Beiträge von Carcano

    Ich glaube, es ist müßig, die beiden Verbände BDS und DSB miteinander zu vergleichen. Die sind zu unterschiedlich ausgelegt:

    Der DSB hat vorrangig die olympischen Disziplinen im Vordergrund. Das ist ja auch nachvollziehbar, da es hierfür Zuschüsse vom Bund bzw. dem Bundessportministerum gibt. Dafür können die Beiträge für jeden erwachsenen Schützen bei (je nach Landesverband) ca. 9,50 Euro behoben werden. Die Beiträge im BDS sind meines Wissens dreimal so hoch... Der DSB ist halt über die Bundenzuschüsse größtenteils fremdfinanziert. Diese Zuschüsse gibt es auch für Baumaßnahmen für Schießstände der Vereine aber auch nur für olympische Disziplinen. Sonst wären Investitionen in die Vereinsheime so gut wie nicht zu stemmen

    Im Unkreis von ca. 80 km gibt es bei mir keinen! BDS Verein oder Verein eines anderen als DSB Schießsportverbandes, außer Jägern, der einen eigenen Schießstand hat. Die sind alle ausnahmslos bei DSB Vereinen eingemietet. Und ein Standbau ist inzwischen teuer. Also sollten die BDS ler froh sein, dass es den DSB gibt und die Stände genutzt werden können.

    Das ein Verein in beiden Vebänden Mitglied ist, kann meines Wissens nicht sein: Im DSB kann man laut Satzung nur einem Verband angehören - "man kann nur einem Herren dienen!" Es wird also i.d.R. so sein, dass sich ein Verein irgendwo einmietet, was natürlich rechtens ist.

    Man muss also froh sein, dass es beide gibt: DSB und BDS Vereine. Die einen können nicht ohne die anderen sein: Also liebe BDS ler seid froh, dass es den DSB mit seinen Ständen gibt, und liebe DSB ler seid froh, dass der BDS etwas Leben in die Bude bringt!

    Genauer gesagt:

    1.

    Der Jahresbeitrag für den Deutschen Schützenbund beträgt nach dem Beschluss der Delegiertenversammlung vom 02.05.2015 in Hamburg, bei dem eine Erhöhung von 50 Cent beschlossen wurde, in der bisherigen Abstufung ab dem 01.01.2017:

    • Mitglieder ab Beginn des Kalenderjahres, in dem sie das 21. Lebensjahr vollenden = € 3,80 (Schützen / Damen / Altersklasse / Senioren)
    • Mitglieder ab Beginn des Kalenderjahres, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden = € 3,55 (Junioren weiblich / männlich)
    • Mitglieder bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 17. Lebensjahr vollenden = € 2,80 (Schüler / Jugend weiblich / männlich)

    2.
    Zuschüsse des Bundes dienen allein der Leistungssportförderung, werden daher nicht mit der Gießkanne (nach Mitgliederzahl) verteil , sondern mit der Spritze. Gefördert werden (lokal) Bundesstützpunkte und (personal) Kaderathleten der Nationalkader. Die Bundesstützpunkte sind in der Regel auch Landesleistungszentren des jeweiligen Landesverbandes.
    Landeszuschüsse für den Breitensport laufen über die jeweiligen Landessportbünde als Verteiler und dienen vornehmlich dem Neubau und der Sanierung von Schießanlagen, der Bezuschussung von Sportgeräten (Waffen, aber auch elektonische Trefferanzeigen) und vereinzelt der Projektförderung (z.B. Inklusion und Integration). Auch die LLZs werden zu einem erheblichen Teil aus öffentlichen Mitteln finanziert. Das hat dort zu Problemen und aufwendiger Bürokratie geführt, wo Verbandsgrenzen und Bundeslandsgrenzen nicht übereinstimmen.

    3.

    Dass ein Verein mehreren Dachverbänden angehört, kommt SEHR häufig vor. Sowohl als Vollmitgliedschaft wie auch - häufiger - als Teilmitgliedschaft eine "Gruppe" des Vereins.
    Allerdings kann ein DSB-Verein nur Mitglied in einem DSB-Landesverband sein. Er muss sich aber nicht (!) zwangsläufig innerhalb der ohnehin fiktiven "Gebietsgrenzen" eines Verbandes befinden, es gibt ein paar Ausnahmen.

    Carcano

    UInd jetzt weiß ich auch, woran es lag. Ich hatte das allgemeine Rulebook der ISSF durchforstet - da steht es aber nicht drin. Man muss vielmehr nachschauen in dem separaten, ausgelagerten (!) Teil "Sports for All".

    Und dieser enthält dann die drei Unterteile (Disziplinen) 10m Five-Shot Air Pistol, Target Sprint, Supported Rest Shooting. Muss man erst einmal drauf kommen...
    http://www.issf-sports.org/theissf/rules/sports_for_all.ashx

    Jett müsste man die mediengerechte Disziplin mit den 5 Klappscheiben (es gibt auch, wie Schmidtchen erwähnten, die "Standard" genannte Papiervariante mit Ringezählerei, 5 Schuss in 10 Sekunden auf 1 Papierscheibe) noch noch in die YOG (Olympische Jugendspiele) hineinbekommen. Die Zuschauerzahlen bei Biathlon zeigen ja, dass Fernsehinteresse vorhanden ist; denn zu 90 % wird das Schießen gestreamt und nicht der Langlauf mit der Waffe auf dem Rücken.

    Nochmal danke,

    Carcano

    Erst einmal herzlichen Dank für die Antwort ! Ich hatte schon versucht, im ISSF-Regelwerk nachzuschauen, hatte dort aber erst einmal nichts finden können - deshalb freue ich mich über die Hilfe. Erfreulich, dass die Disziplin mit Klappscheiben zumindest noch international existiert.

    Den Landesverbänden im DSB bleibt es jetzt ja unbenommen, sie ungeachtet der Sportordnungsänderung weiterzuführen, und zwar über die Liste B. Dann kann man auch gleich die Nummer beibehalten.

    Carcano

    Gehe einfach davon aus, dass ich die britischen Verhältnisse weit besser kenne als du und dass du jetzt von mir lernst. Und dein Junior hätte einen kompetenteren Trainer verdient. Vor wenigen Monaten noch 0,0 gewusst und jetzt nach einer erhaltenen dünnen (und zudem inhaltlich nicht richtigen) Email den dicken Max markieren. Tendenziell peinlich. Vor allem, wenn dem Leser nicht einmal klar ist, *was* die ESSU eigentlich ist.

    Wichtiger als Albert ist es aber, dass der Thread generell für Leser nützlich bleibt, die an anderen Schießsportsystemen interesse haben. Das britische war und ist das dysfunktionalste ganz Europas. Spötter würden ja das Wort Europa in Zweifel ziehen, zumal nach Brexit.
    Ganz kurz und abstrakt charakterisiert: wir haben reine Spartenverbände einerseits (der Begriff Schießportdachverband ist Briten VOLLKOMMEN unverständlich und wird angestaunt), welche quer überlagert sind durch die home nations, und dagegen dann wieder die weitgehend unabhängigen, aber unfähigen Leistungsgruppen in Abkopplung (bis Feindschaft) sowohl ggü. den einen wie den anderen - und dazu dann noch solche außerverbandlich vertikal stehenden merkwürdigen Sondergewächse wie den BPC ("British Pistol Club"). Die Finanzen sind zumeist eh' ein Witz (Ausnahme siehe in der Liste unten).

    Um nun am Unterschied lernen zu können (und damit auch einmal das eigene hergebrachte System im Kontrast zu reflektieren), ist es hilfreich, die _Veränderungen_ zu beobachten, die es auch im britischen Schießsport gibt. Ich nenne mal ansatzweise einige:

    - Erneute Beteiligung der Armee am zivilen Schießwesen, so wie vor 170 Jahren.
    - Modernisierung und Professionalisierung der Bisley-Anlagen (man lese den Strategieplan 2015-2017, da gehen einem die Augen über).
    - Scharfe finanzielle Konsolidierungspolitik.
    - Emanzipation der NRA von einem Haufen alter fullbore foggies zu einem echten, professional verwalteten und geführten Dachverband mit deutlichem Engagement auch im praktischen Faustfeuerwaffenschießen [Faustfeuerwaffen, nicht Kurzwaffen], practical shotgun, Vorderlader, Ordonnanzlangwaffen.
    - Engagement der NRA nicht in direkten Verbandskämpfen, sondern indem man einfach die Arbeit anderer übernimmt und besser macht, ohne große Achtung auf bisherige Verbandsabgrenzungen; die interessieren nicht mehr.
    - Klares lobbypolitisches Engagement und öffentliche Statements, in völligem Kontrast zu den letzten 50 Jahren, wo man ängstlich im Schneckenhaus zitterte und die eigenen Sportler opferte (so zuletzt 2012 bei den Londoner Olympischen Spielen !).
    - Im Kontrast dazu finanzielle und infrastrukturelle Auszehrung und sportlicher Kompetenzverlust der NSRA.
    - British Shooting (alte spöttische Travestie seines Motto: "inspired to fail !") transformiert sich zu einem ganz anderen Verband, jenseits der rein finanziellen Sportförderungsmittelverteilungsaufgabe, und übernimmt vor allem mir nichts dir nichts diejenigen Popularisierungs- und Jugendförderungsaufgaben, zu denen die alten Spartenverbände nicht in der Lage und nicht (mehr) willens sind. Man schafft sich einfach selbst seine Kompetenz - dies wiederum entgegen der alten und überlebten Aufgabenabgrenzung.
    - Scottish Target Shooting hat es als erste Organisation geschafft, den alten verbissen abgegrenzten und eingeigelten Spartenfraktionalismus zu überwinden und zumindest innerhalb einer "home nation" den Schießsport unter einem Dach zu vereinen - eine historische Leistung, mit bewusster Vorreiterstellung ggü. dem völlig dysfunktional zerfaserten Zustand in England.

    Carcano

    Irgendwie hatte ich im Kopf - weiß nicht wieso - dass die Klappscheibendisziplin sogar von der ISSF gekommen wäre. Aber jetzt scheint mir, dass es ein rein deutsches Gewächs von Ende der 1990er Jahre gewesen sein soll? Weiß da jemand Verlässlicheres?

    PS: EIne kleine Website über mehrschüssige Wettkampfluftpistolen mit kritischer (!) Würdigung wäre eine schöne Sache. Man muss sich so die Informationen sehr mühsam verstreut aus vielen Webboards und Foren zusammensuchen.

    Carcano

    Albert, ich an Deiner Stelle würd's der ESSU nicht glauben :D ... zumal die an den Verhandlungen mit dem Home Office nicht beteiligt waren. Für etwas authentischere Auskünfte frag als Einstieg Gorgs Geikie oder Andrew Mercer.

    Oder such Dir die richtigen weiteren Namen gleich HIER heraus:

    [media]https://www.youtube.com/watch?v=0nfhy_C95Eo[/media]


    Wer "richtige" ältere Großkaliberpistolen haben und schießen will, jenseits von Nordirland, Isle of Man und Guerney & Jersey, kann oder konnte das zumindest bis vor kurzem übrigens auch auf dem Mainland, dann allerdings über ein section 7 permit (das gar nicht so schwer zu erhalten war); target practice and competition are not allowed, only "occasional" shooting. Da soll es allerdings jüngst eine Änderung gegeben haben.

    Carcano

    Bißchen missverstanden. Offenbar muss ich's eingehender erklären.

    1. Es ist unwahrscheinlich, dass ein(e) temporär in Großbritannien aufenthältliche(r) Sportschütz(in) formal in eine der Kaderstrukturen von British Shooting aufgenommen würde. Andererseits waren die Kaderathleten bisher der wesentliche Anwendungsfall für private Section 5 authorities in England und Wales; in Schottland gibt es allenfalls ein oder zwei...

    2. Ausländer können ein FAC und ggf. die zugehörige Section 5 authority erhalten und *haben* sie auch wiederholt erhalten. Bisher wurde letzteres aber nur auf temporary visitors bei internationalen Wettkämpfen angewandt. Nämlich bei den Olympischen Spielen und den Commonwealth Games. Zuständige Autoritäten sind dann das Home Office (für Engand und Wales) und das Council of Scottish Ministers (man rate mal wofür).

    2.a. Für die Teile der Britischen Inseln, die nicht zum Vereinigten Königreich gehören, ist es wesentlich einfacher.

    2.b. International repräsentiert würden nicht England und Wales, sondern die Britischen Inseln. Die "home nations" Sonderfälle gelten nur für Commonwealth Games, nicht für die ISSF und das IOC.


    3. Die Maßstäbe, die z.B. das Home Office für den Fall eines ausländischen Spitzenschützen anwenden würde, der sich länger dort aufhalten wollte, wären per analogiam wohl ähnliche wie in dem o.g. Merkblatt umrissen. DESHALB habe ich darauf hingewiesen.

    4. ESSU kannst Du vergessen, die sind fürn Arsch und beantworten aus Prinzip keine Anfrage. Die nominelle Zuständigkeit der NSRA, die Du zutreffend angegeben hast, stimmt mit der zwischenzeitlichen Sportpraxis nicht mehr so ganz überein.... :-D. Dieser Verband ist seit Jahren faktisch bankrott (anders als die NRA), hat auf der Insel einen zu Recht schlechten Ruf, und ist mittelfristig dem Untergang geweiht. Auch deshalb ist er kein geeigneter Ansprechpartner für Ausländer, die Unterstützung brauchen...

    5. Inoffiziell spielt die Armee eine wichtige Rolle für die Wiederbelebung des sportlichen Pistolenschießens.

    6. Der Hauptfeind der Pistolenschütz(inn)en im Vereinigten Königreich waren lange Zeit - seit dem Ende der NPA - die eigenen Verbände, die den ernsthaft interessierten Sportlern alle nur erdenklichen Steine in den Weg gelegt haben. Erst seit wenigen Jahren wandelt sich das etwas; den Weg gebahnt hat Gorgs Geikie. Die Gründe sind sehr komplex und Außenstehenden nur schwer zu erklären.

    Carcano

    3. Den nordkoreanischen Link könnte ich einstellen...

    2. Wer sich ernsthaft dafür interessiert: ja, es gibt "Section 5 authorities" für ernsthafte Leistungsschützen (...) Genauen Link kann ich einstellen

    3. Es reicht schon, nach "Meari Shooting Range" zu googlen und auf Youtube nachzusehen.

    2. Hier sind die genauen Mindestqualifikationsanforderungen. Wenn Deine Jugendliche also 550 SpoPi oder 365 Lupi schießt... :) Für Erwachsene, nur an die hatte ich mich vorhin erinnert, ist der Standard deutlich höher.
    http://britishshooting.org.uk/uploads/docume…202017-2020.pdf

    Heidegeist, auch hierzu noch ergänzend die Preise (mit Mwst). Bei Maha (Frau Matscheko) sind die Kosten wie folgt:

    Bisherige mechanische Klappscheibenanlage für die frühere 2.16 (5 Klappscheiben, Jugendgröße): 640,- €
    5 Extra-Einsätze mit kleinerer Blendengröße (für erwachsene): 89,- €

    elektronische Klappscheibenanlage: 845,- €

    zusätzlicher elekttrischer Scheibenaufsteller (statt Schnur / Seil): + 295,- €

    Neue mechanische Drehscheibenanlage für 2.17 und 2.18 zur Wandmontage: 1720- € (5 Scheiben): 1720,- €

    Geschossfang hierfür (für alle 5 Scheiben): 237,- €

    Fahrbares Untergestell hierfür: 335,- €

    Maha wird auch auf der IWA sein: Halle 3, Stand 109.


    1. Eine Frage ist auch, inwieweit die separaten Teile des UK / GB (ja, ich weiß, nicht identisch!) unterschiedliches Waffenrecht haben.


    2. Meine 14-jährige Pistolen-Kaderschützin meint zwar, daß sie in dem Jahr dort weitertrainieren kann ("Juchhu, es gibt dort auch Schützenvereine!") - ich hege da allerdings meine wohlgenährten Zweifel.

    3. Da würde ich sie (aus rein sportlicher Sicht) lieber in Moskau oder Peking sehen ....

    3. Es ist einfacher, in Nordkorea Pistole zu schießen, als in England, Wales und Schottland. Sowohl für Ausländer, als auch für Nordkoreaner.

    Und das war kein Witz, sondern eine ganz sachliche und begründete Feststellung. Den nordkoreanischen Link könnte ich einstellen...

    2. Wer sich ernsthaft dafür interessiert: ja, es gibt "Section 5 authorities" für ernsthafte Leistungsschützen, welche ministerielle Ausnahmegenehmigung wiederum Voraussetzung für ein firearms certificate für kurze moderne Kurzwaffen ist. Die Anzahl ist extremst begenzt, die Voraussetzungen entsprechen ungefähr und grob gesagt deutschem Nationalkaderniveau mit Olympiaaussicht. Genauen Link kann ich einstellen. Zu Zeit ist eine (1) Juniorin in der nationalen britischen Rangliste Sportpistole 25 m.

    1. Ja, und zwar SEHR verschieden.

    Carcano

    Da hast du recht. "Reaktive Ziele" sind wesentlich spannender für Sportler und Zuschauer als reine Papierziele.
    (...)

    Warum kann man nicht einfach 2 oder gar 3 Disziplinen mit der MLP anbieten? Neben klassischer MLP auf 5 Klappscheiben in 10 Sekunden auch noch Kombinationen aus Präzision, Duell und Zeitserie(n)? (Also LP wie SpoPi, wie StaPi oder wie BDS 25m Kombi). Dann würde es sich eher lohnen, entsprechend tief in die Tasche zu greifen.

    Also neben einer Klappscheiben-Disziplin noch genau so etwas wie die DSU-Disziplin K24 ? Ich schaue mal...

    Der 3. Satz ist: "Die Siegerehrung ist Teil des Wettkampfs. "

    Was ist dabei der Punkt? Und warum ist er "eindeutig rechtswidrig"?
    (Du bist Jurist, ich nicht!)

    Abgesehen davon gilt das sowieso nur für die Bogenleute, nicht für die "Knallschützen" wie uns.

    1. Nein. Es geht um die LETZTE ( = neueste) Änderung der Technischen Kommission des DSB, wie sie hier verlinkt worden ist. Dort geht es im angezogenen Satz 3 um das Verbot jeglicher Kopfbedeckung bei der Siegerehrung.

    2. Die Siegerehrung als "Teil des Wettkampfes" definieren zu wollen, wäre ähnlich unsinnig wie eben mal die vorbereitende Ausrüstungskontrolle zu solch einem Teil erklären zu wollen. Aber es wäre nicht "eindeutig rechtswidrig", sondern nur Unfug.

    3. Bogenleute. Ich sag mal nix. Bei uns wird - eben weil nach 8 Stunden keiner mehr wartenderweise da ist - die Siegerehrung in der Mehrzahl der Disziplinen während des Kreisschützentags vorgenommen, also Monate später. Man kann das bedauern, es ist aber wie es ist.

    Carcano

    Neben den Informationen über den Vorstand, fehlt mir auch noch die Satzung und eine Übersicht über die Mitgliedsbeiträge.

    Die Nennung der Vorstandschaft ist überall der Standard, Mitgliedsbeiträge ebenso. Ohne das geht man nicht ins Netz. D

    ie Satzung hingegen... hm, nice to have und ich fände auch, dass sie zu einem vollständigen Auftritt dazu gehört, aber es ist keineswegs die Standarderwartung.

    Gruß, Carcano

    Ja, der dritte Satz ist das Problem. Eindeutig rechtswidrig, und das schrieb ich ja auch.
    Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Siegerehrung nicht zum jeweiligen Wettkampf gehört, sondern diesem nachfolgt.

    Na ja. Manches ist wohl nötig, anderes vielleicht sinnvoll, andere sind Adiaphora, und bei noch anderem hätte die TK vorher das Hirn einschalten müssen (etwas die Änderung Ziffer 6.2.1.4 Satz 3 - noch krasser rechtswidrig geht es ja überhaupt nicht !).

    wie sollen wir die neuen LP Disziplinen denn überhaupt schießen?
    Eine mechanische Anlage für den LP Duell-Modus (in der LP Mehrkampf Disziplin) ist derzeit meines Wissens nicht am Markt verfügbar,

    Die gibt es schon seit zig Jahren. Mir fällt als Hersteller Eigenbrod ein, es könnte aber noch mehr geben. Und wer sich das Geld sparen möchte:
    Die "Pistol Timer" App gibt es kostenlos (!) für jedes Handy, das reicht fürs erste.

    Carcano