeitet ebenfalls daran.
    Hier der aktuelle Stand (ist weiterhin in Bearbeitung) Vortrag_Waffenrecht_05_kurz.pdf


    Kleine Korrektur: Der Vortrag ist von webnotar von WO und wurde nur in der Piraten AG gepostet, wo er auf einige Kritik stieß. Die AG Waffenrecht der Piraten setzt sich aktuell nicht für die Notwendigkeit eines erleichterten Selbstschutz ein.

    Die abgestimmten Grundsätze der AG-Mitglieder sind hier zu lesen: AG Waffenrecht – Piratenwiki

    Diese Positionen gehen einigen AG-Mitgliedern nicht weit genug, stellen aber m.E. einen guten Kompromiss dar, den auch waffen-nicht-mögende Piraten mittragen können.


    Danke Frank.

    Kleiner Zwischenstand: bisher habe ich 400 Unterschriften, viele davon aus Eckernförde und Mellrichstadt (Hersteller und Großhändler). Durch tel. Kontakte weiss ich, dass einige Händler auch fleißig sammeln (wir natürlich auch: bisher 30 Stück).

    U.a. bekomme ich Anschreiben, dass die Unterzeichner nicht die Petition mitzeichnen wollten, weil sie deren Wortwahl nicht für sich akzeptieren konnten, aber auch etwas tun wollten.

    Also los: sammeln, sammeln, sammeln.

    Ich will die Listen auf der IWA übergeben.

    LG

    Katja

    SPON zerreist den Bürgerdialog mit Häme: http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,813812,00.html

    Wird aber von "Freidenkern" herrlich dafür abgemahnt: http://www.freizeichen.net/node/63

    Auch die Kommentare bei SPON straften den Spiegelautoren ab. Z.T. sind sie schon wieder gelöscht worden.


    Ich habe mir mal die 10 Spitzenreiter angeschaut:

    Auf den 10 ersten Plätzen liegen 7 Anträge gegen Diffamierung durch Politike und Medien, sowie für mehr Bürgerbeteiligung. Ich habe mal den Kern der Anträge durch XY ersetzt und die Nutzer durch Konsument. Vielleicht fällt Euch irgendetwas auf:

    Platz 1: Das Thema XY wird von Politik und Medien gründlich gemieden, XY-Kritiker werden bestenfalls ignoriert, meist aber diffamiert, XY-Kritik wird pathologisiert und kriminalisiert. Eine argumentative Auseinandersetzung über XY muss endlich stattfinden. In der Politik. In den Medien.

    Platz 2: Das XY-Verbot hat viele negative Konsequenzen für unser Zusammenleben.Unsere Sicherheit ist bedroht, weil das Verbot den Hells Angels und der Mafia Milliardenumsätze überlässt. Die strafrechtliche Verfolgung von Millionen Menschen, die mit XY niemand anderem schaden, stört das Verhältnis zwischen Bürger und Staat.Die Tabuisierung behindert einen vernünftigen Dialog über den Umgang mit XY zwischen den Generationen, insbesondere in Familien, sowie eine glaubwürdige Prävention.Die Legalisierung hat nichts mit Verharmlosung von XY zu tun. Ganz im Gegenteil: der Staat wird seiner Verantwortung erst gerecht, wenn er differenziert agiert.Problematischem Konsum, insbesondere bei Jugendlichen, kann durch Prävention und Jugendschutz besser begegnet werden als durch ein pauschales Verbot für die gesamte Gesellschaft.

    Platz 3: Wissen, das der Allgemeinheit dient, muß frei verfügbar sein, für alle Menschen!Das Internet und dessen Nutzung soll NICHT den Bürger transparent machen, es soll wirtschaftliche und politische Zusammenhänge für alle transparent machen. Es soll Lernen erleichtern, Wissen vermitteln und diese wichtigen und guten Seiten des Internets dürfen nicht ausgebremst werden von Interessengruppen, die nur Gewinnmaximierung im Sinn haben und den "Gläsernen Bürger" schaffen. Das geht nur über gesetzliche Kontrolle aller Bürger im Internet. Kontrolle haben wir schon mehr als genug!

    Platz 4:
    Ich würde mir eine anhand von Fakten und Tatsachen gesteuerte Diskussion über das völlig überzogene XY-Recht wünschen anstatt der zur Zeit üblichen von linken Ideologien gesteuerten Diffamierungskampagnen. Als Konsument wird man von gewissen politischen Kreisen automatisch in die rechte Ecke abgeschoben und verunglimpft - die sachlichen Fakten zeigen aber ein ganz anderes Bild.

    Platz 5: XY sollte endlich legalisiert werden. Es gibt wirklich keine vernuenftige Argumentationen die gegen eine Lockerung des Gesetzes sprechen. Wir Menschen sind mündig genug und durchaus in der Lage unseren Körper und unser Handeln zu verstehen....Nahezu ein Jahrhundert der Prohibitionspolitik hat bewiesen, dass Verbote und drakonische Strafen nahezu Null erreicht haben. Lediglich die Kosten (und somit die Steuergelder) fuer die Prohibition steigen immer weiter an.Hoeren wir endlich auf die Menschen bevormunden zu wollen. Wir leben in einer modernen Welt mit anderen Ansichten als vor 100 Jahren.

    Platz 6
    fordert ein Verbot

    Platz 7: XY wurde kürzlich verboten. Nicht nur das, nein, es wurde und wird eine Hetzjagd der Medien auf die Konsumenten eröffnet. Dabei wurde ausschließlich mit Halbwahrheiten und sogar Lügen gearbeitet. ..Durch die Medienverbreitung von Falschaussagen werden wir ins gesellschaftliche Aus gedrängt. Durch das Verbot fühlen wir uns sogar als Kriminelle, was wir nicht sind. ...Abgesehen davon, dass ich mich erheblich politisch gegängelt fühle , hinterlässt diese ganze Hetzkampagne ein tiefes Gefühl der persönlichen Enttäuschung bei mir. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass die Manipulation durch Politik und Medien so schamlos und willkürlich eingesetzt wird. Das hat mir wirklich den Glauben an Politik, Demokratie, freie Meinungsäusserung und Rechtsprechung genommen.Das was hier mit den Konsumenten gemacht wird, wird sich sicher an anderer Stelle mit anderen Themen wiederholen. Und so stelle ich mir ein Zusammenleben nicht vor.Es ist doch so, dass wir Bürger nicht wirklich ein Mitbestimmungsrecht haben, wenn es z.B. um neue Gesetze geht. Ich persönlich habe es -zig fach erlebt, von Politikern und Medienverantwortlichen ignoriert worden zu sein.

    Platz 8 stützt das deutsche Selbstbewusstsein

    Platz 9 beschreibt ein Tool zur politischen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung, welches der E-Petition überlegen ist.

    Platz 10 wünscht eine Steuer

    Erst auf meine Mails und Postings hin sind die Menschen aktiv geworden, erst auf meine Aufforsderung hin, hat Katja ihren Newsletter ein zweites mal verschickt, erst das Schreiben des Newsletters von Pro Legal aus meiner Feder hat zu einem Versenden des Newsletters geführt.

    Erst als ich hier in den Foren, im Facebook usw. deutliche Worte gewählt habe, haben die Leute da draußen reagiert, nicht alle, aber ein sehr großer Teil davon und erst danach ist die Lawine ins Rollen gekommen. Auf den ersten Newsletter von Katja mit der Petition hat kaum einer reagiert.
    Ersta auf meine Bitte hin, hat Gero hier den Permalink gesetzt, auch wenn ich nebenbei noch gerne eine Infomail gesehen hätte.

    etc, etc, etc.

    ich weis was ich getan habe und was ich in den letzten 2 1/2 Wochen in die Wege geleitet habe.
    Der ruhige Dialog war in keiner Weise daran beteiligt.


    Entschuldigung, Ken - aber DAS kann ich so nicht stehen lassen.

    Ich habe im Gun-Forum am 10.01.12 von der E-Petition erfahren und dies in Facebook am 11.01.12 gepostet (siehe hier Dateianhang) mit Bitte um Verteilung.

    Zudem habe ich sofort in meinem "kleinen" Newsletter alle bei mir gelisteten Waffenrechtsfreunde und Händler informiert.

    Nicht Deine Bitten haben mich dazu bewogen, einen zweiten Newsletter am 30.01.12 zu schreiben und am 27.01.12 diese auf meiner Homepage zu verlinken, sondern die gleiche Vorsicht, die auch Gero bewogen hat, die Petition zu verlinken statt per Newsletter anzukündigen. Die gleiche Vorsicht, die auch Ulrich Eichstädt geleitet hatte, sich zunächst nicht für die Petition einzusetzen.

    Ich bekomme z.B. bei JEDEM Newsletter 100 Rückmails, die sich aus dem Newsletter austragen lassen. Ob diese Rückläufer jemals wieder bei mir kaufen, sei dahin gestellt. Manchen geht die Waffenrecht-News von mir auch total auf den Sender. Deshalb kann ich diesen Verteiler auch nur 2-3x im Jahr nutzen. Und das mache ich vorsichtig und nicht, weil Du es einforderst.

    Du warst sicherlich fleißig beim Aufrufen und beim Video drehen. Im Gegensatz zu Dir maße ich mir nicht an, dass mein Newsletter und meine Homepage der "Durchbruch" war, sondern lediglich einer der Puscher - so ganz ohne Polemik. Auch habe ich in vielen Foren dafür geworben, dass die Petition trotz Fehler mitgezeichnet werden soll. Viele haben das Sankt-Florians-Prinzip verstanden und die Petition verteilt, viele haben dabei geholfen.

    Viele Hände und Köpfe sind wichtig - aber ohne Polemik!

    Anbei mal zwei Statistiken zur Online-Mitzeichnung.

    Verständlich


    Meine Antwort an den Jäger:

    Dieses Problem ist u.a. deshalb vorhanden, weil 15 Jahre lang es versäumt wurde, Fakten zu publizieren, Studien in Auftrag zu geben und sich in die Öffentlichkeit zu trauen. Gäbe es Fakten und Studien und wären diese bei den Waffenbesitzern inhaltlich bekannt, dann könnten die Kommentatoren diese Argumente nutzen und würden KEINE amerikanischen Argumente benutzen.

    Und Dialog und Aufklärung sind die wichtigen Dinge, die wir brauchen. Die Petition gibt dazu eine Möglichkeit.

    Ich schließe mich Dan More an. Ich freue mich, dass auch die zweite Abstimmung verlinkt wird.

    Auch bin ich erfreut, dass viele LG/KK-Schützen das Sankt-Florians-Prinzip verstanden haben.

    In Facebook berichten GK-Schützen, dass auf den Schießständen die Faxe für die Petition ausliegen und bei Bedarf durch den Kopierer gejagt werden. Das Tool Petition zu Waffenrecht - Verschärfung des Waffenrechts bzgl. halbautomatischer Waffen und Anscheinswaffen - petition24 gibt Quorums-Prognosen anhand Erfahrungswerte ab.

    Diese Prognose liegt heute bei 81%, was 41.000 Mitzeichner bedeuten würde (Faxe und Briefe eingeschlossen). Wir können somit gespannt sein ;)

    Ich freue mich ganz besonders, dass so viele DSB Vereine mitmachen, bekomme ich doch aus Jagdforen nicht nur Unterstützung, sondern Postings wie diese:


    Zitat

    Sehr geehrte Frau Triebel,
    hallo Katja,

    wenn ich die Petition lese, kann ich mich nur wundern, dass so etwas überhaupt von jemandem unterschrieben wird. Ich kann den Eindruck nicht teilen, dass ich als Waffenbesitzer diffamiert werde. Es ist für jedermann sichtbar, was ich mit meiner Waffe mache. Dass sich Gutmenschen und Bambi-Schützer Gedanken darüber machen, was ich damit machen k ö n n t e, kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn ich die Petition und zugehörige Forumsbeiträge lese. Wenn Leute, wie Verfasser und Befürworter dieser Petition, mit Waffen rumspielen, kann man echt Angst bekommen.
    Wenn man uns Waffenbesitzern nicht guten Gewissens abnimmt, dass wir gewichtige und gute Gründe für den Besitz haben, einschließlich Passion, Faszination und Freude (am Jagen, am Sport, am Sammeln, an der Technik, an der Geschichte …), dann haben das nicht allein die Gutmenschen, Bedenkenvorbringer und Bambi-Schützer verbockt. Das verbockt jeder mit, der diese armselige Petition unterschreibt.redface
    Ich würde mich nicht wundern, wenn eines Tages jemand erfolgreich eine erneute Verschärfung des Waffenrechtes im Bundestag mit den Worten begründet: „Lesen Sie mal in diversen Foren schauen Sie mal bei youtube nach, was da draußen rumrennt und blättern Sie mal einschlägige Kataloge durch, womit diese Leute alles rumspielen dürfen!“ Der tosende Beifall daumendrueck der Gutmenschen wird diesem Redner sicher sein und die Ja-Stimmen werden allenfalls noch von Fraktionszwängen begrenzt.

    Ich kann nur hoffen, dass die Petition n i c h t von noch mehr Leuten gezeichnet wird – im Interesse dessen, dass wir weiterhin unserer Passion nachgehen können und uns legal und ungefragt alles beschaffen dürfen, was wir dazu für nötig erachten. Wir sollten nicht selbst Gründe und Argumente produzieren, uns zu beargwöhnen.

    Gruß und Weidmannsheil

    Diesen Post hat derjenige sowohl zur Petition - wie auch zum Zukunftsdialog gesetzt.

    Ich möchte mich herzlich bei den vielen Menschen bedanken, die sich wegen der Petition bei mir gemeldet haben.

    Auch wenn ich mit halbautomatischen Waffen und auf den ersten Blick mit der Petition nicht sooo viel zu tun habe, entgeht mir nicht, dass mittlerweile immer mehr Aktionen gestartet werden, die letztendlich alles, was mit unseren Sportgeräten zu tun hat unterbinden wollen.

    Daher habe ich diese Petition gezeichnet. Gerne nehme ich den Dank weiterer "Unterstüzter" auf und freue mich, dass es doch möglich ist eine ganze Menge Menschen zu mobilisieren, aber es wäre auch prima, wenn nicht gleich alle mir auf meinem Gästebuch danken wollen ;)

    Ich habe mich entschlossen, den Dank von Frau Triebel stellvertretend freizugeben, aber die weiteren unzähligen Eintragungen dazu nicht zu veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis!

    Herzliche Grüße,
    Manuela Schmermund


    http://www.manuela-schmermund.de/index.php?content=902

    Raus aus dem Schneckenhaus! Das machen anscheinend immer mehr Sportschützen, insbesondere DSB-Vereine und Brauchtumsschützen.

    Ich fände es gut, diese positiven PR-Aktionen hier zu sammeln. Denn wir können Stolz auf die sportlichen Erfolge wie auch auf unsere Tradition sein. Wäre schön, wenn der Thread erweitert wird.


    24.01.2012 Schützen in Essen streiten für besseren Ruf

    Im August organisieren die Essener Schützen erstmals ein großes Fest auf dem Kennedyplatz. Vorurteile sollen abgebaut und Nachwuchs soll geworben werden. Rund 3.400 Schützen sind in Essen organisiert. Dass ihr Sportgerät eine Waffe ist, trifft bei vielen Eltern auf Vorbehalte und erschwert die Nachwuchsarbeit.
    Schützen in Essen streiten für besseren Ruf - Essen | DerWesten

    11.01.2012 Velbert: Lizenz zum Löchern.

    Nicht unbedingt das Richtige für Schießwütige, die ein Ventil für Aggressionen suchen oder irgendwelche Kampf-Fantasien ausleben wollen, wie es vielleicht das Vorurteil besagt. Zumal solchen Zeitgenossen das Entscheidende fehlt: Die innere Ruhe, die Fähigkeit, abzuschalten. „Wer aggressiv ist, trifft nichts“, sagt Egon Barz. Das Sportschießen schule die Konzentrationsfähigkeit, den Drang zur Präzision. Der gute Schütze verkörpere das Gegenteil des Klischees vom ballernden Bond für Arme.
    Lizenz zum Löchern - Velbert Heiligenhaus Niederberg | DerWesten

    Und mein Dank geht auch an Gero, der den Permalink zur Petition gesetzt hat, auch wenn mir zusätzlich eine Infomail an alle User lieber gewesen wäre.
    Man kann nicht alles bekommen..... :thumbup:


    Ich schließe mich dem Dank an! Wir müssen alle mit Kompromissen leben.

    Auch ich habe heute wieder 44 Unsubscribes auf meinen Newsletter für die E-Petition bekommen und weitere 50 werden mit Sicherheit die nächsten Wochen auftauchen. Das sind MEINE Kunden, die evtl. nur ein Fernglas oder eine Hundeleine gekauft haben und evtl. demnächst nicht nochmal den Shop besuchen kommen. Zwar ist die Zahl bzgl. 13.500 versandte Email verschwindend klein. Aber vielleicht ärgern sich auch 5000 Leute über die Email und sagen es bloß nicht.

    Von daher kann auch ich nur 2-3x im Jahr einen Newsletter verteilen, d.h. es bleiben noch 1-2 für dieses Jahr übrig.

    Hier ein Auszug von Manuela Schwermund, Paralympics Siegerin und als erste Rollstuhlfahrerin Mitglied der Bundesliga des DSB:

    "Sollten diese Waffengesetzverschärfungen tatsächlich zum Tragen kommen, wird das wohl letztendlich darauf hinaus laufen, dass es zukünftig für Sportschützen fast nicht mehr möglich sein wird legal Waffen zu besitzen um damit ihren Sport zu betreiben.

    Betroffen sind hier praktisch alle WBK-pflichtigen Waffen und da insbesondere solche mit größeren Kalibern.

    Es kann uns sogar passieren, dass - wenn hier nicht rechtzeitig gegengesteuert wird - wir eines Tages statt mit einer Luftdruckwaffe nur
    noch mit sogenannten Licht-, bzw. Laserwaffen "schießen" dürfen!
    Selbst Kindern soll verboten werden mit Spielzeugwaffen zu spielen!"

    Petition FÜR unseren Sport! - Sportschiessen-Forum | netzathleten
    Paralympics-Siegerin Manuela Schmermund in der Bundesliga - Deutscher Schützenbund e.V.

    Bitte bedankt Euch bei dieser sportlich, wie sozial engagierten Sportlerin, die es schafft, über den Tellerrand zu schauen und das St. Florians-Prizip verstanden hat, z.B. hier im Gästebuch.

    Paralympics-Siegerin Manuela Schmermund in der Bundesliga - Deutscher Schützenbund e.V.

    Meine Meinung: Für mich ist Schütze/Schützin gleich Schütze/ Schützen egal welchem Verband er angehört (ich gehöre dem DSB an), und dabei ist es mir auch egal ob der Schütze / Schützenin nur Luftgwehr oder Grosskaliber schiesst. Wir alle gehören zum Schützenwesen. Ich bin es allderings leid, als Schütze ständig für die Unzulänglichkeit und Unfähigkeit der Politik den Kopf hinzuhalten. Ich bin stolz einem Schützenverein anzugehören und sage dies auch öffentlich und unmissverständlich.

    Ich bin stolz auf solche Aussagen und hänge hier mal ein tolles Bild aus FB ran! (nicht verteilfähig, da auf dem eigenen Mist eines Users gewachsen - aber so sollte es in Zunkunft aussehen)

    Ich habe mir die Petition vorgestern kurz durchgelesen und nicht so recht verstanden was denn nun eigentlich das Anliegen des Erstellers ist. Da geht’s ziemlich wirr durcheinander um Waffenverbote, Anscheinswaffen, Spielfelder (???), Spielzeug und Airsoft. Vielleicht wär’s sinnvoll das ggf. im Forenthema etwas genauer zu erläutern. Wir stellen eine neutrale Plattform zum Informationsaustausch zur Verfügung, aber betreiben selbst keinerlei „Verbandspolitik“.


    Auch wenn diese Petition eines unbedarften Airsoftspielers bzgl. Rechtschreibung, Grammatik und Fachkenntnis viel zu wünschen übrig lässt, ist es die erste E-Petition, die pro Waffenrecht publiziert wurde. Dies lag eventuell daran, dass deren Titel bis 08.01.2012 noch "Verschärfung..." und nicht "Keine Verschärfung des Waffenrechts bzgl. halbautomatischer Waffen und Anscheinswaffen" lautete und primär die Softairspieler betrifft. Sie hatte bis zum 8. Januar 2012 ganze 77 Mitzeichner.

    Seit 09.01.2012 wird die Petition in LWB-Kreisen verteilt und bekommt z.Zt. täglich 1000 Mitzeichner. Da bereits 80% Zeichnungsfrist wegen der fehlenden Publikation verstrichen ist, wird sie das Quorum von 50.000 Mitzeichnern evtl. nicht erreichen. Trotzdem sollte man als Befürworter mitzeichnen, um ein Zeichen zu setzen. Aktuell gehört diese Petition zu den beliebtesten: http://petition24.de/index.php

    Die Politiker verfolgen diese E-Petition, wie an der eingereichten Rede von Frau Gabriele Fograscher zu lesen ist. „Das belegt auch eine E-Petition beim Deutschen Bundestag gegen diesen Gesetzentwurf, die bereits in kurzer Zeit mehr als 1350 Mitzeichnerinnen und Mitzeichner mit steigender Tendenz hat.“

    Es geht bei der Mitzeichnung darum, den Ausschüssen, die den Gesetzesentwurf demnächst beraten, zu zeigen, dass eine größere Anzahl von Menschen gegen den Gesetzentwurf ist. Wir können leider nicht warten, bis es eine bessere Petition gibt, da in der Vergangenheit alle Pro-Waffen-Petitionen abgelehnt wurden.

    Dies hat mir auch ein Legalwaffenbesitzer bestätigt, der insgesamt zehn Petitionen eingereicht hatte. Fadenscheinige Gründe für die Ablehnungen lesen Sie hier: http://www.sondereinheiten.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=16714

    Bitte bis 07.02.2012 mitzeichnen

    a) online mit Registrierung: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?acti…etition%3D21204

    b per Fax:
    Diese Dokument - erstellt von prolegal ausdrucken, unterzeichnen und faxen.

    Zusätzliche Zeichen setzen

    Einige Menschen, die gegen den Gesetzenwurf der Grünen sind, können sich partour nicht mit der Petition identifizieren, da sie von Fehlern und Rechtschreibung nur so strotzt. Doch mit der zum Protokoll gegebenen Rede von Günter Lach (CDU) müsste sich jeder Legalwaffenbesitzer indentifizieren können. Sie eignet sich als Offline-Unterschrifts-Aktion. Ich habe diese zusammen mit Mitgliedern des WO-Delegiertenforum aufbereitet und bin bereit, diese zu sammeln. Eine Übergabe in Berlin im Büro bei Herrn Lach oder auf der IWA ist dazu angedacht. Um die Aktion nicht ausufern zu lassen, ist Einsendeschluss der 29.02.2012

    Bitte bis 29.02.2012 Unterschriften sammeln und einsenden:

    Download Unterschriftenliste


    @Gernomio und dingo:

    EGAL, WAS Ihr davon verbreitet: die schlechte Petition oder die gute Rede. ABER MACHT BITTE ETWAS per Newsletter.