Beiträge von Katja Triebel
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Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser!
Zuviel Vertrauen in seine Mitmenschen ist nicht gut, wie zahlreiche Beispiele aus Politik, Wirtschaft und Privatleben beweisen. Doch chronisches Misstrauen ist krankhaft.
Die Moral befördert eine Kultur des Misstrauens und der Depression.
Das Böse ist die Ausnahme. Das Allermeiste, was Menschen tun, basiert auf Vertrauensvorschüssen. Das Allermeiste geht gut. Manchmal klaut uns zwar jemand die Brieftasche, zuweilen drehen Verrückte durch. Im Großen und Ganzen aber handeln die meisten Menschen anständig, sind zuverlässig und vertragstreu. Schließlich wollen sie etwas voneinander.
”Ist das Hirn zu kurz gekommen, wird sehr gern Moral genommen” (Wiglaf Droste)
Wer noch mehr lesen will, hier geht's weiter.
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Sorry BBF, aber du musst anscheinend an Allem ein Haar in der Suppe finden.
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Grillen, Picknicke mit den Kindern und Trainern sind m.E. auch der Bringer.
Auf offenen Räumen kann man sich auch gut aus dem Weg gehen bzw. auf einander zugehen.Weihnachtsfeiern fand ich als Mutter immer als Krampf. U.a. weil dort fast immer irgendwie beschert wurde.
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Ich stieß heute auf diese Meldung von der SWP:
ZitatGöppingen - Die traditionelle Sprengelsitzung des Schützenbezirks Mittelschwaben fand bei der Schützengesellschaft Göppingen statt. Hannelore Lange, Landesoberschützenmeisterin, führte durch die Versammlung. Im gut gefüllten Versammlungsraum entspann sich eine kurzweilige Diskussion. Neben der Auswertung des bundesweiten Wochenendes der Schützenvereine, an dem sich rund 4400 Vereine beteiligt hatten, spielte das Thema Waffenrecht eine große Rolle. Hannelore Lange betonte, "alle bisherigen Disziplinen gehören zum Deutschen Schützenbund und werden verteidigt". Angesprochen wurde auch die Darstellung der Schützenvereine in der Öffentlichkeit. Schützenvereine sind Sportvereine mit zum Teil 500-jähriger Tradition. Dies gelte es zu erhalten und auszubauen.
Ich suchte mal die Webseite des Württembergischen Landesverband auf. Und was sehe ich da?
Eine sehr ansprechende Webseite und viel Aktuellem und Gesellschaftspolitischem (WDR Sendung), sowie umfangreiche eigene Infos für die Ziel im Visier-Aktion und eine Rubrik Ideenpool.
Zudem reist Frau Lange ein Vierteljahr lang durch ihren Bezirk, wo sie Informationsveranstaltungen wie den obigen abhält.
Ich war vor einem Jahr eine derjenigen, die auf Frau Lange eingedrescht hatten, aber ich muss sagen, ich verbeuge mich jetzt vor dem Elan und dem Engagement, welches diese Frau seit Februar 2012 auf die Beine stellt und bei mir über die öffentlichen Medien ankommt. Sie wird sicherlich ein gutes Team in der Hinterhand haben, dem ich ebenfalls mein Lob aussprechen möchte.
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Ein einheitliches Register ist eigentlich nicht problematisch, es hilft ggf. Kosten zu senken und den ganzen Ablauf zu vereinfachen, aber entscheidend ist immer wer unter welchen Voraussetzungen darauf Zugriff erhält und da ist der beste Datenschutz halt immer die Daten gar nicht erst zu erheben.
Schön wäre es.
Die Arbeit der 550 Waffenbehörden wird nicht weniger. Sie spiegeln lediglich die Daten ans NWR. Und dort werden 20 Mitarbeiter zusätzlich beschäftigt. Die Einrichtung kostet ca. 2 Mio. Euro, für die jährliche Wartung werden 1 Mio. Euro erwartet.
350.000 Menschen haben Zugriff, es gibt automatische Datenabfragemöglichkeiten. Dort stehen Wohnadressen und Tresorarten drin. Künftig sollen noch Fotos folgen. (Vom Besitzer? Waffe? Tresor?) Florida nennt das Einkaufsliste für Diebe. Und genauso betitel ich dies auch. Die Sammler sind völlig konfus. Wussten bisher zwar die lokalen Behörden, dass sie EWB sind, könnten jetzt 350.000 Leute nach ihrer wertvollen Waffe suchen. Denn wer kontrolliert die Kontrolleure? Die Daten auf den Bank-CDs aus der Schweiz waren ja auch angeblich sicher.
Es gab aber auch zwei gute Artikel zum NWR:
http://web.de/magazine/nachr….html#.A1000107
(Die Autorin hatte mich vor einigen Wochen generell zu Waffenbesitz & Co interviewt und ich habe ihr einen Haufen Infos und Links gegeben).http://www1.wdr.de/themen/politik/waffenregister100.html
(Göpper vom FWR warnt vor Risiken einer großen Waffen-Datensammlung - womit er zu 100% Recht hat).Hätten die Verbände sich nur einmal wirklich mit dem NWR auseinandergesetzt, würden sie nicht so einen Blödsinn erzählen. Das gleiche gilt übrigens für die Politiker und die Gewerkschaften der Polizei. Ein Sicherheitsgewinn gibt das NWR nicht und dafür war es von der EU auch nicht geplant gewesen:
@ frank17
Jeder sollte diese Anfrage ans BVA im Januar stellen. Dies schlägt auch RA Jede vor: http://deutscheswaffenrecht.de/zentrales-waffenregister/
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So geht die Piratenpartei mit dem Thema um
AG Waffenrecht/Papiere/Nationales Waffenregister – Piratenwiki
Hi Wilhelm,
es wäre schön, wenn die Piratenpartei so mit dem Thema umgehen würde. Leider ist das bisher noch eine Mindermeinung der AG Waffenrecht, die einen echt schweren Stand innerhalb der Partei hat.
Heute gab es einen Mumble-Abend in Bezug auf Lobbyismus. Dort wurde definiert, dass die AG keine Lobby-AG ist. Jetzt müssen wir den Rest der PP-Mitglieder noch überzeugen, dass unsere Minimalforderungen liberale Forderungen sind, die die PP vertreten könnten.
Danke - das war auf meinem Mist gewachsen, was dir gefiel;)
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Nur drei jugendliche Sportschützen trainierten 2008 in Kirchdorf. An Kinderschützen war noch nicht zu denken.
Keine vier Jahre später trainieren 22 Kinder (sechs bis zwölf Jahre) und 52 Jugendliche montags und dienstags beim Schützenverein Kirchdorf. Wie gelang diese beeindruckend schnelle Entwicklung?
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Zusätzlich habe das Sportschießen noch einen angenehmen Nebeneffekt: Es fördere die koordinativen Fähigkeiten der Kinder und verbessere die Konzentrationsdauer. Die Elfjährige Lea will dies auch schon bemerkt haben: „Seitdem ich schieße, fällt mir das Vokabellernen für Englisch leichter.“ -
Habe ich gemacht.
Auf der (nur mäßig besuchten) Facebook-Seite steht seit heute:
Vielen Dank an die Autorin dieses Beitrags: Andrea Schültke
Sie hat ein brisantes Thema einfühlsam und kompetent aufbereitet: Sportschießen von Jugendlichen.
Wer kann, möge sich dem anschließen: http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=165365876941213&id=186996167988265
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Hallo Wilhelm,
du hattest vier Links gepostet, davon drei vom DSB.
WARUM ist in meinem DSB-Newsletter vom 31.10.12 nur der Grindel-Artikel erwähnt?
Sofern es am Datum liegt (Grindel 27.10 und die zu den Pressemeldungen und Rückläufern sind vom 30.10.) ist alles klar, dann bekomme ich sie mit dem nächsten Newsletter.
Ich werde mir das - hoffentlich - merken. Evtl. kann sich noch ein anderer Mitleser hierzu eine Notiz anlegen und mich unterrichten. Danke.
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Beispiel aus der Schweiz:
10.000 Technofreaks tanzten in der Züricher Öffentlichkeit - viel Polizei, viel Randale, Verletzte, Beschädigungen etc.
Eine Woche später: 130.000 Feldschützen trugen ihren Jahrs-Wettkampf aus: keine Polizei, keine Randale, keine Verletzen, keine Sachschäden.
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Am 15.10.12 veranstaltete die FDP in Brandenburg eine Waffenrechts-Debatte.
Der mutige Veranstalter G. Beyer lobte auf seiner Facebook-Seite den Bericht als fair, obwohl ich m.E. ziemlich viel Kritik an der FDP übte.
Aber lest selber, was die Podiumsgäste und Zuschauer so sagten:
http://www.prolegal.org/index.php/arch…nrechts-debatteFür Lesefaule geht's hier gleich zur Kritik:
http://www.prolegal.org/index.php/arch…s-debatte#fazit -
Sportgerät statt Waffe
Zielsportler statt Sportschützen
Wildmanagement statt Jagd
Fachhändler für Sport- und Jagdbedarf statt WaffenhändlerWenn wir uns alle weiterhin so verstecken, ist es kein Wunder, dass wir in die Tasche gesteckt werden.
Ich mach da nicht mit.
Ich verkaufe als Waffenhändlerin Waffen und Zubehör an Jäger und Schützen und rüste nicht Zielsportler und Wildmanager mit Geräten und Zubehör aus. Ein bisschen mehr STOLZ in unsere Tradition würde jedem gut tun.
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Hallo Katja,
in der aktuellen Situation werden sich wohl kaum Politiker für Bekenneraktionen, Teilnahme an großen Schützenaktionen, Einsatz pro Liberalisierung Waffenrecht, Förderung des Schützenwesens durch Finanzierungszusagen größerer Vorhaben finden.Stimmt zum Teil: einige MdLs waren da - das stand in den Zeitungen. Einige Bürgermeister haben die Veranstaltung sogar finanziell unterstützt. Ich habe mitnichten von den Bundestags-Leuten gesprochen, sondern mehr von den lokalen VIPs.
Ja, die teure Nachwuchsarbeit überlässt man gerne dem DSB mit seinen Untergliederungen, damit dann später die erwachsenen Sportschützen/innen, evt. Besserverdienenden, in die Verbände ohne effektive, praktische Nachwuchsarbeit wechseln können, damit sie ihrem Spaß, fernab von ehrenamtlicher Mitarbeit, nachgehen können. Vielen Dank Katja - PR wofür?Ich denke hier liegt ein sehr großer Knackpunkt, den wir GEMEINSAM irgendwie zukünftig lösen müssen.
Dazu müssen wir folgendes in Kenntnis bringen:
Wieviele ehemaligen DSB-Jugendschützen wechseln ins GK-Lager?
Wie hoch ist der PR-Effekt der DSB-Bundesliga, von denen alle LWBs profitieren?Ich persönlich kenne die Zahlen nicht, weiss aber von vielen meiner Kunden, dass sie mit GK begonnen haben ohne jemals Jugendschütze gewesen zu sein. D.h. nicht jeder Jungschütze, der aufhört, wandert in eine andere Liga.
Auf der anderen Seite profitieren alle LWBs von der DSB-Jugendarbeit, weil diese als sinnvoll angesehen wird. Dito gilt für die Olympia-Teilnahme. Auch ist die Masse der DSB-Vereine, sei es sportlich oder Brauchtum, ein wichtiger Baustein bei politischen Verhandlungen. Auf der anderen Seite sind aktuell gerade die Jäger, u.a. vertreten durch die DJV-Pressestelle und die Jägerstiftung natur + mensch, zur Zeit sehr, sehr rege, PR zu machen.Ich könnte mir z.B. eine gemeinsame Stiftung Sportschützen+Gesellschaft vorstellen, die - zusammen mit einigen Herstellern/Händlern - agieren könnte.
Neben den Politikern haben übrigens auch die Vertreter der Wirtschaft gefehlt! Das sagt sich jetzt einfach, ohne Forderungscharakter und praktizierter Solidarität derer, die es angeht. Damit meine ich nicht Katja Triebel.Ich habe mir die Mühe gemacht, im November 2011 den DSB und im Spätsommer die teilnehmenden Vereine in Berlin zu kontaktieren. Reaktion: nein danke.
Ihr müsst verstehen, dass ich Geld (wirtschaftliche Unterstützung) nur für Kunden locker machen kann. In Berlin z.B. gehen die DSB-Schützen zu Frankonia oder bestellen bei Stelljes, Allermann & Co, betreten jedoch nicht unseren Laden. Daher ist es wohl klar, dass ich - sofern GK-Vereine und Jäger ausgeschlossen sind - nix sponsere. Nichtsdestotrotz habe ich die Veranstaltung in den Foren, per Email und sonstwie seit Nov. 2011 beworben und zum Mitmachen aufgefordert (unentgeltlich, weil ich sie gut finde)
Man mag den DSB ja für vieles verantwortlich machen, sollte dabei jedoch gerecht bleiben und sich fragen, warum haben sich denn nicht auch die übrigen Verbände und möglichen Verlierer weiterer Waffenrechtsverschärfungen und Negativ-Kampagnen der überregionalen Medien mit in die Initiative eingebracht? Lag es auch nur am Geld oder auch an der von Dir beschriebenen Unprofessionalität?Bevor es eine professionelle Außen-Werbung gibt, muss m. E. erst das Volk der LWBs und Vereinsmitglieder für die aktive Mitmachaktion gewonnen werden.
Meine Kritik bezog sich nicht auf die Vereine, die was gestemmt haben, sondern auf die Halbherzigkeit vom Dachverband.
Auch, wenn es eine reine DSB-Veranstaltung war, wäre es besser gewesen, die Landesverbände stärker zu briefen, bereits im November 2011 eine interaktive Plattform für Vorschläge/Ausführung/Plakate etc. bereitzustellen.
Der DSB scheint noch nicht mitbekommen zu haben, dass die Vereine an der Basis viel bewegen können und die Mitglieder an sich Think-Tank-Kandidaten sind. Vereine, die sich darauf verließen, dass der DSB schon PR macht, hatten keine Besucher. Vereine, die Thekentuniere veranstalteten, die lokalen VIPs eingebunden hatten, selbst Plakate entworfen haben, evtl. sogar mittels einiger Clubs für einen "guten" Zweck veranstaltet haben, hatten über 100 Besucher. Auch haben einige teilnehmende Vereine nur GK-Schießen plus Bogen angeboten. Wobei mir persönlich auch LG gefällt, weil dies jeder Nicht-Schützen bei simplen Aufgaben beherrschen kann.
Ich denke, es steckt viel Potential in der Basis und ich bewundere Deine Arbeit, Wilhelm. Und ich würde mir wünschen, dass dieses Potential genutzt wird. Denn IHR alle seid es, die den Schießsport beleben. Und wir alle nutzen oft die gleichen Schießstände. Mittlerweile haben sogar die Jäger begriffen, dass sie die Sportschützen unterstützen müssen, damit sie 1-2x im Jahr noch einen Schießstand besuchen können.
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Aktion erfolgreich?
Ja und nein!Ja, weil die Lokalzeitungen anders berichtet haben, die Presseleute und manche Politiker erschienen, weil einige Vereine daraus ein "Thekentunier" gemacht hatten (die hatten oft über 100 Teilnehmer)
Nein, weil - obwohl in 4500 Vereinen 50.-150.000 Menschen ehrenamtlich ca. 50.000 bis 200.000 Besucher empfangen hatten und KEINE große Presse dazu ein Wörtchen verloren hatte. Die beiden NDR-Beiträge waren ja nett, aber der interviewte DSB-Vorstand nicht wirklich telegen.
Was fehlte?
Das WIRKLICHE Interesse einer positiven Imagekampagne seitens des DSB.
PROFESSIONELLE Werbung (ich habe keinen Radio-Jingle gehört und keine Anzeige in den Zeitungen gelesen).
PROFESSIONELLE Unterstützung (Plakate, wie hole ich Sponsoren, wer von den lokalen VIPs macht mit etc.)
AKTUELLE Pressemeldung des DSB. Bis zum heutigen Tag steht nix im Newsletter, nichts via dpd oder livepress oder, oder,oder.Fazit:
Idee: gut
Ausführung: nicht mal semi-professionell
Unterstützung: dito
D.h. nächstes Jahr besser machen und PR-Team anheuern!Und ich sage es nochmal laut und deutlich: KOOPERATION mit den anderen Sportschützen, Jägern, Sammlern und Händlern!
Keine Angst vor den Mitbewerbern haben: Ihr könnt die Jugend abholen und diejenigen, denen die anderen Bereiche viel zu teuer sind. D.h. Ihr DSB-ler habt die größte Mitglieder-Neuwerbungs-Chance. Also öffnet euch den anderen, den so profitieren wir alle von positiver PR. Dann kommen auch die Politiker, denn zusammen sind wir viele.
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Swantje Hirsch (verantwortlich für den u.g. Bericht) äußerte sich auf den Vorwurf eines Zuschauers im Livestream, der Beitrag wäre eine Gebrauchsanweisung für alle, die das noch nicht gekannt haben:
"Na so einfach kann man eine Dekowaffe ja nicht umbauen. Dazu braucht man Ersatzteile, die man sich illegal beschaffen muss."
WARUM HAT SIE DAS IM FILM VERSCHWIEGEN?
Hier darf man kommentieren: http://www.wdr.de/phorum/live/active/read.php?83,141604658
Anm. Vor der Sendung hatte VISIER Kontakt mit Monitor und diese Vorschriften bereitgestellt:
http://www.visier.de/bilder/pdf/RundschreibenBMWA_01.pdf
D.h.: auch wenn es kein Gesetz für den Dekoumbau von KWKG-Waffen gibt, gibt es Anweisungen und Vorschriften.
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Ich habe mich über die vielen positiven Berichte der Lokalzeitungen gefreut.
Es ist mir aber VÖLLIG unverständlich, dass die großen Medien eine Veranstaltung, die von 4500 Vereinen durchgeführt wurde, d.h. von mind. 45.000 bis 150.000 ehrenamtlichen Helfern unterstützt wurde und zu der ca. 300.000 Besucher inkl. Politiker kamen, so völlig negiert haben.Was soll man noch von den großen Medien halten? Nichts.
Mein Vorschlag: Kündigt Euer Abo, falls Ihr Welt, Zeit, Spiegel & Co. bekommt und holt Euch die beste Lokalzeitung aus eurem Umkreis. Die "weltbewegenden" News erhält man eh. Und meist kann man von o.g. Zeitungen nur noch einige, wenige Kommentatoren mit gutem Gewissen lesen.
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Die Überschrift ist doch nur Deutschland-Radio-Polemik.
Das Interview ist völlig anders aufgebaut, als der Titel es suggeriert.
Kohlheim sagte, dass er die Studie in jedem Fall veröffentlichen wird - egal, was dabei rauskommt. Der DSB habe nichts zu verbergen.
Und wenn auch die Studie völlig ergebnisoffen angelegt ist, hofft er, dass sie zu ähnlichen, somit positiven Ergebnissen kommen wird, wie die Studien aus der Vergangenheit von der Uni Gießen und der Uni München. In diesen beiden Studien aus den 90er Jahren wurde belegt, dass der Umgang mit Schusswaffen das Verantwortungsbewusstsein und die Konzentrationsfähigkeit stärkt. Wenn jedoch die Studie zu anderen Ergebnissen kommen sollte, dann müsse der DSB das annehmen, seine Jugendarbeit andes konzeptionieren und habe viel Arbeit vor sich.
Zudem betont er mehrmals, dass die DSB-Sportgeräte Waffen wären und dem Waffenrecht unterliegen. Es werde den Kindern beigebracht, dass es Waffen sind und sie damit verantwortungsvoll gehen müssen.
Frage des Reporters : "Wie schwierig ist es für einen Verband, in der die Waffe das Sportgerät ist"
Kohlheim: Er sei sich auch bewusst, dass Missbrauch der Sportgeräte, die Waffen sind, zu "ganz fürchterlichen Ergebnissen führen kann". Gerade deswegen ist es auch ganz wichtig anhand der Studie zu erfahren, ob sich "durch die Heranführung von Jugendlichen an den Schießsport das Aggressionsverhalten verändert, verbessert, ob die Frage, wie gehe ich mit Emotionen um, letztendlich auch hier eine Rolle spielt. Dies wollen wir hier wissenschaftlich untersuchen lassen, um dann auf dieser Basis letztendlich beurteilen zu können, wie wir mit Jugendlichen in der Heranführung an unser Sportgerät umgehen wollen."
Ich kann nichts, aber auch gar nichts Negatives in seinen Antworten finden. Er grenzt nicht ab, nicht aus und nimmt nichts im Voraus als gegeben an. Seine Hoffnung, dass die Studie die Vorurteile widerlegen kann, ist berechtigt. Aber er sagt auch klipp und klar, dass dies eine Hoffnung ist und er die objektive Begutachtung durch die Jugend- und Sportforscher der Uni Würzburg annehmen wird.
Ich hätte übrigens folgende Überschrift gewählt: Welche Auswirkungen hat Schießsport auf Jugendliche?
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Live-Bericht des Prozesses von einem Prolegal-Beobachter
und das Urteil: Urteil der 3. Kammer vom 25.9.2012 - 3 K 1305/11 -
Schon heftig: Die Stadt hat mehrfach rechtswidrig gehandelt, falsche Verfahren angewendet, sich auf falsche Vorschriften berufen und die Rechte des Herrn Endlers verletzt.
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Wer ein Facebook-Account hat, möge mal hier reinschauen: http://www.facebook.com/groups/waffenl…38518172860441/
Für alle anderen bieten sich aktuell die Google Suche (News der letzten 24h an)
Ich habe noch NIE soviele positive Zeitungsmeldungen zum Sportschießen gelesen - und ich hoffe - nächstes Jahr ist "The same procedure as every year".