Beiträge von Katja Triebel

    Genialer Vergleich
    Vielleicht hat dir da ja auch die Möglichkeit des privaten Waffenbesitzes dort gefallen

    Ich hatte ZWEI Beispiele angeführt: die mehrstündige Berichterstattung 2010 im Ausland und die DDR.
    Komisch, dass Du Dich nur auf eine Sache beziehst.

    Natürlich hat mir das Waffenrecht in der DDR nicht gefallen, einem Staat, der seinen Bürger so sehr misstraute, dass er sie einsperrte und bewachen lies. Was soll also diese Bemerkung?

    Ich wollte damit nur sagen: wenn eine Gesellschaft stolz auf ihre Leistungssportler ist - wie aktuell hier bzgl. Schießsport nur auf die Biathleten - dann wird davon berichtet und werden deren Erfolge gefeiert.

    Bayern ist eines der Bundesländer, wo Waffen - insbesondere durch eine Vielzahl von Brauchtumsschützen - eine (noch) andere Bedeutung haben als z.B. in Berlin und den neuen Bundesländern. Bei uns gibt es keine Tradition (weil jahrzehntelang verboten), die Schützenfeste (die auch in den 60/70er Jahren in Berlin stattfanden) sind eingeschlafen, der Legalwaffenbesitz bei 10.000 WBK-Inhaber und 3 Mio. Einwohner liegt in Berlin unter 0,5% während er im Bundesdurchschnitt bei über 2% liegt und in Bayern sicherlich über 5%.

    Dies ist dann auch sicherlich der Grund dafür, dass der Bayrische Rundfunk positiver und länger berichtet als z.B. der RBB (Berlin/Brandenburg)

    ...haben wir uns auch für neue Wege entschlossen und haben es für andere Vereine geöffnet. Mittlerweile kommt neben den Reservisten, dem Städtepartnerschaftsverein, einer Landsknechttrommelgruppe auch eine russischen Bauchtanzgruppe regelmäßig zu uns. Unserer Haus ist mittlerweile an fünf bis sieben Tagen die Woche belegt mit unterschiedlichen Gruppierungen, was zum einen die Kosten für uns als Betreiber senkt und zugleich wieder einen gewissen Werbeeffekt hat, weil jeder mit Schützen konfrontiert wird und diese zum Teil "hautnah" kennen lernen darf.

    GENIAL ;))

    Meiner Meinung liegt das an dem mittlerweile temporären Waffenbesitz.

    Die gesetzlichen Grundlagen UND die Rechtssprechung bzgl. Aberkennung von Zuverlässigkeit und Bedürfnis haben in den letzten 10 Jahren dazu geführt, dass viele Gelegenheitsschützen sich einfach von ihren Waffen trennen, sowie neue Schützen aufgrund der Auflagen gar nicht mehr anfangen wollen.

    Wir müssen es schaffen in der Evaluation zu zeigen, dass die Mindestveraussetzungen für die Zuverlässigkeit und das Bedürfnis vom Runden Tisch 2001 völlig ausreichen, um hohe Missbrauch-Risiken auszuschließen. Jeden Missbrauch kann man nicht verhindern: der Mensch ist fehlbar.

    Die Ziele der Waffenrechts-Reform 2000 : die Bevölkerung besser schützen.
    Kernpunkte waren dabei die verbesserten Aufbewahrungsregelungen, höhere Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Waffenträger, Ausschluss von Waffenerwerb durch Extremisten, der so genannte „kleine Waffenschein“ für Reizstoff-, Schreckschuss– und Signalwaffen und restriktive Regelungen für Spring- und Fallmesser, Butterflymesser und Wurfsterne
    2001 einigte sich der runde Tisch sich auf

    • Meldepflicht für Gas- und Alarmwaffen mit Registrierung des Altbesitzes (Begründung: Bei 60 % der Gewaltdelikte sind diese Waffen beteiligt)
    • Kleiner Waffenschein für das Führen von Gas- und Alarmwaffen (Begründung: wie Punkt 1)
    • Kein Verbot für das Führen von Messern (Begründung: unpraktikabel)
    • Sichere Aufbewahrung in Tresoren der Klasse A bzw. Widerstandsgrad 0 (Begründung: Verhinderung von Diebstahl)
    • Strengere Anforderungen bei der Prüfung der Zuverlässigkeit : Die Annahme der Unzuverlässigkeit wurde auf die Fälle erweitert, in denen Personen wegen eines Verbrechens oder einer sonstigen vorsätzlichen Straftat zu einer mindestens einjährigen Haftstrafe verurteilt wurden. Zugleich orientiert sich die Annahme der Unzuverlässigkeit nicht mehr primär an der Art der begangenen Straftat, sondern an der Strafhöhe. Auch die erwiesene Gewalttätigkeit beziehungsweise gewaltbereite extremistische Betätigung soll die Annahme der Unzuverlässigkeit begründen. Regelüberprüfungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit sollen künftig alle drei statt bisher alle fünf Jahre stattfinden
    • Erhöhung der Anforderung für das Bedürfnis eines Sportschützens: Anerkennungsverfahren für Schießsportverbände und mindestens einjährige Teilnahme am Schießsport
    • Generell anerkanntes Bedürfnis für Sportschützen mit Regelkontingenten, z.B. fünf Lang- und zwei Kurzwaffen oder alternativ drei halbautomatischen Langwaffen und zwei Kurzwaffen, sowie Einzellader-Langwaffen ohne Begrenzung

    Und was ist daraus geworden?
    2002
    - Altersgrenzen zum Waffenerwerb für Jäger und Sportschützen angehoben
    - Unter 25-jährige müssen ein medizinisch-psychologisches Gutachten vorlegen für Großkaliber-Waffen
    - Waffenhändler müssen jeden Verkauf (Überlassen) der Behörde des Erwerbers melden
    - Erwerbsstreckungsgebot (2/6-Regel) für grüne WBK
    2008
    - Erwerbsstreckungsgebot (2/6-Regel) für alle WBKs
    2009
    - Verdachtsunabhängige Kontrolle der sicheren Aufbewahrung
    - Strafbewehrung des Verstoßes gegen die sichere Unterbringung, wenn durch den Verlust eine Straftat begangen wurde
    - Drei Änderungen betreffen die Bedürfnisprüfung:
    o Fortwährende Bedürfnisprüfung
    o Die Vereinsmitgliedschaft in einem Sportverein bzw. ein gültiger Jagdschein werden als Bedürfnis nicht mehr generell anerkannt.
    o Überschreiten des Regelkontingents: Die Befürwortung von mehr als drei halbautomatischen Langwaffen und mehr als zwei
    mehrschüssigen Kurzwaffen setzt künftig die regelmäßige Teilnahme an Schießsportwettkämpfen voraus
    - Die Behörden dürfen eingezogene Waffen vernichten
    - Die Anhebung des Mindestalters für das Training mit großkalibrigen Sportwaffen auf 18 Jahre wurde beschlossen

    Wir müssen die Fragen stellen, ob die Einschränkungen WIRKLICH etwas bewirkt haben oder nur einen einzigen Sinn hatten: die Entwaffnung.

    Es steht ausser Frage, dass der ERSTE Waffenerwerb einer gründlichen Prüfung unterliegen muss bzgl. Sachkunde und Zuverlässigkeit. Ob jemand nun aber 1 oder 100 Waffen hat, erhöht doch nicht das Risiko. Erstens kann man nur 2 Waffen auf einmal bei sich führen und zweitens sind LWBs doch rechtstreuer als der Bundesdurchschnitt.

    WENN - was ich mir in unserem aktuellen Rechtssystem nicht vorstellen kann - mehrere LWBs auf den Gedanken kämen, ihre Bekannten illegalerweise mit ihren Waffen auszurüsten, um gegen den Staat vorzugehen, DANN hätte der Staat dem Volk zuvor einen solchen Bärendienst geleistet, dass GG Art. 20 sie dazu sogar verpflichten würde. Alles andere ist doch Humbug und zeugt von mangelndem Vertrauen in die mündigen Bürger.

    "Eine angstfreie Gesellschaft braucht weniger Kontrolle" sagt Walter Perron, Professor für Strafrecht an der Uni Freiburg sowie Direktor der Forschungsgruppe "Centre for Security and Society" im Interview mit der TAZ vom 14.07.2010.

    Daher müssen wir zeigen, dass man vor Privatwaffenbesitz keine Angst haben braucht.

    Katja, dein starkes Engagement in allen Ehren, aber genau deshalb habe ich vorhin das positiv hervorgehoben. Amokläufe, Affekt, Eislingen, Amokläufer, Töten, Unfall. Ein kleines Experiment: Denk mal bitte an keinen rosa Elefanten. Du erkennst das Problem? Eine andere sehr deutliche Schwäche ist sicherlich der belehrende Charakter. Niemand lässt sich gerne belehren. Prägnanter und authentischer sind persönliche Eindrücke.

    Hallo Geronimo,

    es kommt immer drauf an, welcher Gegenwind weht.

    Jetzt - in einer anlasslosen Zeit - sind positive Eindrücke sicherlich sinnvoll.

    Die Kampagne habe ich entworfen, als Herr Schober die Schüsse in Plochingen zum Anlass nahm, wieder seine Forderungen zu vermarkten. Denn jede dieser Thesen verbreitet das Aktionsbündnis.

    M.E. sollte man einfach gewappnet sein und auf harten Gegenwind mit harten Fakten reagieren können. Wir kennen die Argumente der Verbieter und könnten uns VORHER schon aufstellen. In dem Moment, wo die Bundesrats-Initiative von rot-grün gestartet wird, sollte man bereits loslegen können.

    Übrigens genau solche Plakate gab es von der Waffeninitiative-NEIN! in der Schweiz, als sie härtesten Gegenwind hatten.

    Den einen oder anderen Kritiker wird's immer geben, ich denke allerdings, dass viele Kritikpunkte vor allem auf Vorurteilen beruhen


    Hervorhebung von mir.

    Und genau deswegen müssen wir mit den Vorurteilen aufräumen.

    Ich habe im Februar anhand der Vorurteils-Forderungen des Aktionsbündnisses eine Anzeigenkampagne entwickelt, die bei MEINEM Verband auf taube Ohren stieß. Angeblich hatte man auch die "Nichtfinanzierungsmöglichkeit" beim FWR besprochen. Wobei ich denke, wenn DSB und DJV mal 10 Cent pro Mitglied, die Händler 100 EUR und die Hersteller 1000 EUR springen lassen würden, wir genug Geld hätten. Daher denke ich, es gibt einfach nur Angst vor dem Kampf gegen Vorurteile.

    Dazu gibt es - bisher erst drei - ausgearbeitete Erklärungen, die bei den beteiligten Verbänden auf deren Webseiten stehen könnten:

    Detailseiten zu den Anzeigen

    Man muss nur mal anfangen. Doch Poster, Aufkleber etc. wurden bisher alle in Eigenregie - und nicht vom FWR entwickelt. Ansonsten wäre doch keiner auf den Gedanken gekommen, prolegal zu gründen, die die Poster-Kampagne unterstützen. Für die Anzeigen sind sie zu klein. Dass müsste von unten (Basis) nach oben (Verbandsspitzen) durchgedrückt werden.

    Dass der Schießsport in den Medien unterrepräsentiert ist, da stimme ich dir voll und ganz zu. Aber ich sehe es von der anderen Seite und deshalb positiv: Die zwei Live-Berichte auf dem Bayerischen Rundfunk, als sie die Finals der Damen LG und Sportgewehr übertrugen, ist doch schon ein Schritt in die richtige Richtung. Das muss man forcieren und unterstützen.

    Ich weiss nicht, ob Du Dich jetzt auf die 50. WM 2010 in München geäußert hast, oder über eine andere Live-Übertragung. Aber ich möchte trotzdem diese Fragen stellen:

    Ist Euch bewusst, dass ANDERE Länder die 50. WM 2010 in Müchnen stundenlang übertragen haben?

    Ist Euch bewusst, dass die ISSF-WM, die in der DDR in den 70er Jahren stattfand, mit Umzügen, Dauerberichten, Medienmassenberichten begleitet wurden?

    Warum? Weil diese Länder STOLZ auf ihre Schützen sind/waren.

    Und was war in Deutschland? Bei der in ISSF-Kreisen allerbeste WM aller Zeiten?
    Es gab Fragen nach dem Amoklauf.
    Im Bundestag wurde während der Münchner WM über die Fussball WM in Südafrika gesprochen.

    Wie wollen wir aus diesem Dilemma rauskommen?

    U.a. indem wir mit diesen Postern die Schützen und Jäger aufrütteln.

    Anschließend muss endlich PR für die Öffentlichkeit gemacht werden.

    Man muss immer unterscheiden zwischen Irland und Nord-Irland (letzteres ist Teil von Großbritannien).

    Hier die Rede von Colin Greenwood bzgl. des drohenden Druckluftwaffen-Verbots in England&Wales mit statistischer Gegenüberstellung zu Nord-Irland: 68-statistik-englandnord-irland-airguns.html

    In Irland wurden vor einigen Jahren GK-Kurzwaffen zugelassen (wir haben 9mm Luger Pistolen dorthin geliefert). M.E. haben sie zwischenzeitlich die Kriterien (Waffenschrank u.a.) erhöht, wodurch viele Schützen ihre Waffenlizenz, die laufend erneuert werden muss, wieder abgeben mussten. Auf der anderen Seite wurde neu das Bedürfnis Home-Defense mit Langwaffen eingeführt, was in England lt. aktuellster Meldung dieses Monats ja anscheinend nur mit Schürhaken möglich ist.

    Zur Unterscheidung zur Insel muss man noch angeben, dass die meisten Luftdruckwaffen in UK wohl über 7,5 Joule sind. Dort wird mit 40 und 50 Joule nicht nur Field Target geschossen, sondern auch gejagt: z.B. Daystate Ltd - World Class Airguns

    Genau, jetzt geht es nur noch um die Frage: wie schaffe ich es die Öffentlichkeit und Politik davon zu überzeugen?

    In dem wir von der Basis her das machen, was sich das FWR als Aufgabe vorgenommen und nie erfüllt hat:
    Kampf dem Vorurteil und Öffentlichkeitsarbeit.

    Kampf dem Vorurteil:

    • Schützen, Jäger und Sammler sollten bei EINEM Punkt, dem legalen Waffenbesitz über ihren eigenen Tellerrand rüberschauen und aktiv gegen alle negative Presse und falsche Faktendarstellung vorgehen.
    • Statt hinzunehmen, dass wieder ein Einschränkung kommt, sollten wir Expertisen anfertigen, die sich gesellschaftspolitisch, pädagogisch oder auch kriminalistisch mit dem Thema Waffenbesitz beschäftigen und den Vorurteilen Wind aus den Segeln nehmen.
    • Statt Medienhetze hinzunehmen, sind Leserbriefe an diese Zeitungen zu schreiben, die Verbände aufzufordern, dagegen Einspruch einzulegen.


    Öffentlichkeitsarbeit:
    Nach 20 Jahren Zurückhaltung sollten wir mal progressiv in die PR einsteigen:

    • Allianzen bilden mit anderen LWBs vor Ort und auch Partnervereine im EU-Ausland (je nach Sprachfähigkeit auch im nicht deutschsprachigen Ausland).
    • Jede Mutter, die an einem Ladys-Schießen teilgenommen hat und dabei Spaß bekommen hat, wird ihre Kindern bei Polizei/Cowboyspielen anders erziehe.
    • Jeder Sachbearbeiter und Entscheidungsträger, der an einem Behördenschießen teilgenommen hat, wird zukünftig LWBs (hinsichtlich ihres zuverlässigen Umgangs mit Waffen auf dem Schießstand) in anderer Erinnerung behalten als er vorher angenommen hat. Gleiches gilt für die Presse uvm.

    Wenn wir unten an der Basis rührig sind, können die im Hinterzimmer ganz anders auftreten, wenn sie die Politiker treffen.

    Bei allen Verschärfungen und Verboten weist man immer auf England. Dann sollte man dies auch mal bei der Altersgrenze tun.

    In England und Wales haben 5000 Kinder (ab 8 Jahre) eine Schrotflinten-Lizenz. Sie dürfen damit (unter Aufsicht) auf dem Schießstand trainieren und jagen.

    Lichtschießen hat m.E. nur einen Einsatzzweck: Werbung in Arkaden, auf Sportfesten etc.

    Aber es steckt - wie immer - Geld hinter der ganzen Sache. Lt. Gerüchten sollen Sony & Co. sich auf dieses Sigment stürzen, d.h. wir haben internationale Multi-Player, die Lichtschießen unterstützen, auch wenn das noch nicht in Bremen angekommen ist.
    Da ich bei Geld immer ganz misstrauisch bin (siehe Fußball WM in Katar), würde ich mich auch nicht 100%ig auf den ISSF verlassen, dass dies weltweit nicht geförder wird.

    Hallo Dingo,

    ich freue mich sehr über Deinen Beitrag.

    Seit über 1,5 Jahren versuche ich alle LWBs in dem Punkt zu einen: dass sie sich für den legalen Waffenbesitz - auch dem der anderen - positiv und laut aussprechen.

    Dies ist umso wichtiger, weil es zwar über 100 Mio. Legalwaffenbesitzer gibt, aber auch 800 Mio. Gun-Grabbers. Leute, die über Friedensbewegungen, Menschenrechtsvereinen etc. in der IANSA vertreten sind und nur ein Ziel haben: die Totalentwaffnung.

    Wenn es diese, finanziell best ausgerüsteten, Waffengegner nicht gäbe, könnte man auf den gesunden Menschenverstand der Entscheidungsträger hoffen. Aber diese Gegner machen die Musik, d.h. gestalten die Medienbeiträge, schreiben Expertisen u.v.m.

    Wer Interesse hat, kann mal diese Zusammenstellung ihrer Argumente lesen:
    Waffen töten? FALSCH

    Das Thema SV hatte ich vor 2 Jahren noch völlig abgelehnt. Erst die Studien aus anderen Ländern haben bei mir eine andere Sichtweise entstehen lassen. Mittlerweile empfinde ich SV als persönliches Bürgerrecht. Und auch wenn dies noch lange nicht auf der Agenda der Verbände landen wird, darf (und sollte sogar) die Basis sich positiv dazu äußern. BTW: Die Sportschützen, die ich kenne, haben im Flur eine Gaswaffe liegen und ihre GK-Waffen im Tresor. "Und das ist auch gut so."

    Hallo Murmelchen,

    ich möchte gerne an eine wunderbare Freundschaft mit Dingo und Geronimo glauben, allein deswegen, weil sie sich hier für den Schießsport einsetzen, was ich hoch achte, und sich auf sachlich fundierte Kommentare ebenso äußeren.

    Ich habe mir die 89 Kommentare alle durchgelesen auf den Beitrag vom 07.07.11 und ca. 30 Empfehlungen verteilt. Und dort standen viele bzgl. SV als freiheitliche Bürgerpflicht, jedoch so gut wie nichts unter der Gürtellinie.

    Doch gerne lasse ich mir die wenigen "Stuss-Kommentare" hier auflisten.

    Es könnte jedoch sein, dass DSBler generell alle SV-Kommentare als Stuss bezeichnen, und diesem Ansinnen möchte ich entgegenwirken.

    Ich persönlich habe enorm was dagegen, wenn Schützen vorgeben, für Leistung trainieren zu wollen und in Wirklichkeit nur eine Waffe für SV haben wollen. Auf der anderen Seite gibt das deutsche Waffenrecht, einem rechtstreuen Bürger keine Alternativen als die der Scheinheiligkeit, weil wir SV als Bedürfnis - ausser für Politiker und Staatsbeamte - ablehnen. Von daher sind gerade Sportvereine in dem Dilemma zu entscheiden: gebe ich einem Sportschützen ein Bedürfnis oder einem Waffenbesitz-Anscheinskandidaten. Und das ist nicht fair!!

    Dieses Dilemma wäre sofort aufgehoben, wenn SV als Bedürfnis anerkannt wäre. Wenn man Sachkunde-Prüfungen mit Notwehr-Seminaren gekoppelt anbieten würde, müssten Sportvereine keine Bedürfnisse für evtl. Waffenbesitz-Anscheinskandidaten mehr bescheinigen, sie müssten auch nicht mehr versuchen, den Grund des Waffenerwerbs zu ergründen.. Dann wäre von vornherein entschieden, ob jemand SV oder sportliche Erfolge will. Was in Österreich, Tschechien und Irland möglich ist, müsste doch auch in Deutschland möglich sein. (Übrigens alle drei Länder liegen im Global-Peace-Index weit vor uns).

    Mein grundsätzliches Anliegen ist, den Legalwaffenbesitz auf eine risikokompetente Schiene zu verlegen. Wer Waffen für SV will, soll auch Seminare zu Notstand und Notwehr besuchen, soll ein mentales Training für Deeskalation mitmachen und sich vor dem Staat in gewissen Jahresabständen hinsichtlich seiner sozialen Kompetenz beweisen. Wer Waffen als Sportschütze oder Jäger haben möchte, soll die Sachkunde ablegen und in gewissen Jahresabständen beweisen, dass seine Aktvität oder sein mentaler Gesundheitszustand zum Waffenbestiz hinreichend ist. Diese Prüfungen sollen davon ausgehen, dass der Bürger zunächst vertrauensvoll ist, solange kein Gegenteil bewiesen ist.

    DAS wären in meinen Augen demokratische, bzw. republikanische Mittel für den Privatwaffenbesitz in Deutschland.

    Man kann das durchaus so sehen und handhaben wie Michael Beutel. Jeder Verein hat seinen eigenen Stil, und diese leistungssportliche Ausrichtung ist genauso legitim wie eine Bande Muggels, die aus Spass an der Freud wassergefüllte Plastikflaschen umlegt.

    Ich bin mit Carcano 100% einverstanden.

    Um zurück zum Spaßschießen zu kommen. Wir haben 70jährige erimitierte Pfrofessoren, die nach Bundeswehr/NVA-Vergangenheit im hohen Alter anfangen wollen, GK zu schießen. Wenn ich denen sage, sie müssten sich erstmal mit 3 Jahren Luftdruck abgeben, hören die sofort auf. Und ähnlich sieht es bei einigen jungen, athlethischen Schützen aus. Die wollen einfach dynamisch und nicht statisch schießen und sind bereit, das 10fache für die Munition zu bezahlen. So what?

    Natürlich ist das Präzisionsergebnis auf Dauer von reinen LG/LP/KK-Schützen besser als das von dynamischen Disziplinen. Aber muss dies unbedingt bei allen Vereinen eine Eingangsvoraussetzung sein? Gibt es nicht auch einen Haufen Menschen, die mit 35-40 Jahren anfangen und gleich dynamisch schießen wollen? Muss man ihnen dies miesmachen?

    Oder gibt es vielleicht einen Kompromiss?
    Vielleicht nicht in jedem Verein, aber in denen, die GK-Schießen anbieten? Wenn ein GK-Anfänger trotz Training nicht weiterkommt, glaubt Ihr, dass er Euer Angebot, das statische Schießen zu trainieren nicht annimmt? Wenn jedoch 1-3 Jahre statisch Pflicht ist, könnte es sein, dass einige Anfänger gar nicht erst anfangen?

    Bitte mal einfach für Euch die Fragen unvoreingenommen klären. Ist wirklich jeder GK-Schütze in Euren Augen ein potentieller Amokläufer, der sich erst durch 3-jährige statische Dizplininen durchwurseln muss, um sich zu behaupten? Ist es wirklich verwerflich einem jungen Menschen über die Risiken aufzuklären und dann mit GK schießen zu lassen?

    Ich selber habe noch nie - außer auf dem Rummel - eine Druckluft- oder KK-Waffe in der Hand gehabt. Ich wurde von Anfang an über die Risiken von Waffen aufgeklärt und habe während meiner Jungjägerausbildung viele und anschließend ganz wenige GK-Patronen in Scheiben gestanzt. Aus mir wird nie - darauf gebe ich mein Wort - jemals ein illegaler Waffenbesitzer oder Amokläufer. Wo liegt also das Problem?

    Ist Euer Misstrauen begründet - oder habt Ihr einfach Angst, weil der Staat Euch vorschreibt, dass Ihr Menschen beurteilen sollt, die Ihr nicht beurteilen könnt, weil nicht mal die Vertrauensärzte oder Psychologen, die sich diesen Menschen kennen oder anschauen, ein definitives Urteil über ihn äußern können?

    Was aber in den Kommentaren teilweise für ein Stuss geschrieben wurde, ist wirklich haarsträubend (daher wird wohl diese Funktion auch deaktiviert worden sein). Ich bin froh, dass solche Leute nicht in unserem Forum sind, denn bei einigen, die dort etwas geschrieben haben, bezweifle ich, ob sie überhaupt ein Fünkchen "Hirn" haben.

    Hallo Dingo,

    entweder liegt es uns beiden oder an der genrellen Einsicht von DSB/andere LWBs.

    Ich finde persönlich, dass die 89 Kommentare und 239 Empfehlungen des Aritkels ausserordentlich hiflreich waren.

    Haben doch erst die Leser-Kommentare aus der eigentlichen Überschrift " Wenn Wutbürger zur Waffe greifen" über "Als Schießen radikale Bürgerpflicht war" zum letztendlich kommentarfreien Artikel am nächsten Tag unter der Überschrift "Demokratie, dass heisst Schießen" geführt.

    Hätten sich die Kommentatoren nicht geäußert, hätten die Mitleser keine Empfehlungen abgegeben, dann würde der 150. Jahrestag des DSB weiterhin unter "Wutbürger" und nicht unter "Demorkratie" getitelt werden.

    Ich bitte dies mal zu bedenken, bevor sich DSBler zum weltweit demokratisch anerkanntenen Grundbedürfnis SV (Selbstverteidigung) negativ äußern.

    Das heißt nicht, dass DSBler SV gutheißen müssen, sondern nur dass manche SV-Kommentare hilfreich für den Waffenbesitz und das Sportschießen an sich sind. Man muss nicht mögen, was einem hilft - aber man sollte es auch nicht verdammen. Und die Kommentare waren weder unter der Gürtellinie, noch gegen das staatliche Gewaltmonopol ausgerichtet. Mit "Stuss" konnte ich wenige entdecken.

    Aber wenn es Euch lieber ist, als Wutbürger statt als Demokraten tituliert zu werden, dürft Ihr Euch gerne weiterhin abgrenzen. Dann verschwinde ich hier. Ihr müsst dies nur sagen.

    LG

    Katja

    Danke Wilhelm, dass Du dies hier veröffentlichst und Meinungen dazu suchst.

    Wenn der DSB von sich heraus eine solche Aktion initiiert, denke ich, dass er ein Zeichen der Zeit bereits erkannt hat.

    Der von prolegal ausgelobte "Verein des Jahres 2010" der Schützenverein 1858 Idar-Oberstein e.V. hat dieses Prinzip schon mit Behördenschießen, Herbstbiathlon für Jedefrau / Jedermann und vieles mehr in der Hunsrücker Gemeinde umgesetzt. PL sagt dazu: "Raus aus den „Löchern“ und hin zur Bevölkerung" und prämiert dies mit 3000 EUR. (Man kann sich noch berwerben) prolegal_Newsletter_08-2010.pdf Punkt IV.

    Aus den Kindergärten kenne ich Aktionskisten, die von Ort zu Ort wandern und z.B. gerade aktuell für die französische Sprache werben.
    Soche "Aktionskisten" hatte ich schon auf mehreren Foren für die Vereine vorgeschlagen:

    Für lokale Veranstaltungen, auf denen für Sportvereine geworben werden, wird eine "Kiste" vom Verband zusammengestellt, die verliehen wird und von Ort zu Ort wandert.

    Das müsste drin sein:
    - Terminplan (was muss man wann beantragen, besorgen, bewerben)
    - Kontaktplan (wen muss man einbinden, wie kommt man an die Presse ran)
    - Aktionsplan (was braucht man, wieviele Standbetreuer, welches Infomaterial, mit welchen Fragen sollte man rechnen etc.)
    - Lichtschieß-Anlage (um in Arkaden, beim Altstadt- und Sportfesten richtig präsentieren zu können)
    - Erfahrungs-Protokoll (was hat funktioniert, wo haperte es, welche Verbesserungsvorschläge gibt es).

    Sobald genug Einzelerfahrungen gesammelt wurden, werden mehrere dieser Kisten (ohne Lichtschieß-Anlagen) zusammengestellt und in einer Region/Bundesland für einen überregionalen, gemeinsamen Aktionstag auf den Schießständen geworben. Langfristiges Ziel wäre dann der Bundes-Aktionstag.

    Lokale Ereignisse sollten mit den Sportvereinen vor Ort durchgezogen werden.

    Überregionale Aktionstage und Bundes-Aktionstage sollten (m.E.) auch in Allianz mit den Jägern und Sammlern stattfinden.

    Was spricht dagegen, die "Lernorte Natur" und historischen Sammlungen an diesem Tag auf dem Stand zu präsentieren? Eigentlich nichts, ausser dass vielleicht noch mehr Interessenten kommen, die sich zunächst mehr für die Ritterrüstung, die Kanonen und den Igel und die Jagdhunde interessieren und dann doch am LG-Schießen teilnehmen und eine Bratwurst essen, was der Veranstaltungskasse zugute kommt.

    Öffentlichkeit und Allianzen - das ist der richtige Weg.

    Schön dass der DSB das erstere bereits bedacht hat und das zweite vielleicht schon sieht, aber nicht propagiert.

    Hallo Wilhelm,


    danke für den Link. Ich habe auch an der zweiten Umfrage (Tools für die Verwirklichung der Ziele) teilgenommen und gehöre wieder zur Minderheit. Mir gefallen aber fast alle dort angesetzten Tools, von daher einfach nur : toll, toll, toll.

    Danke für Deine Mühe und hoffen wir, dass vielleicht irgendwann mal ein Aktionstag ALLER LWBs in einem Bundesland daraus wird.

    Axel,

    sorry, dass ich mich im DSB-Jargon nicht richtig ausgedrückt habe.

    Ich meinte damit nur völlig wertfrei, dass Bogenschützen nicht unbedingt eine Waffe zum Sportschießen benutzen werden und wollen.

    Wenn man - wir wir - hauptsächlich GK-Schusswaffen verkauft, benutzt man den Terminus Sportschützen immer als Sportwaffenschützen, um diese von Jägern abzugrenzen.

    Ich wollte durch die Wortwahl keinen diffamieren. Ich hoffe um Nachsicht - auch bei späteren Beiträgen, da ich mich beim DSB überhaupt nicht auskenne.

    Carcano und Wilhelm

    Wenn die Öffentlichkeitsarbeit für Spaßschießen (noch) nicht auf der Agenda des DSB steht, warum wird die Umfrage dann nicht um diesen Punkt erweitert?


    LG

    Katja

    Katja, dann hast Du Punkt 3 nicht richtig verstanden. Er ist der einzige nur negative, destruktiv intendierte. Alle anderen haben jedenfalls positive Seiten.

    Dann habe ich wohl auch falsch gevotet.

    Kannst Du mir sagen, unter welchem der vier Punkte mein Ansatz der Öffentlichkeitsarbeit (auch in Allianz mit anderen LWBs) vertreten wäre? Oder ist die PR für Schießen als normalen Zeitvertreib gar nicht auf der Agenda des DSB?

    Obwohl sieben Stimmen (heute 16:20) nicht aussagekräftig sind, bin ich die Einzige, die für Punkt 3 Öffentlichkeitsarbeit bisher gestimmt hat.

    Warum habe ich für Punkt 3 gestimmt?
    Ich glaube nicht, dass aus Bogenschützen unbedingt Sportschützen werden, obwohl sie eine Bereicherung für den Schützensport sind.

    ERST wenn Punkt 3 (PR) umgesetzt wird, kann man an Punkt 2 überhaupt herankommen. : Waffen als Werkzeuge von Jägern und Sportschützen oder als Sammelobjekte müssen wieder in die urbane Gesellschaft eingegliedert werden. Dies erreicht man nur durch Aufklärung und Praxis.

    Bsp für PR:

    Gemeinsame Zeitung an alle Vereine und Behörden

    Volkshochschulkurse, Schnuppertage, Jedermann-Schießen, Ladys-Only-Schießen u.v.m.

    Mittelfristig sollte ein einheitlicher Aktionstag eingeführt werden, an dem in einem Bundesland auf mehreren Schießständen unter Einbezug der Jäger, Sammler und Schützen ein Jedermann-Schießen veranstaltet wird.

    Wer noch mehr dazu lesen will: Klick hier auf Seite 3: PR und Medien

    Eine Aufschlüsselung wäre noch interessant, wie viele von den 126 Fällen mit legalen Waffen verübt wurden und wie viele der Täter noch aktive Sportschützen waren (wenn nicht mehr aktiv, dann hat ja wohl das Landratsamt mitversagt, denn dann fehlt ja auch das Bedürfnis).

    Hallo Dingo,

    ich persönlich finde es nicht gut, wenn Legalwaffenbesitzer die Verschärfungen, die 2002 von Herrn Schily und Brennecke gegen den Kompromiss am Runden Tisch durchgesetzt wurden, dazu benutzen, bei einem Mord mit einer legal besessenen Waffe auf die Fehler einer Behörde hinzuweisen. (Ausser die Voreinträge des Erfurter Amokschützens, die dieser mit gefälschten Nachweisen erschlichen hatte).

    Zu dieser Erkenntnis bin ich aber auch erst gekommen, nachdem ich mir die Entstehung des WaffG 2002 angeschaut habe, die Kritiken gelesen habe und die weiteren Verschärfungen beobachtet habe. Diese Erkenntnis fiel also nicht aus dem Himmel, sondern war das Ergebnis von 3 Monaten intensivster Researcharbeit bzgl. Waffenrecht, die ich für den Wikipedia Artikel Waffengesetz Deutschland erbringen musste.

    Von daher soll dieser Beitrag keinen Angriff auf Deine Meinung darstellen, sondern aufzeigen, was die Verbände eigentlich wissen, aber nicht veröffentlichen und somit auch dem interessierten, an JHV teilnehmenden Sportschützen nicht unbedingt mitteilen.

    Als 2001 die verschärfte Zulassung und das verschärfte Bedürfnis am Runden Tisch besprochen wurde, wollten die Verbände, die Polizei und die Politiker folgendes erreichen:

    Strengere Anforderungen bei der Prüfung der Zuverlässigkeit :

    Die Annahme der Unzuverlässigkeit wurde auf die Fälle erweitert, in denen Personen wegen eines Verbrechens oder einer sonstigen vorsätzlichen Straftat zu einer mindestens einjährigen Haftstrafe verurteilt wurden. Zugleich orientiert sich die Annahme der Unzuverlässigkeit nicht mehr primär an der Art der begangenen Straftat, sondern an der Strafhöhe. Auch die erwiesene Gewalttätigkeit beziehungsweise gewaltbereite extremistische Betätigung soll die Annahme der Unzuverlässigkeit begründen. Regelüberprüfungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit sollen künftig alle drei statt bisher alle fünf Jahre stattfinden.
    Hiermit wollte man den Waffenbesitz für gewaltbereite (60 Tagessätze) und rechtsuntreue (1 Jahr Haft) Bürger ausschließen.

    Erhöhung der Anforderung für das Bedürfnis eines Sportschützens:

    Anerkennungsverfahren für Schießsportverbände
    Mindestens einjährige Teilnahme am Schießsport
    Mit beiden Anforderungen wollte man den schnellen Waffenerwerb über einen "Schein"-Verein ausschließen, jedoch nicht den Besitz als solches erschweren.

    Die Regel-Kontingente solten damals erhöht werden:
    a) fünf Lang- und zwei Kurzwaffen oder alternativ drei halbautomatischen Langwaffen und zwei Kurzwaffen,
    b) sowie Einzellader-Langwaffen ohne Begrenzung

    Erst das rot-grüne WaffG 2002 hat das Bedürfnis zu einem temporären Besitz umgewandelt.


    Aussage der GDP zum Gesetzentwurf 2002:
    Die GdP begrüßte die erhöhten Anforderungen an die Zuverlässigkeit.
    Sie teilte jedoch das Unverständnis, den temporären Waffenbesitz durch die erhöhten Anforderungen des Bedürfnisses einzuführen: „Der Jäger, der im hohen Alter die tatsächliche Jagdausübung aufgibt, wird nicht zu einem Sicherheitsrisiko, weil er weiterhin seine Jagdwaffen besitzt, obwohl das Bedürfnis weggefallen ist. Gleiches gilt für Sportschützen; die allermeisten veräußern ohnehin die Mehrzahl ihrer Sportwaffen bei Aufgabe ihres Hobbys.“

    Auch Lörrach ändert an dieser Aussage nichts, da singuläre Ereignisse nicht Millionen rechtstreuer Bürger einschränken dürfen.
    Brigitte Homburg (FDP) sagte nach Lörrach: "Es bleibt immer der Risikofaktor Mensch." Keine Kontrolle kann 100% Sicherheit geben. Dies sieht man aktuell an dem Bundestags-Polizist, der mit Waffengewalt die Postfiliale im Bundestag ausgeraubt hatte.

    Interessierte können sich die Kritik aller Verbände 2001 in Kurzform unter obigen Link oder in Langform in der damaligen VISIER-Sonderbeilagedurchlesen.